
Alice Tumler, eine der vier Moderator*innen des Eurovision Song Contest 2015, führt im nächsten Jahr zusammen mit Cesár Sampson, dem ESC-Dritten 2018, durch den Vorentscheid Vienna Calling – Wer singt für Österreich? Das gab der ORF am Dienstagabend bekannt. Außerdem bestätigte der Sender, dass es dafür mehr als 500 Bewerbungen gegeben habe, und dass nach einer Sichtung der Vorschläge eine Shortlist mit den 30 besten Songs erstellt werden soll. Die entsprechenden Bewerber*innen erhalten eine Einladung zu den internen Live-Castings, die bereits Ende November beim ORF stattfinden sollen.
Während die Frage, wer den ESC im Mai nächsten Jahres in Wien moderieren wird, weiter offen ist, ist nun zumindest klar, dass zwei erfahrene ESC-Fachkräfte durch den dortigen Vorentscheid am 20. Februar 2026 führen werden: Die 46-jährige Fernsehmoderatorin Alice Tumler und der Singer-Songwriter, Produzent und Tänzer Cesár Sampson. Alice Tumler führte bereits 2015 zusammen mit Mirjam Weichselbraun, Arabella Kiesbauer und Conchita Wurst durch den ESC. Dass sie sehr wahrscheinlich die Vorentscheidung moderieren würde, hatten wir bereits gemeldet.
Sampson hatte bei diesem im Jahr 2018 mit dem Titel „Nobody But You“ (Video unten) den dritten Platz für Österreich geholt. Der Sänger ist seit diesem Erfolg dem ESC treu geblieben und war in dessen Umfeld aktiv. In diesem Jahr sucht er zusammen mit Eberhard Forcher und Peter Schreiber, die schon viele Jahre für das Song-Scouting verantwortlich sind, die Acts, die für den österreichischen Vorentscheid. Besonders wichtig ist ihm bei dieser Auswahl, dass die Songs speziell sind und auf einer riesigen Bühne funktionieren.
Bezüglich der beim ORF eingegangenen und von den Scouts gesuchten Bewerbungen meldet der Sender, dass diese aus allen Bundesländern gekommen seien und von Schlager über Pop und Rock bis Country alle Genre abbilden würden. Außerdem würde auf verschiedenen Sprachen gesungen. Wir hatten hier, hier und hier bereits einige Künstler*innen vorgestellt, die sich für Vienna Calling beworben haben.
Alice Tumler freut sich auf die Aufgabe:
„Für mich bedeutet die Moderation von ‚Vienna Calling‘ sehr viel. Ich freue mich, elf Jahre nach dem aufregendsten Event meines Lebens, dem ESC 2015, wieder zum Team dazu zu gehören. Ich freue mich auf Wien, den ESC-Rummel, die Zuschauerinnen und Zuschauer – und ich bin natürlich schon sehr gespannt, wer Österreich beim Heimspiel 2026 vertreten wird.“
Ihr Moderationspartner Cesár Sampson ergänzte in der Pressemeldung:
„Als Scout hatte ich bereits die Gelegenheit, alle Acts zu hören. Und als Moderator von ‚Vienna Calling – Wer singt für Österreich?‘ freue ich mich schon jetzt darauf, all das mit dem Publikum teilen zu können, damit sich alle ein Bild davon machen können, welche Acts wir an den Startblöcken haben. ‚Vienna Callingʻ, die Entscheidungs-Show, in der unser Song-Contest-Starter ermittelt wird darf man einfach nicht verpassen, auf ins ESC-Fieber!“
In den nächsten Wochen wird das ORF-Redaktionsteam sich nun durch die über 500 Bewerbungen hören und die Beiträge bewerten müssen. Zusammen mit den drei Scouts, also Cesár Sampson, Peter Schreiber und Eberhard Forcher, wird dann eine Shortlist mit 30 Songs erstellt. Diese werden für Ende November zu internen Live-Castings beim ORF eingeladen. Auf Basis dieser Präsentationen werden anschließend die zwölf Acts für den Vorentscheid im Februar ausgewählt.
Wie gefällt Dir das Moderationsduo aus Alice Tumler und Cesár Sampson? Was für musikalische Genres wünscht Du beim österreichischen Vorentscheid im nächsten Jahr? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
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Schade, wir hatten uns glaube ich alle auf ein Moderationsduo JJ und Philip Hansa gefreut.
Alice kann es auf jeden Fall; bin gespannt, wie César das macht.
Die moderieren doch bestimmt den ESC. 🫣🫣🫣
JJ und der Hamsa? Brauche ich beide nicht
JJ kann man definitiv ausschließen.
Philipp Hansa! Philipp Hansa! Philipp Hansa! Philipp Hansa! Philipp Hansa! Philipp Hansa! Philipp Hansa!
🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳
Die beiden Besten, die diese Aufgabe mit Bravour erfüllen werden!
Ich frage mich gerade, warum bei der Frau das Alter anscheinend so wichtig ist, um es im Artikel zu erwähnen, bei dem Mann dagegen nicht.
Sampson ist vier Jahre jünger als Alice Tumler.
Weil der Text zwischen 23 und 24 Uhr geschrieben wurde, also kurz, bevor vom selben Autor auch der Balladen-Artikel online ging und er es einfach vergessen hat. Menschlicher Faktor. So einfach kann es manchmal sein.
Danke für die Antwort! Etwas anderes hätte ich mir auch nur schwerlich vorstellen können. Die Schnelligkeit der News-Artikel ist auch bewundernswert für so ein Hobby-Projekt! 👍
In Österreich weiß man schon wer den Vorentscheid moderiert. Obwohl man die gleiche Faktenlage bezüglich Israel hat, wie der SWR. Und in Deutschland kommt vom SWR nix. Nur über 5 Ecken.
Marcel Stober hat zumindest gesagt, dass er hofft im nächsten ESC Update im November über den deutschen Vorentscheid zu sprechen.
Wenn wir Glück haben gibt es also spätestens in einem Monat etwas Offizielles. Die Frage ist natürlich, ob wir das dann nicht schon von ESC Kompakt wissen
Wie gefällt Dir das Moderationsduo aus Alice Tumler und Cesár Sampson?
Frau Tumler ist für mich eine zwar recht farblose Moderateuse, die aber wenigstens ihr Handwerk versteht. Der Sampson wird mir wohl immer zutiefst unsympathisch bleiben. 🤷🏼♀️
Was für musikalische Genres wünscht Du beim österreichischen Vorentscheid im nächsten Jahr?
Einen schönen großen Gemischtwarenladen. Aber das wird u. a. der Sampson schon zu verhindern wissen.
Woher willst du das wissen?
Ist wohl mal bei ihm abgeblitzt.
Viel Glück Dir beim Ersteigern des Nemo-Kostüms!
Er kann ja trotzdem ne Rockband ins VE-Finale hieven. Grundsätzlich sind Musiker gegenüber anderen Stilen, durchaus sehr tolerant. Nur weil Sampson Popmusik macht, heißt nicht, das er gegenüber anderen Musikstilen nicht aufgeschlossen ist. Im besten Falle wird er danach gehen, ob ein Song beim ESC Erfolgschancen hat.
Die Entscheidungsbefugnis von Cesar Sampson wird hier etwas überschätzt.
Österreich gehört in den letzten Jahren zu meinen Lieblings ESC Ländern. Ist zwar nicht jedermanns Geschmack aber zumindest sehr kreativ und anders.
Und die Musikszene in Österreich ist echt vom feinsten. Viele neue junge Musiker und Bands vielleicht ist da auch was beim Vorenscheid dabei.
Ich fand 2022 und 2024 gut. Wenn sich der Trend hält, müsste Österreich 2026 wieder einen Song schicken, der mir gefällt
Alice Tumler, Philipp Hansa und Andi Knoll als Moderatorentrio für den ESC 2026 in Wien !!! 😀
Vorher gibt es aber noch was fürs Herz:
Cesár Sampson ist mittlerweile aber auch überall zu finden.
Machs ihm nach!
😆
Heute hätte der Jazzmusiker Richard Oesterreicher Geburtstag. Er war von 1978 bis 1987 sowie 1990 und 1991 der Dirigent für die österreichischen ESC-Songs. Er wäre 93 Jahre alt geworden.
Heute hätte die Sängerin Liane Augustin Geburtstag. Sie vertrat Österreich 1958 beim ESC und belegte zusammen mit Belgiens Teilnehmer Fud Leclerc den fünften Platz. Sie wäre 98 Jahre alt geworden.
Hier ihr Auftritt von damals in Hilversum: