
Jetzt wird es ernst in Belgien. Das Finale von Eurosong 2025 steht an. Am heutigen Samstag beginnt um 20:55 Uhr die finale Show des belgischen Vorentscheids zum Eurovision Song Contest in Basel. In zwei Vorrunden haben sich die acht Kandidat*innen dem Publikum bereits vorgestellt. Nun müssen sie sich dem Voting einer Jury und der Zuschauer*innen stellen. Diese haben es jetzt in der Hand zu bestimmen, wer für Belgien in die Schweiz fährt. Hier im Live-Blog berichten wir für Euch von der Show.
Am Samstag entscheidet sich, wer die Nachfolge von Mustii antritt. Mustii hat Belgien letztes Jahr mit dem Song „Before The Party’s Over“ beim ESC vertreten. Zwar zählte er zu den Fan-Favoriten, schied aber schon im Halbfinale aus. Acht Kandidat*innen kämpfen nun darum, für ihr Land in Basel anzutreten und Belgien wieder ins Finale führen.
Am 18.01. und am 25.01. haben bereits zwei Vorrunden von Eurosong 2025 stattgefunden. Dabei irritiert der Name „Vorrunde“ allerdings, da die beiden Shows lediglich dazu dienten, die acht Kandidat*innen besser kennenzulernen. In den beiden Shows haben jeweils vier der acht teilnehmenden Acts den Song vorgestellt, mit dem sie in Basel antreten möchten. Daneben haben die Kandidat*innen auch eine Coverversion eines bekannten Eurovision-Songs performt. Alle Auftritte der beiden Vorrunden könnt Ihr Euch hier noch einmal anschauen. Alle acht Kandidat*innen sehen wir im Finale wieder. Um wen es sich bei den acht Künstler*innen handelt, haben wir Euch hier genauer beschrieben.
Das sind alle acht Acts für Eurosong 2025 in der Startreihenfolge:
- LEEZ – Perfectly Imperfect
- Le Manou – Fille à Papa
- Jelle van Dael – Monster
- Mentissa – Désolée
- Lenn – Air Balloon
- Stefanie Callebaut – Gloria
- Red Sebastian – Strobe Lights
- Grace – Pull Up
Der Favorit der ESC-kompakt-Leser*innen ist Red Sebastian. In unserer ESC-kompakt-Umfrage liegt er mit 25 Prozent der Stimmen knapp vor Mentissa, die 23 Prozent der Stimmen ergattern konnte. Noch bis zum Beginn der Show heute Abend könnt Ihr weiter abstimmen.
Die Entscheidung darüber, wer Belgien beim ESC 2025 vertritt, teilen sich das Publikum und eine Jury. Beide zusammen können insgesamt 1.170 Punkte vergeben. Dabei kommen 50% (585 Punkte) von der Fachjury und 50% (585 Punkte) von den Zuschauer*innen. Jedes Mitglied der Jury wird die Acts nach einem Punktesystem bewerten: 10 Punkte für den ersten Platz, 8 Punkte für den zweiten Platz, 6 Punkte für den dritten Platz, 5 für den vierten Platz bis hin zu einem Punkt für den 8. Platz. Die prozentualen Ergebnisse des Televotings werden in Punkte umgerechnet. Sollte es einen Punkte-Gleichstand geben, wird der Act, der die meisten Punkte von der Fachjury bekommen hat, auf den ersten Platz gesetzt.
Das Publikum hat zwei Möglichkeiten abzustimmen: Per SMS und über VRT MAX. Für zweiteren Weg muss man die VRT-MAX-App oder -Website öffnen und sich dort anmelden bzw. ein Profil erstellen. Das kannst Du hier tun.
Die Fachjury setzt sich aus insgesamt 15 Mitgliedern zusammen. Darunter befinden sich vier bekannte Gesichter und elf Musikexpert*innen. Unter den vier bekannten Künstler*innen sind auch zwei ehemalige ESC-Teilnehmer*innen: Gustaph, der 2023 für Belgien antrat und einen guten siebten Platz erreichte, sowie die ESC-Siegerin aus 2013 Emmelie de Forest. Außerdem die Sängerin und Schauspielerin Merol und der Stand-up-Comedian Bart Cannaerts.
Die elf Musikexperten sind André Vermeulen (Eurovision-Spezialist und ehemaliger Nachrichtensprecher), Els Germonpré (Musikkoordinator von VRT1), Leslie Cable (Delegationsleiter bei RTBF für den ESC), Stephan Monsieur (Vorsitzender von OGAE Belgien), Jasper Van Biesen (ESC-Experte und Autor eines Eurovision-Buches), Indy van Cauwenbergh (Choreografin), Kim Debrie und Anja Daems (Moderatorinnen von Radio 2), Laura Govaerts und Imane Boudadi (Moderatorinnen von Radio MNM) sowie Nona Van Braeckel (Moderatorin von Radio Studio Brussels).
Die Moderation der Show übernimmt Peter Van de Veire. Er hatte auch schon durch die beiden Vorrunden geführt.
Für beste Unterhaltung werden drei ehemalige ESC-Teilnehmer*innen mit musikalischen Gastauftritten sorgen. Im Eurosong-Finale performen werden die beiden Jurymitglieder Gustaph und Emmelie de Forest sowie Tom Dice, der Belgien 2010 in Oslo mit dem Song „Me an My Guitar“ vertreten hat.
Die beiden Vorrunden-Shows spielten sich im kleinen Rahmen ab. Die Bühne für das Finale haben wir noch nicht zu Gesicht bekommen. Stattfinden wird die Final-Show im Studio 7 von EMG in Vilvoorde.
An diesem Samstag könnt Ihr das Finale von Eurosong 2025 ab 20:55 Uhr auf dem belgischen Sender VRT 1 sowie auf der Online-Plattform VRT MAX schauen. Alternativ bietet auch der offizielle ESC-Account auf YouTube einen Livestream an. Die Show heute Abend soll planmäßig bis 22:40 Uhr dauern. Wir begleiten die Show mit einem Live-Blog. Vor während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Guten Abend zusammen!
Giulia hier 😀
Heute ist ja ganz schön was los…
Auch in Belgien geht es heute um die Wurst. Ich hoffe, dass sich der ein oder andere von Euch auch für das Finale in Belgien begeistern kann und diesen Live-Blog mitverfolgt und mitkommentiert.
Wie sieht es denn bei Euch aus, in welche Vorentscheide schaut Ihr heute überall rein?
Ich freue mich jedenfalls sehr auf das belgische Finale, denn Belgien ist mein Lieblings-ESC-Land.
Alle teilnehmenden Beiträge werde ich bewerten. Dafür gebe ich den Songs Punkte auf einer Skala von 1-10.
Macht sehr gerne mit und sagt mir, wie Ihr die Songs findet. Ich bin gespannt auf Eure Meinungen! 😀
Es ist 20:55, eigentlich sollte es jetzt losgehen. Ich verfolge Eurosong heute auf YouTube auf dem eurovision-Account. Dort wurde soeben von dem Account geschrieben, dass sie erwarten, dass es erst um 21:05 Uhr losgeht.
Auch auf dem Sender VRT MAX steht, dass aktuell noch die Sendung FC De Kampioenen läuft. Die läuft wohl noch bis 21:04 Uhr.
In den Kommentaren des Livestreams auf YouTube werden schon fleißig Favoriten kommentiert. Ich habe das Gefühl, dass viele unterschiedliche Namen fallen. Aber Mentissa und Red Sebastian liest man dann doch noch am meisten.
Das freut mich doch schonmal zu hören, dass der ein oder andere von Euch bei meinem ersten Live-Blog dabei ist 😀 Wenn auch nur mit einem geteilten Ohr. 😉
So wie es aussieht, sollte es jeden Moment losgehen….
Es geht los!!!
Und wir sehen in einem Intro Gustaph, den belgischen ESC-Teilnehmer von 2023. Er geht gerade einkaufen und freut sich, dass sein ESC-Lied im Radio läuft und jemand es als Klingelton eingestellt hat.
Jetzt steht Gustaph auf der Bühne, singt seinen ESC-Song und heizt dem Publikum ordentlich ein.
Heute sehen wir ja auch zum ersten Mal die große Bühne. Die Vorrunden, in denen sich die Teilnehmer*innen präsentiert haben, fanden noch im kleinen Rahmen statt.
Und da kommen schon unsere acht Kandidat*innen auf die Bühne gelaufen.
Gustaph hat seinen Song zuende performt und der Moderator Peter Van de Veire begrüßt das Publikum. Er nennt den ESC die Olympischen Spiele der Musik. So wie ich das verstehe, macht er gerade noch einmal die bedeutung des ESC mit ca. 200 Mio. Zuschauer*innen klar und erklärt, dass das Publikum zur Hälte über den Gewinner entscheidet und zur anderen Hälfte die Jury. Dann stellt er die Jury vor. Unter anderem Gustaph, Emmelie de Forest und zwei bekannte Gesichter aus dem belgischen Fernsehen. Bei den anderen beiden handelt es sich um die Sängerin und Schauspielerin Merol und den Stand-up-Comedian Bart Cannaerts.
Jetzt wird erst einmal mit allen vier Jury-Mitgliedern gesprochen und noch einmal auf Gustaphs ESC-Reise zurückgeblickt.
Der Moderator erinnert noch einmal daran, dass die Jury nicht nur aus den Vieren besteht, sondern aus 11 weiteren Musikexpert*innen.
Jetzt folgt ein Zusammenschnitt aller Kandidat*innen, in denen wir noch einmal ihre Songs hören.
Okay, also bei Red Sebastian ist in der Halle ein deutlich lauterer Applaus zu hören als bei den anderen.
Jetzt beginnen wir mit der ersten Kandidatin.
LEEZ – Perfectly Imperfect
Die Kandidatin stellt sich natürlich erst einmal in einem kurzen Clip vor.
Als ESC-Cover hat LEEZ in der Vorrunde „Heroes“ von Måns Zelmerlöw gesungen. Sie hat das Lied in eine Ballade verwandelt, die sich am Ende noch einmal dramatisch aufbaut. In der Version konnte LEEZ ihre Stimme ausgezeichnet präsentiert. In Perfectly Imperfect geht es darum, dass man seinen Beziehungspartner nicht verändern wollen sollte, sondern ihn – mit all seinen Makeln – so akzeptieren, wie er ist. Jetzt geht der Auftritt los.
In den Vorrunden standen die Acts noch alleine auf der Bühne. LEEZ hat jetzt Unterstützung von drei Tänzer*innen. Alle tragen Kleidung, die eher erdfarben ist. Zunächst saßen sie, jetzt bewegen sie sich auf der länglichen Bühne hin und her. Da fliegen auch schon die ersten Funken. Bei dem „You“ muss ich immer an Frankreichs Beitrag von 2016 denken, „J’ai cherché“ von Amir…YOOUUU, You’re the one that’s making me strong…
Das Lied ist sicherlich nicht verkehrt aufgehoben im ESC-Kontext und erinnert an eine typische ESC-Hymne. Mehr als das ist es aber auch nicht wirklich. Ich mag die Strophen wirklich gerne und auch Teile des Refrains. Die Inszenierung fand ich auch cool.
„Perfectly Imperfect“ bekommt von mir 6/10 Punkten
Die Jury ist begeistert, aber ich befürchte, dass sie bei allen begeistert sein werden 😀
Le Manou – Fille à papa
„J’aime la vie“ war der Song, den Le Manou in der Vorrunde gecovert hat. Mit dem Lied hat Belgien 1986 den ESC gewonnen. Der Sieg damals ist bis heute Belgiens einziger Sieg beim ESC. Le Manou stand bei diesem Auftritt mit ihrem eigenen Mischpult auf der Bühne. Das könnte daran liegen, dass sie eine professionelle DJ-Karriere hat.
Auch heute ist das Mischpult kurz zu sehen. Le Manou hat zwei Tänzerinnen dabei. Alles ist in einer gewissen „Schulmädchen-Optik“ gehalten, also vor allem die Outfits. Auf der Bühne steht ein rotes Rennauto.
Die Stärke des Songs liegt ganz klar in seinem Ohrwurmpotenzial…papapap….So ein Ohrwurm kann immer positiv oder aber auch etwas nervig wirken. Ich finde das ist ein netter Ohrwurm. Die Inszenierung fand ich eher langweilig.
„Fille à papa“ gebe ich 6/10 Punkten.
Jelle van Dael – Monster
In der Vorrunde hat Jelle van Dael ebenfalls einen Song aus der Heimat rausgepickt und „City Lights“ von Blanche gecovert. Diesen hat sie auf eine coole Weise mit schnellen Beats und elektronischen Klängen in ihre eigene coole Version verwandelt.
Der Song der 34-jährigen handelt von schlechten Dingen im Leben, aber vor allem davon, die innere Stärke zu finden, um sich zurückzukämpfen und sich seinen inneren Dämonen zu stellen.
Es ist aktuell eine blaue, düstere Stimmung zu sehen. Die Stimmung bleibt düster, das Licht kommt vor allem von den Seiten und bildet eine Gasse. Jelle kommt auf ihren Knien angerutscht und bereitet sich auf das Finale ihres Songs vor. Spätestens jetzt erinnert man sich dann doch an Loreens „Tattoo“ zurück.
Ich höre den Song sehr gerne. Er hat viele interessante Melodien und Elemente. Er ist nicht langweilig und trotzdem teilweise eingängig. Aber das bringt leider alles nichts, wenn er in vielerlei Hinsicht an den Siegersong von 2023 erinnert.
„Monster“ bekommt von mir 7/10 Punkten.
Mentissa – Désolée
Mit Mentissa haben wir einen fertigen Popstar auf der Bühne stehen. Sie hat 2014 die flämische Ausgabe von The Voice Kids gewonnen. 2021 erreichte sie dann in Frankreich das Finale von The Voice. Es folgte mit „Et bam“ ihr erster Hit. Im Juni 2023 wurde bekannt gegeben, dass sie zukünftig als Coach bei The Voice Belgique zu sehen sein wird. Ihre bisherigen Erfolge bringen aber nichts, wenn sie heute nicht abliefert….oder etwa doch? Vielleicht hilft eine große Fanbase ja…In den sozialen Netzwerken wird sie jedenfalls hoch gehandelt.
Für ihr ESC-Cover hat sich Mentissa an „Rise Like a Phoenix“, den ESC-Gewinner-Song von 2014 gewagt. Präsentiert hat sie das Lied in einer etwas weniger dramatischen, aber dafür verruchteren Version.
Mit „Désolée“ möchte Mentissa in eine poppigere musikalische Richtung gehen. Das Lied handelt von Selbstbewusstsein: Irgendwann muss man den Mut haben, mehr man selbst zu sein und nicht immer zurückstecken. Gemeinsam mit ihr stehen eine Gitarristin, zwei Tänzer*innen und eine Background-Sängerin auf der Bühne. Der Hintergrund ist eher in einem schlichten Dunkelblau gehalten.
Nehme nur ich das wahr oder ist sie heute nicht in ihrer besten gesanglichen Form?
Ich bin sehr gespannt darauf, was Eure Meinung ist. Für mich ist es ein langweiliger Song. Ein Wort und eine eingängige Melodie ohne Text. Es ist sicherlich ein guter Radio-Song, der auch international klingt. Aber beim ESC sehe ich das Lied nicht.
Insgesamt gebe ich „Désolée“ 4/10 Punkten.
Wir sind bei der Hälfte angekommen und schauen auf ein Stück ESC-Geschichte zurück. Aber die kann ich nicht sehen, weil bei mir gerade Werbung auf YouTube läuft. 😀 Ah, jetzt sehe ich etwas. So wie ich sehe, geht es nicht um den ESC, sondern um Eurosong.
Lenn – Air Ballon
Als Cover suchte sich Lenn in der Vorrunde gleich zwei Songs aus und machte aus ihnen ein Medley. Das Medley beinhaltete die beiden Lieder, mi denen der belgische Sänger Louis Neefs 1967 und 1969 beim Grand Prix angetreten ist.
Das Lied Air Ballon ist tatsächlich die erste Single von Lenn. Er hat den Song selbst geschrieben, aber ursprünglich nicht für den ESC.
Wir beginnen mit viel nebel auf dem Boden und einem Video von fliegenden Vögeln im Hintergrund. Jetzt steigt Lenn auf einen weißen Block und jetzt springt er sogar von Block zu Block. Zu seinen Worten „Good Morning“ geht hinter ihm die Sonne auf. Dann tauchen wir noch in ein tiefes Rosa ein. Zum Schluss gibts noch ein paar air ballons.
Ein sehr sympathisch wirkender junger Mann und ein süßes Lied. Aber für mich ist es einfach nicht gut gesungen, was das eh schon relativ schwache Lied dann endgültig zu einem Song macht, der auf der großen ESC-Bühne untergeht.
Von mir bekommt Air Ballon 3/10 Punkten.
Stefanie Callebaut – Gloria
Ach Leute, ich freue mich auf „Gloria“. Da bin ich aber wahrscheinlich die Einzige?
„Gloria“ würde ich als „schwere Kost“ bezeichnen. Belgien schickt ja gerne mal etwas Düsteres, Mystisches zum ESC….Erinnern wir uns an Hooverphonic oder Sennek.
Bis jetzt ist der Hintergrund aber weniger düster als einfach nur schlicht und blau gehalten. Stefanie Callebaut präsentiert ihren Song wie gewohnt leidenschaftlich und mit einer herausstechenden Stimme.
Für mich persönlich eine besondere Stimme, ein besonderer Song, der interessant ist. Nicht das, was man sowieso die ganze Zeit hört. Die Inszenierung hätte ich mir deutlich interessanter gewünscht. Mir fehlt leider ein dritter Refrain.
Der Song bekommt von mir 7/10 Punkten.
Red Sebastian – Stobe Lights
In der Vorrunde hat sich Red Sebastian selbst auf dem Klavier begleitet, als er eine gefühlvolle Piano-Version von „Arcade“ gesungen hat.
Der Sänger ist bekannt für den besonders großen Umfang seiner Stimme. Die präsentiert er in „Strobe Lights“ auch ganz bewusst. Red Sebastian war Euer Favorit in unserer Umfrage.
Ach Mensch…ein roter Hintergrund. Oh Wow! Von einem solchen Licht- und Bühnen-Design darf sich der deutsche Vorentscheid gerne mal was abschauen. Dem Publikum in der Halle scheint es auch zu gefallen und zwar durchgängig. Und dann noch wilde Kamerafahrten. Das Auftritt ist wirklich durchinszeniert, bietet aber auch das Potential dazu. Jetzt kommen auch noch vier Tänzer*innen auf die Bühne.
Der Song hat auf jeden Fall Potenzial für den ESC. Die Strophen sind cool und abwechslungsreich. Der Song geht mit einem starken Beat nach vorne. Für seine Stimme wird Red Sebastian sicherlich auch den ein oder anderen Punkt bekommen. Leider wissen wir aber auch, dass instrumentale Parts beim ESC nicht so besonders gut ankommen. Coole Inszenierung!
Strobe Light bekommt von mir 9/10 Punkten.
Wir kommen zum letzten Beitrag.
Grace – Pull Up
In der Vorrunde war der ganze Saal für einen Moment ruhig, weil Grace mit einer herausragenden stimmlichen Leistung eine zauberhafte Balladen-Version von Barbara Pravis „Voilà“ auf die Bühne gebracht hat.
Los geht’s mit „Slomo“…äh „Pull Up“ meine ich…
Auch hier Unterstützung von vier Tänzer*inenn…und Plastikstühlen?
Immer wieder sind einzelne Wörter in Lingala zu hören. Eine Hommage an ihre kongolesischen Wurzeln.
Ein Dance-Break. Ich dachte schon, wir müssen in einer ESC-Sendung ohne Dance-Break auskommen.
Wenn der Song in einem Club laufen würde, würden einige sicherlich ausgelassen tanzen. Für die ESC-Bühne finde ich den Song zu unauffällig und zu wenig mitreißend. Außerdem ist „Pull Up“ für mich ganz klar der kleine, aber leider deutlich schwächere Bruder von „Slomo“.
Pull Up bekommt von mir 5/10 Punkten.
Damit sind wir durch. Peter Van de Veire erklärt noch einmal das Voting-System. Jetzt gibt es einen Schnelldurchlauf. Hat jemand mitbekommen, seit wann gevotet werden kann? Direkt nach den Auftritten oder konnte man schon währenddessen?
Jetzt gibt es einen Pausen-Act. Es ist Tom Dice. Er hat im Lena-Jahr für Belgien den 6. Platz belegt. Jetzt singt er gerade seinen wirklich schönen Song „Me and My Guitar“. Das Video im Hintergrund von seinem Auftritt in 2010 lässt einen doch melancholisch werden.
Die Leitungen sind jetzt geschlossen. Es kann nicht mehr gevotet werden.
Bevor das Ergebnis verkündet wird, dürfen wir noch einmal Emmelie de Forest und ihr „Only Teardrops“ genießen.
Jetzt gibt es noch eine kleine Gesprächsrunde mit allen Kandidat*innen.
Es ist soweit. Wir beginnen mit den Punkten der Fachjury. Wir gehen nach der Startreihenfolge vor. LEEZ hat 72 Punkte bekommen. Le Manou hat 54 Punkt bbkommen. Jelle van Dael hat 68 bekommen. Mentissa hat 73 Punkte von der Jury bekommen. Lenn bekommt 55 Punkte. Stefanie Callebaut hat 70 Punkte bekommen. Red Sebastian 132 Punkte. Grace hat 61 Punkte bekommen.
Es führt aktuell vor den Publikumspunkten Red Sebastian deutlich mit 132. Es folgt Mentissa mit 73 Punkten, dann kommt LEEZ mit 72 Punkten.
Wir gehen beim Publikum jetzt von unten nach oben. Le Manou ist raus. Lenn bekommt 27 Punkte und ist damit auch raus. Grace bekommt 28 Punkte und ist ebenfalls raus. Jelle van Dael erhält vom Publikum 47 Punkte und fährt auch nicht nach Basel. Stefanie Callebaut bekommt 41 Punkte und ist ebenfalls raus.
LEEZ bekommt 72 Punkte und hat damit 12 mehr als Red Sebastian. Aber der bekommt ja noch Punkte vom Publikum. Mentissa bekommt 58 Punkte. LEEZ liegt damit aktuell vorne. Aber Red Sebastian muss nur 12 Punkte aufholen. Er hat es mehr als deutlich geschafft und bekommt 291 Punkte vom Publikum.
RED SEBASTIAN IST DER GEWINNER!
Das war aber sehr deutlich. Ich freue mich über den Sieger und ich freue mich sehr, dass Ihr dabei wart! Einen schönen Abend wünsche ich Euch noch.
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Ich finde Mentissa am besten, das wäre die beste Wahl für Belgien. Den Song von Red Sebastian finde ich total nervig…
Zustimmung in beiden Punkten.
100%ige Zustimmung auch von mir!
In eurer Instagram-Story hat sich ein Fehler eingeschlichen. Für Lettland steht dort 22:10 und für Belgien 22:55, wenn es natürlich 20 Uhr sein sollte.
Der Termin verschiebt sich immer fünf Minuten nach hinten. Erst war’s 20:50, dann 20:55, eurovisionworld sagt gar 21:00.
Das Gruppenfoto vom Aufmacher als Grundlage, ist das ein ziemlich biederes Teilnehmerfeld.
Was erwartest du? Mehr Netzhemden, Tattoos und knappe Höschen?
Kann – muss nicht. Mir würden weniger überweite Sakkos, XXL-Hosen und 08/15-Schwiegermütterfarben reichen. Edit: Da sind maximal 2 drin, die nach außen eine Show kommunizieren.
Da Mentissa meine Favoritin ist, wird sie nicht gewinnen. Schade. 🫣🫣🫣 Oder bricht Mentissa mein Favoritenfluch?
Ich kann Red Sebastian überhaupt nicht nachvollziehen, wirkt auf mich primär wie ne Gimmick-Nummer.
Yps?
Urzeitkrebse!
Geht mir auch so. Red Sebastian ist letzter Platz bei mir. 🫣
Ich hoffe, daß Red Sebastian, Leez oder Le Manou für Belgien beim ESC antreten werden. Es wäre ein Wunder, wenn es am Ende doch noch Mentissa wird. Der Song bleibt hinter den Erwartungen zurück.
Die kann nicht gewinnen, sie ist ja meine Favoritin. Meine Favoriten gewinnen keine Vorentscheide und wenn doch folgt die Disqualifikation. 😠
Mir ist gerade aufgefallen, das unter den 4 feststehenden Song, noch keiner in Englisch ist. Könnte das ein Trend für dieses Jahr sein? Mal sehen.
Freu dich nicht zu früh, Österreich sowie Norwegen und Tschechien werden englische Songs ins Rennen schicken.
Wir garantiert auch. Und natürlich Schweden.
In Nordeuropa wird glaube ich nur Finnland etwas in Landessprache schicken.
Ich weiß das es noch früh ist, finde ich nur bemerkenswert, erstmal. Am Ende wird wohl die Mehrheit der Songs in Englisch sein. Das sehe ich auch ganz neutral, am Ende kommt es ja immer noch auf den Song an sich an. Mal sehen ob Deutschland in diesem Jahr wieder was in Englisch schickt. Noch ist ja alles offen. Selbst wer überhaupt im Vorentscheid ist.
Man darf auch nicht vergessen dass die Länder die immer sehr früh dran sind oft auch welche sind die immer/sehr oft in Landessprache was schicken. Daher ist die Englisch-Quote am Anfang immer etwas niedriger und nimmt dann im Laufe der Saison zu.
Benelux haben dieses Jahr die einmalige Gelegenheit, alle ein Lied in (teilweise) Französisch zu schicken. Wäre schade, wenn ausgerechnet Belgien das verhindert.
Bei Claude denk ich tatsächlich immer, dass er Belgier ist, weil auch sein Französisch sehr gut ist.
Claude ist in der Demokratischen Republik Kongo geboren, daher sein gutes Französisch.
Stimmt!
Belgium hat heute übrigens nach 7 Monaten eine neue Regierung bekommen. Geführt wird sie vom Flämischen Nationalisten Bart de Wever. Da es sich um eine 7-Parteien Koalition handelt, sollte das nicht all zu viel Impact haben.
5 Parteien
Fast schon egal ob 5 oder 7.
Kann sowas wirklich funktionieren? 😯
Ich bleibe dabei. Red Sebastian ist mein Favorit.
Musikalisch eher durchschnittliches Niveau –
bin für Jelle van Dael und dagegen, daß Flandern
einen französischsprachigen Beitrag entsendet …
Die Auswahl find ich jetzt nicht so dolle – nur Red Sebastian gefällt mir richtig gut, aber eher in der Studio Version, live find ich das teilweise etwas schief, ich hoffe – wenn er gewählt wird- dass er das noch optimieren kann bis Mai. Da wummern die Bässe☺️ 🪩 Irgendwie denk ich da immer an die 90er Disconummer von Sin with Sebastian mit „come in and sleep with me😅“ der sang auch sehr hoch mit gleichem Namen…
Hier bin ich definitiv bei Red Sebastian cooler Track, gute Stimme 🙂
Le Manou finde ich auch noch gut.
Bin gespannt auf die Show 🙂
Meine Favoriten für heute Abend sind Le Manou – Fille à Papa und MONSTER , Jelle van Dael
Nun ja, Belgien wird dieses Jahr nicht weit oben auf der Liste auftauchen. An ehesten kann ich mich noch mit der schmerzfreien Nummer von Mentissa oder dem Melodrama der Callebaut anfreunden, aber auch die beiden würden in einem normalen Jahrgang nicht in meiner TOP 20 landen.
Mentissa ist auch meine Favoritin, also wird sie heute nicht gewinnen. Ich habe nämlich ein Favoritenfluch, entweder gewinnen meine Favoriten und werden anschließend disqualifiziert oder sie gewinnen nicht.
Meine Favoriten gewinnen auch selten VE, aber dieses Jahr ist es schon 1 x passiert, in Albanien. In Griechenland hat sich zumindest mein 2. Platz und meine Favoritin für den ESC durchgesetzt.
Ich überlege wer eigentlich mein Favorit bei Albanien war. 🤔🤔🤔
Mach Deine Excel-Datei auf … 🤓 … aber versteck sie gut vor dem Pinguin. 😉
Achso Lorenc Hasrama war dort mein Favorit.
In beiden Vorentscheiden haben wir dieselben Favoriten (hatte ich doch richtig mitbekommen, dass es Kostas war, oder?) ❤️
Ja, das stimmt. 🙂
Weshalb läuft Belgien als Finalsieger in den wettquoten ? Wegen Mentissa? Sie hat eine großartige Stimme und sieht gut aus, aber der Song ist doch bestenfalls Durchschnitt oder? Leider trifft das auf die anderen auch zu , aber sicher gewinnt sie, ebenso wie Måns zelmerlöw in Schweden und Erika Vikman in Finnland…der Name machts…schade
Belgien ist nicht mehr Nummer Eins bei den Odds, sondern Israel .
Nein Belgien ist wieder vorne habe gerade nachgeschaut.
https://eurovisionworld.com/odds/eurovision
Ich bin gespannt, ob Belgien nach der heutigen Show noch immer die Tabelle anführen wird.
Ich auch. 🙂
Hab vorhin mal Reaction auf YouTube geguckt und kann dazu eigentlich nur schreiben. Egal wer gewinnt, Israel wird danach klar auf der 1 sein.
Ich finde die belgische Vorauswahl ziemlich dürftig. Mir gefällt eigentlich nur Grace mit „Pull Up“, aber solche Songs hatten wir natürlich schon öfter beim ESC. Mentissa und der rote Sebsatian werden dem Hype m.M.n. nicht gerecht. Ganz schlimm finde ich Lenn und Gloria, die mit ihrem „Gloria“ fast mein Trommelfell zerstört hatte – ätzendes Gekreische.
Wünsche viel Spaß heute Abend, ich selbst ziehe Slowenien vor. 🙂
Pull up ist eine schlappe Kopie von Chanels Slo mo , und du meinst sicher Stefanie mit Gloria, die ist zusammen mit Lenn das Schlusslicht, es wird Mentissa werden , keine Ahnung was alle jn dem langweiligen Geträller sehen, da ist das 4. Semi Litauen interessanter, echter Hinhörer dabei , Liepa , bin gespannt
Meine Favoriten sind Le Manou mit „Fille à Papa“, Mentissa mit „Désolée“ und Red Sebastian mit „Strobe Lights“. 🙂
lasse plädiert ja für die in der bubble sehr verkannte musikkunst (gloria) aber die bubble dreht dafür ja fast schon durch wegen dem kopfstimmenakrobat – ich fand den schnipsel ja recht vielversprechend aber das ganze werk hat dann auch etwas nervtötendes an sich.
werde sicher schauen,sofern die belgier die nichtbelgier mitschauen lassen aber im grunde ist ja bereits die kuh vom eis,obwohl ich da jetzt keine buchmacherquoten vorliegen habe.
Text braucht noch ein bisschen Nachbesserung. Heute haben wir 01.02.2025, laut Text gibt es eine Zeitreise, wenn am 18.02. und 25.02. die Vorrunden waren …
Gleich geht der Super-Samstag los. Ich werde versuchen so vieles wie möglich gleichzeitig zu schauen und werde natürlich kläglich scheitern. Beim Eurosong bin ich nicht so investiert dieses Jahr. Keiner der Songs hat mich so richtig gecatcht.
Ich würde mich am meisten über Mentissa mit Désolée freuen. Der Song reißt mich zwar auch nicht vom Hocker aber irgendwie hat er was. Und die Sängerin hat Charisma und ich könnte mir das Lied gut beim ESC vorstellen weil es wenige ähnliche Songs geben wird.
Red Sebastian ist mir leider ein bisschen zu anstrengend obwohl ich schnelle Beats, höhe Töne und all das mag. Aber in der Kombi von Red Sebastian ist das irgendwie auch für mich too much.
Guten Abend zusammen. Mein Gehirn und meine Augen haben sich für Belgien entschieden. Es gab vorher die Überlegung Slowenien anzusehen. Hab es zur Überbrückung auch gemacht. Bin am überlegen um 22 Uhr pünktlich nach Spanien zu wechseln.
Ich drücke die Daumen, dass uns Red Sebastian – Strobe Lights als Sieger erspart bleibt!
Viel Spaß allen in Belgien und Giulia mit ihrem ersten Live-Blog 🤩
Guten Abend.
Es läuft noch das Mello nebenbei, das war nicht wirklich berauschend heute.
Start vom Eurosong um 21:05 Uhr.
Da heute eine neue Regierung in Belgien bestimmt wurde, gab es wahrscheinlich genug Sondersendungen. Da würde es bei uns auch reichlich Brennpunkte usw geben.
Ok , ja denn ist ja auch verständlich 😊
Red Sebastian ist mein klarer Favorit und hätte im Finale beim ESC sogar Chancen ganz weit oben zu landen. Alle anderen Acts sind leider ziemlich sichere NQ Kandidaten.
Daher drücke ich dem Mann in rot meine Daumen.
Muss man sich das gequietsche unbedingt anhöten
Wie weit oben heißt denn ganz weit oben ? Ich kann mir das höchstens im Mittelfeld vorstellen. Die besten ESC-Chancen sehe ich bei Mentissa, wobei mein Favorit Le M anou ist
Top 3 kann ich mir da tatsächlich vorstellen. Richtig guter Gesang, sodass die Jurys ordentlich Punkte geben können und vom Song her zurzeit absolut angesagt, was beim Publikum gut ankommen würde.
Der Song von Mentissa ist zwar eingängig aber sie hat absolut null Ausstrahlung. Die würde beim ESC untergehen.
Ich freue mich deinen ersten Live-Blog mitzuverfolgen, liebe Giulia. 🙂
Werde zwar zwischen den 3 Finals hin- und herzappen, aber freue mich auch darüber deine Meinungen zu lesen!
Auf eine super Premiere und dir viel Spaß!
Danke, ich freue mich auch 🙂
Viel Spaß, Giulia!
Danke dir 🙂
Red Sebastian ist mein Favorit ♥️
Ich würde für
Le Manou oder für Jelle van Dael
stimmen. Das ist so meine Musik.
Viel Glück, Giulia bei deinem ersten Live-Blog. 😊
Danke dir 🙂
Hallo, bin jetzt auch mit dabei!
Einfach ein feel good Song 😊😊
Man kann vom schwulen Gustaph halten, was man will – aber er hat es einfach drauf (gesanglich und er füllt einfach die Bühne mit seiner tollen Persönlichkeit). Ich ziehe meinen Hut vor ihm.
*schon
So, in Slowenien sind alle durch und ich bin jetzt auch in Belgien.
Ein Schnelldurchlauf, bevor es überhaupt losgeht. Das ist mal innovativ.
Abgeguckt von Albanien, die haben das auch schon gemacht 🙂
Aus Slowenien nach Belgien, ein guter Übergang.
1.Leez: 3,25/10. Ihre Stimme finde ich ganz schön anzuhören, der Song ist aber leider etwas langweilig. Die Tänzer finde ich überflüssig
1.
Für mich ein Mello Radiosong nicht schlecht aber haut einen nicht vom Hocker.
1) Die Performance auf der großen Bühne hat das echt nochmal auf ein ganz anderes Level gehoben. Insgesamt ist der Beitrag dann aber doch zu schwach, um hier wirklich vorne mitzuspielen.
Jetzt weiß ich, woran mich der Song erinnert. „J’ai cherché“ von Amir.
1) Song ganz gut, man hat das Wohnzimmer von Isaak kopiert.
Solider Song, schöne Inszenierung. Ein guter Auftakt für meinen Geschmack.
Ich fand Leez grandios . Bin wohl der Einzige dem es gefällt -Ich gebe 7,5/10
Emmelie de Forest nimmt so viele Vorentscheide mit wie möglich – ich mag sie ja!
Ich hab gerade kurz überlegt, welcher Song aus dem Line-Up mich am meisten an „Clickbait“ erinnert – der müsste bei ihr dann ja ganz gut ankommen 😂
Der erste Auftritt war schon mal nicht schlecht. Auch wenn der Song mich nicht vollkommen vom Stuhl gerissen hat.
Leez hat eine gute Stimme-Song kommt nicht so richtig in Fahrt
Von Belgien wünsche ich mir nur, dass es mich dieses Jahr nicht weiter belästigt. Sorry. 🙁
„Fille à papa“ – Das geht gut, das gefällt.
Le Manou singt den Beitrag von Luxemburg…ach nee kommt nur aus der selben Schublade. Kinderlieder in Pop verpackt und mit Zöpfchen gesungen. Wird trotzdem vorne mitmischen…
Schlimmes Outfit. Und der Song ist auch grenzwertig.