Live-Blog Finale Eurosong 2025 in Belgien

Bild: Instagram @vrt1be

Jetzt wird es ernst in Belgien. Das Finale von Eurosong 2025 steht an. Am heutigen Samstag beginnt um 20:55 Uhr die finale Show des belgischen Vorentscheids zum Eurovision Song Contest in Basel. In zwei Vorrunden haben sich die acht Kandidat*innen dem Publikum bereits vorgestellt. Nun müssen sie sich dem Voting einer Jury und der Zuschauer*innen stellen. Diese haben es jetzt in der Hand zu bestimmen, wer für Belgien in die Schweiz fährt. Hier im Live-Blog berichten wir für Euch von der Show.

Am Samstag entscheidet sich, wer die Nachfolge von Mustii antritt. Mustii hat Belgien letztes Jahr mit dem Song „Before The Party’s Over“ beim ESC vertreten. Zwar zählte er zu den Fan-Favoriten, schied aber schon im Halbfinale aus. Acht Kandidat*innen kämpfen nun darum, für ihr Land in Basel anzutreten und Belgien wieder ins Finale führen.

Am 18.01. und am 25.01. haben bereits zwei Vorrunden von Eurosong 2025 stattgefunden. Dabei irritiert der Name „Vorrunde“ allerdings, da die beiden Shows lediglich dazu dienten, die acht Kandidat*innen besser kennenzulernen. In den beiden Shows haben jeweils vier der acht teilnehmenden Acts den Song vorgestellt, mit dem sie in Basel antreten möchten. Daneben haben die Kandidat*innen auch eine Coverversion eines bekannten Eurovision-Songs performt. Alle Auftritte der beiden Vorrunden könnt Ihr Euch hier noch einmal anschauen. Alle acht Kandidat*innen sehen wir im Finale wieder. Um wen es sich bei den acht Künstler*innen handelt, haben wir Euch hier genauer beschrieben.

Das sind alle acht Acts für Eurosong 2025 in der Startreihenfolge:

  1. LEEZ – Perfectly Imperfect
  2. Le Manou – Fille à Papa
  3. Jelle van Dael – Monster
  4. Mentissa – Désolée
  5. Lenn – Air Balloon
  6. Stefanie Callebaut – Gloria
  7. Red Sebastian – Strobe Lights
  8. Grace – Pull Up

Der Favorit der ESC-kompakt-Leser*innen ist Red Sebastian. In unserer ESC-kompakt-Umfrage liegt er mit 25 Prozent der Stimmen knapp vor Mentissa, die 23 Prozent der Stimmen ergattern konnte. Noch bis zum Beginn der Show heute Abend könnt Ihr weiter abstimmen.

Die Entscheidung darüber, wer Belgien beim ESC 2025 vertritt, teilen sich das Publikum und eine Jury. Beide zusammen können insgesamt 1.170 Punkte vergeben. Dabei kommen 50% (585 Punkte) von der Fachjury und 50% (585 Punkte) von den Zuschauer*innen. Jedes Mitglied der Jury wird die Acts nach einem Punktesystem bewerten: 10 Punkte für den ersten Platz, 8 Punkte für den zweiten Platz, 6 Punkte für den dritten Platz, 5 für den vierten Platz bis hin zu einem Punkt für den 8. Platz. Die prozentualen Ergebnisse des Televotings werden in Punkte umgerechnet. Sollte es einen Punkte-Gleichstand geben, wird der Act, der die meisten Punkte von der Fachjury bekommen hat, auf den ersten Platz gesetzt.

Das Publikum hat zwei Möglichkeiten abzustimmen: Per SMS und über VRT MAX. Für zweiteren Weg muss man die VRT-MAX-App oder -Website öffnen und sich dort anmelden bzw. ein Profil erstellen. Das kannst Du hier tun.

Die Fachjury setzt sich aus insgesamt 15 Mitgliedern zusammen. Darunter befinden sich vier bekannte Gesichter und elf Musikexpert*innen. Unter den vier bekannten Künstler*innen sind auch zwei ehemalige ESC-Teilnehmer*innen: Gustaph, der 2023 für Belgien antrat und einen guten siebten Platz erreichte, sowie die ESC-Siegerin aus 2013 Emmelie de Forest. Außerdem die Sängerin und Schauspielerin Merol und der Stand-up-Comedian Bart Cannaerts.

Die elf Musikexperten sind André Vermeulen (Eurovision-Spezialist und ehemaliger Nachrichtensprecher), Els Germonpré (Musikkoordinator von VRT1), Leslie Cable (Delegationsleiter bei RTBF für den ESC), Stephan Monsieur (Vorsitzender von OGAE Belgien), Jasper Van Biesen (ESC-Experte und Autor eines Eurovision-Buches), Indy van Cauwenbergh (Choreografin), Kim Debrie und Anja Daems (Moderatorinnen von Radio 2), Laura Govaerts und Imane Boudadi (Moderatorinnen von Radio MNM) sowie Nona Van Braeckel (Moderatorin von Radio Studio Brussels).

Die Moderation der Show übernimmt Peter Van de Veire. Er hatte auch schon durch die beiden Vorrunden geführt.

Für beste Unterhaltung werden drei ehemalige ESC-Teilnehmer*innen mit musikalischen Gastauftritten sorgen. Im Eurosong-Finale performen werden die beiden Jurymitglieder Gustaph und Emmelie de Forest sowie Tom Dice, der Belgien 2010 in Oslo mit dem Song „Me an My Guitar“ vertreten hat.

Die beiden Vorrunden-Shows spielten sich im kleinen Rahmen ab. Die Bühne für das Finale haben wir noch nicht zu Gesicht bekommen. Stattfinden wird die Final-Show im Studio 7 von EMG in Vilvoorde.

An diesem Samstag könnt Ihr das Finale von Eurosong 2025 ab 20:55 Uhr auf dem belgischen Sender VRT 1 sowie auf der Online-Plattform VRT MAX schauen. Alternativ bietet auch der offizielle ESC-Account auf YouTube einen Livestream an. Die Show heute Abend soll planmäßig bis 22:40 Uhr dauern. Wir begleiten die Show mit einem Live-Blog. Vor während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.

Guten Abend zusammen!

Giulia hier 😀

Heute ist ja ganz schön was los…

Auch in Belgien geht es heute um die Wurst. Ich hoffe, dass sich der ein oder andere von Euch auch für das Finale in Belgien begeistern kann und diesen Live-Blog mitverfolgt und mitkommentiert.

Wie sieht es denn bei Euch aus, in welche Vorentscheide schaut Ihr heute überall rein?

Ich freue mich jedenfalls sehr auf das belgische Finale, denn Belgien ist mein Lieblings-ESC-Land.

Alle teilnehmenden Beiträge werde ich bewerten. Dafür gebe ich den Songs Punkte auf einer Skala von 1-10.

Macht sehr gerne mit und sagt mir, wie Ihr die Songs findet. Ich bin gespannt auf Eure Meinungen! 😀

Es ist 20:55, eigentlich sollte es jetzt losgehen. Ich verfolge Eurosong heute auf YouTube auf dem eurovision-Account. Dort wurde soeben von dem Account geschrieben, dass sie erwarten, dass es erst um 21:05 Uhr losgeht.

Auch auf dem Sender VRT MAX steht, dass aktuell noch die Sendung FC De Kampioenen läuft. Die läuft wohl noch bis 21:04 Uhr.

In den Kommentaren des Livestreams auf YouTube werden schon fleißig Favoriten kommentiert. Ich habe das Gefühl, dass viele unterschiedliche Namen fallen. Aber Mentissa und Red Sebastian liest man dann doch noch am meisten.

Das freut mich doch schonmal zu hören, dass der ein oder andere von Euch bei meinem ersten Live-Blog dabei ist 😀 Wenn auch nur mit einem geteilten Ohr. 😉

So wie es aussieht, sollte es jeden Moment losgehen….

Es geht los!!!

Und wir sehen in einem Intro Gustaph, den belgischen ESC-Teilnehmer von 2023. Er geht gerade einkaufen und freut sich, dass sein ESC-Lied im Radio läuft und jemand es als Klingelton eingestellt hat.

Jetzt steht Gustaph auf der Bühne, singt seinen ESC-Song und heizt dem Publikum ordentlich ein.

Heute sehen wir ja auch zum ersten Mal die große Bühne. Die Vorrunden, in denen sich die Teilnehmer*innen präsentiert haben, fanden noch im kleinen Rahmen statt.

Und da kommen schon unsere acht Kandidat*innen auf die Bühne gelaufen.

Gustaph hat seinen Song zuende performt und der Moderator Peter Van de Veire begrüßt das Publikum. Er nennt den ESC die Olympischen Spiele der Musik. So wie ich das verstehe, macht er gerade noch einmal die bedeutung des ESC mit ca. 200 Mio. Zuschauer*innen klar und erklärt, dass das Publikum zur Hälte über den Gewinner entscheidet und zur anderen Hälfte die Jury. Dann stellt er die Jury vor. Unter anderem Gustaph, Emmelie de Forest und zwei bekannte Gesichter aus dem belgischen Fernsehen. Bei den anderen beiden handelt es sich um die Sängerin und Schauspielerin Merol und den Stand-up-Comedian Bart Cannaerts.

Jetzt wird erst einmal mit allen vier Jury-Mitgliedern gesprochen und noch einmal auf Gustaphs ESC-Reise zurückgeblickt.

Der Moderator erinnert noch einmal daran, dass die Jury nicht nur aus den Vieren besteht, sondern aus 11 weiteren Musikexpert*innen.

Jetzt folgt ein Zusammenschnitt aller Kandidat*innen, in denen wir noch einmal ihre Songs hören.

Okay, also bei Red Sebastian ist in der Halle ein deutlich lauterer Applaus zu hören als bei den anderen.

Jetzt beginnen wir mit der ersten Kandidatin.

LEEZ – Perfectly Imperfect

Die Kandidatin stellt sich natürlich erst einmal in einem kurzen Clip vor.

Als ESC-Cover hat LEEZ in der Vorrunde „Heroes“ von Måns Zelmerlöw gesungen. Sie hat das Lied in eine Ballade verwandelt, die sich am Ende noch einmal dramatisch aufbaut. In der Version konnte LEEZ ihre Stimme ausgezeichnet präsentiert. In Perfectly Imperfect geht es darum, dass man seinen Beziehungspartner nicht verändern wollen sollte, sondern ihn – mit all seinen Makeln – so akzeptieren, wie er ist. Jetzt geht der Auftritt los.

In den Vorrunden standen die Acts noch alleine auf der Bühne. LEEZ hat jetzt Unterstützung von drei Tänzer*innen. Alle tragen Kleidung, die eher erdfarben ist. Zunächst saßen sie, jetzt bewegen sie sich auf der länglichen Bühne hin und her. Da fliegen auch schon die ersten Funken. Bei dem „You“ muss ich immer an Frankreichs Beitrag von 2016 denken, „J’ai cherché“ von Amir…YOOUUU, You’re the one that’s making me strong…

Das Lied ist sicherlich nicht verkehrt aufgehoben im ESC-Kontext und erinnert an eine typische ESC-Hymne. Mehr als das ist es aber auch nicht wirklich. Ich mag die Strophen wirklich gerne und auch Teile des Refrains. Die Inszenierung fand ich auch cool.

„Perfectly Imperfect“ bekommt von mir 6/10 Punkten

Die Jury ist begeistert, aber ich befürchte, dass sie bei allen begeistert sein werden 😀

Le Manou – Fille à papa

„J’aime la vie“ war der Song, den Le Manou in der Vorrunde gecovert hat. Mit dem Lied hat Belgien 1986 den ESC gewonnen. Der Sieg damals ist bis heute Belgiens einziger Sieg beim ESC. Le Manou stand bei diesem Auftritt mit ihrem eigenen Mischpult auf der Bühne. Das könnte daran liegen, dass sie eine professionelle DJ-Karriere hat.

Auch heute ist das Mischpult kurz zu sehen. Le Manou hat zwei Tänzerinnen dabei. Alles ist in einer gewissen „Schulmädchen-Optik“ gehalten, also vor allem die Outfits. Auf der Bühne steht ein rotes Rennauto.

Die Stärke des Songs liegt ganz klar in seinem Ohrwurmpotenzial…papapap….So ein Ohrwurm kann immer positiv oder aber auch etwas nervig wirken. Ich finde das ist ein netter Ohrwurm. Die Inszenierung fand ich eher langweilig.

„Fille à papa“ gebe ich 6/10 Punkten.

Jelle van Dael – Monster

In der Vorrunde hat Jelle van Dael ebenfalls einen Song aus der Heimat rausgepickt und „City Lights“ von Blanche gecovert. Diesen hat sie auf eine coole Weise mit schnellen Beats und elektronischen Klängen in ihre eigene coole Version verwandelt.

Der Song der 34-jährigen handelt von schlechten Dingen im Leben, aber vor allem davon, die innere Stärke zu finden, um sich zurückzukämpfen und sich seinen inneren Dämonen zu stellen.

Es ist aktuell eine blaue, düstere Stimmung zu sehen. Die Stimmung bleibt düster, das Licht kommt vor allem von den Seiten und bildet eine Gasse. Jelle kommt auf ihren Knien angerutscht und bereitet sich auf das Finale ihres Songs vor. Spätestens jetzt erinnert man sich dann doch an Loreens „Tattoo“ zurück.

Ich höre den Song sehr gerne. Er hat viele interessante Melodien und Elemente. Er ist nicht langweilig und trotzdem teilweise eingängig. Aber das bringt leider alles nichts, wenn er in vielerlei Hinsicht an den Siegersong von 2023 erinnert.

„Monster“ bekommt von mir 7/10 Punkten.

Mentissa – Désolée

Mit Mentissa haben wir einen fertigen Popstar auf der Bühne stehen. Sie hat 2014 die flämische Ausgabe von The Voice Kids gewonnen. 2021 erreichte sie dann in Frankreich das Finale von The Voice. Es folgte mit „Et bam“ ihr erster Hit. Im Juni 2023 wurde bekannt gegeben, dass sie zukünftig als Coach bei The Voice Belgique zu sehen sein wird. Ihre bisherigen Erfolge bringen aber nichts, wenn sie heute nicht abliefert….oder etwa doch? Vielleicht hilft eine große Fanbase ja…In den sozialen Netzwerken wird sie jedenfalls hoch gehandelt.

Für ihr ESC-Cover hat sich Mentissa an „Rise Like a Phoenix“, den ESC-Gewinner-Song von 2014 gewagt. Präsentiert hat sie das Lied in einer etwas weniger dramatischen, aber dafür verruchteren Version.

Mit „Désolée“ möchte Mentissa in eine poppigere musikalische Richtung gehen. Das Lied handelt von Selbstbewusstsein: Irgendwann muss man den Mut haben, mehr man selbst zu sein und nicht immer zurückstecken. Gemeinsam mit ihr stehen eine Gitarristin, zwei Tänzer*innen und eine Background-Sängerin auf der Bühne. Der Hintergrund ist eher in einem schlichten Dunkelblau gehalten.

Nehme nur ich das wahr oder ist sie heute nicht in ihrer besten gesanglichen Form?

Ich bin sehr gespannt darauf, was Eure Meinung ist. Für mich ist es ein langweiliger Song. Ein Wort und eine eingängige Melodie ohne Text. Es ist sicherlich ein guter Radio-Song, der auch international klingt. Aber beim ESC sehe ich das Lied nicht.

Insgesamt gebe ich „Désolée“ 4/10 Punkten.

Wir sind bei der Hälfte angekommen und schauen auf ein Stück ESC-Geschichte zurück. Aber die kann ich nicht sehen, weil bei mir gerade Werbung auf YouTube läuft. 😀 Ah, jetzt sehe ich etwas. So wie ich sehe, geht es nicht um den ESC, sondern um Eurosong.

Lenn – Air Ballon

Als Cover suchte sich Lenn in der Vorrunde gleich zwei Songs aus und machte aus ihnen ein Medley. Das Medley beinhaltete die beiden Lieder, mi denen der belgische Sänger Louis Neefs  1967 und 1969 beim Grand Prix angetreten ist.

Das Lied Air Ballon ist tatsächlich die erste Single von Lenn. Er hat den Song selbst geschrieben, aber ursprünglich nicht für den ESC.

Wir beginnen mit viel nebel auf dem Boden und einem Video von fliegenden Vögeln im Hintergrund. Jetzt steigt Lenn auf einen weißen Block und jetzt springt er sogar von Block zu Block. Zu seinen Worten „Good Morning“ geht hinter ihm die Sonne auf. Dann tauchen wir noch in ein tiefes Rosa ein. Zum Schluss gibts noch ein paar air ballons.

Ein sehr sympathisch wirkender junger Mann und ein süßes Lied. Aber für mich ist es einfach nicht gut gesungen, was das eh schon relativ schwache Lied dann endgültig zu einem Song macht, der auf der großen ESC-Bühne untergeht.

Von mir bekommt Air Ballon 3/10 Punkten.

Stefanie Callebaut – Gloria

Ach Leute, ich freue mich auf „Gloria“. Da bin ich aber wahrscheinlich die Einzige?

„Gloria“ würde ich als „schwere Kost“ bezeichnen. Belgien schickt ja gerne mal etwas Düsteres, Mystisches zum ESC….Erinnern wir uns an Hooverphonic oder Sennek.

Bis jetzt ist der Hintergrund aber weniger düster als einfach nur schlicht und blau gehalten. Stefanie Callebaut präsentiert ihren Song wie gewohnt leidenschaftlich und mit einer herausstechenden Stimme.

Für mich persönlich eine besondere Stimme, ein besonderer Song, der interessant ist. Nicht das, was man sowieso die ganze Zeit hört. Die Inszenierung hätte ich mir deutlich interessanter gewünscht. Mir fehlt leider ein dritter Refrain.

Der Song bekommt von mir 7/10 Punkten.

Red Sebastian – Stobe Lights

In der Vorrunde hat sich Red Sebastian selbst auf dem Klavier begleitet, als er eine gefühlvolle Piano-Version von „Arcade“ gesungen hat.

Der Sänger ist bekannt für den besonders großen Umfang seiner Stimme. Die präsentiert er in „Strobe Lights“ auch ganz bewusst. Red Sebastian war Euer Favorit in unserer Umfrage.

Ach Mensch…ein roter Hintergrund. Oh Wow! Von einem solchen Licht- und Bühnen-Design darf sich der deutsche Vorentscheid gerne mal was abschauen. Dem Publikum in der Halle scheint es auch zu gefallen und zwar durchgängig. Und dann noch wilde Kamerafahrten. Das Auftritt ist wirklich durchinszeniert, bietet aber auch das Potential dazu. Jetzt kommen auch noch vier Tänzer*innen auf die Bühne.

Der Song hat auf jeden Fall Potenzial für den ESC. Die Strophen sind cool und abwechslungsreich. Der Song geht mit einem starken Beat nach vorne. Für seine Stimme wird Red Sebastian sicherlich auch den ein oder anderen Punkt bekommen. Leider wissen wir aber auch, dass instrumentale Parts beim ESC nicht so besonders gut ankommen. Coole Inszenierung!

Strobe Light bekommt von mir 9/10 Punkten.

Wir kommen zum letzten Beitrag.

Grace – Pull Up

In der Vorrunde war der ganze Saal für einen Moment ruhig, weil Grace mit einer herausragenden stimmlichen Leistung eine zauberhafte Balladen-Version von Barbara Pravis „Voilà“ auf die Bühne gebracht hat.

Los geht’s mit „Slomo“…äh „Pull Up“ meine ich…

Auch hier Unterstützung von vier Tänzer*inenn…und Plastikstühlen?

Immer wieder sind einzelne Wörter in Lingala zu hören. Eine Hommage an ihre kongolesischen Wurzeln.

Ein Dance-Break. Ich dachte schon, wir müssen in einer ESC-Sendung ohne Dance-Break auskommen.

Wenn der Song in einem Club laufen würde, würden einige sicherlich ausgelassen tanzen. Für die ESC-Bühne finde ich den Song zu unauffällig und zu wenig mitreißend. Außerdem ist „Pull Up“ für mich ganz klar der kleine, aber leider deutlich schwächere Bruder von „Slomo“.

Pull Up bekommt von mir 5/10 Punkten.

Damit sind wir durch. Peter Van de Veire erklärt noch einmal das Voting-System. Jetzt gibt es einen Schnelldurchlauf. Hat jemand mitbekommen, seit wann gevotet werden kann? Direkt nach den Auftritten oder konnte man schon währenddessen?

Jetzt gibt es einen Pausen-Act. Es ist Tom Dice. Er hat im Lena-Jahr für Belgien den 6. Platz belegt. Jetzt singt er gerade seinen wirklich schönen Song „Me and My Guitar“. Das Video im Hintergrund von seinem Auftritt in 2010 lässt einen doch melancholisch werden.

Die Leitungen sind jetzt geschlossen. Es kann nicht mehr gevotet werden.

Bevor das Ergebnis verkündet wird, dürfen wir noch einmal Emmelie de Forest und ihr „Only Teardrops“ genießen.

Jetzt gibt es noch eine kleine Gesprächsrunde mit allen Kandidat*innen.

Es ist soweit. Wir beginnen mit den Punkten der Fachjury. Wir gehen nach der Startreihenfolge vor. LEEZ hat 72 Punkte bekommen. Le Manou hat 54 Punkt bbkommen. Jelle van Dael hat 68 bekommen. Mentissa hat 73 Punkte von der Jury bekommen. Lenn bekommt 55 Punkte. Stefanie Callebaut hat 70 Punkte bekommen. Red Sebastian 132 Punkte. Grace hat 61 Punkte bekommen.

Es führt aktuell vor den Publikumspunkten Red Sebastian deutlich mit 132. Es folgt Mentissa mit 73 Punkten, dann kommt LEEZ mit 72 Punkten.

Wir gehen beim Publikum jetzt von unten nach oben. Le Manou ist raus. Lenn bekommt 27 Punkte und ist damit auch raus. Grace bekommt 28 Punkte und ist ebenfalls raus. Jelle van Dael erhält vom Publikum 47 Punkte und fährt auch nicht nach Basel. Stefanie Callebaut bekommt 41 Punkte und ist ebenfalls raus.

LEEZ bekommt 72 Punkte und hat damit 12 mehr als Red Sebastian. Aber der bekommt ja noch Punkte vom Publikum. Mentissa bekommt 58 Punkte. LEEZ liegt damit aktuell vorne. Aber Red Sebastian muss nur 12 Punkte aufholen. Er hat es mehr als deutlich geschafft und bekommt 291 Punkte vom Publikum.

RED SEBASTIAN IST DER GEWINNER!

Das war aber sehr deutlich. Ich freue mich über den Sieger und ich freue mich sehr, dass Ihr dabei wart! Einen schönen Abend wünsche ich Euch noch.



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256 Comments
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Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

Ich verstehe wirklich nicht, warum Sebastian der Favorit ist. Für mich ist das nur Bummbumm und Geschrei. Ich bin aber auch kein Clubgänger…

Amion
Amion
1 Jahr zuvor
Reply to  Anmey

Das sehe ich auch so

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Anmey

Schörkellose Elektrobeats ist zwar nicht meins, aber kann den ESC durchaus bereichern. Seltsam dass seine? hohen Töne besser waren als der Rest.

Amion
Amion
1 Jahr zuvor

Red sebastian kann nicht live singen aber der Beat ist gut ,,auf keinen Fall nach Basel

Didi
Didi
1 Jahr zuvor
Reply to  Amion

Wo kann dieser Mann bitte nicht live singen?? Bei aller Liebe, Geschmäcker sind echt verschieden, aber bei dem Gesang kann man doch echt nichts kritisieren

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  Didi

Zweifellos – allerdings sagt mir sein Timbre nicht so zu.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Didi

Volle Zustimmung!

Danilo Forsyt
Danilo Forsyt
1 Jahr zuvor

7) Einfach geil!

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Der beste Auftritt des heutigen Abends!

CedricN
CedricN
1 Jahr zuvor

7.Red Sebastian: 4/10. Der Song ist nicht schlecht, aber irgendwie nicht so mein Geschmack. Die Bühnenshow gefällt mir gar nicht

Benjamin Hertlein
Admin
1 Jahr zuvor

7) Wow, stark. Einfach mal die Halle abgerissen. Das muss nach Basel.

Delta
Mitglied
Delta
1 Jahr zuvor

Das wäre ESC-Finale.

tenor78
tenor78
1 Jahr zuvor

7) Eines muss man dem roten Mann lassen: Er kann singen! Und die Technonummer könnte international wirklich zünden….

SvenEsc
SvenEsc
1 Jahr zuvor

7.
Der Gewinner der Abends , geile Beats aus Belgien gepaart mit einer guten Stimme.
Das würde in Basel echt gut abgehen.

tomudu
tomudu
1 Jahr zuvor

„Strobe Lights“ finde ich schon stark, könnte aber etwas weniger Stimmakrobatik vertragen. Dennoch ein guter Auftritt.

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

Die gute Emmelie kommt aber auch rum dieses Jahr.

Goynen 1967
Mitglied
Goynen 1967
1 Jahr zuvor

Stobe light insgesamt ein cooler Song – nur wieso holt man so einen wenig talentierten Typ …am Schluss funktioniert der hohe Ton…aber schade…könnte viel besser sein

Didi
Didi
1 Jahr zuvor

Red Sebastian, das war Mega, auch von der Show, da könnten wir sogar unseren ESC Gewinner 2025 gesehen haben.

Pascal
Pascal
1 Jahr zuvor

Red Sebastian schon mit Abstand das internationalste heute Abend. Ich bin überrascht, wie ich seine Sprechstimme nicht mag, aber seine Gesangsstimme (vorallem die tieferen Lage) sehr nice finde. 😀

Das Outfit finde ich aber ganz schlimm. Das trägt ganz schön auf und ich muss an das Michelin Männchen denken.

9,5/10

Last edited 1 Jahr zuvor by Pascal
JoBi
JoBi
1 Jahr zuvor

Ich gebe zu, ich mag „Strobe Light“ vor allem wegen der Musik.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor

Ich hoffe auf mentissa, glaube aber das der rote sebastian gewinnt.

Ritmu
Ritmu
1 Jahr zuvor

Kein riesiger Fan von Red Sebastians Song, aber DAS war eine ESC reife Inszenierung, nicht wie bei Mentissa, wo die Jury noch Tipps geben musste, was es alles zu verbessern gilt. Wäre jetzt sehr verwundert, wenn Red Sebastian nicht gewinnt nach diesem tollen Auftritt.

Björn09
Björn09
1 Jahr zuvor

Emellie findet es mal wieder „amazing“, diesmal würde ich ihr aber mal zustimmen, ist bis jetzt mein Favorit

ebravic
ebravic
1 Jahr zuvor

Red Sebastian gefällt mir auf einmal ganz gut, und es wundert mich nicht mehr, dass das bei eurovisionsworld quoten ganz vorne steht

Fabianesc
Fabianesc
1 Jahr zuvor
Reply to  ebravic

Finde es unfair er hat so ein hohes Podest und eine richtig gute Inszenierung während die anderen eine kleine Erhöhung haben oder wie jetzt Gartenstühle oder Lampen haha

Ritmu
Ritmu
1 Jahr zuvor
Reply to  Fabianesc

Das ist wie das infamous Sisters! Bühnenmodul während der Rest billigste Props bekommt haha

Last edited 1 Jahr zuvor by Ritmu
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  ebravic

Ist nur sehr bedingt mein Fall, aber die Performance war zugegeben hervorragend.

Ritmu
Ritmu
1 Jahr zuvor

Mein Kleingartenverein möchte seine Plastikgartenstühle zurück 🙂

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

Der Beitrag von Grace ist wirklich gar nix.

Delta
Mitglied
Delta
1 Jahr zuvor

Da ist er wieder, der Eurovision Dancebreak Contest (EDC)

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor
Reply to  Delta

Mein persönlicher Albtraum…

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Grace mit ihrer Uptemponummer „Pull it“: ein guter Schlußpunkt.

Benjamin Hertlein
Admin
1 Jahr zuvor

8) Nochmal was Fetziges zum Abschluss, aber ohne Tiefgang und auch sehr mittelmäßig gesungen. Dürfte ohne Chancen sein.

tenor78
tenor78
1 Jahr zuvor

8) Pullepulle, nein danke!

Also, ich wäre natürlich auch für Red Sebastian. Wird es wahrscheinlich auch werden. Sonst geht noch die Nummer 3 oder zur Not noch die 4.

SvenEsc
SvenEsc
1 Jahr zuvor

8.
Ganz nett zum nebenbei hören , dance breaks gehört auch da wohl dazu.
Muss nicht nach Basel .

Red Sebastian steht heute für sich selbst ganz oben.

CedricN
CedricN
1 Jahr zuvor

8.Grace:3/10

Benjamin Hertlein
Admin
1 Jahr zuvor

….und damit geht es für mich jetzt rüber nach Spanien.

Pascal
Pascal
1 Jahr zuvor

Auch wenn Grace gut singt und sich auch mehr oder weniger gut bewegen kann, der Song gibt mir sofort eine Sperre bei dem „Pull up pull up pull up….“ 1,5/10

47110815
47110815
1 Jahr zuvor

Der rote Mann wird es machen obwohl ich finde das er nicht gut singen kann
Dieser Song lebt vom Beat und das war es dann
Kein Gewinner Song aber geil für die große Bühne

ESC77
ESC77
1 Jahr zuvor

Red Sebastian

CedricN
CedricN
1 Jahr zuvor

Meine Top 3:
1.Le Manou (9/10) (Wahrscheinlich leider chancenlos)
2.Mentissa (7,75/10)
3.Red Sebastian (4/10)

Ich tippe auf ein enges Rennen zwischen Mentissa und Red Sebastian mit besserem Ausgang für Red Sebastian

tomudu
tomudu
1 Jahr zuvor

Es kann eigentlich nur Red Sebastian werden. Da ich die spanischen Songs schon kenne, werde ich aber noch bis zum Ende hier bleiben, um mich selbst zu überzeugen. 🙂

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

Mein Favorit ist und bleibt Tattoo 2.0.

Delta
Mitglied
Delta
1 Jahr zuvor

Ein wie ich finde insgesamt gutes Finale.

Alleine für die Stimmung setze ich auf Red Sebastian, aber mal schauen, was es am Ende wird. Jetzt geht es rüber nach Spanien…

Quintus
Mitglied
Quintus
1 Jahr zuvor

Strobe Lights gefällt mir von den Beiträgen am besten. Leider war die Inszenierung ziemlich schwach. Da fand ich die reduzierte Variante in der Vorrunde sogar besser. Aber daran kann man ja arbeiten.
Die Stimmen der Epileptiker wird er definitiv nicht bekommen.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Tom Dice mit seinem ESC-Song von 2010.

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

Ach wie schön, Tom Dice.

KarinM
KarinM
1 Jahr zuvor

Tom, hatte ja insgeheim auf loic oder blanche gehofft

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor
Reply to  KarinM

Das ist der falsche Sender für die beiden.

KarinM
KarinM
1 Jahr zuvor
Reply to  Anmey

Und für Emily ?🙄just leave the past behind us, jawoll

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Kaum zu glauben, daß das schon 15 Jahre her ist, aber der neue Look steht Tom ganz gut.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Zwei Minuten haben die Zuschauer noch zum Voten Zeit.

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

Der 6. Platz von Tom ist nach wie vor das beste Ergebnis ever von VRT.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Und nun folgen die Punkte der Fachjury.

tomudu
tomudu
1 Jahr zuvor

Jetzt gibts Pünten.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Mentissa führt vor Leez und Jelle van Dael.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Red Sebastian übernimmt mit deutlichen Vorsprung auf Mentissa die Führung.

SvenEsc
SvenEsc
1 Jahr zuvor

Red Sebastian ♥️♥️

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Red Sebastian führt mit 59 Punkten Vorsprung auf Mentissa.

tomudu
tomudu
1 Jahr zuvor

Das sieht nach einer deutlichen Angelegenheit aus, das wird er sich nicht mehr nehmen lassen.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Mentissa wird Belgien in Basel nicht vertreten!