Wer wird das 63. Festivali i Këngës („Festival des Liedes“) gewinnen und damit Albanien beim Eurovision Song Contest 2025 in Basel vertreten? Das entscheidet sich heute Abend im großen Finale.
Beim traditionsreichen Festival, das von Radio Televizioni Shqiptar (RTSH) veranstaltet wird, standen dieses Jahr insgesamt 30 Beiträge zur Wahl. Aufgeteilt in ein erstes Halbfinale am Donnerstag und ein zweites Halbfinale am Freitag erreichten die Hälfte der teilnehmenden Musikacts das heutige Finale. Die Bekanntgabe der Finalbeiträge erfolgte in der gestrigen Nostalgia Night, in der anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Teilnahme Albaniens am Eurovision Song Contest die Teilnehmenden ehemalige Lieder des Festivals in Duetten vortrugen.
Diese Acts sehen wir heute Abend in dieser Startreihenfolge im Finale des Festivali i Këngës 2024:
- Jet – Gjallë
- Kejsi Jazxhi – Kur bota hesht
- Vesa Smolica – Lutem
- Stine – E kishim nis
- Djemtë e Detit – Larg
- Nita Latifi – Zemrës
- Gjergj Kaçinari – Larg jetës pa ty
- Orgesa Zaimi – I parë
- Ardit Çuni – Amane
- Algert Sala – Bosh
- Shkodra Elektronike – Zjerm
- Lorenc Hasrama – Frymë
- Elvana Gjata – Karnaval
- Mal Retkoceri – Antihero
- Alis Kallacej – Mjegull
Das Festivali i Këngës 2024 findet live im Kongresspalast in Tirana statt und wird moderiert von Dalina Buzi, Enkel Demi und Ornela Bregu. Beim FiK, wie das Festival umgangssprachlich auch oft genannt wird, werden alle Songs live mit Orchesterbegleitung vorgetragen.
In diesem Jahr gibt es diverse Premieren: Wer das Festival gewinnt, wird auch automatisch Albanien beim ESC vertreten. Zudem bewerten in der Geschichte des FiK zum ersten Mal sowohl eine 7-köpfige Jury zu 50% als auch das Publikum zu 50% die Beiträge und bestimmen so gemeinsam den Siegeract. Darüber hinaus darf auch die albanische Diaspora erstmals mit abstimmen. Hierfür wird das Publimsvoting zu gleichen Teilen zwischen dem „normale Publikum“ und der albanische Diaspora aufgeteilt. Wie kleinteilig dieses Voting allerdings bekanntgegeben wird ist noch nicht bekannt.
Die Favoritin dürfte die bekannte Sängerin Elvana Gjata sein, die auch in unseren Umfragen deutlich vorne liegt. Vielen ESC-Fans ist sie besonders mit „Me Tana“ in Erinnerung geblieben, als sie 2019 hinter Arilena Ara den 2. Platz beim Festival erreichte. Neben Elvana Gjata freuen sich aktuell aber auch noch weitere Sänger*innen über großen Zuspruch – zudem ist das Festivali i Këngës bekannt für Überraschungen. Es wird also wieder spannend werden.
Wer ist euer Favorit aus dem ersten FiK-Halbfinale 2024?
- Shkodra Elektronike – Zjerm (32%, 65 Votes)
- Ardit Çuni – Amane (27%, 54 Votes)
- Lorenc Hasrama – Frymë (9%, 19 Votes)
- Orgesa Zaimi – I parë (8%, 17 Votes)
- Alis Kallacej – Mjegull (7%, 15 Votes)
- Kejsi Jazxhi – Kur bota hesht (3%, 7 Votes)
- Kleansa Susaj – Ta dija (3%, 6 Votes)
- Nita Latifi – Zemrës (2%, 4 Votes)
- Mihallaq Andrea – Porositë e babait (1%, 3 Votes)
- Jet – Gjallë (1%, 3 Votes)
- Djemtë e Detit – Larg (1%, 2 Votes)
- Martina Serreqi – Nese qaj (1%, 2 Votes)
- Erma Mici – Mbaje (1%, 2 Votes)
- Luna Çausholli – Qiell apo ferr (0%, 1 Votes)
- Ronaldo Mesuli – N’zemër (0%, 1 Votes)
Total Voters: 201
Wer ist euer Favorit aus dem zweiten FiK-Halbfinale 2024?
- Elvana Gjata – Karnaval (73%, 141 Votes)
- Mal Retkoceri – Antihero (5%, 9 Votes)
- Algert Sala – Bosh (4%, 8 Votes)
- Gresa Gjocera – E vërteta (3%, 6 Votes)
- Stine – E kishim nis (3%, 5 Votes)
- Epos – Kurajo dhe Zjarr (3%, 5 Votes)
- Devis Xherahu – Ka momente (2%, 4 Votes)
- Endrik Beba – Ishe ti (2%, 3 Votes)
- Frensi Revania – Rreziko (2%, 3 Votes)
- Santino de Bartolo – Kur nata vjen si bora (1%, 2 Votes)
- Vesa Smolica – Lutem (1%, 2 Votes)
- Klea Dina – Dashuri ndiej (1%, 2 Votes)
- Laorjan Ejlli und Adelina Corraj – A thu (1%, 1 Votes)
- Gjergj Kaçinari – Larg jetës pa ty (1%, 1 Votes)
- Rea Nuhu – Sot (0%, 0 Votes)
Total Voters: 192
Wer noch einmal in die Studioversionen aller teilnehmenden Beiträge reinhören möchte: alle Lieder findet Ihr hier.
Das Finale des 63. Festivali i Këngës beginnt heute um 21:00 Uhr. Einen Livestream findet Ihr hier auf der Seite des Senders RSTH 1 und hier auf YouTube. Alternativ kann der Sender RTSH mit der App „Klani IM“ ohne Anmeldung über das Smartphone geschaut werden. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr wie immer die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Werte Leser*innen, Freunde und Musikfans – nun ist es soweit: Das Finale des 63. Festivali i Këngës steht kurz bevor. Bevor es aber so richtig losgeht noch ein paar Worte zur Einordnung:
- Ich verstehe leider kein einziges Wort der albanischen Sprache. Eventuell bin ich also ein bisschen auf Eure Hilfe angewiesen, aber zusammen werden wir sicher einen tollen Abend miteinander verbringen.
- Ich habe bisher ich noch keinen der bisherigen Auftritte des Festivals gesehen und gehe daher völlig unvoreingenommen in den Abend. Ja ja, die Vorweihnachtszeit kann stressig sein. Ich habe mir allerdings einen groben Überblick über die einzelnen Lieder gemacht, indem ich die Studioversionen einmal „durchgeskipt“ habe. Immerhin.
- Ich werde hier im Live-Blog alle heutigen Auftritte wie immer kurz beschreiben und mit 1 bis 10 Punkten nach persönlichem Empfinden einordnen. Natürlich bin ich gespannt auf Eure Punkte und Empfindungen, also schreibt gern in die Kommentare, die ich versuche im Blick zu behalten.
Abschließend freue ich mich, wenn wir heute respektvoll miteinander und den musikalischen Geschmäckern der anderen umgehen. Hass und schlechte Vibes gibt es im Moment nun wirklich viel zu viel.
Jetzt noch fix den Wein und ein paar Nüsschen holen und dann geht es auch schon los!
Ohne weitere Vorwarnung startet das Finale. Die rundliche Bühne in blau und Nebel getaucht. Rechts und links das Orchester, in der Mitte eine Showtreppe. Und irgendjemand mit roter Sonnenbrille rappt. Ist das bereits einer der Moderatoren? Wohl nicht, denn nach einem kleinen Plausch verabschiedet sich der Herr bereits wieder.
Die Begrüßung des Moderatoren-Duos fällt förmlich und ausgiebig aus. Irgendwann werden die 15 Finalbeiträge eingeblendet – und ich atme auf, denn wir scheinen die richtige Startreihenfolge zu haben. Es folgt – der erste Schnelldurchlauf (auf Basis der Auftritte im Halbfinal). Krass! Das habe ich glaube ich in den Jahren diverser Vorentscheide auch noch nicht erlebt, dass wir mit einem Schnelldurchlauf beginnen.
Wir beginnen mit Startplatz 1:
1. Jet – Gjallë
(M: Inis Neziri; T: Elios Shuli)
Die Musik von „Gjallë“ wurde von der erst 21-jährigen Sängerin Inis Neziri komponiert, die 2017 mit „Piedestal“ und 2020 mit „Pendesë“ am Festival teilnahm. Beides tolle Balladen. „Gjallë“ beginnt zwar ruhig, steigert sich aber schnell mit moderner Rhythmik und einiger Intensität ins dramatische Midtempo.Stimmlich ist das am Anfang etwas… „gewöhnungsbedürftig“, auch zwischendrin bricht Jet das ein oder andere mal die Stimme weg. Auch er trägt Sonnenbrille, dazu ein schwarzen Einteiler mit vielen weißen Perlen bestickt. Im instrumentalen Zwischenteil feiere ich das Orchster, das wird er aber nicht mit nach Basel nehmen dürfen. Jet gibt nochmal alles, aber so ganz überzeugt mich der dramatische, nicht immer saubere Gesang nicht. Wohlwollende 3 Punkte.
2. Kejsi Jazxhi – Kur bota hesht
(M: Briz Musaraj; T: Sardi Strugaj)
Flieder-blau scheint die Lieblingsfarbe von Kejsi Jazxhi zu sein. Der Anfang des Liedes klingt mystisch. Im Gesicht trägt Kejsi eine silbermetallische Maske, die Hände sind ebenfalls in Silber bemalt. Gesanglich ist das top. Der Refrain will zwar nicht so ganz bei mir greifen, dafür finde ich die mystischen Strophen aber sehr gelungen und vergebe gern 5 Punkte.
3. Vesa Smolica – Lutem
(M/T: Eriona Rushiti)
Wow, es wird nicht lang gefackelt, schon steht Vesa etwas erhöht in einem traumhaften weißen Kleid umringt von vier Tänzern auf der Bühne, die sich in dickem Bodennebel wälzen. Das Lied beginnt als Ballade, wandelt sich aber plötzlich zu einem energetischem Poplied. „Lutem, lutem, lutem“ bohrt sich ins Ohr. Zwischendurch wird nochmal etwas Tempo rausgenommen, dann rollt der musikalische Expresszug weiter. Immer wieder agiert sie mit den Tänzern. Das Lied wirkt vielleicht etwas konfus, aber ich mag das wohl. Großer Applaus am Ende, ich vergebe 7 Punkte.
4. Stine – E kishim nis
(M/T: Stine)
Puh, da drückt aber jemand auf die Tube, schon steht Rapper (?) Stine auf der Bühne. So ganz zeigen mag er sich anscheinend nicht. Er trägt einen langen Ledermantel, rote Schuhe und einen dunklen Hoodie, dessen Kapuze er über den Kopf gezogen hat. Wo ist das Trickkleid wenn man es mal braucht? Die Sonnenbrille tut ihr übriges – sind Sonnenbrille der Trent des Jahres in Albanien? Das Lied schleppt sich etwas dahin, stimmlich ist das zusätzlich schwierig. Sorry, ich habe nichts gegen Sprechgesang – ganz im Gegenteil. Aber wenn, dann sollte der zumindest sitzen. Ein Auftritt ohne jegliche Höhepunkte, vernichtend kurzer Applaus des Publikums am Ende. Das wird wohl nichts mit dem ESC. Auch ich habe lediglich 2 Punkte übrig, frage mich aber wofür.
Werbung. Das gibt mir Zeit zum durchatmen. Ich habe übrigens grad entdeckt, dass das Opening von MC Kresha stammte. Ah ja…
Wir sind zurück und starten mit der ersten Rocknummer in den zweiten Showblock:
5. Djemtë e Detit – Larg
(M: Valentin Markvukaj; T: Timo Flloko)
Wir lernen – Djemtë e Detit ist eine Band und „Largo“ kein typisches Rocklied. Sehr albanisch, ein eher getragenes Rocklied mit langgezogenem Gesang. Die instrumentalen Momente zum Ende hin feiere ich sehr, die Stimme des Sängers gibt mir leider nicht so viel. Tolles Orchester. Djemtë e Detit scheinen sehr beliebt zu sein in Albanien, es gibt lange Applaus und die Herren werden vom Publikum gefeiert. Ich vergebe 5 Punkte.
6. Nita Latifi – Zemrës
(M/T: Nita Latifi, Lorenc Hasrama)
„Zemrës“ entstand in Zusammenarbeit von Nita selbst und Lorenc Hasrama, den wir später noch hören und sehen werden. Nita trägt laaaange Fingernägel zu sehr kurzem dunklen Mini und bestickten Sakko. Nach dem doch eher lauten und ungewöhnlichen Rocksong wirkt das eher ruhige „Zemrës“ fast schon beruhigend. Selbst wenn die Ballade und Nitas Gesang sich langsam steigern und an Intensivität gewinnen. Irgendwann ist das Lied aber plötzlich zuende. Auch das Publikum scheint überrascht und vergisst frenetisch zu klatschen. Von mir gibts entspannte, aber harmlose 6 Punkte.
7. Gjergj Kaçinari – Larg jetës pa ty
(M/T: Gjergj Kaçinari)
Der nächste Rockact. Das klingt aber schon sehr viel gefälliger. Gjergj trägt einen dunklen Anzug und viele Armbänder. Seine Frisur wurde direkt aus den 80er-Jahren hergebeamt. In den fast schon gesprochenen Strophen zeigt Gjergj seine tiefe Stimme. Der Refrain wird mit E-Gitarre unterstützt – auch hier spendet das Publikum wieder lauten Applaus. Das Saalpublikum scheint die rockigen Nummern zu mögen. Für meinen Geschmack fehlte dem Lied aber die gelöste Handbremse, etwas Tiefe und Inspiration: 4 Punkte.
8. Orgesa Zaimi – I parë
(M/T: Enis Mullaj, Eriona Rushiti)
Orgesa (was ein toller Name!) steht in einem weißen Sakko-Kleid umringt von einem Jugendchor auf der Bühne. Das Lied beginnt rockig, die Strophen werden gesungen, der Refrain gerappt. Ein sehr ungewöhnliches Lied, gesungen von einer sehr charismatischen Sängerin. Großer Applaus im Saal, auch ich bin irgendwie fasziniert. Vielleicht kein Lied, dass ich mir selbstständig anhören würde, aber auf der Bühne bin ich gefesselt und greife erneut zu 7 Punkten.
Reklam! Jetzt tauchen wir wieder in die 10-Minuten Werbe-Stille ein (zumindest auf Youtube). Zeit zum Nase pudern und für Klatschgespräche bei der gemeinsamen Toilettennutzung. Was denkt ihr – haben wir den albanischen ESC-Beitrag schon zu hören bekommen?
Weiter gehts – sind alle zurück und sitzen wieder gebannt vor dem Bildschirm?
9. Ardit Çuni – Amane
(M: Ardit Çuni; T: Ardit Çuni, Stiv Ushe)
Oha, die erste Dance-Nummer des Abends! Ardit steht anfangs auf einem großen A auf der Bühne. Komplett in rot gekleidet, umringt von unzähligen weiß gekleideten Tänzer*innen. Das macht ordentlich Spaß. Der moderne Rythmus des Liedes wird immer wieder von orientalischen Sounds unterbrochen. Nach dem zweiten Refrain gibt es den ersten Dancebreak des Abends – dazu zieht Ardit glatt auch seine Jacke aus. Das Publikum rastet nicht so aus wie ich es erwatet habe, aber ich bin entzückt. Das kann gern direkt nach Basel und würde dort für ordentlich Stimmung sorgen. 9 Punkte.
10. Algert Sala – Bosh
(M/T: Algert Sala)
„Bosh“ beginnt mystisch ruhig, das gesamte TV-Bild ist in schwarz-weiß gehalten. Algert singt gut, bleibt trotz des Ausblendens der Farben nahbar. Das Lied bleibt sehr atmosphärisch ruhig, aber bedeutend. Das hat was, vielleicht nicht für Basel, da würde es wohl nicht genug auffallen. Aber ich gebe für diesen runden Auftritt nochmal 7 Punkte.
11. Shkodra Elektronike – Zjerm
(M: Beatriçe Gjergji, Lekë Gjeloshi; T: Beatriçe Gjergji)
Schon vor dem Auftritt Applaus, dann gibt es leider eine kleine technische Panne. Wow, was ist das denn? Auf der Bühne Sängerin Beatriçe Gjergji in rotem Kleid mit Stick. Neben ihr Lekë Gjeloshi in dunklem Anzug, der ab und an auf die neben ihm stehende Elektrodrum „trommelt“. Es passiert nicht viel, aber musikalisch ist das extrem spannend. Zwischendrin Sprechgesang des Mannes. Die Kamera fährt um die beiden herum, im Backdrop sehen wir Feuer. Das Instrumental von „Zjerm“ ist sehr besonders und könnte zeitweise aus einem orientalischen James Bond Film stammen. Sehr künstlerisch wertvoll, hypnotisch, sowohl Lied als auch Auftritt. Wow, das Lied muss ich mir gleich auf jeden Fall nochmal als Studioversion anhören. Das Publikum rastet aus, auch ich bin extrem begeistert und vergebe die ersten 10 Punkte des Abends.
12. Lorenc Hasrama – Frymë
(M/T: Petro Xhori)
Nun darf der oben schon angesprochene Lorenc ran. Allerdings hat er sein eigenes Lied nicht mitgeschrieben. In dunklem Anzug gekleidet beginnt sein Lied „Frymë“ sehr ruhig, steigert sich aber schnell zur dramatischen Ballade. Lorenc gibt gesanglich alles und singt sehr sicher. Einzig das Lied bleibt beim ersten Hören noch nicht so ganz im Ohr. Toller Hintergrundgesang in der Bridge zum letzten Refrain – und wow, Lorenc kann tatsächlich gut singen. Gefällt mir immer besser, je länger das Lied läuft. Haben die sich die ganzen guten Musiknummern für die letzten Startplätze aufgehoben? Gute 8 Punkte.
Uuuund – der dritte Werbeblock. Gleich gehts weiter mit der Favoritin Elvana. Aber gerade nach den letzten Auftritten wird sie wohl alles geben müssen um wirklich zu siegen.
Wir sind zurück, die große Favoritin steht in den Startblöcken und erhält auch schon vorab Applaus.
13. Elvana Gjata – Karnaval
(M: Elvana Gjata, Luisa Ionela Luca, Victor Burosu; T: Elvana Gjata, Lira Blakaj, Luisa Ionela Luca)
Nun also der große Fanliebling: „Karnaval“ lässt sich ziemlich lange Zeit um loszugehen. Das Streicherintro (Loreen lässt grüßen) wird genutzt um Elvana in bester Helene Fischer-Manier von der Decke auf einen Berg, umringt von Tänzer*innen, heruntergleiten zu lassen. Das weckt zwar Aufmerksamkeit, dauert aber auch ein bisschen zu lange. Eine kurze Strophe, eine musikalische Bridge mit vielen Wiederholungen des Liednamens und schon setzt der Stampfbeat ein. Der Refrain bleibt im Ohr, auf mich wirken aber Worte wie „Bailando, uno, dos, tres“ irgendwie noch sehr zusammengeklaut. Aber: „Karnaval“ macht Laune und setzt sich schnell ins Ohr. Irgendwie muss ich daran denken, wie sich irgendwelche Realitysternchen in TV-Formaten dazu den Alkohol reinschütten und feiern. Gesanglich in Ordnung, die Choreo darf Elvana gern in den kommenden Monaten noch ein bisschen üben. Das sah noch etwas staksig aus. Alles in allem wäre „Karnaval“ ein launiger ESC-Beitrag, der in Basel für ordentlich Stimmung sorgen dürfte. Seeeehr viel Applaus im Saal und Sprechgesänge, als würde Beyonce herself auf der Bühne stehen. Das schaut gut für Elvana aus. Ich vergebe gut gelaunte 8 Punkte und wäre nicht böse, wenn Elvana mit „Karnaval“ endlich das begehrte ESC-Ticket zieht.
Mal Retkoceri – Antihero
(M/T: Mal Retkoceri)
Hmm, Mal zeigt diesmal sein größtes Kapital, seinen Bizeps, nicht. Ob es auch ohne diesen bei der Jury klappt? „Antihero“ ist erneut rockig, die Handbremse aber gelöst. Mal trägt eine Art Zirkusdompteur-Outfit in schwarz und rot und wirkt so fast schon etwas teuflisch. Sein Lied hat durchaus Kraft, seine Stimme bleibt allerdings die komplette Zeit auf einer ähnlichen stimmlichen Ebene. Ich bin etwas unsicher was ich davon halten soll, kann aber gute 6 Punkte vergeben.
Alis Kallacej – Mjegull
(M/T: Alban Kondi, Alis Kallacej)
Alis trägt vielleicht das beste männliche Outfit des Abends. Ein schwarzer langer Mantel mit bestickter Schleppe und Kragen. Oder ist es eine Kutte? Um ihn herum viele – im Verlauf des Auftritts sogar sehr viele – Tänzerinnen in weißen Gewändern. Ein sehr stimmungsvoller Auftritt. „Mjegull“ beginnt sehr ruhig, steigert sich im Verlauf und wird zum Ende hin ansatzweise dramatisch. Auch hier wieder viel Applaus – für einen Auftritt der aber hauptsächlich gerade durch die vielen Tänzerinnen wirkt. Das kann so allerdings nicht in Basel auf die Bühne gebracht werden. Ich vergebe 7 Punkte.
So, das waren sie – alle 15 zur Wahl stehende Beiträge. Wer löst das Ticket zum Eurovision Song Contest?
Nach Punkten würde bei mir Shkodra Elektronike vor Ardit Çuni gewinnen. Auf Platz drei folgt bei mir Favoritin Elvana Gjata, vierter ist Lorenc Hasrama und auf Platz fünf folgt Orgesa Zaimi, knapp vor Alis Kallacej.
Der zweite Schnelldurchlauf und dann gehts sicher in die Werbestille zum Füße vertreten.
Seid ihr wieder alle aus der Pause zurück? Unser reizendes Moderatorenpaar redet sich um Kopf und Kragen, während wir gespannt warten, was nun passieren wird. Sie singen. Sie singen „Stumblin‘ In“ von Chris Norman und Suzi Quatro, dass dieses Jahr zum weltweiten Hit durch das Cover von CYRIL wurde. Warum die beiden gerade dieses Lied singen? Keine Ahnung…
Oh, es gibt einen Umschlag? Ist es schon soweit? Nein, erstmal werden zwei Preise vergeben. Den Kritikerpreis stauben Shkodra Elektronike ab, den zweiten Preis für den besten Text erhält Vesa Smolica.
Elhaida Dani, die 2015 mit dem Lied „I’m Alive“ für Albanien am ESC teilnahm und in diesem Jahr die künstlerische Leitung für das Festivali i Këngës innehat, singt nun ebenfalls noch, nachdem sie ein paar bewegende Worte für einen positiveren Umgang mit Künstlern fand.
Oh, es gibt nun eine Schalte zur bekannten albanischen Spokeperson beim ESC – werden jetzt auch Punkte im Festival verteilt?
Jury 1 gibt 8 Punkte an Lorenc Hasrama, 10 Punkte an Shkodra Elektronike und 12 Punkte an Elvana Gjata
Jury 2 gibt 8 Punkte an Vesa Smolica, 10 Punkte an Elvana Gjata und 12 Punkte an Shkodra Elektronike
Jury 3 gibt 8 Punkte an Djemtë e Detit, 10 Punkte an Elvana Gjata und ebenfalls 12 Punkte an Shkodra Elektronike
Jury 4 gibt 8 Punkte an Elvana Gjata, 10 Punkte an Alis Kallacej und 12 Punkte an Shkodra Elektronike
Jury 5 gibt 8 Punkte an Alis Kallacej, 10 Punkte an Elvana Gjata und ebenfalls 12 Punkte an Shkodra Elektronike
Jury 6 gibt 8 Punkte an Vesa Smolica, 10 Punkte an Shkodra Elektronike und 12 Punkte an Elvana Gjata
Vorne liegt momentan Shkodra Elektronike, knapp dahinter Elvana Gjata und mit ein bisschen Abstand Alis Kallacej.
Jury 7 gibt 8 Punkte an Vesa Smolica, 10 Punkte an Shkodra Elektronike und 12 Punkte an Elvana Gjata. Jetzt gibt es auf einmal Buh-Rufe im Publikum, als Shkodra Elektronike nicht die 10 Punkte erhält.
Das Voting der Jurys sieht wie folgt aus:
Nun wird anscheinend das Voting der Dispora hinzugefügt. 1 Punkte für Alis, 1 Punkte für Mal, 1 Punkt für Lorenc Hasrama, 2 Punkte für Ardit Çuni, 23 Punkte für Shkodra Elektronike, die restlichen 42 Punkte für Elvana Gjata, die nun mit 116 Punkte führt:
Nun noch das SMS-Voting: 1 Punkt für Orgesa Zaimi, 1 Punkt für Jet, 2 Punkte für Ardit Çuni, 2 Punkte für Djemtë e Detit, 3 Punkte für Vesa Smolica, 4 Punkte für Lorenc Hasrama, 6 Punkte für Alis, der damit Dritter wird und nochmal auf die Bühne geholt wird. Es entscheidet sich zwischen Elvana Gjata und Shkodra Elektronike, die nun ebenfalls auf die Bühne geholt werden.
19 Punkte gehen an: Elvana Gjata! Die restlichen 42 Punkte erhalten Shkodra Elektronike, die damit gewinnen! Herzlichen Glückwunsch!
Hier das Endergebnis auf einen Blick:
Mit 143 Punkte gewinnen Shkodra Elektronike das 63. Festivali i Këngës und fahren für Albanien zum Eurovision Song Contest 2025 nach Basel.
Damit verabschiede ich mich bei Euch – schön, dass soviele mit dabei waren und so eifrig kommentiert haben. Habt eine gute Nacht und schlaft gut!
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Lorenc 🥰 Wahnsinn. Einfach toll
Song #12: Könnte zwischen Shkodra Elektronike und Elvana ein bisschen untergehen, aber die Nummer gefällt mir wirklich gut. Auch sehr schön kraftvoll gesungen.
12) Sehr emotional und eine tolle Ballade. Hat mir gefallen.
SE war gerade so intensiv, da fällt der gute Lorenc zwangsläufig etwas ab.
Dennoch bleibt „Fryme“ ein sehr starker Song, den die Jury bestimmt honorieren wird. Er hat eine sehr schöne Stimme und der Song baut sich schön auf.
Nur leider hält er sich wieder so krampfhaft am Mikroständer fest – grrrrrr.
Auch hier großer Applaus!
8/12 Punkte
Ja, leider grrr, und ein Zusatzgrrr für die fast durchgehend geschlossenen Augen und ein weiteres grrr für die schlechte Haltung. Hat er gestern beim Nostalgieabend alles viiiel besser gemacht, da ist er ausgelassen rumgehüpft (war natürlich ein ganz anderes Lied). Toller Song, tolle Stimme (aber halt auch das, was man von Albanien erwartet, deshalb würde ich SE vorziehen).
Zjerm von SE bisher mein Favorit; mag aber auch Lorenc in Ardit gerne – kann m.E. alles gut nach Basel
Lied Nr. 12: Mir gefällt das. Ich mag die Leidenschaft in seinem Vortrag.
P. S. Eventuelle falsche Töne kann ich nicht beurteilen, oder sagen wir nicht gut😉.
Bin eher die „passive Musikerin“ und bekomme selbst kaum einen graden Ton raus.
12.lorenc hasrama – fryme / solide balkanballade ohne ecken und kanten 3/10. klang auch ein wenig nach taeje.
Lorenc Hasrama – Frymë kann singen tolle Stimme . 6/10
12.
Stimmlich echt gut .
Song ja schon gut aber die Begeisterung fehlt.
Lorenc For Basel. 🥰🥰🥰
Das ist eher eine Schallade. Schry Me !
12 Ja trauriger Mann mit starker Steigerung zum Schluss, sowas sieht man beim ESC gerne, Aber optisch muss da noch viel passieren, damit das auffällt.
Was hälst du von einer überdimensionierte, wahlweise auch unterdimensionierten eckigen Sonnebrille in schwarz oder knalliger Farbe?
Da es scheinbar der ESC-Trend 2025 (zumindest bisher) ist, wäre das schon eine gute Wahl, oder einfach ohne alles nur ein Mann in Schwarz alleine mit seiner Trauer.
Blos nicht, ich bin froh, dass er der einzige unter den zahllosen schwarzgekleideten Türstehern beim diesjährigen FiK ist, der keine Sonnenbrille trägt!
Lorenc einfach nur Gänsehaut!
Lorenc auch toll, meine 3 Favoriten hintereinander, wat nun ? also doch Elvana ?
Lorenc Hasrama mit „Geist“: mir haben der Auftritt und der Song gefallen, von der Mimik erinnerte das an den Auftritt von Max Mutzke beim ESC in Istanbul 2004.
Es heißt „Seele“, nicht „Geist“
Seele heißt auf albanisch „Shpirt“
Was die geschlossenen Augen, das Festhalten am Mikro und die etwas merkwürdige Haltung betrifft auf jeden Fall…
Da muss es nochmal Werbung geben, um die gute Elvana an der Hallendecke aufzuhängen?
Oder einen inszenierten Flirt der Hosts
Jetzt dat Funkemarieche Wolle mer se rinlosse? Eher nicht
12- Lorenc wirkt wirklich sympathisch. Das Lied ist in Ordnung, aber das meiste von der Performance macht er selbst aus.
Außerdem ist es cool, dass er an Orgesas Song mitgeschrieben hat. Respekt!
Lorenc – starker Sänger …..aber das Lied ist halt typisch albanisch weinerlicher Jammergesang. Kann man mögen oder lieben …. oder eben halt nicht. Ich höre es mir gerne an – aber beim ESC will ich dann doch lieber Evana oder Shkodra Elektronike
Ich habe jetzt zur Sicherheit doch schon mal ein neues Bild von Shkodra Elektronike hochgeladen, falls wir das nachher brauchen…
😍😍😍 Na hoffentlich…
Was nee hoffentlich nicht. Das Lied macht mich fertig, wegen dem männlichen Part.
Jeder hat eben einen anderen Geschmack. Ich finde den Part mit dem Mann lustig, empfehle aber DRINGEND diesen Teil nicht in den Schnelldurchlauf zu stellen.
Genauso so ist es. Geschmäcker sind verschieden.
Ja… Wieso wird das gemacht?! Unverständlich!
Das will ich stark hoffen! 🙂
Was für eine Stimme der Lorenc doch hat! Gefällt mir auch gut. An der Körperhaltung wäre hier allerdings noch ganz schön zu arbeiten ( zu verkrampftes Klammern am Mikrofonständer und größernteils geschlossene Augen).
Ich finde zwar noch immer, dass Lorenc etwas mehr auf seine Stimme und seinen schönen Song vertrauen und nicht ganz so oft so sehr laut werden sollte, aber das hat er sehr gut gemacht 👍
(@Malge: für den Sieg wird es aber nicht reichen – da hast du schon was für den SCC!)
Ja da habe ich schon mehrere Lieder
Wo hat der Schreihals denn ne schöne Stimme?
Übrigens gönne ich mir heute Abend einen Cidre. 🥂
Cheers 🥂
Auch wenn Matty die Augen verdrehen wird – ich hab vom 4. Advent Nachmittag mit der Family noch Champagner auf und gönne mir den Rest zum Festivali 🤭🤗
Ich habe auch noch eine Flasche Champagner zuhause, und zwar von Veuve Clicquot und da geht es auch schon weiter.
Bin wieder auf meine Jugend umgestiegen und gönne mir einen Chianti, der ist heute so out, dass da wirklich gute Qualität zu einem sehr guten Preis erhältlich ist. Ist eben etwas säuerlicher als die üblichen Rotweine, die durch die Klimaerwärmung ja alle lieblicher oder Alkoholreicher werden.
Alkohol trinke ich ja eigentlich gar nicht außer zum anstoßen mal. Sonst trinke ich nur Cidre oder im Herbst Federweisser.
Gibt es hier jemanden aus Albanien, der für mich für Zjerm abstimmt 😉
Es folgt die dritte Werbepause und Drei Viertel der Wettbewerbstitel haben wir nun hinter uns.
Nicht Werbepause sondern Stille, das ist ein himmelweiter Unterschied. 😉
So viel Moderation und dann trotzdem Werbung 🙁
Ich möchte Shkodra Elektronike genau mit der Performance in Basel sehen. Und ja den Part vom Mann mag ich.
Lorenc Hasrama hat mir auch gefallen.
Ich finde es interessant, durch die Kameraeinstellungen den Bühnenabbau zu sehen.
Die Werbung habe ich dringend gebraucht!
Mein Puls ist immer noch ganz hoch von SE – was für ein faszinierender Auftritt; das fühlte sich an wie die SIegerperformance.
Lorenc war auch ganz toll und Elvana kommt ja auch noch.
Albanien, seit wann ist euer FiK so stark?
Ein guter FiK ist immer schick!
(Filmzitat, wer weiß es?)
Ich gucke Filme immer auf Englisch, aber das ist leicht: Austin Powers
Jetzt wo du es sagst, das könnte passen. Mein Englisch ist leider very Bett. 🤭🤭🤭 Deshalb schaue ich nur auf Deutsch.
Im Original geht das Zitat: Felicity Shagwell. Shagwell by name, shag very well by reputation…
👍
Bisher haben mir am meisten Lorenc Hasrama gefolgt von Kejsi Jazxhi gefallen. Ich bin nicht so ein großer Fan von solchen Tanznummern wie das von Elvana.
Zwischenstand
danach nix
Platz 2 habe ich auch gleich, deine Nummer 4 ist meine 1. bei dem Rest bin ich leider raus
Gleiche Top 4, nur bei mir andere Reihenfolge
Meine aktuelle Top 4
Platz 1 Lorenc Hasrama – Frymë
Platz 2 Orgesa Zaimi – I parë
Platz 3 Algert Sala – Bosh
Platz 4 Ardit Çuni – Amane
Also beim Darts ist momentan Favoritensterben, auch Gary ist 0:3 raus. Mal sehen, ob es nicht auch hier eine Überraschung geben wird. Shkodra kam ja richtig gut beim Publikum an…
700 schon, wir schaffen noch die 1.000. 🥳
ich mach mit, falls Zjerm gewinnt 😉
Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir die 1000 noch schaffen, falls das Voting spannend wird. 😊
Ja, es gibt ne gute Chance, dass sich dieser Live-Blog noch kurz vor knapp in die Top 10 der meistkommentierten Artikel 2024 schiebt….
Dafür sorgen wir schon!
Es kamen jetzt doch noch ein zwei weitere Werbungen zu den vorhin beschriebenen. Ihr verpasst albanischen Badezimmer Glamour und Einkaufszentrum Spaß bei gutem Duft von Symphony. Sonst alles beim Alten hahaba
Lieber Piepmatz: Vielen Dank fürs weiterzwitschern von einigem, was wir ohne dich so gar nicht mitbekommen würden (vor allem zum Inhalt des FiK selbst).
HaKokhav HaBa ist vorbei. Jetzt kann ich also auch dieses Spektakel schauen! 🙂
Da hast du aber einiges verpasst.
Ich weiß. 😅 Pünktlich zu „Karnaval“ bin ich da. 🙂
Wie viele Karnevalslieder gab es eigentlich bislang beim ESC? Ich glaube nur Frankreich 1980 – und das war an Grauen kaum zu überbieten
Zählt auch „Can Can“? Dann gabs 1998 zumindest einen im deutschen Vorentscheid…
Ja, zählt, das war ja Karneval pur (oh mein Gott, das schwule Bienchen…).
Algo pequnito – spanien 2010 ist zwar kein Karneval, kommt dem in der jüngeren vergangenzaber am nächsten oder?
Wenn Du so rechnest, dann hatten wir ca. 1.000 😉
Bei „Algo Pequenito“ wurde sogar ein Teilnehmer dazugezaubert, der eigentlich gar nicht da war… (Jimmy Jump).
Das mochte ich auch nicht – aber Frau Gjata toppt das noch…
Mein Gott, ist das übel….
TOP 3: SE > Stine > Alget
Die Moderatorin hat sich umgezogen schickes Kleid
Sofort Elvana!
Der Anfang ist so episch – genial!
jetzt kommt.
13 Ne, ist bei mir schon nach den Intro durch, wer braucht sowas?
Ich
Ok, war dann ein Mix aus 70er Aerobic-Video und etwas Fuego für Arme.
Ich auch….sie ist einfach grandios.
Schön, wie billig Ihr zu haben scheint.
Nicht nur wir.
Wann ist Karneval vorbei. Hilfe.
Nach dem ESC Finale im mai
Am Aschermittwoch!
13) Queen Elvana, die einzige Chance Albaniens auf einen Top5 Platz. 12/12
Team Anti-Queen
Nee, das ist wirklich schon tausendmal da gewesen. Sehr konventionell. Da wäre ich jetzt schon enttäuscht, wenn sie gegen SE gewinnen würde.
Da ist sie, die Elvana! Ich mag das Lied, aber mir fehlt im Hinblick auf den ESC die Kreativität, wie sie das gut für ESC-Standards umsetzen könnte, dafür finde ich den Song fast ein bisschen zu blass, das hat „Me tana“ besser gemacht hat. Ich drücke meine Daumen für Shkodra, aber ein Elvana-Sieg wäre kein Untergang für mich. Gefällt mir auch besser als am Freitag.
Ich möchte auch erwähnen, dass ich Elvana deutlich sympathischer finde als eine Ronela Hajati.
Stimmt zwar, aber ich möchte sie dennoch nicht in Basel sehen.
das schlimmste Lied des Abends Sorry.
ach, komm schon…
Wieso, es stimmt doch…
Da muss ich doch wiedersprechen, ich finde die Altherrenrocker noch schlimmer, wenn auch ähnlich originell wie Elvana…
Mega ungerecht: Ardit hat viel mehr TänzerInnen 🤭
Lied Nr. 13: Würde wohl in Basel gar nicht mal so schlechte Chancen haben, sowas kommt eigentlich immer noch ganz gut an. Finde den Song auch recht gefällig, kann ich mir gut anhören. Aber mir persönlich sagt Lied Nr. 8 mehr zu.
Optisch vielleicht, aber der Song selbst???
Kompositorisch und gesanglich ist „Karnaval“ leider wirklich eine Klasse schlechter als das großartige „Me Tana“. Klar, man kann das trotzdem schicken und dann in Basel einen 18. Platz im Finale holen – aber gerade im direkten Vergleich zu „Zjerm“ wirkt die Nummer dann halt unglaublich flach und eindimensional.
Selbst für das klassische Dancepopschema war das viel zu schwach und zu lahm.
Oje, Mal muß auch nicht sein…