
Der Höhepunkt der ESC-Woche steht bevor: Heute Abend findet in Wien das Finale des Eurovision Song Contest 2026 statt. Spätestens gegen 1 Uhr nachts wird feststehen, welcher der 25 Acts den Wettbewerb gewonnen hat und seinen Beitrag ein letztes Mal auf der großen Bühne performen darf. Dass ausgerechnet die deutsche Vertreterin Sarah Engels mit ihren Tänzerinnen „Fire“ (Aufmacherbild) am Ende ganz oben steht, gilt laut Wettquoten als ausgesprochen unwahrscheinlich. Gut möglich dagegen, dass der Eurovision Song Contest 2027 nach zwei Jahren in deutschsprachigen Ländern zurück nach Skandinavien kehrt – nämlich nach Finnland (ja, der Autor weiß, dass streng genommen Finnland nicht zu Skandinavien gehört).
Spannung verspricht der Abend also in jedem Fall. Die Blogger Douze Points und Peter werden den Abend für Euch +mit einem Live-Blog begleiten – in guter Tradition wie schon in den Vorjahren.
Für das Finale des Eurovision Song Contest 2026 haben sich 20 Acts über die beiden Halbfinals ihren Platz in der Show gesichert. Hinzu kommen die automatisch qualifizierten Big 4 mit Deutschland sowie Gastgeber Österreich. Klarer Sieganwärter ist Finnland. Allerdings soll das Duo laut den Wettbüros weder das Jury- noch das Televoting für sich entscheiden. Hier könnten die Siege an Australien bzw. Israel gehen.
Die Show wird wie schon die Halbfinals von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski moderiert. Für den Pausen-Act hat der ORF mit Alexander Rybak, Lordi, Ruslana, Verka Serduchka, Kristian Kostov, Miriana Conte, Erika Vikman und Max Mutzke ein spektakuläres Line-Up bekanntgegeben.
Auffällig ist dabei die starke Präsenz ukrainischer Acts: Mit Ruslana und Verka Serduchka stehen gleich zwei der bekanntesten ESC-Persönlichkeiten des Landes im Line-up. Beide sind seit Jahren feste Größen im ESC-Kosmos und garantieren immer wieder gleichermaßen fröhliche wie emotionale Momente. Vor dem Hintergrund des mittlerweile fünften Kriegsjahres in der Ukraine ist ihre Teilnahme möglicherweise auch ein Zeichen an die Menschen dort.
Das ist die offizielle Startreihenfolge für den heutigen Abend:
- Dänemark: Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem
- Deutschland: Sarah Engels – Fire
- Israel: Noam Bettan – Michelle
- Belgien: ESSYLA – Dancing on the Ice
- Albanien: Alis – Nân
- Griechenland: Akylas – Ferto
- Ukraine: LELÉKA – Ridnym
- Australien: Delta Goodrem – Eclipse
- Serbien: LAVINA – Kraj mene
- Malta: AIDAN – Bella
- Tschechien: Daniel Žižka – CROSSROADS
- Bulgarien: DARA – Bangaranga
- Kroatien: LELEK – Andromeda
- Vereinigtes Königreich: LOOK MUM NO COMPUTER – Eins, Zwei, Drei
- Frankreich: Monroe – Regarde !
- Moldau: Satoshi – Viva, Moldova!
- Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin
- Polen: ALICJA – Pray
- Litauen: Lion Ceccah – Sólo quiero más
- Schweden: FELICIA – My System
- Zypern: Antigoni – Jalla
- Italien: Sal Da Vinci – Per sempre sì
- Norwegen: JONAS LOVV – YA YA YA
- Rumänien: Alexandra Căpitănescu – Choke Me
- Österreich: COSMÓ – Tanzschein
Falls Ihr Euch einstimmen beziehungsweise spoilern lassen möchtet, haben wir gestern bereits die zweite Durchlaufprobe für das große Finale verfolgt.
Ab 19:00 Uhr stimmen wir Euch mit unserer ESC kompakt LIVE Preshow auf YouTube auf den Abend ein.
Das Finale des Eurovision Song Contest 2026 wird heute ab 21:00 Uhr im Ersten, auf ORF 1 und SRF 1 sowie auf YouTube übertragen. Wir begleiten die Show an dieser Stelle mit einem Live-Blog. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Ereignisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Guten Abend allerseits, Ihr Lieben!
Von der Schanze in Hamburg grüßen Europas bester ESC DJ Douze Points, Neu-Hamburgerin Tina und Peter. Wir freuen uns auf einen beschwingten ESC-Abend mit Euch.
Wir wünschen Euch herzlich „Happy Eurovision“. May The ESC Spirit Be With You.
Blogger Peter macht den Anfang und ich darf Euch gleich zum Start von Chris (LOTL) grüßen, der derzeit in Griechenland weilt und entsprechend Griechenland und Rumänien die Daumen drückt.
Zum Einstieg gibt JJ die Königin der Nacht. Die Wiener Philharmoniker bzw. das ORF Radio Synphonieorchester spielen im Green Room. JJ präsentiert seinen neuen Song „Unknown.“
Die schon klassische Flaggenparade schließt sich an. Sarah überzeugt mit eine „killer smile“.
JJ präsentiert „Wasted Love“ – seinen Siegersong aus 2025, der uns nach Wien geführt hat – in einer Art Modern Opernball Inszenierung. Bekanntlich war Sharon Stone Stargast beim diesjährigen offiziellen Wiener Opernball.
JJ ist integraler Bestandteil der Flaggenparade, nice inszeniert.
Victoria und Michael betreten die Stage. Victoria fashionseitig top in eng geschnittenen Glitzergrün-Abendkleid und Michael glitzert ebenfalls in einem lila Prunk-Overall mit langer exaltierter Goldkette. Und eine goldene Heftkette hatte er auch noch angelegt. Beides sehr wienerisch, Live Ball Assoziationen.
Der erste Votingcall geht raus. Alle Details hier.
Dänemark: Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem
Søren muss anfangen, das ist unglücklich. Der Song hat eine Charakteristik, die viel besser funktionieren würde, wenn der LineUp schon Fahrt aufnehmen würde.
Dies vorausgeschickt, ist die Performance magisch und der Song hat eine faszinierende und überzeugende Eigenständigkeit.
29 Punkte von 30 möglichen Punkten dürfen wir aus dem Schanzenviertel vermelden.
Deutschland: Sarah Engels – Fire
Dass Sarah diese Startnummer 2 nicht verdient hat, ist schon vielfach gesagt worden.
Wir drücken die Daumen, dass Ihr die Positionierung zwischen Dänemark und Israel nicht zu sehr schade.
Zum Auftritt und zur Performance ist schon viel sympathisches, positives und berechtigt auch kritisches gesagt worden. „Fire“ ist halt „more of the same“ in der ESC Welt, wo gernetypische Dancesongs und Dancebreaks keine Innovation mehr sind.
Sie performt mit einer „unfassbaren Freude“ sagt Thorsten Schorn und das sieht man.
Wir kommen auf 19 Punkte.
Israel: Noam Bettan – Michelle
Ihr werdet es schon gemerkt machen, die Zugriffe auf ESC kompakt sind so stark (viiiielen Dank), dass das Aktualisieren immer wieder mal kompliziert ist. Bitte verzeiht uns, wenn es beim Zugriff auf die Seite immer mal wieder etwas dauert, am Ende klappt es immer.
Noam ist stimmlich fantastisch, die Inszenierung von „Michelle“ ist sehr emotional und stimmig.
Wir vernehmen aus TV-Schirm keine Buhrufe aus dme Publikum.
20 Punkte aus Hamburg für Michelle
Belgien: ESSYLA – Dancing on the Ice
Das ist ein Song, wo die Inszenierung um ein Vielfaches besser ist als der Track.
Wir sind sehr gespannt, wie ESSYLA abschneiden wird, für uns eine Blackbox.
Übereinstimmend stellen wir fest, dass das TV-Bild hier stärker wirkt als bei Sarah. Und es gibt einen 2:30 Moment, so wichtig im Televoting.
3×7=21 Punkte vom Liveblog-Team. Wir sind uns einig.
Albanien: Alis – Nân
Belgien hat via Inszenierung das Beste aus „Dancing on the Ice“ herausgeholt, bei „Nân“ ist das nicht so, so viele gute Ideen aus dem Musikvideo fehlen.
Stimmlich liefert Alis ab, aber kommt die starke Botschaft des Songs und die Leidenschaft vom FiK rüber? Helfen die Untertitel oder wirkt das awkward.
Alis hat eine fantastische Intensität, aber es gibt Botschaftsbarrieren.
17 Punkte
Griechenland: Akylas – Ferto
Es gibt einen klischeegetränkten Popcorn-Kommentar von Thorsten. Das Popcorn sei wie im Kino sehr verzehrt?? Naja.
Akylas hat in den letzten Tagen nochmal stark an Aufmerksamkeit gewonnen, er ist zu einem Gen Z Liebling geworden. Outfit und Mütze sind inzwischen Kult und werden in der Bubble viel kopiert.
Tina wippt so begeistert mit, dass das gesamte Sofa-Ensemble, auf dem wir sitzen, wackelt.
Das ist toll inszeniert, die Videospiel-Ästhetik funktioniert bestens, das Meer aus Früchten, Legosteinen und Pacman-Symbolen weckt starke Erinnerungen. Und der Gang durch die Message-Räume verstärkt die mitreissenden Assoziationen noch.
Das wird weit vorne leiden, wiewohl der Song ein bissel schlicht ist.
21 Punkte aus dem Schanzenviertel
Ukraine: LELÉKA – Ridnym
Anders als in allen Vorjahren, ist der ukrainische Titel nicht ganz vorne im Favoritensong, stimmlich sympathisch vorgetragen aber gleichzeitig gefällig und wenig aufregend.
Die Vorhänge fallen alle und synchron, das war in den Proben schon mal anders. Und wieder gibt es Windmaschinen bis zum Anschlag. Die Windmaschine und die Geige stehen sich als Gestaltungselemente in nichts nach.
Wir kommen – trotz „exzessivem“ Windmaschine-Einsatz (zitiert nach Thorsten Schorn) – auf 16 Punkte
Es gibt einen Break mit einer weiteren Hochschul-Session von Victoria. Die meistverkauften und meistgestreamten ESC Songs ever werden touchiert. ABBA sind dabei, Volare natürlich und „Snap“ und „Arcade“.
Australien: Delta Goodrem – Eclipse
Gänsehaut bis zum Anschlag!
Die Frage ist nicht mehr, ob Delta stark performt, das hat sie bewiesen, sondern ob es für den ultimativen ESC Erfolg reicht.
Hier ist vor allem die Harmonie von Deltas Optik und Outfit, dem Bühnenbild mit Piano und der Lichtregie fantastisch. Zur Hebebühne von Beyoncé haben wir ja schon die winner vibes kommuniziert.
29 Punkte – Delta ist gleichauf mit Søren.
Tina sagt noch: Australien hat Eurovision besser verstanden als Deutschland
Serbien: LAVINA – Kraj mene
Vom festlichen Abendkleid geht’s „runter in die Gruft“ (sagt Douze Points).
Serbien ist durch die Hype um „Choke me“ und „Bangaranga“ etwas ins Hintertreffen geraten. Und nach der Göttin Delta ranzumüssen ist sicher auch nicht hilfreich.
Das vorausgeschickt ist das Gebrülle iVm maximal gezündeter Pyro logischerweise sehr intensiv, von hoher Eigenständigkeit und eindrucksvoll und wird seine Anhängerschaft finden.
Das ist serbisch und heißt „Schatz, Frühstück ist fertig“ sagt Thorsten zum Abschlußbrüller. Wir sind hin- und hergerissen, ob wir das witzig finden.
Wir zählen 13 Punkte, mehr als die Hälfte davon von Peter.
Douze Points übernimmt ab hier, damit Peter auch mal etwas essen kann.
Malta: AIDAN – Bella
Zeit für den Gartenpavillon. Aidan beeindruckt – laut Tina gerade in seiner Kombination aus Kunstleder und Föhnwelle. Die Oberarme tun ihr übriges.
Der Song klingt wie ein italienischer Schlager aus den 50ern. Tina meint, dass das auch ihrer Mutter gefallen hätten. Wir streiten uns aber über die Frisur. Peter lobt, dass die Haare gesund aussehen, so dass man da gern reingreifen möchte.
Ansonsten freuen wir über den größten Prop – und dass uns nicht schlecht geworden ist.
Wir geben 22 Punkte zusammen.
Tschechien: Daniel Žižka – CROSSROADS
Dieser Text ist uns leider zugriffsbedingt beim Aktualisieren verlorengegangen.
nachträglich: Daniel sieht fantastisch aus, die Inszenierung ist aber distanziert, was nicht zum Songtext passt.
Wir geben 18 Punkte
Bulgarien: DARA – Bangaranga
Peter meint, das ist die beste Inszenierung des Abends. Dem will ich nicht widersprechen. Wir können uns vorstellen, dass Dara damit das Televoting gewinnt.
Der Gesang ordentlich und passt zur duschgeknallten Inszenierung. Das Publikum bejubelt jede verrückte Choreographie.
Nach dem Verlassen des engen Raums verliert die Inszenierung erst etwas an Fahrt. Allerdings beweisen sie perfektes Timing.
Wir geben 28 Punkte
Kroatien: LELEK – Andromeda
Jetzt wird’s wieder mystisch und kraftvoll. Es hat wirklich was von Hexenkult.
Es soll aber tatsächlich auch etwas mit der kroatischen Kultur zu haben.
Kroatische musikalische Roots treffen auf eine smarte Netflix-Ästhetik.
„Andromeda“
Wir geben 21 Punkte.
Jetzt meldet sich wieder Peter mir einen liebevollen Sorry für die „too many requests“ zuweilen, die uns auch beim Bloggen vor Herausforderungen stellen.
Vereinigtes Königreich: LOOK MUM NO COMPUTER – Eins, Zwei, Drei
Tina kann mit 123 „gar nix anfangen“. Uns geht es ähnlich.
Das spielt sich in den Punkten, wir kommen auf insgesamt (!) 6 Punkte
Frankreich: Monroe – Regarde !
Das beste Intro des Abends und das stärkste Pathos des Abends.
Wieso ist eine Leerstelle vor dem Ausrufezeichen?
Viel Bergheim im Vortrag, Rosalia stand hier Vorbild.
Einmal wieder bilanzieren wir 21 Punkte
Victoria und Michael überbrücken wieder eine internationale Werbepause oder Umbaupause, man weiß es nicht.
Tina kommt über Victorias Kleid nicht weg, es sei „der Hammer“. Tina ist begeistert. Hinsichtlich der Moderation vermisst Tina jedoch Peter Urban.
Moldau: Satoshi – Viva, Moldova!
DJ Douze Points berichtet, dass der Song ein Partyknaller in Wien war – im Euroclub genauso wie bei den ESC Bootstouren.
Im Fußballjargon würde man sagen, der Track zeigt Spielfreude.
Die 373 auf dem T-Shirt von Satoshi ist übrigens die int. Vorwahl von Moldau.
Auch hier ist die Inszenierung und die Kombi der LED Szenerie mit der Bühnenchoreo perfekt – wie schon bei Griechenland.
Aliona Moon ist ein Hingucker und sorgt für eine wunderbare Bridge.
3×7 aus Hamburg, wir sind uns einig für insgesamt 21 Punkte
Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin
Der große Favorit. Die Totale auf Pete zu Beginn ist schon mal 12 Punkte wert.
Fantastisch! Das holt ALLE ab, alle Generationen, alle Geschmackswelten, alle Milieus.
Und die Balance und Vielschichtigkeit der beiden ist mitreissend. Beide performen eigenständig und doch überzeugend auch miteinander.
Die flachen Kommentare von Thorsten Schorn werden dem Song nicht gerecht.
27 Punkte von der Hamburger Schanze.
Michael und Victoria sind wieder da, Michael hat „in ein lebhaftes Mausgrau gewechselt“ sagt Tina.
Polen: ALICJA – Pray
Noch ein Song, der eher Hausmannskost ist, der aber durch die Kombi von Stimme und Inszenierung souverän ins Finale gewählt wurde.
Die Schräge funktioniert am TV-Screen exzellent, die Kostüme passen zum Gesamtbild, alles richtig gemacht.
14 Punkte
Litauen: Lion Ceccah – Sólo quiero más
Sechs Sprachen dürften hier auch nicht reichen für einen Platz weit vorne.
Thorsten bemüht die „Blue Man Group“, etwas tausendmal schon überall zu lesen. Nun, der größte Teil des Publikums hört es zum ersten Mal.
Leider ist bei dieser Inszenierung das Bühnenbild auch nach 8o Sekunden auserzählt.
13 Punkte komuliert, Douze Points und Tina sind sich einig mit jeweils vier Punkten
Schweden: FELICIA – My System
Wir hoffen mal, dass FELICIA ausreichend Wasser getrunken hat. Wir haben uns Sorgen gemacht, aber via BILD & Co erfahren dürfen, dass sie nach Ihrer Dehydrierung wieder fit ist.
Der Song ist logischerweise ein Knaller, die Maske für uns Boomer (T&P) unverändert gewöhnungsbedürftig.
21 Punkte für FELICIA, wir sind nicht so euphorisiert wie bei Bulgarien
Zypern: Antigoni – Jalla
Noch so ein Startreihenfolge-Patzer, dass „Jalla“ auf „My System“ folgt.
Stimmlich besser als im Halbfinale – und es kam Selbstbräuner zum Einsatz, so interpretieren wir die brilliante Model-Optik von Antigoni.
Gut, sie ist nicht den beste Sängerin im Contest, auch nicht die achtbeste, aber sie macht durch ihre Bühnenpräsenz einiges wett.
Douze Points berichtet, dass dies ein garantierter Euroclub Floorfiller ist. Wenn der Dancefloor leer ist, dann macht „Jalla“ (Mehr!) ihn wieder voll.
Und noch ein 3×7 Song, also 21 Punkte! Nicht ganz oben aber souverän im vorderen Mittelfeld
Italien: Sal Da Vinci – Per sempre sì
Ein Lambrusco-Song sagt Thorsten Schorn. Treffer! hahaha
Sal war für Atlantic City gebucht, „bestimmt zwischen slot machines“ vermutet Tina.
Der Shirtless-Einsteig ist ja schon mal kinda sexy.
Dieser italienischer Schlager ist ein großer Spaß, jedesmal bricht Retro-Euphorie aus, selbst beim siebzehnten Mal Hören.
Kitschig, inspirierend, animierend, zum Mittanzen anregend.
Er weint, wie schön. „So sind sie, die Italiener.“ (Tina)
25 Punkte – Bingo!
Norwegen: JONAS LOVV – YA YA YA
Spannende Frage des Abend: Wer landet weiter vorne – Serbien oder Norwegen?
JONAS ist auf jeden Fall ein schlagfertiger Sympathieträger, im Talk mit Consi am türkischen Teppich war er unverstellt provokativ witzig.
Norwegens Angebot ist rockig melodisch, damit auch ein Groove, der eigenständig funktioniert.
16 Punkte vom Dreamteam 12P
Rumänien: Alexandra Căpitănescu – Choke Me
Hier ging die Halle bis zum Anschlag brutal ab, berichtete Berenike von der Generalprobe.
Tina spricht von Doro Pesch. Wer kennt die noch?
Nicht neu aber hier besonders wirkingsvoll sind die Opera-Elemente, speziell in Verbindung mit den Neonseilen.
Das wird ganz weit vorne landen – auch dank der Startnummer.
22 Punkte, davon 10 von Peter
Österreich: COSMÓ – Tanzschein
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.




Also Kroatien gefällt mir echt jedesmal besser. Hut ab!
Bulgarien: Extrem innovative Choreografie, habt das Lied für mich auf eine neue Ebene.
Kroatien: LELEK – Andromeda 0/10
Gruselig kakophoner Ethnoplunder. Nicht zum Aushalten. Jetzt wird die Veranstaltung zäh.
5-7-9 hat sehr gut funktioniert, gerade mit dem Drumherum. Tschechien hatte Kameraprobleme, oder?
LELEK mit einwandfreiem Gesang und tollem Auftritt! Gehört zu den persönlichen Top Ten von mir.
Kroatien einfach genial, könnern zum burgfest bei uns kommen
Wow. Bulgarien hat mich nochmal mehr geflasht.
Innovativ. Modern. Coole Beats.
Nicht so’n altmodischer Kram wie die Aussie Schnulzen-Ballade oder Geigen-Pop aus dem Norden.
Gibt es da eigentlich schon eine Rubrik beim ESC, böse blickende Frauen singen über irgendwas wichtiges? Hatte wir nun doch schon öfters.
Ach die Lelek Mädels haben ordentlich an ihren Stimmen gearbeitet. Viel weniger Druck und es war einfach wunderschön🥺 Das Staging ist ganz ganz großes Kino! wünsche ihnen ganz viele punkte
Uk ist der Stimmungskiller
UK erinnert mich an Jendrik…
ich finds interessant, dass Sarah auf YouTube 5-mal so viele Aufrufe hat wie Dänemark, obwohl die Videos fast gleichzeitig hochgeladen wurden. Ob das jetzt was aussagt, weiß ich nicht 😂🤷♀️
Wollen alle nochmal den stunt sehen
Deutschland hat mehr als 13 mal so viele Einwohner 💁♂️
ob das nur die Deutschen pushen bezweifle ich aber – wir wissen doch: niemand hasst seinen ESC Song so sehr wie die Deutschen 😂🙈
Vereinigtes Königreich: LOOK MUM NO COMPUTER – Eins, Zwei, Drei 0/10
Auch kein Lied. Komik halt. Sehr englisch.
LOOK MOM NO COMPUTER mit seiner Deichkindesken Inszenierung. Der Song könnte auch gut im Fußballstadion zum Mitgrölen laufen.
UK: Der verrückte Professor nach Einnahme seiner Wunderpille. Ich finde es schaaaade, dass der Auftritt dem Teil nicht gerecht wird. Ich befürchte nichts gutes ..
Frankreich: Monroe – Regarde ! 0/10
War Israel noch ein sympathischer Abklatsch, ist das hier unglaublich gestellt und berechnend. Unsympathisch hoch zehn und das Lied ist ein Potpourri aus Aufgewärmten, was nicht stimmig miteinander harmoniert.
hier ist aber fast permanent „down under“ – es schauen zuviele zu,die sonst nicht hier sind und den server schnell an seine grenzen bringen – ständiges seitenladen multipliziert die probleme – da umsonst und draußen kann man da nicht viel dran ändern. 🥴
Die Fehlbesetzung überhaupt: Thorsten Schorn. Unlustig, nervig, quatscht zu viel und ist einfach ein Störfaktor. Man, man, man.
Da muss ich dir zustimmen. Ganz schrecklich.
Ja, er ist einfach nicht lustig und oft so daneben.
…nun sag noch, Du wünschst Dir den elitär-ätzenden, unspontanen und manipulierenden Peter Urban zurück…und dessen zweiter Vorname war in der Tat unlustig…
Nein nein nein Monroe
Frankreich mit Monroe und „Regarde“. Dieser Song gehört ebenfalls zu meinen Top Ten in diesem Jahr. Das war ein grandioser Auftritt und gesanglich TOP! Merci la France et bonne chance!
FRA: Frei nach Piaf: Non, je ne regarde rien! Die beiden male Tänzer sind cute. Ansonsten ist das einfach nicht mein Ding … sorry.
Sorry UK, zero points. Alles außer Platz 25 würde mich sehr wundern.
Kleines Odds-Update: Es steht 40:26
Ich versteh‘ nicht, was Ihr alle gegen den britischen Auftritt habt, mir hat’s gefallen.
Aber richtig grandios war Monroe gerade eben!
Am ESC Asia nehmen elf Länder aktuell teil. Als letztes hat Indien seine Teilnahme daran bekanntgegeben.
Das Land der gehobenen Musikkunst wieder mal mit totaler Grütze am Start…eure mageren 6 Punkte, ihr 3 Lieben da in Hamburg, sind völlig in Ordnung…aber diese Diskrepanz zu den 19 deutschen Punkten …hm..unerklärlich…🤔😁…
Chisinau Airport calling!
Mit der Einblendung der Junior ESC Gewinnerin haben die Frankreich wirklich böse getan.
Man könnte bei der Einblendung fast glaube, das wäre dasselbe Lied wie Regarde.
Und man denkt „Wow, was für tolle Musik doch aus Frankreich kommt“ und ruft für Frankreich an, wie ich jetzt gleich.
LOL, true
Und noch wahlaufruf auf dem Handy
Als nächstes kommt Tourismuswerbung von Satoshi für Moldawien. Songs, in denen das eigene Land angepriesen wird, gehören nicht zum ESC.
Moldova hat zu wenig Bangaranga.
Der nächste Stresssong molawien
Moldau: Satoshi – Viva, Moldova! 0,5/10
Ein Uptemposong, mit dem man im Fußballstadion die moldawische Nationalelf anfeuern kann.
Also mir gefällt Moldau
Moldawien zündet den Laden an! Grossartig!
Ein starker Gute-Laune-Song, der richtig Spaß macht. Respekt an den Kameramann, der die ganze Zeit mittanzen muss, um das Bild so dynamisch hinzubekommen.
An den Kameramann musste ich auch denken.
MOL: Nicht dass Satoshi irgendwie Töne singen (oder treffen) würde, aber man checkt auch so, was er einem beibringen will. 👍
Heute schläft Pete aber, damit er die Töne nicht versemmelt…:S Da fehlt total die Energie oder?
Verstehe den Hype um Finnland Null
Boring a.f. 🤔
Mir war bei Finnland die Geige zu laut, ich habe den Sänger kaum verstanden. Ging das noch jemandem so?
ich fand der Beat war zu billig,
Linda mit ihrer Geige in einem leeren Konzertsaal und Pete wartet draußen vor dem Fenster. Am Ende geht es gesanglich steil nach oben.
Ein bisschen erinnert sie an eine Marvel-Superheldin.
Okay entweder Finnland oder Australien bis jetzt, alle anderen bis jetzt ganz weit weg
FIN: Dritte Reihe senkrecht AFFEKTIERT, zweite Reihe waagerecht: GESTELZT
Für die Suche nach Authentizität in diesem Jahrgang empfiehlt sich das entsprechende Werkzeug…🔎😑…
Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin 2,5/10
Überzeugt mich immer noch nicht, aber gemessen an den anderen…
Huch, so verschwenderisch auf einmal?
Alicjas ESC-Debüt, nachdem der von 2020 wegen der Coronapandemie abgesagt worden ist. Ein Song mit einer Mischung aus R’n’B, Pop und Gospel.
Bei Finnland hat es das Forum zerstört
Ok, meine Außenstudios melden, dass der FInne am besten aussieht und deswegen ruhig gewinnen kann.
Und Sal da Vinci wird der Standesbeamte sein.
Extrem krasse Stimme
Pete fand ich stimmlich wacklig.
Aber die beiden scheinen sich ja ihrer Sache
schon sicher zu sein.