
Wer folgt auf Shkodra Elektronike und vertritt Albanien beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien? Das entscheidet sich heute Abend im großen Finale des Festivali i Këngës 64 in Albanien. Nach insgesamt vier aufeinanderfolgenden Abenden bestimmen Jury und Zuschauer*innen heute gemeinsam, wer das traditionsreiche Festival gewinnt.
Insgesamt nahmen 28 Acts am Festivali i Këngës 2025 teil. Alle bisherigen Auftritte findet Ihr hier. 18 von ihnen waren bereits für das Finale gesetzt. Darüber, welche fünf Newcomer sich darüber hinaus qualifizieren konnten, entschied eine professionelle Jury am gestrigen Abend. Damit stehen also 23 Acts im heutigen Finale.
In den Halbfinals haben alle FiK-Acts ihre Beiträge erstmalig präsentiert. In der gestrigen Nostalgie-Nacht sangen die bereits gesetzten Final-Acts bekannte Lieder aus der Vergangenheit des FiK. Die beiden Halbfinal-Shows (nachzulesen hier und hier) wie auch die Nostalgie-Nacht am dritten Abend haben wir hier auf ESC kompakt jeweils mit einem Live-Chat begleitet.
Im heutigen Finale gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Tommy Cash, der Estland mit „Espresso Macchiato“ beim vergangenen ESC 2025 in Basel vertreten hat, wird als Pausenact auf der Bühne stehen. Moderiert wurden und werden die vier Shows von Arilena Ara, die Albanien beim abgesagten ESC 2020 repräsentieren sollte, und Salsano Rrapi. Künstlerische Leiterin des Festivals ist Ex-ESC-Teilnehmerin Elhaida Dani.
Im heutigen Finale macht das Voting der Jury 50% aus. Die übrigen 50% steuern jeweils zur Hälfte ein SMS-Voting in Albanien, Kosovo, Montenegro und Nordmazedonien sowie ein als „Dispaora-Voting“ bezeichnetes Online-Voting bei.
Diese Acts werden heute in dieser Startreihenfolge auf der Bühne stehen:
- Gerta Mahmutaj – Në krahët e tu
- Lynx – Nuk kthehem pas
- Frensi – Tresh
- Evi Reçi – Kodi i jetës
- Rezarta Smaja – Balukeprera
- Rigersa Loka – Albanian Heart
- Vedat Ademi – Kur fjala mbaron
- Erik Lloshi – Dy pika dashuri
- Kleansa Susaj – Hije
- Sara Kapo – Të dua shumë
- Sheila – Zemra e Tokës
- Savjana Vjerdha – Dimër për dimër e vjeshtë për vjeshtë
- 2 Farm – Valle mbi hi
- Kamela Ismalaj – Pa pretendime
- Gresa Gjocera & Bledi Kaso – Busulla e zemrës
- Inis Neziri – Ta kam fal
- Lorenc Hasrama – Lamtumirë
- Endri Kaçaçi – Si unë
- Luna Çausholli – Pa kufij
- Alis – Nân
- Ghiti – Okej!
- Enxhi Nasufi – Dritë
- Fifi & Tiri Gjoci – Rri
Alle Beiträge des Festivali i Këngës 2025 könnt Ihr hier oder über unsere Spotify-Playlist anhören.
Geht es nach den ESC-kompakt-Leser*innen, ist der große Favorit auf den Sieg heute Abend Alis. Er führt mit seinem „Nân“ unsere Umfrage mit deutlichen 31% an (Stand 11:00 Uhr). Noch bis zum Beginn der Show könnt Ihr weiter abstimmen.
Das Finale des Festivali i Këngës 64 startet heute Abend um 21:00 Uhr und kann wieder über einen Livestream auf YouTube verfolgt werden. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Guten Abend zusammen. Jetzt geht es gleich los, das große Finale des Festivali i Këngës 2025. Und am Ende des Abends kennen wir dann den ersten Beitrag des ESC-Jahrgangs 2026.
Schon beginnt das Opening – für FiK-Verhälntnisse (in diesem Jahr nicht mehr so) ganz ungewöhnlich sogar mit Tänzer*innen und Show. Eine Sängerin, die ich jetzt gerade (noch) nicht zuordnen kann, singt einen Uptempo-Popsong. Das Lied klingt jedenfalls gut, wäre auch ESC-Material gewesen.
Da kommen unsere beiden Gastgeber*innen – natürlich wie von den letzten drei Abenden gewohnt zu den Klängen von „Zjerm“ – die Showtreppe runter: Arilena Ara und Salsano Rrapi.
Bereits jetzt am Anfang wird auf das SMS-Voting hingewiesen. Immerhin geht es um viel…nicht nur den Sieg beim Festival, sondern auch um das ESC-Ticket.
Wow, es geht schon los mit dem ersten Beitrag.
1. Gerta Mahmutaj – Në krahët e tu
Gerta trägt ein extravagantes weißes Kleid. Stimmlich ist das aber leider nicht ganz so stark und auch ihr Lied ist generell etwas schwach auf der Brust. Die Flügel im Backdrop weisen darauf hin, dass diese Leichtigkeit wahrscheinlich gewollt ist, aber mich catch es nicht ganz.
Wertung: 8/20 Punkten.
Ihr kennt das Spiel: Die Frankfurter Jury besteht heute aus zwei Personen und wir vergeben für jeden Beitrag bis zu 10 Punkte pro Person. Macht also eine Maximalpunktzahl von 20 Punkten. Macht gerne in den Kommentaren mit.
2. Lynx – Nuk kthehem pas
Lynx bringen uns mit weißen Hemden, schwarzen Hosen und teilweise Krawatte einen Galaabend meets Schuluniform meets Rockband Look. Natürlich gibt es auch Feuer. Das Lied selbst ist aber eher klassische Albanien-Rock-Ware. Nett, aber nichts Besonderes.
Wertung: 8/20 Punkten.
3. Frensi – Tresh
Frensi verpasst fast ihren Auftritt, jedenfalls kommt sie etwas zu spät auf die Bühne. Sie hat Ähnlichkeit mit Shakira in ihren frühen Jahren. Frensi trägt heute ein rotes Kleid, dass an Carrie erinnert. Sie hat eine Tänzerin und einen Tänzer dabei. „Tresh“ ist eher Balladen-Hausmannskost mit ein paar souligen Elementen. Frensi bekommt das gesanglich sehr gut transportiert.
Wertung: 10/20 Punkten.
Es geht in einem Höllentempo weiter.
4. Evi Reçi – Kodi i jetës
Evi kommt im schwarzen Leder-Kleid auf die Bühne. Das passt zum düsteren Lied und sieht gleichzeitig chic aus. Auch sie hat zwei Tänzer dabei, die sich erst aus einer Art Ei pellen müssen, bevor sie dann einen sehr interessanten Ausdruckstanz aufführen dürfen. Es gibt zwischendurch Tonprobleme. Evi hat das Lied gut im Griff, aber ich finde es einen zu wilden Mix aus unterschiedlichen Stilen.
Wertung: 7/20 Punkten.
Jetzt sehen wir die Jury, die auch kurz vorgestellt wird. Übrigens sind zwischendurch immer wieder Sitze frei. Hat das produktionstechnische Gründe oder gäbe es nächstes Jahr wirklich die Chance, Eintrittskarten zu Ergattern? FiK live wäre doch mal etwas…
5. Rezarta Smaja – Balukeprera
Ich fühle mich wie in einem „Herr der Ringe“-Soundtrack. Rezarta könnte da mit ihrem braunen Kleid auch gut reinpassen. Das Lied hat Power und Klasse und Rezarta eine tolle Stimme. Ich glaube, die Tänzerinnen hätte ich hier gar nicht gebraucht, aber sei’s drum. Gefällt mir gut und bleibt im Ohr.
Wertung: 13/20 Punkten
Damit gehen wir zum ersten Mal in die Werbung.
Das hat sich ganz schön lang angefühlt, aber jetzt geht es weiter. Welcome back!
6. Rigersa Loka – Albanian Heart
Diese Performance mit vier Tänzern schreit eigentlich „ESC“. Rigersa trägt ein rotes Ledertop, einen roten Fetzenrock und rote Stiefel. Für den Euroclub ist das auf jeden Fall bestens geeignet und textlich steht das Werk in einer Tradition mit „I Love Belarus“, „Balkan Girls“, „Hora din Moldova“ und Co. Dürfte heute eher nicht vorne mitspielen, macht aber Spaß – und der letzte Ton ist Hammer.
Wertung: 15/20 Punkten.
7. Vedat Ademi – Kur fjala mbaron
Vedat kommt ganz in Schwarz auf die Bühne. Er setzt auf eine einfachere Performance – nur Vedat und das Orchester. Sein Lied ist eine sehr klassische albanische Rock-Ballade, der Vedat leider stimmlich nicht immer ganz gewachsen ist. Fast fühlt es sich an, als würde er sich durch das Lied quälen und schreien.
Wertung: 6/20 Punkten.
8. Erik Lloshi – Dy pika dashuri
Interessant, dass Erik in der Startreihenfolge direkt nach Vedat gesetzt wurde. Seltsame Entscheidung. Auch er ganz in Schwarz, auch er mit einer Ballade. Erik trifft die Töne besser, hat es aber auch schlau gemacht und sich einen der Backgroundsänger als Dauer-Unterstützung eingekauft. Den Anfang finde ich sehr interessant, auch die Strophen, der Refrain fällt für mich dagegen aber ab und ist eher einfach gestrickt. Dann gibt’s noch einen hymnischen Coldplay-Ohohoh-Refrain.
Wertung: 9/20 Punkten.
9. Kleansa Susaj – Hije
Mehr ist mehr und Kleansa hat gleich sechs Tänzerinnen mitgebracht. Kleansa sieht aus wie Madeline Juno und trägt heute ein kurzes weißes Kleid mit zahlreichen Glitzersteinen. „Hije“ ist ein entspannter Sommersong, der aber auch ein wenig plätschrig geraten ist. Davon kann dann auch die ESC-Choreografie nicht ablenken. Auch der ein oder andere hohe Ton sitzt so mittel.
Wertung: 7/20 Punkten.
10. Sara Kapo – Të dua shumë
Sara im knallgelben Kleid mit schwarzen Akzenten und schwarzer Strumpfhose. Während der Performance schmiert sie sich Lippenstift auf und über die Lippen, so dass ihr Gesicht fratzenartig wirkt. Das ist sicherlich künstlerisch sehr anspruchsvoll und hat bestimmt mit dem Text zu tun, ich werde aber mit dem Lied und der Performance nicht warm.
Wertung: 7/20 Punkten.
Nun gibt es einen kurzen Talk mit Bleona Qereti, die in diesem Jahr 30-jähriges Bühnenjubiläum feiert.
11. Sheila – Zemra e Tokës
Sheila trägt heute ein beiges Kleid, auf das an der linken Schulter ein schwarzer Vogel montiert ist. Wir sind jetzt wohl im künstlerischen Teil des Programms. Das Lied ist elektronisch und mysteriös. Sheila singt hervorragend und kann sich gut bewegen, das ist schon richtiger Ausdruckstanz von ihr. Da verkommen die Tänzerinnen zu Statistinnen. Zum Schluss trägt sie ein leuchtendes Amulette.
Wertung: 15/20 Punkten.
Jetzt wird’s wild. Es wirkt so, als würde die Veranstaltung von Demonstranten gestört, sie tragen Schilder mit dem Namen des albanischen Schriftstellers Tom Kuka. Was das Ganze soll, erschließt sich nicht ganz, denn sofort geht es in die Werbung.
Wir sind zurück, weiter geht’s.
12. Savjana Vjerdha – Dimër për dimër e vjeshtë për vjeshtë
Savjana steht in einem extravaganten weiß-goldenen Kleid auf der Bühne. Und ohne Schuhe, der ESC-Klassiker. Sie beherrscht ihre klassische Ballade stimmlich gut, gleichzeitig fehlt dem Song leider aber ein gewisser Wiedererkennungswert. Trotzdem ganz schön.
Wertung: 8/20 Punkten.
Halbzeit
13. 2 Farm – Valle mbi hi
Jetzt drei singende Zirkusdirektoren mit sechs Tänzer*innen in Lumpenoptik. Auch hier wäre es sishcerlich wieder hilfreich, den Text zu verstehen. Musikalisch bewegt sich das irgendwo zwischen Rock und Sprechgesang. Ich finde es etwas sehr bemüht düster, außerdem fehlt mir der rote Faden aka. eine Melodie. Am Ende merkt man, was möglich gewesen wäre, wenn sich der Song nicht so ultra langsam aufgebaut, sondern früher mehr Energie entwickelt hätte.
Wertung: 5/20 Punkten.
14. Kamela Ismalaj – Pa pretendime
Kamela entführt uns musikalisch jetzt in eine New Yorker Bar der 70er, optisch ist das eine Mischung aus 70s und 1001 Nacht. Es gibt einen extrem cringen Tänzer in Saturday-Night-Fever-Optik. Ein netter Song, der nicht weh tut, aber absolut aus der Zeitgefallen und die Performance ist schlimm.
Wertung: 8/20 Punkten.
15. Gresa Gjocera & Bledi Kaso – Busulla e zemrës
Die beiden sind ja ein süßes Paar – sie im blauen Kleid, er im schwarzen Anzug. Der Song ist ein bisschen altbacken, aber drückt auch die richtigen Knöpfe. Auf jeden Fall singen die beiden sehr gut, Bledis raue Stimme gefällt mir besonders gut. Alles etwas kitschig, auch die Gesten der beiden, kann man sich aber trotzdem gut anhören. Und wow, am Ende legen sie dann auch nochmal eine Schippe drauf.
Wertung: 13/20 Punkten.
16. Inis Neziri – Ta kam fal
Jetzt eine der Favorit*innen. Inis steht mit vier Tänzerinnen und zwei Trommlern/Tänzern auf der Bühne. Das hat ESC-Vibes der 00er-Jahre, ebenso wie Inis‘ Outfit, das auch gut in die Ruslana-Ära passen würde. Gleichzeitig ist das Lied aber relativ zeitlos – ein bisschen Orient, ein bisschen Balkan und eine Sängerin, die klasse singt und sich gut bewegt. Wäre sicherlich keine schlechte Wahl für Wien.
Wertung: 16/20 Punkten.
Jetzt schalten wir ins Backstage, dort stehen gerade Inis und ihre Tänzer*innen. Warum diese Schalte ausgerechnet jetzt stattfindet, obwohl es vorher noch keine ganz, erschließt sich mir nicht. Smells like Wettbewerbsverzerrung.
17. Lorenc Hasrama – Lamtumirë
Sind Erik und Lorenc eigentlich Brüder? Spaß. Lorenc trägt einen roten Lederanzug, der ziemlich chic aussieht, aber ich stelle mir das auf der Bühne auch unglaublich warm vor. Die Disney-Ballade singt Lorenc sehr gefühlvoll. Da stört es auch nicht wirklich, wenn ein Ton mal nicht sitzt, das transportiert eher noch mehr Gefühl. Überhaupt gefällt mir Lorencs Stimme sehr gut. Das Lied ist schön, aber nichts Außergewöhnliches. Ein Gitarrensolo gibt’s auch noch oben drauf.
Wertung: 14/20 Punkten.
Jetzt kommt ein Pausenact. Elsa Lila & Aleksander Gjoka.
Oh Mann, diese Stimme von Elsa, ich hätte sie so gern mal beim ESC….wer weiß…. Sehr schöne Performance von den beiden.
Danach geht es jetzt erstmal wieder in die Werbung.
Wir sind zurück, Endspurt.
18. Endri Kaçaçi – Si unë
Endri kommt in einem weißen wallenden Gewandt auf die Bühne, fast als wäre er der auferstandene Jesus. Hoffen wir, dass er nicht Weihnachten und Ostern verwechselt hat. So viel Bodennebel hatten wir bislang noch nicht. Die sechs Backgroundtänzer*innen machen ihre Sache gut und unterstützen den Song optisch. Mir gefällt diese dramatische Ballade und Endri singt sie mit viel Gefühl – und stimmgewaltig.
Wertung: 14/20 Punkten.
19. Luna Çausholli – Pa kufij
Nach Jesus kommt Melissa Etheridge. Aber auch nur aus der Ferne betrachtet. Luna trägt ein schwarzes Lederoutfit und am Anfang noch eine rote E-Gitarre, die sie dann aber schnell los wird. Ein spannender Mix aus Folklore und Rock. Stimmlich kämpft Luna aber leider etwas. Der Auftritt folgt aber dem Motto „Mehr ist mehr“.
Wertung: 11/20 Punkten.
Jetzt also der große Favorit…
20. Alis – Nân
Hier stimmt einfach (fast) alles. Nicht nur der kraftvolle Song mit starken Chorpassagen und eingängigem Refrain, auch die Inszenierung ist für FiK-Verhältnisse wirklich durchdacht und besonders. Alis macht das wirklich gut. Er singt klasse und man baut trotz der Sonnenbrille und trotz der dunklen Inszenierung eine Nähe zu ihm auf. Das gibt Sprechchöre und Standing Ovations.
Wertung: 17/20 Punkten.
Zufall, dass Arilena jetzt den ESC anspricht…?
21. Ghiti – Okej!
Okay, Ghiti mit einer ausgefallenen Performance. Ein Outfit mit knallpinken Applikationen, ein Backdrop wie auf einem LSD-Trip und ein Lied, dass stellenweise, Schnips- und Klatschelemente beinhaltet. Ein relativ poppiger Beitrag, der aber trotzdem aus dem Rahmen fällt. Gar nicht schlecht.
Wertung: 12/20 Punkten.
22. Enxhi Nasufi – Dritë
Enxhis Beitrag mochte ich in der Studioversion schon sehr gern und sie singt ihn auch auf der FiK-Bühne gut. Die Choreo ist klar von Sia inspiriert. Ich finde es beeindruckend, mit wie viel Power Enxhi sind und dabei noch so eine Performance liefert.
Wertung: 14/20 Punkten.
23. Fifi & Tiri Gjoci – Rri
Fiti und Tiri mit einem Rock-Duett. Irgendwie will der Funken aber nicht überspringen und es passiert auch über weite Strecken nicht wirklich was auf der Bühne. Die restliche Zeit wirkt es, als würde man einem Ehestreit zuschauen. Trotzdem kein schlechtes Lied, da wäre aber mehr drin gewesen.
Wertung: 10/20 Punkten.
Damit sind wir durch. Das waren alle Beiträge. Wer wird gewinnen?
Die Frankfurter Wertung ist klar:
- Alis (17 Punkte)
- Inis (16 Punkte)
- Rigersa & Sheila (15 Punkte)
Jetzt läuft der erste Schnelldurchlauf.
War das jetzt schon der Countdown für das Ende des Votings? Offenbar ja.
Wir schauen mit einem Einspieler zurück auf die ESC-Reise von Shkodra Elektronike. Und dann kommen sie auch auf die Bühne. Tolle, die beiden wiederzusehen. Sie präsentieren ihre neue Single „Fosforon“.
Es ist 0 Uhr und damit happy 4. Advent!
Als Zugabe spielen Shkodra Elektronike auch noch „Zjerm“. Super!
Wow, das war klasse. Tolle Band, toller Song. Klassiker.
Es folgt direkt der nächste ESC-2025-Act: Tommy Cash. Los geht es mit „Ok“. Und klar, „Espresso Macchiato“ muss natürlich auch noch kommen. Tommy darf sogar noch einen dritten Song singen – „UNTZ UNTZ“. Zum Schluss klettert er sogar ins Publikum. Show kann er.
Wir sind nochmal in der Werbung.
Weiter geht’s! Bekommen wir jetzt das Ergebnis?
Offenbar ja. Die erste Jurorin darf ihre Punkte vergeben. Belina Budini gibt 8 Punkte an Inis, 10 Punkte an Sheila und 12 Punkte an Alis.
Valentin Veizi gibt 8 Punkte an Endri, 10 Punkte an Vedat und 12 Punkte an Alis.
Anila Basha gibt 8 Punkte an Sheila, 10 Punkte an Vedat und 12 Punkte an Alis.
Zef Coba gibt 8 Punkte an Rezarta, 10 Punkte an Vedat und 12 Punkte an Alis.
Das sieht schon sehr eindeutig aus, was die Jury angeht.
Olen Ceszari gibt 8 Punkte an Alis, 10 Punkte an Frensi und 12 Punkte an Sheila.
Bleona Qereti gibt 8 Punkte an Frensi, 10 Punkte an Endri und 12 Punkte an Sheila.
Rame Lahaj gibt 8 Punkte an Endri, 10 Punkte an Sheila und 12 Punkte an Alis.
Damit führt nach der Jurywertung Alis (68 Punkte) vor Sheila (65 Punkte) und Vedat (42 Punkte).
Jetzt kommen die SMS Punkte dazu. Viele Acts haben 0 Punkte bekommen.
Sheila bekommt nur 28 Punkte. Das dürfte fast gelaufen sein…FÜR Alis.
Und tatsächlich: Alis holt auch beim Publikum die meisten Punkte und fährt für Albanien zum ESC 2026. Herzlichen Glückwunsch!
Ab sofort könnt Ihr jetzt in unserem ESC-Barometer darüber abstimmen, wie gut Euch „Nân“ gefällt.
Auf der Bühne werden gerade schon die ersten Preise vergeben und jetzt kommt auch Sieger Alis dazu. Er ist sichtlich bewegt.
Alis darf nochmal ran und performt „Nân“ in der Reprise.
Danke Euch für den schönen gemeinsamen Abend und die vielen Kommentare.
Habt eine gute Nacht, einen schönen 4. Advent…und dann lesen wir uns morgen bei Montesong wieder, wenn der zweite Beitrag der ESC-Saison gewählt wird.
Tschüss!
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Wirklich der konkurrenzlose Sieger in diesem Finale! Wenn er nicht gewinnt, dann will ich Songpatin werden! 🥹🥹🥹
Ich auch!!!🙏😊🤣
Na dann steht das jetzt schon fest. Berenike? Bitte notieren! 😊
das 🐰 gönnt.
Glaube das wollen dann viele
Hoffentlich muss es ist gar nicht dazu kommen
Zu spät. RichardESC1997 und ich sind jetzt Songpaten falls er nicht gewinnt. 🤭
Ok und wenn ich ganz lieb Bettle??? Aber er gewinnt ja
Mein Gott so ein Hype um den Mann mit Sonnenbrille, die er wenigstens mal absetzen könnte. Den Chor finde ich noch am besten. Vermutlich wird er gewinnen,
aber mich überzeugt er nicht komplett.
Danke, Rusty. Ich finde den Beitrag sooo schlimm. Irgendwie alles daran. Vom Interpreten über den Song bis hin zur Performance. Ich mach mir gerade viele Feinde. 😀
Das scheint so eine entweder-oder-Nummer zu sein, und ich Armer stehe ziemlich alleine zwischen den Fronten. Ich finde es gut, bin dafür aber nicht die Zielgruppe.
Naja. Zumindest könntest du den Sieg dann akzeptieren, während ich bei Albanien damit komplett raus wäre.
Na ja, richtig schlimm finde ich es nicht, aber ich kann mit seiner Stimmfarbe nichts anfangen und durch die Sonnenbrille wirkt er so unnahbar auf mich.
Den Chorgesang wiederum mag ich.
Habe den Song gerade meinem Sohn vorgespielt. Er war total begeistert auf Anhieb.
Ist doch ok. Mich triggert der Song im negativen Sinne. Leider.
Übrigens meine Empfehlung für alle Fans von Alis: Hört mal in sein Duett mit Moderatorin Arilena Ara rein! „Se te dua“ – ein sehr schöner, entspannender Song!
Danke – schaue ich mir gleich nach der Show an 🙂
Sehr gerne, lohnt sich! Hab ich schon seit fast zwei Jahren auf meiner Playlist. 🙂
Ghiti hat aber auch die mit Abstand ungünstigste Startnummer bekommen. Da tut sie mir ja auch schon ein bisschen leid…
20: W O W !!! Pathos. Aber ohne Kitsch. Das mag ich ja sehr.
Ghiti hat mit der Startnummer natürlich Pech. Der Song hat einfach eine ganz hohe Qualität; Beatriçe weiß eben, was sie tut.
20) langweilig
21) nicht mein Fall
Ghiti kann ich mir gut anhören. Gehört zu den moderneren Vorschlägen des Abends.
Alis ist mit Abstand der Gewinner – starke Stimme, starke Komposition, starkes Gesamtpaket.
Leider würde er beim ESC sowohl von Jury als auch vom Televoting krass unterbewertet werden, wie es solchen Beiträgen leider häufig passiert.
Lied Nr. 21: Das ist irgendwie so gar nicht mein Geschmack…
Meiner auch nicht.
Konnte jemand Ghitis kurz-lang-lang-kurz Morsecode zwischenzeitlich entziffern?
Ist natürlich total (gewollt) unharmonisch, irgendwie interessant für mich. Hätte nur irgendwann im Song gerne die Auflösung des Rätsels bekommen …
Ghiti > ja nett, aber irgendwie erreicht es mich aber nicht wirklich.
Ich liebe diese „Okej“ am Schluss
Ghiti echt süss
21) Ghiti
Die A-Karte in der Startreihenfolge gezogen, aber sie macht das ziemlich gut. Der Kopfschmuck ist aber neu im Vergleich zum Semi, oder? Man merkt hier auf jeden Fall den Einfluss von Beatrice. Irgendwie will der Song bei mir aber nicht ganz zünden, für mich sind Strophen und Refrain keine Einheit. Während ich die Strophen sehr liebe, zieht sich der Refrain für mich eher sehr schleppend dahin.
7/12
An Ghiti zeigt sich, daß man sich für den falschen Qualifikanten entscheiden hat. ThreeX hätten ins Finale gehört!
Ah der Song mit dem Hasen
Nix Hase!
Also Ghiti war ganz süß. Die Strophen fand ich bisschen schwach, aber der Refrain war toll. Muss ich mir nochmal in der Studioversion anhören ☺️
Ich musste mich auch erst in die Strophen reinhören, um fair zu sein.
Aber freut mich, dass dir der Refrain gefallen hat. 😊
😍😍😍 Das war eine deutliche Verbesserung zu ersten Nacht, ich bin hin und weg. Ghiti hat mit viel mehr Selbstvertrauen gesungen und sie konnte sich auch freier bewegen und habe ich auch schon mal ihren coolen Style erwähnt??? Definitiv auf meiner SCC-Liste. ❤️
Jetzt habe ich das Häschen auch gesehen.
😂 😂 🥳 🥳
es kann nur einen moppel geben. 🤠
Junior Eurovision in Tirana?😱🤭
Lied Nr. 22: Das ist mMn besser anzuschauen wie anzuhören.
Enxhi mag ich seit ihrem tollen Debüt 2015 sehr gerne. Das war musikalisch das Gegenteil von diesem Jahr. Aber gefällt mir live heute wirklich gut.
Alis war sehr gut. Für mich der Mann für den ESC 2026.
Ghiti hat mir auch sehr gut gefallen. Der Song ist sowieso super interessant und heute wirkte sie auch sicherer als noch im Halbfinale.
Hatte Ghiti einen Aussetzer? Das klang so unrythmisch heute? 🤔
An einer Stelle passte das Timing nicht.
Hatte das Gefühl sie hätte versucht danach aufzuholen und das klang komisch
Jetzt komme ich hier kaum hinterher. Ghiti mag ich, das war jetzt aber brutal für sie, direkt nach Alis zu starten. Enxhi hat sicherlich eine gute Botschaft, aber ich komme an ihre Beiträge (bis auf Infinit) einfach nicht so wirklich ran.
22) Enxhi Nasufi
In der Studioversion mochte ich den Song ja noch recht stark, aber live lässt er bei mir um einiges federn. Einerseits ist mir die Performance viel zu kitschig, andererseits klingt ihre Stimme live etwas zu geknödelt für meinen Geschmack: zu gepresst, um krampfhaft Schluchzer zu erzeugen. Nicht schlecht, aber so auch nicht wirklich angenehm.
5/12
Enxhis Song gefällt mir recht gut, ist zudem auch schön inszeniert und stark gesungen. Klasse!
Jetzt noch Tim und Struppi mit dem Schreimodul aus der Paartherapie.
Neuer Zwischenstand:
1 –
2 +++
3 –
4 ++
5 ++
6 –
7 +
8 ++
9 –
10 ++
11 –
12 +
13 +
14 +
15 –
16 –
17 ++
18 –
19 –
20 –
21 –
Zwei fehlen noch…
Franny gefällt Alis nicht. 😱🥲
Blogsperre?
Nö. Und dazu stehe ich. 😉
Enxhi Nasufi zum vierten Mal beim Festivali dabei. Ein guter Auftritt und läßt den von Ghiti vergessen.
Die albanischen XXL-Headsets werden mich noch in so manchem Albtraum verfolgen…
In Tirana ist noch keine Bettgehzeit für die Kids …
Einschläfernd, aber als Wiegenlied etwas schrill.
Enxhi sehr sehr sehr positive Überraschung!!! I like a lot!
Oh Fifi und der Feger.
So unharmonisch wie das holländische Pärchen 2023 in Liverpool 🫢
Sag ich doch: Schreimodul.
Ell und Fikki?☺️
Geht es noch primitiver?
Rri ist in der Studioversion meine klare Nummer zwei, aber diese Performance bleibt leider eine statische Vollkatastrophe, zumal die beiden auch gar keine Chemie haben. Wirklich schade.
Wieder so ein Duett, bei dem man erstmal checkt, ob die Fenster geschlossen sind, weil vermeintlich Wind durch die Ritzen pfeift.
Kameratechnisch mit Abstand der am schlechtesten gefilmte Act. Hat man da niemand Guten in der Regie sitzen?
Lied Nr. 23: Ein bisschen altbacken, aber singen können die beiden. Obwohl, das können eigentlich fast alle (bis auf wenige Ausnahmen).😉
Fifi und der Feger sind heute etwas besser. Aber gegen den Nostalgieauftritt kommen die nicht heran.
Nach den tollen Auftritten von Alis und Ghiti kann ich noch weniger mit dem Song von Fifi & Tiri connecten als ohnehin schon.
Alis sollte das Ding eigentlich in der Tasche haben. Alles andere würde schon an einen Skandal grenzen.
Fifi mag ich eigentlich sehr, die müsste doch irgendwann auch mal was haben, womit sie zum ESC fahren könnte…
„Rri“ ist über weite Strecken recht belanglos, aber die Bridge finde ich richtig schön. Da wäre mehr rauszuholen gewesen, schade.
23) Fifi & Tiri Gjoci
Den Hype um diesen Song habe ich ja noch nie verstanden. Ist für mich ein durchschnittlicher Song, mehr aber auch nicht. Live leider nochmal um einiges schwächer als in der Studioversion. Irgendwie matchen ihre beiden Stimmen nicht so gut in meinen Ohren. Während er wirklich fabelhaft singt, wirkt sie die ganze Zeit leicht off und sehr angestrengt.
5,5/12
Schade Fifi und Tiri harmonieren leider immer noch nicht. Hatte nach dem Auftritt gestern mehr Hoffnungen, dass der Auftritt in Semi ein Ausrutscher war. Das bestätigt sich hier leider nicht. Vor allem Fifi fällt mir negativ auf.
Da bleibt mir wohl nur die Studioversion…
Also meine top3: Alis gerta und Ines
Der letzte Startplatz auch viel Applaus . ich hab allerdings unharmonischen Krach gehört. Sorry
Sorry aber das Duett gefällt mir live überhaupt nicht. Bei mir eher weiter hinten.
Und das war’s auch schon mit allen Acts. Ich muss mich jetzt erstmal sammeln.
Ich denke, damit ist das Ding durch. Alis hat einen bockstarken Auftritt hingelegt und das Duett eben zum Schluss doch ordentlich gewackelt. So sehr ich Sheila noch einen Überraschungserfolg gönnen würde, dürfte doch jetzt eigentlich kann Weg mehr an Alis vorbei führen und das ist auch gut so. 🙂