Live-Blog Finale Festivali i Këngës 64 – FiK 2025 in Albanien

Bild: Alma Bengtsson / EBU

Wer folgt auf Shkodra Elektronike und vertritt Albanien beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien? Das entscheidet sich heute Abend im großen Finale des Festivali i Këngës 64 in Albanien. Nach insgesamt vier aufeinanderfolgenden Abenden bestimmen Jury und Zuschauer*innen heute gemeinsam, wer das traditionsreiche Festival gewinnt.

Insgesamt nahmen 28 Acts am Festivali i Këngës 2025 teil. Alle bisherigen Auftritte findet Ihr hier. 18 von ihnen waren bereits für das Finale gesetzt. Darüber, welche fünf Newcomer sich darüber hinaus qualifizieren konnten, entschied eine professionelle Jury am gestrigen Abend. Damit stehen also 23 Acts im heutigen Finale.

In den Halbfinals haben alle FiK-Acts ihre Beiträge erstmalig präsentiert. In der gestrigen Nostalgie-Nacht sangen die bereits gesetzten Final-Acts bekannte Lieder aus der Vergangenheit des FiK. Die beiden Halbfinal-Shows (nachzulesen hier und hier) wie auch die Nostalgie-Nacht am dritten Abend haben wir hier auf ESC kompakt jeweils mit einem Live-Chat begleitet.

Im heutigen Finale gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Tommy Cash, der Estland mit „Espresso Macchiato“ beim vergangenen ESC 2025 in Basel vertreten hat, wird als Pausenact auf der Bühne stehen. Moderiert wurden und werden die vier Shows von Arilena Ara, die Albanien beim abgesagten ESC 2020 repräsentieren sollte, und Salsano Rrapi. Künstlerische Leiterin des Festivals ist Ex-ESC-Teilnehmerin Elhaida Dani.

Im heutigen Finale macht das Voting der Jury 50% aus. Die übrigen 50% steuern jeweils zur Hälfte ein SMS-Voting in Albanien, Kosovo, Montenegro und Nordmazedonien sowie ein als „Dispaora-Voting“ bezeichnetes Online-Voting bei.

Diese Acts werden heute in dieser Startreihenfolge auf der Bühne stehen:

  1. Gerta Mahmutaj – Në krahët e tu
  2. Lynx – Nuk kthehem pas
  3. Frensi – Tresh
  4. Evi Reçi – Kodi i jetës
  5. Rezarta Smaja – Balukeprera
  6. Rigersa Loka – Albanian Heart
  7. Vedat Ademi – Kur fjala mbaron
  8. Erik Lloshi – Dy pika dashuri
  9. Kleansa Susaj – Hije
  10. Sara Kapo – Të dua shumë
  11. Sheila – Zemra e Tokës
  12. Savjana Vjerdha – Dimër për dimër e vjeshtë për vjeshtë
  13. 2 Farm – Valle mbi hi
  14. Kamela Ismalaj – Pa pretendime
  15. Gresa Gjocera & Bledi Kaso – Busulla e zemrës
  16. Inis Neziri – Ta kam fal
  17. Lorenc Hasrama – Lamtumirë
  18. Endri Kaçaçi – Si unë
  19. Luna Çausholli – Pa kufij
  20. Alis – Nân
  21. Ghiti – Okej!
  22. Enxhi Nasufi – Dritë
  23. Fifi & Tiri Gjoci – Rri

Alle Beiträge des Festivali i Këngës 2025 könnt Ihr hier oder über unsere Spotify-Playlist anhören.

Geht es nach den ESC-kompakt-Leser*innen, ist der große Favorit auf den Sieg heute Abend Alis. Er führt mit seinem „Nân“ unsere Umfrage mit deutlichen 31% an (Stand 11:00 Uhr). Noch bis zum Beginn der Show könnt Ihr weiter abstimmen.

Das Finale des Festivali i Këngës 64 startet heute Abend um 21:00 Uhr und kann wieder über einen Livestream auf YouTube verfolgt werden. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.

Guten Abend zusammen. Jetzt geht es gleich los, das große Finale des Festivali i Këngës 2025. Und am Ende des Abends kennen wir dann den ersten Beitrag des ESC-Jahrgangs 2026.

Schon beginnt das Opening – für FiK-Verhälntnisse (in diesem Jahr nicht mehr so) ganz ungewöhnlich sogar mit Tänzer*innen und Show. Eine Sängerin, die ich jetzt gerade (noch) nicht zuordnen kann, singt einen Uptempo-Popsong. Das Lied klingt jedenfalls gut, wäre auch ESC-Material gewesen.

Da kommen unsere beiden Gastgeber*innen – natürlich wie von den letzten drei Abenden gewohnt zu den Klängen von „Zjerm“ – die Showtreppe runter: Arilena Ara und Salsano Rrapi.

Bereits jetzt am Anfang wird auf das SMS-Voting hingewiesen. Immerhin geht es um viel…nicht nur den Sieg beim Festival, sondern auch um das ESC-Ticket.

Wow, es geht schon los mit dem ersten Beitrag.

1. Gerta Mahmutaj – Në krahët e tu

Gerta trägt ein extravagantes weißes Kleid. Stimmlich ist das aber leider nicht ganz so stark und auch ihr Lied ist generell etwas schwach auf der Brust. Die Flügel im Backdrop weisen darauf hin, dass diese Leichtigkeit wahrscheinlich gewollt ist, aber mich catch es nicht ganz.

Wertung: 8/20 Punkten.

Ihr kennt das Spiel: Die Frankfurter Jury besteht heute aus zwei Personen und wir vergeben für jeden Beitrag bis zu 10 Punkte pro Person. Macht also eine Maximalpunktzahl von 20 Punkten. Macht gerne in den Kommentaren mit.

2. Lynx – Nuk kthehem pas

Lynx bringen uns mit weißen Hemden, schwarzen Hosen und teilweise Krawatte einen Galaabend meets Schuluniform meets Rockband Look. Natürlich gibt es auch Feuer. Das Lied selbst ist aber eher klassische Albanien-Rock-Ware. Nett, aber nichts Besonderes.

Wertung: 8/20 Punkten.

3. Frensi – Tresh

Frensi verpasst fast ihren Auftritt, jedenfalls kommt sie etwas zu spät auf die Bühne. Sie hat Ähnlichkeit mit Shakira in ihren frühen Jahren. Frensi trägt heute ein rotes Kleid, dass an Carrie erinnert. Sie hat eine Tänzerin und einen Tänzer dabei. „Tresh“ ist eher Balladen-Hausmannskost mit ein paar souligen Elementen. Frensi bekommt das gesanglich sehr gut transportiert.

Wertung: 10/20 Punkten.

Es geht in einem Höllentempo weiter.

4. Evi Reçi – Kodi i jetës

Evi kommt im schwarzen Leder-Kleid auf die Bühne. Das passt zum düsteren Lied und sieht gleichzeitig chic aus. Auch sie hat zwei Tänzer dabei, die sich erst aus einer Art Ei pellen müssen, bevor sie dann einen sehr interessanten Ausdruckstanz aufführen dürfen. Es gibt zwischendurch Tonprobleme. Evi hat das Lied gut im Griff, aber ich finde es einen zu wilden Mix aus unterschiedlichen Stilen.

Wertung: 7/20 Punkten.

Jetzt sehen wir die Jury, die auch kurz vorgestellt wird. Übrigens sind zwischendurch immer wieder Sitze frei. Hat das produktionstechnische Gründe oder gäbe es nächstes Jahr wirklich die Chance, Eintrittskarten zu Ergattern? FiK live wäre doch mal etwas…

5. Rezarta Smaja – Balukeprera

Ich fühle mich wie in einem „Herr der Ringe“-Soundtrack. Rezarta könnte da mit ihrem braunen Kleid auch gut reinpassen. Das Lied hat Power und Klasse und Rezarta eine tolle Stimme. Ich glaube, die Tänzerinnen hätte ich hier gar nicht gebraucht, aber sei’s drum. Gefällt mir gut und bleibt im Ohr.

Wertung: 13/20 Punkten

Damit gehen wir zum ersten Mal in die Werbung.

Das hat sich ganz schön lang angefühlt, aber jetzt geht es weiter. Welcome back!

6. Rigersa Loka – Albanian Heart

Diese Performance mit vier Tänzern schreit eigentlich „ESC“. Rigersa trägt ein rotes Ledertop, einen roten Fetzenrock und rote Stiefel. Für den Euroclub ist das auf jeden Fall bestens geeignet und textlich steht das Werk in einer Tradition mit „I Love Belarus“, „Balkan Girls“, „Hora din Moldova“ und Co. Dürfte heute eher nicht vorne mitspielen, macht aber Spaß – und der letzte Ton ist Hammer.

Wertung: 15/20 Punkten.

7. Vedat Ademi – Kur fjala mbaron

Vedat kommt ganz in Schwarz auf die Bühne. Er setzt auf eine einfachere Performance – nur Vedat und das Orchester. Sein Lied ist eine sehr klassische albanische Rock-Ballade, der Vedat leider stimmlich nicht immer ganz gewachsen ist. Fast fühlt es sich an, als würde er sich durch das Lied quälen und schreien.

Wertung: 6/20 Punkten.

8. Erik Lloshi – Dy pika dashuri

Interessant, dass Erik in der Startreihenfolge direkt nach Vedat gesetzt wurde. Seltsame Entscheidung. Auch er ganz in Schwarz, auch er mit einer Ballade. Erik trifft die Töne besser, hat es aber auch schlau gemacht und sich einen der Backgroundsänger als Dauer-Unterstützung eingekauft. Den Anfang finde ich sehr interessant, auch die Strophen, der Refrain fällt für mich dagegen aber ab und ist eher einfach gestrickt. Dann gibt’s noch einen hymnischen Coldplay-Ohohoh-Refrain.

Wertung: 9/20 Punkten.

9. Kleansa Susaj – Hije

Mehr ist mehr und Kleansa hat gleich sechs Tänzerinnen mitgebracht. Kleansa sieht aus wie Madeline Juno und trägt heute ein kurzes weißes Kleid mit zahlreichen Glitzersteinen. „Hije“ ist ein entspannter Sommersong, der aber auch ein wenig plätschrig geraten ist. Davon kann dann auch die ESC-Choreografie nicht ablenken. Auch der ein oder andere hohe Ton sitzt so mittel.

Wertung: 7/20 Punkten.

10. Sara Kapo – Të dua shumë

Sara im knallgelben Kleid mit schwarzen Akzenten und schwarzer Strumpfhose. Während der Performance schmiert sie sich Lippenstift auf und über die Lippen, so dass ihr Gesicht fratzenartig wirkt. Das ist sicherlich künstlerisch sehr anspruchsvoll und hat bestimmt mit dem Text zu tun, ich werde aber mit dem Lied und der Performance nicht warm.

Wertung: 7/20 Punkten.

Nun gibt es einen kurzen Talk mit Bleona Qereti, die in diesem Jahr 30-jähriges Bühnenjubiläum feiert.

11. Sheila – Zemra e Tokës

Sheila trägt heute ein beiges Kleid, auf das an der linken Schulter ein schwarzer Vogel montiert ist. Wir sind jetzt wohl im künstlerischen Teil des Programms. Das Lied ist elektronisch und mysteriös. Sheila singt hervorragend und kann sich gut bewegen, das ist schon richtiger Ausdruckstanz von ihr. Da verkommen die Tänzerinnen zu Statistinnen. Zum Schluss trägt sie ein leuchtendes Amulette.

Wertung: 15/20 Punkten.

Jetzt wird’s wild. Es wirkt so, als würde die Veranstaltung von Demonstranten gestört, sie tragen Schilder mit dem Namen des albanischen Schriftstellers Tom Kuka. Was das Ganze soll, erschließt sich nicht ganz, denn sofort geht es in die Werbung.

Wir sind zurück, weiter geht’s.

12. Savjana Vjerdha – Dimër për dimër e vjeshtë për vjeshtë

Savjana steht in einem extravaganten weiß-goldenen Kleid auf der Bühne. Und ohne Schuhe, der ESC-Klassiker. Sie beherrscht ihre klassische Ballade stimmlich gut, gleichzeitig fehlt dem Song leider aber ein gewisser Wiedererkennungswert. Trotzdem ganz schön.

Wertung: 8/20 Punkten.

Halbzeit

13. 2 Farm – Valle mbi hi

Jetzt drei singende Zirkusdirektoren mit sechs Tänzer*innen in Lumpenoptik. Auch hier wäre es sishcerlich wieder hilfreich, den Text zu verstehen. Musikalisch bewegt sich das irgendwo zwischen Rock und Sprechgesang. Ich finde es etwas sehr bemüht düster, außerdem fehlt mir der rote Faden aka. eine Melodie. Am Ende merkt man, was möglich gewesen wäre, wenn sich der Song nicht so ultra langsam aufgebaut, sondern früher mehr Energie entwickelt hätte.

Wertung: 5/20 Punkten.

14. Kamela Ismalaj – Pa pretendime

Kamela entführt uns musikalisch jetzt in eine New Yorker Bar der 70er, optisch ist das eine Mischung aus 70s und 1001 Nacht. Es gibt einen extrem cringen Tänzer in Saturday-Night-Fever-Optik. Ein netter Song, der nicht weh tut, aber absolut aus der Zeitgefallen und die Performance ist schlimm.

Wertung: 8/20 Punkten.

15. Gresa Gjocera & Bledi Kaso – Busulla e zemrës

Die beiden sind ja ein süßes Paar – sie im blauen Kleid, er im schwarzen Anzug. Der Song ist ein bisschen altbacken, aber drückt auch die richtigen Knöpfe. Auf jeden Fall singen die beiden sehr gut, Bledis raue Stimme gefällt mir besonders gut. Alles etwas kitschig, auch die Gesten der beiden, kann man sich aber trotzdem gut anhören. Und wow, am Ende legen sie dann auch nochmal eine Schippe drauf.

Wertung: 13/20 Punkten.

16. Inis Neziri – Ta kam fal

Jetzt eine der Favorit*innen. Inis steht mit vier Tänzerinnen und zwei Trommlern/Tänzern auf der Bühne. Das hat ESC-Vibes der 00er-Jahre, ebenso wie Inis‘ Outfit, das auch gut in die Ruslana-Ära passen würde. Gleichzeitig ist das Lied aber relativ zeitlos – ein bisschen Orient, ein bisschen Balkan und eine Sängerin, die klasse singt und sich gut bewegt. Wäre sicherlich keine schlechte Wahl für Wien.

Wertung: 16/20 Punkten.

Jetzt schalten wir ins Backstage, dort stehen gerade Inis und ihre Tänzer*innen. Warum diese Schalte ausgerechnet jetzt stattfindet, obwohl es vorher noch keine ganz, erschließt sich mir nicht. Smells like Wettbewerbsverzerrung.

17. Lorenc Hasrama – Lamtumirë

Sind Erik und Lorenc eigentlich Brüder? Spaß. Lorenc trägt einen roten Lederanzug, der ziemlich chic aussieht, aber ich stelle mir das auf der Bühne auch unglaublich warm vor. Die Disney-Ballade singt Lorenc sehr gefühlvoll. Da stört es auch nicht wirklich, wenn ein Ton mal nicht sitzt, das transportiert eher noch mehr Gefühl. Überhaupt gefällt mir Lorencs Stimme sehr gut. Das Lied ist schön, aber nichts Außergewöhnliches. Ein Gitarrensolo gibt’s auch noch oben drauf.

Wertung: 14/20 Punkten.

Jetzt kommt ein Pausenact. Elsa Lila & Aleksander Gjoka.

Oh Mann, diese Stimme von Elsa, ich hätte sie so gern mal beim ESC….wer weiß…. Sehr schöne Performance von den beiden.

Danach geht es jetzt erstmal wieder in die Werbung.

Wir sind zurück, Endspurt.

18. Endri Kaçaçi – Si unë

Endri kommt in einem weißen wallenden Gewandt auf die Bühne, fast als wäre er der auferstandene Jesus. Hoffen wir, dass er nicht Weihnachten und Ostern verwechselt hat. So viel Bodennebel hatten wir bislang noch nicht. Die sechs Backgroundtänzer*innen machen ihre Sache gut und unterstützen den Song optisch. Mir gefällt diese dramatische Ballade und Endri singt sie mit viel Gefühl – und stimmgewaltig.

Wertung: 14/20 Punkten.

19. Luna Çausholli – Pa kufij

Nach Jesus kommt Melissa Etheridge. Aber auch nur aus der Ferne betrachtet. Luna trägt ein schwarzes Lederoutfit und am Anfang noch eine rote E-Gitarre, die sie dann aber schnell los wird. Ein spannender Mix aus Folklore und Rock. Stimmlich kämpft Luna aber leider etwas. Der Auftritt folgt aber dem Motto „Mehr ist mehr“.

Wertung: 11/20 Punkten.

Jetzt also der große Favorit…

20. Alis – Nân

Hier stimmt einfach (fast) alles. Nicht nur der kraftvolle Song mit starken Chorpassagen und eingängigem Refrain, auch die Inszenierung ist für FiK-Verhältnisse wirklich durchdacht und besonders. Alis macht das wirklich gut. Er singt klasse und man baut trotz der Sonnenbrille und trotz der dunklen Inszenierung eine Nähe zu ihm auf. Das gibt Sprechchöre und Standing Ovations.

Wertung: 17/20 Punkten.

Zufall, dass Arilena jetzt den ESC anspricht…?

21. Ghiti – Okej!

Okay, Ghiti mit einer ausgefallenen Performance. Ein Outfit mit knallpinken Applikationen, ein Backdrop wie auf einem LSD-Trip und ein Lied, dass stellenweise, Schnips- und Klatschelemente beinhaltet. Ein relativ poppiger Beitrag, der aber trotzdem aus dem Rahmen fällt. Gar nicht schlecht.

Wertung: 12/20 Punkten.

22. Enxhi Nasufi – Dritë

Enxhis Beitrag mochte ich in der Studioversion schon sehr gern und sie singt ihn auch auf der FiK-Bühne gut. Die Choreo ist klar von Sia inspiriert. Ich finde es beeindruckend, mit wie viel Power Enxhi sind und dabei noch so eine Performance liefert.

Wertung: 14/20 Punkten.

23. Fifi & Tiri Gjoci – Rri

Fiti und Tiri mit einem Rock-Duett. Irgendwie will der Funken aber nicht überspringen und es passiert auch über weite Strecken nicht wirklich was auf der Bühne. Die restliche Zeit wirkt es, als würde man einem Ehestreit zuschauen. Trotzdem kein schlechtes Lied, da wäre aber mehr drin gewesen.

Wertung: 10/20 Punkten.

Damit sind wir durch. Das waren alle Beiträge. Wer wird gewinnen?

Die Frankfurter Wertung ist klar:

  1. Alis (17 Punkte)
  2. Inis (16 Punkte)
  3. Rigersa & Sheila (15 Punkte)

Jetzt läuft der erste Schnelldurchlauf.

War das jetzt schon der Countdown für das Ende des Votings? Offenbar ja.

Wir schauen mit einem Einspieler zurück auf die ESC-Reise von Shkodra Elektronike. Und dann kommen sie auch auf die Bühne. Tolle, die beiden wiederzusehen. Sie präsentieren ihre neue Single „Fosforon“.

Es ist 0 Uhr und damit happy 4. Advent!

Als Zugabe spielen Shkodra Elektronike auch noch „Zjerm“. Super!

Wow, das war klasse. Tolle Band, toller Song. Klassiker.

Es folgt direkt der nächste ESC-2025-Act: Tommy Cash. Los geht es mit „Ok“. Und klar, „Espresso Macchiato“ muss natürlich auch noch kommen. Tommy darf sogar noch einen dritten Song singen – „UNTZ UNTZ“. Zum Schluss klettert er sogar ins Publikum. Show kann er.

Wir sind nochmal in der Werbung.

Weiter geht’s! Bekommen wir jetzt das Ergebnis?

Offenbar ja. Die erste Jurorin darf ihre Punkte vergeben. Belina Budini gibt 8 Punkte an Inis, 10 Punkte an Sheila und 12 Punkte an Alis.

Valentin Veizi gibt 8 Punkte an Endri, 10 Punkte an Vedat und 12 Punkte an Alis.

Anila Basha gibt 8 Punkte an Sheila, 10 Punkte an Vedat und 12 Punkte an Alis.

Zef Coba gibt 8 Punkte an Rezarta, 10 Punkte an Vedat und 12 Punkte an Alis.

Das sieht schon sehr eindeutig aus, was die Jury angeht.

Olen Ceszari gibt 8 Punkte an Alis, 10 Punkte an Frensi und 12 Punkte an Sheila.

Bleona Qereti gibt 8 Punkte an Frensi, 10 Punkte an Endri und 12 Punkte an Sheila.

Rame Lahaj gibt 8 Punkte an Endri, 10 Punkte an Sheila und 12 Punkte an Alis.

Damit führt nach der Jurywertung Alis (68 Punkte) vor Sheila (65 Punkte) und Vedat (42 Punkte).

Jetzt kommen die SMS Punkte dazu. Viele Acts haben 0 Punkte bekommen.

Sheila bekommt nur 28 Punkte. Das dürfte fast gelaufen sein…FÜR Alis.

Und tatsächlich: Alis holt auch beim Publikum die meisten Punkte und fährt für Albanien zum ESC 2026. Herzlichen Glückwunsch!

Ab sofort könnt Ihr jetzt in unserem ESC-Barometer darüber abstimmen, wie gut Euch „Nân“ gefällt.

Auf der Bühne werden gerade schon die ersten Preise vergeben und jetzt kommt auch Sieger Alis dazu. Er ist sichtlich bewegt.

Alis darf nochmal ran und performt „Nân“ in der Reprise.

Danke Euch für den schönen gemeinsamen Abend und die vielen Kommentare.

Habt eine gute Nacht, einen schönen 4. Advent…und dann lesen wir uns morgen bei Montesong wieder, wenn der zweite Beitrag der ESC-Saison gewählt wird.

Tschüss!



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1.3 Tsd. Comments
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Matty
Matty
3 Monate zuvor

Wieviele Lamettastreifen mußten für den Fummel herhalten?

Momo
Momo
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Hab unser Lametta gespendet. Unser Baum hat kein Lametta. 🤭

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Früher war mehr Lametta.

chris
chris
3 Monate zuvor

Ah ja, Dimitrovs Stampfer hat was von ESC 2009.

Gaby
Gaby
3 Monate zuvor

Lied Nr. 6: Ganz okay…

Matty
Matty
3 Monate zuvor

Rigersa Loka mit der anbiedernden Popnummer. Leider machen die englischen und französischen Textpassagen den Song kaputt.

Bettschki
Bettschki
3 Monate zuvor

Ja…Albanian Heart…ich mag den Song einfach 😄😄🫶🏻 Ohrwurm

marcelK
marcelK
3 Monate zuvor
Reply to  Bettschki

Den Refrain ist gut

Momo
Momo
3 Monate zuvor

Und noch ein Highlight! 🥳

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor

Rigersa. Das ist schon ein wenig billig, aber billig muss ja nicht immer schlecht sein. Hat einen leicht angestaubten ESC-Charme. Könnte beim ESC für das untere Mittelfeld im Finale reichen, wenn die Qualität des Jahrgangs normal ist.

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor

Rigersa Loka > Song ist eher nicht mein Fall. Dafür sind 2 Tänzer 🧹🧹🧹

Ich will mittanzen.

Cali
Mitglied
Cali
3 Monate zuvor

Ich bin eigentlich kein großer Fan von dem Lied, aber ich hatte heute auch wieder einen Ohrwurm vor. Das frisst sich wirklich schnell in den Kopf und macht ja irgendwie auch Spaß.

Anmey
Anmey
3 Monate zuvor

Man hört doch sehr, dass das der einzige nicht-albanisch produzierte Song ist. Aber auch ein bisschen billig, da hat Darko Dimitrov schon viel bessere Sachen geschrieben.

Rusty
Mitglied
Rusty
3 Monate zuvor

Rigersa Loka, eigentlich eine schöne up tempo Nummer, doch Rigersa wirkt manchmal unsicher und dieser hohe Ton am Ende, den sollte sie nach wie vor weglassen.

Franny
Franny
3 Monate zuvor

Nein, nein, nein. Und der letzte Ton… ernsthaft?

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor
Reply to  Franny

Der letzte Ton muss sitzen. 🙃 Dafür sahen die Tänzer recht ansehlich aus

tomudu
tomudu
3 Monate zuvor

„Albanian Heart“ ist ein bisschen einfach gestrickt, macht aber durchaus Spaß. Immer schön, inmitten des ganzen Dramas und der Balladen auch mal etwas Flottes und Eingängiges zu hören.

Last edited 3 Monate zuvor by tomudu
herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
3 Monate zuvor

06: Klingt wie ein Disco Schlager aus den 70ern. Bisschen drüber die Dame. Aber funny

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor
Reply to  herrtobsucht

Ich mochte es irgendwie auch, obwohl ich es nicht mögen wollte …

Matty
Matty
3 Monate zuvor
Reply to  herrtobsucht

Helene-Fischer-Gedächtnispopschlager

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Pah. Blasphemie. Wenn dann schon bitte Andrea Berg

chris
chris
3 Monate zuvor

Auch die junge Dirigentin ist wieder dabei ☺️

Jofan
Jofan
3 Monate zuvor

06) Rigersa Loka

Das ist ja so richtig etwas für mein Guilty Pleasure-Herz – hach, wie schön! Erfreulicherweise scheint sie das Gelbzungenfieber auch überstanden zu haben. Was ein fetziger Auftritt und toller Song. Könnte ich mir tatsächlich auch gut beim ESC vorstellen, hat halt einfach super viel Ohrwurmpotenzial. Heute singt sie meiner Meinung nach auch besser, so saß auch der letzte (immer noch leicht quietschige Ton). Toll!

8/12

Momo
Momo
3 Monate zuvor
Reply to  Jofan

Na da sind wir uns doch schon wieder mehr einig. 🥳

ESC Jul
ESC Jul
3 Monate zuvor

Albanian Heart ist auch nicht schlecht

ALMA.gique
ALMA.gique
3 Monate zuvor

Albanian Heart: Schon ganz catchy der Song. Teilweise war ihre Stimme etwas leise und sie stand etwas viel einfach nur rum. Aber das Lied ist ein richtiger Ohrwurm.

Nilou
Nilou
3 Monate zuvor

Rigersa hat ja ein paar sehr enthusiastische Fans wie es scheint.

Allerdings ist sie wirklich mehr Sängerin als Tänzerin (was bei einem Song-Wettbewerb auch eher erwartet wird sollte man meinen)

Ist ganz lustig, soll aber bitte eher nicht gewinnen, da gibt’s bessere Alternativen.

Franny
Franny
3 Monate zuvor

Könnte er gut singen, würde ich ein Auge zudrücken. Aber so ist das nix für mich. Sorry.

Gaby
Gaby
3 Monate zuvor

Lied Nr. 7: Bisschen pathetisch. Aber ich find’s schön. Tolle Stimme.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
3 Monate zuvor

07: Outfit des Grauens

ESC Jul
ESC Jul
3 Monate zuvor
Reply to  herrtobsucht

Hat was von Kapitän find ich

ESC Jul
ESC Jul
3 Monate zuvor

Also so eine Balkanballade ist auch immer wieder gut

Cali
Mitglied
Cali
3 Monate zuvor

Vedat holt mich so gar nicht ab. Nach wie vor ist mir das viel zu gejammert und angestrengt gesungen, ohne dass ich den Grund dafür nachvollziehen kann. Das Orchester macht hier den besten Job.

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor

Prost. 🍵🍵🍵

Momo
Momo
3 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

*schluck*

Anmey
Anmey
3 Monate zuvor

Vedats Song ist leider sehr langweilig. E-Gitarren-Solo!

Cali
Mitglied
Cali
3 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Das war noch das Beste daran…

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor

Vedat. Ich bin einfach kein Fan von so langezogenen Tönen im Refrain (außer man stellt sie aus wie in einem Museum … wie weiland Rona). Ist aber stark gesungen und könnte bei den ESC-Jurys durchstarten.

Franny
Franny
3 Monate zuvor

Ich bin einfach kein Fan von so langezogenen Tönen im Refrain

Dito. Ich finde das grauenhaft.

Last edited 3 Monate zuvor by Franny
tomudu
tomudu
3 Monate zuvor

„ChatGPT, schreib mir eine typische, dramatische FiK-Ballade!“

Jofan
Jofan
3 Monate zuvor

07) Vedat Ademi

Da ist ja wieder unser singender Pilot. Wenn ich Passagier in seinem Flugzeug wäre, würde ich ja wohl schnellstmöglich den Notausgang nehmen. Nein, das ist es nicht. Zu viel Geschrei und zu belanglos. Klingt in meinen Ohren einfach nicht schön.

2,5/12

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor

Vedat Ademi > ach schöne Nummer.

Stephan
Stephan
3 Monate zuvor

Die technischen Aussetzer nerven.

Cali
Mitglied
Cali
3 Monate zuvor
Reply to  Stephan

Gibt einen Twitch-Stream, der soweit reibungslos läuft!
https://www.twitch.tv/escfentlive

Stephan
Stephan
3 Monate zuvor
Reply to  Cali

Bild ist auch besser. Danke.

Rusty
Mitglied
Rusty
3 Monate zuvor

Bei Vedat fand ich am Anfang das Klavier toll und in der Mitte das E-Gitarrensolo, er selber war so la la.

Matty
Matty
3 Monate zuvor

Vedat Ademi ist nach 17 Jahren wieder auf der Festivalibühne zurück. Nach dem Helene-Fischer-Gedächtnisschlagerpop gibt es wieder solide Kost!

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor

Erik der halbe 🧹

Jofan
Jofan
3 Monate zuvor

Na, der kam aber mal flott die Treppe heruntergehüpft – alle Achtung!

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor

Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh

und jetzt alle

Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh

Franny
Franny
3 Monate zuvor

Erik – solide. Und durchaus eine angenehme Melodie. Bei mir aber nicht ganz vorne.

marcelK
marcelK
3 Monate zuvor
Reply to  Franny

Gefällt mir gut ganz vorne auch nicht

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor

Erik Lloshi > ach ich mag die Nummer.

Gaby
Gaby
3 Monate zuvor

Lied Nr. 8: Gefällt mir wirklich ausgesprochen gut.😊

ESC Jul
ESC Jul
3 Monate zuvor

Nummer 8 gefällt mir bisher am besten glaube ich

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor

Erik. Der einzige singende Feger im heutigen FIK-Angebot. Dieser Fußballhymnenrefrain ist aber leider nichts für mich. Würde wohl auch beim ESC durchfallen.

Ich vergebe mein erstes ø … die Minuszeichen sind noch immer alle in meiner Wertungsschachtel.

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor

Vorsicht der albanische Moss Kena kommt noch!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Der Sektenführer?

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor

Ja.

Rusty
Mitglied
Rusty
3 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Meintest du hier Endri?

Cali
Mitglied
Cali
3 Monate zuvor

Erik Lloshi hat ja beim letzten Mal den wenigsten gefallen, aber ich mag das Hymnenhafte (wenn auch sehr unoriginell verarbeitet). Gefällt mir!

Anmey
Anmey
3 Monate zuvor

In der Studioversion war Erik bei mir ziemlich weit vorne, live überzeugt er mich aber nicht so sehr.

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor

und nochmal

Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh

und jetzt alle

Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh

Rusty
Mitglied
Rusty
3 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Ich bin dabei: Oooooh Ooooooh Oooooh

Rusty
Mitglied
Rusty
3 Monate zuvor

Erik Lloshi ist bis jetzt meine Nummer 2 hinter Rezarta.

Nilou
Nilou
3 Monate zuvor

Oh nein, eine Mitklatschstelle, jetzt hat er mich endgültig verloren

Matty
Matty
3 Monate zuvor

Erik Lloshi, der Mann mit den betörenden Augen und den schönsten Zähnen des diesjährigen Festivalis. Solider Song und ebensolcher Auftritt.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
3 Monate zuvor

08: Charisma sagt Nein!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor

*tänzel*

Jofan
Jofan
3 Monate zuvor

08) Erik Lloshi

Nicht schlecht anzuschauen und hört sich auch ziemlich gut an. Beim Intro bekomme ich Gänsehaut, der Refrain gefällt mir auch gut. Leider flachen die Strophen etwas ab. Hat auf jeden Fall Power und ist gerade im Vergleich zum Vorsinger viel moderner und erträglicher, ohne dass der klassische Touch verloren geht.

6/12