
Wer folgt auf Shkodra Elektronike und vertritt Albanien beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien? Das entscheidet sich heute Abend im großen Finale des Festivali i Këngës 64 in Albanien. Nach insgesamt vier aufeinanderfolgenden Abenden bestimmen Jury und Zuschauer*innen heute gemeinsam, wer das traditionsreiche Festival gewinnt.
Insgesamt nahmen 28 Acts am Festivali i Këngës 2025 teil. Alle bisherigen Auftritte findet Ihr hier. 18 von ihnen waren bereits für das Finale gesetzt. Darüber, welche fünf Newcomer sich darüber hinaus qualifizieren konnten, entschied eine professionelle Jury am gestrigen Abend. Damit stehen also 23 Acts im heutigen Finale.
In den Halbfinals haben alle FiK-Acts ihre Beiträge erstmalig präsentiert. In der gestrigen Nostalgie-Nacht sangen die bereits gesetzten Final-Acts bekannte Lieder aus der Vergangenheit des FiK. Die beiden Halbfinal-Shows (nachzulesen hier und hier) wie auch die Nostalgie-Nacht am dritten Abend haben wir hier auf ESC kompakt jeweils mit einem Live-Chat begleitet.
Im heutigen Finale gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Tommy Cash, der Estland mit „Espresso Macchiato“ beim vergangenen ESC 2025 in Basel vertreten hat, wird als Pausenact auf der Bühne stehen. Moderiert wurden und werden die vier Shows von Arilena Ara, die Albanien beim abgesagten ESC 2020 repräsentieren sollte, und Salsano Rrapi. Künstlerische Leiterin des Festivals ist Ex-ESC-Teilnehmerin Elhaida Dani.
Im heutigen Finale macht das Voting der Jury 50% aus. Die übrigen 50% steuern jeweils zur Hälfte ein SMS-Voting in Albanien, Kosovo, Montenegro und Nordmazedonien sowie ein als „Dispaora-Voting“ bezeichnetes Online-Voting bei.
Diese Acts werden heute in dieser Startreihenfolge auf der Bühne stehen:
- Gerta Mahmutaj – Në krahët e tu
- Lynx – Nuk kthehem pas
- Frensi – Tresh
- Evi Reçi – Kodi i jetës
- Rezarta Smaja – Balukeprera
- Rigersa Loka – Albanian Heart
- Vedat Ademi – Kur fjala mbaron
- Erik Lloshi – Dy pika dashuri
- Kleansa Susaj – Hije
- Sara Kapo – Të dua shumë
- Sheila – Zemra e Tokës
- Savjana Vjerdha – Dimër për dimër e vjeshtë për vjeshtë
- 2 Farm – Valle mbi hi
- Kamela Ismalaj – Pa pretendime
- Gresa Gjocera & Bledi Kaso – Busulla e zemrës
- Inis Neziri – Ta kam fal
- Lorenc Hasrama – Lamtumirë
- Endri Kaçaçi – Si unë
- Luna Çausholli – Pa kufij
- Alis – Nân
- Ghiti – Okej!
- Enxhi Nasufi – Dritë
- Fifi & Tiri Gjoci – Rri
Alle Beiträge des Festivali i Këngës 2025 könnt Ihr hier oder über unsere Spotify-Playlist anhören.
Geht es nach den ESC-kompakt-Leser*innen, ist der große Favorit auf den Sieg heute Abend Alis. Er führt mit seinem „Nân“ unsere Umfrage mit deutlichen 31% an (Stand 11:00 Uhr). Noch bis zum Beginn der Show könnt Ihr weiter abstimmen.
Das Finale des Festivali i Këngës 64 startet heute Abend um 21:00 Uhr und kann wieder über einen Livestream auf YouTube verfolgt werden. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Guten Abend zusammen. Jetzt geht es gleich los, das große Finale des Festivali i Këngës 2025. Und am Ende des Abends kennen wir dann den ersten Beitrag des ESC-Jahrgangs 2026.
Schon beginnt das Opening – für FiK-Verhälntnisse (in diesem Jahr nicht mehr so) ganz ungewöhnlich sogar mit Tänzer*innen und Show. Eine Sängerin, die ich jetzt gerade (noch) nicht zuordnen kann, singt einen Uptempo-Popsong. Das Lied klingt jedenfalls gut, wäre auch ESC-Material gewesen.
Da kommen unsere beiden Gastgeber*innen – natürlich wie von den letzten drei Abenden gewohnt zu den Klängen von „Zjerm“ – die Showtreppe runter: Arilena Ara und Salsano Rrapi.
Bereits jetzt am Anfang wird auf das SMS-Voting hingewiesen. Immerhin geht es um viel…nicht nur den Sieg beim Festival, sondern auch um das ESC-Ticket.
Wow, es geht schon los mit dem ersten Beitrag.
1. Gerta Mahmutaj – Në krahët e tu
Gerta trägt ein extravagantes weißes Kleid. Stimmlich ist das aber leider nicht ganz so stark und auch ihr Lied ist generell etwas schwach auf der Brust. Die Flügel im Backdrop weisen darauf hin, dass diese Leichtigkeit wahrscheinlich gewollt ist, aber mich catch es nicht ganz.
Wertung: 8/20 Punkten.
Ihr kennt das Spiel: Die Frankfurter Jury besteht heute aus zwei Personen und wir vergeben für jeden Beitrag bis zu 10 Punkte pro Person. Macht also eine Maximalpunktzahl von 20 Punkten. Macht gerne in den Kommentaren mit.
2. Lynx – Nuk kthehem pas
Lynx bringen uns mit weißen Hemden, schwarzen Hosen und teilweise Krawatte einen Galaabend meets Schuluniform meets Rockband Look. Natürlich gibt es auch Feuer. Das Lied selbst ist aber eher klassische Albanien-Rock-Ware. Nett, aber nichts Besonderes.
Wertung: 8/20 Punkten.
3. Frensi – Tresh
Frensi verpasst fast ihren Auftritt, jedenfalls kommt sie etwas zu spät auf die Bühne. Sie hat Ähnlichkeit mit Shakira in ihren frühen Jahren. Frensi trägt heute ein rotes Kleid, dass an Carrie erinnert. Sie hat eine Tänzerin und einen Tänzer dabei. „Tresh“ ist eher Balladen-Hausmannskost mit ein paar souligen Elementen. Frensi bekommt das gesanglich sehr gut transportiert.
Wertung: 10/20 Punkten.
Es geht in einem Höllentempo weiter.
4. Evi Reçi – Kodi i jetës
Evi kommt im schwarzen Leder-Kleid auf die Bühne. Das passt zum düsteren Lied und sieht gleichzeitig chic aus. Auch sie hat zwei Tänzer dabei, die sich erst aus einer Art Ei pellen müssen, bevor sie dann einen sehr interessanten Ausdruckstanz aufführen dürfen. Es gibt zwischendurch Tonprobleme. Evi hat das Lied gut im Griff, aber ich finde es einen zu wilden Mix aus unterschiedlichen Stilen.
Wertung: 7/20 Punkten.
Jetzt sehen wir die Jury, die auch kurz vorgestellt wird. Übrigens sind zwischendurch immer wieder Sitze frei. Hat das produktionstechnische Gründe oder gäbe es nächstes Jahr wirklich die Chance, Eintrittskarten zu Ergattern? FiK live wäre doch mal etwas…
5. Rezarta Smaja – Balukeprera
Ich fühle mich wie in einem „Herr der Ringe“-Soundtrack. Rezarta könnte da mit ihrem braunen Kleid auch gut reinpassen. Das Lied hat Power und Klasse und Rezarta eine tolle Stimme. Ich glaube, die Tänzerinnen hätte ich hier gar nicht gebraucht, aber sei’s drum. Gefällt mir gut und bleibt im Ohr.
Wertung: 13/20 Punkten
Damit gehen wir zum ersten Mal in die Werbung.
Das hat sich ganz schön lang angefühlt, aber jetzt geht es weiter. Welcome back!
6. Rigersa Loka – Albanian Heart
Diese Performance mit vier Tänzern schreit eigentlich „ESC“. Rigersa trägt ein rotes Ledertop, einen roten Fetzenrock und rote Stiefel. Für den Euroclub ist das auf jeden Fall bestens geeignet und textlich steht das Werk in einer Tradition mit „I Love Belarus“, „Balkan Girls“, „Hora din Moldova“ und Co. Dürfte heute eher nicht vorne mitspielen, macht aber Spaß – und der letzte Ton ist Hammer.
Wertung: 15/20 Punkten.
7. Vedat Ademi – Kur fjala mbaron
Vedat kommt ganz in Schwarz auf die Bühne. Er setzt auf eine einfachere Performance – nur Vedat und das Orchester. Sein Lied ist eine sehr klassische albanische Rock-Ballade, der Vedat leider stimmlich nicht immer ganz gewachsen ist. Fast fühlt es sich an, als würde er sich durch das Lied quälen und schreien.
Wertung: 6/20 Punkten.
8. Erik Lloshi – Dy pika dashuri
Interessant, dass Erik in der Startreihenfolge direkt nach Vedat gesetzt wurde. Seltsame Entscheidung. Auch er ganz in Schwarz, auch er mit einer Ballade. Erik trifft die Töne besser, hat es aber auch schlau gemacht und sich einen der Backgroundsänger als Dauer-Unterstützung eingekauft. Den Anfang finde ich sehr interessant, auch die Strophen, der Refrain fällt für mich dagegen aber ab und ist eher einfach gestrickt. Dann gibt’s noch einen hymnischen Coldplay-Ohohoh-Refrain.
Wertung: 9/20 Punkten.
9. Kleansa Susaj – Hije
Mehr ist mehr und Kleansa hat gleich sechs Tänzerinnen mitgebracht. Kleansa sieht aus wie Madeline Juno und trägt heute ein kurzes weißes Kleid mit zahlreichen Glitzersteinen. „Hije“ ist ein entspannter Sommersong, der aber auch ein wenig plätschrig geraten ist. Davon kann dann auch die ESC-Choreografie nicht ablenken. Auch der ein oder andere hohe Ton sitzt so mittel.
Wertung: 7/20 Punkten.
10. Sara Kapo – Të dua shumë
Sara im knallgelben Kleid mit schwarzen Akzenten und schwarzer Strumpfhose. Während der Performance schmiert sie sich Lippenstift auf und über die Lippen, so dass ihr Gesicht fratzenartig wirkt. Das ist sicherlich künstlerisch sehr anspruchsvoll und hat bestimmt mit dem Text zu tun, ich werde aber mit dem Lied und der Performance nicht warm.
Wertung: 7/20 Punkten.
Nun gibt es einen kurzen Talk mit Bleona Qereti, die in diesem Jahr 30-jähriges Bühnenjubiläum feiert.
11. Sheila – Zemra e Tokës
Sheila trägt heute ein beiges Kleid, auf das an der linken Schulter ein schwarzer Vogel montiert ist. Wir sind jetzt wohl im künstlerischen Teil des Programms. Das Lied ist elektronisch und mysteriös. Sheila singt hervorragend und kann sich gut bewegen, das ist schon richtiger Ausdruckstanz von ihr. Da verkommen die Tänzerinnen zu Statistinnen. Zum Schluss trägt sie ein leuchtendes Amulette.
Wertung: 15/20 Punkten.
Jetzt wird’s wild. Es wirkt so, als würde die Veranstaltung von Demonstranten gestört, sie tragen Schilder mit dem Namen des albanischen Schriftstellers Tom Kuka. Was das Ganze soll, erschließt sich nicht ganz, denn sofort geht es in die Werbung.
Wir sind zurück, weiter geht’s.
12. Savjana Vjerdha – Dimër për dimër e vjeshtë për vjeshtë
Savjana steht in einem extravaganten weiß-goldenen Kleid auf der Bühne. Und ohne Schuhe, der ESC-Klassiker. Sie beherrscht ihre klassische Ballade stimmlich gut, gleichzeitig fehlt dem Song leider aber ein gewisser Wiedererkennungswert. Trotzdem ganz schön.
Wertung: 8/20 Punkten.
Halbzeit
13. 2 Farm – Valle mbi hi
Jetzt drei singende Zirkusdirektoren mit sechs Tänzer*innen in Lumpenoptik. Auch hier wäre es sishcerlich wieder hilfreich, den Text zu verstehen. Musikalisch bewegt sich das irgendwo zwischen Rock und Sprechgesang. Ich finde es etwas sehr bemüht düster, außerdem fehlt mir der rote Faden aka. eine Melodie. Am Ende merkt man, was möglich gewesen wäre, wenn sich der Song nicht so ultra langsam aufgebaut, sondern früher mehr Energie entwickelt hätte.
Wertung: 5/20 Punkten.
14. Kamela Ismalaj – Pa pretendime
Kamela entführt uns musikalisch jetzt in eine New Yorker Bar der 70er, optisch ist das eine Mischung aus 70s und 1001 Nacht. Es gibt einen extrem cringen Tänzer in Saturday-Night-Fever-Optik. Ein netter Song, der nicht weh tut, aber absolut aus der Zeitgefallen und die Performance ist schlimm.
Wertung: 8/20 Punkten.
15. Gresa Gjocera & Bledi Kaso – Busulla e zemrës
Die beiden sind ja ein süßes Paar – sie im blauen Kleid, er im schwarzen Anzug. Der Song ist ein bisschen altbacken, aber drückt auch die richtigen Knöpfe. Auf jeden Fall singen die beiden sehr gut, Bledis raue Stimme gefällt mir besonders gut. Alles etwas kitschig, auch die Gesten der beiden, kann man sich aber trotzdem gut anhören. Und wow, am Ende legen sie dann auch nochmal eine Schippe drauf.
Wertung: 13/20 Punkten.
16. Inis Neziri – Ta kam fal
Jetzt eine der Favorit*innen. Inis steht mit vier Tänzerinnen und zwei Trommlern/Tänzern auf der Bühne. Das hat ESC-Vibes der 00er-Jahre, ebenso wie Inis‘ Outfit, das auch gut in die Ruslana-Ära passen würde. Gleichzeitig ist das Lied aber relativ zeitlos – ein bisschen Orient, ein bisschen Balkan und eine Sängerin, die klasse singt und sich gut bewegt. Wäre sicherlich keine schlechte Wahl für Wien.
Wertung: 16/20 Punkten.
Jetzt schalten wir ins Backstage, dort stehen gerade Inis und ihre Tänzer*innen. Warum diese Schalte ausgerechnet jetzt stattfindet, obwohl es vorher noch keine ganz, erschließt sich mir nicht. Smells like Wettbewerbsverzerrung.
17. Lorenc Hasrama – Lamtumirë
Sind Erik und Lorenc eigentlich Brüder? Spaß. Lorenc trägt einen roten Lederanzug, der ziemlich chic aussieht, aber ich stelle mir das auf der Bühne auch unglaublich warm vor. Die Disney-Ballade singt Lorenc sehr gefühlvoll. Da stört es auch nicht wirklich, wenn ein Ton mal nicht sitzt, das transportiert eher noch mehr Gefühl. Überhaupt gefällt mir Lorencs Stimme sehr gut. Das Lied ist schön, aber nichts Außergewöhnliches. Ein Gitarrensolo gibt’s auch noch oben drauf.
Wertung: 14/20 Punkten.
Jetzt kommt ein Pausenact. Elsa Lila & Aleksander Gjoka.
Oh Mann, diese Stimme von Elsa, ich hätte sie so gern mal beim ESC….wer weiß…. Sehr schöne Performance von den beiden.
Danach geht es jetzt erstmal wieder in die Werbung.
Wir sind zurück, Endspurt.
18. Endri Kaçaçi – Si unë
Endri kommt in einem weißen wallenden Gewandt auf die Bühne, fast als wäre er der auferstandene Jesus. Hoffen wir, dass er nicht Weihnachten und Ostern verwechselt hat. So viel Bodennebel hatten wir bislang noch nicht. Die sechs Backgroundtänzer*innen machen ihre Sache gut und unterstützen den Song optisch. Mir gefällt diese dramatische Ballade und Endri singt sie mit viel Gefühl – und stimmgewaltig.
Wertung: 14/20 Punkten.
19. Luna Çausholli – Pa kufij
Nach Jesus kommt Melissa Etheridge. Aber auch nur aus der Ferne betrachtet. Luna trägt ein schwarzes Lederoutfit und am Anfang noch eine rote E-Gitarre, die sie dann aber schnell los wird. Ein spannender Mix aus Folklore und Rock. Stimmlich kämpft Luna aber leider etwas. Der Auftritt folgt aber dem Motto „Mehr ist mehr“.
Wertung: 11/20 Punkten.
Jetzt also der große Favorit…
20. Alis – Nân
Hier stimmt einfach (fast) alles. Nicht nur der kraftvolle Song mit starken Chorpassagen und eingängigem Refrain, auch die Inszenierung ist für FiK-Verhältnisse wirklich durchdacht und besonders. Alis macht das wirklich gut. Er singt klasse und man baut trotz der Sonnenbrille und trotz der dunklen Inszenierung eine Nähe zu ihm auf. Das gibt Sprechchöre und Standing Ovations.
Wertung: 17/20 Punkten.
Zufall, dass Arilena jetzt den ESC anspricht…?
21. Ghiti – Okej!
Okay, Ghiti mit einer ausgefallenen Performance. Ein Outfit mit knallpinken Applikationen, ein Backdrop wie auf einem LSD-Trip und ein Lied, dass stellenweise, Schnips- und Klatschelemente beinhaltet. Ein relativ poppiger Beitrag, der aber trotzdem aus dem Rahmen fällt. Gar nicht schlecht.
Wertung: 12/20 Punkten.
22. Enxhi Nasufi – Dritë
Enxhis Beitrag mochte ich in der Studioversion schon sehr gern und sie singt ihn auch auf der FiK-Bühne gut. Die Choreo ist klar von Sia inspiriert. Ich finde es beeindruckend, mit wie viel Power Enxhi sind und dabei noch so eine Performance liefert.
Wertung: 14/20 Punkten.
23. Fifi & Tiri Gjoci – Rri
Fiti und Tiri mit einem Rock-Duett. Irgendwie will der Funken aber nicht überspringen und es passiert auch über weite Strecken nicht wirklich was auf der Bühne. Die restliche Zeit wirkt es, als würde man einem Ehestreit zuschauen. Trotzdem kein schlechtes Lied, da wäre aber mehr drin gewesen.
Wertung: 10/20 Punkten.
Damit sind wir durch. Das waren alle Beiträge. Wer wird gewinnen?
Die Frankfurter Wertung ist klar:
- Alis (17 Punkte)
- Inis (16 Punkte)
- Rigersa & Sheila (15 Punkte)
Jetzt läuft der erste Schnelldurchlauf.
War das jetzt schon der Countdown für das Ende des Votings? Offenbar ja.
Wir schauen mit einem Einspieler zurück auf die ESC-Reise von Shkodra Elektronike. Und dann kommen sie auch auf die Bühne. Tolle, die beiden wiederzusehen. Sie präsentieren ihre neue Single „Fosforon“.
Es ist 0 Uhr und damit happy 4. Advent!
Als Zugabe spielen Shkodra Elektronike auch noch „Zjerm“. Super!
Wow, das war klasse. Tolle Band, toller Song. Klassiker.
Es folgt direkt der nächste ESC-2025-Act: Tommy Cash. Los geht es mit „Ok“. Und klar, „Espresso Macchiato“ muss natürlich auch noch kommen. Tommy darf sogar noch einen dritten Song singen – „UNTZ UNTZ“. Zum Schluss klettert er sogar ins Publikum. Show kann er.
Wir sind nochmal in der Werbung.
Weiter geht’s! Bekommen wir jetzt das Ergebnis?
Offenbar ja. Die erste Jurorin darf ihre Punkte vergeben. Belina Budini gibt 8 Punkte an Inis, 10 Punkte an Sheila und 12 Punkte an Alis.
Valentin Veizi gibt 8 Punkte an Endri, 10 Punkte an Vedat und 12 Punkte an Alis.
Anila Basha gibt 8 Punkte an Sheila, 10 Punkte an Vedat und 12 Punkte an Alis.
Zef Coba gibt 8 Punkte an Rezarta, 10 Punkte an Vedat und 12 Punkte an Alis.
Das sieht schon sehr eindeutig aus, was die Jury angeht.
Olen Ceszari gibt 8 Punkte an Alis, 10 Punkte an Frensi und 12 Punkte an Sheila.
Bleona Qereti gibt 8 Punkte an Frensi, 10 Punkte an Endri und 12 Punkte an Sheila.
Rame Lahaj gibt 8 Punkte an Endri, 10 Punkte an Sheila und 12 Punkte an Alis.
Damit führt nach der Jurywertung Alis (68 Punkte) vor Sheila (65 Punkte) und Vedat (42 Punkte).
Jetzt kommen die SMS Punkte dazu. Viele Acts haben 0 Punkte bekommen.
Sheila bekommt nur 28 Punkte. Das dürfte fast gelaufen sein…FÜR Alis.
Und tatsächlich: Alis holt auch beim Publikum die meisten Punkte und fährt für Albanien zum ESC 2026. Herzlichen Glückwunsch!
Ab sofort könnt Ihr jetzt in unserem ESC-Barometer darüber abstimmen, wie gut Euch „Nân“ gefällt.
Auf der Bühne werden gerade schon die ersten Preise vergeben und jetzt kommt auch Sieger Alis dazu. Er ist sichtlich bewegt.
Alis darf nochmal ran und performt „Nân“ in der Reprise.
Danke Euch für den schönen gemeinsamen Abend und die vielen Kommentare.
Habt eine gute Nacht, einen schönen 4. Advent…und dann lesen wir uns morgen bei Montesong wieder, wenn der zweite Beitrag der ESC-Saison gewählt wird.
Tschüss!
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Wieviele Lamettastreifen mußten für den Fummel herhalten?
Hab unser Lametta gespendet. Unser Baum hat kein Lametta. 🤭
Früher war mehr Lametta.
Ah ja, Dimitrovs Stampfer hat was von ESC 2009.
Lied Nr. 6: Ganz okay…
Rigersa Loka mit der anbiedernden Popnummer. Leider machen die englischen und französischen Textpassagen den Song kaputt.
Ja…Albanian Heart…ich mag den Song einfach 😄😄🫶🏻 Ohrwurm
Den Refrain ist gut
Und noch ein Highlight! 🥳
Rigersa. Das ist schon ein wenig billig, aber billig muss ja nicht immer schlecht sein. Hat einen leicht angestaubten ESC-Charme. Könnte beim ESC für das untere Mittelfeld im Finale reichen, wenn die Qualität des Jahrgangs normal ist.
Rigersa Loka > Song ist eher nicht mein Fall. Dafür sind 2 Tänzer 🧹🧹🧹
Ich will mittanzen.
Ich bin eigentlich kein großer Fan von dem Lied, aber ich hatte heute auch wieder einen Ohrwurm vor. Das frisst sich wirklich schnell in den Kopf und macht ja irgendwie auch Spaß.
Man hört doch sehr, dass das der einzige nicht-albanisch produzierte Song ist. Aber auch ein bisschen billig, da hat Darko Dimitrov schon viel bessere Sachen geschrieben.
Rigersa Loka, eigentlich eine schöne up tempo Nummer, doch Rigersa wirkt manchmal unsicher und dieser hohe Ton am Ende, den sollte sie nach wie vor weglassen.
Nein, nein, nein. Und der letzte Ton… ernsthaft?
Der letzte Ton muss sitzen. 🙃 Dafür sahen die Tänzer recht ansehlich aus
„Albanian Heart“ ist ein bisschen einfach gestrickt, macht aber durchaus Spaß. Immer schön, inmitten des ganzen Dramas und der Balladen auch mal etwas Flottes und Eingängiges zu hören.
06: Klingt wie ein Disco Schlager aus den 70ern. Bisschen drüber die Dame. Aber funny
Ich mochte es irgendwie auch, obwohl ich es nicht mögen wollte …
Helene-Fischer-Gedächtnispopschlager
Pah. Blasphemie. Wenn dann schon bitte Andrea Berg
Auch die junge Dirigentin ist wieder dabei ☺️
06) Rigersa Loka
Das ist ja so richtig etwas für mein Guilty Pleasure-Herz – hach, wie schön! Erfreulicherweise scheint sie das Gelbzungenfieber auch überstanden zu haben. Was ein fetziger Auftritt und toller Song. Könnte ich mir tatsächlich auch gut beim ESC vorstellen, hat halt einfach super viel Ohrwurmpotenzial. Heute singt sie meiner Meinung nach auch besser, so saß auch der letzte (immer noch leicht quietschige Ton). Toll!
8/12
Na da sind wir uns doch schon wieder mehr einig. 🥳
Albanian Heart ist auch nicht schlecht
Albanian Heart: Schon ganz catchy der Song. Teilweise war ihre Stimme etwas leise und sie stand etwas viel einfach nur rum. Aber das Lied ist ein richtiger Ohrwurm.
Rigersa hat ja ein paar sehr enthusiastische Fans wie es scheint.
Allerdings ist sie wirklich mehr Sängerin als Tänzerin (was bei einem Song-Wettbewerb auch eher erwartet wird sollte man meinen)
Ist ganz lustig, soll aber bitte eher nicht gewinnen, da gibt’s bessere Alternativen.
Könnte er gut singen, würde ich ein Auge zudrücken. Aber so ist das nix für mich. Sorry.
Lied Nr. 7: Bisschen pathetisch. Aber ich find’s schön. Tolle Stimme.
07: Outfit des Grauens
Hat was von Kapitän find ich
Also so eine Balkanballade ist auch immer wieder gut
Vedat holt mich so gar nicht ab. Nach wie vor ist mir das viel zu gejammert und angestrengt gesungen, ohne dass ich den Grund dafür nachvollziehen kann. Das Orchester macht hier den besten Job.
Prost. 🍵🍵🍵
*schluck*
Vedats Song ist leider sehr langweilig. E-Gitarren-Solo!
Das war noch das Beste daran…
Vedat. Ich bin einfach kein Fan von so langezogenen Tönen im Refrain (außer man stellt sie aus wie in einem Museum … wie weiland Rona). Ist aber stark gesungen und könnte bei den ESC-Jurys durchstarten.
Dito. Ich finde das grauenhaft.
„ChatGPT, schreib mir eine typische, dramatische FiK-Ballade!“
07) Vedat Ademi
Da ist ja wieder unser singender Pilot. Wenn ich Passagier in seinem Flugzeug wäre, würde ich ja wohl schnellstmöglich den Notausgang nehmen. Nein, das ist es nicht. Zu viel Geschrei und zu belanglos. Klingt in meinen Ohren einfach nicht schön.
2,5/12
Vedat Ademi > ach schöne Nummer.
Die technischen Aussetzer nerven.
Gibt einen Twitch-Stream, der soweit reibungslos läuft!
https://www.twitch.tv/escfentlive
Bild ist auch besser. Danke.
Bei Vedat fand ich am Anfang das Klavier toll und in der Mitte das E-Gitarrensolo, er selber war so la la.
Vedat Ademi ist nach 17 Jahren wieder auf der Festivalibühne zurück. Nach dem Helene-Fischer-Gedächtnisschlagerpop gibt es wieder solide Kost!
Erik der halbe 🧹
Na, der kam aber mal flott die Treppe heruntergehüpft – alle Achtung!
Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh
und jetzt alle
Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh
Erik – solide. Und durchaus eine angenehme Melodie. Bei mir aber nicht ganz vorne.
Gefällt mir gut ganz vorne auch nicht
Erik Lloshi > ach ich mag die Nummer.
Lied Nr. 8: Gefällt mir wirklich ausgesprochen gut.😊
Nummer 8 gefällt mir bisher am besten glaube ich
Erik. Der einzige singende Feger im heutigen FIK-Angebot. Dieser Fußballhymnenrefrain ist aber leider nichts für mich. Würde wohl auch beim ESC durchfallen.
Ich vergebe mein erstes ø … die Minuszeichen sind noch immer alle in meiner Wertungsschachtel.
Vorsicht der albanische Moss Kena kommt noch!
Der Sektenführer?
Ja.
Meintest du hier Endri?
Erik Lloshi hat ja beim letzten Mal den wenigsten gefallen, aber ich mag das Hymnenhafte (wenn auch sehr unoriginell verarbeitet). Gefällt mir!
In der Studioversion war Erik bei mir ziemlich weit vorne, live überzeugt er mich aber nicht so sehr.
und nochmal
Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh
und jetzt alle
Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh Ooooooh
Ich bin dabei: Oooooh Ooooooh Oooooh
Erik Lloshi ist bis jetzt meine Nummer 2 hinter Rezarta.
Oh nein, eine Mitklatschstelle, jetzt hat er mich endgültig verloren
Erik Lloshi, der Mann mit den betörenden Augen und den schönsten Zähnen des diesjährigen Festivalis. Solider Song und ebensolcher Auftritt.
08: Charisma sagt Nein!
*tänzel*
08) Erik Lloshi
Nicht schlecht anzuschauen und hört sich auch ziemlich gut an. Beim Intro bekomme ich Gänsehaut, der Refrain gefällt mir auch gut. Leider flachen die Strophen etwas ab. Hat auf jeden Fall Power und ist gerade im Vergleich zum Vorsinger viel moderner und erträglicher, ohne dass der klassische Touch verloren geht.
6/12