„Ich will zum ESC!“: Docutainment-Serie in der Mediathek entscheidet über weiteren Act für Vorentscheid „Das deutsche Finale 2024“

Bild: Instagram @eurovision_de

Am 8. Februar entscheidet das NDR- und ARD-Mediatheken-Publikum im Finale der Docutainment-Serie „Ich will zum ESC!“, welcher weitere Act an der Vorentscheidung „Das deutsche Finale 2024“ für den Eurovision Song Contest in Malmö teilnimmt. Zur Auswahl stehen insgesamt 15 Talente, die ab dem 25. Januar in sechs Folgen von Conchita Wurst und Rea Garvey gecoacht werden.

Nach dem gestrigen Mystery-Post „Ich will zum ESC!“ von Eurovision.de legt der NDR heute Informationen nach: Der NDR vergrößerte seine Suche nach dem deutschen Act für den Eurovision Song Contest 2024 in Malmö. Hierfür setzt man auf ein vollkommen neues Format: die sechsteilige Docutainment-Serie „Ich will zum ESC!“ mit Conchita Wurst und Rea Garvey, die für die ARD-Mediathek produziert, aber auch im linearen Fernsehen zu sehen sein wird.

Die beiden Coaches arbeiten mit talentierten Hoffnungsträger*innen, die sich in diesem Jahr als Gesangstalent beworben haben und begleiten sie auf ihrem Weg zur potenziellen Teilnahme an der deutschen Vorentscheidung – und ggf. sogar dem ESC in Malmö. Dazu treten sie in zwei Teams gegeneinander an.

Im Pressetext des NDR heißt es zum Ablauf:

“Schon in der Auftaktfolge von „Ich will zum ESC!“ werden dafür die ersten Weichen gestellt: Wer von 15 Talenten schafft es in die Teams der prominenten Coaches und darf sich in den kommenden Folgen auf ein immer höheres musikalisches Level begeben? Mit ihrer ganzen Erfahrung nehmen Conchita Wurst und Rea Garvey ihre Schützlinge an die Hand. Nur die besten Sängerinnen und Sänger schaffen es in die nächsten Runden.  

Die Folgen 1 bis 3 von „Ich will zum ESC“ sind ab Donnerstag, 25. Januar, in der ARD Mediathek zu sehen, die 4. Ausgabe ab Dienstag, 30. Januar. In den Folgen zeigt sich, welche Talente Conchita Wurst und Rea Garvey für ihre Teams aussuchen und wie sie mit ihnen arbeiten. Die Favoriten für das deutsche Finale stellen sich in Folge 5 heraus (ab Donnerstag, 1. Februar, in der ARD Mediathek).“

Am Donnerstag, 8. Februar um 22 Uhr enscheidet sich dann in einer TV-Sendung, die im NDR Fernsehen und der ARD-Mediathek zu sehen ist, wer am 16. Februar 2024 live in Berlin bei „Eurovision Song Contest – Das deutsche Finale 2024“ auftreten darf. Die Entscheidung darüber fällt das Publikum.

Die Fans können neben der Show in der ARD Mediathek auch auf Social Media mit ihren Favoriten mitfiebern: Sowohl die Talente als auch die Coaches geben auf TikTok unter dem Hashtag #IchWillZumESC exklusive Behind-the-Scenes-Einblicke, lassen an ihren Emotionen teilhaben und liefern hautnahe Eindrücke vom Set. Das ist nur folgerichtig, ersetzt „Ich will zum ESC!“ doch ein Stück weit das TikTok-Voting aus dem vergangenen Jahr.

Wie wir schon gestern berichtet haben, haben sowohl Conchita Wurst als auch Rea Garvey ESC-Bezug, allerdings nicht in jedem Fall direkt zum deutschen ESC-Geschehen. Conchita gewann bekanntlich mit „Rise Like A Phoenix“ den ESC 2014 in Kopenhagen und moderierte später den raabschen ESC-Ableger „FreeESC“, den Rea Garvey bei der zweiten Ausgabe für Irland gewinnen konnte.

Conchita Wurst sagt zum neuen Format:

„Den Teilnehmenden bietet sich bei uns eine einmalige Chance. Wer einmal das ganz besondere Flair der ESC-Bühne erleben durfte, trägt diese lebensverändernde Erfahrung für immer im Herzen!“

Der Sänger und Songwriter Rea Garvey liebt den Eurovision Song Contest:

„Der Job als Coach ist zwar nichts Neues für mich, diesmal aber eine besonders aufregende Herausforderung. Ich bin sehr gespannt, ob die Gewinnerin oder der Gewinner aus meinem Team kommen wird. Und wer weiß – vielleicht sehen wir uns dann in Berlin oder sogar Malmö wieder!“ 

„Ich will zum ESC!“ ist eine Produktion von Bildergarten Entertainment im Auftrag des Norddeutschen und des Hessischen Rundfunks. Das Erste wird die Folgen 1 und 2 von „Ich will zum ESC!“ am Samstag, 27. Januar, um 23.05 Uhr zeigen, die Folgen 3 und 4 eine Woche später auf dem gleichen Sendeplatz.

Die 15 Talente stellen wir Euch hier vor.

Das neue Format „Ich will zum ESC!“ und viele andere News um den Eurovision Song Contest 2024 und „Das deutsche Finale“ diskutieren wir am Freitag, den 8. Dezember um 18 Uhr in einem ESC kompakt LIVE. Den Link zum Stream reichen wir nach.

Wie findet Ihr das neue Format „Ich will zum ESC!“? Und was denkt Ihr über eine Art Wildcard für die deutsche Vorentscheidung? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da. 



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141 Comments
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getlucky
getlucky
2 Jahre zuvor

Jetzt versucht der NDR doch nochmal was Neues bevor Raab oder Böhmi 2025 übernehmen? 😅

Phon
Phon
2 Jahre zuvor

Also quasi schon wieder eine Wildcard? Kann Deutschland auch mal ein Jahr ohne? 🙈

J. Freizeit
J. Freizeit
2 Jahre zuvor
Reply to  Phon

Immerhin ist Apollson dabei, der kann immerhin schon mal was 🤔

Rainer 1
Rainer 1
2 Jahre zuvor
Reply to  J. Freizeit

Sorry, aber was denn? Singen kanns ja schon mal nicht sein.

J. Freizeit
J. Freizeit
2 Jahre zuvor
Reply to  J. Freizeit

Ok Rainer

Chemieunfall
Chemieunfall
2 Jahre zuvor

Mein erster Gedanke cool aber auch wieder wieso dann nicht eine mehrwöchigen Vorentscheid ? Werden die Direktkandidaten am gleichen Tag bekannt gegeben wie die von der Show. Wegen Fairness? Und warum ist für was Geld da hahaha das kann ja was werden hahaha

Rheez
Rheez
2 Jahre zuvor

Wow, die Nachricht von eurovision.de hat mich gerade schon überrascht.

Die Coaching-Theorie hielt ich eigentlich für unwahrscheinlich, da der Rahmen des Deutschen Finales hierfür einfach zu knapp wäre.
Dass man jetzt durch das Format „Ich will zum ESC!“ einen ausgedehnteren Vorentscheidungsprozess hat, lässt dieses Konzept auch stimmiger und ernsthafter erscheinen und geht dann vermutlich wirklich über den Showeffekt hinaus.

Was mich allerdings sehr irritiert, ist, dass hier nur eine ausgedehntere Variante des TikTok-Votings stattfinden wird – es wird nur ein letzter Platz im Deutschen Finale vergeben.
Wird das Deutsche Finale wirklich so stark besetzt sein, dass die Acts dort sich den Platz wirklich verdient haben und das alles im Relation dazu steht, dass hier Acts um einen solchen „hohen“ Platz kämpfen müssen (wäre leider eher neu für D)?
Oder werden die dort antretenden Talente einfach so „schwach“ sein, dass hier der Einäugige unter den Blinden gesucht wird?
Das ist wirklich in keinster Weise polemisch gemeint, ich bekomme nur diese Gewichtung irgendwie gerade gedanklich nicht hin irgendwie.

Vielleicht wird es auch einfach (wieder) so sein, dass man hier richtig starke Kandidatinnen oder Kandidaten hat, die sich dann im Falle eines Ausscheidens dann eigentlich deutlich schlechteren, bereits fürs Finale gesetzten geschlagen geben müssen (From Fall to Spring 2023!) – zumindest meine Befürchtung bzw. wie ich finde auch begründete Vermutung.

Wirkt auf mich (noch) nicht ausgereift und aufs Gesamtkonzept abgestimmt irgendwie, aber definitiv interessant und eine dramaturgische Aufwertung der deutschen Auswahl durch mehrere Shows.

byJannik
byJannik
2 Jahre zuvor

Oh cool, da habe ich ja gestern richtig getippt. Die Frage ist nur, ob dann auch wirklich etwas „brauchbares“ bei rauskommt, ob alle Songs nur Popsongs sind, oder auch ein bisschen Mut für was anderes dabei ist usw., aber als kleine Show im Vorfeld ist das auf jeden Fall ’ne schöne Sache, auch wenn die Uhrzeit im linearen TV mal wieder ein schlechter Witz ist. Ich freu‘ mich aber einfach vorsichtig mal drauf. 😀

Flo
Flo
2 Jahre zuvor

Wieder mal die typische NDR-Wettbewerbsverzerrung mit einer quasi-Wildcar…. Warum dann nicht gleich das Format als VE nutzen… Das ist doch alles unnötig und bekloppt

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  Flo

Sag das doch mal den Machern von Area Sanremo und Sanremo Giovanni, denn von Letzterem qualifizieren sich drei Teilnehmer für das Sanremo-Festival im nächsten Jahr! Hauptsache, mal herumgemotzt, was ja eine typisch deutsche Angewohnheit ist:

https://www.t-online.de/nachrichten/tagesanbruch/id_100296478/bahn-chaos-bildungskrise-haushaltsstreit-alles-schlecht-in-deutschland-.html

ESCK
ESCK
2 Jahre zuvor

warum schon wieder eine wildcard………
insgesamt ist das so ne Clubkonzert meets The Voice show.. glaube nicht dass man damit erfolgreich sein wird.. Im gegenteil

ManuL
ManuL
2 Jahre zuvor

Das schreit doch alles nach einem ESC Kompakt Live 😉

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor
Reply to  ManuL

Und wie 🥺 bitte ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk an uns Leser…

Limmo
Limmo
2 Jahre zuvor

Ich weiß ja nicht. Wahrscheinlich viel Lärm um nichts. So gern ich Ray und Conchita habe, aber am Ende ist es eine Wildcard. Und die nervt. Es ist zwar nett, dass ein bisschen mehr drumherum passiert, aber dann hätte ich mir mehrerer Vorentscheid Shows gewünscht.

Meckie
Meckie
2 Jahre zuvor

Klingt ein bisschen wie The Voice of Germany light. 2 Coaches waren ja auch bei The Voice Rap dabei. Wieso man daraus dann nicht gleich einen ganzen Vorentscheid gemacht hat? Stattdessen wird das Geld mal wieder verpulvert, während im linearen TV immer mehr Programme, nicht nur im NDR, gestrichen werden, weil die Kohle fehlt. Selbst das Streichen von ONE oder einem anderen ARD-Sender hat man ja schon bereits nach 2025 verschoben. Ob am Ende wieder die „Wildcard“ gewinnt wie 2014, 2015, 2019…?

MarkusK
Mitglied
MarkusK
2 Jahre zuvor

Das ist quasi Clubkonzert 2.0 und ich vage mal die Prognose, dass die Person die das gewinnt dann auch wohl den ESC gewinnt.

Teufelchen
Teufelchen
2 Jahre zuvor
Reply to  MarkusK

Ja, das war auch mein erster Gedanke. Der Zweite war, warum nicht gleich so einen Kandidaten für Schweden finden. 😀 Warum noch das Deutsche Finale?

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  MarkusK

Du meinst, dass der Act die Vorentscheidung gewinnt…😉

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  MarkusK

Wenn der Wildcard-Gewinner wirklich den ESC gewinnt bin ich dauerhaft für das Format. Und der NDR dagegen. 🙂

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Jahre zuvor

Wie bereits oben erwähnt eine aufgebauschte Tiktok-Variante, die für größeres Zuschauerinteresse beim Finale sorgen soll. Dass der Sieger-Kandidat einen Vorteil durch die Medienaufmerksamkeit davonträgt ist unschön und wettbewerbsverzerrend.
Aber so ist das eben schon seit Jahren bei der NDR-VE.
Wie man 15 Talente gerecht in 2 Teams aufteilen will, interessiert mich in diesem Zusammenhang.
Alles in allem mal wieder was Neues, was für Abwechslung sorgt. Ob dabei ein toller ESC-Act herausspringt ist allerdings damit auch nicht garantiert.

J. Freizeit
J. Freizeit
2 Jahre zuvor

Ich denke es kommen einfach im The Voice-Style gar nicht erst alle weiter.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  J. Freizeit

Exakt. Wenn ich den Artikel richtig deute, müssen die 15 in Folge 1 erstmal darum buhlen, von irgendwem unter die Fittiche genommen zu werden – obwohl Conchita und Rea die 15 ja selbst ausgewählt haben.

Flo
Flo
2 Jahre zuvor

So noch was dazu: Das ist doch alles die pure Ver*rschung… Erst wird aufgerufen, sich für die VE zu bewerben, dann wird die Frist noch mal verlängert. Plötzlich zaubert man nun noch so ein vorgeschaltetes Format aus dem Ärmel, mit dem man quasi eine Wildcard für die VE vergibt… Warum kommuniziert man das alles nicht im Vorfeld und verfolgt einmal ein konsistentes Konzept von Anfang bis Ende…? Wieso provoziert man so immer wieder Unmut und Unverständnis. Und wie müssen sich jetzt wieder die ganzen anderen Bewerber fühlen – gerade hinsichtlich der Erfahrungen von 2014, 15 und 19…?

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Flo

Ich würde es schon so verstehen, dass das Konzept konsistent ist. Es wurden im Bewerbungsaufruf ja gerade auch Leute ohne eigene Songs gesucht, die einfach nur gerne auf der Bühne singen wollen. Diese Leute können doch von solch einem Casting-Format profitieren.
Ja, das Casting-Format wurde jetzt erst bekannt gegeben, aber das hat vielleicht auch einfach mit erklärbaren Dingen zu tun (die Mittel bzw. Sendeplätze wurden jetzt erst bewilligt, die Coaches konnten jetzt erst zusagen,…), die damit zusammenhängen, dass der NDR gerne komplette Konzepte präsentiert. Jetzt war das Konzept für „Ich will zum ESC“ inkl. Coaches und Teilnehmer halt spruchreif, dementsprechend wurde es jetzt veröffentlicht.

Die Verlängerung der Deadline soll doch (so weit ich es verstanden haben) sich eher an Leute gerichtet haben, die bereits fertige Songs einreichen und dafür noch schreiben wollten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einem allgemeinen Castingaufruf allzu viel Zeit braucht, um ausreichend Bewerber zu haben.

usain1
2 Jahre zuvor

Das gefällt mir nicht. Kommt mir vor wie sinnlos gefüllte, günstig produzierte, von The Voice-kopierte, pseudo-gecoachte Sendezeitverschwendung. Und: Conchita ist natürlich eine Heldin, doch der Garvey mit seinem öden radiodudeligen 08/15 Sound finde ich hier total kontraproduktiv.

Anthinos
Anthinos
2 Jahre zuvor

Schon wieder eine Wildcard. Ich finde es auch irgendwie unfair gegenüber den anderen Künstlern, da es ja auch irgendwie eine Promo ist. Den Sinn dahinter verstehe ich nicht. Der NDR soll einfach einen normalen Vorentscheid machen. Anstatt so eine Show zu machen hätten sie uns auch zwei SF geben können.

Flo
Flo
2 Jahre zuvor

Es werden übrigens ZWEI Wildcards am Ende vergeben, es gewinnen ZWEI Acts… Auch gerade erst gecheckt. Müssten die Kompaktis vlt. auch noch ausbessern im Artikel und Überschrift 😉

byJannik
byJannik
2 Jahre zuvor
Reply to  Flo

Ne ich glaube, da hast du was missverstanden Flo, am Ende stehen zwei Künstler im Live-Finale von „Ich will zum ESC!“, welches am 8. Februar ausgestrahlt wird (übrigens in der ARD Mediathek und scheinbar auch im NDR um 22 Uhr), wahrscheinlich einer für Conchita und einer für Rae, und wir Zuschauer dürfen dann entscheiden, wer von den beiden ins DDF, also das deutsche Finale und damit unseren Vorentscheid kommt. Auch „Ich will zum ESC!“ hat also ein eigenes, kleines Live-Finale.

Thomas K
Thomas K
2 Jahre zuvor

Ich kann nachvollziehen, dass man den Weg der Wildcard weiterhin beschreitet. Es ist einfacher als prominente KünstlerInnen – die ja von vielen für den Vorentscheid gewollt sind und es ein schweres Vorhaben ist überhaupt mal jemand von der einen Teilnahme am Vorentscheid zu überzeugen – für einen mehrteiligen Vorentscheid, inkl. aller Proben zu gewinnen. Es ist bei vielen ein Zeitproblem. Und für andere ist es so wie Nico Santos es sagte, dass man ja nur verlieren kann.
Wenn man auf Raabs Version setzt dann bekommt man keine Prominente. Und ganz sicher wollen die meisten davon auch nicht einem Coacher zugeordnet werden.

Nur mal so: Wenn man kein großes Bohei um die Wildcardauswahl macht und im Vorentscheid nicht ständig davon redet, dass da jemand durch vorherige Publikumswahl reingerückt ist, dann könnte es auch gut funktionieren. Bisher wurde das ja immer zu sehr betont.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas K

Ich sehe es ähnlich: Die Idee mit Wildcards zu arbeiten ist schon ganz okay. Es darf halt nur nicht damit enden, dass diese dann in 100% der Fälle gewinnt (einfach weil es eine Underdog-Geschichte ist).

Meine Hoffnung ist, dass es kein Superfinale gibt und dafür wieder eine internationale Jury, die ihre Meinung mit reinbringt. Ja, das bei den S!sters auch, aber das war nur für uns Eingeweihte ein Wildcard-Song, nicht für den allgemeinen TV-Zuschauer.

Limmo
Limmo
2 Jahre zuvor

„Ich will zum ESC“ hört sich für mich auch nicht richtig an. Es sollte heißen: „Ich will zum ESC, weil ich dadurch bekannt werden kann. Der ESC ist mir eigentlich egal. Ich gucke den nicht mal.“

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Mit sowas hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich hoffe mal, dass das Geld dafür am Ende nicht an anderer Stelle fehlt (z. B. beim Staging für Malmö).

Momentan liest sich das ja wie eine Mischung aus USfO und TVOG, mit einem Hauch TikTok-Voting. Eine Konzession an uns Fans, die immer nach Vorrunden und Halbfinals schreien?

Normalerweise bin ich ja kein Fan von Casting-Shows, aber das werde ich mir dann wohl doch geben müssen. Ich habe allerdings etwas Angst, dass alle Teilnehmer daran am Ende bloß Solo-Talente ohne eigene Songs sein werden, für die dann wieder irgendein Titel aus der Schublade gezogen wird.

Naja. Man wird’s sehen. Die Überraschung ist dem NDR jedenfalls geglückt. Nur in einem Punkt bleibt alles beim Alten: neues Jahr, neues Prozedere.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

„Momentan liest sich das ja wie eine Mischung aus USfO und TVOG, mit einem Hauch TikTok-Voting. Eine Konzession an uns Fans, die immer nach Vorrunden und Halbfinals schreien?“

Genau das war auch mein Gedanke. Die Alex Wolfslast betont ja selber, dass sie selber lieber einen längeren VE hätte. Aber da das dann halt nur abgespeckt möglich ist (im Rahmen von Tiktok oder im TV auf einem „kleineren“ TV-Kanal) kommen dann immer solche Notlösungen dabei raus.

Rheez
Rheez
2 Jahre zuvor

Nachdem ich hier dann doch vermehrt Worte wie „Wildcard“ und „Clubkonzert“ gelesen habe, bin ich dann gefühlstechnisch von halbraus doch erstmal wieder ganz raus, auch, wenn ich die Sendungen mit Sicherheit aus Interesse am ESC am Ende einfach nicht verpassen werde, auch, wenn es vielleicht besser wäre.

Ich frage mich halt wirklich schon, was durch diese Formatgestaltung zu gewinnen ist (halt abgesehen davon, dass man mehr Shows hat, was auch an sich schon gut ist).

Sollte das Format enttäuschen, kann man es sich fast schon sparen und es finden bei Fans eher Retraumatisierungen bezüglich Wildcards & Co. statt. Sollte das Format allerdings stark sein, besteht wiederum wie bereits im ersten Kommentar von mir erwähnt die Chance, dass da ein qualitatives Ungleichgewicht entsteht und man sich fragt, warum vielleicht viele interessante Acts sich um einen letzten Finalplatz boxen mussten, während im Finale so das gefühlt Übliche tummelt und eher Achselzucken auslöst.

Konzeptionell Stand jetzt für mich wirklich kein stimmiges Konzept. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren u.a. durch ein wirklich starkes Deutsches Finale, welchesso einen Vorschritt rechtfertigt, durch den aber nichtmal jeder durch muss.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Okay, 15 Leute, von denen nur 3 mit Eigenkompositionen antreten. Das ist doch Mist. Immerhin sind Apollson und Poulish Kid dabei – der Sänger von Poulish Kid muss aber anscheinend alleine antreten.

Ich kann das alles nicht nachvollziehen. Hatte gehofft, wir hätten diese Experimente mit Karaoke-Starlets und Schubladen-Songs endlich hinter uns gelassen. Da war mir das TikTok-Voting letztes Jahr wesentlich lieber, auch wenn es durch Ikkes Popularität natürlich von vornherein zum Rohrkrepierer verdammt war.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Hm… Hm… Hm… Sehe ich im Moment ein bißchen kritisch. Frage mich, ob die anderen Kandidat:innen vorab darüber informiert wurden, dass es dieses Format gibt. Warum dies erst jetzt kommuniziert wird. Ich sehe darin nämlich durchaus einen Vorteil für die teilnehmenden Acts dieser „Wildcard“. Vergleiche ich mit den Clubkonzerten vor den Vorentscheidungen 2014 und 2015. Die Siegerinnen dieser „Wildcard“-Konzerte haben bekanntlich die Vorentscheidungen gewonnen. Ist nicht gerade fair gegenüber den anderen Acts. Man sollte sich auf ein Konzept einigen: Entweder man macht eine klassische Vorentscheidung, oder man setzt komplett auf das genannte Konzept (so als Casting).
Muss ja nicht schlecht sein. Auf diesem Wege wurde ja auch Lena entdeckt. Aber so ein Mischmasch… find‘ ich nicht gut.

Galango
Galango
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Also 2015 hat Ann-Sophie nicht wirklich gewonnen. Sie wurde ja nur Zweite.

Jared
Jared
2 Jahre zuvor
Reply to  Galango

Dieses Jahr hat auch nicht die TikTok-Wildcard gewonnen und wer weiß, vielleicht hat die Ich will zum ESC!-Wildcard am Ende sogar den besten Song in der Auswahl? Einfach mal abwarten, auch wenn ich zustimme dass das Wildcard-Prinzip total nervt.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Galango

Was als Newcomerin gegen den Rest des Teilnehmerfelds auch schon ein beachtlicher Erfolg war.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Galango

Ja, okay, sorry, hast recht.😅
Habe ich jetzt verwechselt mit der Teilnehme, da Andreas Kümmert ja die Wahl nicht angenommen hat.

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Zirar“Hm… Hm… Hm“

Genauso sehe ich es auch,Gaby.🙂😉

Karin
Karin
2 Jahre zuvor

Das übertriftt ja meine kühnsten Erwartungen🙂

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Jahre zuvor

Dieses zweigleisige Auswahlverfahren ist Recht ungestin Europa und hebt sich, ob man will oder nicht, kreativ von anderen am ESC teilnehmenden Fernsehstationen ab, die alljährlich meist ein angestaubtes eigenes Konzept durchführen.
Allerdings muss dieser Rundumschlag des NDR und die Einbindung aller relevanten Gruppen wie Newcomer, etablierte Künstler, Musiklabels, Autoren, Komponisten, ESC-Fans, social Media user, The voice- Zuschauer, Zuschauer ähnlicher Talentshows, und dem gewöhnlichen öffentlich-rechtlichrn Gebührenzahler auch gelingen und alle gleichermaßen zufriedenstellen.
Das ist ein schwieriges Unterfangen und offensichtlich fühlt sich die angestammte ESC-Bubble zwischen den anderen berücksichtigten Gruppen den Kommentaren hier zufolge schon jetzt im Vorfeld unverstanden und in ihrer bisherigen Kritik und ihren hochgesteckten Ansprüchen nicht ausreichend berücksichtigt. Typisch ?🤔
Abwarten wie sich die Auswahl entwickelt. Es kann am Ende nur die gleiche Platzierung oder besser wie im Vorjahr herausspringen.😏

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Jahre zuvor

Sorry. Sollte heißen:
Dieses zweigleisige Auswahlverfahren ist recht ungewöhnlich in Europa….

Thomas K
Thomas K
2 Jahre zuvor

Die Vorstellung der 15 ist auch schon auf allen Plattformen hochgeladen. Ich erkenne einige aus den Veröffentlichungen bei TikTok wieder.

Thomas K
Thomas K
2 Jahre zuvor

Danke dir, hab ich übersehen

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Hmm. Da diese Gloria Massemba in der Auflistung fehlt, gehe ich mal davon aus, dass sie in der Runde der letzten 32 ausgesiebt wurde. Möglicherweise sogar, weil sie sich nicht an die Nachrichtensperre gehalten hat.

Ich frage mich, wie es um die von Vielen hier ja hochgeschätzten kleineren Acts wie Wait! What? oder Tilly Electronics bestellt ist. Da auf einen direkten Startplatz im VE zu tippen, erscheint mir eigentlich in beiden Fällen zu kühn. Ein sang- und klangloses Ausscheiden kann ich mir aber andererseits auch nicht vorstellen.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Bei Künstlern mit fertigen Songs oder Konzepten muss man ja hoffentlich nicht mehr über so ein Coaching-Format nachdenken. Die gehören für mich entweder in DDF oder halt auch nicht (wenn es bessere gibt). Aber was soll es den genannten Elektro-Acts bringen, sich von Rae oder Conchita coachen zu lassen?

Bei Gloria ist es möglich, dass sie wegen des Berichtes ausgesiebt wurde. Oder weil sie nicht zu den besten gehörte. Oder weil sie einen Job hat, der ihr die Teilnahme an den Dreharbeiten nicht möglich gemacht hat. Oder weil sie solch ein Coachingformat aus ihrer Sicht nicht braucht. Oder weil sie direkt fürs DDF nominiert wird. Oder oder oder.
Ist aktuell Kaffeesatzleserei – kann man ja später mal bei ihr anfragen, wenn sie (wie zu erwarten) nicht mehr vom NDR berücksichtigt wird.

marcomunetti
Mitglied
2 Jahre zuvor

Nun, da muss sich ja wirklich nicht mehr die Frage stellen, warum gestandene Deutsche Künstler sich die Finger nicht am ESC verbrennen wollen. Man wird von Sekunde 1 an verarscht, wenn man sich auf dem ordentlichen Weg bewirbt. Der Sieger des neuen Formats wird viel mehr Publicity haben.

Im Ernst was denken sich die Verwantwortlichen eigentlich, wenn ihnen solche Ideen kommen: Los, sofort umsetzen, egal ob wir gestern einen anderen Plan hatten!!! 🙁 Der NDR muss einfach endlich den ESC abgeben!! BASTA!!

Galango
Galango
2 Jahre zuvor
Reply to  marcomunetti

Ich würde mal davon ausgehen, dass diese 15 Leute sich auch auf ordentlichem Weg beworben haben, nur keinen (passenden/zulässigen) eigenen Song haben. Die mögen zwar ein bisschen mehr Publicity haben (wobei bei den Sendeterminen auch nicht viel rumkommen dürfte), dafür haben sie das Risiko, dass sie am Ende ein Lied singen müssen, was dann doch nicht zu ihnen passt.

Holgivision
Holgivision
2 Jahre zuvor

„im Auftrag des Norddeutschen und des Hessischen Rundfunks“

Ein Zeichen für 2025, wenn der HR da mitmischt?!

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor
Reply to  Holgivision

Stefan (Leidner) arbeitet ja eigentlich für den HR, das dürfte damit zusammenhängen…

Flo
Flo
2 Jahre zuvor

Wollt ihr nicht mal ergänzen, dass nicht ein, sondern ZWEI Acts am Ende ins deutsche Finale einrücken…

„Dann stellt sich heraus mit welchen BEIDEN Acts die Coaches jeweils in die letzte Folge – und damit die Liveshow am 8. Februar – gehen“, heißt es nämlich auch auf eurovision.de

Eduard XVII.
2 Jahre zuvor

@Flo Die Show am 8. Februar ist erstmal das Finale für „Ich will zum ESC“, dahin schaffen es dann offenbar vier Leute (zwei pro Coach). Eine(r) von denen kriegt dann das Ticket zum eigentlichen Vorentscheid, der am 16. Februar stattfindet. So versteh ich es zumindest.

Flo
Flo
2 Jahre zuvor

Ja Mea Culpa – ich habs dann vercheckt… dachte der 8.2. wäre schön der Termin für die VE… nehme alles zurück

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor

Aua… Wie war das noch in Deutschland? Die Wildcard gewinnt immer (siehe Clubkonzerte)? Ich hätte das jetzt nicht als Zusatzformat zum eigentlich Vorentscheid gebraucht. Entweder man macht ein traditionelles oder ein Casting-Format. Aber nicht beides gemischt… Ich bin da sehr skeptisch.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Die Wildcard gewinnt nicht immer, landete bisher aber immer mindestens auf Platz 2.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

Wobei man bisweilen auch auf Platz 2 gewinnen kann. 😉

Luomubanaani
Luomubanaani
2 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

Wobei das erste Mal sie auch nur gewonnen haben, weil die Mehrheit den anderen im Finale auf keinen Fall wollte. Ins Finale sind sie nur gekommen, weil Frau Juno zu doof war und ihrern Hit nicht sofort gesungen hat.

Holgivision
Holgivision
2 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

@Luomubanaani Oh ja, ich erinnere mich auch noch, wie angepisst ich war, dass sie „Error“ nicht als erstes gesungen hat

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Ein solches Konzept gibt es auch in Italien mit Area Sanremo und Sanremo Giovanni sowie in Schweden mit P4 Nästa (was nicht mehr genutzt wird, die letzte Melodifestivalen-Wildcard bekam Amanda Aasa) und in Slowenien mit EMA Freš. Wozu also die Aufregung?

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Danke für die Einordnung, Matty.

Es kann ja jeder entscheiden, ob ihm das Konzept gefällt oder nicht. Aber Begriffe wie Wettbewerbsverzerrung oder Verarschung gehen doch wirklich viel, viel zu weit.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Danke Matty, ich muss dir recht geben. Es gibt nur einen Unterschied, wie haben keinen vernünftiges Fedtival oder VE 🤷

cars10
cars10
2 Jahre zuvor

Ist doch schön zu lesen, daß der Sender einfach aus den Erfahrungen weder etwas gelernt hat und noch nicht einmal es für notwendig erachtet, KEINE Wettbewerbsverzerrung im Vorfeld zuzulassen.

Auch schön zu lesen ist, daß offensichtlich doch genügend Geld da ist – und sei der Quatsch, der damit finanziert wird, noch so dämlich, s. erster Punkt.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  cars10

Dann müßte man den Machern von Area Sanremo und Sanremio Giovanni aber auch Wettbewerbsverzerrung vorwerfen!

Flo
Flo
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Bei San Remo ist das aber im VORFELD alles so bekannt und wird nicht erst im Nachhinein implementiert… Hier wurde ja auch erst eine Frist verkündet, die dann im Nachhinein noch mal verlängert wurde und dann wird plötzlich noch so ein weiterer Wettbwerb aus dem Boden gestampft…

Traffy
Traffy
2 Jahre zuvor

Joa. Das ganze löst nicht gerade Begeisterung bei mir aus. Ich hoffe einfach nur das im Finale nicht ständig erwähnt wird „der hat die Vorauswahl gewonnen“ oder sowas wie „wie hast du dich gefühlt als du die Vorauswahl gewonnen hast“, „Vorauswahl hier und da“. Komplette Verzerrungen wäre es dann sollten Garvey/Wurst im Deutschen Finale irgendwie involviert sein zb. als Sofagast.

Für größerer Künstler verstehe ich nach längerem Überlegen auch schon so einen gewissen Unmut in DE für den ESC/NDR wenn man nur mal die jetzige Season anschaut:
Erst hört man ewig nichts, nur das DE wieder am ESC 2024 Teilnimmt. Von heute auf morgen wird ein Vorentscheid und die Bewerbungsphase verkündet, zwar früher und mit mehr Infos als sonst, aber für viele wohl zu Spontan siehe die Verlängerung der Bewerbungsphase kurz vor Ende. Für Künstler die sich reingehängt haben um die Deadline zu packen und ein anderes, „besseres“ Projekt/Lied haben liegen lassen, wohl ein Schlag ins Gesicht. Vielleicht gab es sogar welche die sich deshalb zurückgezogen haben?

Der nächste Schlag kommt plötzlich mit dieser Show für die anderen Künstler, die eine Mischung aus Wildcard, Castingshow und Halbfinale ist, und für den Gewinner jener Show im Finale zum Vorteil werden könnte, da mehr über ihn Berichtet/Gezeigt wurde im Vorfeld, gerade mit Blick auf die Jahre 2014 und 2019. 2015 zähle ich mal nicht dazu, da Ann-Sophie „nur“ 2te wurde und von Babsi spontan auserwählt wurde.
Und erneut zeigt sich wieder das Problem der fehlenden Konstante in DE für den ESC. Was für ein Land mit Big Five Status fast schon traurig ist.

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Jahre zuvor
Reply to  Traffy

Die Konstante ist das Unkonstante 🙃😏.
Zweifel kommen mir allerdings, wenn ich die an manchen Stellen zelebrierte Allianz NDR-ESC Fans betrachte.
Wenn auf einem Fantreffen Ende November kein Wort über die neuen Pläne bekannt gegeben werden und man sich in von Seiten des NDR in Schweigen hüllt, dann liegt gegenüber den Fans wohl einiges im Argen und der Fokus auf anderen Gruppen.
Dass man innerhalb von 10 Tagen das neue Konzept erstellt hat. ist wohl auch eher unwahrscheinlich.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Sehr guter Kommentar!

Traffy
Traffy
2 Jahre zuvor

Stimmt. Das Fantreffen habe ich total vergessen und ist noch gar nicht so lange her.
Dann stellt sich aber auch die Frage: Warum wurde auf den Fantreffen nichts erwähnt? Weil man eventuell wusste das ein erneutes Wildcard System auf Unmut stoßen würde und man sich auf die Reaktionen und Fragen dazu nicht stellen wollte?
Oder ist man vom neuen Konzept so wenig Überzeugt, das man zum Zeitpunkt des Fantreffen nicht mal wusste ob es überhaupt auf Sendung gehen wird oder ob es einfach zur Intern gewählten Extra Auswahl mit Promis verkümmert?

So oder so, das ganze lässt einen komischen Beigeschmack zurück und man muss im Grunde wieder mit allem rechnen. Auch mit noch mehr Wildcards.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Eine Wildcard. Bitte. Nicht. Schon. Wieder!

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Wirkt mal wieder alles verdammt planlos und auf die Schnelle hochgeklöppelt.

Karin
Karin
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Verzweiflungstat ? Könnte auch bedeuten, dass bis jetzt nix dabei war🤔

Holgivision
Holgivision
2 Jahre zuvor
Reply to  Karin

Ne, das ist definitiv schon länger geplant. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Rea Garvey und eine Conchita kurzfristig für sowas verpflichtet werden konnten

Luomubanaani
Luomubanaani
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Ich sehe das eher als die Fortsetzung des Tik Tok Votings, und weil das letztes Jahr ungerecht war, weil fertige Produktionen neben unfertigen bewertet wurden, diesmal eben ein Battle mit Hilfe von den Produzenten und Tom +Rea.

ag9
ag9
2 Jahre zuvor

Hmm???

Nee, nä!

Sebastian
Sebastian
2 Jahre zuvor

Finde ich eine super Idee.
1. Wird dadurch bereits im Vorfeld mehr Aufmerksamkeit und Interesse für den VE generiert.
2. Haben die Zuschauer dadurch die Möglichkeit, die potenzielle Wildcard besser kennenzulernen als nur meinem kleinen Tiktok-Clip.

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor

Ich sehe es gar nicht so negativ. Meine Vorstellung dahinter sind aktuell folgende:

1. Ich glaube, dass der NDR schon gerne „mehr“ ESC bieten möchte mit mehr als einer Show, aber es aktuell kein großes Interesse gibt. Das müssen sie jetzt erst intern beweisen und für mich klingt das nach einem Testballon a la Voice of Germany.

2. Viele bringen ja immer das Argument „kenn ich nicht, das kann ja nix werden“. Mit so einem Format kann man auch unbekannte Künstler im Vorfeld bekannt machen, ich mein Lena war ja auch ein gecasteter Nobody und hat gewonnen.

3. Zudem kann es ja auch heißen, dass sie damit unbekannte Künstler promoten und dann erst zu bekannten/etablierten Künstlern ins Finale schicken. Sodass es dann im Falle des „Verlierens“ gegen einen Nobody auch nicht so schlimm wirkt, weil diese Person dann ja zumindest über einen längeren Prozess den Leuten ans Herz gewachsen ist und nur noch halbe Nobodys sind.

Also die Beweggründe kann ich schon nachvollziehen und ich gebe dem Format eine Chance und freue mich einfach, dass wir dann die Möglichkeit haben schon früher tiefer ins ESC Geschehen einzusteigen. Meine Neugier bedankt sich auf jeden Fall.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor

Ich weiß nicht recht, wie ich das finden soll.
The Voice meets Clubkonzert trufft tatsächlich ganz gut.
Eigentlich bin ich gegen Castingshows als VE, weil da am Ende immer eher Persönlichkeiten gewählt werden als Künstler bzw. Gesamtpakete. Weil man es hier aber kondensiert auf gut eine Woche, bis zum „Finale“ ohne Publikumsbeteiligung lässt und es insgesamt eben nur einen Teil des ganzen Verfahrens darstellt, kann ich mit dem Kompromiss erstmal leben.
Den Clubkonzert-Gedanken finde ich immer noch sympathisch, wenn man es denn nicht so plan- und ahnungslos umsetzt wie besonders 2014. Von daher hätte man auch am Ende Vier oder Fünf gegeneinander antreten lassen können; das wird dann sicherlich eine Konstenfrage gewesen sein.
Nun kommt aber der Knackpunkt: Die Songs!
Um dieses Prozedere vor den gesetzten Finalisten zu rechtfertigen, müssen am besten beide Songs am Ende internationales Format haben und klare Kandidaten für Malmö sein. Kein „Blck Smoke“, kein „Perfect Life“, kein „Sister“ und erst recht kein „Lied mit gutem Text“! Daran wird sich die Berechtigung dieses Formates im Nachgang messen lassen müssen.
Außerdem finde ich es sehr wichtig für die Chancengleichheit, dass bis zum Start Ende Januar die Namen UND Songs der Gesetzten bereits draußen sind; und man sollte erwägen, der Wildcard im Finale eine möglichst frühe Startnummer zu geben, um in der Bubble kein Gerede aufkommen zu lassen.

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

Es werden doch am Ende vier gegeneinander antreten.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor
Reply to  Anmey

So wie ich es verstanden habe, werden vier Songs (zwei pro Coach) fertig produziert, im Finale treten aber nur zwei gegeneinander an.

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor
Reply to  Anmey

„Dann stellt sich heraus mit welchen beiden Acts die Coaches jeweils in die letzte Folge – und damit die Liveshow am 8. Februar – gehen.“

Das verstehe ich so, dass beide mit zwei Acts dabei sind. Die Pressemitteilung finde ich sehr unglücklich formuliert, das muss man alles zwei- oder dreimal lesen…

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor
Reply to  Anmey

Ah, vergiss es. Ich glaube, ich habe es tatsächlich missverstanden. Die Stelle in der Meldung auf eurovision.de ist aber auch etwas merkürdig formuliert.

Eduard XVII.
2 Jahre zuvor

Dass es jetzt echt gleich wieder die nächste Wildcard-Idee gibt, ist natürlich schon ulkig. Ohne gehts wohl beim NDR einfach nicht. 😀 Diesmal scheint es wohl The Voice in etwas kleiner zu werden. Den Plan find ich jetzt erstmal nicht soo überzeugend, also dass dabei dann am Ende wirklich gute und für den ESC erfolgversprechende Songs bei rauskommen wäre schon eine kleine Überraschung. Aber man weiß ja nie, kommt natürlich auch sehr drauf an welche Songwriter da mitmischen.

Dass es dann im Januar und Februar so viel Vorentscheidungs-Content zu gucken gibt wie in Deutschland schon lange nicht mehr find ich jetzt aber erstmal super, das ist doch auf jeden Fall mal ne gute Nachricht.

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor

Ich finde es eine sehr gute Idee, dass der NDR den Vorentscheid so ausweitet. Das ist auch ein guter Kompromiss, um Bewerber ohne Song unterzubringen und ein Casting-Element reinzunehmen, ohne den ganzen VE zur Castingshow zu machen (das fände ich eher schwierig). Mir gefällt besonders, dass die Kandidaten selbst am Entstehungsprozess des Songs beteiligt werden und ihnen nicht eine Fremdeinreichung übergestülpt wird.

Diese Beschwerden über Wildcards finde ich ehrlich gesagt auch nicht zielführend. Für mich ist das ein ganz klarer Fall von Korrelation ≠ Kausalität. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das Format am Ende gestaltet.

Stefan Moritz
Stefan Moritz
2 Jahre zuvor

Das beste Konzept war USFO, ruhe in Fieden Menschenverstand.

Rainer 1
Rainer 1
2 Jahre zuvor

Mich würde interessieren, wie der ndr zu diesen 15 talenten gekommen ist. Haben sie sich regulär beworben? Wurden sie vom ndr aktiv gesucht und nominiert? Und warum wurde dieses prozedere nicht von anfang an so kommuniziert?
Ich könnte mir schon vorstellen, das die teilnehmer von “ ich will zum esc“ zumindest in der bubble einen wettbewerbsvorteil haben was ich wiederum den anderen teilnehmern gegenüber nicht ganz fair finde.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Laut eurovision.de wurden die Teilnehmer aus allen Bewerbern ausgewählt, also sowohl denen, die keinen eigenen Song hatten, als auch denen mit Song, der dann wahrscheinlich als zu schwach oder ungeeignet eingeschätzt wurde.

Daniel13
Daniel13
2 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

Sind alle von TikTok . Jedes Video von den 15 schon dort über den Hashtag #EurovisionGermany2024 gesehen

JoBi
JoBi
2 Jahre zuvor

Wenn ich es so lese wirkt das für mich wie The Voice of Germany in klein. Bin gespannt wie „ich will zum ESC“ wird.

Flochjan
Flochjan
2 Jahre zuvor

Hmm… also für mich klingt das ehrlich gesagt (mal wieder) nach einem relativ überflüssigen Gimmick, wie in der Vergangenheit das Clubkonzert oder letztes Jahr das TikTok-Voting. Ich weiß auch nicht… Da wird nun wieder drumherum irgendwas aufgebauscht, obwohl sich die Fans doch einfach nur einen „normalen“ Vorentscheid mit meinetwegen 6 bis 8 brauchbaren Acts/Songs wünschen.

Dass man nun im Vorfeld noch mal weiter castet und mit Komponisten sogar noch extra Songs schreiben lässt, legt ja eigentlich den Schluss nahe, dass man wenig Vertrauen in das Material der anderen Vorentscheid-Acts hat. Seltsam ist auch, dass dieses Format nun doch ziemlich aus dem Nichts kommt und davon vorher während der Bewerbungsphase überhaupt keine Rede war…

Und was für mich irgendwie keinen Sinn macht ist, dass man hier nun „fertige“ Acts mit eigenen Songs in einen Topf wirft mit mehr oder weniger „unerfahrenen“ Castingacts, die mit Coversongs antreten. Wie soll man das fair miteinander vergleichen?

Es riecht leider alles mal wieder nach Kraut und Rüben…

Thomas K
Thomas K
2 Jahre zuvor

Auf jeden Fall ist nicht wirklich viel Zeit da um einen guten Auftritt für den Vorentscheid vorzubereiten.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor

Wenn die ganzen (unbekannten) Newcomer jetzt um EINE Wildcard buhlen, dann erwartete ich jetzt aber unter den anderen (vermutlich sieben) Acts, die sicher im VE sind, nur noch etablierte Acts. Bitte, bitte auch Großstadtgeflüster 🙏!

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Sollte man meinen. Erwarten tue ich allerdings gar nichts mehr. Dann kann ich zumindest nicht enttäuscht werden.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Lasse mich natürlich gerne positiv überraschen, aber für den Moment steht und fällt für mich alles mit der Teilnahme von Grossstadtgeflüster. Wäre schon sehr deprimierend, wenn man nicht mal diese Acts aus der zweiten oder sogar dritten Reihe überzeugen könnte.

Disneyfan5000
Disneyfan5000
2 Jahre zuvor

Ist es nicht egal ob der Act, der für Deutschland antritt nun vorher durch dieses Format musste oder einer der feststehende Kandidaten ist? Hauptsache ist doch, das wer auch immer Deutschland 2024 beim Esc vertritt nicht schon wieder den letzten Platz holt. Beim VE-Finale gewinnt eh nur der, der die Zuschauer und ne Jury überzeugt. Und ausserdem kennen wir die feststehende Kandidaten noch nicht. Michael Schulter war ja auch bei The Voice und hat uns einen vierten Platz geholt.

sam
sam
2 Jahre zuvor

Das hört sich sehr vielversprechend an. Ich freue mich schon sehr darauf. Mich wundert es aber ein bisschen, dass die ARD dafür Geld ausgibt, wo sie ja normalerweise, gerade was den ESC betrifft, so geizig sind. Aber unsere GEZ bzw. Fernseh-Gebühren sind da wirklich an der richtigen Stelle ausgegeben. Das ist auf jeden Fall, wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Ein großes Lob also, an das ESC-Team, die das bei den ARD-VERANTWORTLICHEN durchgeboxt haben.

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor

Viele Meinungen dazu sind mir einfach zu negativ. Ich würde diese Chance, über so einen Weg in die Vorentscheidung zu kommen auch nicht als Wildcard empfinden. Hier legen sich mit Rea Garvey und Conchita Wurst zwei große Künstler ins Zeug junge , vielleicht auch unerfahrene Künstler zu coachen. Hatten wir uns nicht gestandene Künstler gewünscht, die sich mit Leidenschaft in die ESC Auswahl mit einmischen? Einen Kommentar fand ich gut, der heraushob, dass dann in dem Finale der Vorentscheidung dieser ausgewählte Künstler nicht so gehypt wird und ständig darauf aufmerksam gemacht wird, dass er die Auswahl gewonnen hat.
Eigentlich ist es doch mit im Vorfeld mehreren Shows in der Mediathek dann auch gefühlt wie kleine Halbfinalshows. Und in die Endshow schafft es halt einer oder eine von diesen. Ich wehre mich einfach dagegen, alles immer von vornherein schlecht zu sehen. Lassen wir es doch auf uns zukommen und es wird sicherlich einige spannende Abende geben 😉

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Gerade Rea Garvey empfinde ich schon als Schwachpunkt des Formats.
Weder halte ich die Musik, für die er steht, für besonders ESC-affin, noch ist er in der Vergangenheit mal durch irgendeine ESC-Nähe aufgefallen.
Der größte Berührungspunkt dürfte wohl sein, dass er, wahrscheinlich für die Auswahl 2020, mal einen Song zusammen mit Laurell Barker, Thomas Stengaard und „Stone“ Johansson geschrieben hat (aber mit Sicherheit nicht selbst gesungen hätte), der aus gutem Grund ausgesiebt wurde.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

Meine Vermutung ist auch: Der war halt bei Bildergarten im Telefonbuch und hatte gerade einfach nix anderes vor. Stimmlich ist er ja eigentlich auch zu sehr auf sein Reibeisen zurückgeworfen, um ein wirklich guter Vocal Coach zu sein. Aber mal gucken, vielleicht kann er ja hinsichtlich der Bühnenpräsenz wertvolle Tipps geben. Da ich noch nie TVOG geguckt habe, muss ich mich da überraschen lassen.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

@Nils

Im Rateteam bei The Masked Singer finde ich ihn ganz witzig, musikalisch ist er allerdings ziemlich verzichtbar meiner Meinung nach.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Na ja, wie sagt man so schön? „Ein gebranntes Kind scheut das Feuer“. Die Vorbehalte kommen einfach daher, dass man schon mit ähnlichen Verfahren in der Vergangenheit schon eher schlechte Erfahrungen gemacht hat. Möglich, dass es dieses Mal anders wird, aber die Skepsis ist erst einmal gegeben.😉

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Gaby, keiner weiß, ob dieses Projekt jetzt wieder als Schuss nach hinten losgeht, oder ob man auf diese Art und Weise vielleicht mal wieder irgend jemanden findet, der oder die das gewisse Etwas hat und zündet. Doch wenn man immer nur aus den schlechten Erfahrungen gleich schon mal alles in Frage stellt, ist man auch nicht innovativ. Man sollte nach vorne schauen und vieles probieren.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Wie schon oben erwähnt, habe ich nicht grundsätzlich etwas dagegen, den Act vorher zu casten, nur zwei Konzepte miteinander zu vermischen halte ich für nicht sehr zielführend (und irgendwie auch ein bißchen unfair gegenüber den anderen Acts, da der „Wildcard“ ja doch mehr Aufmerksamkeit zukommt.)
Da fällt mir doch ein Beispiel ein, welches von einem Achtungserfolg gekrönt war: 2004 mit Max Mutzke. Das war aber auch ein Ausnahmekünstler und er Mentor Stefan Raab. Er hatte einfach ein Händchen für Talente. Fand es aber 2004 gegenüber den anderen teilnehmenden Acts in der VE auch unfair, sie mutierten eher zu „Statisten“. Dann hätte man sich dieses ganze Prozedere mit der Vorentscheidung auch gleich ganz sparen können, und die Castingshow zur Vorentscheidung ernennen können.

Nun, warten wir ab: Vielleicht findet sich ja ein Ausnahmetalent, zu negativ will ich ja gar nicht sein. Nur zwei Konzepte miteinander zu vermischen – halte nicht für gut.

inga
inga
2 Jahre zuvor

Bei der Zeile mit ‚TikTok‘ bin ich ausgestiegen.