Free European Song Contest: Conchita Wurst und Steven Gätjen moderieren die Show am 16. Mai

Bild: Raab TV / ProSieben

Ende März präsentierte Pro Sieben in Zusammenarbeit mit Stefan Raab den „Free European Song Contest“, der am 16. Mai Europa auf besondere Art und Weise zusammenbringen soll. Genauere Details zur Sendung gab es zunächst allerdings nicht – bis heute. Das Branchenmagazin DWDL vermeldete, dass Conchita Wurst und Steven Gätjen den FreeESC moderieren werden, auch zum Konzept der Sendung gibt es weitere Details.

ProSieben-Chef Daniel Rosemann äußert in einem Statement, dass Conchita und Steven Gätjen die perfekte Wahl für die Show seien, da Conchita als ESC-Siegerin Millionen Menschen begeisterte, während Steven Gätjen mit seiner Live-Erfahrung auf den großen Galas dieser Welt zu Hause sei.

Die Show wird im Rahmen der Auflagen durch die Corona-Pandemie stattfinden. Nichtsdestotrotz verspricht ProSieben „Glamour und Gala auf der großen internationalen Bühne“. Während der Show sollen dann prominente internationale Acts aus ganz Europa live im ProSieben-Studio in Köln auftreten und dabei ihr Herkunftsland vertreten. Welche Künstler das sein werden, ist derzeit noch nicht bekannt.

Nachdem alle Künstler aufgetreten sind, sind die Zuschauer an der Reihe: Sie vergeben Punkte und küren damit den ersten Sieger des Free European Song Contest. Mit der Ankündigung sind zudem die Rollen klar verteilt. Stefan Raab wird über seine Produktionsfirma Raab TV an der Umsetzung der Sendung beteiligt sein, aber nicht selbst in Erscheinung treten, beispielsweise als Moderator.

Der Free European Song Contest wurde am 31. März nur wenige Stunden vor der EBU-Show „Eurovision: Europe Shine a Light“ bekanntgegeben, die ebenfalls am 16. Mai ab 21 Uhr im Ersten übertragen wird. ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber hatte der EBU zunächst gemeinsam mit Stefan Raab ein alternatives Format vorgeschlagen, welches vorgesehen hätte, dass der ESC in anderer Form doch noch stattfinden kann. Letztendlich entschied diese sich aber für die Umsetzung der Sendung „Eurovision: Europe Shine A Light“, die alle teilnehmenden Künstler des ESC-Jahrgangs mit ihren Songs würdigen und feiern soll. Ob das am Ende gelingt oder ob doch der FreeESC Europa besser zusammenbringt, wird sich zeigen.

Über den Free European Song Contest und weitere aktuelle Themen werden wir heute Abend um 19 Uhr in unserem ESC kompakt LIVE auf YouTube sprechen. 


81 Kommentare

    • Ich erinnere mich dunkel, dass es mal Anfang der 90er auf MTV Europe einen Alternativ-ESC gegeben hat. Nur so 3 oder 4 Mal. Wer kann sich da auch daran erinnern und evtl. mehr dazu sagen? 🙂

      • Könnte man gerne wieder ausgraben. Vielleicht hat sich auch das herkömmliche Konzept des ESC mittlerweile überlebt und es ist Zeit für neue Wege. Möglicherweise auch das ein Zeichen im Schatten der Corona-Krise.

        Vieles wird sich ändern, das dürfte eigentlich allen klar sein.

  1. Ah, okay, die Sendung findet also doch statt, hielt ich erst für einen vorgezogenen April-Scherz, sorry.
    Ich bin gespannt, welche Künstler auftreten werden.

  2. Conchita ist ne Hausnummer!

    Die Frage ist, covern die Teilnehmer Songs, möglicherweise sogar Esc Songs oder singen sie ihre eigenen Lieder? Und inwiefern vergibt das Publikum Punkte? 12 Punkte Schema nach Land?🤔

    • Der FreeESC hat ja nichts mit dem eigentlichen ESC zu tun, also ist es recht unwahrscheinlich, dass dort ESC-Songs auftauchen werden, es ist eher (zumindest bisher) als eigenständiges Format zu verstehen… weiteres kommt bestimmt noch!

    • Das kann ich mir vom Raab irgendwie nicht vorstellen. Der wird das schon ernsthaft angehen und richtige SängerInnen verpflichten. Und nein, damit mein ich nicht zwingend Giovanni Zarella für Italien.:)

    • Da Raab an Musikshows wie BuViSoCo etc immer sehr ernst rangegangen ist gehe ich nicht davon aus das er solche Leute da hinstellen wird. Es gab immer den Unterschied zu seinen Raab Events und solchen seriöseren Musikshows.

      • Das Problem ist die Vorlaufzeit. Raab hat und hatte ungefähr 2 Monate Zeit, um bekannte Sänger aus Europa einzusammeln. Bei BuViSoCo hatte er ja schon das komplette Netzwerk an deutschen Künstlern an der Hand.
        Da ist schon ein Unterschied drin.
        Aber hoffen wir das Beste. Ich werde aber trotzdem noch skeptisch bleiben…

      • +Da Raab an Musikshows wie BuViSoCo etc immer sehr ernst rangegangen+

        Das meinst du nicht wirklich ernst? Der BuViSoCo bestand aus einigen Top-Künstlern von denen der gewonnen hat, der gerade in den Charts vorne lag.Dann gab es noch einige Künstler, die man kannte und noch paar unbekannte, die nichtmal in dem eigenen Bundesland gewählt wurde. Ein Wettbewerb war das nie, sondern die typische Raab-Dauerwerbesendung.

    • Ich könnte mir vorstellen, dass er in jedem Land ein paar Künstler fragt, ob sie Lust haben. Der eine Teil wird sicherlich sagen, dass es Konkurrenz zum eigentlichen ESC ist und daher absagen, ein anderer Teil hat gar keine Lust und die Leute, die Bock drauf haben können teilnehmen. Aus jedem Land jemanden zu haben würde die Show zeitlich sprengen, 41 Beiträge an einem Abend wäre echt hart, sodass man bei 20-25 Beiträgen landen könnte. Sehr gespannt bin ich darauf, wie man das Voting umsetzen will. Gibt’s was ganz neues? Gibt es in den anderen Ländern Juries oder hat er Kooperationen mit weiteren TV-Anstalten(geht sowas überhaupt bei den Privaten?)? Stimmen die Zuschauer überhaupt ab? Sehr interessante Dinge, die noch zu klären sind.
      Aber wie viele Vorredner schon sagten: Conchita als Moderatorin! Da hat Raab einen ordentlichen Fang gemacht.

      • So, jetzt habe ich auch den Pro7-Artikel gelesen: Eine Frage beantwortet er ja schon, die Zuschauer stimmen mit ab-zumindest die Deutschen.

  3. Ich find’s nach wie vor ärgerlich, dass Pro 7 und Stefan Raab diese Sendung zeitgleich mit der EBU-Sendung ausstrahlen möchten. Schade, dass Conchita Wurst da mitmacht. Wenn ich dann auch noch vom ERSTEN Sieger des Free European Song Contest lese (auch wenn diese Formulierung so vielleicht von Euch kommt und nicht von Pro 7), dann schwant mir für die ESC-Abende der nächsten Jahre Böses.

    Welche Aussage soll eigentlich mit dem Titel „FREE European Song Contest“ über den etablierten Konkurrenten gemacht werden? Ist der Eurovision Song Contest nicht „free“?

      • Danke, Benny! Da steht: „Am Ende vergeben die Zuschauer Punkte und küren den ersten Sieger des neuen, freien europäischen Songwettbewerbs.“ Dann bin ich mal gespannt, ob im nächsten Jahr der zweite Sieger des neuen, freien europäischen Songwettbewerbs zeitgleich mit dem Sieger des alten, unfreien europäischen Songwettbewerbs gekürt wird.

    • Vielleicht soll gar keine Aussage gemacht werden und die Bemerkung ist wertfrei?

      Und wer sagt denn, dass der Free ESC immer gleichzeitig mit dem ESC stattfindet? Wer sagt, dass der ESC nochmal stattfindet?

      Ich finde auch die Formulierung „erster Gewinner“ nicht unglücklich oder so, sondern vollkommen normal.

      Kann es sein, dass du das alles grad etwas überinterpretierst, weil dir Raab nicht zusagt? 🙂

      • Nun, die Worte „erste“ und „neu“ legen zumindest nahe, dass da etwas Dauerhaftes ins Leben gerufen werden könnte. Ob das wirklich auch in Zukunft zeitgleich mit dem ESC stattfinden soll, ist tatsächlich Spekulation, aber ist diese Möglichkeit wirklich so fernab jeglicher Realität?

        Und ja, dass ich Stefan Raab zutraue, dass er wegen der Zurückweisung seiner Idee durch die EBU gekränkt sein könnte und deswegen so handelt, ist vielleicht schon ein bisschen hart, aber er hätte sich ja, wenn ihm der ESC wichtiger ist als seine Selbstdarstellung, ruhig für eine zeitliche Verlegung bei Pro7 einsetzen können.

      • @Thomas M.
        Klar, diese Begriffe deuten schon darauf hin, dass man auf einen Erfolg hofft und daraus dann eine dauerhafte Sache machen will. Aber das wäre ja nicht verwerflich. Es kann mMn nicht genügend Musikshows und -wettbewerbe im deutschen TV geben.

        Wenn der Free ESC dann immer zeitgleich zum „richtigen“ ESC ausgetragen wird, wäre das natürlich höchst unglücklich. Das wäre aber auch dumm. Der ESC ist natürlich eine große Konkurrenz, diese Ersatzshow jetzt nicht so sehr. Die wird nicht viel Quote erzielen, würde sogar spekulieren, dass Raab da vorne liegt. Aber gegen den „richtigen“ ESC hat kein anderes Programm eine Chance. Von daher wird Pro7 so gescheit sein, dass im Erfolgsfall nicht parallel zu zeigen.

      • Ok, Deine und Bennys Ausführungen gegen eine Zeitgleichheit in der Zukunft sind doch recht überzeugend. Stefan Raab ist ja durchaus intelligent, er würde das vermutlich auch realistisch einschätzen. Und ich kann ihm ja mal zugestehen, dass er, falls er jetzt gekränkt sein sollte, das in einem Jahr überwunden haben könnte. Wer weiß, vielleicht sieht er seinen Wettbewerb dann ja sogar als Werbung für den ESC im Vorfeld (so, jetzt aber Schluss, ich will’s ja nicht übertreiben mit den positiven Gedanken … 🙂 ).

      • Ich spekuliere auch mal: wenn es einen „ersten Gewinner“ geben wird, wird es daneben auch einen „zweiten“ und „dritten“ geben. Vielleicht werden die ersten drei Platzierten mit Gold, Silber u. Bronze geehrt.

        Beim ESC 1970 in Amsterdam wurden auch die Top 3 geehrt: Dana (Irland, Platz 1), Mary Hopkins (UK, Platz 2) u. Katja Ebstein (Deutschland, Platz 3). Die Ehrung fanden alle Künstler und Songwriters sehr gut. Nur die EBU nicht, es blieb bis heute eine einmalige Sache. Schade!

    • Ich verbinde „Free“ damit, daß ja die Teilnahmebedingungen beim „echten“ ESC eigentlich sehr eingeschränkt sind. So darf nur ein Land teilnehmen, daß der EBU angehört, ja sogar darf eigentlich nur der TV-Sender teilnehmen, welcher Mitglied der EBU ist. Unter „Free“ würde ich verstehen, daß irgendein Künstler irgendeines Landes unabhängig von der EBU teilnehmen kann. Die EBU gibt ja auch viele weitere Regeln vor, welche „unfrei“ sind. Deswegen darf ja auch 2021 kein Song teilnehmen, der 2020 auftreten wollte. Es gäbe noch zahlreiche andere Regeln welche Teilnehmerländer der EBU erfüllen müssen, wenn sie dabei sein wollen. Man denke nur an Kosovo, Kasachstan, Färöer, Liechtenstein usw.
      Vielleicht deswegen „Free ESC“.
      Aber vielleicht einfach nur eine Wortwahl von Pro 7 oder Stefan. Hätte ja auch „New ESC“ „The alternativ ESC“ heißen können. Oder wie in der Türkei „Turkvision Song Contest“

      • Johann, vielen Dank für die Erklärungen zum Wort „free“. Wobei ich die eine oder andere zur „Unfreiheit“ beitragende EBU-Regelung wirklich gut finde (z.B. dass die Titel nicht schon vor einem bestimmten Datum veröffentlicht sein dürfen).

        Vielleicht noch kurz zu Stefan Raab: Ich bin auf Artikel gestoßen, in denen ich daran erinnert wurde, dass er sich schon mal mit der BILD-Zeitung angelegt hat (das hatte ich irgendwie vergessen gehabt). Nachdem ich mich doch schon ab und zu kritisch über ihn geäußert habe, will ich betonen, dass ich ihm dafür einen großen Pluspunkt gebe.

  4. Wie sollen denn diese prominenten, internationalen Acts aus ganz Europa, die live auftreten sollen, nach Köln kommen? Es steht doch zu erwarten, dass die Grenzschließungen weiter verlängert werden (von den Ausreiseverboten aus anderen Ländern/Quarantäne von 14 Tage für Einreisende ganz zu schweigen). Zumindest bis zum 4.5. läuft es in Deutschland weiter wie bisher. In Frankreich sogar schon bis 10.5.
    Ein bisschen realitätsfern, die Verantwortlichen bei PRO7. Am Ende wird es auf „Home“-Zuschaltungen aus einzelnen Ländern hinauslaufen.

    • Es geht in Deutschland nicht bis zum 4.5. weiter wie bisher. Erstens ist der 3.5. im Gespräch, zweitens ist noch nix beschlossen, drittens gilt das „nur“ für Kontakt- und Reisebeschränkungen. Oder soll gelten. Die Grenzen sind zwar zu, aber wer zur Arbeit muss, kommt auch entsprechend rüber. Und nicht jeder, der aus dem Ausland kommt, muss zwingend in Quarantäne.

      • Ich würde mich mal besser informieren. Ein-und Ausreisende aus dem Ausland müssen für 14 Tage in Quarantäne, es sei denn sie sind Pendler oder Saisonarbeiter. Ferner ist nix im Gespräch, sondern entschieden und zwar bis 4.5. Und die von dir zitierten Reisebeschränkungen sind fix. Im Übrigen geht es nicht nur um deutsche Regelungen. Einen internationalen ESC Akt als Pendler zu bezeichnen, der „zur Arbeit muss“ finde ich wirklich putzig. Einfach mal abwarten. 😉

      • @Olli D.
        Ja, als du um 21 Uhr geantwortet hast, war ich fix. Ich hatte Stunden vorher leider keine Glaskugel. Das sollte dir einigermaßen einleuchten, oder?

        Und keine Sorge, ich bin bestens informiert.

      • Die Reisebeschränkungen waren auch schon um 16.08 Uhr fix. Du bist schlichtweg und grundsätzlich halt zu flott im Kommentieren. Wie auch bei den pendelnden ESC Stars. 😉
        Aber beruhigend, dass du informiert bist….

      • @Olli D.
        Es ist schlicht und ergreifend nicht richtig, was du sagst. Ich erlebe das seit Wochen hautnah im engsten Freundeskreis, wie das mit den Reisebeschränkungen und der Quarantäne ist. Aber du wirst diese Fälle sicher auch besser kennen, weil du mich so gut kennst. Alter.

      • Da isser wieder. Alter. Klar kennst du dich aus.
        Es ging hier nicht um deine Erfahrungen im Freundeskreis, sondern den konkreten Stand zu einem Zeitpunkt, als deine Aussage schon längst überholt war.
        Und das nervt mich halt. Menschen, die immer noch weiter auf ihrem Recht beharren und weiter diskutieren müssen anstatt einfach abzuschließen.
        Aber ich bin jetzt raus und überlasse dir – da es dir ja hier und überall auf dem Blog wichtig ist – gerne das letzte Wort.

      • Mein lieber Olli, ich hab leider keine Kontakte in Regierungskreise, du offenbar schon. Wenn für dich also gestern um 16:08 Uhr schon klar, was beschlossen ist – für mich war es das nicht. Ich habe davon erst gegen 19:30 Uhr erfahren bzw. dann in der Tagesschau. Viel früher wurde es nämlich nicht offiziell bekanntgegeben.

        Im Übrigen ging es auch darum, dass ich sagte, dass nicht jeder zwingend in Quarantäne muss, der aus dem Ausland kommt. Dem hast du widersprochen. Das ist ja hier nachzulesen. Und diese deine Aussagen sind dazu nunmal einfach falsch.

      • Nochmal (und zum letzten Mal) : Lies dir die Quarantänebestimmumgen auf der bmi.bund Seite durch. Und behaupte dann bitte nicht weiter, dass ein aus dem europäischen Ausland einreisender internationaler ESC Star unter die Rubrik „Saisonarbeitskräfte“ oder „zwingend notwendig“ oder „medizinisch notwendige Kräfte“ fällt . Diese Personen sind weder auf der Durchreise, noch ist ihr Aufenthalt in irgendeiner Form notwendig (außer für Pro7).
        Nenn mir also bitte die Bestimmung, unter die der von mir beschriebene, nach Deutschland aus z.B.Russland einreisende ESC Star fallen soll, damit er nicht in Quarantäne kommt. Ok, der Russe könnte natürlich nebenberuflich noch Erntehelfer sein. Vergessen.

        Ich bin mir im Übrigen fast sicher, dass die Sendung ohnehin verschoben wird und nicht gegen den regulären ESC Termin gesetzt wird. Pro7 wird ein Quotendesaster vermeiden wollen.
        Der normale ESC Zuschauer guckt am ESC Abend das Erste und nicht Pro7.

      • P.S. Mit „jeder muss in Quarantäne“ bezog ich mich natürlich darauf, dass der ESC Star NICHT unter die Ausnahme der Pendler usw.fällt. Das sollte aber eigentlich logisch gewesen sein, weil ich es gleich erklärt habe 😉

      • Das mag ja sein, dass der Spiegel das um 15:30 Uhr berichtet hat. Es wurden ja viele Infos vorher an die Presse durchgesteckt, wie üblich. Aber ich warte grad in diesen Zeiten immer dann auf offizielle Statements – und die gab es um 15:30 Uhr noch ncht, sondern erst ein paar Stunden später.

        Ich hab übrigens nie behauptet, dass ESC-Stars Saisonarbeiter sind. Wo du diesen Quatsch her hast, wirste mir wohl zeigen müssen. Ich kann das hier als Formulierung von mir nämlich nirgends finden.
        Ich habe nur geschrieben, dass man Künstler reisen lässt, ohne dass man sie in Quarantäne schickt. Das ist nunmal Fakt. Von daher weiß ich nicht, worüber wir diskutieren.

      • Mein „sie müssen in Quarantäne“ bezog sich auf die einreisenden Künstler. Wenn du antwortest, dass das nicht für jeden gilt, dann beziehst du dich direkt darauf. Dann kann ich auch antworten, dass das keine Saisonarbeiter sind.

        Aber du darfst gerne wieder das letzte Wort haben

    • Es gibt einige nichtdeutsche bekannte Künstler, die in Deutschland und Umgebung wohnen oder aktuell da sind.(Leben z.B. Tom Hugo und Dadi Freyr nicht in Berlin). Theoretisch wäre es also durchaus möglich einige bekannte Nichtdeutsche auftreten zu lassen. Die Frage ist da eher, ob die dabei mitmachen würden.
      Conchita ist da schonmal ein Fingerzeig, dass da ne gewisse Akzeptanz existiert.

  5. Man muss die Einreisebestimmungen eigentlich nicht beachten, da im Land genügend Italiener, Serben und angeblich sogar Türken leben, die ihr Heimatland vertreten könnten.

    • Nein wird es nicht geben. Man muss da zwischen Prosieben/ Raab Events und eine Musikshow unterscheiden. Beim BuViSoCo sind auch Bekannte und Unbekannte Bands angetreten und ich denke so ähnlich wird man es auch hier haben. Aber nicht mit den in deinen Augen üblichen verdächtigen.

      • Die Teilnehmer dort waren zum Teil um Lichtjahre interessanter als die meisten Acts, die für „uns“ seit 2013 beim ESC geträllert haben.

  6. Wollte Conchita sich eigentlich nicht mehr in den Fummel als Conchita Wurst werfen? Neues Image und so. Von wegen Conchita Wurst ist tot, nie wieder Drag usw. Und jetzt wieder Meinung geändert? Da muss aber jemand das Geld wahrscheinlich ganz dringend nötig haben im Moment.

    • Conchita Wurst hat stets gesagt, dass sie Conchita inklusive Fummel nicht ablegen wird, sondern mal als Tom, mal als Conchita auftreten wird. Oft sind an einem Abend beide auf der Bühne. Geld hat sie bestimmt genug.

  7. Der Verschwörungstheorie, dass Raab sicherlich auch nächstes Jahr gegen den „echten“ ESC antritt, halte ich für total abwegig. Wenn man sich anschaut, welche Quoten der Bundesvision Song Contest hatte und welche Quoten der ESC regelmäßig hat, wäre das absolut idiotisch. Raab ist ja nur auf dieses Datum gegangen, weil der ESC da eben nicht stattfindet…

  8. Woher kommt denn immer diese Pessimistische Stimmung und das schlecht reden an allem? Es wirkt als könne egal wer die beste Alternative zum Abgesagten ESC bieten aber man sucht wieder das Haar in der Suppe um es Kritisieren zu können und schlecht zu finden. Fakt ist das sich das Konzept gut liest. Wie es mit den Künstlern Aussieht wird man in den nächsten Tagen und Wochen erfahren. Aber wer Raab und seine Musikshows kennt weiß er hat eine Leidenschaft dafür und setzt da nicht auf Leute wie Zarella,Kelly und co. Ich würde einfach mal abwarten und schauen was man da geplant hat als sofort alles so schwarz und schlimm zu sehen.

    Selbiges war hier aber auch schon bei der Auswahl des Deutsch ESC Beitrags zu sehen. Noch nicht bekannt wird in den Kommentaren schon gemeckert das es eh nichts wird und man sowieso wieder hinten landen würde. Da zeigt sich wieder das Deutschland wirklich das land der Meckerer ist und Optimismus ein Fremdwort oft scheint.

    • Mein Optimismus, dass die Sendung verlegt wird, hat sich leider nicht erfüllt. Kritik finde ich also durchaus berechtigt; ich wundere mich ehrlich gesagt, dass sich da nicht mehr drüber ärgern.

      Ganz anders war die Situation vor der Bekanntgabe des deutschen Beitrags, als die Menge an kritischen Kommentaren hier wirklich sehr groß und m.E. im Inhalt oft zu heftig war.

  9. Als Italiener bin ich gespannt, wer uns in diesem Wettbewerb vertreten wird. Ich hoffe, es wird ein Sänger sein, der aus Italien kommt und dort erfolgreich ist, nicht einer dieser Sänger mit italienischer Herkunft, der in meiner Heimat niemanden kennt (Giovanni Zarrella, Pietro Lombardi usw)

  10. Ich bin gespannt, was da auf uns zukommt, werde aber sicherlich dem ESC treu bleiben und die Show aus den Niederlanden live anschauen.

    • Ich auch. Werde diesen „Free European Song Contest“ aber aufnehmen und mir später mal anschauen.
      Ich glaube auch nicht, dass diese Sendung eine Konkurrenz für den ESC ist.

  11. Und welche Künstler werden da auftreten? Na hoffentlich nicht Giovanni Zarrella für Italien, Joey Kelly für Irland. Für so ein schwachsinn ist mir meine Zeit zu schade. Da hoffe ich doch das da was anderes kommt.

  12. Haha – Conchita-Ca$h eben: Sich erst offiziell vom Conchita-FemStyle zu distanzieren, dann aber von Pro7 bei Heidis Dragshow und dem Raabcontest als Testimonial einkaufen zu lassen. 😉

    Zur Sendung: Werde sie nicht live ansehen – egal mit welchem Label versehen, weil mir a) das Projekt zu durchschaubar ist und b) mir persönlich nicht nach happy-Voting-Announcements und Wettbewerb ist. Mal abgesehen von der Dauerwerbung wie man es von TMS und BuViSoCo kennt.

  13. Also ich bin da halt eher skeptisch und lass mich positiv überraschen als mich über was vermeintlich tolles zu freuen und enttäuscht zu werden. Was ich auch etwas unglücklich finde ist der gleiche Zeitpunkt der Shows aber das ist ja dank Technik und Mediatheken heutzutage kein Problem mehr. Und ja Stefan Raab zeugt eher für Qualität bleibt aber doch der Zeitfaktor Free European wird er heißen weil man keiner EBU angeschlossen ist und deren Regeln beachten muss. Das kann von Vorteil sein weil man ja eigene Regeln aufstellen kann. Wenn die Show tatsächlich ähnlich wie Buvisoco ist auf internationaler Ebene ist dann kann das wirklich was tolles werden. Grundsätzlich ist jede Musiksendung für mich ein yes Go

  14. Hoffentlich bleibt es bei Conchita nur beim moderieren und sie überlässt den *Bitte jetzt anrufen Pausen Act * jemand anders. ( da bitte auch von Jan Delay absehen) .
    Nervig war sein Auftritt in Tel Aviv als er seine neuen Songs zum besten gab.
    Schön zwar , das Er nur noch DAS Singen möchte was ihm Spaß macht – aber wenn sehr viele Menschen dabei in Richtung Ausgang oder Theke strömen kann doch irgendetwas nicht stimmen.
    Egal wie sie sich auch weiterhin als Künstler/in nennen wird, dieser gesungene Quark aus Techno/Elektro/Pop oder sonst etwas hätte ohne ihren Sieg damals keinen Bestand.
    Schade ,Potenzial für bessere Song und ihre Umsetzung wären sicherlich da.
    Die hübschen Spaniern neben uns gingen schonnach dem ersten Lied und
    ich hatte nach seinem Auftritt Kopfschmerzen!

    • Con Wurst wird das gleiche Schicksal wie Johnny Logan ereilen. Beide kommen nur dann zum Ausdruck, wenn es um den ESC geht. Außerhalb dessen ist das Interesse beider mager!

  15. Keine Frage: ich bin bei der Raab-Veranstaltung dabei und kann auf die feuerzeugschwenkende Gedenkrevue der EBU dankend verzichten. Wenn es 2021 wieder einen ESC geben sollte, bin ich wieder an Bord. Aber dieses Jahr ist sowieso alles anders.

  16. Ok, also kein Aprilscherz, das Ganze. Aber wenn ich so an den BuViSoCo denke oder auch an die Schlag den Raab-Sendungen….da war gefühlt mehr Sendezeit für Werbung als reine Show. ProSieben halt….also wenn ich mir die Sendung anschaue, dann ganz sicher nicht live sondern im Nachgang. Das verkürzt die Sache ernorm :-).

  17. Für mich scheint dieses Konzept wesentlich interessanter zu sein als die EBU-Show. Zumindest werde ich von Reeperbahn und Urban verschont, Warum sollte Conchita nicht bei der Konkurrenz sein ?

    • Weil durch diese Konkurrenz potentiell ESC-interessiertes Publikum außerhalb der Bubble von der EBU-Veranstaltung abgezogen wird. Die 41 Songs und ihre durch den Ausfall des ESC gebeutelten Interpret/innen werden somit von NOCH weniger Menschen zur Kenntnis genommen werden.

      • @Thomas Da hast du recht, ich finde es aber genauso unglücklich, dass die 41 Beiträge jetzt in Europe Shine a Light in maximal 1 Minute Länge abgefertigt werden – mehr bleibt bei der vorgesehenen Sendungslänge ja gar nicht. Wirklich schade für die Künstler! Ich werde es wohl nie ganz nachvollziehen können, warum man den Vorschlag von RAI aus Italien nicht übernommen hat, das hätte meiner Meinung nach alle Seiten einbezogen und trotzdem hätten wir einen Gewinner und die Künstler durch das Voting entsprechend mehr Aufmerksamkeit bekommen… vom Konzept finde ich die Pro Sieben Show spannender, verstehe es aber genauso, wenn man live Europe Shine a Light schaut!

  18. Ich werde an 16.5. lieber Prosieben gucken. Wenn schon, dann mit „richtiger“ Musik, die zur Abstummung steht. Die EBU hat es bei mir mit dem Geschwafel über „versicherungsrechtliche Gründe“ komplett verscherzt, die Alternativshow ist kein Ersatz. So sehr es mir um die urspünglichen Lieder leid tut. Es ist keine Verpflichtung als Fan, alles zu schlucken.

    Zudem ist mir Gätjen um Lichtjahre lieber als Urban.

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