Thomas Schreiber: „Stefan wünsche ich Erfolg“

Der 31. März 2020 wird in die ESC-Geschichte Deutschlands eingehen. Am Vormittag kündet Stefan Raab exakt für den Tag, an dem der ESC 2020 hätte stattfinden sollen, auf dem Online-Medienmagazin DWDL einen „Free European Song Contest“ an. Wenige Stunden später veröffentlicht (wieder) DWDL erste Details zu den EBU-Showplänen „Europe Shine A Light“ für den gleichen Abend. Das kann kein Zufall sein. Wir haben ARD-Unterhaltungschef Thomas Schreiber zum Song Contest Duell der (ESC)-Showgiganten ARD vs. ProSieben befragt.

ARD Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber beim ESC Workshop 2018 (2)
Thomas Schreiber beim ESC-Workshop 2019 in den maarwegstudios in Köln

Die Nachricht eroberte die Bubble im Sturm.Free European Song Contest“ soll die Show heißen, die für Stefan Raab Anlass ist, nach jahrelanger Beinahe-Abstinenz wieder mit engem ESC-Bezug (zumindest als Produzent) ins Musik-Biz zurückzukehren. Abgesehen davon, dass es eine Live-Show aus Köln werden soll, die exakt am ursprünglich vorgesehenen ESC-Finaltermin, dem 16. Mai 2020 ausgestrahlt wird, gibt es noch keine konkreten Informationen – das Konzept (soweit es schon eines gibt) verliert sich derzeit noch in den Nebeln von Norwegen, genauso wie die Frage, ob der von Pro7 in der Pressekommunikation maximal überhöhte Stefan Raab auch persönlich vor der Kamera stehen wird. Der Eindruck wird erzeugt, gesagt wird es aber nicht.

Die Raab-Ankündigung dürfte für Thomas Schreiber Anlass gewesen sein, auf derselben Plattform DWDL über die Pläne der EBU für den gleichen Tag zu sprechen. Angelehnt an Katrinas Klassiker „Love Shine A Light“ soll die EBU-Show „Europe Shine A Light“ möglichst alle 41 ESC-Teilnehmerländer inklusive Australien zeitgleich vor dem Bildschirm versammeln.

Auf der offiziellen EBU-Seite Eurovision.tv findet sich dazu noch nichts (31. März 2020 um 17:00 Uhr). Wir haben Thomas Schreiber (vor Bekanntgabe der EBU-Pläne) zu dem Flankenangriff von ProSieben auf die ARD-Primetime befragt.

Die EBU hat für den 16. Mai 2020 „alternative programming, but not a competition, to help unite and entertain audience around Europe“ angekündigt. Wie weit sind diese Planungen fortgeschritten?

Das soll nach meiner Kenntnis heute vorgestellt werden. (Anmerkung: Inzwischen hat die EBU die Pläne für den 16. Mai 2020 veröffentlicht, alle bislang bekannten Details stehen hier.)

Wird sich der NDR/die ARD an diesen Plänen beteiligen?

Für mich ist es nicht vorstellbar, dass Deutschland sich nicht am Versuch der niederländischen Nachbarn beteiligt, für diesen Abend Europa zusammen zu bringen. Wir sollten uns nicht gegenseitig Konkurrenz machen.

Inzwischen haben einige EBU Mitglieder / TV-Stationen (u.a. SVT, BBC) angekündigt, am 16. Mai 2020 ein individuelles selbstkonzipiertes ESC-Programm auszustrahlen. Wie bewerten Sie dieses Abweichen von der oben zitierten EBU-Ankündigung?

Bislang lag kein Konzept der niederländischen Sender und der EBU vor.

Gibt es auch in der ARD Überlegungen, ein eigenes ESC Format für den 16. Mai 2020 zu produzieren? Wenn das so ist, können Sie uns schon etwas dazu verraten?

Ich hatte in der Nacht und am Morgen nach der Absage ein Konzept für eine europaweite Show für 40 europäische Länder und Australien geschrieben, mit Stefan Raab abgestimmt und an die EBU und die Niederländer verschickt. Bei uns wären alle 41 Acts mit ihren Songs in 3 Minuten Länge live aufgetreten – jeweils per Schalte aus ihren Heimatländern. Das hätten Fernsehstudios, Auftritte am Strand oder aus dem Wohnzimmer oder dem Musikstudio sein können – Hauptsache, live gesungen. Dafür gab es keine Mehrheit.

Heute hat Stefan Raab angekündigt, auf ProSieben den „Free European Song Contest“ auszustrahlen, am 16. Mai 2020 um 20:15 Uhr. Sind Sie mit diesen Plänen vertraut? Gibt es hier die Chance, die enge und erfolgreiche Partnerschaft des NDR mit ProSieben (von 2010 bis 2012) wieder zu aktivieren?

Das ist schwer, die Show soll ja am 16. Mai ab 20.15 Uhr bei ProSieben laufen, und ich mach hier auch noch Werbung dafür….

Empfinden Sie diese Ankündigung als Wettbewerb? Beeinflusst diese Ankündigung ggf. Ihre programmplanerischen Entscheidungen?

Nein. Wir beteiligen uns an einem europäischen Programm, Stefan wünsche ich Erfolg für seine ProSieben-Show.

Das Interview wurde schriftlich geführt.

ULfR Premiere Investigative Fragen von ESC kompakt an Deutschlands ESC Chef Thomas Schreiber
Thomas Schreiber im Interview mit den ESC-kompakt-Bloggern Florian und Benny anlässlich der Präsentation von Ben Dolics „Violent Thing“

Inzwischen hat Thomas Schreiber auf DWDL in einem ergänzenden Interview weitere „Backstage“-Details verraten. Einiges – wie z.B. die Kritik am unabgestimmten Vorpreschen der EBU in Bezug auf die Planungen 2021 – hatte er auch schon im letzten Interview von ESC kompakt gesagt.

Bemerkenswert ist im DWDL-Interview vor allem, dass er sein eigens in Lichtgeschwindigkeit erarbeitet „Alternativ-Konzept für einen Eurovision Song Contest 2020“ gemeinsam mit Stefan Raab (Wortlaut: „übrigens im Namen von Stefan Raab und mir“)  an die EBU und „die holländischen Kollegen geschickt“ hat. Das klingt für den Autor diesen Zeilen so, als hätte er Stefan Raab erst auf die Idee gebracht, am 16. Mai 2020 mit ProSieben sein eigenes Ding zu machen, nachdem es für das unserem Interview weiter oben beschriebene Alternativ-Konzept „in Europa keine Mehrheit gegeben“ hat.

Die ARD wird am 16. Mai 2020 ab 21:00 Uhr das EBU-Format „Europe Shine A Light“ zeigen, für das die niederländischen Gastgeber die Produktionsverantwortung übernehmen. Ab 20:15 Uhr wird es davor eine Pre-Show geben, in der Ben Dolic breiten Raum bekommen soll.

Musikfans müssen sich also am 16. Mai 2020 zwischen zwei zumindest ähnlichen TV-Angeboten entscheiden. Entsprechend lakonisch kommentiert Thomas Schreiber im DWDL-Interview die Raab-Gegenprogrammierung als „eine schöne Idee, leider am falschen Sendetag“.

Man kann es auch noch pointierter sagen, wenn Ihr mir diese persönliche Schlussbemerkung erlaubt. Den Wettbewerb zwischen den öffentlich-rechtlichen Sendern und den Privatsendern in allen Ehren, diese „Wir versalzen Euch die Suppe“-Initiative von ProSieben (die auf Meta-Ebene derzeit ganz andere Schlagzeilen machen) ist – nach derzeitigem Kenntnisstand – speziell in diesen Wochen, wo vielerorts/europaweit (zu Recht) Gemeinsamkeit beschworen wird, einfach nur Schrott.


50 Kommentare

  1. Naja, vielleicht hatte Stefan Raab ja schon, angeregt durch TS oder wem auch immer, ein Programm ausgearbeitet, alles abgeklärt etc, da er nach der „Absage“ von der EBU davon ausgegangen ist, dass kein Alternativprogramm gehalten wird. Und dass jetzt beide Ankündigungen an einem Tag kamen und für denselben Tag vorgesehen sind .. shit happens

  2. Man kann T. Schreiber Vieles vorwerfen, aber dass er den europäischen Gedanken wegwirft sicher nicht!!!! Ich wünsche dem EBU-Angebot viel Erfolg. Für mich persönlich hat die EBU Vorrang vor allen Alternativangeboten in dieser Scheißcoronazeit.✋

  3. Die EBU hat doch mit ihren zähen Ankündigungen und ihrem ungenügenden Umgang mit dem ESC längst alle Möglichkeiten verspielt. Jetzt kommen die mit einem schwachen Alternativangebot um die Ecke, das den ESC auf sein Rahmenprogramm zusammendampft. Auch wenn es mir für Schreiber ein wenig Leid tut, ist Raabs FESC sicher kreativer und kommt dem ESC näher als dieses fadenscheinige Programm der EBU. Klar, kann sein dass diese Alternative irgendwie Schreibers Idee war, aber es wäre ja auch möglich gewesen, bei dieser EBU-Suppe nicht mitzumachen. Sieht man ja in anderen Ländern. Raab bietet jetzt vielen enttäuschten Fans die Möglichkeit, auf eine neue, Show mit positivem Grundgedanken hinzufiebern. Ich bin dafür sehr dankbar.

      • Es zeigt sich mal wieder – wie so oft – das die Artikel nicht richtig und aufmerksam durchgelesen werden. Dann kommt so eine merkwürdige Stellungnahme heraus. Traurig.
        Bitte zollt den Kompakt-Schreibern mehr Respekt und würdigt ihre Artikel. Sie haben es verdient !!!

      • Näher am eigentlichen Charakter des ESC als europäischer Songwettbewerb meine ich. Wie die EBU mit den Acts und ihren Songs umgeht, hat man ja in den letzten Wochen zu genüge gesehen und außerdem manifestiert es sich darin, dass es wichtiger zu sein scheint, ein bisschen Firlefanz zu machen als alle Songs zu zeigen. Es geht also nicht um die Musik, sondern um eine Art Rahmenprogramm ohne wirklichen Inhalt. Was habe ich da denn jetzt angeblich falsch verstanden oder nicht gelesen?

  4. Wenn Raab ein gutes Konzept findet, zieht er es durch.
    Und so schneckenhaft wie sich die EBU bewegt hat, inklusive der Ankündigungen einiger Sender ihr eigenes Konzept zu fahren war der 16.Mai doch frei für ihn.
    Hatte nicht sogar das niederländische Fernsehen selbst, schon ein Alternativprogramm angekündigt, in dem von einer Europaweiten Show am Samstag nun gar keine Rede war?
    Da wurde die EBU wohl zu etwas getrieben was sie nicht wirklich wollte: eine eigene Alternative für den 16.Mai zu veranstalten.
    Hatte man in Genf etwa gedacht wir sagen ab, tauchen ab rufen am 01.09.2020 einfach die neue ESC-Saison Rotterdam 2021 aus und tuen so als hätte es Die Zeit dazwischen nicht gegeben?
    Die EBU hat ihr ureigenes Ziel Europa mit den technischen Möglichkeiten des Fernsehens zu verbinden sowas von verfehlt.
    Leider verwechselt die EBU das seit Jahren mit den technischen Möglichkeiten der modernen Bühnen- und Lichttechnik…..

  5. Eigentlich können wir uns nicht beklagen. Zwei neue Sendeformate mit ESC – Bezug als Ersatz für den ausgefallenen ESC , dazu werden wir von einer weiteren Reeperbahn-Flaute verschont und erhalten eine neue Einstimmungsshow.
    Nun freut Euch doch !

  6. Den letzten Absatz finde ich einfach Falsch. Wer weiß ob Raab oder der Sender überhaupt Kenntnis hatten das nach der Ablehnung überhaupt noch ein anderes Programm ausgearbeitet wird. Das sein alter Haussender Prosieben sich bereit erklärt sowas mit auf die Beine zu stellen sollte auch nicht verwundern. Ich finde was die EBU da präsentiert hat eher die größere Frechheit. Lange zeit erst mal schweigen und nichts tun während einige Länder schon ihr eigenes ESC Süppchen kochen – nur um dann doch ein Programm bieten zu wollen was eine Frechheit ist. Man will 41 Künstlern eine Bühne bieten zeigt aber die Auftritte nicht komplett, zeit um die Leute richtig vorzustellen etc wird es auch da nicht geben. Das wird eine Abgehetzte Veranstaltung die nichts halbes und nichts ganzes ist. Außerdem hat in meinen Augen die Personaliendebatte bei ProsiebenSat1 nichts mit dem Thema des Senders Prosieben und seiner Entscheidung eine solche Sendung zu machen zu tun. Das wirkt grade so als bräuchte man einen Grund das ganze zu Kritisieren und nimmt dabei einfach etwas aus der Sendergruppe.

  7. Ich bin froh, dass es überhaupt etwas geben wird, egal wie das nun genau aussehen soll. Grundsätzlich bin ich hier aber bei der EBU Sendung. Ich möchte einfach die Lieder/ Sänger an diesem Abend sehen, die ich auch in der Halle erlebt hätte, auch wenn die Lieder (weil eben alle 41) dann verkürzt sind. Darauf habe ich ja auch die ganzen VE Wochen seit Albanien hingefiebert. Da brauch ich sicher keinen Raab mit gefühlten 100 Werbeunterbrechungen, und welchen Songs? Nein Danke, dann lieber keinen Wettbewerb wie so einen – und dann genau an diesem Abend zur gleichen Zeit😬 Da bin ich ganz bei Peter: das ist Schrott

    • Anscheinend sind die „Goldkehlchen“ bei Pro7 abgeblitzt, sonst kann ich mir den letzten Absatz ehrlich gesagt auch nicht erklären.

    • Ich finde den letzten Absatz voll in Ordnung. Pro7 kann, wenn es den ESC würdigen will, die Sendung verschieben (wie wär’s am Semi-Dienstag oder -Donnerstag oder einen Samstag früher oder später?
      Mag sein, dass sie zuerst dran waren, aber diesen Termin aufrecht zu erhalten, fände ich jetzt ziemlich daneben.

      • @Thomas M.
        Ja, das kann man so sehen. Was ich nicht tu, aber darum gehts mir nicht.
        Meine Problem mit dem letzten Absatz sind: die Probleme in der P7-Vorstandsetage haben nichts mit diesem Thema zutun, erstens. Zweitens: die Corona-Krise damit zu vermengen ist populistischer Scheiß. Tschuldigung, aber das regt mich echt auf, da muss ich mal so deutlich werden. Die Gemeinschaft, die grad nicht nur beschworen, sondern auch gelebt wird, ist zweifellos richtig. Aber wir müssen nicht so tun, als wäre P7/Raab hier der Böse, der sich nicht um die Gemeinschaft kümmert und sich nicht für Europa interessiert. Drittens: Peters Absatz ist eben nicht pointiert, er enthält eine Wertung, die mit dem Wort „Schrott“ endet. Das ist nicht pointiert, das ist arg geschmäcklerisch.
        Ich will Peter und dir gar nicht diese Meinung absprechen, das ist ja ein freies Land und so. Aber ich finde diese Verquickung „Sendeplatz – EBU/ESC – Corona“ einfach unmöglich.

      • Andi, danke für Deine Erklärung, warum Du diesen Absatz nicht magst. Ich kann Deine Punkte nachvollziehen, wobei Corona und Pro7-Vorstandsprobleme doch eher nebenbei erwähnt wurden, so nebenbei jedenfalls, dass sie mir beim ersten Lesen gar nicht aufgefallen waren. Und Du hast recht, „Schrott“ ist zwar nicht der allerfeinste Ausdruck, aber wenn ich nur dran denke, was für Wörter ich hier im letzten Jahr bei den Kommentaren gelesen habe, wenn es um den NDR ging, dann relativiert sich das für mich ein bisschen. Die Kernaussage ist für mich aber doch, dass es sich um eine „Wir versalzen Euch die Suppe“-Initiative handelt, und das sehe ich genauso, zumindest wenn Pro7 den Termin so belässt (es könnte sich doch bestimmt mit gutem Willen ein anderer Termin finden lassen).

      • @Thomas M. Die ARD und Raab scheinen ja das Konzept vorgelegt zu haben was die EBU abgelehnt hat. Natürlich sucht man dann einen anderen Sender der das ganze vielleicht doch Produziert und das ist eben Raabs ehemaliger Sender Prosieben. Die EBU hatte sich ja über ein Ersatzprogramm nicht wirklich geäußert und einige andere Sender haben ja schon ihr eigenes ESC Süppchen gekocht. Prosieben da jetzt wieder zu Unterstellen das man die Suppe versalzen will finde ich falsch…vor allem da Stunden nach der Prosieben Pressemitteilung erst offiziell seitens der EBU komuniziert wurde das man diese Sendung macht. Aber man sieht in allem immer ein Suppe Versalzen und auch Vorsatz den ich zumindest in diesem Fall nicht sehe.

      • So wie ich das verstehe, ist das Konzept, das Raab jetzt auf ProSieben verwirklichen will, nicht dasselbe Konzept wie das, das Raab und Schreiber der EBU vorgelegt haben.

      • @Max: Gut, dann unterstelle ich Pro7 erst mal noch nichts und gehe davon aus, dass sie fest damit gerechnet hatten, dass von der EBU an diesem Termin nichts mehr kommen würde. Das hat sich ja inzwischen geändert, sicher wird der Sender nun zu einer Terminverlegung bereit sein…

      • @Thomas:
        Aber warum muss man das denn so negativ werten, von wegen „Suppe versalzen“? Schreiber nimmt es doch auch sportlich und relativ gelassen.
        Raab hat ein Konzept erarbeitet für die EBU, das ging nicht durch, nun macht er das halt selbst. So wie es jeder mit einer guten Idee im TV macht, wenn er die Möglichkeit hat. Wäre der richtige ESC gelaufen, hätten die anderen Sender ja auch nicht das Testbild gesendet. Warum sollte nun also Pro7 auf die EBU bzw. die ARD Rücksicht nehmen? Ich verstehe das Problem ehrlich gesagt nicht. Wenn das EBU-Konzept stark genug ist, werden die ESC-Fans das gucken. Und dann kann Pro7 auch keine Suppe versalzen. Und wem die ARD-Show zusagt, guckt halt Pro7 oder den ZDF-Krimi oder was weiß ich. So wie an jedem anderen verdammten Tag auch. 🙂

      • „nun macht er das halt selbst“. Gern, aber das muss er ja nicht am selben Termin tun, es gibt noch so viele andere Tage in diesem Jahr.

        Sollte er auf diesem Termin beharren, würde das für mich ein bisschen klingen wie „Ihr wolltet mich nicht, jetzt zeig‘ ich’s Euch! Alle werden sehen, dass meine Sendung die bessere ist.“ Das würde für mich durchaus nicht völlig konträr zu meiner bisherigen Wahrnehmung von Stefan Raab liegen, aber wie gesagt, noch bestehen alle Chancen, dass er und Pro7 mich Lügen strafen und den Termin verlegen.

        Und ja, bei Pro7 würde am 16 Mai auch bei einer Terminverlegung kein Testbild laufen, aber man würde nicht darauf abzielen, das potentiell an der EBU-Sendung interessierte Fernsehpublikum zu spalten.

      • @Thomas M.
        Aber das ist ja nunmal auch der Wettbewerb. Es geht für Sender und Produzenten jeden Tag darum, einer anderen Sendung Zuschauer wegzunehmen.

        Mir behagt auch grundsätzlich nicht, dass du Raab nun einen Spalter nennst. Ich hab das schon an anderer Stelle gerschrieben: ich finde das doppelmoralisch. Damit mein ich nicht dich persönlich, aber diese Diskussion darüber. Raab hat sich, das ist ja nun dokumentiert, nicht nur schon immer für den ESC engagiert, sondern auch für den ESC 2020 bzw. für ein Ersatzprogramm. Das zeigt für mich seine guten Absichten. Die Programmierung kann man aus triftigen Gründen unglücklich finden. Aber ich empfinde das nicht als spalterisch oder suppenversalzend, sondern als legitimen Wettbewerb.

    • Dankeschön Andi. Mich hat der Ton auch irritiert. Und auch danke für dein gutes Kontra in der Diskussion. Es ist jedem selbst überlassen, was man wann guckt und man kann ja auch mittlerweile alles ganz einfach später noch streamen, wenn man beides sehen möchte und der Zeitpunkt nicht passt. Lieber zwei Konzepte, als gar keins. Böswilligkeit sehe ich hier auch nicht. Es ist nicht immer alles nur gut oder böse/schwarz oder weiß.

      • Aber ob der dem ESC nicht abgeneigte Fernsehzuschauer außerhalb der „Bubble“, der vielleicht durch die EBU-Sendung zum ersten Mal in den Genuss der diesjährigen Beiträge gekommen wäre (wenn es auch bedauerlicherliche nur Ausschnitte sind), diese Sendung später noch streamen wird?

      • „bedauerlicherweise“, sorry (aber „bedauerlicherliche“ klingt irgendwie auch interessant 🙂 )

  8. Das konzept von thomas schreiber wäre genau das gewesen, was ich mir vorgestellt hätte. Das allein finanzielle gründe dagegen gesprochen haben, passt leider ins bild das ich von der ebu habe.

    • Na ja… zumindest offiziell wurde dafür ja nicht nur der finanzielle Grund genannt. Und ich persönlich glaube leider nicht, dass ein solcher Wettbewerb noch ansatzweise fair gewesen wäre…

      • Mir fällt ehrlich gesagt auch kein anderer Grund als die Kosten/Finanzen ein. Es wird ja wegen der Versicherung auch extra betont, dass das kein Wettbewerb ist. Wieso so ein Streaming nicht fair ist kann ich nicht nachvollziehen. Das einzige was mir einfällt dazu ist das manche Länder weniger Ressourcen/ Technik haben, aber man hätte die Auftritte ja auch mit Auflagen verknüpfen können. Das hätte sogar noch die Chance eröffnet zu den Wurzeln des Grand Prix zurückzukehren und sich auf die Lieder zu fokussieren. Keine Eiskunstläufer, Burlesque Tänzerinnen oder aufwändige Interaktionen mit der Video-Leinwand. Das hätte schon ein richtig cooles Event für uns Zuschauer werden können und 2020 wäre in die ESC Geschichte eingegangen als das Event dass es selbst in so schlimmen Zeiten geschafft hat Europa (& Australien) zusammen zu bringen und Hoffnung zu spenden. Und am Ende wäre vielleicht sogar so ein „Außenseiter“ wie San Marino als Gewinner rausgegangen :-D. So schreibt man Geschichte…

  9. Lieber Peter, ich kann deinen persönlichen Absatz sehr gut verstehen, aber teile ihn nicht.
    Für mich hat die EBU in dieser Krise zu 95% versagt. Einzige richtige Entscheidung: Den ESC in der traditionellen Form absagen. Danach war nur noch Chaos.
    Ich bin grundsätzlich ein Anhänger des Konzepts, aus den Heimstudios im eigenen Land was zu senden. Aber da hat die EBU sich schnell selbst ein Bein gestellt mit ihrer Ankündigung und konnte auch nicht zurück rudern. Nur für die niederländische Eitelkeit den ganzen ESC verschieben, damit die nächstes Jahr ne große Show präsentieren können? Zurzeit müssen alle Abstriche machen, sei es bei uns privat, dass wir nicht mehr abends in ne Bar können, aber auch die Sender müssen das. Dann kriegen sie halt nicht ihre pompösen Lichteffekte, dann gibt es halt mal irgendwelche Probleme bei der Verbindung, weil 41 TV-Anstalten mitmischen. Aber komplett absagen und dann ne halbgare Show von 2 Stunden wie nen Fisch auf den Tisch klatschen und sagen „das ist unser Konzept, jetzt macht mal alle mit“. Das ist für mich der Super -GAU, dann lieber gar nichts. Raab hatte ein Konzept, dass Europa in etwas abgeänderter Weise zusammengeführt hätte(hört sich zumindest bisher so an). Und das er aus dem Ruhestand zurückkehrt mag schon sehr viel heißen, Schlag den Star oder andere Konzepte hat er nicht gerettet. Ja er ist ein bisschen doll selbstverliebt, aber er setzt das um, was Aufgabe der EBU ist.

    • Raab produziert hinter den Kulissen Schlag den Star und co ja weiter. Von daher war er hinter den Kulissen nie weg. Aber ein solcher Vorstoß von ihm 5 Jahre nach seinem Abschied ist schon beachtlich. Aber die EBU wollte halt dieses konzept nicht. Damit muss man auch damit eigentlich leben das er es eben jetzt in Eigenregie macht. Und eins muss man Raab lassen wenn er was macht dann richtig.

    • Puh… nun ist es also schon niederländische Eitelkeit? Also manchmal frage ich mich echt was in einigen Köpfen so falsch läuft…

      • Nenne es wie du willst. Ich finde es schade, dass für das Ego eines einzelnen Landes, ein Spektakel ausrichten zu wollen, direkt die ganze Idee fallen gelassen wird. Sollte es nicht anders rum sein, dass man Menschen zusammenführt, anstatt sich selber als großen Showmaster zu präsentieren? Die Niederländer hätten Größe bewiesen, wenn sie sich dem großen Ganzen dieses Jahr untergeordnet hätten und ne abgespeckte Version gemacht hätten, damit auch in Krisenzeiten ein ESC stattfinden kann.
        P.S.: In meinem Kopf läuft grad etwas falsch, aber so ist das in der Prüfungsphase

      • Ich verstehe nicht so ganz wie du da überhaupt drauf kommst, dass „die Niederländer“ irgendwas mit der Entscheidung zu tun haben. Aber ok…

        PS: Viel Erfolg für deine Prüfung

      • Dass es an der niederländischen Eitelkeit lag, dass das Schreiber/Raab-Konzept nicht durchkam, ist genauso wenig bewiesen wie dass Raab/P7, wie von Peter im letzten Absatz deutlichst spekuliert, dem ARD die Suppe versalzen will.
        Um es mit deinen Worten zu sagen: manchmal frag ich mich echt, was in einigen Köpfen so falsch läuft.

  10. Schade, dass die Idee von Schreiber und Raab so nicht umgesetzt wurde. Das wäre meiner Meinung nach die perfekte Lösung gewesen, zumindest wenn man auf die Punktevergabe verzichtet hätte, weil San Marino nun mal andere technische Möglichkeiten hat als z.B. die Big 5.

    Ich finde es schwierig, jetzt schon zu entscheiden welche der beiden Sendungen ich mir angucke. Über die EBU-Sendung haben wir ein paar Informationen bekommen, aber wie genau der Raab-ESC ablaufen wird wissen wir noch gar nicht. Dass in der „offiziellen“ Sendung nur Ausschnitte der Songs gezeigt werden sollen, wobei der Rest im Prinzip einfach nur ein ESC-Rückblick ist, ist für mich schon mal ein Minuspunkt. Unter „wir werden alle 41 Songs ehren“ hab ich mir schon was anderes vorgestellt. Ich warte erstmal ab und schalte dann einfach die Sendung ein, die sich für mich am interessantesten anhört. Ob ich am 16. Mai jetzt die ÖR oder einen Privatsender unterstütze ist mir da relativ egal

  11. Schon zwei Tage nach der Ankündigung, dass der Song Contest in diesem Jahr abgesagt werden muss, teilte die EBU mit, dass an einer alternativen Show, die aber kein Wettbewerb sein soll, gearbeitet wird. Das ist erst 1 1/2 Wochen her (20. März) und jedem kann ja sicher klar sein, dass es schwieriger und zeitaufwendiger ist ein europäisches Konzept zu erarbeiten, als einfach nun auf kleinem Level ein eigenes Süppchen zu kochen. Da gleich wieder von „peinlich für die EBU“ zu sprechen, finde ich unverschämt und weltfremd.

    Über die geplante Show für den 16. Mai ist bisher kaum etwas bekanntgegeben worden. Es wird aus Versicherungsgründen kein Wettbewerb und die ausgewählten Beiträge werden zumindest nicht komplett zu hören sein (was natürlich schade ist), aber mehr ist nicht bekannt. Und auch wenn einem als Fan diese Gründe nicht schmecken, so sind die aber doch nachvollziehbar.

    Ich finde es auf jeden Fall gut, wie Herr Schreiber begründet, dass sich an der Show beteiligt wird, selbst wenn diese Show nicht der eigenen ersten Wahl entsprach. Den Vorstoß von Pro7/Stefan Raab empfinde ich allerdings dank des Termins derzeit als unglücklich und überhastet. Aber auch hier kennt man noch zu wenig Einzelheiten, um sich ein wirkliches Bild machen zu können.

    Und getreu der Weisheit erstmal einen Schritt vor den anderen zu machen: Statt einer großen europäischen Idee, würde ich erstmal eine gemeinsame deutsche Idee – das Etablieren eines eigenständigen Vorentscheids, bzw. eines eigenständigen Festivals zur nachhaltigen Stärkung der deutschen Musikszene (wie beispielsweise Schweden, Portugal und Italien es vormachen) viel sinniger finden. Da war der Bundesvision Song Contest ein Anfang, der sich allerdings konzeptionell gesehen so natürlich nicht etablieren konnte.

    • Die Idee von Raab schien ja zusammen mit Schreiber der EBU vorgelegt worden zu sein. Die haben abgelehnt also sucht man sich eine andere Möglichkeit die Idee zu verwirklichen. Das Prosieben als ehemalige Heimat von Raab da gerne Mitmacht ist nicht verwunderlich.

      Was man bisher liest zur Show der EBU reicht um bedenken zu Äußern. Songs werden nicht komplett gespielt, es wird schon von etwa 2 Stunden Sendezeit geredet wobei auch schon 4 stunden die ein Normaler ESC gehen würde sehr knapp sind, Man will 41 Künstler und Songs ehren was bei 4 Stunden Sendezeit grade mal 5 Minuten pro Künstler ausmachen würde…das ist nichts. Dann gibts ja aber noch andere Punkte wie ehemalige ESC Teilnehmer die dann noch ihre Ehemaligen Songs aufführen werden ebenso wie das alle 41 Teilnehmer eine gemeinsame Aufführung eines früheren Eurovision-Hits aufführen jeweils aus ihrem eigenen Land. Das wirkt alles einfach nicht nach einer Würdigung der Kandidaten die 2020 antreten sollten sondern nach wir müssen halt irgendwie was machen also würdigen wir irgendwie die Leute 2020 obwohl wir das Jahr lieber Vergessen und 2021 weiter machen wollen.

    • Ganz ehrlich: hätte es diese EBU-Show nicht gegeben und der NDR hätte ein random Quiz mit ESC-Fragen gezeigt, hättet ihr euch doch alle wie bekloppt über den Raab-Vorstoß gefreut.
      Und jetzt soll der Vorstoß „unglücklich“ sein? Findest du das nicht ein wenig doppelmoralisch?

      Und natürlich ist es für Fernsehmacher peinlich, wenn 11 Tage brauchen, um ein Konzept für eine Show zu schreiben. Denn es ging ja erstmal nur um das Konzept, nicht um die Feinplanung. Die ist natürlich zeitaufwändiger. Aber son Konzept schreib ich dir in ner halben Stunde.

      • Den Vorstoß auf den 16. Mai, wohlwissend, dass da etwas von der EBU/ARD in der Richtung kommt, finde ich unglücklich. Das hat nichts mit doppelmoralisch zu tun.

        Zu deinem zweiten doch etwas überheblichen Absatz nur so viel: ein Konzept zu schreiben dauert sicher nicht 11 Tage. Bis man eine solche Show bekanntgeben kann, gehört aber sicher einiges mehr zu als ein Grobkonzept erstellt zu haben.

      • Lieber Manu,
        bevor du mir Überheblichkeit unterstellst, lies doch einfach nochmal, was ich geschrieben habe: es ging mir nur um das Konzept. So wie dir auch. Das Wort „Konzept“ hast du benutzt und gesagt, jeder der denkt, so ein Konzept sei schnell geschriebe, sei weltfremd (sinngemäß.) Was ich übrigens enorm überheblich finde, wenn man seine eigenen Blog-Leser so nennt, aber egal.
        Ich hab dir lediglich geantwortet, dass es schon peinlich ist, wenn man 11 Tage braucht, um ein Konzept zu launchen. Man hätte ja von Anfang an sagen können: „Hier ist unser Konzept, unsere Idee, bitte gebt uns ein paar Tage Zeit, wir gehen nun ins Finetuning.“ Dass das nicht passiert ist, halte ich für peinlich.

        Und ich bleibe auch bei der Doppelmoral. Wenn die EBU nicht heute ihr Konzept vorgestellt hätte, hättest du dann auch geschrieben, dass du es unglücklich findest, dass P7 eine europäische Musikshow am 16. Mai ausstrahlen will? Ich glaube das nicht.

  12. Bei allem Respekt, aber die Kritik an diesem lieblosen EBU-Format muss erlaubt sein: denn sollten sich die angekündigten zwei(!) Stunden Sendezeit bewahrheiten, stelle ich mir ernsthaft die Frage, wie in diesem kleinen Zeitfenster eine angemessene Würdigung von 41(!) Songs möglich sein soll. Will man da noch irgendeinen Wortanteil unterbringen, was bei drei Moderatoren zu vermuten ist, wäre alles andere als ein aufgeblähter Schnelldurchlauf doch sehr utopisch. Und DAS wäre in der Tat einfach nur absurd und peinlich! Warum füllt die EBU nicht drei bis vier Stunden Sendezeit für ihr Ersatzprogramm? Der normale ESC wäre schließlich auch bis ca. 1 Uhr geplant gewesen…

  13. Wie die Netflix-PR – Trittbrettfahrerei. Ich brauch das nicht. Da können sie hundet mal das „Contest“-Label draufschreiben, dem geht der Spirit ab. Als Krönung fehlt noch ein Voting über Mundschutzspenden: „And my twelve FFP3-Masks go to Italy!“ .. Aber erst nach der übernächsten Werbepause.

  14. Ich kann die Kritik am EBU-Konzept verstehen, die Songs gehören in der Tat richtig gewürdigt und ausgespielt. Wenn aber manche Länder oder bestimmte Sender zur gleichen Zeit nun Konkurrenzsendungen ausstrahlen, bewirken sie, dass noch weniger Leute in Europa die Lieder, die sich für den ESC 2020 qualifiziert hatten, zur Kenntnis nehmen.

  15. Also ich bin begeistert: In Zeiten wie diesen braucht es nicht nur Zeichen der Gemeinsamkeit, sondern auch „Macher“… und Stefan Raab ist definitiv einer. Ich empfehle deshalb auch keine Säuerlichkeiten, wie sie hier Peter offenbart, nur weil der Sendertermin der ist, der der naheliegendste aller denkbaren für eine abgesagte Veranstaltung und deren Alternative ist. Vielmehr sollten wir uns freuen, dass es für Musikfans eine Auswahl gibt. Ich möchte in meinem Lob ausdrücklich auch Herrn Schreiber mit einschließen: Auch wenn es jetzt viel um Darstellung und Deutungshoheit geht, wer jetzt welchen Impuls zuerst oder zuvorderst hatte, finde ich es gut, dass er diesen wie auch immer gearteten Schritt mit Raab gegangen ist. Das „gemeinsame“ Konzept eines Liveschalten-ESC war – ich betonte es schon häufiger – genau das richtige, und es war richtig von Herrn Schreiber, die beste und spontan handlungsfähigste Expertise aus Deutschland dafür einzuholen. Dass es jetzt mit der EBU nicht geklappt hat, ist schade, aber kein Grund für eine Zurückhaltung der Realisationsidee durch Raab und dem Medienpartner, der da am spontan-handlungsfähigsten ist: naheliegenderweise ProSieben.
    Auch finde ich es sehr richtig von Herrn Schreiber und der ARD, sich dennoch am EBU-Programm zu beteiligen, auch wenn das Format wenig Innovatives verspricht und sich damit wohl auch nicht wirklich Quote generieren lassen wird. Eine Würdigung der Beiträge und Künstler wird man so wohl nicht hinreichend hinbekommen und die Zuschauer auch eher irritieren („Ich dachte, der ESC sei abgesagt worden…“). Dennoch schön, etwas europäisch-Verbindendes zu haben (was dann ja auch günstiger für die Sender sein wird als eigene nationale Süppchen herzustellen).

    Ich persönlich bin nicht weniger ESC-Fan, wenn ich mich unter diesen Bedingungen sehr wahrscheinlich – auch wenn Details noch nicht feststehen – für das Neu-Entstehende entscheiden und ProSieben schauen werde (der anders programmierte Festplattenrekorder wird bei der Entscheidung helfen). Dieser Elan von Raab sollte gewürdigt werden, der ESC dann halt an allen sonstigen Zeitpunkten und über diverse Kanäle, wie auch über diesen hier. 😉

    Zwar glaube ich, dass der „Free European Song Contest“ sich nicht grundlegend von der Machart des Bundesvision Song Contests in Kreuzung mit den unerfolgreichen Quarantäne- und Homeoffice-Shows dieser Tage unterscheiden wird – und damit auch äußerst viele Schwächen dieser Formate übernehmen wird. Der darin inne wohnende kreative Impuls, den die EBU verpasst hat, ist allein aber schon einschaltenswert.
    -> insofern: am 16.05. „Team Free-ESC“

    PS @Peter: der Verweis auf die „Meta-Ebene“, wenn du sie schon in Spiel bringst, darf gerne nicht nur zusammenhanglos dastehen, sondern auch in den eurovisionären oder zumindest medialen Zusammenhang gebracht werden… Ja, Conze ist nun bei ProSieben raus. Und bitte…?!

  16. Die tief empfundene Dankbarkeit Schreibers für 2010/11 kennt wahrlich keine Grenzen. Während der K̶l̶e̶p̶t̶o̶m̶a̶n̶e̶ Egomane par excellence ihm das Wasser abgräbt, wird artig applaudiert und gutes Gelingen gewünscht. Rückgrat also auch Fehlanzeige. Die Gesamtbilanz wird immer beklagenswerter.

  17. Alles egal .?.nicht egal ist wir brauchen einen ESC Sieger 2020 und Plazierungen … das müsste es in diesem Jahr geben wie auch immer ..dann sollen halt die ogae clubs die Jury stellen …Es muss auch um die gewählten 41 Songs gehen ..und nicht um Andere …ein Video contest wäre machbar gewesen ..ein kleines studio in den jeweiligen Ländern zb ….die EBu hätte sich drum kümmern müssen ..

  18. Raab soll es einfach versuchen mit dem F ESC – falls das gut klappt sollte sich aber ProSieben auf den JESC stürzen und (da die ARD / KiKa) nicht in die Füße kommt, unseren deutschen Beitrag für diesen Event finden. Natürlich ist mir bekannt, dass Pro7 kein EBU Vollmitglied ist – aber es wird sich sicher eine Lösung finden.

    DEUTSCHLAND BITTE ZUM JESC – DANKE (so, das musste mal LAUT gesagt werden).

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