
Man stelle sich vor: Kurz vor einer Fußball-Weltmeisterschaft entscheidet sich eine größere, deutsche Tageszeitung, nicht über Favoriten, Formkurven oder Schlüsselspieler zu schreiben – sondern darüber, wer dort alles nicht antritt. Garniert mit ein paar prominenten Namen, etwas historischem Beiwerk und der impliziten Botschaft: Eigentlich ist das alles ohnehin nicht so wichtig. Genau diesen Eindruck vermittelt aktuell ein Artikel der Rheinischen Post zum Eurovision Song Contest 2026.
Die Ausgangsmeldung – mehr als 1100 Künstler rufen zum Boykott auf – ist korrekt. Nur: Sie ist längst bekannt und war bereits zwei Wochen durch alle Kanäle gelaufen. Dass ausgerechnet dieses Thema nun zum zentralen Aufhänger gemacht wird, sagt weniger über die Relevanz der Nachricht aus als über die Mechanik dahinter: Konflikt schlägt kulturellen Kontext.
Denn während sich Wien auf das 70. ESC-Jubiläum vorbereitet, während Star-Line-ups vorgestellt werden und der Wettbewerb in seine heiße Phase geht, entscheidet man sich bewusst für den größtmöglichen Reibungspunkt. Der ESC wird nicht als Kulturereignis erzählt, sondern als Problemfall.
Der Rest des Textes folgt einem vertrauten Muster: ein paar solide historische Abrisse, ein bisschen ESC-Grundwissen, dazu eine humorvolle Alliteration wie „Kitsch, Kunst und Kalkül“. Man kennt das. Man hat es oft gelesen. Und genau das ist das Problem.
Denn spätestens bei der Bewertung der musikalischen Relevanz kippt der Text endgültig ins Klischee. Wenn es heißt, von den meisten ESC-Siegern sei außerhalb ihres Heimatlandes kaum noch etwas zu hören, wird nicht analysiert – es wird reproduziert. Die Realität sieht längst anders aus.
Duncan Laurences „Arcade“ und Rosa Linns „Snap“ haben Milliardenstreams erreicht. Aktuelle Beiträge wie „Deslocado“ von der portugiesischen Band NAPA generieren weltweit riesige Reichweiten, Songs laufen auf TikTok, in Clubs und im Radio. Der ESC ist nicht nur Fernsehereignis – er ist Teil der internationalen Popkultur.
Nur kommt davon in der deutschen Berichterstattung erstaunlich wenig an. Das liegt auch an strukturellen Eigenheiten im eigenen Land. Der Umgang mit dem ESC innerhalb der föderalen ARD wirkt seit Jahren wenig geschlossen und selten strategisch. Regionale Anstalten arbeiten nebeneinander statt miteinander, Songs aus dem Wettbewerb finden im Radio kaum statt, nachhaltige Förderung von ESC-Acts bleibt die Ausnahme. Während andere Länder ihre Beiträge gezielt aufbauen und international platzieren, verharrt Deutschland oft in sich selbst.
Diese Form der Nabelschau hat Folgen: In einem Markt mit über 80 Millionen Menschen scheint man sich selbst zu genügen – und verliert dabei den Blick dafür, was der ESC außerhalb Deutschlands tatsächlich ist.
Denn international funktioniert der Wettbewerb weiterhin als das, was er immer sein wollte: eine Plattform für kulturellen Austausch. Künstler*innen erreichen darüber neue Märkte, Songs werden über Ländergrenzen hinweg zu Hits, Acts entwickeln Karrieren jenseits ihres Heimatpublikums. Genau darin liegt die eigentliche Stärke des Eurovision Song Contest.
Stattdessen kreist die deutsche Berichterstattung weiter um die immer gleichen Referenzen: Ralph Siegel, Stefan Raab, ein bisschen Nostalgie, ein bisschen Distanz. Es ist ein Blick auf den ESC, wie ihn manche*r Journalist*in vielleicht in persönlichen Erinnerung hat – während der Wettbewerb selbst längst viel weiter ist.
Das Ergebnis ist ein schiefes Bild: Der ESC wird als schrilles, leicht peinliches Spektakel mit begrenzter Halbwertszeit erzählt – obwohl er in vielen Ländern ein relevanter Teil der aktuellen Poplandschaft ist. Vielleicht liegt genau darin das eigentliche Missverständnis: Der ESC wird nicht falsch beschrieben. Er wird einfach aus der falschen Perspektive betrachtet – und schlicht nicht verstanden.
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12 Punkte für diesen Artikel.
Dem gibt es nichts hinzuzufügen!
Dankeschön 🙏🏻
douze points pour douze points et zéro point pour la presse allemande
Egalement
Ein weiteres Missverständnis, über das man immer wieder stolpert:
Der ESC sei ein Casting-Format, in dem es um einzigartige Gesangsdarbietungen gehe.
Oh ja!
Man muss unbedingt Alicja vor diesen Leuten verstecken. Von ihr kommen vielleicht nicht einzigartige, aber dennoch großartige Gesangsdarbietungen ohne groß darauf zu achten, ob das Lied eingängig ist. Bei ihr könnten sich diese Leute bestätigt fühlen.
Kann man fast genauso direkt an die rheinische Post als Kommentar schicken.
Und bekommt die Antwort zurück: wir berichten öfter über den ESC
https://rp-online.de/thema/eurovision-song-contest/
„Der falsche Blick“ – gibt es einen „richtigen“ Blick und wenn ja, wer entscheidet, was richtig ist und was nicht? Ich denke, der ESC ist für jeden individuell. Da etwas als „falsch“ und „richtig“ kategorisieren zu wollen, ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz.
Dass der ESC eine riesige Kulturveranstaltung ala „wir haben uns alle lieb“ mit internationalem Karrieresprungbrett ist, ist womöglich auch nur die verklärte Wahrnehmung von Fans. Arcade, Snap, Maneskin und Deslocado haben dank Tiktok zwar extremen Erfolg gehabt und Joost ist mittlerweile auch big im BIZ, aber von vielen hört man im Nachgang auch gar nichts mehr. Viele internationale Tourdaten müssen wegen geringer Ticketverkäufe auch gecancelt werden, so zum Beispiel Marius Best oder Louane passiert.
Wenn man mit dem ESC vor allem Kindheitserinnerungen verbindet, dann liegt es nahe, dass man bei ESC an Nostalgie, Siegel und Raab denkt. Natürlich haben „Hardcore-Fans“ einen anderen Blick auf die Sache als Journalisten, die mehr oder weniger gezwungen sind, sich damit auseinanderzusetzen. Stichwort intrinsische und extrinsische Motivation.
Ich teile gewiss auch nicht jeden Standpunkt, den man in der Presse zum ESC lesen kann. Den Take, dass man den ESC „falsch verstehe“, wenn man ihn vor allem als schrilles Ereignis wahrnimmt, finde ich persönlich trotzdem sehr arrogant. Denn, wie gesagt, wer entscheidet denn, was richtig oder falsch ist?
Und, wenn wir mal ehrlich sind, ist der ESC beides: Schrill UND popkulturell relevant. Zumindest hat man jedes Jahr eine Handvoll Künstler dabei, die man durchaus als schrill bezeichnen kann. Käärijä, Bambie Thug, Let 3…
Und zum Thema Halbwertszeit: Wirklich großer, internationaler kommerzieller Erfolg ist lange nicht mehr garantiert. An dieser Lüge ist vielleicht doch ein kleines bisschen Wahrheit, wenn man sich die Chartplatzierungen der letzten Sieger anschaut…
Kurzum: Interessante Sichtweise, die ich absolut gar nicht teilen kann.
Na ja, „schrill“ ist jetzt nicht gerade ein Kompliment. Klar gibt es solche Acts, aber der Großteil wird einfach unter den Teppich gekehrt. Sieht man ja bei Rückblicken wo gefühlt immer nur Lordi, Verka und Co vorkommen, aber Künstler wie Salvador oder Duncan nicht. Und diese Schieflage in der Berichterstattung geht nicht nur Douze Points sondern auch vielen Fans (mich eingeschlossen) tierisch auf den Keks. 🙄
Ich persönlich finde schrill wertungsfrei. Wie würdest du besagte Acts denn sonst beschreiben? 😅
Und ja, DP hat einen Punkt, aber dieses kategorisieren finde ich da echt den falschen Ansatz.
Wie wäre es mit „auffällig“??
Finde schrill tatsächlich etwas aussagekräftiger. Und wie gesagt, für mich ist dieser Begriff nicht negativ konnotiert.
In meinem „Dunstkreis“ war und ist „schrill“ positiv. „Das ist ja echt schrill“ ist der umgänglichere „Das ist ja geil“-Ausruf. Ein „schrilles Outfit“ ist etwas übertriebenes, überkandideltes, Aufsehen-erregendes, aber NICHT negativ, sondern ein „Hingucker“. Möglicherweise ist das eine Alters- und/oder Regional-Frage?
Davon ab: Ich stimme Ihnen, Annie, absolut zu. Der Artikel – zu dem ich keine Verfasserinnenangaben finde, der also wohl ein Kommentar der Seitenbetreiberinnen ist, also nicht „persönliche Meinung“, sondern „Meinungsbildung eines Presseorgans“ – ist auf seine Art genau das, was er anzukreiden versucht: Aus einer Blase heraus wird gerufen, dass die Welt da draußen in einer Blase lebt 🙂
Dass einzelne Performer – denn die auftretenden Künstlerinnen sind erstmal nur PERFORMER, Teil einer ganzen „Kunst-Produktions-Kette“ – einen gewissen Erfolg außerhalb des ESC haben, ist schön und ich freue mich darüber. Dass aber jede Teilnahme am ESC schon für (auch finanziellen) Erfolg bürgt, wie der Artikel nahelegt, ist Quatsch.
Ich freue mich, dass es den ESC immer noch gibt. Ich schaue ihn aber schon seit Jahren nicht mehr an, vor allem wegen der Art, wie der NDR damit umgeht.
Wenn man den ESC seit Jahren nicht mehr schaut – was macht man dann hier?! Und viel wichtiger: Wie will man dann überhaupt bewerten, was hier geschrieben wird…? Auch irgendwie vermessen…
Schrill ist im Deutschen aber eigentlich immer abwertend gemeint, insbesondere beim Beschreiben von Ereignissen und Personen. Damit einher geht nämlich: Zu laut, zu unangenehm, zu unangepasst, zu weird usw.
„Damit einher geht nämlich: Zu laut, zu unangenehm, zu unangepasst, zu weird usw.“
damals muß es eine schrille zeit gewesen sein. 😎
Deshalb wohl das Getue um Guildo damals. 😛
Duncan …
Er ist ausgewandert und strebt keine Karriere in Europa mehr an, bringt nur noch Musik heraus, die ihm selbst gefällt.
In vielen Rückblicken wird Duncan fehlen, da er und Avrotros selten erlauben, dass die Bilder noch mal gezeigt werden.
Und über den ESC hat er in März gesagt, dass er heute nicht teilnehmen wurde, mit Avrotros einverstanden ist.
ist der Rechteinhaber an Ausschnitten aus der Show nicht die EBU?
Rechte sind geteilt und wechseln pro Auftritt zwischen den teilnehmenden und austragenden Sendern.
Sonderlich sympathisch war er mir eh nie…
Vielen Dank, Du sprichst mir aus der Seele !
Natürlich, ich hasse den ESC so sehr, dass ich in den letzten drei Jahren an die 3000€ ausgegeben habe, um dabei zu sein 😂👌🏼
Mir ist es einfach nur wichtig, nicht alles verklärend zu sehen, sondern realistisch.
Dir wünsche ich gute Besserung. Fremde Leute im Internet zu judgen, ohne mehr als nur einen Nicknamen zu kennen, ist seltsam. Zumal man dich ja auch eher stänkern sieht. Happy Eurovision month 😘
Emmelie de Forest vor 13 Jahren war auch so ein Fall, da musste sie zumindest in Deutschland Konzerte absagen und das als Siegerin, wenige Monate nach ihrem Sieg! Ich glaube, dass Terminprobleme als Grund angegeben wurden, aber das konnte nur eine billige Ausrede sein.
Oha, das ist schon krass! Sehr schade, dass auch so manchem Sieger der große kommerzielle Erfolg verwehrt bleibt. Vor allem schon so kurz danach…
Es stimmt, was hier kritisiert wird, aber man sollte auch darauf hinweisen, dass es oftmals auch an den Leuten liegt, die diese Artikel verfassen. Sie halten sich in den meisten Fällen für erhaben und denken, mit ihren Artikeln viel Informationen zu liefern, was aber nicht unbedingt stimmt. Es ist sehr oft reine Stimmungsmache und hat den Zweck, die eigene Meinung als wahre Fakten, die es von den Lesern entsprechend auch zu beachten gilt, zu verkaufen. Finde es traurig, weil viele Leser dies nicht kritisch hinterfragen wollen oder können. 😥😢
Das ist aber das Niveau der deutschen Journaille, wenn es um den ESC geht. Man berichtet nur, wenn man den Wettbewerb im schlechten Licht darstellen kann. Eine ausgewogene Berichterstattung ist von den deutschen Drecksmedien, außerhalb von Fanmedien und öffentlich rechtlichen Medien nicht zu erwarten.
Wer von „Journaille“ & „Drecksmedien“ spricht, disqualifiziert sich für jede Diskussion! Insbesondere in diesem Forum!
Danke Herr Oberlehrer für die Moralapostelei
Tja, wie war das nochmal mit dem angeblichen Hetzen der Sarah-Haters ? Die größten Kritiker der Elche sind selber welche !
Zu den „Dreckmedien“ gehören übrigens auch NDR und SWR, die Du immer verteidigst.
Wenn man lesen könnte, wäre das von Vorteil. Das ich die Öffentlich Rechtlichen Medien und die Fanmedien von der Kritik rausgenommen habe, hast du bewusst überlesen. Würde ja in deine Hetzkampagne nicht reinpassen
Wer glaubst du radikalisiertes Früchtchen eigentlich, wer du bist?
Er wird sich leider niemals ändern. Ganz schlimm wird es mit ihm, wenn Sarah Engels nächsten Samstag tatsächlich in den Bottom 5 landen sollte….
Einmal mehr erzählst du rechtspopulistisch angehauchten Schwachsinn.
Dieser Tonfall wie aus der AfD-Kloake ist echt das Allerletzte.
In der Tat… Ich frage mich nur, wie jemand mit dieser Einstellung ESC-Fan sein kann.
Wer hetzt denn? Das bist du doch. Außerdem die Unterstellung mit der AFD verbitte ich mir. Du scheinst dich damit besonders gut auszukennen. Wenn man nach deiner Gossensprache geht.
Ist auf jeden Fall ein interessanter Ansatz, das Thema mal vorher aufzugreifen. Meist ärgert man sich nur in der Nachbesprechung des ESC über schräge Ansätze in den Medien, wenn der Kuchen schon gegessen ist.
Ja, da kann ich leider bei jedem einzelnen Punkt zustimmen…und inzwischen ist es auch wirklich anstrengend, missverstanden zu werden, weil eben die meisten Leute, vor allem in meiner Generation (ich bin 15), den ESC leicht falsch verstehen, wie in diesem wirklich sehr guten Kommentar beschrieben. Sobald ich sage, dass ich ESC Fan bin, wird über mich hergezogen, von „Das ist doch eh alles politisch“ und den ganzen anderen kleinen Kommentaren, die hier wahrscheinlich viele kennen. Ich verlange ja von niemandem, den ESC zu hypen so wie ich, das ist jedem selbst überlassen, aber ich will nicht die Person sein, an der sich am Montag nach dem Finale über alles beschwert wird, was diesen Leuten nicht gepasst hat.
Noch dazu kommt dann immer dieses „Wir wurden aber Letzter“-Gerede, dass mich ziemlich nervt. Klar, es ist gut, solidarisch mit dem eigenen Land zu sein, aber meiner Meinung nach kann man den ESC da nicht so wie z.B. Fußball betrachten, weil eben jedes Land seinen eigenen Song bringt und man deshalb eigentlich nach dem eigenen Musikgeschmack entscheiden sollte (und mal ehrlich, diese Leute mit denen ich rede fanden ganz sicher nicht wirklich jedes Jahr den deutschen Beitrag am besten).
Um aber zu dem Kommentar zurückzukommen, es stimmt, dass der ESC oft auf seine Fehler reduziert wird und das von Leuten, die gar nicht die ganze Geschichte kennen, die ganze Bedeutung die dieses „schrille Spektakel“ für seine Fans hat und wie wichtig das sein kann. Es ist wirklich nicht schön zu sagen, dass man ESC Fan ist und schief angeguckt zu werden, bei so etwas wie Fußball würde niemand überhaupt auf die Idee kommen sich in deine positive Meinung darüber einzumischen, aber gerade deswegen versuche ich darüberzustehen, weil wenn die Leute das nicht verstehen und auch nicht verstehen wollen, kann ich sowieso nichts auswirken…
Wurde jetzt etwas länger, aber egal, ich musste hier mal kurz den ESC in Schutz nehmen.
Eurovision 4 ever 💗
Gut geschrieben!
Danke!! ☺️
Hey! Respekt! Menschen wie du, machen den ESC aus! Bleib einfach am Ball!☀️☀️☀️
Vielen Dank dir 🙃
🕊️ Als ich 15 war, hat Deutschland (damals noch zweigeteilt) den ESC (damals noch Grand Prix Eurovision) zum ersten Mal gewonnen, und zwar genau am Geburtstag meiner Mutter. 🎉 🥳 Außerdem habe ich ihn damals zum ersten Mal in Farbe gesehen – und war nach einem Skiunfall mit Gipsbein auf Krücken unterwegs … ⛷️ 🤕
Ich fürchte, einen deutschen Sieg wirst Du in Wien nicht erleben, aber vielleicht bleibt Dir dafür wenigstens das Gipsbein erspart.
😉 Jedenfalls wünsche ich Dir sagen wir mal noch 75 wunderbare Jahre mit dem ESC! 🎶🎵
Das heißt, dein ESC-Fandasein ist die Spätfolge eines Blankeneser Skiferienunfalls? Und die Versicherung zahlt für den ärztlichen Behandlungsfehler noch heute jedes Jahr dafür?
Sie mußten mich hinterher wieder zusammensetzen wie eine Marionette, aber gebrochen war nur das linke Bein. Dafür kugle ich mir noch heute mehr oder weniger regelmäßig irgendwelche Gelenke aus, meistens im Gym – und manche Leute reagieren geradezu panisch darauf, wenn ich sie mir dann selbst wieder einrenke … 🫣 😱🙀
😂
Wären damals die internationalen Vorentscheide schon zu empfangen gewesen, hättest du auf Aussenaktivitäten verzichten können und der Unfall wäre vermeidbar gewesen. Ich gehe aber davon aus, dass der Göttergatte von deiner hinzugewonnenen Beweglichkeit profitiert. 😀
😜 Stimmt – passiert nicht nur im Gym … 🤣
Wow. Als Deutschland das zweite mal den 1. Platz schaffte, warst du -1 :D.
Danke für den Kommentar!
Meines Erachten wird von der Welt „da draußen“ politisch mit politisiert verwechselt.
„Politisch“ ist der ESC alleine von der Grundidee schon immer: Also Länder durch Musik zusammenzuführen und politische Themen wurden nicht selten in den Liedern dargeboten. Fatal und bedenklich ist dagegen der Trend, daß sich neben der Musik bestimmte Aktivisten lautstark zu Wort melden und das Spektakel dadurch in Verruf bringen.
Nicht nur beim esc entwickelt sich deutschland immer mehr zum europäischen problemfall.
Was hat man immer gegen den Fußball?
Um mal ganz ehrlich zu sein: was man aktuell von der WM in Zeitungen liest, dreht sich größtenteils um Italien (nicht qualifiziert) und Iran (qualifiziert, aber von ein paar durchgeknallten unerwünscht) 😂 Iwie kein ganz durchdachtes Beispiel
Nichts Wirksames. Aber Spaß beiseite.
Hier ist ja niemand „gegen den Fußball“, sondern man stellt gegenüber, wie über eine Fußball-WM und über den ESC berichtet wird.
Übrigens Glückwunsch zum Aufstieg !
Was ich beim ESC teilweise irgendwie schade finde, einige Acts wirken nur konstruiert, und da weigern sich wahrscheinlich auch manche Künstler mitzumachen.
Um auf jeden Fall zu gewinnen wird mMn zu wenig „Herzblut“ in die Produktion, in den Song gesteckt…, und es wird schon bei Songauswahl zu wenig darauf geachtet, was wirklich gerade „modern“ ist…
Diese Faktoren geben wahrscheinlich vielen Zuschauern und der Öffentlichen Kitsch- Vibes..? Das schadet enorm dem allgemein Image…
Davon das Spiegelbild ist leider der Song „Fire“😭, das traurige daran ist , dass Sarah eine tolle Künstlerin ist…
Genug gemeckert, aber vielleicht ist das ein Teil des schlechten Images..😁
Auch abseits des ESC ein sehr wahrer Satz.
Trotzdem ist mir der Artikel zu sehr aus der Sicht eines Hardcore-Fan
geschrieben ist. Praktisch von der anderen Seite des Ufers.
Volle Zustimmung! Danke für den Kommentar. Es geht vielen Medien halt nur noch um hohe Aufrufzahlen und die bekommt man durch solche Artikel.
Ich wollte noch ergänzend anmerken, dass auch die deutschen Acts der letzen Jahre alle nicht unerfolgreich waren.
Malik Harris und Isaak landeten Radiohits, die auch heute noch gespielt werden. Lord of the Lost konnten ihre Popularität in ihrem weiter ausbauen und Abor & Tynna landeten einen europaweiten Charthit mit mehrere Top 5 Platzierungen.
Michael Schulte ist seit dem ESC in Deutschland ein Star.
Der Artikel war leider hinter der Bezahlschranke, aber ich habe einen weiteren gefunden vom selben Autor, nämlich diesen hier: ESC 2026 Favoriten: International und Buchmacher
Ich sags mal so: Wer ausgerechnet den abgestandenen Kirmestechno aus Schweden hypt (der sich bei mir leider Gottes immer mehr zum Guilty Pleasure entwickelt – ja, ich weiß, ich schäm mich ja auch!), die textlich mindestens mal fragwürdige Nummer aus Norwegen heraushebt und die fantastische Stimme von Delta Goodrem als „eher wenig einprägsam“ bezeichnet, dem möchte raten, doch einfach zu schweigen, wenn er keine Ahnung hat. Oder wenigstens über was zu schreiben, womit er sich auskennt und nicht nur Halbwissen oder als Tatsachen verkleidete Meinungen rauszuhauen.
Douze Points, was Deinen Kommentar angeht: Die Sache mit dem „im eigenen Musikmarkt schmoren“ ist ja so ein Generalproblem in Deutschland und vermutlich auch in mindestens drei anderen Big5-Ländern. Die Acts, die International wirklich erfolgreich sind, kann man an den Fingern von zwei Händen abzählen, und oft gelten die dann auch in der Heimat wenig bis nix. Auf der anderen Seite trifft man immer wieder auf ESC-Beiträge an Stellen, wo man nun gar nicht damit rechnet, sei es Eiskunstlauf (auch dieses Jahr wieder, ich weiß nur nicht mehr, wer und welcher Beitrag das war, aber es war auf jeden Fall in einem der Kurzprogramme) oder musikalische Untermalung beim „großen Backen“ oder anderen Shows. Die Songs finden alles andere als in einer Parallelwelt statt, das Problem ist nur: Niemand identifiziert sie als ESC-Beiträge. Die Zuschauer*innen sehen die Beiträge einmal am 16. Mai und vergessen sie dann. Fertig, aus. Und das ist schade.
Desweiteren produziert ja der ESC durchaus Hits. Das muss er auch, damit er überleben kann. Das muss nicht der Siegertitel sein; wenn man sich mal die Zehner anschaut, waren die größten Hits im Nachhinein nicht unbedingt diejenigen Beiträge, die beim Wettbewerb ganz oben auf dem Treppchen standen. Und da waren einige richtig große Hits dabei! Auch in Deutschland! Dass der ESC diesbezüglich keinerlei Relevanz hat (zugespitzt formuliert, wie gesagt, ich habe den Artikel nicht gelesen), stimmt schlicht und einfach nicht.
Was also wäre zu tun? Nun, jeder der Musik und Sport macht, weiß: Damit eine Sache Spaß macht, muss man sie ernst nehmen. Wir brauchen wirklich DRINGEND ein anderes Vorentscheidskonzept, wo man den ESC natürlich weiterhin liebevoll-ironisch auf die Schippe nimmt. ABER man muss auch mal zeigen, was dieser Wettbewerb eigentlich hervorgebracht hat, und damit meine ich nicht nur ABBA oder Celine, sondern zB auch Duncan, Rosa Linn, Maneskin, Loreen (Tattoo ist ja auch ziemlich durch die Decke gegangen, nicht nur Euphoria) und so weiter. Und dann sollte man wirklich darauf achten, dass die Beiträge eine gewisse Qualität haben – it’s about the song, stupid! Da hapert es beim ESC in Deutschland inzwischen leider gewaltig (war nicht immer so, hat sich aber über die letzten Jahre immer mehr eingeschleift). Es braucht jemanden oder mehrere Jemands, die da das Ruder wieder rumreißen – wie das in Schweden seinerzeit Christer Björkman gemacht hat. Man mag von ihm halten, was man will, aber DAS hat er wirklich super hinbekommen.
Gleiches gilt im übrigen für die Finnen, vielleicht sogar noch extremer. Als ich 1981 angefangen habe, den ESC zu gucken, waren die Finnen zwar die größten ESC-Enthusiasten, aber eben auch die heftigsten Loser. Im (überaus lesenswerten, wenn auch schon älteren) Buch „L’Allemagne deux points – Ein Kniefall vor dem Grand Prix“ wird das als „finnischer Vollflop“ bezeichnet. Noch 2005 war es undenkbar, dass die Finnen jemals die Top 5 knacken oder überhaupt nur mal ein Semifinale überstehen. Wie wir wissen, hat sich im Jahr darauf alles geändert. Inzwischen ist UMK eine der meistumjubelten VEs. Und womit? Mit Recht!
Und genau das müssen wir auch hinkriegen.
Puh, jetzt hab ich mich in Rage geschrieben und vermutlich auch ziemlich wirres Zeug da hingetickert. Müsst Ihr jetzt durch.
Und mal ganz nebenbei: Die Fußball-WM werde ich genau wie letztes Mal nicht gucken – aus bekannten Gründen, obwohl ich eigentlich eine totale Fußballnärrin bin. Den ESC aber sehr wohl! Der ESC ist auch in Deutschland immer noch größer als irgendwelche Schreiberlinge [sic!], die ihn in den Schmutz ziehen wollen.
Ich habe vorgestern Tanzschein beim Gothaer Umzug gehört. Da hat ein Kindertanzverein dazu getanzt.
Siehste, genau das meine ich. Die ESC-Songs sind überall.
Tanzschein lief auch tatsächlich schon im Hintergrund eines Beitrags bei der diesjährigen Let‘s Dance-Staffel auf RTL.
Genau. Immer hilfreich weiter zu schauen. Autor ist in 1960 geboren und die ESC-Artikel sind vermutlich Hobby, da er in der Regel andere Themen nachgeht.
Auf mich wirkt die Rheinische Post ein wenig aus der Zeit gefallen. Ein Artikel über die Favoriten ist ganz okay. Warum man da nur Text produziert und kein einziges Video einbettet, ist mir ein Rätsel.
Schlimmer sieht es mit den Quellen aus. Wettquoten? The Model? Facebook-fangruppen?
Angehende Journalisten wird gelernt, dass Facebook nie eine Quelle sein darf, weil dort negative Beiträgen viel öfter nach oben gelenkt werden als positive.
Dazu fehlen Insta und TikTok in der Auflistung.
Es wäre immer hilfreich die RP-Redaktion zu berichten, dass man frei und umsonst alles auf ESC-Kompakt finden kann.
Wenn überhaupt Hobby. Ich könnte mir auch vorstellen, dass das so lief:
(Redaktionskonferenz Rheinische Post, lauter alte weiße Männer an einem Tisch, keiner unter 60, die meisten sogar drüber)
Chefredakteur: „Bald ist ESC, da müssen wir was zu bringen. Wer meldet sich freiwillig?“
Schweigen im Walde.
Chefredakteur: „Was, so viele? Dann muss ich wohl wen bestimmen.“
Alle versuchen, sich so unsichtbar wie möglich zu machen.
Chefredakteur: „Isringhaus, ich seh dich! Du bist 65, du hast bestimmt im Leben schon mal einen ESC geguckt.“
Isringhaus: „Hab ich nicht. Damals hieß das noch Grand Prix.“
(Isringhaus knallt sich mit der flachen Hand vor den Kopf, weil er merkt, dass er sich verplappert hat)
Chefredakteur: „Wunderbar, Herr Isringhaus, du hast eine Mission. Schreibe mir einen Artikel über den diesjährigen ESC. Morgen Abend hab ich den auf dem Tisch.
Isringhaus: „Was soll ichn schreiben. Ich kenn mich nicht aus. Diese Nicole da aus dem Saarland, die hat das mal irgendwann gewonnen, oder?“
Chefredakteur: „Von wegen, du kennst dich nicht aus. Du kennst dich sowas von aus! Schwing jetzt deinen Ar$ch in dein Büro, fang an zu schreiben, morgen Abend hab ich das Ding auf dem Tisch!“
(Isringhaus bricht der kalte Schweiß aus)
Isringhaus: „Morgen Abend: Das schaff ich niemals! Ich hab doch keine Ahnung!“
Chefredakteur (sehr streng guckend): „Dann schaff dir halt Ahnung drauf! Für jeden Tag Verspätung ist ein weiterer Artikel über den ESC fällig!“
Isringhaus (leise zu sich selbst): „Ich hasse mein Leben. Und den ESC hasse ich sowieso. Ich hasse alles.“
Chefredakteur: „Heul leise, Jörg! Und jetzt an die Arbeit!“
(Isringhaus verlässt weinend und racheschwörend den Raum)
So könnte es doch gewesen sein, oder?
** lach ** Bestimmt ist es so gelaufen 😉
Ach … noch einen kleinen Hinweis in eigener Sache. Ich bin fertig mit dem ESC-Lexikon. https://esc-kompakt.de/esc-2026-kehrt-die-alte-ergebnisverkuendung-in-den-halbfinals-zurueck/#comment-785290
Well done! Da hast Du Dir ja echt viel Arbeit gemacht! Sehr sehr cool!
Super. Da kann man zugreifen, wenn einem mal die Worte fehlen …
Sogar Blogger Peter ist vertreten. Nebel von Norwegen, Abba.
Persönlich sprach mir Wolfsmondgejaule zu 😉
Naja, auch an den Artikeln ist etwas Wahres dran.
Rosa Linn und Duncan Laurence sind international gesehen (national weiß ich es nicht) One Hit Wonder. Hoffentlich haben sie viel von ihren Streams profitiert, aber eine groß angelegte Karriere ist daraus nicht entstanden. Ein Tik Tok Trend macht noch lange keinen Star.
(Das ist per se nichts schlimmes. Falco war in Amerika auch nur ein One Hit Wonder.)
Und solange man für jede Edition immer und immer wieder Leute wie Verka einlädt, wird man den Begriff Camp nun mal auch nicht los. Der ESC ist ein ernst zunehmender Musikwettbewerb mit vielen wirklich guten Liedern jedes Jahr, aber das Schrille gehört halt genau so dazu. Auch das ist erstmal nichts schlimmes, nur eine neutrale Feststellung.
Das erinnert mich daran, dass man ja heutzutage auch keinen Beitrag mehr als Spaßbeitrag betiteln darf, denn es schreien dann immer Leute, dass das Lied aber eine Botschaft hat und deshalb ist Spaßbeitrag eine Beleidigung. Ist es aber nicht in meinen Augen – zwei Sachen können gleichzeitig wahr sein. Deshalb: der ESC ist ein ernstzunehmender Musikwettbewerb, und der ESC ist Camp. Beides wahr.
Wenn die DFB-Elf bei einer Fußball-Weltmeisterschaft spielt, dann wird auf einmal von ca. 80 Millionen Deutsche (m/w/d) gesagt sie seien 80 Millionen (m/w/d) Bundestrainer, wenn sie „ihren Senf“ zu einem Länderspiel abgeben. 😀
Warum ist das im übertragenem Sinn nicht auch beim ESC möglich ? (Rhetorische Frage)
Daher sehe ich selbst derartige Zeitungsartikel / Kommentare eines Journalisten (m/w/d) immer relativ gelassen. 😀
Denn ein Bundestrainer / Fußballer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft wird nach einem schlechten Fußballspiel bzw. einer schlecht gespielten WM / EM noch viel intensiver in Grund und Boden geschrieben, als dies bei einer Klischee-Vorstellung eines Journalisten (m/w/d) in Bezug auf den ESC der Fall ist. 😀
Die Klischee-Vorstellung eines Journalisten (m/w/d), der vom ESC keine Ahnung hat, in seiner Hybris aber meint irgendwas Falsches über den ESC schreiben zu müssen, entlockt mir persönlich im schlimmsten Fall lediglich ein müdes Lächeln. 😀
Ach, Timo … ich beneide Dich da echt um Deine Gelassenheit. Ich rege mich da jedes Mal auf, deshalb lese ich solche Artikel normalerweise gar nicht mehr.
Werde wie ich einfach zum „emotionalen Italiener“, zu einem Philipp Hansa Fan, zum VfB Stuttgart Fan oder such dir einfach neben dem ESC noch eine andere Leidenschaft. 😀
Du wirst sehen, dass dadurch das Leben im ESC-Kosmos sehr viel relaxter wird. 😀
VfB-Fan bin ich schon. „Relaxter“ ist das Leben dadurch jetzt nicht, also, zumindest nicht immer.
Aber seit Sebastian Hoeneß Trainer ist, schon. 😀
Das stimmt. Da nervt mich höchstens der Ausverkauf, wenn eine Saison mal wieder gut gelaufen ist.
Deinen Kommentar kann man unterschreiben.
Als deutscher ESC-Fan kann man seit Jahren nur noch den Kopf auf die Tischplatte schlagen, vor allem weil die falsche Wahrnehmung des ESC einem ja auch immer wieder im Alltag begegnet. Da reproduzieren dann neue Bekanntschaften und Arbeitskollegen die immer gleichen Vorurteile und Stereotypen.
Meine Freunde haben inzwischen entweder einen anderen Blick auf den ESC, oder aber sie trauen sich ganz einfach nicht mehr, weil sie genau wissen, dass sie von mir dann eine Mischung aus Standpauke, Predigt und wissenschaftlichem Vortrag zu erwarten haben … 🤣
Da sagst du was! Einer meiner Mitarbeiter, den ich normalerweise wirklich sehr schätze, meinte letztens zu mir, dass es doch eine glorreiche Idee sei mal Rammstein für uns zu schicken. Uff…musikalisch verstehe ich das sogar, aber alleine menschlich, ist es ja wohl eine ganz schlechte Idee, diese Band ein Land vertreten zu lassen. 😖
Hä? Das einzige Problem an dem Vorschlag ist, dass er rund 20 Jahre hinter der Zeit zurückliegt und eben eine uralte, schon zigfach durchdiskutierte Sache ist.Edit: OK, my fault: Hatte das Konzertgate nicht auf dem Radar.Vor letzterem hätte ich am meisten Angst.
Der wissenschaftliche Vortrag ist bestimmt am meisten gefürchtet 😉
Bei Toggie hätte ich da gar kein Problem….
Ach ja, die Rheinische Post.
Bei denen habe ich ja besonders die Kommentarspalte schon seit ca. fünf Jahren zu ESC-Artikeln gefressen.
Sehr interessant und großartig geschrieben!
Leider ist da sehr viel Wahres dran.
Es ist wirklich zum Mäuse melken. Aber was will man erwarten, wenn viele Redaktionen ihre Artikel größtenteils mit KI schreiben lassen.
Da stimme ich in allen Punkten zu. Ich werde allerdings nicht müde werden, in meinem Umfeld, den ESC mit meiner Begeisterung stets ins richtige Licht zu rücken.
Zumindest versuche ich das. Blöde Kommentare gibt es häufig, aber wenn ich ins Detail gehe und ins Plaudern komme, kann ich den einen oder die andere zumindest zu einer Diskussion anregen und das wiederum kann auch spaßig enden😄.
Und wenn die Menschen über den ESC lachen, ist es mir lieber, als wenn sie ihn niedermachen. Das ist meine Strategie🙂.
Großartiger Kommentar. Unterschreibe ich gerne so.
Ich habe es gelesen. Vielleicht liegt es an mir, aber ich war weder schockiert noch überrascht.
Fast jeder findet den Kommentar von Graham Norton „witzig“. Außer mir dan. Er findet komisch über jeden einer Meinung zu haben – oft negativ/arrogant – aber weniger oder 0 Punkte bekommen, gefällt ihm nicht.
In fast alle Blogs der Fans (Fans? Echt?) gibt es Negativität über die Lieder, die Sänger*innen, die Inszenierungen, usw. Ich würde eher sagen, so ein Artikel ist fast selbstverständlich.
Nochmals, es liegt sicher an meine ätzender Humor (oder mein Alter 🤣 ). Ich habe Antikörper gegen diese Nachrichtenartikel entwickelt.
(PS: Napa im Hintergrund sagt auch viel…)
Ist man mal ehrlich mit sich selbst – das ESC-Fandom ist das negativste Fandom, was es gibt. Also negativ von der Grundeinstellung her, nicht negativ als Sache.
Das halte ich für eine äußerst abwegige These.
Also ich hab bisher nirgendwo so viel Negativitat mitbekommen wie in der ESC-Bubble
Danke Douze Points für den Kommentar. Mich nervt auch einfach extrem, dass die Teilnahme Israels und der Boykott einiger Länder so heraus gestellt wird. Seltsamerweise hat sich bei der WM-Qualifikation oder bei Olympia niemand darüber aufgeregt oder das Event boykottiert, dass Israel antritt. Noch weniger, dass bei Olympia auch russische Athleten und Athletinnen antreten. Aber der ESC wird dann gleich komplett in Frage gestellt.
Dass sich darüber keiner aufregt, stimmt nicht wirklich. Russlands Teilnahme an den Paralympics war ein mittelgroßer Skandal (wegen der die Eröffnungsfeier zahlreich boykottiert wurde) und Israels Teilnahme an der WM-Qualifikation ist auch alle Jahre wieder stark diskutiert.
Aber nicht, wie beim ESC, das (gefühlt) Einzige, wodurch das Ereignis Schlagzeilen macht und Aufmerksamkeit generiert. Wir alle machen doch regelmäßig im Ausland die (schöne) Erfahrung, ESC-Songs im Radio zu hören – bei mir zum Beispiel letzte Woche bei McDonald’s in Tallinn, wo „The Roop“ liefen. Sowas gibt es in Deutschland nicht. Weil maximal der Siegerbeitrag und das eigene Abschneiden interessieren. Für drei Minuten.
Ist leider so….
Also ich hab vor einiger Zeit in einem Café mitten im Ruhrpott den Beitrag von Island 2011 (!!!) gehört. Bei KDRS (ja, trash, ich weiß) lief letztens random Island 2022. Tanzschein habe ich Anfang März bei der Aufzeichnung einer Prime-Show, bei der ich im Publikum saß, gehört. Bei einem internationalen Basketballturnier im Ruhrgebiet letztes Jahr liefen sowohl Cha Cha Cha als auch Bara Bada Bastu während der Time Outs. WDR-Reisereportagen lassen im Hintergrund auch gerne lokale ESC-Songs laufen, zB Hvala Ne bei einer Ljubljana-Doku oder Espresso Macchiato bei einer Estland-Doku.
Kurz gesagt, I beg to differ.
Sehr cool!! Da hab ich dann entweder Pech oder ich passe nicht so gut auf wie du! 🙂
Der Ruhrpott rockt eh!
Ruhrpott auf die 1!
Ja, aber das sind ja Ausnahmen, die dir deswegen in Erinnerung geblieben sind. Im Ausland kommt das öfter vor und nicht unbedingt als Oh-wow-crazy-Ausnahme.
Nun gut, bei Olympia gab es auch ein Team aus Palästina.
Sehr guter Kommentar. Der die Schwächen der Berichterstattung hierzulande aufzeigt. Übrigens noch schlimmer sind die Kommentare, die solche Artikel kommentieren. Aber wir wissen ja bescheid und lassen und nicht die Freude am ESC nehmen.
Ein toller Artikel und leider sehr wahr . Der ESC wird von den meisten Medien in Deutschland ins Lächerliche gezogen oder ignoriert.
Da hat sich leider auch seit langen Zeiten nichts geändert.
Andere Länder behandeln den ESC komplett anders und mit viel Euphorie.
Als ich vor ein paar Jahren nach Brüssel gefahren bin lief dort in einer Bar im Radio “ Bye Bye Baby “ von „CAT CAT“, ich konnte es kaum fassen .
In Deutschland ist der ESC tatsächlich nur ein „schrilles, leicht peinliches Spektakel mit begrenzter Halbwertszeit“.
Das ganze „Missverständnis“ hat vor allem was mit unserem deutschen Selbstverständnis zu tun. Sobald man schreibt, dass man gerne Deutsche/r ist und das Land würdig vertreten sehen möchte, bewegt man sich in Nähe der Strafbarkeitsgrenze. So etwas gibt es in keinem anderen Land der Welt.
Und so werden die Beiträge dann auch alljährlich ausgewählt, dass möglichst wenige etwas damit anfangen können.
👍
Wieder einmal vollkommen überzogene, rechtspopulistisch-angehauchte Schwurbelei. Und man stellt sich zum dreihundertsten Mal die Frage: Warum lebt man in einem Land, über das man sich ausschließlich beschwert und es schlechtredet?
Das ist ja alles ganz hübsch.
Leider fehlen zwei der Hauptgründe, warum der ESC in Deutschland zur Lachnummer verkommen ist: der NDR/SWR in den letzten 25 Jahren sowie Frau S. in den letzten 10.
Journalisten wiederholen bei dem Thema nur das, was sie seit Jahren vorgekaut bekommen: der ESC ist ein Witz in den Augen der Verantwortlichen und so soll er auch behandelt und präsentiert werden. Dazu gehört dann leider auch die willkommene Skandalisierung um Nichts. Jedes Jahr wieder.
Ganz genau! Frau S. ist in meiner Altersgruppe (Anfang bis Mitte 20) furchtbar unbeliebt. Sie gehört für mich auch definitiv NICHT zum ESC dazu. Und sie steht eben für all das, was DP kritisiert.
Das ist ja auch wieder vollkommener Quatsch.
„Die Verantwortlichen“ haben den ESC doch selbst vor Ort erlebt und wissen aus erster Hand, dass er kein Witz ist und andere Länder ihn ganz anders handhaben. Das ist ein wenig zu einfach. Aber auch die bösen „Verantwortlichen“ können halt nur mit dem arbeiten, was sie so haben. Also einem Musikbusiness, dass dem ESC eher abgeneigt ist und auch auf ihn nicht angewiesen. Eine notorische übelgelaunte Fancommunity, der man eigentlich sowieso nichts recht machen kann und die abseits aller Fakten und Tatsachen eh alles besser weiß. Und eben auch finanzielle Einschränkungen. Anders: Man kann nicht einfach machen, was man vielleicht gerne möchte. Dass der ESC als „Witz“ dargestellt wird, läuft der Arbeit der „Verantwortlichen“ eigentlich komplett zuwider. Daran haben die keinerlei Interesse. Was hätten sie denn auch davon? Das macht leider keinen Sinn.
Nebenbei: Auch eine sehr komische Auffassung von Journalismus, dass Journalisten nur wiederholen würden, was ihnen vorgesetzt wird. Genau das ist Journalismus nämlich eigentlich nicht. Dass man beim ESC so schlechte journalistische Leistungen in Deutschland sieht, hat damit zu tun, dass es kaum Journalisten gibt, die sich ernsthaft mit dem Wettbewerb befassen, sondern meist nur Kollege/Kollegin XY, der/die Kultur macht und dann einmal im Jahr darüber die Nase rümpft, dass dort nicht absolute Hochkultur dargeboten wird, sondern banaler Pop.
OT: Der Radiomoderator Livio Chistell wird die Punkte der schweizer Jury verkünden.
https://eurovoix.com/2026/05/04/livio-chistell-eurovision-2026-spokesperson/
Hätte mir ja lieber Sandra Studer gewünscht.
„Hätte mir ja lieber Sandra Studer gewünscht.“
Ich mir auch. 😀
Ich freue mich auch über neue Gesichter.
Lieber Douze Points, dass ist ein wunderbarer Kommentar von dir, der es total auf den Punkt bringt. Gute Deutsche Journalisten sind einfach heutzutage eine Seltenheit. Ihr Blogger/innen seit mit eurem tollen Journalismus also in der Unterzahl. Umso wichtiger ist es, dass es so tolle Journalisten wie euch gibt.
Und nun zu was anderem.
Hier die Übersicht mit den neuen ESC-Sendungen 2026 im Deutschen Fernsehen:
11.05.26 um 20:15 Uhr in der ARD:
70 Jahre ESC – More than Music (90 minütige ESC-Doku zum 70 jährigen Jubiläum)
12.05.26 um 20:15 Uhr bei ONE:
Die Show zum 1. Halbfinale (Moderiert von Constantin Zöller)
Anschließend um 21 Uhr:
Das 1. Halbfinale des ESC 2026 (Kommentar Thorsten Schorn)
14.05.26 um 20:15 Uhr bei ONE:
Die Show zum 2. Halbfinale (Moderiert von Constantin Zöller)
Anschließend um 21 Uhr:
Das 2. Halbfinale des ESC 2026 (Kommentator Thorsten Schorn)
16.05.26 um 20:15 Uhr in der ARD:
Die Countdown-Show zum großen Finale des ESC 2026 (Moderiert von Barbara Schöneberger)
Anschließend um 21 Uhr:
Das Finale des ESC 2026 (Kommentator Thorsten Schorn)
Die alten Dokus und so habe ich bewusst weggelassen.
Und die Shows zu den beiden Halbfinals sind Premiere.
Damit ihr schonmal eine Übersicht für nächste Woche habt.
Schweife bitte nicht vom Tänzelf … ähh Hamburger Hafengeburtstag ab!
Da treten mit ESC-Bezug Michael Schulte (SA) und Santiano (FR) auf.
Danke!
ARD Hart aber fair 21:40 Zitat eines Ärzteverteters: „ Unser Gesundheitssystem ist aktuell so gut wie unsere Ergebnisse beim Eurovision Song Contest.“ Ich sehs mal positiv: der ESC wurde erwähnt…🙄 Alles andere würde mich wieder…. Ach, lassen wir das, oder DP?
Die Ergebnisse waren ja zuletzt Mittelfeld. Ob er das Gesundheitssystem da nicht überschätzt?
😅😅😅
Das hieße dann ja, das Gesundheitssystem wäre gar nicht mal so schlecht. Zwar nicht überragend, aber immerhin Mittelfeld.
Ich denke, in Deutschland unterliegt die Popkultur generell einem Schema F. Wer bekannt ist wird von den Redaktionen gespielt, ob die Songs gut sind oder nicht und gute, unbekannte Künstler bekommen wenig Aufmerksamkeit. Die Zarella Show ist ein Beispiel dafür. Immer die gleichen Gesichter mit Songs, die sich wenig unterscheiden. Es gibt keinen Mut auf Neues und lieber wird dann wieder Unheilig auf die Bühne geholt und gefeiert und wenn Udo Lindenberg einen Song schreibt , wird dieser schon vor Veröffentlichung gelobt. Selbst der neue Polyton -Preis ist wieder so ein Preis, wo sich die Branche selbst feiert und bei dem es um Connections geht. Auch unser Vorentscheid verlief nach diesem Schema. Es gab zwar junge Künstler, aber die Auswahl hatte wohl viel mit guten Verbindungen und weniger mit Qualität zu tun. Die Siegerin stand schon vorher fest.
Bei den 08/15-Mainstream-Sendern ist das wohl tatsächlich so. Die höre ich aber schon lang nicht mehr. Ich kann diesbezüglich max neo empfehlen. Dort werden regelmäßig ESC-Acts und v.a. national eher unbekanntere Künstler*innen gespielt.
ESCape Radio hat gestern sogar 🔥 gespielt. 🥳
Uhh!
Die gleichen Gesichter wollen die Leute sehen, jedenfalls viele. Ich persönlich kann auf Unheilig verzichten, aber irgendwer muss denn ja jemand hören.
Bei solch einer Show werden immer mehr Bekannte als Unbekannte dabei sein. Aber hin und wieder kann man das Publikum auch musikalisch überraschen..
Die Worte von Douze Points sind einfach so wahr.
Es fängt ja schon damit an, dass einige noch das Gefühl haben, dass der ESC ein rein ausschließlicher Schlagerwettbewerb oder irgendeine ausgelutschte Castingshow ist.
Absolut treffend. Einer der Gründe, warum ich mich in der Regel nur hier informiere. Alles andere ist oftmals so ermüdend.
Ermüdend trifft es genau.
Es gibt die nächsten Punkte für Deutschland bei der OGAE-Umfrage und die sind aus Luxemburg:
https://eurovoix.com/2026/05/04/luxembourg-ogae-poll-2026/
Aktuell belegt Deutschland den 18. Platz und Israel ist direkt einen Platz davor. Es führt Finnland vor Dänemark und Australien. Außerdem sind nun 30 Länder in den Punkterängen.
Fünf Länder sind weiterhin punktlos und das sind Aserbaidschan, Polen, Portugal, San Marino und die Schweiz.
🙄 Bizarrer Artikel … (Besonders nach der eigenen Jorge-González-Nummer heute.)
Sehr gut beschrieben, voll auf die Douze Points 😉
Um einen genauen Blick zu werfen, braucht man auch etwas Ahnung vom ESC. Die meisten schreiben mal einen lustigen Artikel, aber haben sonst nicht viel damit zu tun. Man kann streiten, was nun besser ist. Variante a) Hauptsache, es wird berichtet, auch wenn wenig informiert, aber die Aufmerksamkeit für den ESC ist gesichtert. Variante b) Nur die Insider schreiben drüber, aber keine mediale Aufmerksamkeit für den ESC. Für den ESC ist Variante A besser, selbst wenn man sich persönlich doch einen offeneren Blick wünscht.
Danke für diesen Artikel! Ich kann schon seit vielen Jahren kaum Pressemeldungen und Storys mit ESC-Bezug in den großen Massenmedien des Landes mehr lesen, weil sie noch immer vor Klischees, Halb-Wahrheiten und – vor allem in den letzten Jahren – Politischem strotzen. Wenn ich daran denke, wie noch bis in die Lena-Jahre hinein in einigen Zeitungen vom „Schlager-Grand-Prix“ die Rede war – das war dann zum Glück aber irgendwann wirklich mal vorbei! Aber die stetige Reduktion auf Kitsch und Show, die wiederkehrende Ignoranz von der technischen Superlative und der immensen popkulturellen Relevanz, die der ESC seit Jahren immer wieder aufs Neue zeigt… Schrecklich!
Mir kommt es so vor, als sei man in Deutschland in Sachen ESC in einer Zeit stecken geblieben, die schon lange vorbei ist – das ist, und das hat DP ja schon geschrieben, vor allem Schuld der ARD, die nicht alles aus dem Wettbewerb rausholt, was möglich wäre. Die übrigen Medien befeuern die Sache dann natürlich. Und das nervt mich! Echt! Wie oft ich den ESC noch Mitmenschen erklären muss, die Faszination dahinter und alles, was ich daran so liebe. Da wünsche ich mir doch manchmal in anderen Ländern zu leben, wo all das auch in der breiten Bevölkerung viel klarer zu sein scheint.
Eigentlich sollte man es gerade in Düsseldorf doch besser wissen. Denn dass dieses Provinzstädtchen neben Köln vielen Menschen in der Welt ein Begriff ist, verdankt es doch zu großen Teilen einer Veranstaltung, die dort 2011 stattfand.
Lustig finde ich auch, dass diese ESC-Artikel immer so viele Kommentatoren anziehen, die zwar keine Ahnung haben („Ich guck mir den Quatsch nicht an“), dafür aber eine Menge dazu zu sagen haben.
eine Bekannte von mir: was das guckst du? Das soll doch qualitativ so schlecht sein. Tja, woher hat sie das nur?
Sorry Einspruch ! Nichts ist wohl anmaßender, wenn jemand vorgibt, wie man eine Sache zu sehen hat. Besonders aus der ESC-Bubble heraus, ist es einfach anderen außerhalb des „heiligen Kreises“ Unwissenheit und Unverständnis vorzuwerfen.
Wie wäre es, einfach zu akzeptieren, dass der deutsche Mediennutzer den ESC einfach (noch) nicht zu seinem Lieblingssteckenpferd erklärt hat. Gründe dafür hätte er genug:
politische Kontroversen, Boykotte, Jurybestechungen, eine nicht zufriedenstellend Vorentscheidung und mangelnde geeignete Bewerber und Musik etc.
Die in Deutschland zum Glück verbriefte Pressefreiheit erlaubt auch über diese Umstände zu berichten und zu einer freien unabhängigen Meinungsbildung beizutragen.
Lust am Event haben vor allem die Fans, die mit ihren Nörgeleien leider nicht dazu beitragen das Bild des ESC in der Öffentlichkeit zu verbessern.
Die Grundlagen für eine gute Berichterstattung sind da. Nun muss nur noch die Haltung und die Stimmung allerseits passen, um die Bedeutung des ESC zu erkennen !
Ich habe schon das Gefühl, dass ich den Leuten in meinem direkten Umfeld ganz gut meine ESC-Begeisterung vermitteln kann, wenn ich erzähle, wie toll es ist, einen Beitrag nicht nur ein einziges Mal im Mai zu hören, sondern mitzuverfolgen, welche Reise er (und sein Interpret) von einer möglicherweise kleinen VE-Bühne bis hin zum riesigen ESC mitmacht. Ansonsten gelte ich aber auch allein schon deswegen seit Jahren als absoluter Experte, weil ich weiß, dass es Halbfinals gibt; diese Position kennen viele die hier nicht nur im Mai mitlesen bestimmt. Hab aber auch ehrlich gesagt nicht so viel dagegen, wenn mich Leute wegen dieses tollen Hobbys seltsam finden. Wenn sie den ESC nicht raffen, dann halt nicht. 🙂
Der Autor hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Feigheit deutscher namhafter Künstler daran teilzunehmen wäre noch zu erwähnen. Leute Foster,Santos usw. mit Ihrem Weichspülpop würden eh nichts reißen.
Danke für den Artikel. Das ist auh mein Eindruck und igniere solche Artikel.
Früher hieß es ja immer: Auch schlechte Presse ist gute Presse. – Vielleicht ist das ja tatsächlich so. Denn jeder Artikel ist auch Werbung … Und solange ich mich erinnere, sahen die Beiträge zum ESC wie hier beschrieben aus. Letztlich habe ich auf dem Flohmarkt noch ein Magazin von 1984 erworben, in dem es einen langen Bericht unter der Überschrift „Grand Brie Eurovision“ gab – alles Käse war natürlich der Tenor. Aber was soll man sagen: Der ESC ist heute größer als je zuvor und das Magazin gibt es schon lange nicht mehr. Wahrscheinlich wird es auch den anderen Zeitschriften irgendwann so ergehen, die immer die gleichen Phrasen recyclen oder sich jetzt von der KI zusammenstellen lassen.
Eine gute, lesbare Rezension zur ARD Doku über 70 Jahre ESC von der Schwäbischen Zeitung:
https://www.pressreader.com/germany/schwaebische-zeitung-bad-saulgau/20260505/281831470346933
Ist doch typisch in Deutschland. Deswegen lese ich kaum noch irgendwelche „Journalistischen“ Beiträge oder schaue mir genau an, wer da schreibt und für welches Medium.
Wer etwas nicht versteht, sollte darüber nicht schreiben dürfen. Dabei muss man noch nicht einmal ESC Fans sein. Mann sollte nur etwas recherchieren, das was man als „Journalist“ eigentlich gelernt haben sollte.
Interview von Sarah Engels:
https://eurovoix.com/2026/05/05/germany-sarah-engels-interview/