
Heute Abend entscheidet sich, wer die älteste Republik der Welt San Marino beim Eurovision Song Contest 2024 in Malmö vertreten wird. Der kleinste ESC-Teilnehmer hat dabei wohl den größten Vorentscheid auf die Bühne gestellt: es konnten Acts aus aller Welt und San Marino am Vorentscheid teilnehmen und nach vier Auditionsrunden mit mehreren hundert Acts und fünf Halbfinals mit 129 Acts, standen acht Finalisten fest. Außerdem gab es noch eine Auswahlrunde, für die mehrere mit Hilfe von KI generierte Songs geschrieben wurden. Und schließlich wurden auch noch acht etablierte Act direkt nominiert, darunter auch die italienischen ESC-Vertreter von 1997 Jalisse (Aufmacherbild).
Diese Acts treten heute Abend mit diesen Liedern an:
- Pago – „Il Protagonista“
- Daudia – “With You”
- XGiove – „Nostalgia“
- Aimie Atkinson – „A Dare for Love“
- Dez – “Freedom”
- Marcella Bella – „Chi siamo davvero“
- Aaron Sibley – „Human“
- Wlady feat. Corona, Ice Mc & DJ Jad – „Questa Volta“
- Loredana Bertè – „Pazza“
- KIDA – „Invincibile“
- BOOOM! – „Dance Like This“
- Jalisse – „Il paradiso è qui“
- Mate – „Big Mama“
- Masala & Foresta – “Paranoia”
- La Rua – „Il Governo del Cuore“
- Dana Gillespie – „The Last Polar Bear“
- MEGARA – “11:11″
Wer sich über welchen Auswahl- und Nominierungsweg qualifiziert hat, könnt Ihr hier noch einmal nachlesen.
Die Namen der acht etablierten Acts wurden am Montag in einer Pressekonferenz veröffentlicht, die Songtitel dann später in dieser Woche.
Der Song „The Last Polar Bear“ von Dana Gillespie ist mit Hilfe von KI generiert worden. Er ist aber kein reines Kunstprodukt, die ersten KI-Entwürfe im KI-Auswahlprozess wurden in einem Songwriting-Camp noch von Menschen weiterbearbeitet. Vier Songs hatten es in diesem Auswahlprocedere in die Endauswahl geschafft, darunter auch ein von DSDS-Siegerin Marie Wegener gesungener Titel. Auch hier wurde der Gewinner am Montag bekannt gegeben.
Im freien Wettbewerb konnten sich Acts aus aller Welt und aus San Marino bewerben. Bis zum 10. Januar 2024 gab es 699 Bewerbungen aus 31 Ländern, an den Auditions haben dann mehrere hundert Acts teilgenommen und in die Halbfinals, die seit Montag ausgestrahlt wurden, haben es 129 Acts geschafft. Über diesen Auswahlweg qualifizierten sich insgesamt sieben internationale und mit KIDA ein san-marinesischer Act: je ein direkter Qualifikant aus dem ersten, zweiten, dritten, vierten und san-marinesischen Halbfinale und drei weitere über eine Second-Chance-Runde.
Die Entscheidung, wer zum Sieger von „Una voce per San Marino 2024“ gekrönt wird, wird durch eine fünf-köpfige Jury gefällt. Ein Televoting gibt es nicht. Die Jury-Mitglieder sind Celso Valli (Produzent, Dirigent und Komponist), Anna Bianchi (Musikerin), Clarissa Martinelli (Journalistin), John Vignola (Journalist) und Steve Lyon (Musikproduzent).
Als Gäste sind der italienische Sänger Riccardo Cocciante, der beim Cover-Abend des diesjährigen Sanremo-Festivals zusammen mit Irama aufgetreten ist, sowie der italienische Liedtexter Mogol und der Sänger Albano, der 1976 und 1985 mit Romina Power am ESC teilgenommen hat, angekündigt.
Das Finale von „Una voce per San Marino 2024“ wird vom san-marinesischen Sender SMRTV ab 21:00 Uhr übertragen. Einen Livestream findet Ihr auf der Website des Senders. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Buonasera a tutti! Zum zweiten Mal in diesem Jahr kann ich die Begrüßung zum Live-Blog auf Italienisch machen. Gleich beginnt der Vorentscheid des italienischsprachigen Zwergstaates San Marino. Wahrlich nicht zwergenhaft ist aber auf jeden Fall, was San Marino in diesem Jahr auf die Beine gestellt hat, und so dürfen wir uns sicher auf einen unterhaltsamen Abend freuen.
Los geht mit der Nennung der Sponsoren und mit einem Blick auf die drei Burgen. Da werden bei mir gleich Urlaubserinnerungen wach, wir waren letzten Sommer dort.
Die letztjährigen Vertreter Piqued Jacks eröffnen den Abend mit „Like an Animal“. Dieser Auftritt ist sogar dynamischer und ansprechender als beim ESC.
Der Moderator ist dreimal so begeistert wie die Zuschauer.
Jetzt werden einiger Politiker vorgestellt. Die wirken nicht ganz so begeistert.
Die Nationalhymne von San Marino wird gespielt und alle stehen feierlich auf. Die Hymne ist ganz schön kurz. Passend zur Landesgröße.
Jetzt lobt der Politiker Federico Pedini Amati seinen Heimatstaat. Langsam könnte es aber losgehen mit den Beiträgen… Wenn es so weiter geht, brauchen die ja länger als Sanremo mit 30 Beiträgen…
Wie sie sehen, sehen sie nichts. Die Startreihenfolge erscheint erst nicht, dann haben alle die Startnummer 1… Jetzt passt es, die Startreihenfolge wird angezeigt.
Und jetzt wird endlich der erste Act angekündigt.
Pago – „Il Protagonista“
Pago präsentiert eine schwungvolle Nummer. Er singt mit ausdrucksstarker Mimik. Seine Stimmfarbe gefällt mir aber nicht so. Aber mein Fuß wippt auf jeden Fall mit. Zum Schluss kommt noch ein Sprechteil mit Botschaft, den man am Anfang gar nicht erwartet hätte. Ich vergebe 5 Punkte.
Bei uns zu Gast ist heute meine 8-jährige Nichte, die Gastpunkte vergeben darf. Sie vergibt 7 Punkte.
Daudia – “With You”
Es geht mit ruhigen Gitarrenklängen weiter. Daudia ist ein Mann-Frau-Duo, das stimmlich gut harmonisiert. Im Verlauf nimmt der Song dann etwas Fahrt auf. Schöner wäre es vielleicht noch, wenn beide mehr miteinander agieren würden, anstatt nur nebeneinander zu stehen. 6 Punkte. 9 Punkte von meiner Nichte.
Nicht nur wir vergeben fleißig Punkte, auch die Jury, die gerade vorgestellt wird, schreibt fleißig auf ihre Klemmbretter.
XGiove – „Nostalgia“
Cool, ein Akkordeon! Geht schon mal gut los. Und geht gut weiter, „Nostalgia“ ist eine ungewöhnliche Mischung aus Folk, Rock und Rap. Was gar nicht zusammen zu passen scheint, es hier aber ausgezeichnet tut. Ich fühle mich sehr gut unterhalten. 10 Punkte. Meine Nicht findet „die Moves nicht cool“ und vergibt 7 Punkte.
Aimie Atkinson – „A Dare for Love“
„A Dare for Love“ ist eine elektronische Ballade, die mit dunklen Untertönen beginnt, dann setzt ein Beat ein und das Lied wird schneller. Der erste Teil hat mir recht gut gefallen, ab Einsetzten des Beats ist mir der Song dann etwas zu eintönig. Ihre Stimme scheint recht leise, das war schon bei einigen so, hier fällt es aber besonders auf. 4 Punkte von mir. 8 Punkte von meiner Nichte und sie lobt das Kleid.
Senhit sendet Grüße aus Polen, Valentina Monetta mit Rastalocken sendet Grüße aus Afrika, ich hätte sie fast nicht erkannt.
Es geht nicht mit dem nächsten Beitrag weiter, sondern mit einem Kinderchor aus Bologna, die „Heal the World“ singen. Ich habe zwar keine Ahnung, warum, aber süß ist das schon. Eine der Chorsängerinnen hält nun einen Monolog zu „Respekt“, der jedoch sehr wie von einem Erwachsenen geschrieben wirkt… Jetzt singen sie ein italienisches Kinderlied (?). Das gefällt mir spontan ziemlich gut. Jetzt fehlt nur noch Mr.Rain dazu.
Und es geht immer noch nicht weiter: Albano im Publikum wird vorgestellt. Oh je, der Arme, er wird vom Moderator abgeknutscht und guckt nicht so begeistert. Fasst sich aber schnell und sagt ein paar Worte.
Dez – “Freedom”
Bis jetzt ist der Vorentscheid recht abwechslungsreich. Jetzt kommt eine Rap-Ballade. Der aber meiner Ansicht nach die Power fehlt, sie plätschert etwas dahin. Im Refrain ist es etwas besser, dort singt Dez ausdrucksstärker und es gibt einen Doppelschlag des Schlagzeugs, der etwas Druck vermittelt. Insgesamt ist das aber zu wenig. 4 Punkte. Auch meine Nicht ist nicht so überzeugt und vergibt 5 Punkte.
Marcella Bella – „Chi siamo davvero“
Eine Grande Dame singt eine große italienische Ballade. Das hat mir in diesem Jahr bei Sanremo etwas gefehlt. Wobei, so wirklich ist es doch keine Ballade, auch in diesem Lied kommt im Verlauf eine Schlagzeugbeat hinzu. Gleichzeitig wird aber auch nicht an Streichern gespart. Wenn es mehr in Richtung Ballade gegangen wäre, hätte es mir wohl mehr gefallen, trotzdem war das nicht schlecht. 7 Punkte. Meine Nichte ist mittlerweile eingeschlafen.
Aaron Sibley – „Human“
Ein „Wikinger“ im weißen Glitzeranzug. Interessant. Das Lied ist nicht ganz so interessant, eher so ESC-Pop-Stangenware, die jetzt nicht schlecht ist, aber auch nicht besonders. Und leider klingt es nicht gut, wenn er im Refrain recht hoch singen muss. Überzeugt mich nicht. 3 Punkte.
Wlady feat. Corona, Ice Mc & DJ Jad – „Questa Volta“
Huch, was ist das. Irgendwie eine Mischung aus Techno und Rap mit einer guten Prise Trash. Hier haben sich mehrere verschiedene Künstler:innen zusammen gefunden, leider mit unterschiedlicher Stärke. Der Herr mit dem Basecap singt gut und unterhaltsam, der andere Herr geht so, die Dame hingegen singt leider eher schief. Das passt dann nicht so richtig zusammen und überzeugt in Summe nicht. 3 Punkte.
Der nächste Zwischenact: Riccardo Cocciante am Piano, der auch schon bei Sanremo in diesem Jahr aufgetreten ist. Er gibt fast ein kleines Konzert, mittlerweile ist er bei Lied Nummer drei. Wenn das so weiter geht, dann endet diese Show wohl nicht eher als Sanremo… Das Publikum ist doch zu etwas Begeisterung fähig, Standing Ovations am Ende. Auch wenn das irgendwie eher höflich wirkte als wirklich begeistert.
Jetzt Werbung, es geht also immer noch nicht mit dem nächsten Act weiter.
Loredana Bertè – „Pazza“
Nicht umgeben von der schönen Sanremo-Bühne wirkt das Ganze gleich ganz anders. Irgendwie stimmt auch etwas mit der Abmischung nicht, das passt nicht mit dem Gesang des Backgroundchors aus der Konserve und ihrem Livegesang. Loredana wirkt auch ziemlich steif. Das kommt heute echt nicht gut rüber. Für den Auftritt heute nur 5 Punkte. Auch wenn in dem Song und der Performance mehr drin steckt, wie sie bei Sanremo bewiesen hat.
KIDA – „Invincibile“
Jetzt die einzige Sängerin des Abends aus San Marino. Der Song könnte auch beim JESC antreten. Ich finde ihn aber gar nicht schlecht, er hat etwas Eingängiges an sich. Das ist jetzt nicht der professionellste Auftritt der Welt, hat aber etwas Erfrischendes an sich. 6 Punkte.
Und es folgt schon der nächste Zwischenact. Das sind ja fast mehr als am Wettbewerb teilnehmende Acts… Filippo Graziani, der Sohn des italienischen Cantautore Ivan Graziani, tritt auf.
Endlich, es geht weiter mit den Halbfinalqualifikanten aus Slowenien: BOOOM!
BOOOM! – „Dance Like This“
80er-Jahre Sound. Die drei Bandmitglieder treten in schwarzen Hosen mit silbernen Glitzerpunkten und schwarzen Hemden auf und singen sich semi gut durch ihren Song, da sitzen einige Töne nicht. Das Lied ist auch eher so lala. Aber zumindest hätten wir das nächste „Arno“-Lied, falls sie es nach Malmö schaffen. Das denke ich aber eher nicht und vergebe nur 4 Punkte.
Jalisse – „Il paradiso è qui“
Der nächste große Act. Ihre Stimme ist gut gealtert, das klingt immer noch top. Gerade nach einigen Acts, die die Töne ganz schön versemmelt haben, fällt das auf. Am Anfang ist die Melodie sehr schön fließend und spricht mich sofort an, der Refrain ist dann nicht ganz so stark. Wobei ich das Gefühl habe, das ich mir das schnell schönhören könnte. 8 Punkte.
Puh, noch mal Riccardo Cocciante?! Nichts gegen Riccardo, aber jetzt dauert es wohl wieder ewig, bis es mit den Wettbewerbsbeiträgen weiter geht.
Was waren die Halbfinals da toll im Vergleich, da folgte Zack auf Zack ein Auftritt auf den anderen.
Jetzt reden die Moderatorin und der Moderator mit Riccordo über „nostalgia“. Vielleicht sollte ich den gleichnamigen Song, der mich bisher heute am meisten überzeugt hat, noch einmal zur Überbrückung anschauen?
Och nö, noch ein Gast? Der Sportjournalist Fabrizio Maffei, der was über Fußball erzählt. Warum???? Wo es gerade um Fußball geht: wusstet Ihr schon, dass das Team von San Marino das schnellste Tor in der Länderspielgeschichte geschossen hat? Nach nur 8 Sekunden ging das Team gegen England 1:0 in Führung.
Jetzt noch Werbung. Wie lange ist der letzte Act mittlerweile her? Gefühlt eine Stunde.
Ich fass es nicht, es geht weiter!
Mate – „Big Mama“
Und es geht gut weiter! „Big Mama“ ist eine tanzbarer Track, der schnell ins Ohr geht. Mate trifft die Töne. Sie hat keine Tänzer:innen mitgebracht, sondern Trommler. Das finde ich nicht schlecht. Und das war der richtige Song, um wieder wach zu werden. 8 Punkte.
Masala & Foresta – “Paranoia”
Das zweite Mann-Frau-Duo des Abends. Sie interagieren auf interessantere Weise miteinander als Daudia. Der Song ist aber deutlich schlechter. Der plätschert eher so dahin und ist bei Weitem nicht so spannend, wie es ihr „artsy“-Äußeres vermuten lässt. 3 Punkte.
Ist das deren Ernst? Sind da jetzt irgendwelche Nachwuchskomiker auf der Bühne?
Und wer gedacht hat, dass es jetzt weiter geht, den muss ich enttäuschen: jetzt darf der Schauspieler Massimo Boldi im Publikum etwas sagen, dann mischt sich auch noch einmal Federico Pedini Amati mit ein.
Oh nein, die stellen jetzt wohl jeden A-, B- und C-Promi im Publikum vor. Jetzt Fausto Leali.
La Rua – „Il Governo del Cuore“
Eine Indie-Boyband. Da bin ich ja schon mal Zielgruppe und es gefällt mir auch recht gut. Der Leadsänger wirkt sympathisch und man hat das Gefühl, dass die Jungs nicht zum ersten Mal auf der Bühne stehen. Auch das Arrangement finde ich nicht schlecht. Die Melodie könnte allerdings etwas weniger repetitiv sein. 7 Punkte.
Dana Gillespie – „The Last Polar Bear“
Was für eine tolle rauchige Stimme. Der Song hat etwas sehr melancholisch Faszinierendes an sich. Irgendwie komisch, dass der gerade KI-Song der emotionalste des Abends ist. Beim Auftritt weiß ich aber nicht so recht, sie steht einfach nur da. Sie muss ja jetzt nicht tanzen oder so, aber auch ruhig kann man ja inszenieren. 8 Punkte.
MEGARA – “11:11″
Noch ein Song zum wieder wach werden. Megara rocken die Bühne. Und sind optisch ein Hingucker mit ihren halb-schwarz-halb-pinken Outfits und Haaren. Das war der bisher am interessantesten inszenierte Auftritt des Abends. Das wird die Jury wohl nicht schätzen, für mich war es aber ein gelungener Abschluss. 7 Punkte.
Schnelldurchlauf. Mein klarer Favorit ist XGIOVE, aber ich denke nicht, dass sie eine Chance haben. Zum Glück gibt es kein Televote, manchmal steht da ein ganz anderer Act da, als gerade gezeigt wird. Edit: Booom! fehlten ganz und bei Jalisse wurde Booom! als Untertitel angezeigt.
Noch mal Gequatsche mit Gästen im Publikum und mit der Jury…
Die Klemmbretter der Jury werden eingesammelt. Mal sehen, wie lange es jetzt dauert, bis wir ein Ergebnis haben.
Noch ein Schnelldurchlauf. Diesmal sind Booom! mit drin. Und Jalisse heißen Jalisse.
Ich muss ja sagen, hier sind einige Beiträge mit dabei, die mir gefallen. So schlecht ist „Una voce per San Marino“ echt nicht. Da kann ich einiges auf mein SCC-Liste setzen.
Die versuchen wirklich Sanremo nachzumachen. Erst Komiker, jetzt Baletttänzer:innen…
Vielleicht sollte man der Jury das nächste Mal Tablets geben? Dann könnten sie ihre Punkte in Excel vergeben und nach 2 Minuten hätte man das Gesamtergebnis.
Das ist jetzt wiederum schön: die Piqued Jacks werden noch einmal auf die Bühne gerufen und dann läuft ein Ausschnitt aus ihrem ESC-Auftritt. Ich finde es schön, wenn die letztjährigen Acts noch einmal geehrt werden – ganz egal, wie sie abgeschnitten haben. Dann erzählen sie noch etwas von ihren Erlebnissen in Liverpool. Und dürfen auch noch ihre neue Single „Aria“ präsentieren. Schade, dass sich die Stimme des Leadsängers immer so angestrengt anhört, wenn er lauter singt. So schlecht war nämlich auch dieser Song nicht.
Jetzt werden Sonderpreise verliehen:
Der Preis für das beste Aussehen wird an Jalisse verliehen.
Ein komischer Preis zum Verleihen. Kein Wunder, dass die beiden nicht auf der Bühne erscheinen.
Aha, anscheinend hat keiner den Acts gesagt, dass jetzt die Sonderpreise verliehen werden, als steht keiner hinter der Bühne, auch nicht für die nächsten Preise. Diese Show ist wirklich hochprofessionell. Der Moderator und die Moderatorin wälzen sich zur Überbrückung lachend auf dem Bühnenboden, dann behilft man sich mit einer ungeplanten Werbung.
Versuch Nummer 2.
Der Preis von OGAE Italien wird verliehen an Loredana Bertè.
Der Preis der san-marinesischen und internationalen Presse gewinnt auch Loredana Bertè.
Der Preis für das radiofreundlichste Lied wird von Radio San Marino verliehen an La Rua.
Der letzte Sonderpreis an den besten aufstrebenden Künstler wird von SMRTV verliehen an Megara.
Das sind die Platzierungen bis Platz 4:
- Aimie Atkinson – „A Dare for Love“
- BOOOM! – „Dance Like This“
- Marcella Bella – „Chi siamo davvero“
- Dana Gillespie – „The Last Polar Bear“
- XGiove – „Nostalgia“
- Mate – „Big Mama“
- Jalisse – „Il paradiso è qui“
- Masala & Foresta – “Paranoia”
- Daudia – “With You”
- Aaron Sibley – „Human“
- Wlady feat. Corona, Ice Mc & DJ Jad – „Questa Volta“
- KIDA – „Invincibile“
- Dez – “Freedom”
- Pago – „Il Protagonista“
Die Top 3 werden jetzt auf die Bühne gerufen:
- Loredana Bertè – „Pazza“
- La Rua – „Il Governo del Cuore“
- MEGARA – “11:11″
Nach den Acts gelangt der Briefumschlag mit der Top 3 auf die Bühne.
Platz 3 werden La Rua.
Sieger ist… Der Moderator will gerade ansetzen, dann wird er aber unterbrochen: der Staatssekretär wird noch auf die Bühne gerufen. Hat er sich gerade verquatscht, er hat das Mehrzahlverb für „siegen“ genommen.
Ja! Megara gewinnen „Una voce per San Marino 2024“.
San Marino ist doch immer wieder für eine Überraschung gut.
Ich freu mich irgendwie. Loredana war am heutigen Abend nicht die Beste und es wäre schade gewesen, wenn sie nur wegen ihrer Bekanntheit gewonnen hätte.
Jetzt sollen Megara natürlich noch einmal auftreten. Es fehlen allerdings noch die Instrumente.
Und anscheinend wurde ein Sonderpreis vergessen. Etwas lustig ist das ja schon. Der „Marlù“-Sonderpreis fehlt noch. Ich verstehe nichts mehr, werden jetzt Megara gefragt, an wem der gehen soll?
Egal, jetzt treten sie noch einmal auf. Und obwohl das halbe Publikum schon gegangen ist, rocken sie noch einmal die Bühne.
Damit gute Nacht an alle, die mit durchgehalten haben!
Zum Abschluss noch einmal das Gesamtergebnis von „Una voce per San Marino 2024“ zusammengefasst:
- MEGARA – “11:11″
- Loredana Bertè – „Pazza“
- La Rua – „Il Governo del Cuore“
- imie Atkinson – „A Dare for Love“
- BOOOM! – „Dance Like This“
- Marcella Bella – „Chi siamo davvero“
- Dana Gillespie – „The Last Polar Bear“
- XGiove – „Nostalgia“
- Mate – „Big Mama“
- Jalisse – „Il paradiso è qui“
- Masala & Foresta – “Paranoia”
- Daudia – “With You”
- Aaron Sibley – „Human“
- Wlady feat. Corona, Ice Mc & DJ Jad – „Questa Volta“
- KIDA – „Invincibile“
- Dez – “Freedom”
- Pago – „Il Protagonista“
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Taugt des Siegertitel was?
Nö.
Nina Hagen auf Spanisch? Kann man machen …
Von denen, die ich mir angehört habe, mochte ich La Rua und Xgiove allerdings lieber.
Ich auch. La Rua war meine 1, sie sind immerhin dritte geworden, Xgiove wurden achte (oder wurde achter, ich weiß nicht, ob das ein Bandname oder nur der Name des Sängers ist), Jalisse zehnte.
Oh, ich merke gerade, dass Berenike die Rangliste oben auch hat, ich hatte schon ein paar Minuten nicht mehr hochgescrollt.
Macht Spaß.
Was lange währt, wird San Marino ins Finale bringen. Megara – gute Wahl.
Schade solange wach geblieben und dann wird Loredana nur zweite denke die Haben Megara gewinnen lassen weil die Fitter sind für den ganzen ESC Trouble
der musikgott hat’s dann doch noch gerichtet!
das versöhnt.
🎸es gibt richtigen meta in malmöl leute! 🎸
So isses! 🙂
auch einer späte genugtuung für dich oder? – warst ja letztes jahr megabegeistert und der titel von 2024 ist ja eigentlich noch ein bißchen besser.
kann übrigens weder „meta“ noch „malmöl“ editieren – system sagt nada.
meta … malmöl … Ich dachte Du hättest einen Witz gemacht. Mir hat das gefallen. Ein bisschen wie surrealistische Lyrik. Und Du magst ja Kunst. 😉
ok!
supi – dann dalisieren wir das ganze einfach und machen fett meta in malmöl! 🥳
Bin dabei. 🥳🥳🥳
Hört sich ganz ungesund an 😅
Ich war für La Rua . Immerhin sind sie 3. geworden . Der 9.Platz für Mate war auch enttäuschend .
Welch ein Chaos.
Könnte ein Finaleinzug werden.
Und im 2.Semi ist sogar Spanien stimmberechtigt!
Halleluja … was treiben die denn da ?! 😂😂
Hahaha, na das hat wohl keiner kommen sehen. Megara sind die Einzige wirkliche Chance für einen Finaleinzug, der Rest war nichts. Das kann man richtig gut auf die Bühne bringen und wird auf jeden Fall einen Top Top Show werden.
War das den ganzen Abend solch ein Durcheinander?
na sach schon,biste jetzt bedient weil sanremo den kürzeren gezogen hat?
ich finde die wahl sehr weise!
Ja 😀
Dann muss ich mir das nächstes Jahr unbedingt anschauen. 🥳
Ein Ergebnis, das mich nach wie vor fragen lässt: Wozu ist San Marino eigentlich dabei? Um aussortierte Interpreten anderer Länder eine Möglichkeit zu geben ohne die geringste Verbindung nach Italien/San Marino beim ESC teilzunehmen? ich meine, es ist ein Fortschritt zu Ralph Siegel das ganze Ding Jahr für Jahr kaufen… äh…. finanzieren zu lassen, aber… Ist dafür der ESC gedacht?
Willst du San Marino die Teilnahme verbieten weil sie nicht genug eigene Interpreten haben? Luxemburg, Monaco haben das früher nur gemacht
Ich werde San Marino und Ralph Siegel immer dankbar sein für „Crisalide“, eines der absoluten Grand-Prix-Highlights!
Tja, erstmal informieren, es ist kein Nationen Battle….schaue einfach mal 20-30-40-50-Jahre zurück und dann kannste nochmal fragen 🙄
Das Publikum will in die Haia
Coole Wahl, der Song kommt zwar leider nicht an Arcadia vom letzten Jahr ran, aber bisher haben wir dieses Jahr nichts vergleichbares und Spanien ist im 2. Halbfinale stimmberechtigt, hehe.
fett! 🎸🎸
sind die eigentlich intern für benidorm ausgesiebt worden?
wäre doch lustig wenn am ende san marino vor spanien in malmö liegt. 🤣
Kann sogar passieren. „Zorra“ ist für mich eine Wundertüte. Ich kann überhaupt nicht einschätzen, ob Spanien am Ende Top 3 oder Bottom 5 wird.
Ja, ich glaube sie wurden ausgesiebt.
Das kam unerwartet. Aber ich mag das Lied. Und schön, dass der Sieg wohl doch nicht so klar war, wie wir alle dachten. 😁Noch lieber hätte ich XGiove auf dem Siegertreppchen gesehen, aber Megara gehen auch in Ordnung. 😊
Na, dann hat San Marino im Halbfinale ja schonmal 12 Punkte aus Spanien sicher…
Visuell ganz lustig, der Song selber ganz schlimm…nichts gegen einen guten Metal, Rocksong aber das tut weh in den Ohren
Mir tut Irland weh, Megara finde ich super.
Gab es schon mal zwei spanischsprachige Songs beim ESC?🤔
Ja, erst 2022. Da waren sowohl Spanien als auch Rumänien in spanisch. Allerdings beide nur partiell.
Ich hatte die gleiche shortlist wie die Jury dort. Jetzt hab ich Angst, dass nächstes Jahr hier ein Van steht und mich dorthin mitnimmt.