
Schon seit ein paar Wochen ist die Webseite des ESC-Fanblogs Wiwibloggs nicht mehr erreichbar – und das wird auch so bleiben. Wie Gründer und Chefredakteur William Lee Adams in einem Instagram-Post bestätigte, bleibt die Webseite des im April 2009 gegründeten Blogs dauerhaft offline. Allerdings besteht die Marke Wiwibloggs weiterhin fort und ist auch auf diversen Social-Media-Plattformen sichtbar. Dort wird auch regelmäßig weiterer Content erscheinen.
Wiwibloggs war in der ESC-Szene ein großer und einflussreicher Blog mit immer wieder wechselnden Autoren. Der Blog berichtete über die großen und kleinen Themen des Eurovision Song Contest – und verfolgte die Karrieren der ESC-Acts auch nach dem Wettbewerb noch weiter. Häufig veröffentlichte Wiwibloggs etwa Artikel über Neuerscheinungen vergangener ESC-Acts. Der Stil war dabei größtenteils locker bis boulevardesk gehalten. Slay.
Zu den bekanntesten Personen hinter Wiwibloggs zählte neben William auch Deban Aderemi. Nach einigen Jahren des Blogs wurden auch Vorentscheids-Produzenten europaweit auf sie aufmerksam und luden sie häufig in Jurys ihrer Auswahlrunden ein. Erst im Januar gehörte Deban zur internationalen Jury in Moldaus ESC-Vorentscheid, in der er als Einziger dem späteren Sieger Satoshi nicht die Höchstwertung gab.
Die Gründe, die Webseite abzuschalten, erklärt William in seinem Post so: „Die Art, wie wir Nachrichten konsumieren und uns austauschen, hat sich dramatisch verändert, seit Wiwibloggs 2009 gegründet wurde. Blogs waren einst im Herzen der ESC-Community. Heute geschehen Diskussionen und Entdeckungen meistens auf Social Media und auf Video-Plattformen. Dort ist unser Publikum – und dorthin hat sich auch unsere Energie immer weiter hin verschoben.“ Eine Webseite zu betreiben koste außerdem einiges an Zeit und Ressourcen. Die Seite könne er nicht mehr auf dem gleichen Niveau betreiben, so William. Außerdem mache ihm die Webseite auch nicht mehr so viel Spaß wie früher.
William bedankt sich bei allen, die in den 17 Jahren an der Webseite mitgewirkt und dort kommentiert haben. Die Seite habe den Weg geebnet für Freundschaften in der echten Welt und für alle weiteren Projekte, die die Wiwibloggs ins Leben gerufen haben. Es entstanden Accounts etwa auf YouTube und Instagram, die es weiterhin gibt und die weiter fleißig bespielt werden. Außerdem ist Wiwibloggs Medienpartner der London Eurovision Party und hat diverse Events initiiert.
Dazu zählt etwa der Wiwijam, eine Party die seit Jahren in der ESC-Gastgeberstadt stattfindet und diverse aktuelle Acts einlädt, dort aufzutreten. Der Autor dieser Zeilen erinnert sich etwa an ein legendäres Tamta-Konzert beim Wiwijam 2019 in Tel Aviv oder an eine randvolle Party-Location in Liverpool 2023. Seit Liverpool organisieren die Wiwibloggs auch jedes Jahr mehrere Talkrunden mit den ESC-Acts. Wie wichtig diese für die Fans sind, um den Stars endlich nah sein zu können – gerade in Zeiten gestrichener Pressekonferenzen durch die EBU und Abschottung der Acts – hat Douze Points in der Reihe Bye Bye Basel schön zusammengefasst.

Dass es diese Events auch 2026 wieder gibt, können wir nur hoffen. Mehrere Personen aus der ESC-Welt haben unter dem Post kommentiert, was Wiwibloggs für sie ausmacht. Darunter etwa Torbjörn „Tobbe“ Ek, Journalist der schwedischen Zeitung Aftonbladet, der jedes Jahr von vor Ort berichtet. Er schreibt: „Ihr habt all die Jahre einen großartigen Job gemacht und werdet auf den übrig gebliebenen Plattformen damit weitermachen!“ ESC-Kandidatin Laura Rizzotto aus Lettland bedankte sich für den großen Anteil der Wiwis an der ESC-Community. ESC-Künstlerin Kalomira aus Griechenland schreibt: „Ihr wart alle unsere Freunde und wir danken euch für den großartigen Content.“

Neuen Content gibt es weiterhin, trotzdem ist die Abschaltung der Webseite von Wiwibloggs ein Einschnitt. Im Internetarchiv Wayback Machine ist Wiwibloggs nicht gelistet. Bei archive.is gibt es wenig. Nahezu jeder Artikel der Wiwibloggs ist also tatsächlich nicht mehr auffindbar. Deswegen haben auch einige unserer Blogger ein paar persönliche Worte gefunden:
Benny: Wiwibloggs war für mich neben dem PRINZ ESC Blog lange die Number-1-Go-To-Adresse für alle Neuigkeiten rund um den ESC. Außerdem waren gerade William und Deban echte Vorreiter in Sachen ESC-YouTube-Content. Auch wenn wir hier bei ESC kompakt vieles anders machen als Wiwibloggs, war die Seite für mich immer eine Benchmark in Sachen Umfang, Vollständigkeit und Schnelligkeit der Berichterstattung.
Und bei den Wiwis stimmt es auch menschlich: Über die Jahre habe ich viele Leute aus dem Team ins Herz geschlossen. Unvergessen bleibt für mich das erste ESC-kompakt-Jahr 2019, als unser Team vor Ort beim ESC in Tel Aviv streckenweise nur aus mir bestand und ich im Pressezentrum kurzerhand vom Wiwibloggs-Team adoptiert wurde.
Ich finde es schade, dass es den Blog in der Form nicht mehr geben wird, aber Wiwibloggs bleibt uns ja in anderer Form erhalten.
Peter: William durfte ich in Amsterdam näher kennenlernen – das war 2012 am Rande von „Eurovision in Concert“ im „Presseraum“ von Valentina „Facebook Song“ Monetta. Wir haben sofort geklickt und daraus wurde eine gute Freundschaft auch jenseits des ESC. Denn da ich in diesem Jahrzehnt bis Corona sowohl privat als auch beruflich sehr viel in London zu tun hatte, haben wir uns regelmäßig (und viel entspannter) auch außerhalb der Bubble getroffen – oft im „Palm Court“ des Hotel Langham (siehe Foto), denn dieses Hotel am Portland Place im Mayfair liegt gegenüber von Williams Arbeitsplatz bei der BBC.
Durch die langjährige Freundschaft habe ich den rasanten Aufstieg von wiwibloggs als auch die Geschichten „behind the scenes“, die William später in Buchform gegossen hat, sehr wahrhaftig miterleben können. Wir haben so viel zusammen erlebt, das würde ein zweites Anekdoten-Buch füllen.
Anfang dieses Jahrzehnts hatten dann sehr gute ESC-ferne Freunde von mir (Rudolf und Virginia vom Tegernsee) William und Entourage zufällig auf youtube entdeckt und waren „instantly“ große Fans. Speziell hatte ihnen die „Loco Loco“ Probenbesprechung der ersten Probe Serbiens in Amsterdam 2021 gefallen, die sie heute quasi wöchentlich anschauen und auswendig mitsprechen können.
Ich habe meine Freunde dann sowohl in London als auch letztes Jahr in Basel mit William und Cinan connectet, worüber ich hier gebloggt habe. Für Cinan und William gibt es jetzt immer ein freies Zimmer am schönen Tegernsee, und diese Geschichte zeigt auch: „United by Music“ kann mehr sein als ein Spruch.
Douze Points: Wiwibloggs war irgendwie immer da. Dabei wurde das Angebot erst ein Jahr nach dem PRINZ ESC Blog gegründet. Und Wiwibloggs war – und ist! – immer eine oder sogar die wesentliche Benchmark. William hat es geschafft, ein wirklich internationales und persönlich vielfältiges Team zu bilden und mit Visionen und Partnerschaften Innovationen im ESC-Fan-Bereich voranzutreiben.
Ein Vorteil für Wiwibloggs war und ist dabei natürlich die englische Sprache, die einfach besser Grenzen überwindet und Menschen zusammenführt. So konnte das Angebot in einer Art skalieren, die für ESC-Fan-Angebote in anderen Sprachen unvorstellbar ist. Aber auch das geht nur mit kreativen Ideen und einer unbändigen Energie. Dass diese Anforderung William immer öfter auch zu viel wurde, war ab und an zu merken. Daher ist der Schritt nachvollziehbar, sich jetzt vom klassischen Blog zu lösen.
Für mich ist das vor allem ein Verlust, da – wie oben von Marcel geschrieben – damit auch Belege der ESC-Zeitgeschichte verlieren. Social Media ist schnell, aber auch schnelllebig, um nicht zu sagen flüchtig. Es geht um kurze, knackige News und Aufreger. Hintergründe und Zusammenhänge fallen verstärkt hintenüber. Aber so ist die Zeit. Und wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Insofern macht William wieder einmal sehr viel richtig.
Hast Du die Webseite von Wiwibloggs noch häufig besucht? Vermisst Du den Blog oder reichen dir Posts auf Social Media und YouTube-Videos aus? Schreib es uns gerne in die Kommentare.
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Du weinst jetzt unhaltbar, nehme ich an?
Ja, und zwar regelrechte Flüsse. 😉
Im Ernst: Ich konnte die noch nie leiden, für mich absolute Klischee-Fans, besonders dieses „Yes honeeeeey“ fand ich richtig nervig!! 🙄
Furchtbare Nervensägen, der Typus, den man in der Bar vermeidet, während er verzweifelt um Aufmerksamkeit kreischend im die Bar springt.
Vor allem haben die in ihren Videos gerne über Künstler und deren Songs hergezogen aber kaum haben sie mit denen Interviews geführt taten sie als ob sie die größten Fans seien.
Einfach nur rückgratlose A*schkriecher!!
Ich bin ganz bei Dir
Ich bin auch traurig, die hätten die Social Media Präsenz gleich mitabstellen sollen
Diese Nachricht kommt wirklich ziemlich überraschend!
Schade, dass hier kaum was archiviert wurde. Habe Wiwibloggs über Jahre gelesen, in den 2020ern aber immer weniger. Die Seite hat trotzdem irgendwie zu meinen Fixsternen gehört. Vor allem schmerzt es mich, dass Wiwibloggs eine der wenigen Seiten waren, die noch Reviews gemacht haben, teilweise sogar von den VEs selbst. ESCXtra und Eurovisionary und co. haben das mal eine Zeit lang gemacht, aber jetzt nicht mehr und teilweise auch den Betrieb eingestellt. Da geht wohl eine Ära zu Ende, die ich sehr vermissen werde.
Goodbye and good riddance wie man im englischen sagt.
Ah ja
Ich habe Wiwibloggs tatsächlich nie verfolgt. Meine Nummer 1 ist und bleibt sowieso für immer ESC-Kompakt. <3
Gilt für mich auch. Und auf den nervigen William kann man gerne verzichten.
Ich bin eine der wenigen, die nie aktiv Wiwi verfolgt hat. Zuerst war ich bei ESCUnited zu Hause (immer noch), dann habe ich hier bei ESC Kompakt die Community liebgewonnen, auch wenn es ab und zu Auseinandersetzungen gibt – aber die gibt es in jeder Ehe. 😉
Wünsche natürlich dennoch Wiwi alles Gute.
Das würde ich jetzt nicht unbedingt so als großen Verlust bezeichnen….
Ich mochte Wiwibloggs. William und Deban werden fehlen.
Keine Seite hat die ESC- Infotainment so perfekt gelebt.
Aktuelles und Wissenswertes unterhaltsam und mit einem gehörigen Schuß (britischen?) Humor vermitteln hat niemand sonst so gut gekonnt.
Sie waren oft komisch, manchesmal selbstironisch, aber immer mit großem Vergnügen und Herzblut bei der Sache.
Schade.
Wieso werden William und Deban fehlen? Wiwibloggs macht nicht dicht, sie machen halt nur noch Videos und Social Media.
vielleicht ist ja alles noch viel schlimmer und der ESC ist in absehbarer zeit am ende? 😃 (grummel)
wiwibloggs-com war reichweite und wenn ich mir die abozahlen des youtubekanals über einen längeren zeitraum so betrachte dann stagnieren diese oder sind sogar etwas gesunken.
social media ist wie im artikel beschrieben nur ein snack und man bewegt sich dort immer hungrig zum nächsten snack = in aller regel oberflächlich wie nur was.
das ominöse discord führt in kürze einen knallharten (außer für KI-cracks natürlich 😎) adultcheck ein – auf X wird zwar oft verwiesen aber viel rummel ist da bei ESC-news eigentlich nicht,schon eher instagram aber da ist der zugang für unwillige (moi!) extrem limitiert.
für die wiwibloggs artikelblogger war das jedenfalls ein schlag vor dem kopf und videoartikel im youtubekanal scheinen auch abzunehmen.
hat sich das buch von herrn adams nicht so gut verkauft?
für mich sieht die angelegenheit eher nach einer verschlankung,vielleicht sogar aus rein wirtschaftlichen gründen aus.
in den wiwibloggs-com kommentarspalten war jedenfalls bei vielen themen immer gut was los und der ton war teils sehr rüde – mein rotrekord aller zeiten lag bei um minus 50,weil ich beim NF den sieger „the black mamba“ massiv und verbal sehr knackig gegen die enttäuschten freunde des damals stark favorisierten jungen klaviersingers verteidigt habe.
die kommentarspalte unter vielen artikeln war auch das wirklich interessante – es gab dort sehr viele verschiedene! meinungen,mal krawallig,mal mit dem florett.
escformum ist m.e. noch sehr lebendig aber um escunited mache ich mir mittlerweile auch sorgen,wobei der langzeitausfall des forums sicher nicht hilfreich war.
mein fazit:
wiwi wird an einfluß verlieren auch wenn willian und deban scheinbar glauben auch in zukunft für weitere jury NF entscheidungen gesetzt zu sein – wer freiwillig? platz macht,muß ggf. newcomern diesen im schnelllebigen medienzirkus überlassen – es gibt ja diverse kanäle bei youtube,wo es auch in die tiefe geht.
es wird alles nun noch dezentraler aber ob das bei der nische ESC-fantum ein vorteil ist,wage ich zu bezweifeln.
für die sogenannte slayqueenfraktion in der ESC-gemeinde bedeutet der verlust des wiwi-forums aber einen großen verlust.
ich vermisse es aber auch.🥴
p.s. warum ausgerechnet das rumänien 2019 bild im artikel?
ist das der versuch einer ähm reinwaschung? 😇
Leider wohl das, was die meisten Leute wünschen. Sonst würde ich jetzt weiter in meiner Branche arbeiten, statt an der Tanke und als Aushilfe in einer RA-Kanzlei.
Tja….
Bloggt Florian eigentlich noch für ESC kompakt?
Würde mich auch interessieren ob
Das ist ein Verlust für die ESC-Welt! Ich vermisse insbesondere die jährlichen wiwibloggs Livestreams während der Juryfinals vor Ort, die über die Jahre zu einer Routine geworden sind. Es gab so lustige Momente, als Suzanne vor der Cam genüsslich gegessen hat oder die over the top performance von Cinan.
Absolutes Highlights wie die Wiwis 2022 bei der SloMo Performance abgegangen sind und man nur vom Zusehen dachte, Spanien gewinnt das Juryfinale! Ab 1:03:30
Die Livestreams gibt es doch noch weiter. Nur die Webseite wird nicht weiter betrieben.
Genau diese Livestreams von den Proben gibt es nicht mehr, aber das liegt daran, dass die EBU das verboten hat.
sinnentnehmendes Lesen 😉 „Livestreams VOR ORT“
Ich war da so gut wie nie, den YouTube-Sachen kann man ja kaum entkommen.
Auf Reddit habe ich gelesen, dass die Kommentarspalten dort gerade in Sachen Israel weitgehend unmoderiert und unerträglich waren. Das könnte der Grund sein, warum William sich das nicht mehr ans Bein binden will. Traurig ist aber auch, dass der Blog einfach gelöscht wurde, wie bei den Prinzen. Auch da gibt es heute Möglichkeiten der Archivierung.
in meinem kommentar oben habe ich vergessen,daß bei wiwibloggs die aktivisten und hier die pro-pali aktivisten ganz besonders aktiv waren – da wurde gift und galle gespuckt und die haltung zumindest der beiden oberwiwis war m.e. auch pro-pali.
da es aber wenig sinn macht,sich mit aktivisten auseinander zu setzen und zwar ganz egal welcher coleur die sind,habe ich da meinen rüssel weitgehendst rausgehalten.
Word.
Premiere Baby Lasagna
http://www.youtube.com/watch?v=80MQHbvJNEE
Völlig jenseits meiner Wahrnehmung und meines Zugangs zum Eurovision Song Contest – habe nie irgendetwas gelesen oder mir angesehen, das von Wiwibloggs stammte. Mit überdreht exaltierten Menschen kann man mich aber generell jagen …
Mein Göttergatte:
„Er zieht dann langsam die Augenbraue hoch – und man muss schnellstens für räumlichen Abstand sorgen, sonst besteht die Gefahr, daß er den Auslöser verbal zusammenfaltet wie Papierschiffchen …“ 🤨 😂
Du hast gar nichts versäumt, die Anti-Israel-Fraktion war dort übrigens dort noch penetranter vertreten als hier.
Das ESC Herz blutet ein bisschen, doch letztendlich haben sie recht: Mittlerweile erreicht man die Wiwibloggs Zielgruppe (zu der ich nicht zählen würde) einfach viel besser auf YouTube und Instagram
Es entsteht in den letzten Jahren immer mehr der Eindruck, dass nur noch die Ü50 Fraktion der ESC Fans so richtig auf den Bloggs aktiv ist (zumindest was kommentieren angeht)
Und auf YouTube machen sie ja weiter, somit bleibt ein großer Teil vom ESC erhalten
😼 🐰
Stimmt (ich bin fast 55)
Soll kein ageshaming sein✌🏼
Nur meine Beobachtung basierend mancher Namen und Bilder und wie manche berichten, wie lange sie schon Fans sind und alles
das 🐰 hat ein dickes fell und ist zudem regenfest. 🙃
Kurze Erklärung: Die Älteren sind noch gewohnt zu schreiben und haben Geräte mit Tastatur. Die Jüngeren lesen hier auf ihre Geräte ohne Tastatur.
Die Fähigkeit ‚verstehend lesen‘ spielt ebenfalls eine Rolle.
Ich habe von Wiwwiblogs gehört und war bisschen auf deren Seite. Trotzdem schade.
Let‘s do this! 🤠
OT
🛰️ Die Eurovision Live Tour 2026 wurde „wegen unvorhergesehener Herausforderungen“ abgesagt. Tickets werden erstattet.
Die Live-Tour soll zu einem späteren Zeitpunkt neu gestartet werden.
https://www.eurovision.com/pages/tour-customer-info/
Bei den Preisen abzusehen.
Hab ja keine Ahnung von dem Business aber man hätte vielleicht bis nach dem ESC warten können um zu prüfen ob der Ticketverkauf dann anzieht.
Deswegen war der ORF Generaldirektor gestern beim Opernball so verkniffen, als er nach dem ESC gefragt wurde….😆
Es gibt wahrscheinlich irgendwelche gestaffelten Kündigungsfristen bei den Fristen. Und die Zielgruppe war ja schon informiert und ist nicht drauf angesprungen. Es ist ja nicht so, dass Leute, die der ESC nur am Samstag Abend interessiert, sich dann auf einmal dazu entscheiden tierisch Kohle auszugeben, um Loreen , Johnny Logan, etc. zu sehen.
Und vor allem bei den großen Hallen.
Leider!
Bin gespannt wie viel Eventim tatsächlich erstattet. Ich hatte noch nie eine Konzertabsage.
Sanna Nielsen, bist du’s?🤓
😂 das wäre was nicht wahr?
Aber nein, ich habe bis gestern als CornflakeGirlHH gepostet und es war langsam an der Zeit das zu ändern.
Bist Du aus Stade? 🤔
Ja, Landkreis Stade.
StD steht im englischen leider für Sexually Transmitted Disease.
Danke für die Info.
Da sollte ich noch was ändern am Namen. 🤦♀️
Auf unseren Autokennzeichen steht STD für „Schönster Teil Deutschlands“
😉 das wäre eindeutig positiver.
😜 war mein Gedanke
Ich lese ESC-Kompakt und einen 2. Blog brauchte ich nie. Dafür habe ich die social media Präsenz sehr gerne konsumiert und bin froh, dass es das weiterhin gibt.
best of both worlds, wobei esc-kompakt sich da ja auch mausert 😀
Das freut mich. Sogar sehr. Websiten, die ihre Kommentare nicht moderieren können, braucht man nicht.
Na, ja. Auf Social Media kann man sich natürlich auch viel wirkungsvoller in Szene setzen. Slay, queen, slay! *Augen roll*
Mir wird der Blog nicht wirklich fehlen.
Auch wenn die Reviews manchmal recht unterhaltsam waren, viel mehr als das habe ich nicht gelesen.
Viel wichtiger ist- und da bin ich erleichtert- dass die Wiwis weiterhin Interviews führen.
Vor allem während den Prepartys und der Probenwoche werde ich deren Videos schauen.
Mein Highlight war, als Citi Zeni in den Presseraum kamen und kurzzeitig den Stream von Suzanne moderiert haben.
(mit Benny im Hintergrund)
Citi Zēni „hijacks“ Wiwibloggs stream/Citi Zēni „nozog“ Wiwibloggs straumi
meine erinnerung sagt mir,daß william? in der supernova jury saß und dem salat salutiert hat. 😃
im vorfeld wurde der salat von wiwi so wie bei aly ryan 2019 auf teufel komm raus gepuscht und das hatte dann durchaus wirkung.
ich glaube,daß aminata auch dadurch das nachsehen hatte oder wer war das noch mal?
beim ESC bekam der salat dann erwartungsgemäß nichts auf die kette aber hauptsache war ja,daß die wiwis dadurch im blickpunkt standen.😈
letztes jahr in slowenien hat william ja auch den sieger massiv beeinflußen können durch das dortige dämliche (hallo deutschland!) auswahlsystem,wo die jury von 9 auf 2! runtergebrochen hat und erst dann das publikum abstimmen durfte…ich habe dich immer noch lieb du unglaubliches ethno-UFO. 🥰
Oh, das wusste ich nicht.
Hab den Vorentscheid damals nicht so genau verfolgt.
Aber dass es beim ESC nicht lief, würde ich hauptsächlich den unfähigen Bühnenplaner oder -technikern in Turin zuschreiben.
Citi Zeni hatte so schöne buntes Gemüse im Backdrop, der dann leider komplett von der schwarzen Sonne überschattet wurde.
musikalisch war es mir ein graus aber das hat nichts zu bedeuten – eventl. lag es auch daran,daß die kapelle ja verbal das gemüse wegen der schlüpfrigen doppeldeutigkeit zensieren mußte.
das war ja eigentlich der witzige gag des werks und ohne gag hat das dann weniger gut funktioniert,zumal der hype ja primär in der bubble unterwegs war und bei bubblehypes kann man sich grob verschätzen – ist mir schon oft passiert,da steckste echt nicht drin.
Stark, Marcel. Stark. 😀
Auch die Nachrufe von Peter, Benny und Douze Points waren sehr schön.
Am Ende konnte man auf Wiwibloggs aber doch sehr gut verzichten. Obwohl die Zahl der Blogger immer weiter stieg, wurde die Berichterstattung schon seit Jahren immer langsamer und lückenhafter. Gleichzeitig kippte irgendwann die Kommentatorenschaft komplett. Wo früher noch ein vernünftiger Austausch möglich war, tummelte sich zuletzt nur noch der absolute Bodensatz der Fanbubble. In den letzten zwei Jahren waren 90 % der Kommentatoren dort toxische Edgelords. Dass das Wiwibloggs-Team dann oft nicht einmal Hasskommentare und Hetze gelöscht hat, schien für manche Leute regelrecht eine Einladung zu sein.
Das Wiwibloggs, an das man wehmütig zurückdenken könnte, ist schon irgendwann kurz nach Corona verloren gegangen.
Im Grunde ist das nur konsequent. Die Website war ja eigentlich schon mehrere Jahre nur noch ein Anhängsel für die Aktivitäten v.a. auf YouTube. Und wie oben auch schon erwähnt wurde, ist William sicher nicht böse, dass er nicht mehr für das Forum verantwortlich ist.
Ich persönlich habe Wiwibloggs früher gerne gelesen und geschaut, aber die Entwicklung der letzten Jahre hat mir nicht besonders gefallen. Und gegen ESC kompakt hat natürlich sowieso niemand eine Chance 🙂
Ich war noch nie auf deren Internetseite.
Ich habe ja hier alle Infos, die wichtig sind.
Macht weiter so! 😊
Dieses Medium hab ich nie konsumiert, da ich mit der speziellen Art von William nicht klargekommen bin.
Meine Lieblingsblogs waren früher, neben dem Prinz Blog, der Oslog, Duslog und der Bakublog.
Und natürlich die legendären Artikel bei aufrechtgehn.de.
Wenn ich in der „guten alten ESC Zeit“ schwelgen möchte, zieht es mich dorthin.
Manche urkomische Wortkreationen von Oliver Rau habe ich dankend in meine Alltagssprache übernommen.
Meine Welt war das boulevardeske Wiwi-Universum nie (zu viel Gekreische, kaum Musikwissen- oder -verständnis, Fokus auf Show und Aussehen …), aber natürlich verschiebt sich mit dieser Entwicklung etwas in der internationalen Blase.
Übrigens war ich stets überrascht, wie unaufgeräumt und schlampig die visuelle Aufbereitung der Wiwi-Website war.
WiWi ist auch nicht Teil meiner ESC-Fanbiographie:
2005 – 2012: ESCToday (bis zum Hacking-Zwischenfall vor dem ESC 2012 und der unglücklichen Neuaufgleisung danach). Von dort stammen auch meine besten ESC-Freunde, die ich auf meinen Reisen teils schon live und in Farbe kennenlernen durfte, u. a. in Kroatien, BiH, Griechenland und der Türkei.
2012-2021: Eurovision Times (bis man dort H*ss und Hetze freien Lauf gelassen hat). War die Fortsetzung eines Teils der Community, die von ESCToday zu Eurovision Times migrierte.
2021 – heute: ESC-Kompakt: Generell ziehe ich eine vielfältige internationale Fan-Community einer durch die Sprache begrenzten Community vor, aber da die ESCK-Community mMn die letzte größtenteils zivilisierte und interessante Community ist, die es noch gibt, schreibe ich jetzt eben in deutscher Sprache.
hallo junior!
ich bin hier schon ein altes häschen – so um 2015 (erst sporadisch aber ab 2017 mit vollem einsatz) vor anker gegangen. 😎
OT – gehe mal zu den spanien semi 2 – da findest du eine ganz leckere 🥕.
Mein Kopf ist leider noch erkältungsdicht, weshalb ich Musik momentan nicht wirklich genießen kann. 😢
Werde alles nachhören, wenn die blöde Erkältung wieder weg ist.
Gute Besserung, lieber togravus ceterum.🤗
Dem schließe ich mich an. Das ging mir letzte Woche genauso.
Hoffentlich ist alles wieder okay.
Ich war etwa von 2005-2012 im Forum vom ECG, danach hat mein persönliches Interesse am ESC ein wenig nachgelassen. 2017 habe ich den Prinz-Blog entdeckt und hier bin ich bekanntlich auch schon sehr lange.
Mit „Gekreische“ hast Du es treffend formuliert.
Ein wenig schade finde ich es schon, aber nun muss man halt mit der Zeit geben. Ich bin zufällig in Basel in der ESC-Woche letztes Jahr WIlliam und Deban begegnet, habe mit ihnen zusammen ein Selfie gemacht und ein wenig geplaudert. Das war einer der coolsten Momente in Basel für mich 🙂
Liebes ESC-kompakt-Team,
bitte lasst euch vom Wiwibloggs-Vorgehen nicht allzu sehr inspirieren. Eure Website ist der absolute Fixpunkt der deutschen ESC-Berichterstattung (von eursovsion.de kommt ja nicht so viel). Ich sehe es wie DP: Social Media ermöglichst weniger tiefgründige Berichterstattung bzw. Analysen, weil man dort nur auf hohe Klickzahlen/Views aus ist. Und eine historische Artikelsuche funktioniert dort auch eher nicht. Hier habt ihr zudem die Hoheit über die Plattform, bei den sozialen Medien ist man voll und ganz dem Algorithmus ausgeliefert – von den ganzen Hatern mal abgesehen…
Werbung und Sponsorenerwähnungen ist hier vollkommen akzeptabel, passen ja auch alle zu euch 😉
Also bitte bitte: Hier auf der Website noch sehr lange weitermachen!
👍
wird unterschrieben.
Unterschreibe ich sofort ✍🏻 👍🏻
Ich auch
Wiwiblogs kenne ich nur vom Hörensagen, deshalb kann ich nicht viel zu diesem Blog sagen. Finde es aber grundsätzlich immer ein bisschen schade, dass sich immer mehr auf diese sozialen Kanäle verlagert, wo man gezwungen ist ein Account anzulegen, und wo es doch sehr ruppig zu geht (um es vorsichtig zu formulieren).
P.S.: Hauptsache, esckompakt bleibt uns erhalten, wären sie nämlich nur noch auf den bekannten Kanälen unterwegs, dann wäre ich nicht mehr dabei. Dann wäre ich schon traurig, da ich euch echt ins Herz geschlossen habe. Man man hat so seine Prinzipien. Die einzige soziale Plattform, auf der sich ab und an vorbeischaue ist YT, aber das ohne zu kommentieren.
Da ich den Blog nie aktiv verfolgt habe, bedeutet mir das jetzt auch nicht wirklich was. Die Kommentare unter den letzten Artikel, die ich gelesen habe, waren jetzt auch nicht sonderlich schön.
Nichtsdestotrotz geht hier ein Stück Zeitgeschichte und insofern ist es ganz sicher traurig. Ich kenne mich da überhaupt nicht aus, aber ich glaube, ohne Wiwibloggs stünde der ESC und vor allem die Fancommunity nicht dort wo sie heute steht.
Kommt bitte nie auf die Idee, es auch zu tun! ❤️
Als der Prinz Blog aufhörte, sollte das dann erst nur noch auf socials weitergehen. Gottseidank hatten sich die Jungs das nach einem Aufschrei anders überlegt.
Das hoffe ich auch 👍🏻
Dafür muss man mal dankbar sein, dass die Leute hier das alles nebenbei machen.
Manchmal sind mir das zu viele „Besserwisserkommentare“ hier und dann die Fragen….“Wann, wo, wie und überhaupt“ berichtet hier über das und jenes 🙄
Ich freue mich immer über „fast“ jeden Artikel.
Bleibt am Ball ESC-Kompakt‘ler.
Die letzten Jahre habe ich kaum reingeschaut. Zeitgründe und toxische, unmoderierte Kommentarspalte.
Gegen die Art von William und Deban hab ich nichts. Ist für mich eine von vielen Varianten der gay culture 😉 Slay!
Prinz, esckaz, wiiwibloggs… demnächst darf man sich die Infos wieder mühselig zusammenfegen wie vorm Internet. Für mich ein Zeichen, dass der ESC wieder in eine Phase der wachsenden Belanglosigkeit und Bedeutungslosigkeit getreten ist.
Aber vielleicht hat es auch sein Gutes. Dadurch dürften die Infos, die nur Vereinmitglieder haben, wieder sehr exklusiv werden wie in alten Zeiten.
Damit verschwinden diese Schwachmaten zum Glück für immer aus meinem Leben, da ich deren Social-Media-Kanäle definitiv nicht aufrufen werde.
Ich habe zu wiwibloggs eine eher ambivalente Beziehung:
In der Zeit, als sie ihren großen Durchbruch hatten, so ca. 2015-17, habe ich dort einige Zeit verbracht, weil sie sehr aktuell waren und breiter und umfassender berichtet haben als andere Fanseiten (die inzwischen im Grunde ja alle völlig in der Versenkung verschwunden sind).
Als das Monopol dann da war, hat man aber auch schnell den Qualitätsabfall gemerkt, es wurde immer subjektiver und journalistisch oberflächlicher.
Die Kommentarsektion war dort aber schon immer besonders grauenvoll.
Zum Glück!
früher haben die auch schon mal youtubekommentare gelöscht – zu verona-zeiten (estland) also 2016 haben die in meiner erinnerung alle kommentare zu dem song gelöscht,die erstens viele likes hatten und zweitens irgendwie immer fiese modern talking vergleiche gezogen hatten – die waren teils sehr lustig aber natürlich auch gepaart mit schadenfreude.
in späteren jahren ist mir das nicht mehr so aufgefallen – zeit ist ja auch ein faktor.
Die Wiwis waren mir immer eine Spur zu extrovertiert, trotzdem hatte ich einen grossen Respekt für die Leistung, insbesondere auch dann noch, als ihnen die EBU alle Steine dieser Welt in den Weg gelegt hat.
Mit dem Respekt ist es aber seit dem Review von „New Day Will Rise“ definitiv vorbei. Das war hochnotpeinlich und A***kriecherei bei der hasserfüllten Community in der Kommentarspalte.
Die hatten ne Webseite? Kannste mal gucken, wusste ich gar nicht.
Ich kenne die Eumel nur von youtube… und da haben sie oft Sachen gesagt, die ich als unfair empfunden habe.
Eine gute Reichweite ist natürlich schön, aber ich habe schon den Eindruck, dass sie mit ihrer Meinung Einfluss auf die Jurys haben… aber das ist auch nur meine Sicht der Dinge.
Mag sein, dass sie viel für den ESC und deren Community gemacht haben und dafür Anerkennung erhalten, aber einer allgemeinen Lobhudelei mag ich mich nicht anschließen.
Ich habe die wiwis auch bisher nur auf youtube verfolgt, für mich ändert sich also nichts. Ich kann mir vorstellen, dass sich der Aufwand für einen klassischen Blog heutzutage nicht mehr rentiert. Vielleicht ist esc.kompakt da eine Ausnahme. Auf escunited wird die community ja auch immer kleiner.
Bei ESCYounited liegt es aber auch daran dass da besonders viele Schreihälse von der Palästina-Bubble unterwegs sind und die beleidigte Leberwurst spielen momentan.
Ich habe gerade erst entdeckt, dass Domains von der Archivierung ausgeschlossen werden können – das ist schon hart, mag aber vielleicht seine Gründe haben. So gibt es die Reaktionen auf „Violent Thing“, den verhinderten deutschen Beitrag von 2020 nur noch in Videoform:
https://www.youtube.com/watch?v=WDpKwI_MaiU
https://www.youtube.com/watch?v=F4O_TyHlvhw
Am Ende wurde es sogar deren Favorit. Doch dann kam die Pandemie. Und der Song wurde von so ziemlich allen fallengelassen. So geriet Ben Dolic in Vergessenheit, auch ohne (Vor-)Letzter geworden zu sein. Und das schmerzte dann doch sehr, vor allem in den ersten ungefähr vier Jahren nach der Absage. Bis in Malmö die Wertungen eintrafen. Und in Basel.
Heute scheint es, als wolle sich (vor allem außerhalb der ESC-Bubble) kaum noch jemand an diesen Song oder Ben Dolic erinnern. Ob er den ESC dieses Jahr verfolgen wird? Mit Blick auf die Tatsache, dass sein Heimatland der Show diesmal zwei kalte Schultern zeigt, wage ich es jedoch zu bezweifeln…
Na weil ein Grossteil außerhalb der Bubble einfach nicht wusste wer er ist, den Song nicht kannte, nicht wusste, dass er zum ESC gegangen wäre…
As times go by …
Unter diesen Artikel steht unter ‚ähnliche Beitrage‘ ein Kommentar von DP.
https://esc-kompakt.de/kommentar-berechtigter-shitstorm-auch-fuer-blogger-gelten-journalistische-grundsaetze/
Möchte ich noch einmal hervorheben 😉
ESC habe ich erst über meine Arbeit schätzen gelernt und in der Folge auch den Fanmedien kennengelernt. Was es alles so gibt …
Kurz und knackig: Wiwibloggs waren reine Unterhaltung, ESC-Kompakt gibt vor allem Informationen.
Letzteres ist mir wichtiger.
Test. Suche nach ‚eurovision song contest‘ listet ESC Kompakt noch bevor der ARD-Mediathek. Zumindest wenn man deutsch als Hauptsprache eingestellt hat. Also lohnt es sich diese Webseite weiter zu betreiben. Mit nur eine Einschränkung: so bald ein Artikel 15 Tage alt ist, die Kommentarfunktion deaktivieren, damit Robots irgendwann ein Bogen um diese Seite machen.
Zu der Zukunft von Wiwibloggs: ich denke, dass es zu viel ein persönliches Projekt ist und in einige Jahren ganz aufhört.
Ich fand Wiwibloggs zu seinen Anfangszeiten echt toll, sehr unterhaltsam und sie haben sicherlich auch in Messlatte in vielen Bereichen deutlich höher gelegt. Ich fand auch die überdrehte Art von William und Deban eine ganze Zeit ganz lustig.
Mit der Zeit hat sich der Schwerpunkt dort aber schon merklich vom Bloggen auf Videoformate verschoben, und ab da hat mein Interesse abgenommen. Ich bin halt ein alter Sack und lese meine Infos lieber, als Leuten stundenlang beim Dampfplaudern zuzuschauen. Insofern ist die Entscheidung schon konsequent, deren Zielgruppe ist halt eine jüngere.
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Ich kann den Schritt voll und ganz nachvollziehen! Auf Social Media findet heutzutage hauptsächlich der Austausch statt. 2009 war im Internet noch eine andere Zeit. Social Media war damals noch nicht so aktuell wie heute, da waren Webseiten und Foren noch der Standard für den Austausch untereinander. Instagram und TikTok gab es noch überhaupt nicht und YouTube war -zumindest in Europa- noch eher eine „Plattform für Hobbyvideos und -Aufnahmen“ und weniger dazu da hier bekannt zu werden.
Ich bin natürlich für „Diversity“ und begrüße es ausdrücklich, daß es eben auch für diejenigen Fans eine Plattform in Sachen ESC-Infos gibt, die nicht Social-Media-affin sind. Ich fühle mich hier bestens aufgehoben.