Drei Tage waren wir zumeist zu dritt in der diesjährigen ESC-Gasgeberstadt Basel unterwegs (das zugehörige Foto entstand im House Of Helvetia). Wie es dazu kam und warum der Besuch in Basel für mich gleich mehrfach ein Jahres-Highlight war, möchte ich in unserer „Bye Bye Basel“-Reihe aufschreiben.
friendly warning: Dieses Stück ist ein Anekdoten-Beitrag (wenn auch nicht über die Bundeswehrzeit). Wer mit sowas nichts anfangen kann, möge an dieser Stelle aufhören zu lesen.
Einsteigen möchte ich mit einem sehr persönlichen Dankeschön an meine Co-Blogger*innen. Denn in der Finalwoche des Eurovision Song Contest als „Fanboy“ unterwegs zu sein, das war zuletzt 2006 in Athen der Fall (für mich das „Göttin Carola“-Jahr). In allen Jahren danach, in denen ich in die jeweilige ESC-Austragungsmetropole gereist bin, hatte ich (auch) Bloggerpflichten, zunächst für den PRINZ Blog und danach für ESC kompakt.
Das war in diesem Jahr nicht der Fall. Als die Wahl des Austragungsortes auf Basel fiel, konkretisierte sich schnell bei mir der Plan, die mir beruflich möglichen Tage der Finalwoche (von Mittwoch bis Freitag) in Basel vor Ort zu erleben. Zum einen hatte ich guten Freunden schon lange versprochen, ihnen einmal „meinen ESC“ ganz persönlich zu zeigen.
Zum anderen verbinde ich mit Basel meine Studienzeit, denn vor 40 Jahren – im Frühjahr und Sommer 1985 – durfte ich in Basel und der Schweiz (insgesamt) ein großartiges halbes Jahr verbringen – im Rahmen eines studienbegleitenden Praktikums.
Früher anreisen als Mittwoch konnte ich heuer nicht, weil ich die erste Wochenhälfte der Finalwoche beruflich verpflichtet war. So blieb mir nur die zweite Wochenhälfte und die durfte ich exklusiv als „Fanboy“ gestalten, weil die ESC-kompakt-Blogger*innen vor Ort und daheim mich von allen „Pflichten“ befreit hatten.

Wofür ich dem Team noch einmal herzlich DANKE sage. Am Finalabend zum Live-Blog gemeinsam mit Douze Points aus Hamburg bin ich dann wieder in das Bloggerleben eingestiegen.
Warum ist Basel für mich ein besonderer Ort? Dieses Foto entstand während meines ersten Basel-Aufenthalts vor 40 Jahren. Freund Norbert aus dem Sauerland hat dankenswerterweise einige Schnappschüsse aus dieser Zeit digitalisiert. Ich war zwischendurch dann mal in Basel zu irgendeinem WM- oder EM-Fußballspiel (was genau, das weiß ich nicht mehr), aber das fühlte sich nicht so stark nach „Homecoming“ an wie diesmal.
Als ich 1985 mehrere Monate in Basel lebte, hat der Eurovision Song Contest in meinem Leben keine große Rolle gespielt. In den 70er-Jahren (in der Zeit, als ABBA noch ABBA waren und keine Avatare) hat der ESC meine (Vinyl-)Playlists geprägt, aber in den 80ern war ich musikalisch woanders unterwegs, bis mich im Leon-Jahr 1996 WM (Ex-PRINZ-Blog-Bloggerkollege) in Hamburg wieder näher ran an die Bubble geholt hat.
In 1985 hat ein anderer Musiker meine musikalischen Leidenschaften geprägt wie man auf dem zweiten Bild sieht. Am 15. Juni 1985 habe ich im Frankfurter Waldstadion ein Konzert von Bruce Springsteen besucht (seine gigantisch erfolgreiche „Born in the USA“-Welttour) und das T-Shirt oben mit dem Album-Cover drauf erworben. Das aufzuschreiben, passt gerade supergut, weil das Konzert vom „Boss“ in der letzten Woche in Berlin gerade wieder Springsteen-Elogen im Feuilleton erzeugt und zumindest meine fyp auf TikTok dominiert.
Das T-Shirt oben hatte übrigens keine Schulterpolster, aber zu jener Zeit war es sehr angesagt, die Zigarettenschachtel oberhalb der rechten Schulter unter dem T-Shirt aufzubewahren.
Denn in den 80er Jahren waren wir selbstverständlich (fast) alle Raucher. Ich rauchte in Basel Camel Filter, hab aber die Sorte regelmäßig gewechselt, wenn ich jemand besonders coolen traf, der was anderes rauchte. In den 70ern und 80ern galten Raucher als cool(er) als alle anderen und fraternisierten auch stärker (untereinander).
Womit ich meinen ersten anekdotischen und gleichzeitig hochemotionalen Grund, warum ich unbedingt nach Basel zurückkehren wollte, abschließen möchte. Die Erinnerung ist das Paradies…
Grund No. II nahm seinen Anfang bereits 2021, als wiwibloggs diese Rehearsal-Besprechung von Hurricanes „Loco Loco“ aus Amsterdam auf YouTube postete.
Irgendwie ist der Clip guten Freunden vom Tegernsee ohne spezifische ESC-Erfahrungen untergekommen – und hat sich bei Virginia und Rudolf (V&R) festgesetzt. Die Intensität der Begeisterung der beiden über exakt diese sechs Minuten hat sich im Laufe der Jahre gesteigert, beide können heute JEDES Wort auswendig mitsprechen. Ich schätze, von den 86.000 YouTube-Aufrufen geht knapp die Hälfte auf das Konto von Virginia und Rudolf.
Als ein organisiertes Gipfeltreffen mit William in London leider aus übergeordneten Gründen nur ohne mich stattfinden konnte, versprach ich V&R, ihnen in Basel „meinen ESC“ nahezubringen, was wir dann auch ausgelassen und mit viel Freude getan haben.
Selbstverständlich sind wir auch bei William, Suzanne und dem wiwibloggs-Team auf einen Besuch vorbeigegangen. Ich hatte den Auftritt von KAJ im House Of Helvetia ausgesucht, weil ich so für mich dachte: „Dann haben Virginia und Rudolf die ESC-Sieger 2025 schon mal kennengelernt.“ Wie die (ESC-)Geschichte gezeigt hat, habe ich mich derbe vertan.
Aber viel wichtiger als KAJ war auch, dass V&R ihre YouTube-Idole Cinan und William kennengelernt haben, was bei bester Stimmung gut funktioniert hat, wie hier zu erkennen ist.
Ein weiteres unserer Highlights war der Besuch des zweiten Semis mit dem ersten Auftritt von Abor & Tynna und unserer gemeinsamen Heldin Erika Vikman, der wir im Greenroom beim Käsefondue-Verzehr mit Hazel zusehen durften – ein Meilenstein der ESC Class Of 2025. Und auch wir haben vor der Show fantastisch gegessen und getrunken – dank eines Geheimtipps meines Gastgebers ChiChu, der mir Unterkunft gewährt hatte.
Liebe Leute, wenn Ihr mal wieder nach Basel kommt, geht unbedingt ins Chez Donati. Sandra Studer war dort auch schon zu Gast. Wir hatten nicht nur viel Freude an den Ravioli, sondern vor allem auch am Dessertwagen. Das brachte uns genau in die richtige Stimmung vor der Liveshow in der St. Jakobshalle, wo ich allerdings keine Fotos gemacht habe.
Es würde ein bissel den Rahmen dieser Reportage sprengen, alle ESC-related Basel-dHappenings mit V&R aufzuschreiben, aber ich mag unbedingt noch über den Euroclub sprechen. Denn nach dem letzten Abend-Drink mit V&R bin ich sowohl Mittwoch- als auch Donnerstag-Nacht in der Euroclub weitergezogen, der sich praktischerweise direkt gegenüber vom Hotel meiner Freunde befand. Und beide Euroclub-Nächte waren echt klasse. Es gab ein schönes Wiedersehen mit Conchita (Foto oben), aber vor allem die vielen Begegnungen mit Euch waren inspirierend und beschwingt.
Sowohl das Wiedersehen mit vielen vertrauten Gesichtern aber auch der Austausch mit vielen ESC-kompakt-Leser*innen, die auf mich oder uns zugekommen sind, war großartig. An dieser Stelle mag ich Euch allen herzlich DANKE sagen für die vielen motivierenden Feedbacks, die wir bekommen haben.
Das gilt übrigens genauso für das ESC-kompakt-Treffen im EuroCafé zusammen mit dem EC Germany, wo die Stimmung auch supereasy war wie man sieht und wo ich das Vergnügen hatte, endlich auch einmal Rusty und ihren Mann kennenzulernen. Und ich habe in Basel soooo viele kreative Outfits/T-Shirts gesehen. Das Beste mit einer Severine-Hommage trug Ansgar, gefolgt von diesen beiden hier:
Ganz ehrlich, liebe Leute, die Gespräche mit Euch und Eure vielen Feedbacks zu ESC kompakt sind eine große Motivation für das, was wir hier so machen.
Mein Basel-Aufenthalt endete mit einen fantastischen Abendessen im Hotel Les Trois Rois mit ESC-kompakt-Songcheckerin Mona (rechts im Bild), Susanne und Franz, denen ich megaherzlich für einen in jeder Hinsicht perfekten Abschluss meiner Basel-Tage danken möchte.
Das Hotel hatte sich extra eine Cocktail-Karte mit Signature-Drinks für ausgewählte Signature-Songs des ESC-Jahrgangs 2025 ausgedacht, wenn auch der auf der Karte prognostizierte „Titelgewinn“ für Kroatien nicht eingetroffen ist. Dafür hatte Marko dann mehr Zeit, um im Euroclub zu feiern wie auch das Foto weiter oben mit Guili und Maxi dokumentiert.
Nach dem wunderbaren Abschluss am Freitagabend im Cheval Blanc ging es dann am anderen Morgen gemeinsam mit Douze Points zurück nach Hamburg, der mir von seinem sehr erfolgreichen Set am Juryfinal-Abend im Euroclub berichtete. Als Berenike mir dann noch schrieb, dass sowohl der Milkshake Man (den V&R und ich alle drei ins Finale gewünscht haben) und Wind (what’s left of it) an diesem Abend auf der Bühne standen, war ich regelrecht ergriffen.
Ich habe dann meinem Gastgeber ChiChu als kleines Dankeschön noch die drei aktuellen Katjes Sorten hinterlassen und bilanziere ein überaus erfolgreichstes „Back-2-Fanboy“-Experiment. Womit ich den persönlichsten Beitrag, den ich bislang auf ESC kompakt geschrieben habe, beschließe – mit einem nochmaligen herzlichen Dank an Euch und alle anderen, die diese drei Tage mit mir geteilt haben.
Wien kann kommen.
In unserer Reihe Bye Bye Basel bereits erschienen:
- Unser Rückblick auf den Eurovision Song Contest 2025
- Beauty Blender beim ESC 2025 – Erfolg durch Fanbase und Freundschaft?
- Vorbild Basel: Daran können sich künftige ESC-Gastgeberstädte ein Beispiel nehmen
- Bara Bada Basel – Ein Gastbeitrag von Johannes Floehr
- Die Entertainment-Heldinnen von Basel ‒ So hat sich das Moderations-Trio des ESC 2025 geschlagen
- Geht besser: Das sollten künftige ESC-Gastgeberstädte Basel nicht nachmachen
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„friendly warning: Dieses Stück ist ein Anekdoten-Beitrag (wenn auch nicht über die Bundeswehrzeit). Wer mit sowas nichts anfangen kann, möge an dieser Stelle aufhören zu lesen.“
Spätestens nach dem Satz wusste man, dass es schön wird 😉
Vielen Dank für den tollen Bericht und die Fotos!
<3
Dankeschön für den tollen Bericht und die schönen Bilder. Hat viel Spaß gemacht zu lesen, fast als wäre man selbst dort gewesen.😊
Bruce Springsteen ist natürlich Weltklasse, höre ich immer noch sehr gerne.
Danke für die schönen Einblicke und die coolen Schnappschüsse aus den 1980er Jahren.
Den Poison Cake würde ich auch zu mir nehmen.
😀
Hätte Lust einige der Cocktails zu probieren, hmmm🥂🤪
.
Tolle Fotos, tolles Bruce T Shirt!
Lieber Peter,
ganz herzlichen Dank für deinen herrlichen Bericht 🫶🏻💗👍🏻 Und herzlichen Glückwunsch, dass du so ein tolles Foto mit Rusty ergattern konntest! 😍🤗
😂
Vielen Dank für diesen schönen Beitrag (und ich finde gar nicht so voll von Anekdoten).
Das mit dem Rauchen hat mich daran erinnert, dass ich damals in der Grundschule einen Aschenbecher für meine Eltern getöpfert habe. 😅
1986 war mein erstes ESC-Jahr.
Genialer Zeitsprung from Basel back to Basel.
Wahnsinn – 40 Jahre liegen dazwischen.
Ganz toller Bericht – auch die Fotos !!!
Vielen lieben Dank 🎶
Danke für diesen tollen Beitrag, Peter!
🫶🏻💗👍🏻
Etwas schade, dass Du kein Foto mit Lumo gemacht hast.
Berenike wird da wohl die einzige von den Bloggern gewesen sein.
Man würde denken, dass ev noch was von Benny oder DP kommt, die sind ja sehr Fotoaffin. Zumal es ja ein Bild mit einem Megapromi wäre.
Uhhh Rusty, Gratuliere dir zur Erwähnung in Peters Bye Bye Basel-Beitrag. 🥳🥳🥳
Ja, ich bin ganz gerührt😊, Peter ist einfach klasse😍.
Tolle Artikel sowie tolle Bilder mit tollen Menschen. Das Bild mit Peter und Rusty ist ja sowas von süß! 😍
Wie geht es dir?
Danke der Nachfrage, leider gar nicht mal so gut. ☹️ Zwar etwas besser als am Wochenende, aber es wird wohl leider noch etwas dauern, bis ich wieder ganz fit bin.
Ich drücke beide Daumen, daß du bald wieder ganz gesund wirst.
Das ist total lieb von dir Matty, Danke! 😘
Gute Genesung, Jofan.
Mensch, sieh zu, dass du wieder gescheit auf die Beine kommst. 🙂
Danke 🫶
Ach Jofan, jetzt mach mich bitte nicht so verlegen😊, ich würde eher sagen, Peter hat ein verdammt gutes Handy mit toller Fotofunktion, oder so😎.
Weiterhin gute Besserung für dich.
Na, das wird nicht nur an der Qualität von Peters Kamera gelegen haben. 😉 Der schönste Bilderrahmen ist ohne enthaltenes Kunstwerk auch nicht viel Wert.
Man spürt die Liebe in diesen Zeilen 🙂 Toll geschrieben und bei Anekdoten und Peter lese ich sofort weiter 🙂
Danke für das Teilhaben 🙂
Nachdem ich friendly warning gelesen habe, musste ich weiterlesen. Schlimm, wie man hier getriggert wird, weil man auch unweigerlich zur Fred Ferkel-Tüte greifen musste! 😉
Lustiges Familienalbum, immer mit dem Blick auf das Abseitige!
Lieber Peter, was für ein toller Bericht😍 (und das schreibe ich nicht, weil ich da „zufällig“ mit dir auf dem Foto bin).
Beim Lesen merkt man einfach deine Liebe und Begeisterung zu allem, was mit ESC zu tun hat, aber auch, wie gerne du auf Menschen zugehst und mit ihnen redest und was du alles wahrnimmst.
Ich muss schon sagen, auf den ersten beiden Fotos, die vor 40 Jahren entstanden sind, sehe ich bei dir eine Ähnlichkeit zu Falco. Vielleicht sehe „ich“ das auch nur, aber da ist was dran. Das hat jetzt ja schon mal einen Bezug zu Österreich nächstes Jahr.😉
Toll, deine Anekdote von V&R und den Wiwibloggern. Ich kann mir regelrecht vorstellen, was für einen Spaß ihr hattet.
Es hat mich so sehr gefreut, dich mal persönlich kennengelernt zu haben. Das war auch eins meiner Highlights bei diesem schönen ESC in Basel. Du bist in natura wirklich noch besser, als bei den ganzen Live-Chats, eigentlich möchte man mit dir mal stundenlang über ganz viele Dinge reden🙂🤗.
Und danke für das Foto, ist echt schön geworden 😘.
Liebe Rusty,
da wir beide ja so mehr oder weniger in dem selben Alter sind, kann ich – nachdem ich jenes Foto mit dir oben gesehen habe – folgendes voller Überzeugung sagen:
Wäre ich nicht gay geworden, dann hätte ich dich haben wollen. 😀
Aber mir bleibt jedoch noch zu sagen:
Marco Mengoni hat den besten, tollsten und herzlichsten Fan auf dieser Welt. 😀
Gruß Timo ! 😀
Lieber Timo,
erstmal danke, Komplimente hört man ja immer gerne 😊,
wir sind aber nicht im gleichen Alter, ich bin viel älter (und fühl mich auch manchmal so😟, aber manchmal auch nicht🙂).
Aber dein Kompliment mit Marco Mengoni, das nehme ich richtig gerne an und das macht mich auch richtig glücklich 😍🤩😘.
Wirklich ein wunderschöner Artikel. Es hat Spaß gemacht zu lesen. Habe gar nicht gewusst, das Thomas Müller mit der Deutschland-Flagge neben Giulia in Basel auch dabei war 😉
Der junge Peter war aber ein seeehr betont lässiger Typ. 😉
Schöne Bilder. Will jetzt auch Ravioli mit Salbeibutter. Und diese Speisekarte war ja mal cool. Toll, dass sich der Laden so viel Mühe gemacht hat. Einige nette Schmunzler dabei.
Den jungen Peter kann ich mir gar nicht vorstellen. Ein Peter noch ohne seine Anekdoten? Undenkbar! Muss ein völlig anderer Mensch gewesen sein… 😆
Lieber Peter,
Deine Berichte sind IMMER einfach klasse zum mitlesen und ich höre dabei jeweils deine Stimme im Hinterkopf die es mir vorliest. 🙂 Die Bilder aus 1985 sind vor allem ein Highlight auf diesem Blog. Wie ein kleiner Blick ins Familienalbum (auf einem Bild besteht eine Ähnlichkeit von Frisur und Style zu meinem Vater XD).
Und schön, dass ich es sogar noch in den Bericht geschafft habe. Ich danke dir für wunderbare Gespräche vor dem EuroClub bei einem guten Drink und hoffe, dass wir uns nächstes Jahr in Innsbruck (sag ich jetzt mal so) wieder sehen werden.
LOL, da Tjure under approval steht, mal ein Test, ob Namensalternativen Miller, Muller oder Möller funktionieren.
Und nach einem Mal aktualisieren, wird mir Tjures Kommentar auch nicht mehr angezeigt. Deiner aber schon! 😉
Das neue Namensrecht hilft auch gegen das Canceln durch den Blogalgorithmus.
Sag mal hast Du eigentlichen Kicker-Online Abo? Die markieren den Premium Content ja und oft sind die Sachen Analyse/Kommentar/Archiv, was oft interessant.
Finde ich gut, Du bekommst die News und der Premium Content scheint echten Mehrwert zu bieten statt News hinterm Paywall zu verstecken.
Hey! Mein Verein kommt aus der zweiten Liga! Da lohnt sich der Kicker (bisher) nicht. 11Freunde hat auch nur herablassend geschrieben.
Aber man kann notfalls auf archive.is zurückgreifen.
(Vergiss das mit archive.is – klappt hier nicht)
Geb ich meinem Kicker-Buddy und -Kollegen gerne weiter. 🙂 Er hat neulich erzählt, dass es der Verlag endlich geschafft hat, Online- und Printredaktion aufeinander abzustimmen. Hat ja nur über ein Jahrzehnt gedauert… 😛 Und bis zur ersten Kicker-Redakteurin dauert es vermutlich noch mal so lang… Die Anti-Frauen-Einstellung hat dort leider Tradition.
Edit: Eigentlich traurig, da mit Bärbel Schnell eine Frau die Geschäftsführung des Olympia-Verlags innehat.
Ganz übel: Die Assistenz der Redaktion besteht natürlich aus 3 Damen. Sicherlich. Da gehören Frauen in der Männersportwelt hin. Auf die Hilfsposition. *würg*
Danke.. es ist relativ einzigartig, dass die da so nen Mehrwert zu bieten scheinen. SPON hingegen würde sogar „Putin bombardiert Berlin“ hinterm Paywall verstecken. Und was da sonst hinter dem Paywall ist, wurde auch immer irrelevanter. Darum hab ich auch vor einiger Zeit mein deutsches News Abo auf den Tagesspiegel umgestellt. Die sind auch besser politisch aufgestellt.
Ist mir auch schon seit geraumer Zeit aufgefallen, dass da keine Frauen in der Redaktion zu sein scheinen.
Hab mal mit einer Kollegin vom BR darüber geredet. Sie meinte, dass die Verantwortlichen bei Kicker in den 60ern hängengeblieben sind und sich das fröhlich fortsetzt. Alleine die Anerkennung der Online-Redaktion muss ein Gewaltakt gewesen sein. Print und Männer eben. Sie meinte aber auch, dass dort eh keine Frau/Redakteurin arbeiten möchte, die auch nur einen Hauch von Selbstwert besitzt.
Passt. Die Bilder der Männer sehen auch alle immer nach 70ern aus.
Angeblich soll der Verlag jetzt umgebaut werden. Deshalb bangt mein Buddy (Freiberufler) um seinen Job dort. Mal sehen, was da alles noch passiert.
KI, die von Gen Z “Redakteuren” versucht wird zu interpretieren. Ich muss echt mal gucken, wie ich mehr Cash rein bekomm.
Ich bin auch total rat- und planlos, wie es jobtechnisch weitergeht. Jede Idee wird abgeschmettert. Doch irgendwie muss ich meine Existenz ja sichern. Nur wie? Total andere Branche? Bin ja auch nicht mehr die Jüngste. 🙁
Genau. Ich finde die Diskussionen um Rente ab 70 so surreal – Sollen die Leute 15-20 Jahre arbeitslos rumsitzen? Wird doch alles per Software für die 22-jährige HR-Tussi aussortiert. Ohne meine Kontakte wäre ich aufgeschmissen ehrlich gesagt.
Leider ist das so.
Und auch da wird immer mehr gekürzt. Qualität ist nicht mehr so wichtig. Leute lesen fast nur noch online und da fällts nicht so auf, wenn was fehlt oder falsch ist.
Das ist ja das Problem. Mein Journalismus ist von gestern. Hintergrundstories, längere Interviews, etc. pp. Leider aus der Zeit. Für die meisten zu viel Text und zu viel Inhalt.
Leider ja. Wobei ich zugeben muss, dass ich zB kaum noch Zeitschriften kaufe. Früher hatte ich immer welche gekauft, wenn ich mit der Bahn gefahren bin. Aber 9 Euro fûr den (wesentlich dünneren) Economist? Da zieh ich mir dann lieber nen Film oder n paar Dokus auf dem Laptop rein, surfe oder les ein Buch.
Ich musste übrigens vorhin als ich den Trailer zu „Spaceballs 2“ gesehen habe, an diesen Artikel denken. Bei Spaceballs sind es ja 38 Jahre her, dass kommt mit den 40 Jahren fast hin.
Übrigens ist 1985 ein guter Jahrgang. 😎 😎 😎
Wunderbare Story! Und tolle Fotos! 🙂
Wenn ich Peters Bericht lese und die Fotos sehe, habe ich sofort Lust, auch mal wieder zum ESC zu fahren, aber wenn ich an die vielen Leute, die lustigen Kostüme, die man im Fernsehen sieht, und die bei den meisten Fans beliebte Musik (die dann wahrscheinlich auch an allen Ecken und Enden läuft …) denke, bin ich sofort wieder kuriert. 😉
Andererseits: Ein Schunkelfoto mit Rusty hätte ich schon gerne …
Haha. Ich muss zugeben, da bin ich bei dir. 😀
Da gibt es eine wunderbare Erfindung namens Gehörschutz, da hört man dann die Musik nicht. 😉😉😉🙉🙉🙉
Wirst Du eigentlich den SchlagerBoom hier live bloggen?
Mir ist letztens erst aufgefallen, dass Du Dich nach einem Gewässer benannt hast, ich nehme also an, man spricht es wie M + Alge aus? In meinem Kopf hab ich immer Maldj gelesen.
Malge ist eigentlich eine Gaststätte, wo sich dann nebenan im Wald ein Campingplatz entstanden ist.
Hier ein Video zum Campingplatz von irgendwelchen Campern, ist sogar aktuell. Da sieht man mal dem Platz.
https://www.youtube.com/watch?v=-dgkLF_BGl8
Hier noch ein Video zur Umgebung des Campingplatz
An der Havel – da war ja auch meine Reha, man konnte da ziemlich easy hinlaufen, was cool war. War in der Nähe von der Insel wo Wildschweine sind, weiß nicht, ob Du die kennst. Das war mir dann aber doch zu weit, man konnte ja auch kein Fahrrad mieten.
Die Havel ist ja ziemlich lang. Wildschweine habe ich dort aber auch schon in der freien Natur gesehen, genauso wie Rehe und Waschbären.
Ich liebe Waschbären (sehr zum
Unverständnis meiner Ami-Freunde, dort gelten die als Plagen). Ich hatte ne zeitlang Rocky den Waschbären im Zoo gesponsert, der starb dann leider. Seitdem sponsor ich Theo den Otter.
Ich finde die auch süß. Ich habe heute ein niedliches Video von einer Otterfamilie gesehen.
Der letzte Otter war ich als es darum ging, für das Abzeichen vom Dreier zu springen!
Bravo. Hast du mit Bravour bestanden. 😀
Jaa, war ich. Tauchen konnte ich viel besser, das war mehr Otterlike!
Zur Otter blue hour:
Otterzentrum!
Ach wie süß sind die denn. 🥰🥰🥰
Eigentlich war ich auf der Suche nach diesem Video über die Robbenbabys im Soester Zoo, das Ottervideo war dann lustigerweise der Zweitvorschlag.
😂 😂 Switch super.
Hahaha das war tatsächlich auch für mich das schlimmste um DLRG-zertifiziert zu werden. Und dann kam Greg Louganis.
Turm/Brettspringen ist ohnehin total underrated! Es gibt kaum etwas attraktiveres!
Eine der wenigen Sachen, die ich bei Olympia immer guck. Leichtathletik interessiert mich dagegen null.
Ja, guck ich wirklich immer. Bei Leichtathletik bin ich auch dabei, die Trikots sind auch augenfreundlicher und die Athleten extrovertierter geworden.
Ich fand LA bis auf Weitsprung immer furchtbar in der Schule.
Ach, im Hochsprung habe ich fast meine Körpergröße gesprungen, wäre ich etwas größer, hätte ich gerne mal nen Zehnkampf gemacht. Obwohl ich total sch*ß hatte, als wir Stabhochsprung mit kaputten Stäben trainiert hatten. Langstrecken in der LA finde ich aber auch total anödend.
Das schlimmste. Bei 1000m bin ich immer mit den Rauchern langsam mitgelaufen.
Bis 800m geht’s noch. Aber spätestens als ich mich zur HHer Crosslauf Meisterschaft angemeldet hatte, dafür bis zum Erbrechen trainiert wurde und die Typen in der Startlinie dann 10cm längere Füße hatten, habe ich es aufgegeben.
Ich hab das erst als H@@@er Crosslauf gelesen. Ich sollte wohl schlafen gehen.
Pfui! Das fand auf der Horner Rennbahn statt.
Herrlich, danke 😍😍! Das ist ja ein regelrechter Otter-Kindergarten, meist haben die ja nur 1 Junges. Gibt’s aber bei mehreren Tieren, dass die Gruppen haben, wo die Eltern sich mit dem Aufpassen abwechseln, 🦆 auch.
Soso Otter Theo? Kannst du uns das genauer erklären?
Nice! Die Pfleger benennen die Tiere ja immer. Wenn Du mal welche von den Zoo-Doku-Serien geguckt hast, haben die Tiere öfter eher ältere statt Modenamen.
Mein Ferrero-Otter, der hier neben mir sitzt, heißt natürlich. Volodymyr.
Klar, sonst würden die in Ostzoos ja alle Ronny oder Ricco heissen. Aber dein Theo wurde mir bei der Suche nicht angezeigt.
Bei mir kommt dann:
Ist von Vicky bekannt, ob sie auch so gerne Fisch isst und behaarte Beine hat?
Fisch ist sie bestimmt. Ob sie beharrt ist an den Beinen? Wer Weiß, wer weiß.
Der Kölner Zoo führt die Tiernamen nicht auf, nur die Elefantennamen sind bekannt, weil die kleinen immer ne große Story in den News waren.
Dann hast du das Erinnerungsfoto der Taufe also exklusiv bei dir hängen?
Lol ich hatte ihn ja erst später kennengelernt und mich dann wie gesagt mit dem Pfleger angefreundet.
Cool. Hat er dich auch mit ein paar zugeworfenen Happen abrichten können?
Ich glaube mein kleiner Hooligan und die anderen lasten ihn aus.
So ne Pfleger-Bodycam mit Live-Stream wäre noch ne Idee, die Zooeinnahmen zu steigern.
Es gibt tatsächlich einige OtterCams (nein ich mein nicht die auf OnlyFans):
https://www.montereybayaquarium.org/animals/live-cams/sea-otter-cam
Nicht OF? Aber trotzdem megasüß. Da ist wenigstens was los.
Achso zum Schlagerboom bin ich vermutlich gar nicht zu Hause.
Das krieg ich jetzt nicht mehr aus meinem Kopf. 😀
Wie hast Du‘s im Kopf ausgesprochen?
Wie Malte. Halt nur mit G in der Mitte. 🙂
Ich muss auch sagen, dass es tierisch teuer geworden ist. Dafür kann man auch locker ne Woche Miami oder 2 Wochen I/E/Por/F machen.
Nach Miami musste ich fast mal geschäftlich, aber da ich dort auf keinen Fall hinwollte, habe ich so lange auf meinen Chef eingeredet, bis er die Nerven verloren und mich auf ein Projekt in Katowice gesetzt hat …
Miami ist mir too much aber Ft. Lauderdale ist nett, wesentlich gechillter und ziemlich Gay.
Kattowitz kenn ich nicht, ich war nur in Stettin und Warschau. Breslau und Krakow sollen schön sein (sorry, zu faul die korrekte Schreibweise abzuchecken). Meine Eltern waren sehr auf Polen, wir hatten ja während des Kriegsrechts eine Familie unterstützt und da entwickelte sich dann eine Freundschaft.
OT: Ich habe Ablenkung gebraucht und eine Playlist auf TIDAL des ESC kompakt SCC erstellt. 11 songs konnte ich leider nicht finden bzw. häufig auch die Künstler nicht. Viel Spaß den paar Leuten, die auch Tidal haben. Da im Falle von Montenegro und Serbien häufig auch die Versionen aus dem VE zu finden waren, habe ich in dem Fall diese genommen. Im Fall von Island nutze ich immer die isländische Version. https://tidal.com/playlist/903df114-5dd3-4b7c-afa4-aabd9b787404
Wer sind denn die bezaubernden rauchenden Damen auf dem Bild mit Dir? Haben die schon einen Freund 🙃?
Herrlich!
Danke Fanman Peter 🙂
P.S.: So ein tolles Severine-T-Shirt hätte ich auch gern.
Bin leider wieder auf dem Rückweg von Paris nach Stuttgart im TGV und hatte endlich Zeit, die Artikel der letzten Tage nachzulesen.
Der Fanboybericht von Peter hat mir am besten gefallen, da ich ja selbst vor Kurzem in Basel war, und ebenso wie Peter, im Hotel Les Trois Rois.
Wir haben uns dort allerdings den Afternoon Tea auf der Terrasse gegönnt.
Auf dem Weg zum gare de l’est konnte ich noch einen weiteren ESC Moment genießen.
Ein Straßennusiker hat den Chanson „Eva“ von Lisandro Cuxi gesungen.
Lisandro nahm 2018 am französischen Vorentscheid teil und hat das Ticket nach Lissabon leider verpasst:
https://youtu.be/2tj2Ev7OrcQ?si=h4PxlDy3nr7_6NYt
OT
Der Finalauftritt und der Halbfinalauftritt von Baller haben mittlerweile zusammen 10 Millionen Aufrufe auf Youtube
Schade, daß man nicht darüber abstimmen kann, welches Foto von Peter in diesem Artikel das schönste ist. So wie es aussieht macht sich aber die EBU wohl an das heikle Thema Votingsystem:
https://eurovoix.com/2025/06/17/ebu-to-revise-eurovision-voting-regulations/
Der norwegische Delegationsleiter Mads Tørklep hatte da was angedeutet.
Nach einem wunderbaren Tag beim Internationalen Kinderfestival von Šibenik gestern (feiert 65. Jahre … ist also fast so alt wie der ESC), sind wir heute an der letzten Station unserer Reise angekommen: Tolmin in Slowenien. Morgen werden wir uns im Naturpark Triglav und entlang der Soča tummeln. Übermorgen geht es dann leider schon wieder nach Hause.
Offtopic: Kinderfestival gehört unter den JESC-Artikel! 😉
Toggie ist doch Kroatien FANBOY. Also kein OT. 😉
Wünsche Euch noch einen schönen Resturlaub und kommt gut wieder nach Hause.🤗
Hallo Peter,
hab deinen Bericht grade erst gelesen und danke dir für die schönen Erinnerungen, die du in mir wachgerüttelt hast. 1985 war tatsächlich auch das Jahr, in dem Bruce Springsteen mein ganz großer Held war. Ich hab ihn live im Münchner Olympiastadion gesehen und es war das bis heute bewegendste Konzert meine Lebens. Ich hatte auch genau dasselbe T-Shirt und geraucht hab ich damals auch wie ein Schlot.
Aktuell kommt ja grad jede Woche ein neuer Song von Bruce raus und auch wenn ich nicht mehr der ganz ganz große Fan bin, sein Song „Adelita“ liegt in meinen persönlichen Charts grad auf Platz 3. Danke für den FLASHBACK und ich hoffe, du hast auch schon lange mit dem Rauchen aufgehört!!!
Danke für Dein Feedback, Helmie. Seit 2001 habe ich keine Zigarette mehr angerührt, aber ich träume ab und zu noch davon, wie ich über den Konferenztisch greife und einen guten Freund eine „Lucky Strike“ aus seiner Schachtel „klaue“.
Sehr schön.