
Ich habe ein gutes Gefühl! Heute Nacht wiederholt des Erste das Finale des Eurovision Song Contest 2010 aus Oslo und irgendwie scheint es mir so, als könnte eine unbekannte deutsche Sängerin namens Lena (Meyer-Landrut) mit ihrem „Satellite“ ganz ordentlich abschneiden. Aber: Lassen wir uns überraschen.
Nach dem Sieg von Alexander Rybak beim ESC 2009 in Moskau findet die Show, die sich in diesem Jahr zum zehnten Mal jährt, in der Telenor Arena im norwegischen Olso statt. Moderiert wird die Sendung von Erik Solbakken, Haddy N’jie und Nadia Hasnaoui. Und vorab sei verraten: Mit dem Flashmob zu „Glow“ von Madcon erwartet uns einer der legendärsten Pausenacts ever, ever, ever.
Diese Beiträge bekommen wir im großen Finale des ESC 2010 zu sehen:
- Aserbaidschan: Safura – Drip Drop
- Spanien: Daniel Diges – Algo pequeñito
- Norwegen: Didrik Solli-Tangen – My Heart Is Yours
- Moldau: SunStroke Project & Olia Tira – Run Away
- Zypern: Jon Lilygreen & The Islanders – Life Looks Better In Spring
- Bosnien und Herzegowina: Vukašin Brajić – Thunder and Lightning
- Belgien: Tom Dice – Me And My Guitar
- Serbien: Milan Stanković – Ovo je balkan
- Weißrussland: 3+2 feat. Robert Wells – Butterflies
- Irland: Niamh Kavanagh – It’s For You
- Griechenland: Giorgos Alkeos & Friends – OPA!
- Vereinigtes Königreich: Josh – That Sounds Good To Me
- Georgien: Sofia Nizharadze – Shine
- Türkei: maNga – We Could Be The Same
- Albanien: Juliana Pasha – It’s All About You
- Island: Hera Björk – Je ne sais quoi
- Ukraine: Alyosha – Sweet People
- Frankreich: Jessy Matador – Allez olla olé
- Rumänien: Paula Seling & Ovi – Playing With Fire
- Russland: Peter Nalitsch & Friends – Lost and Forgotten
- Armenien: Eva Rivas – Apricot Stone
- Deutschland: Lena – Satellite
- Portugal: Filipa Azevedo – Há dias assim
- Israel: Harel Skaat – Milim
- Dänemark: Chanée & N’Evergreen – In a Moment Like This
Das ESC-Finale 2010 wird in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai ab 0:05 Uhr im Ersten wiederholt und wird gleichzeitig auf eurovision.de gezeigt. Wir halten alle Ereignisse der Show hier im Live-Blog fest und freuen uns, wenn Ihr die Geschehnisse vor, während und nach der Sendung unter diesem Beitrag kommentiert. Share the moment!
Schöne gute Nacht, Ihr Lieben. Das Finale des ESC startet später als geplant, weil im deutschen Finale das Ergebnis so knapp war, dass ein zusätzlicher Schnelldurchlauf gezeigt wurde. Diese Show jetzt wird also bis weit nach halb 4 gehen – ich hoffe doch, ein paar von Euch bleiben dabei…?
Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf, den ESC 2010 nach was-weiß-ich-wie-vielen Jahren mal wieder in voller Länge zu sehen. Oslo war mein erster Contest vor Ort und deshalb habe ich an diese Zeit ganz besondere Erinnerungen – es wird also sicher eine emotionale Nacht.
Toll, es geht los mit der Eurovisions-Hymne und Peter Urban meldet sich auch Oslo. Das Intro mit den fliegenden Kugeln gefällt mir ziemlich gut und erinnert mich daran, wie umfassend die Stadt damals mit diesem Logo dekoriert war. Der ESC war einfach überall und damit eben auch diese Kugeln. Sie haben einen schon bei der Ankunft am Flughafen begrüßt.
Peter Urban spricht schon zu Beginn die große Lena-Euphorie an, die 2010 ganz Deutschland ergriffen hat – und auch halb Europa. Ich erinnere mich noch, dass Lena damals selbst auf norwegischen Titelseiten zu sehen war.
Bis zum ESC 2013 gab es ja noch ausschließlich Sitzplätze, da war das Gefühl in der Halle noch ein anderes. Und es gab regelmäßige Ansagen, dass man während der Beiträge nicht aufstehen soll. Daran gehalten haben sich die Fans nicht unbedingt immer, schon gar nicht später bei der Punktevergabe, aber dazu nachher dann mehr…
Alexander Rybak eröffnet also als amtierender Sieger den ESC 2010 mit „Fairytale“. Dann lernen wir die Moderatoren etwas kennen und erfahren, dass man im Gegensatz zu den früheren Jahren nun von Beginn der Sendung an abstimmen kann. Denkt aber daran, Abstimmen lohnt sich heute nicht mehr wirklich!
1. Aserbaidschan: Safura – Drip Drop
Aserbaidschan galt ja als Mit-Favorit, die Startnummer 1 war dann allerdings nicht wirklich glücklich. Safura hat mir übrigens durch ihre (sinnlose) Rennerei über die Bühne ein bis heute nicht überwundenes Trauma zugefügt, das mich bis heute regelmäßig verzweifeln lässt, wenn Choreografen ihre Schützlinge wie bei einem Sprint über die Bühne jagen.
2. Daniel Diges – Algo pequeñito
Bei Daniels Auftritt gab es ja eigentlich einen Flitzer, das hier scheint aber die bereinigte Version zu sein. Auf Startplatz 2 hat man wohl einfach den Auftritt geschnitten, den Daniel 2010 nach dem letzten Teilnehmer noch mal vorführen durfte. Schade, so etwas macht eine Show doch auch aus, das hätte ich gern nochmal gesehen.
3. Norwegen: Didrik Solli-Tangen – My Heart Is Yours
Didrik haben wir dieses Jahr ja wieder in der norwegischen Vorentscheidung gesehen. Klar, hier und heute hat er natürlich ein Heimspiel und bekommt auch dementsprechenden Applaus. Ich sag’s mal so: Ein Eiffelturm hätte dem Song gut getan. Aber immerhin gab’s am Schluss ordentlich Pyro.
4. Moldau: SunStroke Project & Olia Tira – Run Away
Hier erleben wir jetzt die ESC-Geburtsstunde des Epic-Sex-Guy, der Moldau sieben Jahre später mit „Hey Mamma“ noch auf Platz 3 führen sollte. Schon witzig, wie die Jungs sich in den sieben Jahren verändert haben, aber wir werden ja alle nicht jünger.
5. Zypern: Jon Lilygreen & The Islanders – Life Looks Better In Spring
Hach, dieses Lied mag ich ja sehr, weil ich es so schön unaufgeregt finde. Irgendwie ist es aber auch typisch für die ESC-Zeit zwischen 2000 und 2010. Ich habe mich jedenfalls sehr gefreut, dass das damals ins Finale gekommen ist.
6. Bosnien und Herzegowina: Vukašin Brajić – Thunder and Lightning
Also diesen Titel hätte ich jetzt im Leben nicht mehr zuordnen können – ist komplett an mir vorbeigegangen oder ich habe ihn verdrängt. Obwohl man Vukašin ein gewisses Charisma ja nicht absprechen kann. Aber die Performance passt auch überhaupt nicht zum Song.
7. Belgien: Tom Dice – Me And My Guitar
Tom war mein absoluter Favorit in diesem Jahr, so ein schönes Lied. Ich habe seine Karriere später auch noch weiterverfolgt, da lohnt sich das Reinhören! Hat er nicht am Ende sogar 12 Punkte von Deutschland bekommen? Wir werden es erleben…
8. Serbien: Milan Stanković – Ovo je balkan
„Androgynes Wesen“ würde man heute vermutlich auch nicht mehr sagen, oder? Der Song war 2010 DER Hit im Euroclub und Milan habe ich auf der Rückreise am Tag danach noch auf dem Weg zum Flughafen in Oslo getroffen.
9. Weißrussland: 3+2 feat. Robert Wells – Butterflies
Ein sehr schlimmer und kitschiger Beitrag. Und dann auch noch Schmetterlingsflügel. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht schreiben.
10. Irland: Niamh Kavanagh – It’s For You
Ich wusste nicht, dass Niamh den ESC schon mal gewonnen hatte, fand den Song aber schon damals ganz schön aus der Zeit gefallen, wobei er immerhin nicht weh tut und Niamh ihn toll singt.
11. Griechenland: Giorgos Alkeos & Friends – OPA!
„OPA!“ hatte ich ganz vergessen, könnte sein, dass das sogar ein noch größerer Euroclub-Hit war als „Ovo Je Balkan“ – da müsste sich jetzt DJ Douze Points mal zu Wort melden. Der Beitrag hat jedenfalls Spaß gemacht und irgendwo habe ich, glaube ich, auch noch mein Tuch mit dem Schriftzug „OPA!“, das es in Oslo als Give-Away gab.
12. Vereinigtes Königreich: Josh – That Sounds Good To Me
Ich schäme mich, aber „That Sounds Good To Me“ ist mein Guilty Pleasure des Jahrgangs – und der Song aus 2010, der mir am häufigsten spontan als Ohrwurm in den Sinn kommt. Sorry!
13. Georgien: Sofia Nizharadze – Shine
Mit „Shine“ bin ich irgendwie nicht so richtig warm geworden, aber auf der Bühne hat es gut funktioniert, das muss ich zugeben.
14. Türkei: maNga – We Could Be The Same
2010 haben mich maNga noch komplett kalt gelassen bzw. ich wollte auf gar keinen Fall, dass dieser Song den ESC gewinnt. Aber das Lied hat bei mir über die Jahre unglaublich gewonnen und ich finde es toll, dass es damals so gut abgeschnitten hat.
15. Albanien: Juliana Pasha – It’s All About You
Diese Art von Song hat schon sechs, sieben Jahre vorher mit Corinna May und Lou nicht mehr funktioniert. Da hilft es auch nicht, wenn man das Ganze mit einer Alexander-Rybak-Geige anreichert. Auch die Performance ist ziemlich uninspiriert – einer der schwächsten albanischen Beiträge.
16. Island: Hera Björk – Je ne sais quoi
Hera Björk, der absolute Fan Favourite (Fail) des Jahres. Aber kennt heute immer noch jeder ESC-Fan, wie viele Beiträge des heutigen Abends können das von sich behaupten? Außerdem ist die Choreo legendär.
17. Ukraine: Alyosha – Sweet People
Toll, schon damals gab es regelmäßig Chaos bei den ukrainischen ESC-Auswahlen. Es ist doch auch schön, wenn sich manche Dinge nie ändern. Bang! Peter würde an dieser Stelle jetzt sicher von der legendären deutsch-ukrainischen Party in Oslo berichten – das waren noch Zeiten.
18. Frankreich: Jessy Matador – Allez olla olé
Auch wenn Jessy beim ESC so mittel abgeschnitten hat, ist sein Song nicht zuletzt im Rahmen der von Peter Urban schon angesprochenen WM ein richtiger Hit geworden und auch in Deutschland bis in die Top20 der Charts gekommen. Ein echter Gute-Laune-Song.
19. Rumänien: Paula Seling & Ovi – Playing With Fire
Paula und Ovi mit ihrem eindeutig besseren – und ja auch erfolgreicheren – ESC-Beitrag. Ein wirklich feuriger Auftritt.
20. Russland: Peter Nalitsch & Friends – Lost and Forgotten
Song und Performance haben sich mir nie erschlossen und ich bin gespannt, ob sich das mittlerweile geändert hat… Nein, hat sich nicht geändert, I don’t get it. Vielleicht erklärt es mir ja jemand von Euch in den Kommentaren.
21. Armenien: Eva Rivas – Apricot Stone
Achja, der Aprikosenstein. Le-gen-där, diese Performance, mehr Theaterstück als Song-Inszenierung. Aber auch alles etwas drüber. Und eben „typisch ESC“.
22. Deutschland: Lena – Satellite
Ich hatte in der Halle in Oslo einen Platz, von dem aus ich auch das Fernsehbild sehen konnte, und ich wusste sofort, dass das gut wird. An einen Sieg habe ich nicht zu glauben gewagt, aber es war klar, dass Lena da gerade ihre absolut bestmögliche Leistung gezeigt hat. Der Rest ist Geschichte…
23. Portugal: Filipa Azevedo – Há dias assim
So ein schöner portugiesischer Beitrag! Aber ihre Stimme war an dem Tag leider ganz schön wacklig…
24. Israel: Harel Skaat – Milim
„Milim“ gefällt mir bis heute sehr gut, schade dass er diesen einen wichtigen Ton so verhauen hat.
25. Dänemark: Chanée & N’Evergreen – In a Moment Like This
Wirklich ein schlimmer Song, der aber noch getoppt wird von der Performance. Die beiden konnten sich dem Vernehmen nach ja überhaupt kein bisschen ausstehen und das merkt man auch. Für mich unverständlich, warum das so vielen Menschen anscheinend doch gefallen an. Oh Gott, jetzt hat er die Arme auch noch geküsst….?! #MeToo
Das ist doch mal eine wirklich kreative Form, zum Voting aufzufordern, statt immer nur die gleichen Texte abzulesen. Sehr gut!
Peter Urban findet den Jahrgang super und das fand er vorhin ja auch den 2020er-Jahrgang. Hat jemand mal überprüft, ob er einen Jahrgang mal nicht gut fand?
Wusstet Ihr eigentlich, dass ich sowohl Peter als auch Douze Points 2010 kennengelernt habe? Peter schon bei der Fanclub-Party beim Mello-Finale in Stockholm, Douze Points dann in Oslo im Euroclub. Hauptsache Party. So, kurze Geschichte erzählt und schon ist das Voting auch beendet.
Und jetzt der Flashmob zu „Glow“, den ich oben schon angeteasert habe. Das war doch wirklich eine supertolle Idee, die Europa verbunden hat. Klasse! Und Düsseldorf hat seine Schatten schon vorausgeworfen…
Und es geht los, wir kommen zur Punktevergabe. Irre ich mich oder dauert es etwas, bis Lena so richtig abräumt? Ich meine, es geht doch erstmal langsam los, oder?
Natürlich darf auch Svante Stockselius kurz ins Bild, der Vorgänge von Jon Ola Sand als Executive Supervisor des ESC.
Die erste Wertung kommt aus Rumänien und Deutschland erhält drei Punkte. Bei der nächsten Wertung gleich 8 aus Großbritannien.
Hape Kerkeling meldet sich von der Reeperbahn mit dem legendären Satz „Lena, go for gold!“ und gibt 12 Punkte an Belgien! JA! Da habe ich mich doch richtig erinnert. Sehr guter Geschmack!
Auch aus Serbien bekommt Deutschland 8 Punkte und liegt jetzt auf dem 5. Platz.
Aus Albanien gibt es 10 Punkte und damit arbeitet sich Lena auf Platz 4 vor.
Auch aus der Türkei gibt’s 10 Punkte und jetzt liegt Deutschland schon auf Platz 2.
6 Punkte gehen aus Kroatien nach Deutschland und weil Griechenland keine Prunkte bekommt, liegt Deutschland zum ersten Mal auf Platz 1.
Aus Polen gibt es 7 Punkte, aber Lena kann auf der 1 bleiben.
8 Punkte aus Bosnien und Herzegowina. Wir warten noch auf die erste 12, aber wir wollen uns nicht beschweren…
Da sind die ersten 12 Punkte für Deutschland aus Finnland!
Spätestens ab jetzt ist die Halle übrigens ausgerastet, ihr habt es ja gerade auch schon an den „Lena, Lena“-Rufen gehört. Da hat es auch niemanden mehr auf den Sitzen gehalten.
Jetzt habe ich die nächsten Wertungen verpasst, aber nicht so wichtig. 10 aus Slowenien, oder? Aus Estland gibt es jedenfalls wieder 12 für Deutschland!
Aus Russland gibt es 6 Punkte und Lena hat schon 37 Punkte Vorsprung.
Nur ein Punkt aus Portugal und die Arena ist gleich auf den Barrikaden. Auch aus Aserbaidschan gibt es im Anschluss nur einen Punkt. Und dann auch nur zwei aus Griechenland. Oh, oh, oh, der Vorsprung schmilzt langsam wieder…
3 Punkte für Deutschland aus Island.
Und dann läuft’s wieder: 12 Punkte aus Dänemark an Deutschland. Im Anschluss drei aus Frankreich. Und dann wieder 12 aus Spanien. Danke, Mallorca!
Aktuell führt Deutschland vor der Türkei und Belgien.
Nach kurzen Interviews – unter anderem auch mit Lena – im Green Room, geht es weiter mit 12 Punkten für Deutschland aus der Slowakei. Danach gibt es 3 Punkte aus Bulgarien.
Douze Points meldet sich per WhatsApp und sagt, wir hätten wohl alle nichts besseres zu tun, als das ESC-Finale 2010 zu schauen. Ehrlich gesagt – nein! Was soll es auch Besseres geben?! Jetzt habe ich aber eine oder zwei Wertungen verpasst…macht nichts. Deutschland liegt mit 154 Punkten vorne. Und aus Lettland kommen nochmal 12 dazu, aus Malta 4 weitere. Ah, hallo Chiara!
Und Norwegen….gibt auch 12 Punkte an Deutschland. Zypern dann 4. 10 Punkte aus Litauen. Aus Weißrussland gibt es keine Punkte für Deutschland.
Dann gibt es aus der Schweiz, die leider nicht im Finale dabei ist, wieder 12 Punkte. Der Vorsprung ist schon riesig und dann kommen auch noch 10 Punkte aus Belgien dazu. Und 4 aus Großbritannien.
Ups, wieder ein Voting verpasst, Eure Kommentare waren zu interessant. Verrückt, wie viele hier noch wach geblieben sind. Ich bin ja mal auf die Quoten gespannt – bekommen wir die für den „ESC 2010“ dann morgen überhaupt oder ist es jetzt zu spät?
So und Peter Urban verkündet jetzt in einem wahren Gefühlsausbruch, dass die Sache gelaufen ist – Lena hat für Deutschland den ESC gewonnen.
Unten in der Halle sind wir ausgerastet. „Damals“ – man glaubt es nicht – haben wir ja eher noch per SMS kommuniziert, die Smartphone-Sache ging gerade erst los. Ich habe dann von einer Freundin per Handy erfahren, dass im Fernsehen gesagt wurde, dass Lena uneinholbar ist. Das wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Dann sind sich die deutschen Fans um den Hals gefallen, es war unglaublich…
Eric Saade noch mit anderem Look. Witzig! Und auch er gibt für Schweden 12 Punkte an Deutschland.
Jetzt ist das Voting vorbei – Lena hat mit „Satellite“ den ESC 2010 für Deutschland gewonnen. Und das Schönste ist, dass sie keine Eintagsfliege geblieben ist, sondern immer noch erfolgreich ist. So toll, das hier war die (zweite) Geburtsstunde ihrer Karriere.
Was für ein tolles Bild, als die deutsche Delegation auf die Bühne kommt. WOW! Auch das Interview mit ihr ist einfach so sympathisch.
Zum Schluss darf Lena natürlich nochmal ran und singt „Satellite“ zum zweiten Mal. Ganz großes Kino!
Vielen, vielen Dank Euch allen, dass Ihr mit durchgehalten und diesen Live-Blog zum drittmeist-kommentierten aller Zeiten gemacht habt – unglaublich! Oder um es mit Lena zu sagen: „You’re crazy!“ Es hat viel Spaß gemacht und jetzt Euch allen eine gute Nacht.
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Moldau irgendwie total trashig war das nicht der Barbara Dex Gewinner?
Nein, den hat Serbien gewonnen
Moldawien mit dem Epic Sex Guy
Warum sie 2010 so weit hinten gelandet sind aber 2017 Dritte wurden ist mir sehr schleierhaft.
Als das Sunstroke Project 2010 in Oslo teilnahm, gab es das kombinierte Voting aus Juries und Zuschauer. Sieben Jahre später wurden beide Votings separat bekanntgegeben.
Der moldawische Song ist gut, aber ich glaube dieser Saxophonist wird keine große Karriere machen…
Jetzt habe ich angestrengt auf den Flitzer bei Spanien gewartet – da wird der einfach rausgeschnitten. Oder haben dieses Mal die Sicherheitsleute besser aufgepasst. 😉
Nach dem Epic Sax Guy aus Moldau gehe ich nun zu Bett.
Allen noch viel Spaß hier und Danke an alle Blogger und Kommentierer für den tollen Abend, den ich nun eigentlich in Rotterdam ausklingen lassen würde.
Moldau einfach fantastisch
Die Band macht echt geile und zeitgenösosische Musik auch außerhalb vom ESC
Boomerang und Sun gets Down sind zwei geile songs
Norwegen hätte von mir 10 Punkte bekommen. Das ist Qualität
Zypern hat das lw Lied
Jon in Unterhose auf dem Bett, dann zeigt er noch seinen Bauch, ja, da kamen damals doch gewisse Gedanken bei mir…
Oh man, Gäste sind raus. War doch ein schöner Abend, irgendwie….mal sehen wie lange ich noch durchhalte
Moldau hätte mindestens die Top 10 wrreichen müssen
Drip Drop ist bisher mein Favorit.
Unpopular opinion: Ich mochte Moldau 2010 genauso wenig wie 2017 🙁
Oh, der Zypriote ist cuteeee…
2010 verstehe ich den Hype auch nicht, aber Hey Mamma war schon sehr geil.
Zypern sorgt erstmal für eine kleine Pause
Der erste Boy mit Gitarre. Der bessere kommt noch. Aber Zypern trotzdem schöööön
Bosnien? Hatte auch gerade eine Gitarre in der Hand. 😀
Jap aber ich meine Tom Dice
Uuuh, hatte Zypern gar nicht mehr so grauslig in Erinnerung. Mach das wech!
An der Stelle hätte Anna das Finale deutlich mehr verdient gehabt.
Jetzt weiß ich auch, warum ich damals diese Gedanken hatte. Um mich von diesem lauen Song abzulenken.
Der zypriotische Beitrag ist mir irgendwie richtig ans Herz gewachsen, ich weiß nicht wieso.
Thunder and Lightning? Da gibt’s nur einen: Sergey!
Bosnien genau so langweilig wie Zypern.
1. Aserbaidschan
2. Moldau
3. Norwegen
4. Spanien
5. Zypern
6. Bosnien oder zypern, eigentlich wurscht
Bis auf 05,06 sehr stark
Ich bin ziemlich sicher, dass Vukasin damals auch sehr viele Punkte über seine Optik hereingeholt hat.
Irgendwie stell ich gerade fest, dass die guten Beiträge fast alle in der zweiten Hälfte sind. Und dass das Finale jetzt allgemein nicht sooooo musikalisch berauschend war.
Bosnien-Herzegovina nach dem Motto Thunder and Lightning its getting exciting
Da fand ich Russland 2016 allerdings more exciting.
Bosnien-Herzegowina war ja auch shit, ehrlich mal
BiH ein eigentlich toller Rocksong der aber nicht hängenbleibt
Obwohl ich Rock mag, gefällt mir Bosnien überhaupt nicht
me and my guitar. Das ist gut
Belgien so gut
Ich sitze auch noch vorm TV 😉 mit einem 22jährigen Freund. Für ihn war 2010 seine erste ESC-Erinnerung und mit „Satellite“ immer noch DER Song. Zum Bühnenlook meinte er, wie krass sich die Bühnenkulissen technisch im Laufe der Jahre verändert haben. Nicht nur die…vieles 😉
Das stimmt, unfassbar was sich da in 10 Jahren getan hat. Alleine der ganze LED Krempel…
Aber diese Idee mit den Wohnzimmer-Einblendungen gefällt mir. Waren wir bei der Ukraine nicht in Verkas Zimmer?
Peter Urban gefällt mir viel besser als heutzutage.
Als nächster Tom Würfel – äh – Tom Dice.
Tom Dice hat ja auch eine schreckliche Stimme. Macht ja fast Heidi Klum Konkurrenz.
Tom Dice 😍
Tom Dice ❤️
Da ist er dieser berüchtigte Tom Dice-Moment und ich liebe diesen Song
Ja, richtig toll! 🤩
Jetzt bin ich doch noch hängen geblieben und bin begeistert Belgien von 2010 mal wieder zu hören
Tom Dice war damals auch eine Überraschung. Eine schöne Überraschung.
2010 war ich leider zu jung, um den Esc zu verfolgen, aber ich bin froh alles nachgeholt zu haben.
Wenn ich an diese Jahre 2000-2010 denke , sind mir vorallem geile Updempo Nummern in Errinnerung geblieben.
z.B. Ani Lorak, Kalomira, Aysel Arash aber auch Balladen wie Molitva, Oro
Ich bin froh, dass EurovisionAgain die Contests von 2009 und 2007 hochgeladen hat, Stoff gegen die Ped
Tom ist richtig richtig stark, schade dass die Televoter das nicht ganz so gewürdigt haben wie die Jurys.
Milan, jawohl
Geile Nummer
Ich muss mich verbessern. Der Serbe war der Barbara Dex Gewinner
Tom Dice. Zum Niederknien.
@Benny: Jetzt muss ich mal doch fragen, weil du es oben erwähnt hast: Der Sendestart hat sich verzögert, weil auf Geheiß von digame mehr Schnelldurchläufe gezeigt werden sollten, um ein „valideres“ Ergebnis zu erhalten?
Das ist doch unglaubwürdig, oder nicht?! Bzw. wenn es so ist, frage ich mich, wer da Master und wer Servant ist.
Wenn es halt nach ’ner vorgegebenen Zeit knapp ist, dann ist es halt knapp… Macht man das bei den echten ESC-Votings auch so? Das muss doch einen anderen Grund haben? Zum Beispiel, dass irgendwas verloren ging oder man taktisch zum Gegenprogramm etwas in die Länge ziehen wollte. Ich bin echt keiner, der Aluhüte aufsetzt, aber das ist für mich ziemlich „komisch“, um es erstmal noch neutral zu formulieren…
Ich weiß leider nur, was Herr Schreiber uns geschrieben hat. Wirklich nachvollziehen kann ich es aber auch nicht.
Okay, danke! Würde vorschlagen, das beim nächsten Youtube-LIVE zu thematisieren.
Und nun viel Spaß beim Weiter-Livebloggen. Vielleicht überschneiden wir uns nach ein paar Schnelldurchläufen ja noch mit dem ZDF-Fernsehgarten… 😉
Ich mag ja diesen typischen Bregovic-Balkan-Sound. 2010 hatten sowieso die Männer den größeren Stein bei mir im Brett als die Frauen: Spanien, Israel, Frankreich, Serbien,…
Serbien klingt am Anfang ein wenig schräg. Aber eines der besseren Lieder
An Milan erinner ich mich noch, und ich war da sechs. Der Look lenkt aber unnötig vom Song ab. Der ist eigentlich ganz cool.
In meiner Wertung führt Me And My Guitar vor Drip Drop.
Oh, und Türkei natürlich männlich.