
Gute Nachrichten für alle, die gerne Tickets für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien hätten, aber bislang noch keine bekommen haben: Wie angekündigt wird es eine zweite Ticketverkaufsphase geben. Sie beginnt am Donnerstag, 26. März um 15 Uhr und umfasst Tickets für alle neun Shows. Diese beinhalten die drei im Fersehen übertragenen Liveshows der zwei Halbfinales (12. und 14. Mai) und des Finales (16. Mai) sowie die am jeweiligen Nachmittag ausgetragenen Family Shows und die Juryshows am Vorabend der TV-Übertragungen.
Voraussetzung, Tickets kaufen zu können, ist allerdings eine vorherige Registrierung. Diese musste bis zum 18. Dezember 2025 sowohl auf eurovision.com als auch auf der Seite des Ticketanbieters „oeticket“ erfolgen. Wer sich dort bislang nicht registriert hat, kann auch in der zweiten Ticketwelle keine Karten für den ESC kaufen. Infos zu dieser zweiten Verkaufsphase hat der österreichische Radiosender Ö3 in einem Posting verraten.
Am 13. Januar gingen bereits die ersten Karten für den ESC in der Wiener Stadthalle in den freien Verkauf – und waren in Rekordzeit weg. Das Finale war innerhalb von 14 Minuten erst einmal ausverkauft, Karten für die beiden Halbfinals waren in 20 Minuten vergriffen, und alle verfügbaren Tickets waren in 60 Minuten weg.
Michael Krön, der Executive Producer des ESC für den ORF, sagte damals: „Das überwältigende Interesse an allen neun Shows bestätigt eindrucksvoll, dass der Eurovision Song Contest auch nach sieben Jahrzehnten noch immer Menschen verbindet. Das ist wunderbar zu sehen und motiviert uns umso mehr, eine wirklich besondere Show zu präsentieren.“
Tickets sind im Großen und Ganzen für die Family Shows am Nachmittag am günstigsten. So kommt man beispielsweise in die Family Show eines Semis für 10 Euro (allerdings mit eingeschränkter Sicht). Das teuerstmögliche Ticket – im Golden Circle beim großen Live-Finale – kostet 360 Euro. Fans können in einer Bestellung bis zu vier Tickets kaufen – auch für verschiedene Shows. Wichtig ist nur, dass die Karten im selben Bestellvorgang gekauft werden.

Die 35 Acts, die sich für den ESC keine Tickets kaufen müssen, sondern daran teilnehmen, bekommen backstage übrigens ein ganz besonderes Plätzchen zum Erholen. Denn der Greenroom wird zum Kaffeehaus! Die Wiener Kaffeehauskultur gehört seit 15 Jahren zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Und Bühnendesigner Florian Wieder hat sich daran orientiert und den Green Room, in dem die Acts und Delationen während der Show sitzen, derart gestaltet. Einen Eindruck gibt es in diesem Instagram-Post des ORF:
Nebenbei sind nicht nur für den Eurovision Song Contest noch Tickets erhältlich. Seit dem frühen Nachmittag des 25. Februar gibt es laut Instagram-Story von eurovision.de auch wieder Karten für den deutschen Vorentscheid Das Deutsche Finale am 28. Februar in Berlin bei „TvTickets“ zu kaufen. 24 Stunden später sind sie noch nicht vergriffen. Preislich liegt ein Stehplatzticket bei 35 Euro. Ein sichtbehinderter Sitzplatz kann für 19 Euro erworben werden.
Wer sich für ein Ticketkauf für den deutschen Vorentscheid entscheidet, sollte mit einplanen, dass das Studio in Berlin Adlershof liegt und die BVG bis Sonntagnacht um 3 Uhr streikt. Es fahren nur ganz begrenzt Buslinien.
Versuchst Du, dir in der zweiten Verkaufsphase Tickets für den ESC in Wien zu holen? Oder hast Du es geschafft, bereits welche zu ergattern? Schreib es uns in die Kommentare!
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