Miki Núñez im Interview: „Der ESC-Auftritt wird eine Explosion werden“

Wir können Miki sprechen, nachdem das weißrussische Fernsehen gerade versucht hat, ihn mit der 16-jährigen Zena zu verkuppeln (Foto unten). Nachdem er sämtliche diesbezügliche Altersgrenzenklippen im Interview erfolgreich umschifft hat, widmet er sich ESC kompakt. Er wirkt aufgeschlossen, sympathisch und sehr energiegeladen.

ESC kompakt: Miki, Du bist einer der am längsten öffentlich bekannten ESC-Teilnehmer dieses Jahr. Hast Du Dich schon daran gewöhnt, der spanische Vertreter zu sein?

Miki: Es stimmt, es sind schon ein paar Monate vergangen, seit ich gewählt wurde. Es ist in meinem Kopf. Und ja, ich habe mich daran gewöhnt.

Du hast an Operación Triunfo teilgenommen, die bereits im September gestartet ist. Du hast also bereits seit über einem halben Jahr darauf hingearbeitet. Wie fühlst Du Dich damit?

Ich war in der Akademie von September bis Dezember. Ich bin ja in der letzten Sendung vor dem Finale aus der Show ausgeschieden. Aber ich habe die Eurovision-Auswahl gewonnen. Das ist ziemlich cool. Und als ich aus Operación Triunfo ausgeschieden bin, habe ich angefangen, an meinem Album zu arbeiten. Durch meine Teilnahme am ESC muss das jetzt aber etwas warten. Aber ich arbeite weiter dran.

Vor dem Interview mit ESC kompakt lässt sich Miki noch schnell mit der Weißrussin Zena ablichten

Das heißt also, dass wir vor dem ESC kein Album von Dir erwarten können?

Genau, es wird dann danach kommen.

Wie ist Dein Verhältnis heute zu den anderen Teilnehmern von Operación Triunfo? Haltet Ihr weiter engen Kontakt?

Absolut. Wir leben zusammen in Gruppen. Natalia, Alba, Marta und Marilia leben zusammen. Und ich wohne zusammen mit Joan. Außerdem leben Famous und Carlos zusammen. Wir sind wie eine große Familie. Ich verstehe das nicht ganz. Wir waren 16 Personen, die sich vorher nicht kannten. Die packten uns zusammen in ein Haus. Und jetzt können wir nicht mehr ohne einander leben. Ich bin sehr froh darüber.

Und unterstützen Dich die anderen auch in Sachen ESC? Oder sind sie neidisch? 

Nein, sie unterstützen mich sehr. Und wir unterstützen uns gegenseitig bei allem, was in unseren Leben passiert. Jedes Mal, wenn jemand ein Lied schreibt, schickt er es an die anderen und fragt, was sie davon halten. Wir sind wie Brüder und Schwestern.

Du hast die Eurovisions-Show mit „La venda“ gewonnen. Hast Du Dir den Song selbst ausgesucht oder wurde es Dir gegeben? 

Man hat mir drei Titel gegeben: „La venda“ und „El equilibrio“ als Solostücke, sowie „Nadie se salva“ zusammen mit Natalia. In die Show kam ich dann mit „La venda“ und „Nadie se salva“, und „La venda“ wurde dann vom Publikum als Sieger gewählt.

„La venda“ ist ein sehr energiegeladener Song. Du hast das Lied für den ESC aber noch einmal überarbeitet. Warum? 

Wir haben darüber gesprochen und dachten, dass ein Revamp eine gute Sache wäre. Wir wollten „groß“ klingen, also dass man beim Hören über Kopfhörer nicht nur eine Linie aus Trompeten und Saxofon hört, sondern dass es wie eine große Explosion ist. Und ich glaube, das ist, was der ESC braucht.

Und wie wirst Du die Explosion in Tel Aviv auf die Bühne bringen?

Es wird grandios! Niemand kann sich vorstellen, was wir machen werden.

Das klingt vielversprechend. Hast Du irgendeinen kleinen Hinweis für uns?

Ich kann sagen, dass Du Dich, auch wenn Du kein Spanisch sprichst, in diesem Moment angesprochen und vertreten fühlen wirst.

Ok… Du tanzt ja auch immer sehr viel. Wirst Du eine Choreografie auf der Bühne haben? Hast Du sie schon gelernt?

Alles, was wir auf der Bühne machen werden, ist fertig. Wir haben jetzt auch schon alle Proben mit den Kostümen gemacht, mit allen Kameras, allen Scheinwerfern und allen Props. Es gibt nur noch ein paar kleine Details. Ich weiß nicht, ob man es Choreografie oder Bewegung nennen soll, aber es wird eine Explosion von Bewegungen, Farben und allem werden. Die Leute werden sprachlos sein.

Da sind wir sehr gespannt und wünschen Dir viel Erfolg. 

Danke.



6 Kommentare

    • Lach ja finde ich wenn man das bisher gesehene bedenkt, auch sehr mutig – oder halt realitätsfern.

  1. Ist das eine unverhohlene Drohung von Miki, den ESC terrorisieren zu wollen? 🙂 Mit seiner Operacion Triunfo-Erfahrung könnte die spanische Delegeation vielleicht Live-Streaming direkt aus dem Hotel anbieten. Etwa Stimmübungen im Nachtzeug vor dem Spiegel, Fitness- & Relaxing-Übungen im Gymbereich, etc…

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