Nach den ESC-2025-Vorentscheidungen: Harte Kritik an irischer Jury, Miriana Conte im Krankenhaus, Revamp in Spanien

Bild: Instagram @mirianaconte

Nicht nur die Disqualifikationen und Rückzüge, die vor den diesjährigen ESC-Vorentscheidungen passiert sind, sorgen für Gesprächsstoff. Die jüngsten Ereignisse, die nach einigen Auswahlshows für den Eurovision Song Contest 2025 eingetreten sind, haben es mindestens genau so in sich. Dabei stehen aktuell einige Juror*innen im Fokus und auch bei der neuesten Vertreterin für Basel ist einiges los…

Bereits seit der Veröffentlichung der maltesischen Songs, die im Rennen um das ESC-2025-Ticket waren, galt Miriana Conte als eine der großen Favoritinnen. Und tatsächlich: Bei ihrem fünften (!) Versuch, Malta zu vertreten, hat es endlich geklappt. Miriana wird mit ihrer ikonischen Nummer „Kant“ nach Basel fliegen und hofft, ihre Heimat endlich wieder ins ESC-Finale zu bringen. Doch kurz nach der Euphorie über den Vorentscheid-Sieg sorgte ein Unglück für einen kurzen Schockmoment.

Wie Miriana selbst auf ihrem Instagram-Account verkündet, war sie in einen Autounfall verwickelt, der sich am Sonntagmorgen zugetragen hat (siehe unten, drittes Bild). Ein 40-jähriger Fahrer ist demnach mit dem Auto kollidiert, in dem Miriana saß. Zwar waren alle Beteiligten unverletzt; die maltesische ESC-Vertreterin für Basel musste dennoch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Miriana erlitt einen Schock, von dem sie sich glücklicherweise schnell erholte. Sie war auf dem Weg zu ihren ersten Presseterminen nach dem Sieg beim Malta Eurovision Song Contest 2025.

Ähnlich unerwartet verlaufen auch die neuesten Entwicklungen in Irland. Nach dem Vorentscheid Eurosong 2025, der am Freitag stattfand, hat sich nun Teilnehmerin Samantha Mumba zu Wort gemeldet. Die, seit Jahren erfolgreiche, irische Musikerin, zeigte sich extremst unzufrieden mit den Kommentaren der Jury, die im Studio saß und nach jedem Auftritt ihre Meinung äußern durfte. Samantha hielt sich mit ihrer Meinung auf Social Media nicht zurück und findet neben lobende Worte für ihre Fans, Siegerin EMMY und die Produktion auch sehr harte Worte für die Studio-Jury:

„[…] Besondere Erwähnung verdient die ‚Jury‘ (abgesehen von Bambie, weil ich Bambie verehre), die nicht die erforderlichen Qualifikationen, Erfahrungen oder Professionalität besaß und zudem unnötig unhöflich und gemein zu allen Finalist*innen war – mein Abschiedsgeschenk an sie ist eine Tüte 🍆, an der sie langsam ersticken können. (Das hätte ich [Anm.: den Jury-Mitgliedern] auch persönlich gesagt, aber sie verließen alle den Green Room, bevor ich die Gelegenheit dazu hatte), was nicht überraschend ist. […]“

Obwohl die Studio-Jury die Beiträge der irischen Vorentscheidung lediglich kommentierte, aber nicht bewerten durfte, hat Samantha das negative Feedback für ihren Song „My Way“ (siehe unten) offenbar sehr gestört. Wie „unhöflich und gemein“ die Studio-Jury tatsächlich war und ob sich diese Aussage gegebenenfalls auch auf Geschehnisse hinter der Bühne bezogen ist, bleibt unklar. Später stellte Samantha jedoch klar, dass ihre Kritik an der Jury nichts damit zu tun habe, dass sie nicht gewonnen hat und dass sie EMMY alles Gute in Basel wünscht.

Auch der Fakt, dass die Jury-Kommentare Einfluss auf das Televoting haben können, soll ein weiterer Grund für Samanthas Aufreger gewesen sein. Der Studio-Jury war ihr Song „My Way“ zu verwirrend und vor allem der Aufbau wurde kritisiert. Laut Jury kommt der Höhepunkt des Songs viel zu spät. Dass diese Songeigenschaft beim ESC tatsächlich zum Problem werden kann, weiß Mustii aus Belgien besonders gut. Samantha landete am Ende auf dem zweiten Platz im Gesamtranking des Eurosong 2025, erhielt jedoch nur 4 Punkte (und somit die zweitwenigsten Stimmen) der Zuschauenden.

In Lettland gibt es ebenfalls Kritik an der Vorentscheid-Jury. Gestern wurden nämlich die detaillierten Ergebnisse der Supernova 2025 bekannt gegeben. Zu erkennen ist, dass die Siegerinnen von Tautumeitas weder das Tele- noch das Juryvoting gewinnen konnten. Besonders heftig: Der Televoting-Sieger The Ludvig wurde von der Jury nur auf den sechsten Platz gesetzt und erhielt somit am Ende einen Punkt (!) zu wenig, um zu gewinnen, was in lettischen Fankreisen nun kritisiert wird.

Noch kurioser: Obwohl The Ludvig nur ein Punkt vom Sieg trennte, platzierte er sich im Gesamtranking nur auf Platz vier. Es kam nämlich zu einem denkbar knappen Ergebnis: Die Plätze eins bis drei erhielten alle 18 Punkte, während The Ludvig insgesamt 17 erhielt. Tautumeitas konnten sich hingegen nur deshalb den Sieg holen, weil sie von den ersten drei Plätzen die meisten Stimmen aus dem Televoting erhielten. Auf Platz zwei schaffte es Emilija und die Rückkehrer Citi Zēni kamen auf den dritten Platz. Die Band war übrigens der Favorit der Jury. Über die neuesten Entscheidungen haben wir auch im ESC kompakt LIVE gesprochen, das Ihr hier weiterhin anschauen könnt:

Zweifel gibt es jedoch auch nach dem Benidorm Fest in Spanien. Während Melody im Finale mit über 90.000 Stimmen den Großteil der Zuschauenden überzeugt hat, scheint sie auch viele Kritiker zu haben, denn einige Fans kritisierten bereits kurz nach dem Finale des spanischen Vorentscheids, dass hier oft Songs gewinnen, die lediglich die Fan-Bubble begeistern, aber auf europäischer Ebene keinerlei Chancen haben, weil sie nicht zeitgemäß genug sind. Die Kritik ist inzwischen auch an Melody herangetragen worden, die diese ernst zu nehmen scheint und einen starken Revamp für den ESC 2025 verspricht:

„Wir werden einige Änderungen vornehmen, damit Europa den Song besser versteht. Musikalisch haben wir Spielraum, um etwas noch Markanteres zu schaffen und ich glaube, die endgültige Version wird alle überraschen.“

Was sagst Du zum Jury-Drama in Irland? Waren die Kommentare zu hart? Und findest Du es richtig, dass Spaniens ESC-Beitrag für Basel überarbeitet wird? Lass uns gerne Deine Meinung da.



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Thomas O.
Thomas O.
1 Jahr zuvor

Moin,
ich finde dieses Jury-Bewerten in der Show à la DSDS immer schrecklich und unwürdig zum Anschauen…
Die wirklich besten Vorentscheide der Saison (mit Ausnahme Vidbir) machen das auch nicht.

Frank D.
Frank D.
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas O.

Da geb ich dir völlig recht, diese Casting-Juries sind überholt und aus der Zeit gefallen. Und sie waren immer schrecklich, spätestens seit irgendwelche jungen Lackaffen über Lys Assia herzogen. Aber Herr Raab scheint das ja wohl anders zu sehen und hält daran fest, bzw. führt sie als „Chef“ wieder ein.

Holgivision
Mitglied
Holgivision
1 Jahr zuvor
Reply to  Frank D.

Naja, aber bei Chefsache ist es ja anders. Da hier ja die Jury auch über das weiterkommen entscheidet und noch wissen wir nicht, wie genau das von statten geht. Dieses Jurypanel in Irland hatte ja nur kommentierende Existenz und nichts weiter. Ich find aber auch man muss den Auftritt nicht besprechen, einfach Punkte geben und fertig

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Frank D.

Naja, Frau Assia war jetzt ihrerseits aber auch nicht gerade ein Kind von Traurigkeit, muss man sagen. Dennoch schließe ich mich an: Jurys, die nichts zu sagen haben, sind überflüssig wie ein Kropf.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas O.

Das seh ich genauso. Hatte bei den irischen Jury-Kommentaren daher den Ton aus. Hat mir nämlich die ganze Stimmung und Laune verdorben.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Ich hoffe, daß uns weitere Dramen diese Woche erspart bleiben!

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Computer sagt nein. 😱

mauve
mauve
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

😂😂😂

chris
chris
1 Jahr zuvor

Ich erinnere mich an irgendeinen deutschen VE vor einigen Jahren, indem es eine Jury gab und in der auch Florian Silbereisen war, wo fast jedem Teilnehmer der Bauch gepinselt wurde.

Finde es natürlich gut, wenn man möglichst niemanden demotivieren will und positive Dinge hervorhebt, aber ich fand es doch gerechtfertigt, dass die irische Jury immer recht ehrlich aber dennoch sachlich war.

Wirklich beleidigend oder angreifend hab ich die nicht erlebt.

Didi
Didi
1 Jahr zuvor
Reply to  chris

Ich fand die Jury aus Irland auch nicht zu streng, aber ich frage mich dennoch warum man überhaupt im Vorfeld Songs auswählt, die beim Vorentscheid mitmachen dürfen und dann eine Jury dahin setzt, die kommentiert „Der Song ist ja gar nicht für den ESC geeignet“. Sowas kann man doch mit einer besseren Vorauswahl umgehen finde ich.

Holgivision
Mitglied
Holgivision
1 Jahr zuvor
Reply to  chris

Das war 2017. Florian Silbereisen, Lena und Tim Bendzko waren nur da um die Auftritte zu bewerten

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor

Besondere Erwähnung verdient die ‚Jury‘ (abgesehen von Bambie, weil ich Bambie verehre), die nicht die erforderlichen Qualifikationen, Erfahrungen oder Professionalität besaß und zudem unnötig unhöflich und gemein zu allen Finalist*innen war – mein Abschiedsgeschenk an sie ist eine Tüte 🍆, an der sie langsam ersticken können. 

Das ist natürlich nicht nett.
Aber ich mag es,wenn einer Künstlerin das Ausscheiden nicht egal ist.
Und man mit der doch nötigen Portion Ehrgeiz bei der Sache ist.

mauve
mauve
1 Jahr zuvor

Auf der einen Seite bin ich der Meinung, dass man keine Jury in dieser Art braucht. Auf der anderen Seite wissen die Künstler, die daran teilnehmen, dass sie eventuell harte Worte in Kauf nehmen müssen.
Wie im Falle Luvigs finde ich es immer problematisch, wenn Jury- und Televoting dermaßen auseinanderklaffen. Hat man in anderen VE auch schon desöfteren gesehen. dennoch möchte ich persönlich die Juries nicht missen. Sie sind (meistens) ein gutes Gegengewicht zum Televoting.
„Kant“ kann gerne ein Revamp machen, aber ein Fan werde ich so oder so nicht von dem Beitrag. Er rangiert ganz hinten bei mir.

Teufelchen
Teufelchen
1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

Kann alles unterschreiben 😃

Last edited 1 Jahr zuvor by Teufelchen
Didi
Didi
1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

Diva von Melody soll ein Revamp bekommen, nicht Kant.

mauve
mauve
1 Jahr zuvor
Reply to  Didi

Ach stimmt, ändert leider dennoch nichts an meiner Meinung! 😀

Didi
Didi
1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

🤣 ja das kann ich verstehen, ich glaube an dem Song kann man ändern was man will, modern wird der niemals klingen

Teufelchen
Teufelchen
1 Jahr zuvor

Ich empfand die irische Jury nicht schlimm oder gemein. Kann allerdings auch an meinen Englischkenntnissen liegen 😆 Daher kann ich schlecht einschätzen ob man die Kritik fairer oder in anderer Form hätte äußern können.

Schorschiborsch
Schorschiborsch
1 Jahr zuvor

Auch ich bräuchte diese Jurys nicht, egal ob sie nun beleidigend oder bauchpinselnd sind. Auf der einen Seite will man immer mündige ZuschauerInnen, andererseits traut man den Leuten anscheinend nicht zu, eine eigenständige Entscheidung zu treffen. Kein Wunder, dass etablierte Acts wenig Lust verspüren, vor so eine Jury „á la DSDS“ wie oben schon geschrieben wurde, zu treten.

Jared
Jared
1 Jahr zuvor

Was an Maltas Song ikonisch sein soll erschließt sich mir nicht, ich finde ihn nur sehr peinlich. Miriana wünsche ich trotzdem alles gute. Ein Jury-Panel wie bei Irland braucht es nicht, die Kritik daran ist berechtigt.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Jared

Megapeinlich sogar ! Ich habe mich echt schlapp gelacht….

JennydormFacts
JennydormFacts
1 Jahr zuvor

Zum Glück ist Miriana Conte nichts passiert, ihren Song finde ich zwar furchtbar, aber ich will sie wenn’s geht gern gesund in Basel auf der Bühne stehen sehen.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Wenn es eine Jury gibt und davon wusste Samantha Mumba, dann sollten man Kritik aushalten. Eine Jury die jedem sagt, du bisat wunderbar und hast toll gesungen mit einer wahnsinnigen Bühnenpräsenz, brauche ich persönlich nicht.
Bezüglich des Juryvotings von Samantha Mumba kann sie eine WG mit Zero Point Five gründen.

Ich bin gespannt wie der Revamp von Molody wird, allerdings finde ich es gegenüber der Konkurrenz der Finalisten des Vorentscheides unfair. Sie hat mit der Version gewonnen, also sollte sie mit der Version auch antreten.

In Lettland ist natürlich sehr unglücklich und dürfte nicht passieren, dass jemand weder Jury noch Publikumsvoting gewinnt. Gab es dass schon mal so beim ESC?

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Klar. Zum Beispiel 2016. Televoting: Russland, Jury: Australien, Gesamtsieger: Ukraine. 2019 dann wieder. Televoting: Norwegen, Jury: Nordmazedonien, Gesamtsieger: Niederlande.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Porsteinn

Danke. Ich habe erst gedacht bei Loreen, die hat aber ja die Jury gewonnen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Der Einzige, der seit der separaten Verkündung von Jury- und Televoting-Punkten beides gewinnen konnte, war der Herr Sobral. 😇

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Und das mit Recht! 🥰

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  Porsteinn

Oh sorry, da war ich wieder zu langsam beim Tippen…😊

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Ist mir auch schon mal passiert. 🙂 Aber damit hast du ja dann meine Antwort gleich verifiziert. 🙂

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Der letzte war Duncan Laurence 2019 und zuvor glaub Jamala 2016.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Danke.

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Musst dir mal die Punktevergabe 2016 des Publikums anschauen.
Nach der Umstellung war es damals neu und mega spannend.
Hab damals fast in den Tisch gebissen vor Aufregung, weil ich eigentlich wollte, dass Sehrgay gewinnt…🫣

https://youtu.be/O3WUw5WJw18?si=EmRucY_ICmsyoD72

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Wow. Danke und Deutschland letzter. 😂😂😂

Lissi666
Lissi666
1 Jahr zuvor

Tatsächlich finde ich, dass man einfach ohne viele Kommentare einfach die Musik und die Performance der Künstler wirken lassen sollte.

Frank D.
Frank D.
1 Jahr zuvor

Wo gibt’s denn eine Tüte Schwänze?😃

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor

der wohlgelockte (bin etwas neidisch) darf auch gerne in 2026 in irland wieder teil der TV-jury sein denn der eiert nicht rum,sondern redet tacheles.
die künstler sollten nicht rummaulen,sondern einfach bessere musik liefern denn in 2024 waren gleich 2 gute acts am start,ok der eine hat sich dann im weiteren verlauf des ESC menschlich nicht gerade als vorbild erwiesen und durfte zur belohnung 2025 dann auch noch in die jury.🎃
hätte lasse in lettland in der jury gesessen dann wäre der oberkörperfreie herr ganz hinten gelandet dann die salatkombo und dahinter schon der schöne herr ludwig denn dieser war doch ein fremdkörper im dominierenden sound der damen.
der song hat 2 gegensätzliche hauptelemente,die wohl irgendjemand (😎🐰) zusammengefügt hat.
im vorfeld vom lettischen finale hat hier so macher davon geschwärmt wie gut das finale wäre,weil es viele optionen gab (für mich immerhin deren 4) und einen ganz klaren frontrunner gab es nicht und dann wird das eben eng bei den punkten – letztes jahr lag dons dann klar vor vestules aber danach klaffte eine große lücke.
der wahre kritikpunkt ist doch eher der,daß die jury tatsächlich die salatkombo vorne hatte.😸
ähnliches enges bei den punkten könnte am samstag auch in litauen passieren, auch durch die zusätzliche hereinnahme von gleich 2 starken televotingacts.😎

J. Freizeit
J. Freizeit
1 Jahr zuvor

Uff also das mit Malta ist natürlich blöd, auch wenn ich ihren Song ehrlich gesagt eh ganz schlimm finde, aber schön zu hören dass es ihr wohl trotz Krankehausaufenthalt gut geht.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  J. Freizeit

Dem kann ich mich nur anschließen.

Delta
Mitglied
Delta
1 Jahr zuvor

Lettland: Ich mag es auch nicht, wenn Jury und Televote so unterschiedlich sind. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass The Ludvigs erster im Televote und Tautumeitas zweiter im Televote geworden sind. Und, dass eine Jury zumindest mehr als zwei Punkte abweichen darf, finde ich fair.

Irland: Habe ich einen anderen Vorentscheid gesehen? Ich fand die Jury eigentlich sogar relativ Nett. Von Bambie gab es eigentlich kaum Kritik, ebenso von der Radiomoderatorin und dem ehemaligen VE-teilnehmer. Einzig der Castingshow-Juror war ja zu fast jedem Beitrag recht kritisch (ich übrigens auch). Ich empfand das im Gegenteil sogar als Upgrade zu den vorherigen Jahren, in denen gefühlt jeder teilnehmende Beitrag zum ESC-Siegertitel hochgelobt wurde. Und die Kritik, dass die Jury-Meinung das Televote beeinflusst, kann ich auch nicht nachvollziehen. Denn genau dafür soll ein Live-Panel doch da sein, oder nicht?

Last edited 1 Jahr zuvor by Delta
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor

Es wundert mich immer wieder, daß manche Länder den schlechtesten Vorschlag in einem VE-Angebot zum ESC schicken und hinterher ist das Gejammere groß (ich spreche von Irland). Bei Miriana hat wohl der Promibonus geholfen. Aber ich fürchte, es wird ihr international nichts nützen. Eine Performance zum Fremdschämen, sorry.

Irgendwelche Laberjurys und selbsternannte „Experten“ brauche ich zudem auch nicht.

Last edited 1 Jahr zuvor by Schlippschlapp71
elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor

 Bei Miriana hat wohl der Promibonus geholfen. Aber ich fürchte, es wird ihr international nichts nützen. 

Bei den Odds auf 13.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor
Reply to  elkracho

die bookies kennen sich aus mit haltung. 😎

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  elkracho

Die meisten Songs sind noch gar nicht gewählt bzw. präsentiert. Insofern die „Bookies“ zum jetzigen Zeitpunkt vollkommen irrelevant.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor

Hat aber nen Sprung gemacht .
Schau hier,also trauen manche Leute Malta was zu.

https://eurovisionworld.com/odds/eurovision

Klicke mal auf die Tabelle links neben Malta.

Jo2602
Jo2602
1 Jahr zuvor

Erstmal freut es mich zu hören, das der Sängerin aus Malta nix passiert ist. Wenn es ein Revamp geben sollte, dann bei der Sängerin selbst. Und zwar beim Outfit und bei der Performance. Die unbedingt weniger vulgär und primitiv sein sollte.

Was ne Studiojury angeht. Eine Studiojury, die nix zu entscheiden hat, braucht kein Mensch. Wenn Studiojury, dann so wie in unserem Vorentscheid. Selbst dann sollte mit seinen Worten vorsichtig und die Bewertung für sich sprechen lassen.

Jo2602
Jo2602
1 Jahr zuvor

Erstmal freut es mich zu hören, das der Sängerin aus Malta nix passiert ist. Wenn es ein Revamp geben sollte, dann bei der Sängerin selbst. Und zwar beim Outfit und bei der Performance. Die unbedingt weniger vulgär und primitiv sein sollte.
Was ne Studiojury angeht. Eine Studiojury, die nix zu entscheiden hat, braucht kein Mensch. Wenn Studiojury, dann so wie in unserem Vorentscheid. Selbst dann sollte man mit seinen Worten vorsichtig sein und die Bewertung für sich sprechen lassen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Jo2602
AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Zu „Eurosong“ kann ich nur sagen, was ich schon seit längerem immer mal wieder erwähne:
Ich brauche „Kommentier“-Jurys, also Jurys welche keine Entscheidungsmacht haben, bei einem ESC-Vorentscheid nicht! Wenn dann sollen diese schon was entscheiden oder -wie es dieses Jahr beim deutschen Vorentscheid der Fall sein wird- wenigstens in den Vorrunden etwas entschieden haben.

ToomiTuuna
ToomiTuuna
1 Jahr zuvor

Die Jury war schon sachlich, aber für irische Verhältnisse ganz schön harsch im Ausdruck. Befremdlich fand ich, dass MS Mumbai konstant als ‚icon‘ bezeichnet wurde. Mmh, wird man das schon bei 2-3 Teenie Hits von vor 25 Jahren?!

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor

Ok das ist dann wohl hier die Regenbogen-Abteilung von ESC-Kompakt.

Last edited 1 Jahr zuvor by Biobanänli
Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Realsatire in Lettland! 18/18/18/17 – Mein Würfel hätte überzeugendere Ergebnisse geliefert!

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Die meisten Aussagen des irischen Panels waren fundiert. Bambies Aussagen waren bei den ersten Acts aber eindeutig von nichtmusikalischen sekundären Kriterien geprägt aka – da spielte Weltanschauung eine Rolle. Natürlich gab es persönliche Einfärbungen und eine Direktheit, aber der Tonfall des Panels war meistens nicht persönlich abwertend.

Traffy🧡I luv it
Traffy🧡I luv it
1 Jahr zuvor

Lettland:
In meinen Kopf rattert es gerade, weil es sich fragt wie die Staubwischer auf Platz 1 der Jury kommen konnten. Ramtai war bei mir im erweiterten Kreis die ich im Lettischen Vorentscheid mochte, so ist es jetzt also nicht, aber das Lied erscheint mir nicht gerade als typischer Stoff für Jurys, erstrecht mit den anderen Optionen die es im Finale gab.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Melody/Benidorm: denn einige Fans kritisierten bereits kurz nach dem Finale des spanischen Vorentscheids, dass hier oft Songs gewinnen, die lediglich die Fan-Bubble begeistern, aber auf europäischer Ebene keinerlei Chancen haben, weil sie nicht zeitgemäß genug sind“

Hoppla! Waaaas? Die Feststellung ist jetzt völlig überraschend! *ironieoff*
Die Stimmung im Saal war ziemlich klar und jeder TV/Streaming-Zuschauer weiß, wer sich dafür Tickets besorgt. Die Frage, warum dated Fan-Bubble-Favoriten gewinnen, sollten sich allerdings auch die Kritiker selbst stellen!

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Angst vor offener Revolution im Sendestudio…

tomudu
tomudu
1 Jahr zuvor

Der Televoting-Sieger The Ludvig wurde von der Jury nur auf den sechsten Platz gesetzt und erhielt somit am Ende einen Punkt (!) zu wenig, um zu gewinnen, was in lettischen Fankreisen nun kritisiert wird.

Die Jury wird kritisiert, weil sie… ihren Job macht? Ein anderes Ergebnis liefert als das Televoting? Wenn Jurys nur im Sinne der Zuschauer abstimmen dürften, bräuchte man sie doch gar nicht…

Aufrechtgehn
Aufrechtgehn
1 Jahr zuvor
Reply to  tomudu

Ganz genau. Man braucht sie nicht.

Nilou
Nilou
1 Jahr zuvor

Ersteinmal bin ich froh, dass es Miriana wieder besser geht, es muss für sie eine ganz schön turbulente Erfahrung gewesen sein, erst das ESC-Ticket für Malta zu gewinnen und dann kurz darauf so einen Unfall zu erleben.

Das Drama in Irland finde ich persönlich etwas überhöht, da die Jury vielleicht an einigen Stellen durchaus ihre Kritik etwas anders hätte formulieren können, sie im Großen und Ganzen aber doch relativ ausgewogen Positives und Negatives beleuchtet hat.

Zu Lettland: Ein geteilter erster Platz ist in diesem starken Supernova-Jahr durchaus verständlich (Ich selber kann mich nicht zwischen Sadzejot und Līgo entscheiden…) obwohl ich da beim Endergebnis eher andere Acts vorne gesehen hätte. Seltsam finde ich, dass Citi Zēni die Jury gewonnen hat, da der Gesang, sagen wir jetzt mal, nicht gerade „atemberaubend“ war und auch das Staging nicht der Burner war.
Dass The Ludvig das Televoting gewonnen hat, verwundert mich gar nicht, und ich persönlich kann die Entscheidung der Jury nicht verstehen, Emilija und Chris Noah über Līgo zu setzen, da beide erstmal nicht die allerbesten Sänger waren (aber natürlich schon gut singen konnten, das will ich ihnen nicht absprechen[!] ) und die Lieder jetzt auch wirklich keine meisterhafte und innovative Komposition waren.
Da sowohl Citi Zēni als auch Emilija und Chris Noah alle bekannte Namen in der lettischen Musikszene sind, gibt mir das schon ein wenig zu denken, da die Jurys ja eigentlich dafür zuständig sein sollten, die Performances und Songs so neutral wie möglich nach ihrer musikalischen Qualität zu beurteilen, egal wie bekannt oder unbekannt der Künstler dahinter ist. Und genau das scheint nur in Teilen betrachtet zu worden sein, wobei ich hier aus meiner Perspektive spreche und keinesfalls jemandem seine Meinung absprechen will.
Aber meiner Ansicht nach haben für den ESC klar Tautumeitas und The Ludvig im Finale das beste Gesamtpaket geliefert, sowohl stimmlich als auch von der Performance und vom Staging. Deshalb ist es auch fair und richtig, dass Tautumeitas gewonnen haben und ich bin wirklich froh über den Einsatz des Televote-Tiebreakers. Andererseits tut es mit für The Ludvig leid, wenn man das krasse Upgrade bedenkt, dass der Beitrag vom Semi bis zum Finale durchlaufen hat.
Allerdings weiß ich auch, dass man als Fan von einem Lied auch nie ganz neutral bei einer Bewertung sein kann und natürlich immer darauf hofft, dass sein Favorit gewinnt. Musik ist eben subjektiv und deshalb fällt es schwer, ein gerechtes Urteil darüber zu fällen. Trotzdem sollten Jurys genau das versuchen, so gut es ihnen eben möglich ist. Und ich bin auch 100% dafür, dass die Jurys bleiben sollten und dass diese beim ESC auch mindestens 40% zum Ergebnis beitragen sollten, da die Jurys durch ihre Existenz in Teilen dafür sorgen, dass die Musik-Vielfalt erhalten bleibt und z.B. so langsamere Lieder oder Balladen auch noch einen Chance haben, beim ESC fortzubestehen. Gleichzeitig benachteiligen Jurys allerdings auch öfters Lieder aus spezielleren Genres, was natürlich überhaupt nicht zur Diversität der Musik beiträgt. Es gibt eben wie eigentlich fast immer im Leben Licht-und Schattenseiten.

Am Ende bleibt Musik aber immer eine Frage des persönlichen Geschmacks, und das ist auch gut so.

Anna01
Anna01
1 Jahr zuvor

Wollte Bambie nie wieder was mit dem ESC zu tun haben? Ich hoffe gerade, dass im Vlrfeld so viel Drama aufgetaucht wird, dass während des ESCs dafür keine Ernergie mehr übrig ist und man uns das Drama vom letzten Mal erspart😅

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

Controversial song? Maybe

Bold outfit? Possibly

But we did it.

Miriana, du bist so grandios! Und jetzt fahr nach Basel und gewinn „das Ding“! 😍
(Jaja, ich weiß schon, dass das nichts wird, aber Träume wird man ja wohl noch haben dürfen.)

Übrigens wurden die Lyrics von der EBU mittlerweile approved. Allerdings hat Miriana angekündigt, dass es (warum auch immer) einen Revamp mit kleinen Änderungen an den Lyrics geben wird. Der Refrain soll aber gleich bleiben. Ich bin gespannt.

🇲🇹🏆❤️

Stephan
Stephan
1 Jahr zuvor

Wann kam das eigentlich mit den Revamps auf?

Aufrechtgehn
Aufrechtgehn
1 Jahr zuvor

Ich liebe das, wenn es Drama gibt. Ist doch unterhaltsam! Zu den irischen Kommentaren kann ich nix sagen, ich hab die Show nicht gesehen. Aber per se finde ich das Konzept albern. Weil entweder schleimen alle aus Höflichkeit nur rum, das ist langweilig. Oder es gibt harte Kritik, dann ist es – zumindest im Umfeld der Live-Sendung und vor der Abstimmung – einfach nur respektlos.

Die Hasskappe muss ich aber mal wieder aufsetzen gegenüber der Jury in Lettland. The.Ludvig war der *eine* Act, auf den ich mich gefreut und auf den ich fest gesetzt hatte. Unter keinen Umständen habe ich mir vorstellen können, dass der nicht gewinnt. Dass die Jury den absichtlich strafabwertet, um die Salatlecker durchzusetzen, erfüllt mich mit unbändiger Wut. Und mit Unverständnis: wie kann man sich in derart strunzdummer Weise mit voller Absicht selbst in den Fuß schießen?

Positiv überrascht hat mich hingegen Malta: da hätte ich der Jury nicht zugetraut, dass sie das fabelhaft zweideutig-trashige „Kant“ durchlässt und hab schon vor der Ergebnisverkündung abgeschaltet, weil ich mir den Abend nicht verderben wollte. Um so glücklicher bin ich, dass sie’s geschafft hat.

Last edited 1 Jahr zuvor by Aufrechtgehn
Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Nach den Vorentscheiden ist vor den ESC Preparties! Heute wurde der Termin für die Eurovision Party SKG verkündet:

https://eurovoix.com/2025/02/13/greece-eurovision-party-skg-to-be-held-on-march-14/

Wäre schön, wenn Deutschland daran mal teilnehmen würde.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Heute in zwei Wochen wird Claude seinen Wettbewerbstitel für den ESC vor:

https://www.instagram.com/p/DGAnuZ-oX_q/?igsh=MTg2ZWFsa2dpeTU5Nw==

An Eurovision in Concert nimmt Claude auch teil.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Gibt es für diese Info nicht einen eigenen Artikel? 😉

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

😱😱😱