
Die politische Lage in Ungarn ist nach der Parlamentswahl in Bewegung geraten – und damit rückt auch eine alte Frage wieder in den Fokus: Könnte Ungarn (schon bald) zum Eurovision Song Contest zurückkehren? Nach Jahren der Abwesenheit des Landes scheint das Thema plötzlich wieder mehr als nur Fan-Fantasie zu sein. Doch wie realistisch ist ein Comeback wirklich – und wie schnell könnte es gehen?
Seit 2020 fehlt Ungarn beim ESC; im Jahr davor stand Joci Pápai (Aufmacherbild) noch für das Land auf der Bühne in Tel Aviv. Offiziell hat sich der zuständige Sender MTVA nie klar gegen eine Teilnahme ausgesprochen; inoffiziell wurden jedoch immer wieder politische Gründe für das Fernbleiben genannt. Insbesondere die Nähe des ESC zur queeren Community passte nicht zum kulturpolitischen Kurs der Regierung unter Viktor Orbán.
Ein möglicher Gamechanger könnte die sich nun abzeichnende neue politische Konstellation in Budapest sein. Mit Péter Magyar ist eine Figur aufgetaucht, die für einen anderen Ton in der ungarischen Politik steht und zumindest in Teilen für eine stärkere europäische Anbindung wahrgenommen wird. Auch wenn noch lange keine offizielle Entscheidung gefallen ist, sorgt allein dieser Stimmungswechsel dafür, dass Beobachter und Fans wieder ernsthaft über eine ESC-Rückkehr Ungarns sprechen.
Allerdings lohnt sich ein genauer Blick auf die Strukturen: Der ESC liegt weiterhin in der Verantwortung des Senders MTVA. Genau hier könnte sich entscheiden, wie realistisch ein Comeback ist. Die Führung des Senders gilt als politisch eng mit dem bisherigen Regierungslager verbunden. Selbst bei einem politischen Wandel im Land ist keineswegs garantiert, dass sich kurzfristig auch die Ausrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ändert. Personalentscheidungen, Gremienstrukturen und strategische Prioritäten sind Faktoren, die sich erfahrungsgemäß nur langsam verschieben.
Hinzu kommt: auch der neue Premier wird als eher rechts-konservativ eingeordnet. Das wirft die Frage auf, ob ein Event wie der ESC – mit seiner starken LGBTQ+-Sichtbarkeit und seinem klaren europäischen Selbstverständnis – tatsächlich aktiv gefördert würde. Andererseits könnte gerade eine Teilnahme ein bewusstes Signal sein: eine Art „kulturelle Öffnung“, ohne gleich in allen politischen Fragen Kurswechsel zu demonstrieren. Der ESC wäre dafür ein vergleichsweise niedrigschwelliger Hebel mit großer symbolischer Wirkung.
In der ESC-Community gibt es jedenfalls Hoffnung. Ungarn hat in der Vergangenheit regelmäßig solide bis sehr erfolgreiche Beiträge geliefert und mit A Dal einen respektierten und bei Fans beliebten Vorentscheid etabliert. Nicht unwichtig: A Dal wurde auch in den Jahren fortgeführt, in denen Ungarn gar nicht am ESC teilgenommen hat – der Wettbewerb existiert also weiterhin als nationale Musikplattform und könnte jederzeit wieder relativ unkompliziert als offizieller Vorentscheid reaktiviert werden. Dieses Jahr gewann übrigens Re Va Dame den Wettbewerb mit dem Titel „Veled Álmodtam“.
Bleibt die Frage nach dem Timing. Eine Rückkehr 2026 ist ausgeschlossen – der Wettbewerb findet bereits in einem Monat in Wien statt. Realistischer erscheint ein Szenario ab 2027, vorausgesetzt, es kommt tatsächlich zu spürbaren Veränderungen innerhalb des Senders MTVA und/oder zu einer bewussten Entscheidung der Regierung, internationale Formate wieder stärker zu nutzen. Ohne strukturelle Änderungen im Rundfunk bleibt eine Rückkehr aber eher unwahrscheinlich.
Unterm Strich gilt: Ein ungarisches ESC-Comeback ist so greifbar wie lange nicht mehr – aber noch längst kein Selbstläufer. Viel wird davon abhängen, ob der politische Wandel auch die Medienlandschaft erreicht und ob der ESC als das gesehen und genutzt wird, wofür er einst gegründet wurde: als Zeichen der europäischen Verbundenheit über die Musik.
Kannst Du Dir vorstellen, dass Ungarn bereits im nächsten Jahr wieder am ESC teilnimmt? Was spricht aus Deiner Sicht dafür und dagegen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Ich würde es sehr feiern, wenn Ungarn wieder Teil der ESC Familie werden wird.
Es gab so schöne ungarische Beiträge!
Welcome Back in 2027!🙃
Ich würde mich sehr drüber freuen wenn Ungarn wieder zum ESC zurückkehrt. Die Songs waren zwar nicht immer mein Geschmack (auch 2018 nicht, sorry) aber sie haben in der Regel eine ganz eigene Facette zum Wettbewerb gebracht. 🙂
Mein persönlicher Favorit war ja 2017, auch 2014 und 2016 waren nicht schlecht.
@Douze Points
Die Wahl hat sogar einen ziemlich direkten ESC-Bezug, da die ungarische Vertreterin von 2008, Csézy für Tizsa ins Parlament einzieht.
7, 14 und 16 bei mir.
Bei mir 2005, 2007, 2017 und 2018
2017 (Joci Papai „Origo“) ist auch mein erster Platz, 2018 (AWS) mit Abstand mein erster Platz von hinten. Meine weiteren Favoriten sind 2005 (Nox), 2011 (Kati Wolf), 2014 (Andras Kallay-Saunders) und 2019 (nochmal Joci Papai). Auch 2012 (Compact Disco) und 2013 (ByeAlex) fand ich ganz gut.
Ungarn beim ESC = 😍😍😍
Immer her mit den Ländern. Je mehr Länder, desto besser! 🥳
Genau die richtige Einstellung! Auch ein Grund warum ich meine Votes im Halbfinale so verteile wie ichs eben mach – And die Länder von denen die Größte Gefahr des Rückzugs ausgeht kombiniert mit ihren Qualifikationschancen
Na ja, auf Kasachstan kann ich gerne verzichten
Magyar gibt gerade eine PK und auch wenn er (noch) nichts zum ESC gesagt hat, ist er weiter klar pro-Europa. Das wichtigste: Ungarn wird das 90 Milliarden Hilfspaket für die Ukraine nicht länger blockieren.
Zudem hat er in seinen Reihen auch linke und liberale Kräfte (die haben sich alle zusammengeschweißt)
Ich würde mich sehr freuen. A Dal war immer toll und Ungarn hat fast immer toll abgeliefert. In den letzten Jahren wurde die Senung dann aber nur noch von Regmie-freundlichen Acts überflutet, der diesjährige Gewinnersong wäre auch nicht relavant im Wettbewerb. Aber hoffentlich gibt es jetzt einen Push und ein Comeback in Kopenhagen nächstes Jahr 😉
Peter magyar ist ziemlich konsevativ auch wenn er sich für seine wahlchancen ein rot/ grünes jäckchen mit einigen regenbogen-sticker angezogen hat. Als er noch in der fidesz- partei war, war davon wenig bis nichts zu sehen.
Ich möchte erst mal sein wahres gesicht und seine wahre poitik sehen bevor ich urteile.
@Douze Points
Bin in einem Forum angemeldet wo über Wahlen weltweit diskutiert wird und da war auch ungarn großes Thema gestern. Ein Forumsmitglied aus Ungarn hat da einen Teil der Rede übersetzt und Magyar hat da wohl zum Thema LGBT folgendes gesagt:“ Ein Land in dem niemand unterdrückt wird weil er anders denkt, ein Land in dem niemand untedrückt wird weil er anders liebt.“
Auch wen er vielleicht konservativer als der Großteil von uns ist so scheint er doch deutlich wohlgesonnener der Community gegenüber zu sein als der abgewählte Putin-Speichellecker.
Das ist ein sehr erfreuliches Zitat. Was ich auch sehr positiv finde ist, dass diesmal die (zumindest früher) noch weiter rechts als Fidesz stehende Jobbik nicht irgendwie mit Tisza assoziiert war, vor vier Jahren noch hat sie beim Oppositionsbündnis „Vereint für Ungarn“ mitgewirkt. Bei den Europawahlen 2024 gab’s nur noch 1% (während sie früher bei landesweiten Wahlen öfters um die 15% lagen, einmal sogar bei 20%).
Das soll mir nur recht sein 🙂
Es ist doch wohl davon auszugehen, dass unter LGBTQ+ es auch Rechts-Konservative gibt.
Weidel zum Beispiel.
Das Zitat war auch heute im Morgenmagazin. Da habe ich natürlich auch gleich an den ESC gedacht.
Ich wär so glücklich, wenn Ungarn wieder dabei wäre 😭
Peter Magyar hat sich sogar schon konkret dazu geäußert und sich sehr klar für die Teilnahme ausgesprochen:
https://eurovisionireland.net/2025/08/24/%F0%9F%87%AD%F0%9F%87%BA-esc27-opposition-leader-to-take-hungary-back-to-eurovision-upon-election-win/
Insofern ist das schon sehr realistisch. Wobei natürlich die entscheidende Frage ist, wie schnell es möglich ist, den Sender zu reformieren. Ich denke aber schon, dass das für Magyar Priorität haben wird, weil es vermutlich einfacher ist, dort Unabhängigkeit herzustellen als bei den privaten Medien, die ja auch fast ausnahmslos Orban-treu sind.
„…als bei den privaten Medien, die ja auch fast ausnahmslos Orban-treu sind.“
Na ja, RTL ist schon immer gegen Fidesz sehr kritisch gewesen.
Ja, aber das ist eben die Ausnahme.
Ja, bitte! 🇭🇺❤️🔥
Mir hat zum Beispiel Ungarn in meiner aktiven Zeit immer gefallen.
Würde mich sehr darüber freuen, wenn Ungarn wieder zum ESC zurückkehrt.😊
och, das wäre schön!!
Ungarn ist mein Lieblingsland der 10er-Jahre gewesen und ja auch wirklich relativ konstant erfolgreich mit 8 Finalteilnahmen bei 9 Teilnahmen. Kein anderes Land hatte eine vergleichbare Mischung aus hochwertigem Pop (2012, 2014, 2016), folkloristischen Songs (2017, 2019), Metal (2018) oder Indie-Sounds (2013). Egal, was man geschickt hatte, es war immer originell und hochwertig. Hier mein Ranking der ungarischen Beiträge (in Klammern meine Platzierung im jeweiligen Jahr):
Ungarn und die Türkei vermisse ich am meisten von den abtrünnigen Ländern.
Daher würde ich mir ein schnellstmögliches Comeback sehr wünschen!
Meine absoluten Lieblinge aus Ungarn sind auf
Platz 5: 2014: András Kállay-Saunders – „Running“ (Platz 5 im Finale)
Platz 4: ByeAlex – „Kedvesem“ (Zoohacker Remix) (Platz 10 im Finale)
Platz 3: 2016: Freddie – „Pioneer“ (Platz 19 im Finale)
Platz 2: 2011: Kati Wolf – „What About My Dreams?“ (Platz 22 im Finale)
Platz 1: 2005: NOX – „Forogj, világ!“ (Platz 12 im Finale):
Bei Freddies Schlafzimmerblick werde ich heute noch wuschig….🫠
❤️❤️❤️❤️❤️ Ungarns Beste ❤️❤️❤️ und mit Platz 12 auch in diesem irrsinnig starken Jahrgang klar unterbewertet.
2005 war der Hammer …
NOX ❤️🔥❤️🔥❤️🔥
Oooooh ich würde es soooo feiern, wenn Ungarn wieder zurückkommt! Die Chancen sind glaub ich nicht sooo schlecht, und bis auf einen wirklich derben Ausrutscher 2015 haben sie immer ordentliche bis fantastische Beiträge gehabt. Ich hoffe, dass sie nächstes Jahr schon wieder dabei sind!
Das Thema hat vermutlich erstmal nicht oberste Priorität. Ich sehe eine Teilnahme 2027 als möglich, würde aber jetzt nicht automatisch davon ausgehen. Aber ich denke, früher oder später werden wir die Ungarn wieder auf der ESC-Bühne sehen. Wäre ja schön, wenn Ungarn wieder seinen kulturellen Schatz ein Stück weit Europa öffnet. Auch wenn es vielen hier wohl wichtig ist, aber die Annäherung an die Community erachte ich erstmal als irrelevant in dem Kontext, da gibt es Wichtigeres.
Und der Siegertitel vom diesjährigen A Dal ist wirklich schön, danke für den Tipp!
Wien könnte den Sieger von A Dal schnell noch fürs Pausenprogramm engagieren.
Das wäre großartig! 🤓
Top Idee!
Dafür wurde schon Alexander Rybak gebucht! 😛
Aber ja, ganz witzig wäre eine Ankündigung ähnlich zu Luxemburg beim ESC 2023!
Mehr Diva Alert als bei Wolf Katies Auftritt in Düsseldorf geht nicht.
Dieser opulent bestückte Ring an ihrer zarten Damenhand macht mich fertig!
🤩
Ich kann mich sehr gut an das erste Semi von Tel Aviv 2019 entsinnen, bei dem Ungarn letztmals am ESC teilnahm, und an meine eigene Reaktion darauf, denn die lautete: „Das war jetzt sogar mir zu schwul!“ …
Der Eurovision Song Contest muss da manchmal aufpassen, es nicht zu übertreiben, finde ich (wobei das zweite Semi und das Grand Final 2019 sich dann schon wieder in einem Rahmen bewegten, mit dem man das Publikum aller Teilnehmerländer erreicht).
Ich selbst bin mit Tamás Veréb befreundet und habe ihm nach seiner Teilnahme an A Dal 2021 (mit „Miénk volt a világ“ – er hat allerdings nicht gewonnen) prophezeit, daß er eines Tages für Ungarn auf der internationalen Eurovisionsbühne singen wird. Höchste Zeit, daß sich das endlich bewahrheitet! 🇭🇺
(Nebenbei erwähnt: 🇦🇺 1983 hab‘ ich einem Freund aus Sydney prophezeit, daß Australien eines Tages am ESC teilnehmen wird – hat nur läppische 31 Jahre gedauert, bis ich recht hatte … 😂)
Meine drei ESC-Lieblingstitel aus Ungarn (wobei ich nahezu alle ungarischen Beiträge mag):
🥉 „Miért kell hogy elmenj“ – V.I.P. / Dublin 1997
🥈 „Kedvesem“ – ByeAlex / Malmö 2013 🏆
🥇 „Forogj világ“ – Nox / Kyiv 2005 🏆
Mit Verlaub und allem Respekt: kein Verständnis für homophobe Entgleisungen! „Zu schwul“ weil dir ein Beitrag nicht gefällt ist absolutes no-go.
Dieses Forum braucht wirklich intelligentere User:
Mir war kein Beitrag zu schwul, sondern der komplette Rahmen und die Moderation des ersten Semis.
Nichts aber wirklich gar nichts rechtfertigt eine homophobe Aussage wie „zu schwul“ um etwas zu kritisieren. Und wenn Du intelligentere User forderst, dann fang bitte direkt bei Dir an.
Ich hab‘ wirklich keinerlei Interesse an Kommunikation mit der „Ich will so dumm bleiben, wie ich bin!“-Abteilung.
Jaja… getroffene Hunde und so 😗
Hast Du in seinem Kommentar eigentlich auch das „sogar mir“ davor gelesen? Selbst wenn Du den User, der hier öfters von seinem Göttergatten schreibt, nicht kennst, kannst Du allein daraus schließen, dass er nicht irgendwie antischwul eingestellt ist.
Was ist also daran eine homophobe Entgleisung? Manche Leute scheinen eine unglaubliche Befriedigung darin zu finden, Sittenwächter zu spielen und sich selbst dadurch mit dem Heiligenschein der moralischen Reinheit zu schmücken. Und sowas bekommt dann auch noch (Stand jetzt) 15 Likes!
Nachtrag: Mich stören einfach diese reflexartigen, emotionalen und skandalisierenden Reaktionen auf bestimmte Triggerwörter, bei denen dem Gegenüber sofort Böses unterstellt und gar nicht erst versucht wird, nach dem Motto „Im Zweifel für den Angeklagten“ nach „entlastenden Indizien“ zu suchen (und die gab es mit dem „sogar mir“ hier eindeutig).
Wenn schon scheinbar 15 Personen zustimmen scheint mein Gedanke so abwegig gar nicht zu sein. Es geht mir einzig darum, dass „schwul“ nicht als Schimpfwort einzusetzen ist oder als Mittel um etwas herabzuwürdigen. Dabei macht es mMn auch keinen Unterschied, dass die aussprechende Person queeren Background hat. Andere Menschen zu beleidigen bzw abzuwerten scheint ja in seiner DNA zu liegen, deswegen ist da jedes weitere Wort auch überflüssig.
Das „sogar mir zu schwul“ sagt aber doch ganz klar, dass er es eigentlich gern schwul mag, aber diese Veranstaltung ein bisschen „over the top“ war. Wenn man sagt, dass etwas zuviel des Guten war, heißt das doch nicht, dass man das Gute als schlecht abqualifizieren will.
Wenn ich ’s mir recht anschaue, waren es in Deinem ersten Kommentar 9 Likes (inzwischen 10), die im Vergleich dazu höhere Anzahl in Deinem zweiten Kommentar hängt vermutlich damit zusammen, dass der User in seinem Kommentar dazwischen recht harsch reagiert hat. Mein „moralisch reiner Sittenwächter“ war auch etwas zu unfreundlich, aber ich habe mich halt sehr darüber geärgert, dass Du eine Kombination von zwei Wörtern als „absolutes No-Go“ bezeichnet hast, ohne auch nur irgendwie auf den Kontext zu achten. Das ist heutzutage leider allgemein gang und gäbe, tut mir leid, dass Du stellvertretend dafür einiges von mir abgekriegt hast.
Sind wir nicht ein wenig empfindlich heute?
Man kann auch ‚zu schwul‘ sagen, wenn das schwule Element zu viel Betonung bekommt und anfangt zu nerven. Ich glaube, dass so etwas in Tel Aviv der Fall war.
Du und Jakub vereint im Hass gegen das “zu schwule” Israel/s
** lach **
Habe so eben zurückgeschaut. Es war der jüngere Moderator, am Anfang ganz links, der uns ordentlich auf den Nerven ging.
Meinst du Assi?? Ja, der war mir auch etwas zu überdreht. Und dass er ständig seinen Familienstand erwähnen musste fand ich auch etwas ermüdend. Dachte irgendwann: „Jaaaa wir haben es verstanden, du bist glücklich verheiratet!! Schön für dich!! Jetzt mach deinen Job!!“ 🙄
Ich fand’s skurril, dass er einerseits ständig aufgekokst rumbaggerte, andererseits ständig “my husband” betonte.
Eigentlich mochte ich von den vier Moderatoren in Tel Aviv nur Bar Refaeli wirklich gerne, sie war sehr zurückgenommen und professionell.
Erez Tal fand ich dagegen ziemlich dröge und Luy Ayoub stand auch nur dekorativ in der Gegend rum.
Da stimme ich gerne zu
Too gay to be true!🤓
Die Frage, wie man den ESC interpretiert bzw. als was man ihn in seiner Hauptsache ansieht, stellt sich Jahr für Jahr immer wieder. Ich sehe darin ein paneuropäisches musikkulturelles Großereignis, andere wiederum wohl anderes wie das Feiern der eigenen Diversität, was primär nicht auf Musik & Sprache bezogen ist. Und das wird sich Jahr für Jahr immer weiter stellen, in welche Richtung sich der Wettbewerb entwickelt.
Das ist aber ein Thema, bei dem ich mich auf diesem Forum (oder auch in anderen ESC-Räumen) zurückhalten würde, siehe vorherigen Kommentar.
An das erste Halbfinale 2019 kann ich mich aus genannten Gründen auch noch erinnern…
Danke für diese Antwort.
Der Kontext hier ist ja Ungarns Eurovisionsteilnahme, und ich habe das erste Semi von Tel Aviv 2019 u.a. deshalb so deutlich in Erinnerung, weil ich mich damals während der Bekanntgabe der Finalqualifikanten ungefähr folgendermaßen geäußert hatte: „Wenn sich Ungarn jetzt nicht wenigstens fürs Grand Final qualifiziert, sind sie nächstes Jahr nicht mehr dabei!“ … Denn die Nichtqualifikation nach einer für ungarische Verhältnisse ohnehin grenzwertigen Show war in Kombination dann doch nachvollziehbar too much, und der Rückzug insofern eine geradezu logische Konsequenz.
Für mich persönlich besteht das zentrale Element beim Eurovision Song Contest einfach nur in der Bereitschaft, für einen Abend die Dinge so sein zu lassen, wie sie sind. Alle Unterschiede, alles Trennende für ein paar Stunden ruhen zu lassen. Nicht mehr, nicht weniger. Deshalb bin in ich auch der Meinung, daß beim ESC jeder fehl am Platz ist, der diese Bereitschaft nicht mitbringt, sondern stattdessen den Drang hat, ihn als Plattform zur angeblichen Weltverbesserung nutzen zu wollen.
Zurückhaltung war noch nie eine meiner Stärken, und das gilt insbesondere in Bezug auf die auch beim ESC um sich greifende Überindividualisierung, die ich unerträglich finde. Im hiesigen Schwulen- und Lesbenzentrum rassle ich regelmäßig mit einer Nonbinärengruppe zusammen, deren Mitglieder im Prinzip ausschließlich über sich selbst reden können. Ein Wesen daraus hat mich kürzlich gefragt, ob es denn nicht interessant sei, daß es sich als Stern definiere … Ich habe schlicht mit Nein geantwortet – und es brach in Tränen aus. Für diese Art gähnend langweilige, aber hochgradig enervierende Überindividualität bin ich wirklich überhaupt nicht zu haben. 🙄
Ich kann mich noch aus Zeiten des Prinzblogs an eine Reihe erinnern die „Future Winners“ hieß (war glaube ich vor dem ESC 2013) in der es um Länder ging die den ESC bis dahin noch nicht gewonnen hatten und eine Folge ging auch um Ungarn. Da wurde auch gesagt dass sollte das Land einmal gewinnen der ESC dann wohl in der Papp László Budapest Sportaréna stattinden würde da das wohl die einzige Indoor-Arena mit ausreichender Kapazität in ganz Ungarn ist.
So sieht sie aus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Papp_L%C3%A1szl%C3%B3_Budapest_Sportar%C3%A9na
In der Halle hab ich glaub 2010 ein Lady Gaga Konzert besucht, verknüpft mit einem Trip nach Budapest.
Konzert und Stadt waren beide toll!
Leider seitdem nicht mehr dort gewesen…
Apropos „zuständiger Sender“:
Beim ORF brennt die Hütte weiter lichterloh.
Nachdem bereits der Generaldirektor zurückgetreten ist trifft es nun den Werbechef:
https://m.dwdl.de/a/106152
Das ist sowas von uninteressant!
Also ich fand den Beitrag sehr informativ und interessant!
🍋
Ha! Hab dich! 🐶
Redest du von dir? (Also wie immer)
Der Generaldirektor der gedroht hatte das der Esc nicht stattfindet wenn Israel nicht dabei ist nachdem er in Israel war.
Ich fänds ja toll wenn Ungarn einen spontanen Gastauftritt in Wien bekommen würde. Meinetwegen auch nur als Videoeinspieler. Wär ne tolle Geste, als Zeichen, dass sich die Bubble über eine schnelle Rückkehr freuen würde.
Oder als Österreich-Ungarn 🤭
Das wäre natürlich absolut klasse, wenn es ein Comeback geben würde.
Mein liebster ungarischer Beitrag ist wohl 2017, der Song ist einfach nur zeitlos schön und auch überraschend modern, das hätte auch noch in den 2020ern gut antreten können ohne fehl am Platz zu wirken.
Den Beitrag aus 2014 mag ich auch, der war vielen anderen Beiträgen dieser Zeit auch schon etwas voraus meiner Meinung nach.
ESC 2028 in Budapest nachdem Ungarn den ESC 2027 in Neapel gewonnen hat. 😀
Ich denke mal, entscheidend dürften weniger die Gremien von MTVA als vielmehr Orban selbst gewesen sein. Von daher würde mich alles andere als eine Rückkehr 2027 sehr wundern.
Da ich in der DDR aufgewachsen bin, kann ich sagen daß sich auch fest etablierte Strukturen sehr schnell wandeln können solange der Wille auch besteht.
Hoffen wir mal, dass das kein schlimmes Foreshadowing für was Anderes ist … 😬
Origo ist einer meiner Lieblingsbeiträge überhaupt. Daher würde ich Joci Papai sehr gerne noch ein drittes Mal beim ESC sehen. Gerne schon 2027
Von 2013 bis 2019 fand ich eigentlich alle ungarischen Teilnehmer akzeptabel bis genial (2013, 2017, 2019) und 2005 war für mich ein TOP 3 Kandidat!!
Ich bin richtig Happy darüber. Das ist ein Sieg gegen alle Rechten Europas. Hahahahahahahaha, an Vladimir Putin, Donald Trump, Viktor Orban, die AFD und alle anderen, für die diese Niederlage sehr schmerzhaft ist. 😜😜😜😜😜😜😜😜😜 Denn Viktor Orban stand wie kein anderer für den Rechtspopulismus in Europa. Alle Rechte in ganz Europa dürfen nun ausgelacht werden. Endlich hat Mal die Gerechtigkeit gesiegt.
Musikalisch kommen wir beide meistens nur äußerst selten zusammen. aber bei diesem Thema definitiv !
Ungarn steht ab sofort an meiner Wunschliste und auch machbarer Rückkehrer❤️🇭🇺. Ich sehe es auch etwas fest schon in (hoffentlich) Tampere. Eine neue Ära beginnt❤️❤️
Fast die gesamte deutsche Presse, die ja als mehrheitlich links zu verorten ist, berauscht sich geradezu an der Wahlniederlage Orbans. Wie kurzsichtig und man fragt sich, ob es nichts Dringenderes gibt.
Ob jetzt der neue starke Mann, der wie erwähnt eher rechts-konservativ unterwegs ist, sich vom deutschen Rausch anstecken wird, mag man hinterfragen. Herr Magyar wird sich vorrangig um Ungarn kümmern, ob da der ESC über kurz oder lang eine Rolle spielen wird, wird sich zeigen.
Ob das allerdings den deutschen Linken gefällt, die mischen sich ja gerne überall ein, auch wenn‘s sie eigentlich nichts angeht.
An zwischen den Zeilen selbstmitleidigen Kommentaren kann ich mich übrigens auch sehr gut berauschen, wenn sie aus einer bestimmten Ecke kommen.
Warum reagiert man auf die notorische Meckerliese eigentlich überhaupt noch??
War heute einfach zu verlockend.
Kann es sein dass du dich bei den Songchecks etwas rar machst??
Total. Muss auch sagen, dass ich bislang noch gar nicht so richtig im Jahrgang drin bin. Denke mal, meine mentale Vorbereitung wird wahrscheinlich erst irgendwann in den nächsten zwei Wochen wirklich beginnen.
Hilft aber leider auch nicht, dass das Feld dieses Jahr so mittelprächtig und unspektakulär ist.
Irgendwie schade, fällt irgendwie auf wenn einer der sonst sehr aktiv ist da nix schreibt.
,,Herr Magyar wird sich vorrangig um Ungarn kümmern, ob da der ESC über kurz oder lang eine Rolle spielen wird, wird sich zeigen.“
Erstmal richtig informieren. Er hat schon längst angekündigt, dass er eine Politik pro Europa betreiben wird. Und der ESC gehört ganz fest zu Europa dazu. Er wird sich jetzt erstmal darum kümmern, eine neue Verbundenheit zu Europa herzustellen. Und was wäre da am naheliegendsten? Richtig, eine ESC-Teilnahme. Und er wird die Verbindungen zur EU und der Nato stärken.
Ach Gott, das war selbst für Deine Verhältnisse wirr.
Definiere ‚links‘ bitte. Ich bin mir sicher, dass du da keine klare, allgemein gängige Definition hast, womit der Rest deines Kommentars sich erledigt.
Ich würde wetten, cars10 hat auch die Kommentare in der nicht-linken Springer-Presse gelesen, die seine merkwürdige Rechts-Links-Denke nicht aufmachen, sondern sich auch auf die Kernthemen Demokratiegewinn und Europaorientierung beziehen. Die ersten Auslandsreisen Magyars gehen ja auch nicht nach Moskau, sondern nach Warschau, Wien, Brüssel. Aber genug interference in cars10s internal matters …
Meine Erfahrungen mit links-rechts sind begrenzt, aber arbeitsbedingt stolpere ich ab und an wieder über Leute, die meckern über ‚linke Presse‘. Frage ich nach, stellt sich heraus, dass sie ihre Informationen nur über ’soziale Medien‘ bekommen, damit Algorithmus-Opfer sind, unfähig sich zu befreien davon.
Mir wurde gestern schrägerweise auf YT ein Video von „Compact“ zu Ungarn vorgeschlagen. Ich habe mir mal den Spaß gemacht und ein paar Minuten geopfert. Nach Vorstellung der „Expertin“ und einem Video des Bayrischen Rundfunks zu dem Thema (Stichwort böse öffentlich-rechtliche Medien) hoffte man auf irgendwas mit Substanz … stattdessen wurden … Silber-Sammlermünzen von der Expertin angepriesen.
Kann dir da dieses Video empfehlen. 🙂
Erschreckend war doch vielmehr, dass es sich nur um Silber und nicht um Goldmünzen gehandelt hat! Dabei hat die Ukraine gar keine russischen Goldminen angegriffen! 😉
Habe leider auf der Arbeit einen Kollegen im Lager der ein absolut (sorry für den Ausdruck) hirnamputierter Vollidiot ist der Trump, Putin und Konsorten anhimmelt und natürlich von den deutschen Faschos schwärmt. 🤢
Nicht aufgeben! Immerhin kann er da hinten wenig Unsinn machen.
Stelle wenigstens den Antrag, das WLAN im Lager abzustellen und den Mobilfunkempfang zu stören!
Und wie er teilweise über Kolleginnen in anderen Abteilungen redet. Will nicht wissen wie viele Ladungen Pfefferspray er schon ins Gesicht bekommen hat.
Ich halte mich so gut es geht fern von dem Typen, manchmal muss ich halt ne Frage stellen und da bleibt es nicht aus mit ihm zu reden. Aber wenn ich oben Sachen einlagere bekomme ich leider das ein oder andere Gespräch mit. 😩
Kannst du dir leicht herleiten. Nach sowas musst du mit 2-3 Fehltagen bei der Arbeit rechnen. Anekdote: Habe mal Reizgas abbekommen, als ich Autodiebe gestellt hatte. Damit musste ich in’s Krankenhaus, weil nicht klar war, was für Zeug das war.
Ein LKW-Fahrer von uns ist auch so drauf. Und er verharmlost Adolf Hitler und behauptet, dass unsere jetzige Regierung schlimmer ist als Adolf Hitler. Er hat noch ganz andere richtig schlimme Sachen gesagt, die ich jetzt aber nicht wiederhole. Ich ignoriere ihn inzwischen völlig.
https://www.instagram.com/p/DXGjWMcl3Vk/?igsh=c2QwOHVhczVienM1
So tickt mittlerweile ein beträchtlicher Anteil der AgD-Dullies…
Er bezeichnet sie aber wohl nicht so, sondern als „rechtschaffende Bürgerliche“
Jup, das habe ich auch gesehen. Schade, dass er nicht beim BILD-Autoren nachgefragt hat, woher er denn seine „Info“ mit dem Shopping hatte. An eine schlichte Falschinformation braucht man da wohl kaum glauben.
Danke, Jorge !
„Fast die gesamte deutsche Presse, die ja als mehrheitlich links zu verorten ist“
Dein Satz ist ja noch lustiger als die Komposition von „Bangaranga“!
Das war echt der Witz des Tages
Welche Presse ist in Deutschland denn „links“ oder „linksliberal“ ? Mir fallen nur FR (lese ich täglich), taz und Zeit ein. Was für ein Geschwurbel.
Da Du mit der „Zeit“ eine Wochenzeitung nennst, möchte ich den „Freitag“ nicht unerwähnt lassen.
OK, hatte ich gerade nicht auf dem Schirm
Klar kann man da jetzt noch den Spiegel nennen und die SZ nennen. Nur: Der Common Sense vernunftbegabter Leute ist eben in aller Regel links. Und die wenigsten gut ausgebildeten Journalisten haben von Anfang an Pech beim Denken – höchstens werden sie im Alter etwas kauzig. Das hat wenig mit irgendwelchen von oben vorgegebenen Dogmen zu tun.
Und demgegenüber stehen: die gerne mal rechtspopulistische auflagenstärkste Zeitung Deutschlands. Die vor vielen Jahren ins Ekelerregende gekippte „Welt“. Rechte Nischenzeitungen. Die eher konservative FAZ. Die NZZ mit ihrem 50er-Jahre-Weltbild. „Cicero“. Sogar grenzwidriges Zeug wie „Compact“. Und diese neue Ost-Zeitung vom Wagenknecht- und AfD-Buddy.
Wer sich in Deutschland über eine vermeintliche Einseitigkeit der Presse beschwert, hat offensichtlich einfach keine Ahnung von der deutschen Presselandschaft. Solches Mimimi disqualifiziert auch nicht die Presse, sondern allein den Absender.
In puncto Pressefreiheit sind wir wirklich bis heute verwöhnt wie kaum ein anderes Land auf der Welt. Und man kann nur hoffen, dass diese Bandbreite trotz des Printsterbens zumindest noch ein paar Jahre erhalten bleibt.
Ansichtssache.
Und „Compact“ ist in erster Linie übrigens antideutsch.
Kann es sein, dass Du „Konkret“ meinst? Compact wird herausgegeben von Jürgen Elsässer, der eine furchterregende Wandlung vom linken Antideutschen, der mal bei Konkret und der Jungle World und auch dem Freitag geschrieben hat, hin zu einem Rechtsextremen. Wann immer ich etwas mitkriege von irgendwelchen Zitaten aus Compact, finde das ziemlich ekelerregend.
Für alle Pilger, die zum ESC nach Wien reisen, empfehle ich jetzt bei Sat 1 reinzuschauen.
Die österreichische Hauptstadt ist neben den zwei feschen Polizisten und einem Hund, die vierte Hauptdarstellerin in den neuen Folgen von Kommissar Rex!
Ohne in die „früher war alles besser“-Falle zu tappen: Endlich ein Thread unter dem sich Rückkehrgerüchte lohnen!
A Dal war immer einen Blick wert und gehörte zu meinen fave-Vorentscheiden, obwohl dort oft Publikumsfavoriten von der Jury ausgebootet wurden.
1994 ist noch gar nicht genannt! Frederika war so unaufgeregt schön, leise und ergreifend. 2013 ByeAlex höre ich auch immer noch gern. Ich würde mich über eine Rückkehr Ungarns freuen. Ich wünsche dem Land alles Gute und einen guten Weg in den kommenden Jahren!
Friderika❤️! Hatte ganz vergessen, dass ich ’ne CD von ihr habe!
🥰 Ich würde sofort wieder meine Votes schicken. Auch mehr als 30 Jahre später. Die jungen Leute hier sollten es mal auf YouTube suchen. Komposition, Stimme und viel Gefühl. Es würde heute noch funktionieren! Zumindest für mich! Aber ich mag ja auch Portugal
Man sollte erstmal abwarten, ob Orban und seine Bande die Wahlniederlage akzeptieren. Und nicht den Donnie machen und „Betrug“ schreien. Es bleibt zu hoffen, das der neue Regierungschef, nicht so ein Verräter an der EU ist, wie der Orban.
Orban hat die Wahlniederlage schon akzeptiert.
Tja, einfach mal informieren bevor man irgendeinen Stuss in die Welt hinausposaunt.
Dich als Sarah Engels hater kann man eh nicht ernst nehmen! Es ist unsere vaterländische Pflicht, den vom Volk demokratisch gewählten VE-Titel mit Leib und Seele zu unterstützen!
Also ob du der größte Fan bist du frecher Pinguin!! 😜
Da du ja Zoos ganz gerne magst, in Straubing (nicht so weit weg von mir) gibt es nen ganz netten Tiergarten:
https://www.tiergarten-straubing.de/
Da gibt es sogar ein Gehege mit Max und Rick. 😉
Nice! Und sie haben sogar ein gemeinsames Gehege mit den 🦝!
Straubing war ich noch nicht, aber im Münchener Zoo.
Hier ein Bild von Straubing, ist ne ganz schöne Stadt an der Donau:
Für mich ist Straubing v.a. Eishockey. War schon oft dort und meistens im Stadion 😛
Ich weiß noch, als mein Nürnberger Kollege den Kollegen aus Straubing immer aufgezogen und „Straubingen“ gesagt hat. 😀
So ist es (grins)
Es gibt bereits schon zwei Sarah-Haters-Fanclubs.
Nochmal zum Artikel. Im großen und ganzen sehe ich es ähnlich wie DP. Dennoch scheint mir Teilnahme erst in 2028 realistisch, weil unter Orbán so viel demoliert wurde, dass es viel Zeit braucht bis ein gutes, neues Mediengesetz da ist, das Personal ausgewechselt wird und die Kontakte zu der EBU reibungslos ablaufen.
Das glaube ich nicht. Ich bin sicher, wir werden Ungarn 2027 wieder beim ESC sehen.
Neben Friderika, Nox, Magdi Rusza, ByeAlex und Joci Papai mochte ich auch noch den zweiten Beitrag Ungarns 1995 (mein Lieblingsgrandprix mit Justyna 1, Alex Panayi 1 und Anabel Conde) besonders gern. Ein Feger ist Csaba Szigeti jetzt allerdings nicht gerade:
https://www.youtube.com/watch?v=pxA4vIT7YEA&t=188s
Bitte gern 2027 wieder mit Ungarn! So der Herr Magyar will!?!
Justyna! 🤩 Vermutlich sind wir die beiden einzigen, die das lieben! Von Anabel Conde habe ich das Album!
mein All-time favorite ❤️
Wie schön 😍 Ich fand es so herrlich schräg! Nichts was man mitsingen könnte, aber unvergesslich. Ich schaue den Auftritt gelegentlich noch mal auf YouTube
Justyna 1995 mag ich, die von 2025 nicht sonderlich
Da bin ich bei dir! Ich hatte mich sehr über die Rückkehr gefreut und war ein wenig enttäuscht
Ja, Ungarn will sich Österreich anschliessen!
Ich würde mich freuen, wenn Ungarn zurück kommen würde, da sie einer meiner Lieblingsländer beim ESC sind.
1994, 2005, 2007, 2011, 2014, 2015, 2017 und 2018 sind absolute Meisterwerke in meinen Augen.🤗
Abwarten und Tee trinken oder Schnaps.🤗
Endlich mal gute Nachrichten aus der Politik. Hoffe, dass sich eine Rückkehr zum ESC schnell realisieren lässt. Auch wenn Ungarns Beiträge nie wirklich zu meinen Favoriten gezählt haben, brachten sie doch immer ein Mehrwert zum Contest. Vielleicht könnte man dadurch auch die Chancen erhöhen den Wettbewerb endlich mal wieder in den Osten Europas zu bringen.
Ungarn ist Mitteleuropa.
Sorry Leute, ich denke Ungarn und die neue Regierung haben mit Sicherheit einen anderen Fokus und andere Probleme als dieses ESC-Bubble-Gedöns.
Best of Hungary:
2013
2007
1994 ❤️
1997
2014
2005 und 2011 waren zwar super, aber live on stage stimmlich ziemliche Rohrkrepierer.
Na dann… 🙂 😉
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ungarischer_Metalbands
Einer von denen war mal bei Wisdom.
Ahhh… schau mal! 😀
Yeah. 😀
Kati Wolf, der Soundtrack zur Wahl
Ich würde mich sehr freuen über eine Rückkehr. Der Winner dieses Jahres gefällt mir gut.
Deleted
Joa, man wird dort gerade andere Prioritäten haben als den ESC nach 16 Jahren Orban. Aber wenn es den Vorentscheid nach wie vor gibt, könnte es tatsächlich schneller gehen als gedacht. Ich hätte sonst gesagt, frühestens 2028. Außer 2014 habe ich aktuell keinen Beitrag aus Ungarn direkt im Ohr, den fand ich aber sehr, sehr gut. Kann gerne wiederkommen.
Hauptsache Israel darf dabei sein. Obwohl täglich Menschen getötet werden wegen israelischer Interessen.
Darum geht es jetzt aber nicht…..
Wäre toll wenn wir Ungarn wieder beim ESC begrüssen könnten.
Péter Magyar will staatlichen Rundfunk vorerst einstellen:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/magyar-ungarn-presse-freiheit-staatlicher-rundfunk-eingestellt
Boglárka Csemer alias Boggie vertrat Ungarn vor elf Jahren beim ESC und sie hat nun den Song „Ce rêve“ veröffentlicht:
Okay, ich bin ein bisschen late to the party, aber:
Ich freue mich riesig über das Wahlergebnis und habe tatsächlich die Hoffnung, dass Ungarn bald zum ESC zurückkehren könnte (nicht nur, weil die EBU händeringend nach Rückkehrern sucht).
Und wenn ich seine Posts auf Facebook lese (ich habe sie mir übersetzen lassen), dann scheint sich auch ByeAlex über das Ende der Ära Orban zu freuen.
Nicht ganz von ungefähr trage ich auch den Titel seines 12-Punkte-aus-Deutschland-Songs „Kedvesem“ in meinem Namen.
Übrigens hat er vor kurzem neue Musik veröffentlicht: