
Die BBC hat heute offiziell bekanntgegeben, dass die Suche nach dem britischen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2027 in Burgas läuft. In der dazu veröffentlichten Pressemeldung wird Aufbruchsstimmung verbreitet. Demnach sucht man einen herausragenden aktuellen Act mit Live-Erfahrung und einen Song aus bester heimischer Produktion. Hervorgehoben wird auch, dass der Manager von Sam Ryder, der beim ESC in Turin den 2. Platz holte, an der Suche mitwirkt. Tatsächlich ist das aber nichts Neues, sondern same procedure as every year.
Die interne Suche nach dem britischen ESC-Act für Burgas wird nämlich einmal mehr von David May als UK Eurovision Project Director und Andrew Cartmell als Executive Producer und Head of Delegation geleitet. Es ist bereits das dritte Mal in Folge, dass genau dieses Duo dafür verantwortlich ist. Die bisherige Bilanz fällt – wohlwollend ausgedrückt – durchwachsen aus: Remember Monday landeten 2025 mit „What the Hell Just Happened?“ auf Platz 19 (88 Punkte). Look Mum No Computer holte in diesem Jahr mit „Eins, Zwei, Drei“ einen einzigen Punkt und Platz 25. Positiv ausgedrückt: Viel Luft nach unten ist nicht mehr.
In der Pressemeldung begründet die BBC die Personalie einmal mehr mit David Mays Vergangenheit: Er war Manager von Sam Ryder, der 2022 mit „Space Man“ Zweiter beim ESC in Turin wurde. Ausgesucht wurde der Beitrag damals aber nicht von ihm, sondern von TaP Music. Dass das auch für TaP Music eher ein Glückstreffer war, zeigt das Abschneiden im Jahr darauf, als man wieder für die Auswahl des britischen Acts zuständig war: Mae Muller landete in Liverpool auf Platz 25.
Andrew Cartmell ist sogar noch länger in Sachen ESC für die BBC unterwegs. Head of Delegation war er bereits 2012 und 2013, seit 2018 hat er diese Rolle fast jedes Jahr übernommen, auch im Mai in Wien. Er kennt also die wenigen Höhen und vielen Tiefen der britischen ESC-Teilnahmen und hat sie größtenteils selbst mitzuverantworten.
David May und Andrew Cartmell arbeiten nun zusammen mit Kolleg*innen von BBC Music, BBC Introducing, BBC Studios Entertainment Production und BBC Entertainment Commissioning, um einen Act (und Song) auszuwählen, der das Vereinigte Königreich in Burgas vertreten soll. Was genau anders laufen soll als in den letzten beiden Jahren, verrät die Pressemeldung nicht.
Fest steht lediglich, dass Act und Song vor der EBU-Meldefrist im März 2027 feststehen sollen. Das ist bestenfalls eine Binse, denn sonst wäre eine ESC-Teilnahme gar nicht möglich. Aber wann genau? Zu dieser mehr als vagen Nicht-Aussage passt die Stanze von David May, das Vereinigte Königreich gehöre wieder an die Spitze der Anzeigetafel. Diesen Satz hätte man in den letzten Jahren in fast jeder BBC-Meldung zum ESC unterbringen können.
Wie siehst Du das? Ist es klug, nach den letzten zwei Jahren am selben Team festzuhalten, oder bräuchte es einen echten Neustart? Sollte die BBC zu einem öffentlichen Vorentscheid zurückkehren? Und welcher britische Act würde Dich in Burgas überzeugen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da!
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Das UK soll weitermachen wie bisher.
Das rettet uns vor einem letzten Platz.
Reflex setzt ein
Eins … zwei … drei … 💪
…vier…fünf…sechs…
Sieben … Sieben… Ai Lju Lju
Tanzen. 💃💃💃
Ich bin zu spät. 😮
Acht … neun … zehn … 🤪🥵
*fügt Daði Freyr und Gagnamagnið-Meme ein*
😀
Ein Punkt, letzter Platz hin oder her. Ich hab den diesjährigen Beitrag gefeiert!
Selbst wenn das UK 2027 wieder die Rote Laterne vor sich her trägt: Gefällt mir, was sie hinschicken, ist mir das egal. 🙂
Never change a running system. 😊😊😊
Vorschläge (natürlich nur nach meinem Geschmack 😉 ):
Fat Dog
Kid Kapichi
Nothing But Thieves
EMF
.
.
.
Bury Tomorrow! 😀
Harry Styles
Sugababes
Prince Harry feat. Meghan Markle…
Gibt’s die Sugababes noch?
Na klar, die haben gerade erst ein neues Album rausgebracht in der ursprünglichen Besetzung.
Joa, UK ist wieder genau da angekommen wo sie vor Sam Ryder (dessen zweiten Platz ich immer noch nicht verstehe) waren, ganz unten im Tableau. Aber spätestens bei der Performance im Halbfinale war eigentlich klar dass das ein weiteres Desaster für die Briten werden würde. Völlig konfuse Inszenierung mit Publikumsanimation (für mich ein No-Go) von LMNC der auch ziemlich wirr wirkte und gesanglich war das halt auch absolut gar nichts. Ob sich die BBC mittlerweile bei der Ukraine für den Gnadenpunkt der Jury bedankt hat?? 🤔
Jedenfalls ist UK finde ich das Land beim wo das mögliche Potenzial und deren Angebot beim ESC am weitesten auseinanderklaffen. Ich wünsche mir dass ich mal einen ihrer Songs wirklich unterstützen kann, aber große Hoffnungen habe ich leider nicht 🙁
Ich würde mir ja ihn hier wünschen. 🧹🧹🧹
Ein englischer Parg.
Find ich nicht schlecht.
Den habe ich auch in meiner Playlist. 😃
2025 war tatsächlich mein liebster UK-Beitrag seit der großartigen Imaani 1998 (vielleicht mein Allzeit-Lieblings-ESC-Beitrag …). Leider war aber von Beginn an klar, dass das ein Punkterohrkrepierer werden würde.
Viel Glück und Erfolgt für 2027!
2025?? Kann es sein dass du dich da im Jahr verirrt hast??
Stimmt. 2026 natürlich. Ich bin wieder mal bei der Arbeit und poste nebenher …
Habe ich mir schon gedacht, weil zu 2025 hast du nämlich folgendes gesagt sie wirken „wie OG3NE auf Droge“. 😅
Ich fand sowohl 2025 als auch 2026 gut 🙂 Beide bei mir in den Top 10.
Du warst ja auch DJ Bobo Fan.
😎
Du pöser Pursche, du… 😉
Mir kann hier ja niemand auf die Finger hauen. 😎
Mit Post-It. 😉
Nur, wenn sie an Simon kleben. 😉
Paloma Rumba Let’s Go. 🥳
💃 💃 💃
Ob Toggie schon mit Post-its beklebt durch den Raum tanzt?
Ok… tut er bereits. 😀
Wir haben hier sogar Post-its in verschiedenen Größen. 🤓
Oh, wie dekadent! 😛
Wenn man das Potenzial betrachtet, ist die Situation des UK sicherlich die traurigste des ganzen ESC. Ich habe leider wenig Hoffnung, dass sich da groß was ändert.
Da darf man sich leider bei Terry Wogan bedanken.
Genau. Seitdem betrachtet man den ESC in UK als Trash- und Witzveranstaltung, was irgendwie auch ironisch ist, weil UK mit seinen billigen, aber erfolgreichen Schlagern in den 60ern und 70ern ja (neben Schweden, die allerdings erst ab den 70ern) dafür gesorgt hat, dass der ESC sich von einem anspruchsvollen Musikwettbewerb zu einer seichten Kessel Buntes-Veranstaltung gewandelt hat.
So schlecht fand ich den Song gar nicht. Ich denke bei UK liegts nicht nur an den Songs, sondern auch daran sie vor Jahren aus der EU ausgetreten sind. Das ist eine Kombination von diesen Dingen. Denn nicht alle Songs aus dem UK waren jetzt so schlecht in den letzten Jahren, das sie immer 0 Punkte verdient gehabt hätten. Ein richtiger Banger war seit Sam Ryder jetzt nicht dabei. Und ausgerechnet von diesem Song habe ich noch heute einen Hörsturz oder Ohrenkrebs.
Ich fand Sam Ryder auch recht übel. Dafür die Plüschis dieses Jahr ziemlich gut und unterhaltsam.
Sam Ryder fand ich auch richtig schlimm.
Da dachte man ja, dass mal wieder nationaler Alarmtesttag ist …
Ja natüürlich, wer erinnert sich nicht an den EU-Austritt 2003?? Direkt danach gab es 0 Punkte für Jemini. 🤦♂️
Das wurde damals auf den Irak-Krieg geschoben.
Ja, bis 2016 war dass die Ausrede für alles.
Dann hätten sie Jemini besser in den Irak geschickt als zum ESC. Mit dem Live-Gesang hätten sie selbst beinharte Feinde in die Flucht geschlagen …
Schlimmer als dieses Jahr kann es nicht mehr werden, war sofort klar, dass das hinter 🔥 landen würde.
Wirkte wie ein ausgebrochener Patient aus einer Anstalt auf der Bühne, oder??
Das ist mir noch immer lieber als die Riesentröten oder die schmierige Nummer 2009 (und alles andere in den vergangenen 28 Jahren …)
Ich kann auf alles gut verzichten.
2002 war zumindest toll gesungen, und 2004 gab es ein nettes Liedchen, das von einem charmanten jungen Mann vorgetragen wurde.
Gut, 2002 war ganz nett, aber 2004 war auch eher „Abendunterhaltung auf einer Kreuzfahrt“ finde ich.
Aber nett anzuschauen …
Ich hab ja gehofft, der SWR würde aus seiner Niederlage in Wien lernen. Schaut gut danach aus, als würden sie es auch. Bei der BBC hingegen habe ich so gut wie gar keine Hoffnung mehr. Ich glaube, nach drei Nullnummern in Folge (!!!) wäre schon ein (in Zahlen: 1) Punkt aus dem Televoting ein enormer Erfolg für die Briten…