Nach Rückzugs-Forderungen: Litauen und Lettland lehnen Petitionen ab und betonen Bedeutung des ESC

Bild: Sarah Louise Bennett / EBU

Im Baltikum startet die neue Woche direkt mit Wirbel rund um den Eurovision Song Contest. Sowohl in Lettland als auch in Litauen gab es bereits kurz nach dem ESC 2024 in Malmö Forderungen von konservativen Gruppierungen und Politiker:innen, in Zukunft nicht mehr am Wettbewerb teilzunehmen. Die Begründungen dafür laden zum Kopfschütteln ein.

Lettland

Dass es gerade in diesem Jahr Rückzugs-Forderungen in Lettland gibt, verwundert sehr. Da hat es das Land nach sechsmaligem Scheitern dank Dons endlich wieder einmal ins Finale geschafft und schon startet eine (konservative) Bürgerinitiative eine Rückzugs-Petition. Vermutlich gerade weil durch Dons‘ Final-Qualifikation die Aufmerksamkeit in Lettland wieder gestiegen ist, kamen die Initiator*innen auf die Idee, die eingesetzten Gelder künftig anders zu nutzen.

Laut dem Initiator der Bürgerinitiative nehmen Menschen am ESC teil, die sich „promiskuitiv verhalten und dies als die Norm anpreisen“. Seiner Meinung nach können junge Menschen stattdessen viel besser zu Personen aufschauen, die im Sport Erfolge feiern und diese eher als Vorbilder sehen. Die Initiative forderte daher, das ESC-Budget zukünftig in die lettischen Teilnahmen an sportlichen Wettbewerben zu investieren.

Dass dies eine äußerst verallgemeinernde, engstirnige Argumentation ohne richtige Grundlage ist, steht außer Frage. Das sieht auch das lettische Parlament Saeima so und hat die Petition deshalb nun abgelehnt. Wir können also annehmen, dass Lettland kommendes Jahr beim Eurovision Song Contest in der Schweiz mit dabei sein wird. Zwar hat der Sender LTV das noch nicht offiziell bestätigt; die Leiterin der Programmabteilung des Senders, Jana Semjonova, rechtfertigt die ESC-Teilnahme Lettlands jedoch.

Ihrer Ansicht nach gibt es einen großen Teil der Bevölkerung, der sich für den ESC interessiert. Demnach haben in diesem Jahr über 200.000 Personen im Land den Wettbewerb verfolgt. 55.000 Anrufe gingen beim Televoting aus Lettland ein. Jana Semjonova betont zudem, dass man Musik und Sport niemals in dieser Art miteinander vergleichen kann. Dem stimmten auch weitere Kulturschaffende des Landes zu und betonten gegenüber der lettischen Presse, dass es ohnehin w1″rechtlich unmöglich“ sei, eine derartige Initiative umzusetzen, da der Staat sowieso keine direkten Mittel für die Organisation des ESC bereitstelle.

Litauen

Noch konservativer klingt die Rückzugs-Forderung aus Litauen. Diese kommt von Petras Gražulis, der Mitglied im Europäischen Parlament und in Litauen für seine homophoben Äußerungen bekannt ist. Ohne diesem Mann zu viel Raum geben zu wollen: Im Grunde genommen stört ihn ALLES am ESC, da der sich der Wettbewerb für seinen Geschmack zu westlich, zu weltoffen und zu tolerant zeigt.

Gražulis‘ Werte sind da deutlich eingestaubter. Seiner Ansicht nach ist der ESC „satanistisch“ und eine „Parade von Homo-, Pan- und Asexuellen geworden“. Der litauische Sender reagierte prompt und machte klar, von Gražulis‘ Aussagen und Unterstellungen wenig zu halten. LRT hält an der ESC-Teilnahme fest und antworte umgehend:

„Der Eurovision Song Contest ist einer der größten internationalen Fernsehereignisse und hat viele Zuschauer:innen in Litauen und auf der ganzen Welt. LRT hat nicht die Absicht, sich aus einem Wettbewerb zurückzuziehen, der das meistgesehene Programm in Litauen ist und der die Bevölkerung vereint, indem der litauische Vertreter gemeinsam unterstützt wird.“

Was sagst Du zu den Entscheidungen aus dem Baltikum, dem ESC treu zu bleiben? Wie erklärst Du es Dir, dass es überhaupt zu Rückzugs-Forderungen kommt? Lass uns gerne Deine Meinung da und achte dabei bitte auf unsere Netiquette in den Kommentaren.



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62 Comments
AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Ich kann mich hier einfach nur bei LTV und LRT bedanken!

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Jahr zuvor

Gott sei Dank! Das Baltikum ist eine tolle Bereicherung für den ESC. Und es freut mich zu sehen, dass noch die vernünftigen Menschen die Oberhand behalten können. Außerdem: so kann ich ruhigen Gewissens schamlos Werbung machen für: Aiste aus Litauen mit „We will rule the world“! Happy SCC 2024 😉

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Die nicht-promiskuitiven, untätowierten Olympioniken nutzen ihre kostenlos spendierten Kondome selbstverständlich nur für wasserbefüllt … ist doch bekannt, dass Sex im olympischen Dorf tabu ist. Deren Instagrams sind auch alle sehr züchtig … 🙄

Natürlich bin ich auch für mehr Sport im TV, um mich der obszönen Gedanken zu entledigen: Also Turmspringen, Ringen, Sprinternahaufnahmen in der Startphase, während der Bulge-Sortierung, Diskuszeitlupen. Es gibt auch keine maskulin anmutende Frauen in Kraftsportarten, die mich verwirren könnten. Da ist die Welt eben noch in Ordnung. ^^

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Oder schicke Frisen beim Fußball…

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Jahr zuvor

Soll ich was dazu schreiben – das habe ich mich gefragt. Diese Rückzugsersuche vom ESC sind völlig absurd. Fakt ist allerdings auch, dass der ESC in den letzten 10 Jahren von einer Familienshow zu einer LGBTQ+ dominierten Veranstaltung sich verändert hat. Das hat zum einen wohl mit einem Wandel innerhalb der Gesellschaft zu mehr Offenheit gegenüber Randgruppen als auch damit zu tun, dass in manchen Osteuropäischen Ländern alles was nicht heterosexuell ist unterdrückt und ausgegrenzt worden ist – und der ESC eine Möglichkeit bot sich zu zeigen, wie man ist. Soweit ist das alles vollkommen richtig und nachvollziehbar.
Mich persönlich stört es allerdings, dass es heute schon beinahe Voraussetzung ist, dass man als Künstler aus der LGBTQ+ Szene kommt, damit man nicht als „Aussenseiter“ gilt. Das hat dann zur Folge, dass man dann wie am Beispiel von Olly Alexander eine „GAY Gruppensex light Orgie“ dargeboten bekommt – oder halt wie bei Spanien 2 Männer in Lingerie. Was habe ich Conchita Wurst 2014 gefeiert – die hatte Ausstrahlung und was für eine begnadete Stimme. Das hat auch Europa so gesehen – aber von da an ging es bergab (meiner Meinung nach). Die Outfits wurden gewagter – es wurde mehr und mehr mit der Sexualität gespielt und gezeigt.
Von da an hatte der ESC den Charakter einer Show für die gesamte Familie verloren.
Sicherlich muss man es nicht wie die Türkei übertreiben und sich vom ESC zurückziehen – aber vielleicht sollte man sich auch wieder auf die Werte des Wettbewerbs (ja, dazu gehört auch, dass man keine Menschen aufgrund ihrer Sexualität, Herkunft, Glaube und Hautfarbe ausschließt) besinnt und das Ganze wieder etwas seriöser macht (sorry, mir fällt gerade keine andere Beschreibung ein).

Abgekürzt soll es bedeuten, dass man sich wieder mehr auf den Gesang und eine schöne Darbietung besinnen sollte, statt halbnackt bestimmte Gruppen anzusprechen.

Klingt das jetzt für Euch zu homophob? Falls ja, entschuldige ich mich dafür – denn das ist nicht mein Ansinnen für diesen doch sehr ausschweifenden Kommentar.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Der Thoddy

Nö, klingt für mich nicht homophob. „Halbnackt bestimmte Gruppen ansprechen“, das geht ja in beide Richtungen – wie’s mittlerweile ja auch echt ermüdend oft beim ESC demonstriert wird. Also: alles tutti.

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Nils, genau, das gilt für beide Richtungen (sorry, hatte ich vergessen zu schreiben).

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Jahr zuvor
Reply to  Der Thoddy

Nein, null homophob, du hast das doch sehr differenziert für dich hergeleitet, alles gut! Ich sehe es nur nicht so kritisch wie du. Denn ich kann mich dieses Jahr grad nur an UK und vielleicht Spanien erinnern, die du meinen könntest. Finde die Spanier haben das mit einem Augenzwinkern rübergebracht irgendwie, das fand ich sogar gut. UK fand ich in der Tat auch drüber, aber vermutlich eher wegen der (für meinen Geschmack) fehlenden Ästhetik der Inszenierung. Und 2 von 37 kann man – nein: sollte man – den geistig hinterm Mond Verbliebenen im Baltikum oder sonst wo auf der Welt ruhig zumuten! 😉 (P.S. das geht nicht gegen dich, Thoddy!!!!)

Frank B.
Frank B.
1 Jahr zuvor

Ich würde noch Raiven aus Slowenien mit ins Spiel bringen, deren Outfit gefühlt auch mehr gezeigt als verdeckt hat.

Wenn man noch deutlich konservativer bzw. prüder herangeht könnte man bestimmt auch noch andere Outfits kritisieren (meine Eltern, die mit dem ESC nichts zu tun haben, haben nur einen Ausschnitt von Nemo und Nemos Outfit gesehen und dann den Schluss gezogen, dass man nur noch mit Show gewinnen könne, weil sie es als Crossdressing wahrgenommen haben), für mich waren aber die 3 Genannten wirklich bemerkenswert.

Last edited 1 Jahr zuvor by Frank B.
Der Thoddy
Der Thoddy
1 Jahr zuvor
Reply to  Frank B.

@Frank B. und @ Dennis_Duesseldorf – man könnte noch den Win 95 man mit seinem blanken Hintern dazu zählen – wie auch einige Damen in den letzten ESC Jahren.

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Jahr zuvor
Reply to  Der Thoddy

joa…weiß ich nicht so recht. Auf Finnland bezogen fänd ich das dann doch – meine ich ehrlich nicht böse!!!! 🫶 – ein wenig arg prüde. Das ist ohne Zweifel Trash, Klamauk, oder nenne es jeder wie er/sie mag. Sonderlich originell und witzig find ich es auch nicht (ok, ein biiiisschen witzig schon) – und definitiv mies gesungen. Aber in eure „Sex sells“ Argumentation passt Finnland finde ich nicht. Wer soll denn bei der Nummer sexuell auch nur irgendwie angesprochen werden?! 😂🫣 Ich würde eher verstehen, wenn die zunehmende Zahl an eher „krawalligen“, „lauten“ oder „albernen“ Acts kritisiert werden, weil dadurch in der Tat die Musik, der Gesang und eine werthaltige Inszenierung etwas verdrängt werden. Da bin ich dabei! Nackte Haut (schon klar, ich vereinfache gerade eure Argumentation) finde ich hingegen nichts per se Schlechtes! Zumal: die Gewinner der letzten Jahre lauten Nemo, Loreen, Kalush Orchestra, Måneskin, Duncan Laurence, Netta, Salvador Sobral, Jamala, Måns Zelmerlöw und Conchita. Also einen Siegeszug der reinen „Sexnummern“ kann ich überhaupt nicht erkennen. Aber nochmal: nur meine Bewertung, das empfindet jede und jeder subjektiv anders, das respektiere ich vollkommen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Dennis_Duesseldorf
Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Frank B.

Die Äußerung deiner Eltern hab ich innerhalb und außerhalb der ESC-Community in den letzten Monaten so oft gehört und gelesen. Und nach wie vor triggern mich solche Kommentare und Ansichten. Dabei müssen sie nicht mal queerfeindlich sein. Ich kann dieses Empfinden einfach nicht nachvollziehen. Aber das gilt umgekehrt wohl genauso.

Ich kann mit konservativen Denkmustern schlicht nichts anfangen. Trotzdem kritisiere ich auch die queere Community, wenn mir was sauer aufstößt. Und gerade beim Duell „Nemo vs. BL“ hab ich auf beiden Seiten sehr viel Ekelhaftes gelesen und gehört. Ich hab mich dann rausgenommen, weil ich nur noch als Vermittlerin fungierte, was komplett sinnlos war. Die Fronten „queer vs. konservativ“ sind stabil. Eigentlich ein Paradebeispiel für unsere aktuelle Gesellschaft. Viele sehen in Nemo und Marko zwei gegensätzliche „Gesellschaftstypen“. Auf der einen Seite eine non-binäre Person, die dies auslebt. Auf der anderen Seite ein katholischer Hetero. Dabei sind die beiden gar nicht so gegensätzlich, wie ihre Lager sie für ihr Denkmuster-Duell gerne hätten. Und ob Nemo in einem biederen Anzug ebenso gewonnen hätte, werden wir eh nie erfahren. Ich denke, ja. Dass man Nemo die „Show“ ankreidet, ist jedenfalls Unfug. Denn die hatte nahezu jeder Act.

Last edited 1 Jahr zuvor by Franny
Frank B.
Frank B.
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Auf meine Eltern bezogen würde ich auch betonen wollen, dass die Meinung kein generelles Statement zum Thema Non-Binarität war.
Es ging dabei eher darum, dass Nemos Sieg die Meinung bestätigt hat, dass man den ESC nicht mehr mit guter Musik, sondern mit großer Show gewinnt und der Kommentar wäre bei Baby Lasagna, Bambie Thug oder Joost wahrscheinlich genauso gekommen. Bei einem Sieg der Ukraine oder Israels wäre das 2. gängige Klischee bestätigt worden, dass der ESC nur noch politisch ist.
Am Ende habe ich mal wieder gegen beide Klischees argumentiert. Aber auch als ESC-Fan darf einem auffallen, dass man eigentlich fast nur Siegkandidaten hat, die mindestens eines der Elemente erfüllen (also verrückte Show oder politische Großwetterlage).

Zurück zu deinem Beitrag:
Ich habe die Diskussion um „Nemo vs. BL“ ehrlicherweise gar nicht mitbekommen, weil die Themen Israel und Joost-Ausschluss alles überlagert haben. Am Ende gibt es aber wahrscheinlich auch genug Themen, von denen ich froh bin, dass ich sie nicht mitbekomme.
Nemo und BL standen mit ihrer unterschiedlichen Art natürlich für unterschiedliche Teile der europäischen Gesellschaft, ja. Aber eigentlich ist das doch die Stärke des ESC, dass diese Bühne Platz für beides hat und Leute beim Anschauen zusammenbringt.
Daher kann ich verbitterte Kulturkämpfe (fast) nie nachvollziehen.

Gerade in der Kultur ist es doch viel toller, die unterschiedlichen Geschmäcker und Stile zu feiern, als dass ich versuche jeden Menschen von meiner Meinung zu überzeugen.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Frank B.

Danke für deinen Kommentar! Gut, dass du das noch mal explizit erwähnst. Deshalb hatte ich das auch mit dem jeweiligen Empfinden geschrieben. Das „zweite“, politische, Klischee wollte ich auch noch ansprechen. Du hast es jetzt für mich übernommen. 😉
Letztendlich geht es mir wie dir, was das Argumentieren dagegen betrifft. Und dass relativ häufig Beiträge gewinnen, die ein Klischee erfüllen, stimmt. Allerdings ist es halt auch recht einfach, für nahezu jeden Teilnehmer irgendein Klischee zu finden. Solange man es sich zurechtbiegt und es das eigene Empfinden bestätigt. Gewonnen, weil: politisch, non-binär, eine Frau, ein Mann, wegen der Show, wegen der Jury, wegen der Nachbarländer,… Die Liste kann man fortführen, so dass immer irgendwas gefunden wird. Anscheinend ticken wir Menschen so. Da nehm ich mich nicht raus.

funtasticc
Mitglied
funtasticc
1 Jahr zuvor
Reply to  Der Thoddy

Meine Worte, danke für deinen Beitrag.
Ich bin ganz sicher nicht homophob, weil selbst schwul und natürlich guck ich mir auch gern schöne Männer an… aber nicht halbnackt in einer Sendung, bei der es sich um eine Familienshow handelt und nicht um einen Softporno. Da bin ich dann vielleicht zu prüde, aber mir geht es da um Musik und nicht darum, wer weniger Klamotten trägt oder die geilste Show hat.

Ich gebe zu, solche Beiträge bleiben mehr in den Köpfen hängen als einfache Balladen in langen Abendkleidern oder schnellere Songs mit viel Bewegung, aber auch die Resultate zeigen, dass Sex nicht immer sells… siehe Olli Alexander und Nebulossa.

Vielleicht regelt sich das ja auch alles mal von selbst, wenn die Verantwortlichen erkennen, dass Sex nicht funktioniert… und ähnliches erhoffe ich mir ja auch von den ganzen Dancebreak-Nummern, da plädiere ich weiterhin auf die Rückkehr der Backings auf die Bühne… dann müssen die Künstler nämlich wieder selbst singen und hätten keine Luft mehr für das Rumgehopse. Und dann trennt sich wirklich die Spreu vom Weizen.

Und zu guter Letzt: Wenn die Vielfalt und Offenheit der LGBTQ+ Community nur bedeutet, dass deren Sexpraktiken in aller Öffentlichkeit präsentiert werden, bin ich da raus (geht mir übrigens auch bei den CSD’s inzwischen extrem auf die Nerven!). Und dabei bin ich noch nicht einmal aus dem Osten Europas.
Also Offenheit, Toleranz und Respekt gegenüber der Szene zeigen eindeutig JA, aber diese eindeutige Visualisierung beim ESC mMn eher Nein.

Und beim Durchlesen meines Kommentars merke ich gerade, dass ich bezüglich des ESC’s nur noch am Meckern bin… das gefällt mir selbst nicht, weil so bin ich gar nicht, aber kann man an Missgefallen arbeiten? Ich werde es versuchen, ob es gelingt, kann ich aber nicht versprechen.

Last edited 1 Jahr zuvor by funtasticc
Der Thoddy
Der Thoddy
1 Jahr zuvor
Reply to  funtasticc

gut geschrieben funtasticc ! Hast meine volle Zustimmung.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  funtasticc

Ich finde, das hat mit Prüderie nix zu tun. Und du meckerst doch gar nicht so viel. 😉 Im Grunde sehe ich es wie du. Klar, manchmal muss die Methode „Holzhammer“ sein, um überhaupt mal etwas in Bewegung zu bringen. Aber irgendwann isses dann halt auch mal gut, finde ich. Das mit der Sexualisierung hast du auch gut beschrieben und erklärt. Das geht übrigens einigen meiner queeren Freunde/Bekannten so, die teilweise konservativer eingestellt sind als ich. 😉

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  funtasticc

Nein, nein, das ist kein Meckern! 🙂
Das ist klar formulierte Kritik, und ich teile Deine Hoffnung, dass sich so ein paar Dinge in den Beiträgen wegen Erfolglosigkeit von selbst erledigen.

Spätestens wenn mal Hera Björk gewinnt, ist die Welt wieder in Ordnung. 😉 😉

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  Der Thoddy

Fragt mal nach: Ist dies homophob?
Sohn: Nö!
Schwiegersohn 1: Das Kürzel ist zu kurz. LGBTQIA+ heißt es heute.
Schwiegersohn 2: Edeka hat ein Rezept für Buchtstabensuppe https://www.edeka.de/rezepte/rezept/buchstabensuppe.jsp

Meine Wenigkeit: Für eine Familieshow braucht es Änderungen. Früher anfangen, die Preise oder Sitze fürs Publikum in der Halle familienfreundlich gestalten oder nur Länder-Flaggen erlauben z.B.

Andererseits … gerade in Ost-Europa ist es noch üblich, dass Sängerinnen fast nackt auf der Bühne stehen.
Leute wie Petras Gražulis sind Vertreter der alten Ansichten wie man seine Sexualität auslebt – Ehe ist für die Gesellschaft und neben der Mann/die Frau an der Seite gibt es noch jemanden für den Sex. Wer so lebt, ist unfähig mit offene Sexualität umzugehen. Selbstverleugnung eben.

Last edited 1 Jahr zuvor by Marko mSuF
Der Thoddy
Der Thoddy
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

Marko mSuF – „Petras Gražulis sind Vertreter der alten Ansichten …“ – allerdings! Völlig überholte Ansichten. Jede Generation hat eigene Werte und Ansichten. Wer sollte denn darüber entscheiden, was „richtig oder falsch“ in Sachen Liebe ist. Das kann nur jeder selbst für sich entscheiden (solange man keine roten Linien wie z.B. Sex mit Kindern, Tieren, Gewalt, Incest etc. überschreitet).
Eines muss ich allerdings dann beim ESC nicht haben (wie oben beschrieben von mir) und dass ist das anbiedern mittels erotischer Darstellungen auf der Bühne. Vielleicht bin ich auch nur zu alt mit meinen 52 Jahren um das nachzuvollziehen, warum man das macht. Kann ja sein. Offene Sexualität muss ich weder von den Heten noch von der LGBTQIA+ Gemeinschaft sehen. Das kann und sollte man doch zuhause machen. Warum muss man das denn in der Öffentlichkeit ausleben – vielleicht um damit andere Menschen vor den Kopf zu stoßen und zu provozieren?
Sorry, aber so weit geht dann meine Toleranz dann doch nicht und dann erhebe ich auch meine Stimme dagegen.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

Bei deinem Beispiel mit den (Schwieger)Söhnen musste ich schmunzeln. Damit hast du die derzeitige Gesellschaftssituation perfekt auf den Punkt gebracht. 🙂

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Meine Jungs sind so drauf 😉

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

Moment mal. Der ESC mag eine Familienshow sein, aber eben doch bitte keine Kindershow. Deswegen muss der ESC auch nicht früher anfangen. Deswegen finde ich auch, dass einem erwachsenen Publikum ein wenig Haut durchaus zugemutet werden kann.

Wer jemals bei einem Melodifestivalen-Finale gewesen ist (oder noch schlimmer: Generalprobe am Nachmittag), der weiß: Man möchte wirklich nicht, dass der ESC eine Kindershow wird. Wirklich. Nicht.

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Kindershow? Dafür gibt es den Junior ESC.

Früher anfangen sollte zumindest diskutiert werden, weil der ESC am Finale-Abend 4 Stunden dauert. In vielen Länder dauert die Show bis 2 oder 4 Uhr in der Nacht. Ein oder zwei Stunden früher starten heißt überall in Europa mehr Zuschauer erreichen. Auch mehr Familien 😉

Last edited 1 Jahr zuvor by Marko mSuF
Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Nee, aber allein mit Blick auf Länder wie Aserbaidschan, Armenien und Georgien ist es schon irgendwie etwas panne, dass man sich immer noch nach dem UK richtet.

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor
Reply to  Der Thoddy

Also diese „Sexualisierung“, wenn ich es mal so nennen darf, beim ESC nervt mich auch, aber eher in dieser Hinsicht, dass man mit dem in den letzten Jahren aufkommenen (knappen) Kleidungsstil Punkte einsammeln möchte in dem die Zuschauer mehr auf das Outfit schauen und weniger auf den Song hören. Sehr beliebt bei weiblichen Acts sind ja aktuell Outfits in der Schnittform eines Bade- bzw. Gymnastikanzugs. Wie viele Acts (Semis miteinberechnet) hatten so etwas in den letzten zwei Jahren? Schon einige! Aber wenn jeder dies macht, dann wird das halt dann auch irgendwann langweilig und dies ist meine Hoffnung, dass so ein Outfit dann irgendwann kein Plus mehr ist. Hat ja dieses Jahr bei Österreich und UK schon nicht (mehr) geklappt.

Ob solche Outfits für eine Familienshow geeignet sind will ich nicht bewerten, denn dann wäre ja ein Schwimmbad auch nicht für Familien geeignet. Also dies sehe ich dann wiederum eher gelassen.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

Trickkleid und Windmaschine ziehen halt nicht mehr so. 😛 Deshalb setzen einige noch mal eins drauf. Aber letztendlich war es beim ESC schon in den 90ern so, dass Teilnehmer*innen mit (fehlender) Kleidung und einer gewissen Sexualisierung punkten wollte. Halt nicht ganz so drastisch und „pornografisch“ wie zuletzt. 😉

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

Das mit dem Schwimmbad-Vergleich ist lustig. 😀

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Jahr zuvor
Reply to  Der Thoddy

Äh, niemand ist gezwungen sich als queer zu outen, um nicht als Außenseiter zu gelten. Was ist das für ein Humbug.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Der Thoddy

Du bist schon in die richtige Richtung ausgeschwiffen.

Für mich ist es seit ein paar Jahren auch keine reine Familienshow mehr, heuer hätte ich mich als 10jähriger nicht mehr allein vor den ESC-Fernseher getraut. Du hast das gut beschrieben, auch wenn mir ja auch nicht klar ist, ob das jetzt einfach so eine „Revolution“ sein soll: alles ist erlaubt, egal ob es dem nächsten in den Augen und Ohren schmerzt. Ach, ich weiß auch nicht.
Aber solche merkwürdigen Initiativen brauchts eh nicht.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Es ist ja offensichtlich, dass die 3 hauptsächlich auf Sex sells gehenden Shows die von stimmlichen Totalausfällen Performer wurden. Irgendwie mussten sie ja ablenken, zumal die Lieder auch alle schwach waren.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Was den Aspekt der Familienunterhaltung betrifft, sehe ich das sehr gelassen: Wenn ein (tatsächliches) Kind Olly Alexanders Performance sieht, wird es sich wohl nichts Unanständiges dabei denken. Und wenn ein älteres Kind die Performance sieht und dabei eben jene Assoziationen hat, die man wohl beabsichtigte, ist es auch egal – dieses Wissen (nenn ich’s jetzt mal) wurde dann ja schließlich offensichtlich auch nicht erst durch den ESC vermittelt.

Ist jetzt auch nicht so, dass ich selbst prüde wäre, weil ich mich so gerne über diese Übersexualisierung aufrege. Ich find’s nur einfach extrem billig. Meinetwegen dürfte z. B. Zypern ruhig auch mal wieder eine volljährige Sängerin schicken, die, man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben, eventuell sogar gut singen kann.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Ich empfand ja den Beitrag aus Irland eigentlich am Verstörendsten aus „Kinderaugen“. Ich selbst war auch eher nicht begeistert und verschreckt.

Und der Finne mit seiner merkwürdigen „ich-mach-mit-meinem-Bürzel-den-Wilson-aus-hör-mal-wer-da-hämmert“ … nun, ja familientauglich war das nicht. Bei Olly hätte ich als Kind eher gedacht, warum die die Dusche für so eine wichtige Show nicht wenigstens sauber gemacht haben.
Und Nebulossa hätte ich gar nicht verstanden.

Aber es ist zu dem Thema hier schon von vielen alles besser beschrieben, was ich eigentlich auch sagen möchte.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Ja, da gehe ich sogar mit. Bei Lordi fand ich Peter Urbans Kommentar damals noch etwas albern, denn um für irgendwen furchteinflößend zu sein, sahen deren Markierungen dann ja doch deutlich zu künstlich aus.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor

Pahaha, wie narzisstisch kann man denn bitte sein, dass man verlangt, die meistgesehene TV-Sendung des Landes möge abgesetzt werden, weil sie einem selbst nicht passt? Und so jemanden wählen offenbar Manche ins Parlament? Wahnsinn.

Davon abgesehen … „Homo-, Pan- und Asexuelle“, was für eine tolle Aufzählung! Oder in einfacher Sprache aus Sicht des Politikers übersetzt: „Alles, was von mir abweicht, ist bäh, und gehört eingeknastet.“

Spannend auch die Frage, welche Teilnehmer des diesjährigen ESC sich denn wohl „promiskuitiv“ verhalten haben sollen. Mir fallen da beim besten Willen nur die Choreo von Olly Alexander und vielleicht noch der Text von Nebulossa ein – bei seeehr, seeehr, seeehr großzügiger Auslegung.
Vielleicht sollte der Initiator der lettischen Petition den ESC dann einfach nicht gucken, wenn er es nicht verkraftet? Sich eventuell stattdessen ethisch und moralisch erhabeneren Dingen zuwenden, wie z. B. der Kirche?
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Incest_in_the_Bible

Last edited 1 Jahr zuvor by Nils
ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Vor allem bei Litauen ist das hochgradig heuchlerisch, dieser Politiker wurde nämlich während Corona bei einem Livestream ertappt wie ein halbnackter Typ bei ihm zu Hause war. Da scheint wohl jemand ne Schrankschwester zu sein.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

LOL. Erinnert mich an diesen Europaparlamentarier von Fidesz, der bei einer Razzia in einem Schwulenclub erwischt wurde, wie über das Fenster fliehen wollte.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Ach ja, der Fenstersturz von Budapest. 😉

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
1 Jahr zuvor

Mein erster Gedanke war ja das russische Trolle versuchen den ESC kaputt zu machen. Bin nur froh das die Sender den ESC wollen und nicht eingeknickt sind egal von wem sowas kommt.

Frank B.
Frank B.
1 Jahr zuvor

Zum Glück sind das Außenseiter-Meinungen aus Ländern mit einer erkennbaren ESC-Begeisterung.

In anderen Ländern (Ungarn, Türkei, etc.) haben diese Aussagen ja schon andere Ergebnisse mit sich gebracht.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor

Ach, ein paar Trollchen sind bestimmt darunter. Aber ich denke, die nutzen ihre Energie derzeit für „größere“ Ziele. Leider erfolgreich. :/

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor

Gute Nachrichten! Häufen sich heute aber. Anscheinend wird Julian Assange nun auch endlich frei gelassen. Er muss sich zwar Symbolisch schuldig erklären mit seiner aufdeckung von kriegsverbrechen hochverrat begangen zu haben aber die strafe beträgt 5 Jahre (zufällig genau die zeit welche er unrechtmäßig inhaftiert war. Und ist damit schon verbüßt.)

Last edited 1 Jahr zuvor by katzen1fan
Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Über das unrechtmäßig kann man diskutieren. Und das Abkommen zeigt letztlich nur seine eigene Verblendung, hätte er sich sofort seinen Gerichtsverfahren gestellt, hätte er nicht zehn Jahre seines Lebens verschenkt. Ich vermute ihm ist klar, dass die Kompromissbereitschaft der US-Regierung bei einem Trump-Sieg wieder Null ist.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Die CIA hat schon Leute verschwinden lassen. Bei alle den Stress mit Russland vergessen viele das die USA bei Geheimdienstfragen nur minimal besser ist.
Also nein hätte er sich nach der USA ausliefern lassen wäre er wahrscheinlich nie mehr freigekommen dafür Kriegsverbrechen aufgedeckt zu haben.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Über so einen Unsinn dieser Initiator:innen kann ich nur den Kopf schütteln, gut, dass die Sender sich dem nicht anschließen… mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Sofareporter
Mitglied
Sofareporter
1 Jahr zuvor

Der Ton in Europa ist härter geworden. Leider.

byJannik
byJannik
1 Jahr zuvor
Reply to  Sofareporter

Zum Glück denken die meisten Sender sich aktuell noch „our audience ratings
just love Eurovision too much“
comment image

Last edited 1 Jahr zuvor by byJannik
Tim S.
Tim S.
1 Jahr zuvor

Also gibt da in den Ländern noch überraschend viel konservative Leute muss ich sagen. Und nur wegen Bambie Thug ist der ESC nicht gleich „satanistisch“.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Tim S.

Dazu brauchst du nicht mal in andere Länder zu schauen. Ich hab sie hier in Bayern vor der Haustüre.

Tim S.
Tim S.
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Ja ich weiß, komm auch aus Bayern.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Jahr zuvor
Reply to  Tim S.

Also die Christenbubble, die vor Bambie Angst bekommt, hat mich sehr amüsiert auf Twitter.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

Der litauische Politiker bezeichnet den ESC als „LGBTQIA+-Propaganda“???
Sag mal, geht’s noch!?! 🤮 Ganz davon zu schweigen, dass Silvester Belt als litauischer Vertreter 2024 offen bisexuell ist…
Soll er sich den ESC doch einfach nicht anschauen und denen, die sich am Event erfreuen, nicht durch seine ultrakonservative Haltung den Spaß verderben.

Last edited 1 Jahr zuvor by Jofan
bisschenfrieden
bisschenfrieden
1 Jahr zuvor

Wenn in Deutschland die AfD die Regierung stellt, in Österreich die FPÖ und in der Schweiz die Volkspartei, wenn es dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk nach slowakischem Vorbild an den Kragen geht, dann ist das Szenario plötzlich ganz nah. Mir graut davor.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor

Ja, es ist erschreckend.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor

Der feine Herr Grazulis…

Upsi. -> On 2 December 2020, requested to turn on his camera during a long-distance meeting of the Seimas Culture Committee, Gražulis appeared with a half-naked man on screen. He gave contradictory explanations, first claiming that it was his son, then a TV presenter and journalist, which raised rumors about his possible homosexuality.

Upsi 2 -> In 2018, the LNK TV program KK2 revealed that Gražulis had a child outside of marriage with 20-years younger Birutė Navickaitė. In spite of his strong open anti-abortion position and demands to criminalize it in Lithuania, he had insisted Navickaitė to make an abortion.

Da sind wir jetzt aber alle ganz überrascht. Dass der Typ außerdem natürlich mehrfach vorbestraft ist und 2017 eine Frau mit Kleinkind angefahren hat, um danach Fahrerflucht zu begehen – in Deutschland wäre er sicherlich stolzes Mitglied der Putinpartei AfD.

Micha
Micha
1 Jahr zuvor

Bloß nicht einknicken vor dem doppelmoraligen Grazulis und weiteren homophoben Politikern, die ihre wahre Seite in Darkrooms oder sonst wo ausleben.
Ich möchte nicht unterscheiden zwischen den „guten und anrüchigen Schwulen“.
Wahrscheinlich brauchen es die Gesellschaften volle Breitseite!
Also noch offensichtlichere Acts wie es Spanien und Großbritannien in diesem ESC Jahr schon geboten haben.
Diese elendigen Diskussionen und Rechtfertigungen hören niemals auf.
Aber Anbiederung wäre das Letzte!

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Prima, dass sich die Entscheider der baltischen Rundfunkanstalten über diese dusseligen Nischenboykottierer hinweg setzt: Lettland und Litauen, ich brauche euch beim ESC.

Für die lettische Bürgerinitiative mit ihrem Faible für Sportidole, gibt es doch beim ESC extra viele Nummern mit Tanzunterbrechungen.

Und dass dem litauischen EU-Parlamentarier heuer beim ESC seine homophobe Galle übergelaufen ist, kann ich nachvollziehen. Künstlerisch und ästhetisch hatte ich da auch einiges zu bemängeln, aber völlig unabhängig von seiner so genannten „Parade“. Soll er sich doch im litauischen VE dem Votum mit einem eigenen Beitrag stellen. Dann kann er dem Regenbogen noch eine dunkle Farbe beifügen.
Ansonsten wieder ab unter ihren Stein, Herr Grazulis.

Last edited 1 Jahr zuvor by undeuxtrois
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Liebe Grüße aus Orebić …

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Liebe Grüße nach Ludwigsburg

Last edited 1 Jahr zuvor by Matty
Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Ich habe nur noch 3 Pins zum Abstecken auf der Karte, brauche ich Nachschub?

JoBi
JoBi
1 Jahr zuvor

Ich freue mich das LRT und LTV entschieden haben am ESC weiter teilnehmen zu wollen. Ich mag auch diese weltoffene, bunte Veranstaltung, in dem europäische Länder sich bei der Musik vereinen und ihre Kultur, egal ob traditionell oder modern, zeigen.

ESCFrank
ESCFrank
1 Jahr zuvor

Ach fuck…dieses ganze erzkonservative, nationalistische Pack soll einfach mal die Fr… halten.
Die Klotzköpfe müssen sich das ja nicht anschauen, stattdessen können sie Bibel lesen im Keller oder ganz früh schlafen gehen, dann kommen sie nicht auf blöde Gedanken.

Was den ESC angeht, der folgt halt irgendwie dem Zeitgeist. Möglichst visuell auffallend, schnelle Schnitte und Kamerafahrten. Ob man das mag, ist vermutlich eine Frage des Geschmacks und/oder des Alters.
Ich persönlich fand in diesem Jahr Finnland, Spanien und Irland optisch grenzwertig.
Nemo’s Outfit war speziell aber seine Leistung war zweifellos erstklassig.