Neue Flaggenregelung beim ESC 2025: Mehr Freiheit für das Publikum, mehr Einschränkungen für die Künstler

Bild: EBU / Sarah Louise Bennett

Beim Eurovision Song Contest 2025, der in der übernächsten Woche in Basel ausgetragen wird, sorgt eine neue Regelung rund um das Zeigen von Flaggen für Diskussionen. Hierbei geht es vor allem um die unterschiedliche Behandlung von Publikum bzw. Künstler*innen. Letztere dürfen nur noch die Flagge ihres Heimatlandes zeigen. Damit würde eine Aktion wie die von Nemo im letzten Jahr bei der Flaggenparade in Malmö, bei der Nemo die Non-Binary-Fahne trug, von der EBU sanktioniert werden. 

Nachdem es im Vorjahr scharfe Kritik an der strikten Handhabung der Flaggenpolitik gegeben hatte – mehrere Fahnen, darunter auch die Regenbogenflagge, wurden aus den Hallen verbannt oder mussten abgegeben werden – zeigt sich die Europäische Rundfunkunion (EBU) in diesem Jahr zumindest gegenüber dem Publikum etwas großzügiger. In Basel dürfen Zuschauer*innen im Saal wieder eine größere Auswahl an Fahnen mitbringen. Neben den Nationalflaggen sind offenbar auch Symbolfahnen wie die Pride-Flagge, die Nonbinary-Flagge oder die Europa-Flagge geduldet – solange sie keine politischen Botschaften oder Hasssymbole enthalten. Das gilt auch für die Fahne Palästinas.

Für die Künstler*innen auf der Bühne gelten dagegen strengere Vorgaben. Während in früheren Jahren einige Acts auf der Bühne bewusst ein Zeichen für Vielfalt oder politische Anliegen setzten, etwa durch das Zeigen einer Regenbogenflagge (Foto unten: Marco Mengoni bei der Flaggenparade des ESC 2023) oder eine Botschaft auf Kleidung oder Requisiten, will die EBU dies 2025 in Basel klar unterbinden. Demnach sollen auf der Bühne nur die offiziellen Nationalflaggen der teilnehmenden Länder zugelassen sein. Selbst neutrale oder symbolische Fahnen wie die Regenbogenflagge sind laut Medienberichten nicht erlaubt. Die Fahnen sollen offenbar vom Schweizer TV-Sender gestellt werden

Foto: Instagram @mengonimarcoofficial

Diese Regel sorgt nun für deutliche Kritik. Besonders laut wird sie aus den Niederlanden. Der dortige ESC-Sender AVROTROS hat die EBU offiziell aufgefordert, ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken. In einem öffentlichen Statement bezeichnete der Sender die Einschränkung als „nicht im Einklang mit den Werten des Eurovision Song Contest“ und forderte mehr Raum für künstlerische und persönliche Ausdrucksformen. Die Regenbogenflagge sei ein Symbol für Inklusion, Akzeptanz und Vielfalt – Werte, die der ESC seit Jahrzehnten vertrete.

In sozialen Medien und Fankreisen stößt die neue Regelung ebenfalls auf Unverständnis. Viele argumentieren, dass gerade beim Eurovision Song Contest, der traditionell als besonders LGBTQ+-freundlich gilt, das Zeigen der Pride-Flagge selbstverständlich sein sollte – sowohl im Publikum als auch auf der Bühne. Manche befürchten, der Wettbewerb könne durch solch ein Verbot seine Glaubwürdigkeit verlieren.

Die EBU selbst hat sich bisher nur allgemein zu den Regeln geäußert. Man wolle ein unpolitisches Umfeld schaffen, das die Musik in den Mittelpunkt stellt. Wie konsequent die neuen Regeln durchgesetzt werden und wie rigide sie sind, ist aktuell offen. Es bleibt abzuwarten, ob nicht einzelne Acts die Grenzen austesten werden. 



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111 Comments
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Momo
Momo
11 Monate zuvor

Na mal sehen ob wieder jemand die Fingernägel lackiert oder sich etwas anderes einfallen lässt.

J. Freizeit
J. Freizeit
11 Monate zuvor
Reply to  Momo

Gab es denn dieses Jahr von den Teilnehmern da schon irgendwas? Ich glaube nach letztem Jahr sind viele sich bewusst welches Land da mit auf der Bühne steht. Ob es ihnen gefällt oder nicht. Und dann wird man sich dazu auch nicht äußern, egal ob man für Frieden aller Seiten ist oder nicht.

Last edited 11 Monate zuvor by J. Freizeit
Jared
Jared
11 Monate zuvor
Reply to  J. Freizeit

Gabry Ponte meinte jedenfalls das sein Lieblings Beitrag dieses Jahr aus Israel kommt.

Momo
Momo
11 Monate zuvor
Reply to  J. Freizeit

Nicht, dass ich wüsste. Aber iolandas Fingernägel kamen letztes Jahr ja auch sehr überraschend in letzter Sekunde. Deshalb kann das natürlich trotzdem noch passieren.

Malge1985
Malge1985
11 Monate zuvor

Also denkt dran liebe Künstler (m/w/d/B) auch KEINE ALKOHOLFAHNEN! 🤓🤓🤓🫣🫣🫣

So schnell schluckundweg

Last edited 11 Monate zuvor by Malge1985
Timo1986
Timo1986
11 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Hi hi hi. 😀

Momo
Momo
11 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Lass mich raten, das B steht für Betrunkene? 😂

Malge1985
Malge1985
11 Monate zuvor
Reply to  Momo

👍😀

Alki Bernd
Alki Bernd
11 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Oh Gott was soll ich denn machen 😉

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
11 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Jetzt mal ernsthaft: Gab’s das schon? Einen betrunkenen ESC Artist im Finale?

J. Freizeit
J. Freizeit
11 Monate zuvor

Eigentlich müssten die Künstler mit 2 Flaggen auftreten: Der Landesflagge und einer auf der das Logo des teilnehmenden Senders zusehen ist. Ist doch schließlich ein Wettbewerb zwischen den Sendern. 😛
Nein, aber ernsthaft: Eigentlich verstehe ich die Kritik tatsächlich nicht, auch wenn ich damit vielleicht die Minderheit bin. Normalerweise laufen die Künstler nur bei der Flag Parade kurz mit den Flaggen rein und haben dann höchstens noch im Green Room welche an ihren Plätzen, solange, dass Publikum aber weiterhin queere Flaggen usw. mitbringen darf und man diese dann auch im Fernsehen zu sehen bekommt ist das für mich vollkommen okay.

Marko +++
Marko +++
11 Monate zuvor
Reply to  J. Freizeit

Im Grünen Zimmer sind dieses Jahr nur Landesflaggen erlaubt.

Fatima Mona
Fatima Mona
11 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Ich bin dieses Jahr in der Halle und werde versuchen mit einer Israel Flagge und mit einer Palästina Flagge durchzukommen. Bin gespannt ob das klappt.

Nils
Nils
11 Monate zuvor
Reply to  Fatima Mona

Solange du während der Show besser als Madonna singst 😛

Marko +++
Marko +++
11 Monate zuvor
Reply to  Fatima Mona

Tut mir Leid. Nur eine Flagge pro Person ist erlaubt und dieser Flagge darf höchstens 100 x 70 cm groß sein.
Quelle: https://www.reddit.com/r/eurovision/comments/1kdqz2q/list_of_prohibited_items_this_year/#lightbox

Marko +++
Marko +++
11 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Und vor 4 Tagen als Kommentar eingetragen:

Zwei öffentliche Berichte darüber kombiniert und übersetzt:

Avrotros wird gegen die Entscheidung der Europäischen Rundfunkunion (EBU) Berufung einlegen, den Teilnehmern des Eurovision Song Contests das Zeigen von Pride-Flaggen in „offiziellen Bereichen“ zu verbieten.

Dies sei das Ergebnis der Diskussion zwischen der LGBT-Interessengruppe COC und Avrotros, berichteten sie gegenüber Nachrichtenagentur ANP. Die Organisationen sind sich einig, dass eine Pride-Flagge kein politisches Statement ist.

Nach den neuen Regeln dürfen die Teilnehmer des Eurovision Song Contest in diesem Jahr nur die Flagge des Landes tragen, das sie vertreten.

Diese Regelung gilt unter anderem auf der Bühne und im Green Room, wo die Teilnehmer die Ergebnisse des Gesangswettbewerbs abwarten und sehen.
Avrotros möchte, dass Pride-Flaggen nicht unter die Flaggenpolitik fallen und bringt das Thema bei der EBU zur Sprache.

„Wir würden gerne sehen, ob wir etwas in Bewegung bringen können. Wir hoffen, dass die EBU dafür offen ist“, sagte der Sprecher. Avrotros sagt, dass das Flaggenverbot nicht nur für Pride-Flaggen gilt.

Das COC bezeichnete das Gespräch als „angenehm und konstruktiv“ und mit einem „angenehmen Ergebnis“.

„Gerade in dieser Zeit, in der die Menschenrechte der LGBTI+-Community unter Druck stehen, ist es kein gutes Signal, diese Flaggen beim Eurovision Song Contest zu verbieten“, sagte der COC.

Zuvor hatte AVROTROS erklärt, dass es die Entscheidung der EBU unterstütze, alle Flaggen außer denen des Landes zu verbieten, das der Teilnehmer vertritt.
Das Gespräch mit dem COC sei allerdings nicht der Grund dafür, dass man nun Einspruch einlege, heißt es vom Sender.

„Wir haben bereits zuvor zum Ausdruck gebracht, dass wir das Verbot der Flaggen aus der Regenbogen-Community bedauern“, sagte Avrotros.

Timo1986
Timo1986
11 Monate zuvor

Dieses Jahr sind ohnehin nur die Flagge aus Österreich bzw. eine Flagge mit dem Wiener oder Grazer Stadtwappen entscheidend. 😀

Jofan
Jofan
11 Monate zuvor

Avrotos macht auf mich mehr und mehr den Eindruck, streisüchtig zu sein. 🙄
Finde die neue Flaggen-Politik in Basel sehr gut, auch im Vergleich zu den Regeln in Malmö. Im Grunde genommen ist die Freiheit, jede Flagge zu schwenken, ja größer als in Malmö – mit Ausnahme der Flaggenparade. Da die Acts im Finale ja ihr Land vertreten, finde ich es okay, den Acts nur noch die Landesflagge zu erlauben, damit die Zuschauer sie zuordnen können.
Ich halte von dem ganzen Flaggen-Thema sowieso nichts, aber so wie es jetzt geregelt ist, erscheint es mir sinnvoll zu sein.

Jofan
Jofan
11 Monate zuvor
Reply to  Jofan

Um das vielleicht nochmal klarzustellen: Ich finde, dass Pride- und Diversity-Fahnen bei der Flag Parade auf jeden Fall erlaubt sein sollten, weil sie absolut unpolitisch sind. Aber dennoch ist die Argumentationslinie der EBU stringent und klar (nur Landesflaggen) und dann kann ich das auch akzeptieren.

Am Ende sind es sowieso nur wenige Minuten des Finals, die der Gelegenheitszuschauer vielleicht gar nicht mitbekommt, weil der Käseigel (den wir alle ja immer zum Grand Prix essen 🤡) noch vorbereitet werden muss. 😉

Momo
Momo
11 Monate zuvor
Reply to  Jofan

Hihi, der Käseigel. Wir machen tatsächlich immer landestypisches Essen. Dieses Jahr wird es wohl Käsefondue. Quasi ein geschmolzener Igel. 😂

undeuxtrois
undeuxtrois
11 Monate zuvor
Reply to  Momo

Ich gönne mir eine Toblerone!

Malge1985
Malge1985
11 Monate zuvor
Reply to  Jofan

Ich nehme lieber den Katjesigel. 🥳

Alki Bernd
Alki Bernd
11 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Ich muss ja beim Geruch erhitzten Käses schwallartig kotzen, was mir neulich in einem Berner Restaurant zum Verhängnis wurde. Käseigel gehen glücklicherweise

Anmey
Anmey
11 Monate zuvor

Völlig bekloppt, diese Fahnenregelung, da hat sogar das sonst so irrlichternde AVROTROS mal recht. Abgesehen von den Pride-Flaggen hat ja Sissal aus Dänemark zurecht darauf hingewiesen, dass man ihr hier als Faröerin das Mitführen ihrer Landesflagge untersagt. Solidaritätsbekundungen mit der ukrainischen Flagge wie 2022 oder 2023 wären mit dieser Regelung auch untersagt. Ich verstehe wirklich nicht, was die EBU sich dabei gedacht hat, zumal es da jetzt auch absolut keinen Anlass für gab.

Last edited 11 Monate zuvor by Anmey
Marko +++
Marko +++
11 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Aus eigene Erfahrung: Avrotros ist alles andere als eigen irrlichtenden Auftraggeber. 😇

Ronja
Ronja
11 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Auch die Aborginie Flagge bei Australien wäre mit der neuen Regelung nicht mehr erlaubt.

undeuxtrois
undeuxtrois
11 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Sie können ja mehrere kleine Flaggen zu einem Quilt zusammennähen.

Oder Sissal trägt die färingischen Landesfarben als Kleidungsstück?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
11 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Das ist mMn eine klassische Überreaktion, weil man Angst davor hatte, dass die palästinensische Flagge auftaucht … Jetzt hat man das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Es ist ein Dilemma.

Natürlich sollten die Flaggen der Färöer, von Madeira etc. erlaubt sein.

xCCx
xCCx
11 Monate zuvor

Bei der Flaggenparade? Wieso? Es treten Gesamt-Dänemark, Gesamt-Portugal etc. an. Formal betrachtet Rundfunkanstalten, welche die entsprechenden Nationalstaaten repräsentieren.

Alki Bernd
Alki Bernd
11 Monate zuvor
Reply to  xCCx

Gehören Faröer und Grönland nicht mittlerweile zur USA?

Heike
Heike
11 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Tritt sie für das ganze Land oder nur für die Inseln an? Richtig! Emmy läuft dann am besten mit der norwegischen Flagge ein, KAJ mit der Finnischen und Abor&Tyna mit der Österreichischen…

AlexESC
AlexESC
11 Monate zuvor

Also ich bin für die EBU-Regelung und hoffe, dass die EBU hier wegen AVROTROS nicht nachgibt, denn der ESC soll ein „politisch neutraler“ Songwettbewerb sein und mit dem Zeigen von Symbolflaggen wäre bzw. ist diese politische Neutralität eben nicht gegeben. Ich meine, wenn man Symbolflaggen bei den Acts zulässt, dann sollte/müsste dies aber auch für alle, nicht verbotenen, Flaggen bzw. Symbole gelten. Also nicht nur für Geschlechtsidentitäten, sondern es gibt vielleicht auch Personen die ein Bedürfnis haben etwas anderes mit Smybolen zu zeigen. Ich nehme als Beispiel hier jetzt mal eine „Autistic Pride Flag“.

Also man bzw. die EBU/ESC-Sender und die Fans sollten sich entscheiden, ob sie einen neutralen Songwettbewerb wollen oder einen politischen. Ich wäre aktuell ein Fan von ersterem, da man letztes Jahr sehr gut gesehen hat, was passiert, wenn die Politik beim ESC und einigen ESC-Acts die Oberhand gewinnt.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
11 Monate zuvor

Das ganze Thema mit Flagge einlaufen geht mir langsam auf den Sack. Die ganze Bühne ist voll mit Bildschirmen, warum blendet man nicht die Nationalflagge des Landes ein und lässt die Künstler nur einlaufen?

Alternativ vielleicht eine beliebige kleine eigene Flagge aber in der Größe beschränkt?

Marko +++
Marko +++
11 Monate zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Ich bin dafür. Käse- oder Zahnstocherflagge reicht.

Nils
Nils
11 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Vielleicht stünde mit einer Zahnstocherflagge auch einer Teilnahme Grossstadtgeflüsters nichts mehr im Wege 🤔🤞

Rainer Knuth
Rainer Knuth
11 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Nicht aber das dann jemand mit seinem 2m Zahnstocher ankommt an dem eine Flagge hängt 🤣

Hieronymus
Hieronymus
11 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

🤣🤣🤣👍👍👍

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
11 Monate zuvor

🏴‍☠️
beschte

Mareike Kaa
Mareike Kaa
11 Monate zuvor

Das erinnert mich: Ich muss mal Black Sails weiterkucken.

funtasticc
Mitglied
funtasticc
11 Monate zuvor

Seit wann gibt es die Flaggenparade eigentlich? Früher gab es die nicht und kann von mir aus auch wieder ganz gestrichen werden… das verkürzt auch die Sendezeit oder kann mit was Sinnvollem gefüllt werden.
Für die Fans vor Ort ist das nochmal was anderes. Da will ich Flaggen sehen!

RichardESC1997
RichardESC1997
11 Monate zuvor
Reply to  funtasticc

Seit 2013 gibt es die Flaggenparade.

xCCx
xCCx
11 Monate zuvor
Reply to  funtasticc

Ditto!

undeuxtrois
undeuxtrois
11 Monate zuvor
Reply to  xCCx

Beth?

Matty
Matty
11 Monate zuvor

Hätte die EBU die Flaggenverordnung nicht erlassen, dann hätte Sissal, die dieses Jahr Dänemark beim ESC vertritt, neben der dänischen auch die Flagge der Färöer, die in diesem Jahr ebenfalls den ESC live übertragen, im Schepptau gehabt:

https://eurovoix.com/2025/05/03/faroe-islands-kvf-broadcasting-eurovision-2025/

Die Flagge der Färöer sieht man im offiziellen Musikvideo von VÆB zu ihrem Song RÓA.

Matty
Matty
11 Monate zuvor

ADONXS, der dieses Jahr Tschechien beim ESC vertritt, hat eine Coverversion des Songs „Doomsday Blue“ von Bambie Thug veröffentlicht:

ag9
ag9
11 Monate zuvor
Reply to  Matty

Überraschend anders und toll gesungen.

RichardESC1997
RichardESC1997
11 Monate zuvor

Mir persönlich kommt es so vor, dass die EBU damit „auch‘ versucht, ein eher konservatives Publikum anzusprechen.

Legolars
Legolars
11 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Das muss nicht schlechtes sein, man will natürlich möglichst viele Zuschauer ansprechen. Aber der ESC sollte auch seine Queerheit absolut nicht verlieren und ich glaube, dass die EBU vor allem darauf bedacht ist, dass die Künstler keine politischen Statements abgeben, mit denen die EBU dann in Verbindung gebracht werden kann.

Last edited 11 Monate zuvor by Legolars
RichardESC1997
RichardESC1997
11 Monate zuvor
Reply to  Legolars

Finde ich persönlich auch nicht schlecht. Wer weiß, vielleicht schafft der ESC so, die Bevölkerung wieder mehr zusammen zubringen.

Steffi*
Steffi*
11 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Ja, das wirkt wie absolute Neutralität, um bloß niemanden zu verärgern und alle mit ins Boot zu holen. Aber so fein korrektes Verhalten ist: ich finde die Regenbogenflagge gehört unbedingt zum ESC!

Es gibt leider genug Tendenzen in vielen Ländern, die in eine überkonservative Richtung gehen, um das mal vorsichtig auszudrücken. Und davor „zu kuschen“ finde ich persönlich falsch. Die Regenbogenflagge ist nicht politisch, sondern steht auch dafür, dass wir alle eine Gemeinschaft sind!:-)

TSC70
TSC70
10 Monate zuvor
Reply to  Steffi*

Naja, leider ist die Regenbogenflagge ja inzwischen (wieder) politisch. Siehe AfD, CSU oder die immer weiter abdriftenden USA. 🙁
Aber dass die EBU auf den Zug aufspringt, finde ich sehr traurig.

Steffi*
Steffi*
10 Monate zuvor
Reply to  TSC70

Ja, das stimmt aus der Sicht natürlich leider. Aber genau: die EBU sollte sich davon eben nicht beeindrucken lassen und die Regenbogenflagge ganz unpolitisch sehen.
Auf das Elend mit dem ganzen rückschrittlichen Gedankengut sollte sie auf gar keinen Fall mit Verboten ( egal für wen / Publikum oder Küntler*innen ) reagieren.

Heike
Heike
11 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Konservativ? Weil man auf die scheiße wie im letzten Jahr keinen Bock mehr hat?

Legolars
Legolars
11 Monate zuvor

Cool, so kann man dieses Jahr hoffentlich auch ohne Buhrufe im Publikum ein Zeichen für Free Palestine setzen.

Last edited 11 Monate zuvor by Legolars
Matty
Matty
11 Monate zuvor
Reply to  Legolars

Nein, eben NICHT!

Legolars
Legolars
11 Monate zuvor
Reply to  Matty

Neben den Nationalflaggen sind offenbar auch Symbolfahnen wie die Pride-Flagge, die Nonbinary-Flagge oder die Europa-Flagge geduldet – solange sie keine politischen Botschaften oder Hasssymbole enthalten. Das gilt auch für die Fahne Palästinas.

Das mag dir vielleicht nicht passen, wenn du gegen die Freiheit Palästinas bist, aber so lange Israel in der aktuellen Lage hier öffentlich auftritt, muss auch mit Gegenraktionen gerechnet werden. 😉

Matty
Matty
11 Monate zuvor
Reply to  Legolars

Damit outest du dich indirekt als Antisemit.

Legolars
Legolars
11 Monate zuvor
Reply to  Matty

Mit dieser Aussage kann ich dich nicht ernst nehmen. Ich habe nichts gegen Juden, ich habe nicht mal was gegen die Existenz und die Teilnahme von Israel am ESC. Aber ich habe etwas gegen das Töten von unschuldigen Menschen, wie es Israel seit dem fürchterlichen Angriff der Hamas seit fast 2 Jahren praktiziert und bin der Meinung Israel und Palästina sollten in Frieden koexistieren können. Das Menschen wie du einfach Leuten unterstellen wollen, sie seien antisemitisch, weil sie sich für ein freies Palästina einsetzen, finde ich wirklich schade.

Last edited 11 Monate zuvor by Legolars
Feunik
Feunik
11 Monate zuvor
Reply to  Legolars

Und genau da haben wir es: „Aber ich habe etwas gegen das Töten von unschuldigen Menschen, wie es Israel seit dem fürchterlichen Angriff der Hamas seit fast 2 Jahren praktiziert […]“

Wenn du etwas gegen das Töten von unschuldigen Menschen hast, dann pack deine Palästina-Flagge weg. Diese Flagge steht nun mal in Verbindung mit den teilweise antisemitischen Palästina-Protesten in Deutschland, Europa und weltweit, auf denen antiisraelische und judenfeindliche Parolen gegrölt werden.

Die Hamas nutzt die palästinensische Bevölkerung als Schutzschild und lagert bspw. Waffen in Krankenhäuser oder Schulen. Sie beschlagnahmt gewaltsam humanitäre Güter wie Nahrung oder Benzin. Sie hält bis heute zivile israelische Geiseln in ihren Tunnelsystemen, in denen sie getötet und vergewaltigt werden, gefangen.

Israel setzt alles daran, diese Terrororganisation, dessen Ziel es ist, alle jüdischen Mitmenschen weltweit zu ermorden, zu zerstören. Leider kommen dabei auch Palästinenser um. Die IDF versucht dies aber zu minimieren; durch Abwurf von Flugblättern mit Evakuierungshinweisen, durch „Roof Knocking“ und die Schaffung von Evakuierungskorridore. Durch den Einsatz von Präzisionswaffen oder dem Abbruch von Angriffen bei Gefährdung von Zivilisten.

Wenn du also etwas gegen das Töten von unschuldigen Menschen hast, dann sei gegen die Hamas und hör mit dieser widerlichen Täter-Opfer-Umkehr auf. Die Hamas setzt zivile Opfer gezielt propagandistisch ein, um internationale Sympathie zu gewinnen und Hass auf Israel zu schüren.

J. Freizeit
J. Freizeit
11 Monate zuvor
Reply to  Matty

Geht’s noch? Wie kann man das so verharmlosen?

Marko +++
Marko +++
11 Monate zuvor
Reply to  Matty

Duden.de: an­ti­se­mi­tisch = feindlich gegenüber den Juden [eingestellt], gegen das Judentum gerichte.

Falsches Wort, Matty.

TSC70
TSC70
10 Monate zuvor
Reply to  Matty

Matty, lass es sein. Hieronymus und Du habt einfach keine Ahnung von Antisemitismus. Und immer wieder der gleichen Mist schreiben, macht es nicht wahr!

Last edited 10 Monate zuvor by TSC70
Jana Manger
Jana Manger
11 Monate zuvor
Reply to  Legolars

Und die „Gegenreaktionen“ sind auch berechtigt. Die Kriegspolitik Israels ist immer noch ein Thema, welches viele viel zu unbesorgt sehen. Ich verstehe, dass es auch ein kompliziertes Thema ist, gerade weil Antisemitismus mit echter Kritik vermengt wird, aber man sollte auch nicht vergessen, dass hier Menschen und Kinder sterben.

Alki Bernd
Alki Bernd
11 Monate zuvor
Reply to  Jana Manger

Weil Hamas sie mutwillig opfert

xCCx
xCCx
11 Monate zuvor
Reply to  Legolars

Jaja, unsre Hardcore-AntiDs, wenn ihnen die Argumente ausgehen.🤭

Heike
Heike
11 Monate zuvor
Reply to  xCCx

Hdf x

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
10 Monate zuvor
Reply to  Legolars

Ich habe Israel immer verteidigt gegenüber Leuten, die höhere Ansprüche an dieses Land als an alle anderen stellen, nur um es dann leichter verurteilen oder gar sein Existenzrecht in Frage stellen zu können, und ich werde das auch weiter tun. Mir ist dabei die Gesellschaft solcher Menschen aber ziemlich unangenehm, denen das individuelle Leid vieler PalästinenserInnen (sozusagen als Kollateralschaden) ziemlich egal zu sein scheint bzw. welche andere, denen die Aktionen der israelischen Regierung mittlerweile oft zu weit gehen, als Antisemiten bezeichnen und die auch sonst hier herumpöbeln.

Es macht Hoffnung, dass inzwischen auch aus der palästinensischen ZIvilbevölkerung Proteste gegen die Hamas kommen, wozu gewiss viel Mut gehört; in Israel wird ja schon lange immer wieder gegen die Regierung protestiert.

Last edited 10 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
11 Monate zuvor

„Ich Troje“ wussten schon, warum sie 2003 seinerzeit sangen: „Keine Grenzen, keine Fahnen
Von dort oben ist die Welt einfach nur schön…“

Hieronymus
Hieronymus
11 Monate zuvor

👏🏽👏🏽👏🏽

cars10
cars10
11 Monate zuvor

Sehr gute Entscheidung.
Der Fokus liegt auf den Liedern, die das entsprechende Land repräsentieren, und nicht auf der Befindlichkeit des Präsentanten des Landes.

Daher ein klares „Ja“ zu den Länderflaggen bei den einzelnen Startern. Das Publikum kann gerne hochhalten was es will, so absurd es auch sein mag.

Bei Lord of the Lost habe ich mich damals geschämt, daß diese Band für wen eigentlich antrat. Und Nemo im letzten Jahr war in jeder Hinsicht unterirdisch, da war das Hochhalten der Flagge, die ihm den Sieg wohl geschenkt hat, eher der letzte Atemzug der Zurschaustellung seiner eigenen Befindlichkeit.

Der ESC will wieder Musik sein.
Gut so.

3, 2, 1 – und los. Haut drauf.

Last edited 11 Monate zuvor by cars10
Hieronymus
Hieronymus
11 Monate zuvor
Reply to  cars10

Ich sehe das Wort für Wort zu 100% wie du 🤷🏼‍♂️

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
11 Monate zuvor
Reply to  Hieronymus

Ich auch

bertibln
bertibln
11 Monate zuvor
Reply to  cars10

Absolute Zustimmung!

Alki Bernd
Alki Bernd
11 Monate zuvor
Reply to  cars10

Auf die „Musik“ beim ESC warten wir aber auch in diesem Jahr bei fast allen Beiträgen vergeblich 😉

togravus ceterum
Mitglied
10 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

EHAPLHC … Eurovision Hopping Around, Posing and Looking Hot Contest …

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
10 Monate zuvor
Reply to  cars10

„Der ESC will wieder Musik sein.“

Deswegen Flaggenparade abschaffen. Oder eine Parade ganz ohne Flaggen.

Hedwig
Hedwig
10 Monate zuvor
Reply to  cars10

Hast du dann auch Morddrohungen an die Lord of the Lost-Management-Adresse verschickt, weil in Deutschland laut der Fans einer blauen gesichert rechtsextremen Partei die Todesstrafe auf Nicht-Schwenken der Flagge steht?

Feunik
Feunik
11 Monate zuvor

„[…] solange sie keine politischen Botschaften oder Hasssymbole enthalten. Das gilt auch für die Fahne Palästinas.“

Der Eurovision Song Contest wurde im vergangenen Jahr von offenem Antisemitismus und Israel-Hass überschattet. Es ist für mich unverständlich, dass einerseits politische Botschaften untersagt sind, andererseits jedoch die Flagge eines nicht existenten Staates zugelassen wird. Das ist eine Flagge, die auf zahlreichen antisemitischen Demonstrationen in Deutschland, Europa und weltweit zu sehen ist und dabei in unmittelbarem Zusammenhang mit judenfeindlichen Parolen steht.

Dass die EBU diese Regelung nun aufweicht, ist enttäuschend. Dass Antisemitismus in einer Community, die sich progressiv und inklusiv versteht, überhaupt Raum findet und durch solche Entscheidungen weiter Einzug erhält ist erschreckend. Ich bin tief enttäuscht und sprachlos.

AlexESC
AlexESC
11 Monate zuvor
Reply to  Feunik

Da hast du etwas falsch verstanden:
Politische Botschaften sind für die Acts untersagt. Die dürfen nach den neuesten Regeln nur die Flagge des Landes zeigen für welches sie teilnehmen. Das Publikum darf dagegen jede, in der Schweiz erlaubte, Flagge zeigen. Egal ob es sich hierbei um eine Länderflagge oder eine Symbolflagge handelt.

Heike
Heike
11 Monate zuvor
Reply to  Feunik

Demnächst dann auch mit der Flagge von Narnia und dem Taka Tuka Land

Feunik
Feunik
11 Monate zuvor
Reply to  Heike

Wenn die Palästina-Flagge mitgebracht werden darf, ist das der nächste logische Schritt.

Matty
Matty
11 Monate zuvor
Reply to  Feunik

Sie darf NICHT mitgebracht werden, da sie eine politische Botschaft ist!

roxy
roxy
11 Monate zuvor
Reply to  Matty

Das stimmt nicht. Die palästinensische Flagge darf mitgebracht werden. Im Prinzip gilt schweizerisches Recht. Das war den Veranstaltern wohl ein Anliegen.

Alki Bernd
Alki Bernd
11 Monate zuvor
Reply to  Feunik

Sorry, aber Palästina ist seit 1948 als Staat existent. Ansonsten gäbe es ja auch kein Existenzrecht Israels. Da Palästina aber nicht mitmacht, ist das Schwenken dieser Fahne jedoch in diesem Rahmen völlig sinnlos.

undeuxtrois
undeuxtrois
11 Monate zuvor

Tritt Eric Saade also nicht im Rahmenprogramm auf?

ag9
ag9
11 Monate zuvor

Also darf noch nicht mal im Greenroom eine Prideflagge gezeigt werden!

Neuer Anlass, den inzwischen leider gern benutzten Satz zu schreiben: „F*ck the EBU!“

Heike
Heike
11 Monate zuvor
Reply to  ag9

Gucks dir halt einfach nicht mehr an, Maus

ag9
ag9
11 Monate zuvor
Reply to  Heike

Warum soll ich mich von einem blöden Veranstalter davon abhalten lassen, dennoch meine Lieblingsveranstaltung anzuschauen? Oder von dir, Mausin?

Kannst du mir das bitte erklären???

Last edited 11 Monate zuvor by ag9
undeuxtrois
undeuxtrois
11 Monate zuvor

Ich fand die Blumengebinde auf der Bühne in der Rudi-Sedlmayr-Halle anno 1983 gar nicht so schlecht. 🙂

Gaby
Gaby
11 Monate zuvor
Reply to  undeuxtrois

Stimmt, waren ganz hübsch. Haben diese triste Toaster-Optik der Bühne ein bisschen aufgelockert.😉

Alki Bernd
Alki Bernd
11 Monate zuvor
Reply to  undeuxtrois

Die waren alle schief und schäl – wahrscheinlich war irgendein CSU-Amigo damit beauftragt

Böörti01
Böörti01
11 Monate zuvor

Ich denke, ich befürworte die EBU-Regelung. Es ist künstler*innenseitig einfach schon zu viel abgegangen. Die Acts vertreten halt die jeweilige Rundfunk-Nation, und nicht eine Region (Färöer o. ä.) oder das Herkunftsland oder so (z.B. als Deutschland-Act Österreich) – geschweige denn, eine andere Art von sozialer Gruppierung. Klar ist das in vielen Fällen auch schade, aber, ich denke, es ist besser so.

Natürlich werden die Künstler*innen und Delegationen auch trotzdem ihre Mittel und Wege finden und Trotzreaktionen und Solidaritätsausnahmen machen. Sei’s drum.

Dass der san-marinesische Act bei dem Titel auch schön bei der eigenen Fahne bleiben soll und muss, ist fast schon amüsant, aber auch notwendig. San Marino im Finale angenommen, möchte ich nicht wissen, wie viele Leute Italien voten und nach ihrer Präferenz eigentlich San Marino wählen müssten 😉

Last edited 11 Monate zuvor by Böörti01
Cali
Mitglied
Cali
11 Monate zuvor

Oh nein, die Künstler sollen *checkt Notizen* ihr Land bei einem internationalen Wettbewerb repräsentieren. Wie furchtbar!

undeuxtrois
undeuxtrois
11 Monate zuvor
Reply to  Cali

Wie haben das die für Luxemburg, Monaco oder andere Länder startenden Künstler vor Jahrzehnten nur hinbekommen? 😉

Heike
Heike
11 Monate zuvor

Würden die Künstler sich mal entsprechend verhalten, bräuchte es dieses ganze Gedönse nicht. Es sind die Künstler, insb die aus 2024, und komplett fehlgeleitete Fans insb der Gen Z, die den ESC komplett kaputt gemacht haben. Und weil sich einige wenige nicht benehmen können, leiden jetzt alle drunter

J. Freizeit
J. Freizeit
11 Monate zuvor
Reply to  Heike

Genau. Schuld sind nur die anderen. Alle anderen sind fehlgeleitet. Krasse Ideologie.

xCCx
xCCx
11 Monate zuvor
Reply to  Heike

Komplett kaputt gemacht – oder zumindest empfindlich beschädigt – hat den ESC wohl eher die Entscheidung, eine kriegstreibende Nation (formal korrekt: eine Rundfunkanstalt, welche diese repräsentiert) teilnehmen zu lassen, nur weil das einigen einflussreichen Akteur:innen außenpolitisch dieses Mal in den Kram passte.
So oder so macht es aber schon einen Sinn, bei der Flaggenparade Künstler:innen allein mit der Symbolik des Landes einlaufen zu lassen, das sie vertreten. Und Palästinaflaggen, Kefijas o.Ä. könnten für Teile des Saalpublikums tatsächlich eine Alternative zum Buhen darstellen.

Franny
Franny
11 Monate zuvor
Reply to  xCCx
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
11 Monate zuvor

Ich denke wir brauchen hier die Putzkolonne … 🙁

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
11 Monate zuvor

O ja….

Biobanänli
Biobanänli
11 Monate zuvor

Oder man lässt die Flaggenparade einfach weg. Wenn man einen unpolitischen ESC will, darf man eben auch nichts in die Richtung machen. Ist wie bei den Olympischen Spielen, der Hauptteil der heutigen Zeremonie stammt von den Nazis aus 1936 (Parade, Feuer etc) und war natürlich politisch gedacht. Das präsentieren nationaler Symbole ist ein äußerst politischer Akt, besonders wenn man immer wieder beteuert es sei eine unpolitische Veranstaltung oder sogar etwas Völkerverbindendes. Letztlich will man nun mit Verboten für Einzelne reagieren anstatt Vorgaben für die Organisation zu machen. Das wird nur wieder Unfrieden bringen, wenn gegen die Verbote verstoßen wird.
Das wäre meiner Meinung mal eine gute Gelegenheit für die ESC-Fans sich zu äußern, also bitte ein Kommentar von Benny und den Wiwis etc.

Tobi
Tobi
11 Monate zuvor

Mir wäre es noch lieber, man würde sämtliche Flaggen außerhalb der Teilnehmerländer verbieten, auch im Publikum.

Die Teilnehmer treten für ihre Länder an, nicht für Ideologien.

Um die Musik sollte es gehen, und sonst um nicht viel. Wenn dann jemand nicht mehr in die Halle kommt, weil er die neuste LGBT-Flaggen-Variante nicht schwenken darf, würde dem ESC nichts Wichtiges verloren gehen.

Naja, ich gehe davon aus, dass das nur Schritt 1 ist und im nächsten Jahr die Regeln weiter verschärft werden.

bertibln
bertibln
11 Monate zuvor

Palästina-Flaggen im Publikum erlaubt? Man verschärft also einerseits die Regeln für einen zehnsekündigen Bühnenwalk, gestattet aber 4 Stunden langes Schwenken von theoretisch tausenden Hassflaggen im Publikum? Die Palästina-Flagge steht nämlich wie keine andere für die Auslöschung Israels. Jeder der schon mal eine dieser teuflischen Pro-Palästina-Demos gesehen hat, wird bestätigen können, dass da kein Friedensmarsch unterwegs war.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
11 Monate zuvor

Um es klar zu stellen, Nemo bzw SRG hätte schon letztes Jahr sanktioniert werden müssen für das illegale Einschmuggeln der Flagge, wie in Vorjahren Island Armenien oder Azerbaijan.

Timo1986
Timo1986
11 Monate zuvor

Hast du jetzt Marco Mengoni mit seiner Regenbogenflagge bewusst oder unbewusst vergessen ? 😀

Grundsätzlich kann ich daran jetzt nichts Schlimmes erkennen, solange eben kein Mißbrauch / Verbreitung politisch nicht mehr akzeptabler Statements mit so einer Flagge betrieben wird.

Last edited 11 Monate zuvor by Timo1986
Alki Bernd
Alki Bernd
11 Monate zuvor

Ich wollte eigentlich meine gebrauchten Unterhosen auf die Bühne werfen, ist das denn nun noch erlaubt? Würde es legaler, wenn sie Spuren entsprechend der Zweisäftelösung aufweisen? So nach dem Motto: „Von der Eichel bis zum Po, Palestine will be froh“?

Alki Bernd
Alki Bernd
11 Monate zuvor

Insgesamt eine kluge Lösung. Solange die Flaggen nicht strafbar sind wie die RAF- oder die Hamas-Flagge, möge das Publikum seiner Meinung freien Lauf lassen.

Was aber berechtigt die sogenannten Kinstler oder Kinstlerinnen dazu? Ihre politischen Meinungen sind irrelevant, sie werden für drei Minuten Gehopse und Gekreische bezahlt und für das Zeigen ihre schönen Fressen resp. ihrer hoffentlich nur leicht verhüllten Geschlechtsteile.

ag9
ag9
11 Monate zuvor
Reply to  Matty

Hihi, du kannst ja manchmal sogar witzig!

🌅 Jacqob'99 🎗 Senza Pietà 💪
🌅 Jacqob'99 🎗 Senza Pietà 💪
10 Monate zuvor

Juckt mich nicht wirklich, weil die israelische Flagge ohnehin die schönere ist … 🇮🇱

(Und was die schwedischen und Schweizer Organisatoren betrifft: 🖕)