
Fire! Fire! Sarah Engels vertritt Deutschland beim ESC 2026. Soweit das erwartete Ergebnis des deutschen Vorentscheids Das Deutsche Finale 2026. Aber wie erwartbar war die Show an sich? Und wie hat Sarah Engels überzeugt? Darüber reden Marcel Stober und Thomas Mohr in der neuen Folge von ESC Update – direkt aufgezeichnet nach dem Ende des deutschen Vorentscheids.
Im Deutschen Finale durfte bekanntlich erst eine Jury und dann noch das Publikum darüber entscheiden, wer Deutschland beim kommenden Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertreten wird. Marcel und Thomas haben die dreistündige Show natürlich ganz genau verfolgt und besprechen die Ergebnisse und die Chancen, die Deutschland mit dem Gewinnertitel beim ESC haben wird.
Neben Gewinnerin Sarah Engels werfen die beiden Hosts aber auch einen Blick auf den Rest des Siegertreppchens. Neben ihr standen ja auch wavvyboi und Molly Sue im Superfinale und durfte ihre Titel noch einmal performen. Hat die Jury richtig entschieden, diese drei Acts eine Runde weiterzulassen?
Und dann ist natürlich auch die Show an sich interessant. Erstmals ist in diesem Jahr der SWR für die deutsche Teilnahme am ESC – und damit auch für den Vorentscheid – zuständig. Wie gut wurden die Acts inszeniert, wie sehr haben Barbara Schöneberger und Hazel Brugger als Moderatorinnen harmoniert, wie sorgfältig wurden die Studiogäste ausgewählt – und wie temporeich war die Show?
Die aktuelle Folge ESC Update ist ab sofort online zu hören und wie jede der Podcastfolgen zwei Jahre abrufbar in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt.
Wie findest Du es, dass Sarah Engels Deutschland beim ESC in Wien vertreten wird? Hättest Du Dir auch diese drei Acts im Superfinale gewünscht? Und wie sehr stimmst Du mit der Bewertung der restlichen Acts überein? Schreib es uns gern in die Kommentare!
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Auf Spotify liegt Sarah Engels auf Platz Fünf bei den Strwams:
https://www.instagram.com/p/DVVy5kEk4Gh/?igsh=MTZxcXE1bWp1ZTF2OQ==
Insofern überraschend, weil die dahinter platzierten Songs früher ausgewählt worden sind.
Gibt es eine Aufschlüsselung der Jurypunkte? Transparenz und so…
Die Jurypunkte würden mich auch interessieren. Ich war ja eh etwas enttäuscht davon, dass die Ergebnisse so unspektakulär präsentiert wurden. Da hätte man doch eine schöne ESC-mäßige Punktevergabe veranstalten können, bei der jeder Juror einmal seine 12 Punkte durchsagt und das in einer Punktetabelle angezeigt wird, damit man auch ein bisschen mitfiebern kann. Hätte ich jetzt unterhaltsamer gefunden als irgendwelche Befragungen von Carolin Kebekus oder dem Bergdoktor.
Stimme ich zu, hätte ich auch viel besser gefunden. Besonders wenn man schon die Jurymitglieder einfliegen lässt.
Das wäre schöner gewesen. Hat man sicherlich deswegen nicht gemacht weil du dadurch das Publikum beeinflusst. Das ist ja einer der Schwachpunkte bei dieser Vorgehensweise, wenn die Jury vorauswählen muss.
wird man nicht vorzeigen, denn wenn wavyboy dort erster war, wie man vermutet, hätte Sarah nicht als letztes vorlesen dürfen, so bleibt beim Zuschauer hängen, dass Sarah das Juryvoting gewonnen hat.
Zu viel Comedy, zu viel Talkshow und zu wenig Musik bzw. waren Künstler/Teilnehmer Nebensache. Dabei sollte es um sie und die Songs gehen. Schade!
Bei den Einschaltquoten wird sich aber wohl nichts ändern.
Opulent. Aha. Wissen wir jetzt also auch, was das bedeutet.
Ich konnte erkennen, wo der SWR mit dieser Sendung hinwollte, und die Absicht war schon sehr gut und die Steigerung gegenüber den NDR Jahren war schon erkennbar.
Die Stagings waren halt das, was man mit 4tägigen Proben so hinbekommt: Herumgetanze fast ohne Beteiligung mit den Sänger*innen und generell wenig Bewegung bei den Künstler*innen, Standard Kamerafahrten und Standard Bildschirmschoner aka Backdrop.
Ausnahmen bestätigen die Regel oder haben länger und intensiver geprobt und gearbeitet. Chapeau und Gratulation dafür.
Ganz sicher werden wir in Wien gut und mit Engagement von Sarah Engels vertreten werden, ich wünsche ihr alles Gute und viel Erfolg. Wohin auch immer uns das führen mag.
Zum Rahmenprogramm mag ich mich nicht äußern, das ist müßig.
Eine sexy Dame mit Locken, die irgendwas von Feuer singt, während sie und vier Tänzerinnen eine Choreografie ausführen, die hauptsächlich aus Haare-durch-die-Gegend-Werfen besteht, und ausgiebig von den Feuer-Kanonen Gebrauch gemacht wird. Gibt es überhaupt irgendein Element von Eleni Foureiras Performance 2018, das sie nicht kopiert haben?
Gute Tanzmoves! Die wurden jedenfalls nicht kopiert.
Die waren nicht gut. Sarah ist für so einen Song nicht geeignet.
Eleni war um die Beine rum wärmer angezogen, außerdem hatte sie High Heels an. Das war also was völlig anderes.
Sarah Engels mag zwar eine Bekannte Künstlerin zu sein aber nur im Deutschsprachigen Raum ? Außerhalb kennt die doch keine Sau ?!
Sie war Favorit und hat Gewonnen..👍..Dieser Vorentscheid war nicht besonders Spannend anzuschauen.
Das Video vom Auftritt ist nun auf dem offiziellen Youtubekanal des ESC:
https://youtu.be/cv0N_jCx-nA?si=nojBdwvdM19OphN7
Ich weiß, dass iTunes in Zeiten von Streamingdiensten eine überschaubare Relevanz hat, aaaber: Platz 1 Sarah, Platz 2 Molly Sue, Platz 8 Wavvyboi.
Ich wünsche ganz besonders meiner Favoritin von gestern Abend-Molly Sue-, dass ihr der Vorentscheid zu größerer Bekanntheit verhilft.
Ich musste erst darüber schlafen was passiert ist. Nun jetzt hat Deutschland Show, Dancebreak und alle anscheinend gewünschten Kredenzen des ESC…und es wurde ja nun von der Mehrzahl gewählt. Für mich stehen wir im internationalen Vergleich was Innovation angeht knapp vor Italien. War das wirklich der Wunsch? Selbst Norwegen und Serbien haben uns gestern locker überholt. Es geht nicht um Geschmack für mich. Sondern unser Song verbreitet leider die Aura von etwas abgestandenen und schon X Mal durchgenudelt. Und ich habe überhaupt nicht gegen Sarah, sie hat gesanglich 100% geliefert….ich bin auch deswegen so enttäuscht weil mein Favorit Wavvyboi das Ding super auf die Bühne gebracht hat. Das hatte Glamour, Retro und Energie und war trotz den 70er Sounds modern interpretiert. Schade.
Hey, zuvor war ich auch eher für wavvyboi.
Leider muss ich aber ehrlich sagen: sein Auftritt, die Stimme und die Inszenierung waren nicht sonderlich gut. Da muss man ehrlich sein. Molly und Sarah waren tatsächlich besser.
Perfekt war es sicher nicht – aber ich fand ihn schon recht charismatisch und der Song hatte Potential…aber nun ist es so. Und Sarah sollte noch etwas am Song und der Präsentation optimieren…wäre sinnvoll.
Insgesamt fand ich das eine passable Vorentscheidung, ich hatte wesentlich weniger erwartet. Eigentlich wollte ich nur kurz reinschauen, aber schon das Medley zu Beginn hat mir gut gefallen, und dann fand ich die Darbietungen der Lieder durchaus akzeptabel (gerade den hier oft kritisierten „inszenierungslosen“ Auftritt von Laura Nahr mochte ich sehr). Als Molly Sue zu meiner großen Freude als Superfinalistin verkündet wurde, war ich sogar richtig euphorisiert und habe oft angerufen bzw. angesmst und bin bis zum Schluss der Sendung drangeblieben.
„Fuego“ war nie mein Fall und „Fire“ gehört auch nicht zu meinen Lieblingen, aber irgendwie fand ich Sarah Engels‘ Auftritt dann doch ganz sympathisch; ich werde mich im Mai durchaus über Punkte für ihren Song freuen, auch wenn ich jetzt schon einige andere Lieder habe, denen ich noch mehr die Daumen drücken werde. Immerhin muss ich dieses Jahr beim deutschen Beitrag nicht zwiegespalten sein wie letztes Jahr: Einerseits gefiel mir vieles an „Baller“ (nicht aber das Rausgeballere des Refrains gleich am Anfang), auch die Inszenierung, andererseits wollte ich nicht, dass das arrogante Gebaren des „Chefs“ von Erfolg gekrönt sein würde (wobei ein 15. Platz mit recht vielen Punkten durchaus anerkennenswert ist, aber Raab hatte vorher anderes herausposaunt).
Hier schimpfen viele, dass die Jury nicht stärker einbezogen wurde. Ja, man hätte alle Jurymitglieder vorstellen sollen und gerne auch in der zweiten Hälfte der Sendung ein wenig mit ihnen plaudern, andererseits fand ich gut, dass sie ihre Wertungen nicht vorlesen mussten, um nicht später von irgendwelchen fanatischen Fans eines „zu schlecht“ bewerteten Songs belästigt zu werden. Und immerhin haben sie nach Ansicht der meisten hier Kommentierenden „richtig“ entschieden, das sollte doch auch gewürdigt werden.
Dass viel „gelabert“ werden würde, war doch eigentlich schon vorher zu befürchten gewesen, die Länge der Show und die Anzahl der Beiträge war doch allen bekannt (weswegen ich sie ja eigentlich gar nicht anschauen wollte). Dafür ist „das Gelabere“ doch relativ moderat gewesen; schön war, dass die Darbietung der neun Songs relativ zügig vonstatten ging und nur einmal durch Couchgespräche unterbrochen wurde. Und das Beste: Es gab keine Jurybeurteilungen direkt nach den Songs, wie man sie aus Casting-Shows kennt (auch von Stefan Raab ESC-Casting-Shows) und wie es sie leider auch in manchen internationalen VEs gibt.
Der SWR macht es zwar anders aber nicht viel besser..🤔..ein 08/15 Song reicht doch nicht um einen ESC zu gewinnen.👎
Ich wünsche einen erfolgreichen letzten Platz in Wien..😁
Habe überhaupt kein Feuer gespürt.Dafür war die Choreo zu schwach.
Echt jetzt… mal wieder eine Sängerin mit 4 Tänzer:innen? Ganz was Neues beim ESC…
Meine Favoritin wäre Laura Nahr gewesen, aber Ragazzki wäre beim ESC mal erfrischend anders gewesen um das Bild der humorlosen Deutschen zu revidieren…
Hast du die Auftritte gesehen?
Laura Nahrs Song fand ich auch vorher gut, aber der Auftritt war der schwächste von allen..
Jo zustimmung
Laura hat man von der Inzenierung total im Stich gelassen,da war die kleine auf der grossen Bühne total verloren.Sie hat gekämpft, aber das hatte Ähnlichkeit wie ein Fisch auf dem trockenen,der nach Wasser sucht…Da sollten sich evtl. Einige vom SWR bei ihr entschuldigen, ausser Sie hätte es selbst so gewollt
Ich fand den Ton bei ihrem Auftritt grausam….
Hat noch jemand Lust, den Blick nach vorn zu richten? Wir alle wissen, dass Sarah ein Profi ist, der bis zur letzten Minute an dem Auftritt arbeiten wird. Wo kann man optimieren? Wie kann man sich von allen anderen Fire-Fuego-Liar optisch bzw. von der Inszenierung her absetzen? Braucht es eine deutsche Textzeile in der Strophe?
Ernsthaft?
Du hast allgemein Probleme mit (erfolgreichen) Frauen, richtig?
Unsinn.
Für mich hatte die Performance einfach etwas von kirmestanz mit dem Jugendtanzverein.
Trampelhaft, ein Adjektiv, was Deinen Kommentar auch ganz gut beschreibt.
schau nochmal und dann vergleiche Eleni Foureira – Fuego (LIVE) | Cyprus https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/svg/1f1e8-1f1fe.svg | Grand Final | Eurovision 2018
So füllt man die Rolle richtig aus. Dagegen wirkte Sarah einfach unbeholfen und zu gewollt, etwas darzustellen, was sie nicht rüberbringen kann. da schmunzelte selbst der Moderator von Esc united.
Ich hatte mir etwas konstruktivere und weniger dümmliche Vorschläge gewünscht.
Kamera, Kamera, Kamera. Und beim Licht.
Bei Sarah Engels ist alles richtig. Hübsche, schlanke Frau.
Nee schlank nicht
Ich würde mit dem berechtigten Kopie-Vorwurf spielen, und den Fuego-Start wirklich 1:1 frame für frame kopieren, und dann mit dem Zeigefinger wackeln, kleiner Wink Wink an den ESC Fan und dann sich irgendwas ganz originelles neues für den Rest der Inszenierung überlegen. Wenn Regisseure Sequenzen ihrer Lieblingsfilme nachstellen heißts ja auch Hommage und nicht Abklatsch. 😀
Das ist eine Idee. Ich habe mir Elinis Auftritt noch einmal angesehen. Tolle Tanz-Performance, die alle noch im Kopf haben. Allerdings war sie stimmlich eher schwach und auf mich wirkte sie nicht sehr sympathisch. Stimme und positive Ausstrahlung hat Sarah. Das muss meiner Meinung nach stärker in den Vordergrund.
Es wäre schön, wenn Sarahs Stimme noch mehr zur Geltung kommen kann.
Vielleicht mal in einer Bridge etwas Musik runter drehen, und dann gehts los…
Sie trainiert so viel für ihre Kondition, da lässt sich das wahrscheinlich selbst noch nach dem Dance Break machen.
Da vertraue ich Sarah.Sie ist Profi,sie will das Beste aus ihrem Auftritt rausholen.Stimmlich ist Sarah eh bei den besten im ganzen Wettbewerb dabei…wird bestimmt was gutes bei rauskommen.Wäre bei jeder Platzierung bis Platz 20 zufrieden.Für Bottom 5 ist Sarah zu gut.
Wir hatten Sängerinnen mit sehr guten Stimmen, die wegen seltsamer Inszenierungen hinten gelandet sind. Darauf dürfen wir uns nicht allein verlassen glaube ich.
Matze, ich schreibe diesen Kommentar extra nicht als direkte Antwort auf deinen – so hast du noch die Chance, ihn zu bearbeiten…Willst du das wirklich so stehen lassen unter deinem Namen? Vielleicht überdenkst du das nochmal?
Danke, Dennis! Ich habe mit tatsächlich auch eine andere Reaktion erhofft.
👍🏻 👍🏻
Ich glaube nicht, dass eine deutsche Liedzeile mehr Punkte bringen wird.
Aber das ein oder andere Highlight könnte man definitiv noch einbauen.
Ich fand ja den Flammenwerfer aus dem Video gar nicht soo verkehrt 😉
Vielleicht sollte man alle beleidigenden Kommentare gegenüber Sarah auf eine Leinwand bringen und sie dann vom Flammenwerfer abfackeln lassen.
Damit können sich dann einige „Kritiker“ hier sogar noch mal sinnvoll für den deutschen Beitrag einbringen 😜
Ehrlich, toll dass du das ansprichst! Danke! 🫶
Welchen Kommentar ?
Er hat das total Sch.. ausgedrückt, aber es stimmt schon, dass bei dem Outfit jedes Pfund zu viel schnell auffällt. Lässt sich ja noch dran arbeiten, Kostüm gerne tauschen.
Man muss immer sehen, in welcher Rolle sie sich sehen möchte und diese Rolle hat sie einfach schlecht umgesetzt. Es passt nicht um Feuer zu entzünden. Bei Cascada haben sich damals auch viele aufgeregt über das Outfit und ihre Figur darin. Also bleibt alle mal schön ruhig.
viele schreiben ihre Performance war so überragend, da frag ich mich was da gesehen wird. Um Feuer zu entzünden, passt sie einfach nicht in die Rolle, das muss man doch sehen, ein sexy Vamp stell ich mir anders vor, das Auge schaut auch mit und es gibt auch dafür Punkte oder nicht, wie man die Rolle ausfüllt. Und für diese Rolle ist sie nicht geeignet, schon gar nicht mit den Schuhen. Ist keine Beleidigung. Woanders passt sie, in diese Rolle nicht.
Dann schreibe ich auch mal meinen Eindruck:
Insgesamt fand ich die Show deutlich besser als erwartet und deutlich besser als in den letzten Jahren. Selbst die „besseren“ NDR-Jahre wie 2023 und 2024 müssen sich klar geschlagen geben.
Die Show ging zwar lange, hatte sich aber nie langatmig angefühlt. Es wirkte nicht gehetzt und man hat sich für die richtigen Momente (meistens) Zeit genommen.
Die Moderation: Barbara war wie gewohnt Barbara und Hazel wie gewohnt Hazel. Hazel war komplett drüber, aber dafür liebt man sie. Barbara ist überraschend angenehm, wenn sie mit anderen interagieren kann und zum Glück hatte sie stets jemanden gegenüber, der ihr Konter anbot.
Warum war Consi eigentlich da? Was war seine Aufgabe?
Die Gäste: Ach, was liebe ich Paola und ich kannte sie vorher nicht einmal. Paola hat permanent eine Liebe zum ESC ausgestrahlt, die dem ESC würdig war. Man hat weitgehend auf altbekannte und herablassende Kommentare, die den ESC sonst in ein Trash-Licht gerückt hatten, verzichtet, und den ESC gefeiert. Von dem Outfit und anderes aus dem Nähkästchen. „That’s the spirit“ würde jemand sagen.
Michael Schulte ist auch immer gerne gesehen, hat sich hier aber sehr zurückgehalten.
Über die anderen Gäste kann ich leider nicht viel Positives sagen, außer dass ich Schlimmeres erwartet hätte. Sie haben aber auch nicht konstruktiv zur Show beigetragen und selbst Barbara hat über den Bergdoktor gewitzelt. Hätte man nicht gebraucht.
Insgesamt hatte ich – wie schon oft gesagt – mit dem Schlimmsten gerechnet, aber die Gäste waren zum Glück einfach nur Gäste und keine kommentierende Jury. Dafür gab es ja andere Leute. Klar, „ich finde alle toll“ durfte nicht fehlen, aber das war’s auch. Es waren Gesprächs-Gäste mit Themen über den ESC. Fand ich gut. Lieber so, als Paola für 5 Minuten auf die Bühnen holen und dann wieder verschwinden lassen.
Auch negativ fand ich, wie oft die Gäste gesprochen haben. Paola kann ich ewig zuhören, aber das führte dazu, dass auch die anderen gesprochen haben. Das hat sich irgendwann schon gezogen muss ich sagen.
Dass die Zuschauer standen hat der Stimmung wirklich gut getan. Es sahr zwar manchmal leer im Bereich aus, aber vielleicht war die Show nicht ausverkauft oder man hat nicht richtig eingeschätzt wie der Bereich sich verteilt. Die Sache mit den ESC-Tickets war sehr süß.
Die Jury: Wurde im Machbaren gut eingebunden. Toll, dass Destiny, Luca, Ruslana und Carla auch singen durften. Leider nicht ihren eigenen Titel.
Die Juryverkündung hingegen wie auch die finale Verkündung waren zu schnell und bauten keinerlei Spannung auf. Ich hatte nicht erwartet, dass das Jury-Ergebnis ganz gezeigt wird, aber wie die Plätze 4-9 waren, hätte ich schon gedacht. Wobei das dem „Es gibt keine Verlierer“-Spirit entgegen stehen würde.
Die Inszenierungen: Auch hier eine Verbesserung. Man hatte ab dem ersten Act gespürt, dass sich Gedanken gemacht wurden. Leider hatte ich trotzdem das Gefühl, dass bei Bela oder auch Dreamboys nur der erste Kamershot bedacht wurde und es für die Zeit nach den ersten 10 Sekunden keine Ideen mehr gab. Bei Ragazzki hat Marti sich vor der zweiten Strophe kurz auf den Rücken gelegt und ich dachte, jetzt gibt es eine Perspektive von oben, aber die gab es nicht. Marti lag kurz da und stand direkt wieder auf. Es gab grundsätzlich Ideen, aber die waren nicht ausgereift.
Bei den finalen Drei war besser umgesetzt.
Von daher ähnlich wie bei Chefsache, aber es wirkte nicht so übergestülpt.
Die Intervals: Über den Jury-Interval habe ich ja schon geschrieben. Der Opener war unterhaltsam. Michael war auch gut. Bei der Auflösung des besten deutschen Beitrags dachte ich zuerst, dass dies beim Opener-Medley schon die Liste wäre, aber gut. Hm, ja das hätte zelebrierender getan werden können. Zumindest den Auftritt hätte man kurz zeigen können statt nur eine Liste abzulesen und Michael die Top 2 akustisch singen zu lassen.
Die vielen Rückblenden über die schrägsten Sachen beim ESC hatten was von den unzähligen Dokus, die es dazu gibt, aber interessant finde ich das als Fan trotzdem immer wieder. Aber auch hier war es irgendwann genug.
Der Kommentar: Thorsten hat die Sache gut gemacht, aber warm werde ich mit ihm einfach nicht mehr. Es wirkt immer aufgesagt und nicht mit Herzen dabei. Durch seinen Auftritt hier merkt man, dass der SWR ihn als „die ESC-Stimme“ etablieren will und er nicht nur ein Provisorium ist.
Die Ergebnisse: Joah, war zu erwarten. Die Top 3 hatte es verdient und Sarah hat die Sache sehr gut gemacht, auch wenn ich wavyboi lieber gehabt hätte. Dass das finale Ergebnis relativ knapp war und selbst Molly nicht total abgeschlagen war, zeigt mir, dass die Jury die richtigen Drei weitergelassen hat.
Fazit: Deutlich besser und es ist immer noch Luft nach oben da, aber ich würde sagen, es wurde das Meiste rausgeholt.
Danke für diesen Kommentar, da finde ich sehr vieles zustimmungswürdig. Wobei mir der „Es gibt keine Verlierer“-Spirit“ ganz gut gefallen und die Verkündung der Plätze 4 bis 9 nicht arg gefehlt hat.
Stand jetzt:
Mir ist es eigentlich schon egal.
Fakt ist, dass 2 Songs des deutschen VEs weiterhin meinen Alltag bestimmen:
„Black Glitter“ auf meiner privaten Playlist und „Ciao, Ragazzki!“ auf der Playlist meines Kollegen. Alle weiteren Beiträge werde ich wohl eher nicht (mehr) hören… auch nicht den der „feurigen“ Sarah.
Also: Ciao, Black Glitter! 😉
Wer waren denn nun eigentlich die Jurymitglieder? Ich habe auf Anhieb nicht alle erkannt. Auch hätte ich mir ein transparentes und spannenderes Voting gewünscht…
Nachzulesen hier: https://esc-kompakt.de/das-sind-die-20-internationalen-juroren-des-esc-vorentscheids-das-deutsche-finale-2026/
Es gab ne ganze Reihe ESC-Promis, dazu gab’s vor ein paar Tagen auch nen Artikel. Dazu dann noch Musikredakteure und -Journalisten.
Wie schon viele geschrieben haben, kommt Fire mindestens 10, eher 20 Jahre zu spät. Er war auch mit Blick auf die aktuelle Weltlage Titelmäßig ebenso deplatziert wie es schon Blood and Glitter war. Dies sollte man nicht unterschätzen, auch wenn es im Song um eine toxische Beziehung geht und nicht um Kriegsgebahren, steht dort erstmal der Titel. Gerade am gestrigen Abend war er umso geschmackloser, wenn auch das nur bedingt vorhersehbar war. Wenn man einen Titel für den esc sucht, dann will man doch damit auch gewinnen und nicht irgendwie abschneiden (insofern war Raabs Ansage auch nicht nur selbstherrlich, sondern sein Anspruch an sich selbst und die Sache). Das wird absehbar mit Fire aus den genannten Gründen nicht passieren. Aus meiner Sicht haben wir hier eine Riesenchance bei Optimist verschenkt. Eine ruhige Ballade, die sehr gut gesungen war und eine Botschaft hatte, die sich auch auf andere Bereiche übertragen lässt. Optimismus ist das, was Europa im Moment braucht (und natürlich auch Engagement, aber das führt hier zu weit). Insofern hätte dieser Beitrag die größten Chancen tatsächlich auf einen Sieg gehabt- ein bisschen Friedeneffekt sozusagen. Schade, dass dieses Potenzial nicht gesehen wurde.
Optimist wäre spätestens bei den Zuschauern durchgefallen. Mit Glück hätten wir ein Ergebnis wie Alika oder Zoe Mee erhalten. Also weit vom Sieg entfernt.
Absolut richtig. Ich fand den Song von Sarah so abgedroschen und uninteressant, damit wird man locker wieder unter den letzten 5 landen. Optimist hätte wahrscheinlich schon aus „ideologischen“ Gründen mehr Punkte bekommen.
Ich habe aus der heilen „Mello-Welt“ zurückgeschaltet in den deutschen Vorentscheid und war sogleich negativ überrascht. Eigentlich ist es eine Frechheit was man der deutschen ESC-Fangemeinde jedes Jahr hier vorsetzt. Das ist nicht mein Vorentscheid. Und dann immer dieses verbale Rumeiern und Selbst-Beschwichtigen, dass die Kandidaten doch gar nicht so schlecht sind und die Inszenierungen ganz passabel waren. Es gibt auf der einen Seite eine deutsche Fangemeinde, die mit Leidenschaft und Fachwissen Jahr um Jahr die Vorsaison und den ESC selbst verfolgt, und dann gibt es auf der anderen Seite diejenigen, die den dt. Vorentscheid organisieren (eigentlich Jahr um Jahr ruinieren). Aber zwischen diesen beiden Seiten scheint es keine Schnittmenge zu geben! Wann kommt endlich das deutsche Mello? Das Geld ist dafür da, wenn man sich eine „Couch“ und eine internationale Jury leisten kann
Also die Stimmung im Studio war gut.
Zur Show: ich fand sie zu lang fühlte mich die meiste Zeit gut unterhalten, wobei einige Talks hätten nicht sein müssen. Hazel fand ich super könnte sie mir im kommenden Jahr wieder vorstellen aber mit einem oder einer neuen Comoderatorin.
Natürlich mussten der Umbau auf der Bühne überbrückt werden. Ich finde die Jury hätte auch für das Fernsehpublikum vorgestellt werden müssen. Uns wurde sie vor der Show vorgestellt. Des weiterem kritisiere ich, dass Abor und Tynna keinen kompletten Auftritt hatten. Lieber Swr schaut nach Europa, dort wird es von allen Ländern praktiziert den Vorjahresbeitrag nochmal eine Bühne zu geben. Die Finalisten waren ok für mich waren die besten in einem schwachem feld. Bitte im kommenden Jahr lieber Swr, beteiligt das Publikum von anfang an beim Voten.
Fazit: es war besser als die vergangenen Jahre, aber noch viel Luft nach oben.
Hey Marcel! Danke für deine interessanten Infos aus erster Hand. Wie cool, dass jemand von Team SCC live vor Ort war! Auch wenn du scheinbar nicht viele Acts für deine SCC Liste gefunden hast… 🤭 😉
Doch 3 songs aus deutschland insgesamt über 40 bisher
Ist doch ne gute Ausbeute 👍🏻
Na schön um eins gleich klar zu stellen ich wünsche deutschland nur das beste. doch Ich fürchte das dieses lied nicht sehr weit kommen wird. ich selbst platziere es von den 22 gerade in der mitte.
Dennoch viele fans gehen sehr hart mit ihr ins gericht. Sie bezeichnen den deutschen beitrag als
Temu fuego
Temu fuego
Keine schlechte Bezeichnung! Auf den Punkt gebracht!
erbärmlicher, einfallsloser Song!
Die Frau Engel wird ganz schön zerrissen.Überall Kritik am Song.Wo sind die Leute die sie gewählt haben.Die haben sich wohl in dem Keller versteckt.Bin kein Fan der Dame aber so zerrissen zu werden ist schon dreist.
Wenn man auf einem Auge blind ist, kann man auch nur die eine Hälfte sehen.
Finde ich eh unterirdisch,diese ganzen fiesen Kommentare. Sarah hat das klasse gemacht.Wir sollten eher stolz auf diese tolle Sängerin sein,und ihr viel Spass wünschen in Wien
Naja 1/3 Molly Fans, 1/3 WB Fans und 1/3 Engel Fans. Und wir leben in Deutschland, wo jeder Beitrag gerne niedergemacht wird. Quasi Volkssport..
Man könnte glattweg sagen, dass ist wenigstens etwas, was die Hardcore Fans des 90er Rocknümmerchens aus Vaduz gut hinbekommen….Genug anrufen lag leider nicht in ihrer DNA.
Das Staging der Acts war sehr unterschiedlich, müssen die Künstler das selber zahlen…?
Es war zum Teil sehr modern, aber dann auch wieder nicht…
Sarah hatte die aufwendigste Show, liegt das daran, dass sie eh im Vorfeld schon die Favoritin war?
Allerdings die Startnummern, waren die schon nach den Platzierungen des Superfinales besimmt? Das ist strange, oder!?
Anyway, eine deutliche Verbessung zum Vorjahr, auch für`s Ausland, die Acts waren vorher schon bekannt, mit Stories und Videos
Chanel hatte ihren eigenen Choreographen bezahlt, Kaleen ev. Auch, jedenfalls hat sie We will Rave nicht selber choreographiert.
Naja es ist ganz simpel: Es braucht einfach insgesamt bessere Songs. Dafür braucht es anscheinend ein besseres Auswahlverfahren und eine viel professionellere Vorbereitung auf die Live-Auftritte, gerade wenn man es auch mit Newcomern und nicht nur mit etablierten Künstlern zu tun hat. D.h. die Performance muss eigentlich schon ab Dezember des Vorjahres konzipiert und kontinuierlich ausgefeilt und geprobt werden.
Um weiterhin vernünftige Künstler zu animieren, beim Vorentscheid mitzumachen, muss man auch noch an der Show selbst arbeiten. Da waren gute Ansätze da, aber es gibt keine Berechtigung dafür, dass die ganze Nummer nicht um spätestens 22:30 Uhr über die Bühne ist. Weg mit dem ganzen Füllmaterial, keine Couch, wenige Interviews; Fokus auf die Künstler, innovative Performances, qualitativ hochwertige Ton- und Kameratechnik. 1-2 gut durchdachte Gastauftritte von ESC-relevanten Künstlern. Kurzum: Mehr auf Qualität als Quantität setzen.
Ich gönne Sarah den Sieg, war meiner Meinung noch halbwegs der beste unter all den mauen Songs. Und von Wavyboy, Molly Sue und all den anderen spricht nach dem Vorentscheid eh keiner mehr.
Was mich nur wundert ist, dass ständig die tolle Fanbase von Sarah, die ich wirklich für eine gute Sängerin halte, ständig angesprochen wird.
Sarah hat seit DSDS vor 15 Jahren (!) überhaupt nichts gerissen, egal ob unter dem Namen Engels oder Lombardi, ob deutsch, ob englisch, oder im Duo mit ihrem Ex. Ganz zu schweigen von den Reality Shows (peinlich).
Es war eindeutig zu viel Gequatsche und zu viel Wiederholungen. Wenn man dann zum vierten Mal hört, dass es so wichtig ist, dass ein Interpret „authentisch“ ist, kann man es nicht mehr ertragen. Auch anstatt die Jurymitglieder mal richtig vorzustellen, wurden sie nur mit landestypschen Klischees überzogen. Das erinnert dann schon sehr an Raab. Was mir aber am meisten aufgefallen ist, dass Schöneberger und Brugger die Engels wohl verhindern wollten. Warum wurden im „Green Room“ alle interviewt, nur Sarah Engels nicht? Und als sie gewonnen hatte, durfte sie auch keinen Ton sagen. Gab es da hinter den Kulissen einen Zickenkrieg?