
Der Vorentscheid für den Eurovision Song Contest hatte am Samstagabend im Durchschnitt 3,651 Mio. Zuschauerinnen und Zuschauern. Das ist minimal weniger als vor exakt einem Jahr Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland? Die von Stefan Raab dominierte Sendung kam auf 3,683 Mio. Dabei lag der Marktanteil in diesem Jahr mit 18,1% beim Gesamtpublikum sogar noch über dem vom letzten Jahr (16,7%). Wie immer lief es bei den Jüngeren noch besser: Hier verfolgten 27,4% der Unter-50-Jährigen die Show aus Berlin (Vorjahr 27,6%).
Tatsächlich war Das deutsche Finale 2026 , aus dem Sarah Engels (Aufmacherbild) als Siegerin hervorging, damit jedoch nicht die reichweitenstärkste Sendung des Abends. Diesen Titel sicherte sich „Der Garmisch-Krimi – Wolfsmord im ZDF“ mit beeindruckenden 5,6546 Mio. Zuschauer*innen. Auch die 20-Uhr-Tagesschau, das heute journal und der „Brennpunkt: Krieg in Nahost“ hatten jeweils in der Gesamtzielgruppe ab 3 Jahren ein größeres Publikum.
Besonders gut lief es wie immer bei ESC-Sendungen bei den Jüngeren, sowohl bei 14-49, aber auch noch bei 14-59 Jahren. Hier sicherte sicherte sich die Show von Barbara Schöneberger und Hazel Brugger moderierte Show den ersten Platz. Konkret waren 1,086 Mio. 14-49-Jährige dabei (Marktanteil 27,4%) bzw. 1,897. Mio. 14-59-Jährige (24,3%). Zahlen für die jüngere Zielgruppe Unter-30-Jahren sowie die Nutzung in der ARD Mediathek liegen derzeit nicht vor.
Wie bewertest Du die Zuschauerzahlen für das Finale von Das deutsche Finale 2026? Bist Du überrascht, dass mit dem ESC-Vorentscheid auch ohne Stefan Raab ohne Einschaltquoten erreicht werden können? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
Wir sprechen am Sonntag um 18 Uhr in einem ESC kompakt LIVE über Das deutsche Finale 2026. Die weiteren Songs, die am Wochenende für den ESC in Wien gewählt werden, nehmen wir dann am Montag um 19 Uhr in einem weiteren ESC kompakt LIVE unter die Lupe.
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Fein und super!
Ich fand die ‚Show viel besser als befürchtet. Die Inszenierungen haben bis auf Wonderland, die Songs aufgewertet. Die Sofagespräche wurden erst nach dem alle Songs aufgeführt worden sind, intensiviert und selbst dann waren sie viel erträglicher als in den letzten Jahren, weil es immer um den ESC ging. Die Jury hat sich absolut richtig entschieden. Die 3 besten Auftritte waren im Finale.
Ich war in der „Halle“. Ich kann deine Eindrücke nur bestätigen. Icv war positiv überrascht. Das Staging war gut durchdacht. Das ganze Konzept erinnerte sehr an die Shows von Basel.
Manchmal kommt ein Song in einer Halle besser an, als vor dem Fernseher. Waren die 3 Finalisten auch in der Halle auch die populärsten?
Sarah Engels und Wavvyboi kamen am Applaus gemessen in der Halle auf jeden Fall am besten an. Danach Ragazzki.
Kann ich zustimmen.
Ich konnte auch am TV erkennen, daß wavybiy den meisten Applaus hatte.
Laura Nahr wirkte auf der Bühne tatsächlich ähnlich alleine gelassen wie die Teilnehmer des österreichischen Vorentscheids. DA wusste man nicht, ob man lachen oder weinen sollte.
Bei den Inszenierungen sehe ich noch Luft nach oben. Ragazzki erinnerten unangenehm an Mael & Jonas, Laura Nahr hatte einfach gar keine Inszenierung, Myle hatte auch nur Bodennebel (wenngleich es funktionierte) und Sarah Engels und Molly Sue sahen leider auch eher nach Schulaufführung aus. Überzeugend fand ich da nur wavvyboi.
Dafür muss man aber die generelle Gestaltung des Studios leben. Da kam richtig Arena-Feeling auf. Ein meilenweiter Unterschied zu den bestuhlten, leblosen Billig-Shows des NDR.
100 prozentige Zustimmung
Ja leider lief es für Wonderland nicht rund. Schade, da ich diesen Song sehr interessant fand.
Können wir heute Abend ein sugar 2.0 machen und gemeinsam den Australischen Beitrag verfolgen? Das wär mega ☺️
Ahhh, Sugar. Der beste Live Blog den es je gab❤️❤️
Raabs 2025-Show(s) war(en) so grottenschlecht, da war jeder Zuschauer zu viel. Davor brauchte der SWR sich nicht verstecken.
Dafür hat Raab bei seiner „internen Auwahl unter Augen der Öffentlichkeit“ ein deutlich modern, frischeres Ohr gehabt.
War letztes JAhr auch um 20:15 angesetzt?
Ja, aber da gab es soweit ich weiß auch einen Brennpunkt vorher. Und deswegen ging es auch im letzten Jahr etwas später los.
Ja, und es gab vorher auch einen Brennpunkt
Es gibt eigentlich immer einen Brennpunkt, auch wenn drei Krümel Schnee gefallen sind
Vor 10 Jahren in Wien waren Deutschland und Österreich mit 0 Punkten vereint auf dem letzten Platz, ich ahne böses für dieses Jahr😮
Bringt nichts, wenn die Platzierung am Ende nicht mithalten kann. Dann geht es nämlich eben nicht mehr ohne Raab…
Hoffentlich für die ARD der endgültige Beweis, dass eine deutsche Vorentscheidung auch zukünftig ohne Raab in die deutsche Primetime gehört.
Die Verbesserungen des SWR beibehalten (Bühne, Inszenierungen, Stehplätze, Hazel als Moderatorin) und an den Schwachstellen weiter schrauben (Langatmigkeit der Show durch zu viel Gelaber, Livetauglichkeit der Künstler, musikalische Qualität in der Breite, Votingverfahren, Präsentation der Ergebnisse), dann könnte hier auf Dauer ein guter deutscher Vorentscheid entstehen – wenn man mit einem erwartbar schwächerem Ergebnis in Wien nicht gleich wieder alles komplett über den Haufen wirft
Erstaunlicherweise hat sich letzten Endes ja sogar das Abstimmungskonzept bewährt. Die drei Superfinalisten der Jury waren ja deckungsgleich mit den Favoriten hier auf der Seite.
Dennoch wäre es mir lieber gewesen, das Publikum hätte auch in Runde 1 mitreden dürfen.
Sehe ich ganz anders. Meine Sichtweise dazu kommt in einem separaten Artikel.
Bin gespannt und freue mich schon.
Dann hätte es massenweise Stimmen für das unsägliche ragatzkiduo gegeben, weil Fans blind alles feiern (und Voten), was ihr Idol abliefert , Ikke Hüftgold Effekt, wäre zu Lasten der 3 besten gegangen.
Glaube ich nicht. Sarah Engels hat trotz der größten Fanbase auch nur relativ knapp gewonnen. Denke, in einem Superfinale mit Ragazzki, Sarah Engels und entweder wavvyboi oder Molly Sue wäre das Ergebnis genauso ausgeglichen gewesen.
Das haben sie bei Sarah ja scheinbar auch getan.
Mir wäre das nicht lieber gewesen. Ich glaube, die Jurys haben uns gestern vor einem Volldesaster bewahrt und die einzig mögliche Wahl getroffen.
Wobei live dann wirklich klar wurde, dass der SWR nicht seine eigenen Vorgaben eingehalten hat: Er wollte ja nur gestandene Künstler präsentieren. Der Abstand der Finanlisten zum sonstigen Feld war so deutlich, dass es keine – bestimmt nicht billige – Jury bedarft hätte. Vermutlich waren 3 oder 5 Teilnehmende einfach zu wenig für eine 3h Show. Also das nächste Mal Jury einsparen, dafür wirklich nur Llieder mit Chancen präsentieren, und das eingsparte Geld beispielsweise in die Online-Redaktion stecken.
Ein schöner Erfolg.
Ist etwas zu den Abstimmungsergebnissen der Jury bekannt? Mich würde schon interessieren, wer hier die genauen Platzierungen waren
Das würde mich persönlich auch sehr interessieren. Kann mir vorstellen, dass Sarah dort noch die Nase vorn hatte.
🇦🇹 Off-Topic:

Cosmo aus Österreich belegt mit seinem ESC-Song Tanzschein Platz 1 der deutschen Viral-Charts bei Spotify. Global ist er aktuell (noch) nicht in den Top 50 vertreten.
Ich warte nur immer auf meinen Kreischanfall, wenn Frau Schöneberger ihren obligatorischen Satz „da ist für jeden was dabei“ herausprosaunt
Wenn hatten die Jurys auf Platz 1?
Kann mir nicht helfen, trotz angeblich leichter Fortschritte bei den Inszenierungen fand ich es letztes Jahr mit Raab gelungener. Durchschnittlich bessere Stimmen und die Sieger außergewöhnlicher. Der Siegersong hingegen hatte sich stimmlich nicht so perfekt live umsetzen lassen, das war das einzige Manko.
Bessere Stimmen? Die meisten konnten nicht gut singen.
Cage und Moss definitiv! Leider hatten sie die falschen Songs.
Ich glaube das kommt einem so vor, weil durch die Semis viel mehr Acts dabei waren, so gab es halt ehr für jeden was und mehr Song, die einem persönlich gut in Erinnerung blieben
Ich hoffe, dass DP und Rick heute Abend beim Live mit dabei sind und das an-/aussprechen was viele Zuschauer auch gesehen/empfunden haben. Ich liebe eure rants
Genau das befürchte ich.
Habe momentan gute Laune, und die will ich mir bewahren.
Da werde ich um 18:00 Uhr irgendwas anderes machen.
Für mein Dafürhalten war das an billiger Geschmacklosigkeit und ESC-VE-Zielverfehlung nicht zu überbieten. Ich will mich nicht wiederholen. Wen interessiert, warum ich das so sehe, findet einen langen Kommentar im Sarah Engels-Faden. Aber schön, wenn es anderen gefallen hat.
Das Problem ist natürlich, was wäre die Alternative gewesen: Sawatzki? Der unsympathische Wabvyboy mit schwankender Stimme? Oder eine der austauschbaren AbiturientInnen? Sarah hatte muss man anerkennen das einzig professionelle Paket und die anderen Songs waren größtenteils auch nicht besser, bloß halt auf andere Art öde.
Ich spreche hier nicht von den Liedern (die waren für mich tatsächlich noch das Beste an der Show … 🤣🤣🤣), sondern von der Verpackung (Moderation, Script, Gäste, Pausenacts). Ich habe Sarah hinter Molly Sue auch auf der 2. Alle anderen Beiträge waren mMn noch nicht mal Schulabschlussfeierniveau. Und Wavyboy fand ich zusätzlich leider noch ausgesprochen unsympathisch. Aber er will ja bleiben, wie er ist. Nun gut. Viel Glück dann.
Bei wavvyboy habe ich ehrlich gesagt eher auf seine wehenden Haare geachet als auf den Song, und das sagt schon sehr viel aus.
Ja, sah aus wie Werbung für Pantène oder Head & Shoulders.
So erging es mir auch 🙂
Das ist jetzt witzig, ihr gehabt den Names von Farrah Fawcett and s Liechtenstein auch falsch geschrieben. Die affektierte Schreibweise nervt mich schon.
Stimmt. Der hat 2 V, oder? Rechtschreibung war noch nie meine Stärke … 🤣
Und „boi“. Was seine Identität weiter betonen soll irgendwie.
In Boi stehen doch die berühmten romanischen Kirchen, die zum UNESCO Welterbe gehören … Ist er gläubig?
Er glaubt an sich und sein Talent. Das ist doch das wichtige. Carpe diem!
Er betet also vor dem Spiegel? 🤣
Was soll dieses respektlose Gequatsche über Wavyboy? Ist ja echt widerlich euer Gesabbel.
Du hast es auch falsch geschrieben 🤣🤣
Falls du damit die Groß-/Kleinschreibung meinst: Das ist doch mittlerweile Usus. Ein Viertel der bislang bekannten Teilnehmer schreibt sich komplett versal, weil’s so „fancy“ und „einzigartig“ ist (Cosmó, Lelek, Leléka, Dara, Essyla). Da ist wavvybois konsequente Kleinschreibung dann schon fast wieder erfrischend.
Mir geht’s um die 2 vs und „boi“
Ja, hätte mal erst weiterlesen sollen. Sorry!
Okay, Toggie – ich glaub, Du hast eine andere Show gesehen als ich. Ich antworte Dir im anderen Thread noch ausführlicher.
Oder er hat schlicht und einfach ne andere Meinung. 🤷
Die Tanzeinlage war nicht professionell. Das war Laienhaft und etwas unbeholfen. Sie passt figurlich auch nicht zu dem Song, da kommt kein Feuer auf.
Volle Zustimmung. Im Endeffekt war das eine typische Samstagabend ARD Show nur mit ein wenig ESC Flavor. Selbst die Gäste waren die Gleichen.
Das ist doch eine gute Nachricht.
Damit wird sicherlich auch die intern gesteckte Grenze (vielleicht drei Millionen?) übertroffen worden sein und der Samstag hat sich weiter empfohlen.
Silbereisen schafft auch schon manchmal die vier Millionen nicht mehr.
Super, dass die Quoten hoch geblieben sind.
Mein größter Kritikpunkt an der Show ist, dass es sehr chaotisch wirkte und es gefühlt keine richtige Struktur gab. Das fand ich fast schon stressig.
Ich hoffe, dass man trotz der guten Quoten nächstes Jahr daran schrauben wird und wenigstens etwas Struktur reinbringt.
Was war bitte an der Sendung chaotisch? Du hast anscheinend ne andere Sendung gesehen als ich. Ich fand sie überraschend unterhaltsam und kurzweilig. Ich will nicht sagen, das es alles top war an der Sendung. Aber chaotisch? Obwohl die Sofagespräche nicht so schlimm wie befürchtet waren, hätte ich gerne auf sie verzichtet. Trotz Paola. Auch solche Leute wie den Sigl und Kebekus, die nix mit dem ESC zu tun haben, würde ich in Zukunft auch verzichten. Und wenn man seit Jahren Moderatorin des Vorentscheids ist, dann sollte man mit ein bisschen Vorbereitung auf die Sendung wissen, liebe Frau Schöneberger, das Gildo Horn 1998 Deutschland beim ESC vertreten hat. Ein wenig Vorbereitung kann man von einer professionellen Moderatorin schon erwarten. Was die Inszenierungen der Acts angeht, was das eindeutig ein klarer Schritt nach vorne, als z.bsp 2024 wo fast alle Acts,nur alleine da rumstanden. Selbst ein Song wie A OK wurde dadurch aufgewertet. Das hat der SWR wirklich gut gemacht. Ansonsten würde ich mir trotzdem wünschen, das Hazel Brugger die Schöneberger als Moderatorin des Vorentscheides ablöst, oder das zumindest Hazel wiederkommt.
Also wenn man das ganze Gelaber ausblendet , die man dazu auch hätte nutzen können Abor&Tynna ein paar Songs zu performen zu lassen. War die Sendung für mich gut , ESC Bezug , guten Humor durch Hazel und 3 würdige Superfinalisten.
Staging ja auch daran kann man noch arbeiten , die Halle sah auf jeden Fall gut aus.
Kann man für nächstes Jahr mit arbeiten , aber mehr Musik anstatt Gelaber , sonst halt die Show um 45 Minuten kürzen und kein Sofa.
Zumindest Baller hätten die beiden vollständig performen sollen. War halt nicht gewünscht. Dafür Michael Schulte noch und nöcher… Unfair einfach. Die beiden sind so gut. Sie brauchen aber dringend PR derzeit.
Mich würden noch die Jury-Ergebnisse, Streamig-Zahlen und vielleicht noch eine Vote-Aufteilung national/international interessieren, sofern dazu denn Daten veröffentlicht werden.
Positiv aufgefallen (kann man gerne im nächsten Jahr wieder machen)
Noch Verbesserungspotential
Zu dem im Vorfeld viel gescholtenen Abstimmungsverfahren habe eigentlich gar keine Kritik, weil wir wohl eine wirklich kompetente Jury hatten und so ein möglich Sieg Raggazzkis vermieden werden konnte (das richtet sich nicht gegen den Künstler sondern gegen den Song im Kontext zum Contest).
Zudem denke ich, dass eine Addition von Jury und Televote wohl auch zu keinen anderem Ergebnis geführt hätte, aber da fehlen mir natürlich die Zahlen.
Allgemein bin ich aber doch ganz positiv gestimmt auch wenn der Gewinner-Song nicht mein Favorit war, aber wenn die Leute dafür anrufen, dann ist das so.
Eine Englische Übersetzung im Youtube-Stream oder zu mindestens Untertitel
Bloß nicht! Wir wollen doch nicht, dass die ganze Welt das hochnotpeinliche Script versteht. 😱
Unterschreibe ich so!
Sehr guter Kommentar, stimme dir in allen Punkten zu.
Das unterschreibe ich alles so, mit einer Ergänzung: Thorstens Kommentar hätte ich nicht gebraucht.
Hätte es irgendwie cool gefunden, wenn man es ähnlich wie in Dänemark macht und im Superfinale die Punkte der Jury mit denen des Publikums verrechnet 😄
Mich würden die Bewertungen der einzelnen Jurymitglieder sehr interessieren.
Das heißt also, dass wir wahrscheinlich unabhängig vom Ausgang einen ähnlichen Auswahlprozess und Vorentscheid auch nächstes Jahr erhalten – dann halt erneut ohne mich!
Zum Glück gibt es andere Nationen!
Viele hatten ja die Befürchtung, dass unser VE ähnlich langweilig wird, wie der österreichische, aber es war eigentlich nicht so schlecht. Die Bildregie war nicht immer perfekt und die Show war mit 3 Stunden einfach zu lang, aber die tolle Moderation hat da Vieles wieder rausgeholt.
Der Sinn der Couch hat sich mir nicht erschlossen, aber Paola mit ihren Rückblicken auf den ESC hat das wieder wettgemacht.
Habe gerade mit meiner Nichte gesproche, die fand Paola unnötig, auch weil sie schon öfters aufgetaucht ist und immer das Gleiche erzählen würde.
Klar der SWR war der Haussender von Kurt und Paola, aber eigentlich müsste es doch noch andere Künstler aus dieser Ära geben.
Hier ist mal meine Top 10 nach 20 Songs:
Also ich hab mich gestern ja noch gar nicht geäußert aber ein bisschen Senf von mir noch.
Die Show war deutlich hochwertiger als beim NDR. Die große Bühne mit ESC-liken Auftritten (nehmen wir mal Dreamboys the band oder Laura Nahr (was war das denn für ein schwacher Auftritt) außen vor) hat mir gut gefallen.
Hazel richtig gut. Sollte das von Barbara übernehmen.
Jury ist richtig, aber nicht dieses Voraussieben. Lasst doch die Jury Punkte geben und die Zuschauer. Wie auch immer man das verrechnet (Schwedenmodell?), aber nicht Künstler raushauen. Ich denke, dass außer Ragazzki auch keiner der anderen beim Publikum eine Chance gehabt hätte.
Superfinale: Ich bin etwas traurig, weil Wavvyboi sicher international richtig was abgeräumt hätte (also klar Top10) und Sarah es sehr schwer haben wird bei Jury und Publikum. Aber, Top3 gegeneinander voten lassen, das ist fair. Übrigens wenn man internationale Fanstimmen sich anguckt, dann kommt Sarah da gut an. Also vielleicht gibt es doch eine kleine Überraschung.
Quote ist gut, das freut mich. ESC muss Samstag 20:15 Uhr (oder 20:30 Uhr nach Brennpunkten) stattfinden.
Also: Weiter so SWR. Bitte nur nächstes Jahr mehr in die Breite schauen bei den Songs. Da war halt auch viel vom Song (nicht vom Künstler oder der Show) zum Streichen dabei.
Der Start war super. Der Rest der Show fanden wir schwer zu ertragen. Auch, weil die Musikqualität nicht gut war. Die Musikqualität war schwächer als im letzten Jahr, auch weil viele Acts zu nervös waren. Gewonnen hat somit verdient die Erfahrenste. Warum müssen diese ewig langen Redebeiträge sein? Barbara Schöneberger hat eine improshop geliefert, die wie immer zu 50% amüsant und zu 50% völlig daneben war. Ich versteh das nicht. Die Show hat sicher viel Geld verschlungen mit den Jurys hinten und den vielen Gästen. Kann man nicht 2- max. 3 Moderatoren haben, die gut sind und durch die Sendung führen und die Sendung auf 90 Min. runterbrechen? Wie beim Melo. Ich schaue das viel, viel lieber, auch wenn ich nur 15% sprachlich verstehe.
Cool, freut mich 😀
Sarah Engels war an diesen hohen Einschaltquoten und Zuschauerzahlen bestimmt maßgeblich dran beteiligt.
Und sie ist übrigens der erste Superstar seit Cascada 2013, den wir Deutschen zum ESC schicken. Wobei Cascada damals sogar ein Internationaler Superstar war, also eine Stufe höher als Sarah Engels. Lord Of The Lost sind da rauszunehmen. Ja, in der Hardrock und Metal-Szene sind sie schon seit Jahren Internationale Superstars, aber darüber hinaus kannte sie damals kaum jemand.
Ja, ich weiß, dass es beim ESC egal ist, ob man ein Superstar ist oder nicht. Aber für die Publicity im eigenen Land ist das durchaus von Vorteil.
Unabhängig vom Ergebnis in Wien, sollte der SWR dieses Format behalten. Natürlich kann man daran arbeiten. Vielleicht erhöht man die Anzahl der Finalisten von 9 auf 12 und lässt damit eine größere Diversität an Stilen. Auch sollte der Anteil von deutschsprachigen Songs erhöht werden. Mindestens die Hälfte der Beiträge sollte in Deutsch sein. Außerdem Zuschauer von Runde 1 an beteiligen. 50/50 mit Juryvoting. So wie beim ESC.
Hatten wir uns nicht auf Mega-Star geeinigt, und wenn sie den ESC gewinnt Giga?
Das ist doch sehr erfreulich.
Und zeigt wieder einmal, dass ein grundsätzlich starkes Interesse am
ESC vorhanden ist.
Die Teulnahme von Multitalent Sarah Egfels hat sicher auch einiges
dazu beigetragen.
Mein Fazit zu Eurovision Song Contest – Das deutsche Finale 2026
Das Tempo
Um das Tempo des Vorentscheinds zu beschreiben nehme ich einen deutschen Vergleich. Das Tempo kam mir so vor als würde man mit seinen deutschen Auto auf einer deutschen ohne Geschwindgikeitsbegrezung entlang brettern. Und jetzt stellt man sich vor der Radio läuft. Bei Musik gibt man Gas, bei Gesprächen bremst man ab. So kam mir es vor.
Moderation und Sofa
Ich fand die Moderation mit Barbara Schöneberger und Hazel Brugger ok. Das Sofa mit Hans Sigl, Paola, Carolin Kebekus und Michael Schulte hätte ich jetzt nicht gebraucht, wo bei ich Paolas Erzählungen aus alten ESC Zeiten amüsand und interessant fand. Auch der Plausch mit der Jury war ok. Hazels Gags waren witzig und cool.
Die Auftritte
Ich fand die Auftritte gut gelungen. Wobei ich die Idee mit Tänzern bei MYLE und Molly Sue am anfang gut fand, doch als die Tänzerin bei MYLE ein zweites Mal ins Bild kam und je länger ich die Tänzerin bei Molly Sue gesehen hatte, haben sie mich abgelenkt. Ich habe dann eher zugesehen, als sie getanzt haben, was ich ein bisschen Schade fand. Der Auftritt von Laura Nahr hat mir am besten gefallen, vor allem der Backdrop.
Die Intervall Acts
Ich fand es sehr schön, dass von Anfang bis Ende ESC Songs gesungen worden sind. Als Ruslana, Carla, Luca Hänni und Destiny sangen, habe ich mich gefragt, ob man ihnen die Songs aufgedrückt hat oder ob sie sich selbst entschieden diese ESC Winner zu singen. Ich fand es nicht schlecht, aber ich hätte es auch in Ordnung empfunden, wenn Luca Hänni sein She got me, Ruslana ihr Wild Dances und Destiny ihr Je me casse gesungen hätte.
Das Voting
Das Voting. Ich war vorhin mit meinen Eltern brunchen und selbst sie, die nicht so im ESC Kosmos bewandert sind, fanden das Votingverfahren blöd. Es kam der Vergleich als würde man ein großes Buffet anbieten, aber man darf nur zwischen Nudeln, Salat und Wurst wählen.
Gesamtfazit
Mein Gesamtfazit fällt positiv auf mit Verbesserungspotenzial: 50/50 Voting zwischen Jury und Televoting OHNE SUPERFINALE, keine lange Gespräche mit Gästen und eine Musikvielfalt anstatt alles mit Pop in allmöglichen Falcetten. Aber so war die Show schön und unterhaltsam. Und hoffe das der SWR im nächsten Jahr darauf aufbaut.
Ich war eher geschockt von der Show, geht es noch schlechter ? Man hat den Vorjahren leider noch einen draufgesetzt so das ich abgeschaltet habe irgendwann. Heute morgen hab ich dann das Ergebnis gehört, einfach mal frech von Spanien oder Zypern kopiert, die jedes Jahr sowas schicken, weil sie bei Fuego so einen Erfolg hatten, Glauben wir ernsthaft mit dieser Kopei was reissen zu können ? Denke 10-15 Platz, für mehr reicht es nicht, da sind andere besser.
Habe mich alles in allem ganz gut unterhalten gefühlt. Sehr schön, dass es bei der Vorentscheidung wirklich ausschließlich um den ESC ging, inklusive historische „Einsprengsel“. Barbara Schöneberger wirkte auch sehr sympathisch auf mich, Hazel Brugger fand ich auch gut. Bei den teilnehmenden Acts gab natürlich schon Luft nach oben. Ich will jetzt nicht auf die einzelnen Beiträge eingehen, aber es waren schon die richtigen Acts im Finale. Einzig Myle habe ich ein bisschen vermisst, hat mir gut gefallen. Kann mir durchaus vorstellen, dass er es nur knapp nicht geschafft hat, denn danach gab es schon ein starkes Gefälle. „Black Glitter“ hat mir singtechnisch am besten gefallen, kann aber mit „Fire“ und Sarah Engels auch gut leben. Ist jetzt keine neue Innovation, aber meine Güte… selten wird das Rad neu erfunden. Kann mir schon vorstellen, dass so eine Nummer immer noch seine Liebhaber finden wird, ob es letztendlich so viel sein werden, dass es für Punkte reicht… wir werden sehen.
Jedenfalls wünsche ich Sarah Engels von Herzen alles Gute und viel Spaß und Glück in Wien.🍀
Fand‘ es sehr schade, dass Abor und Tynna nicht ihren Song komplett singen durften. Sollte ab nächstes Jahr zur Tradition werden, dass der Vorjahres-act ihren Song komplett performen.
Ich habe leider nur die letzten 30 Minuten sehen können. Frage an die Community: sind Abor & Tynna tatsächlich nur auf die Bühne gekommen, um den Miniaturpokal zu überreichen oder haben sie in den zweieinhalb Stunden vorher wenigstens singen dürfen?
Sie haben ihren Song ,,Baller“ beim Opening kurz angesungen. Mehr aber auch nicht. Dafür durfte Michael Schulte mit ,,You Let Me Walk Alone“ und ,,Satellite“ von Lena 2 Songs komplett performen.
Bin mal gespannt, ob gleich im Stream darüber geredet wird, wie schlecht Michael Schulte dabei war. Das hat mich echt schockiert.
Ich glaube ja immer noch, das sie Abor&Tynna keine Bühne und kein Wort ins Mikro geben wollten, weil die ESC-Bubble die Kontroversen um Attilas Reddit-Postings nie wirklich verziehen hat und es deswegen dazu gekommen ist. Die beiden hätten minimum als Sofagäste von zukünftigen Projekten erzählen können. Sie haben PR derzeit so bitter nötig und genau das wurde sorgfältig verhindert, indem man die beiden als Requisiten benutzte. Traurig einfach.
Abgesehen von den Songs, war die Show richtig gut, unterhaltsam, die Jokes haben gezündet – ich war positiv überrascht. Barbara und Hazel harmonierten richtig gut miteinander. Das war kurzweilig, mir machte es Spaß. Diese Format hätte zur Vollendung starke Musik gebraucht. Schade dass das zum großen Teil wieder eher an Sommerfest an der Gesamtschule erinnerte.
Glückwunsch an Sarah Engels und alles Gute beim ESC. Souveräner Auftritt. Ich persönlich finde den Text etwas langweilig, da würde ich mir mehr wünschen. Das als konstruktive Kritik.
Wir alle haben einen unterschiedlichen Geschmack – trotzdem bin ich immer dafür einen deutschen Beitrag zu supporten und ihn nicht schlecht zu machen.
Den ESC Vorentscheid in die Samstag Abend Prime Time zu bringen ist gelungen. Danke dem SWR , die haben sich um das Staging und Konzept schon einmal Gedanken gemacht, was ich vom NDR die letzten Jahre vermisst habe. Auch das Konzept mit dem Super-Finale finde ich gut. Ich habe es den letzten Drei Finalisten allen gegönnt nach Wien zu fahren und finde dieses Konzept fair. Wenn das Konzept beibehalten und in den nächsten Jahren verbessert wird u.a. die Auswahl der Teilnehmer für den Vorentscheid, kann das zukünftig richtig gut werden. Vielleicht haben wir in den nächsten Jahren dann mal wieder einen ESC Gewinner?
OTBN
Abor & Tynna werden in diesem Jahr beim Londonhagen 2026 Euro Rave Balls am 17. und 18.April 2026 auftreten:
https://www.instagram.com/p/DVS9jI3jqJW/
Aus dem aktuellen Jahrgang sind Sören Torpegaard Lund, Leleka, Ana Marija, Alis und Satoshi mit von der Partie. Auch mein Patenkind des ESC kompakt SCC 2025 Ardit Çuni wird dort auftreten.
Die beiden treten nur am 17. auf. Allerdings wird der Auftritt aufgrund der Masse an Acts wohl nur 2-3 Songs umfassen.
Sex sells. Schwaches Lied für Deutschland. Germany zero points