Neue Podcast-Folge von ESC BITE: Wie blickt Jendrik auf seine Eurovision-Erfahrung zurück?

Zur bereits fünften Folge des Eurovision-Laber-Podcast „ESC BITE“ haben die ESC-kompakt-Blogger Rick und Max einen ganz besonderen Gast am Start: Den deutschen ESC-Teilnehmer aus dem Jahr 2021, Jendrik. Der Hamburger lässt drei Jahre nach seinem ESC-Abenteuer Höhen und Tiefen Revue passieren. Damals in Rotterdam war die Corona-Pandemie noch lange nicht vorbei und so war etwa seine Vorbereitungszeit für den ESC nicht von Auftritten bei Pre-Partys bestimmt, sondern von Zoom-Interviews und Videodrehs zu Hause.

Was hat Jendrik während seines Auftritts gefühlt, wie hat er die Stimmung in Deutschland und seine Position in den Wetten wahrgenommen? Und wie hat er sein Interview kurz nach dem ESC und den damit verbundenen Backlash verarbeitet? Und welche Projekte stehen gerade für Jendrik an? Kann er sich etwa ein ESC-Comeback vorstellen? All das erfahrt Ihr in der fünften Folge von ESC BITE – überall, wo es Podcasts gibt.

Ihr habt die vergangenen Folgen von ESC BITE verpasst? Kein Problem! Über Spotify oder sämtliche andere Podcast-Anbieter sind alle Teile und natürlich weiterhin die ESC kompakt LIVEs zu finden.

Was sagt Ihr zur neuesten Folge von ESC BITE? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! Rick und Max bedanken sich für die bisherigen Reaktionen und freuen sich natürlich weiterhin auf Euer Feedback. 



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38 Comments
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Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Stimmt, da war doch was, das erfolgreich verdrängt wurde.

Bonello
Bonello
2 Jahre zuvor

Leider kommt es nach wie vor so rüber, dass er den ESC nur auf seiner bucket list abhaken wollte. Unsympathisch!

Mareike Kaa
Mareike Kaa
2 Jahre zuvor
Reply to  Bonello

Ach, und die anderen deutschen Teilnehmer haben aus brennender Liebe zum Vaterland teilgenommen?

Marie
Marie
2 Jahre zuvor

Darauf hat die Welt gewartet! 🥰

Schorschiborsch
Schorschiborsch
2 Jahre zuvor

Merci! Prinzipiell finde ich es schonmal super, dass hier auch Acts gehört werden, die der NDR nach ihrem letzten oder vorletzten Platz verschämt versteckt hat. Vielleicht haben ja auch Ann Sophie, Jamie Lee, die Sisters und und und (man kann sie inzwischen gar nicht mehr alle aufzählen) Lust auf einen Talk mit Euch 🙂

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor

Finde ich auch eine gute Idee.

AlexESC
AlexESC
2 Jahre zuvor

Ja, damals, 2021, gab es ja eine interne Juryentscheidung, welche nach 2020 mit Ben Dolic, leider nicht so richtig geklappt hat. Ich weiß nicht, weshalb die Jurys Jendrik alle gut fanden bzw. was die Vorentscheid-Jurys hier mitgeteilt bekommen haben.
Ich habe mir im Laufe der letzten 3 Jahre mal ein paar Gründe überlegt, woran es liegen könnte:

  1. wurde den Jurymitgliedern mitgeteilt, dass sich Jendrik für den ESC, privat, schon sehr reingehängt hat (er hat ja über Social Media viel gemacht und den Videoclip aus selbst produziert, wenn ich es richtig in Erinnerung habe) und hat dadurch sehr viele Sympathien gesammelt?
  2. Sind die Jurys einfach auf den Songtext „reingefallen“, welcher ja im Grunde schon eine wichtige Message hat, und haben dann gemeint, dass so ein Text beim ESC gut ankommen wird?
  3. Hat der NDR, wie bei Sisters 2019, da ein wenig mehr nachgeholfen und Jendrik irgendwie bevorzugt behandelt?
  4. Es gab einfach keine besseren Songs bzw. nur belanglose Sachen und es war wirklich der beste eingereichte Song.

Punkt 4 kann ich mir eigentlich nicht so richtig vorstellen, wenn ich ehrlich bin, selbst beim NDR!

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Wenn die Befragungen wie 2019 stattfanden, kann ich das erste ausschließen. 2019 haben wir jedenfalls bis zum VE nicht einmal die Namen genannt bekommen (man konnte sich natürlich denken, wer wer ist, allein wenn man eine Person schon kannte wie BB Thomaz oder Gregor). Und sonstige Infos gab es keine.

Zu 2: Denkbar. 2019 gab es z.B. Songeinreichungen ohne Sänger und diese wurden angekündigt, dass sie „gesellschaftlich relevante Themen ansprechen“ und ich meine, dass TS auch irgendwann mal sagte, dass sie einen Fokus auf sowas legen. Möglich, dass sie das für 2021 auch nochmal extra erwähnten.

Zu 3: Kann ich nicht sagen, aber wenn der NDR einen Favoriten hat, schicken sie ihn auch gerne mehrmals durch Befragungen. Siehe Schubladensong oder die S!sters, deren Song man glaube ich insgesamt dreimal in derselben Befragung hörte.

Zu 4: Ich denke, dass wird es primär gewesen sein. 2021 war ja das Verlangen groß, dass Deutschland endlich mal aus der Komfortzone ausbricht und das hat die Jury sicher auch mitbekommen oder selber gedacht. Es war ja angeblich ab 2018 so, dass polarisierende Beiträge bevorzugt werden. Den Eindruck hatte ich zwar von 2018 bis 2020 wenig, aber vielleicht war es dann doch soweit. Oder der NDR hat nochmal dahingehend gebrieft.

Meckie
Meckie
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Zu Punkt vier:

Waren 2021 nicht auch „El Diablo“ (später an Zypern „verschenkt“) gesungen von Oxa, bekannt aus The Voice of Germany, und „F*** you very much“, gesungen von LIENNE (später erfolgreich in den litauischen Vorentscheid geschickt), auch im internen Vorentscheid neben Jendrik im Rennen um die Teilnahme am ESC 2021???

Jendriks Sieg lag wohl eher nicht an den Internationalen Jurys sondern eher an dieser ESC-Fanjury oder ESC-Panel aus Fans, die schon 2019 unbedingt Aly Ryan gewinnen sehen wollte. Daher hat der NDR wahrscheinlich auch die Idee einer ESC-Fanjury (ESC-Panel) nach 2018, 2019, 2020 und 2021 nie wieder weiterverfolgt und schnell wieder abgehakt.

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor
Reply to  Meckie

Na Gott sei Dank konnte sich die Fanjury nicht durchsetzen und wir haben „Sister“ geschickt.

Meckie
Meckie
2 Jahre zuvor

Naja, bei der Live-Performance im Vorentscheid und den Gesangsfähigkeiten von Aly Ryan wäre Deutschland wahrscheinlich 2019 trotzdem letztlich auf die Nase bei den Jurys geflogen. Wenn schon Bottom 5 dann aber wenigstens mit gutem Gesang. Lieber mit guten Stimmen unter den letzten Fünf als gesanglich mehr schlecht als recht unter den Top 15. Die Platzierung beim ESC ist für den NDR ja sowieso gar nicht so entscheidend.

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Nein, stimmt alles nicht. Es ist zu 100% der Grund, den Jendrik auch im Podcast nennt. Er war der einzige, der mit einer richtigen Show zum Vorsingen kam und das hat gezogen. Ein ähnliches Phänomen haben wir ja in diesem Jahr auch in Österreich gesehen.

Meckie
Meckie
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Ich vermute außerdem, dass Herr Schreiber nach 2020 unbedingt mit einem viralen Lied Erfolg haben wollte im Stile von Island, Litauen oder Russland 2020. Erinnere mich, wie begeistert Herr Schreiber in Social Media 2020 Werbung für Islands ESC-Beitrag 2020 gemacht hatte. Er wollte wahrscheinlich den Erfolg vom Isländer irgendwie kopieren?

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor

Uh, das ist ein spannendes Thema. Ich hab mich öfter gefragt, wie es ihm ergangen ist. Mir hat alles von Ablauf Direkt-Nominierung zu Song-Auswahl über das Staging bis hin zu dem Final-Interview leid getan. Hab den Podcast bis jetzt immer verpasst zu hören, aber das ist die Gelegenheit. Dankeschön!

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor

Ich habe mir die Folge schon mindestens bis zur Hälfte angehört und finde es klasse, dass ihr Jendrik dazu eingeladen habt. Für mich kommt er sehr sympathisch rüber und ich finde auch gut, dass er sich darauf eingelassen hat. Und wie er da so über seine Zeit beim ESC und natürlich auch über sein von vielen so sehr kritisiertem Interview plaudert, bestärkt es eigentlich nur meinen Eindruck, den ich schon damals hatte. Ja, er hatte einiges zu viel getrunken und dementsprechend einiges gesagt, was er so auch nicht unbedingt so meinte. Da steckte viel Frust drin und man hätte ihn vielleicht auch von bestimmter Seite davor schützen können. Die Zeit danach war dann allerdings schon noch um einiges schlimmer für ihn. Ich habe ihm jedenfalls dieses Interview nicht übel genommen und dieses Interview beweist mir, dass ich ihn richtig eingeschätzt habe. Hibbelig, ja, das Herz auf der Zunge, ja, dann noch reichlich beschwipst, was soll dabei herauskommen? Auf jeden Fall bleibt er für mich ein netter junger Künstler, der sich auch selbst reflektiert, hört es euch an!

Und Max und Rick, ihr macht das echt klasse, ich habe richtig Vergnügen an eurem Podcast und verpasse mit Sicherheit keine einzige Folge👍

Rick
Editor
2 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Das freut uns wirklich sehr! Vielen Dank für die lieben Worte 🙂

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor
Reply to  Rick

Super gut auch die Folge 3 Kein Fandom wie das Eurovision Fandom
Ihr habt mir echt aus der Seele gesprochen, das war alles so treffend🙂👍

Bettschki
Bettschki
2 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Ja, die Folgen haben mir auch sehr gut gefallen. Ich bin auch sehr dankbar für den Podcast. In meinem Umfeld gibt es leider niemanden, der auch so ESC-verrückt ist und da ist es schön, wenn man wenigstens anderen Leuten zuhören kann, die den ESC genauso lieben. 🫶🏻

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Da hast Du mich jetzt aber neugierig gemacht, bislang dachte ich ja auch, Podcast sei nichts für mich – aber vielleicht „versuche“ ich es jetzt mal mit ESCbite. 🙂

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Unbedingt 😃👍

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Teile deine Meinung und Einschätzung Rusty. Fand das Gespräch auch sehr sympathisch und auch der reflektierte Rückblick hat mich sehr gefreut. Das war eine gute Idee ihn einzuladen 😊

Thomas O.
Thomas O.
2 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Hab mir den Podcast gestern auch angehört und sehe das genau so wie du, Rusty 👍

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor

Habe ich schon gehört.

Dabei ist mir aufgefallen was ja auch schon bestätigt wurde, das die Jury die Jendrik ausgewählt hat von seiner Inszenierung „geblendet“ wurde die andere nicht hatten.
Hier sollte in Zukunft mehr Weitsicht an den Tag gelegt werden und alle Künstler auf ihre zukünftigen Möglichkeiten mit betrachtet werden.

Zweitens hat mich erschreckt, das er selber sagt daß er beim songschreiben noch dazulernen muß. Wie konnte man sowas damals durchlassen?

Schorschiborsch
Schorschiborsch
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Warum erschreckt dich das? Auch ein Thomas G:son wird höchstwahrscheinlich von sich sagen, dass er immer noch dazulernt. Es ist doch völlig normal, (nicht nur) künstlerisch in einer permanenten Entwicklung zu sein.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor

Für mich hat sich das im Podcast nicht angehört „wie dazulernen“ sondern eher wie überhaupt „lernen“. Zumindest habe ich es so aufgefasst.

Aber Jendrik macht das scheinbar eher als Hobby mit dem Texten , sein Hauptbeschäftigung scheint ja im Theater spielen zu sein, und darin könnte ich mir ihn richtig gut vorstellen, zumindest soweit man ihn kennengelernt hat.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Deutschland bei den Odds aktuell wieder auf Platz 32 zurück

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Vorhin gesehen: Gestern wurde mit Platz 34 zwischenzeitlich sogar ein neuer (Allzeit-)Tiefpunkt erreicht. Wobei die Quoten ab Platz 20 sowieso etwas willkürlich anmuten, siehe z. B. Spanien (22) oder Portugal (35).

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Deutschland war ja zwischenzeitlich auf den 35. Platz abgesackt und nun hat sich das etwas verbessert.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Wow, sogar 35.? Das muss dann aber wirklich ein Rekord für die Ewigkeit sein. Der Fairness halber muss ich aber sagen: Fader und belangloser als Dons oder Saba finde ich Isaak auch nicht.

kon
kon
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Zwischen 22 und 37 gibt es kaum einen Unterschied, was die Quoten angeht, auf der 22 sind wir genauso chancenlos wie auf der 37.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
2 Jahre zuvor

Bin nicht so wirklich der Podcast-Fan, aber von ESC-Bite habe ich noch keine Folge verpasst. Ihr beiden macht das super und habt bisher auch eine schöne Bandbreite an Themen. Weiter so.

Thilo mit Bobby
Mitglied
2 Jahre zuvor

Ich höre ja Euren Bite Podcast gerne zum einschlafen wegen euren angenehmen Stimmen. Mit Jendrik gestern Abend war das eher so als hätte ich mir vorm schlafen gehen noch einen Energy Drink gegönnt. Aber so isser der Jendrik aufgedreht und sympathisch wie immer. War aber ne tolle Folge wie alle anderen auch. Macht weiter so Rick und Max ihr macht das prima

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Heute Abend ist Michelle, die Deutschland 2001 beim ESC vertrat, zu Gast in der Talkshow „Kölner Treff“ im WDR-Fernsehen. Die Sendung beginnt um 22 Uhr.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor

Jendrik…ein gänzlich unrühmliches und für Teile der Bubble peinliches Kapitel.
Sympathisch ist er aber. Sein Kinderliedchen mit Mega-Message war halt nen klassischer Schlag ins Wasser. Taube Ohren olé

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor

OT:
Eurovision 2024 mit Lego-Figuren nachgestellt. Zur Belustigung könnt ihr euch es anschauen 😊

https://youtu.be/kqGIEVY4fUg?si=lBW3qq4JcR24giEv

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Sehr sweet gemacht und lustig, dass bei Kaleen noch die nackten Männer-Oberkörper reingeschnitten wurden 😂. Nur Isaak ist schlecht getroffen, sah da eher aus wie Elvis mit der Frisur und Lederjacke.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Habe mir gerade die letzten beiden Folgen angehört – da ich wenig Gelegenheit zum Nebenbeihören habe, muss ich mir immer die Zeit nehmen. Ich finde den Podcast klasse und freu mich auf alles, was noch kommt. Ihr macht das großartig.

Jendrik fand ich sehr sympathisch, aber wenn man sich die Folge so anhört, dann kann man schon sagen, dass das 2021 ein Desaster mit Ansage war. Leider.

Stiobhan Faie
Mitglied
Stiobhan Faie
2 Jahre zuvor

Finde es wirklich beachtlich mit welch emphatischem Gespür Rick & Max hier ein informatives wie unterhaltsames Interview zaubern.
Hätte wirklich nicht damit gerechnet Jendrik in der Ausführlichkeit erneut erleben zu dürfen.
Dass ehemalige Kandidaten, ob Felicia Lu, Jendrik, Ryk oder diverse Sonstige, hier immer mal wieder Berücksichtigung finden, ist absolut löblich und sollte vom NDR endlich auch regelmäßig praktiziert werden.
Kandidaten über den Klee zu loben, um sie dann wie heiße Kartoffeln fallen zu lassen, ist dort ein viel zu verbreitetes Phänomen.
Man kann über seinen Auftritt sicher streiten, persönlich muss ich aber gestehen, dass Jendrik wegen seiner positiven Aura einer der letzten Teilnehmer war, wo ich ohne Umschweife zum Download geklickt habe.
Heuer ist mir der deutsche ESC-Act schlicht einerlei(wie bereits 2009, 2013, 2015, 2019)!