
Sie hat es tatsächlich geschafft: Justyna Steczkowska (Aufmacherbild) vertritt Polen mit „Gaja“ beim Eurovision Song Contest 2025 in Basel. Das haben die TV-Zuschauer*innen im gerade zu Ende gegangenen Vorentscheid Wielki Finał Polskich Kwalifikacji entschieden. Justyna gewann mit 39,32 % aller abgegebenen Stimmen vor dem Duo Sw@da & Niczos, das 23,69 % erhielt.
Die in Polen bekannte Sängerin nahm bereits vor genau 30 Jahren mit dem ungewöhnlichem Titel „Sama“ am ESC in Dublin teil, erreichte damals – nach dem überzeugendem Debüt Polens ein Jahr zuvor – allerdings lediglich einen 18. Platz. 1996 veröffentlichte Justyna ihr erfolgreiches Debütalbum „Dziewczyna szamana“ („Die Freundin des Schamanen“) und behauptete sich seitdem als wandelbare, geheimnisvolle, leicht jazzig angehauchte Interpretin.
Das mystisch-treibende Lied „Gaja“ handelt von einer verletzten Gottheit namens Gaja. Schon im letzten Jahr wollte die Sängerin mit dem Lied „WITCH-ER Tarohoro“ zum ESC, unterlag damals aber im Juryvoting bei der internen Auswahl knapp der jungen Sängerin Luna. Diese konnte mit dem Lied „Tower“ das Finale in Malmö nicht erreichen und schied im Halbfinale aus. Nun kann Justyna Steczkowska zum 30-jährigen Jubiläum ihres ESC-Auftrittes das Publikum in Basel mit einem energetischem Auftritt in den Bann ziehen.
ESC-Barometer
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ESC-Barometer: Wie gefällt Dir der polnische Beitrag "Gaja" von Justyna Steczkowska?
- gefällt mir gut (28%, 291 Votes)
- ist so lala (23%, 235 Votes)
- gefällt mir weniger (21%, 212 Votes)
- ist ganz ausgezeichnet (20%, 209 Votes)
- ist ganz furchtbar (8%, 82 Votes)
Total Voters: 1.029
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Der Trend dieses Jahr scheint „Porno-Chic“ zu sein
Ich finde es gut, dass auch Beiträge von U50 Künstlern und Künstlerinnen es zum ESC schaffen und auch eine gute Stimme und Show abliefern. Aber das ist für mich leider absolut nicht meine Musik. Ich bekomme von dem Dauergeschrei schlechte Laune. Schade Polen.
Du meinst wohl Ü50 😉
Ich habe mehrere CDs (ja, sowas gibt’s noch) 🙂 von ihr und bin Fan. Aber wie das manchmal so ist: Ausgerechnet „Gaja“ finde ich jetzt eher so la la. Hoffentlich wird das was mit dem Finale. Daumendrück.
Geht mir ganz genauso!
Weiss nicht was ich von dem Beitrag halten soll. Ganz schönes geschreie.
Habt Ihr was in den Ohren? Das ist doch kein Geschrei. Ich finde es wahnsinnig gut, hat mich sofort gepackt. Und da wusste ich noch nicht mal, dass sie vor 30 Jahren schon dabei war. Für mich bisher die klare Nummer 1 der Saison.
Yes! 🙂
Danke!
Ich sag es mal so: Ich höre Metalcore, Hardcore und Punk. Werde also täglich auf eine (für mich angenehme Art) angeschrieben. Bei Justyna dagegen muss ich den Ton runter drehen, da ich ihr Geschrei nicht aushalte. Ist eben alles ein individuelles Empfinden. 🙂
Puh…
Das ist leider nix…Weder vom Song noch von der Präsentation.
Wird seine Fans finden aber ist schon ein bisschen altbacken.
Für mich ist der Song leider sehr anstrengend. 😅
Dann liegen wir hier tatsächlich mal sehr weit auseinander – ich finde das Lied grandios!
PS: Was sagst du zum neuen Song von unserer Noa Kirel? Ist aus meiner Sicht ihr bester Song seit „Provocativit“, läuft bei mir schon in Dauerschleife. 🤩💃
Für mich auch. Einer der Songs, die ich bis zum ESC eher gerne meide.
OK, habe hier schon einige negative Kommentare gelesen und denke mir so:
Sieht so aus, als hätte ich wieder nen ganz anderen Geschmack als die Mehrheit:
Ich habe hier zum ersten Mal dieses Jahr mit „ganz ausgezeichnet“ gevotet.
Nur das Outfit der Tänzer darf gerne geändert werden. Ich mag da ja vielleicht etwas spießig sein, aber etwas männlicher dürfen Männer gerne für mich wirken! 😉
Dass wir beide mal so klar übereinstimmen, hätte ich nicht gedacht. Ich mag „Gaja“, Justyna und die Performance. Top! 👍
Wunder gibt es immer wieder! 😉
Ich hätte lieber Lusterka gehabt. Wieder einmal tritt ein Sänger beim erneuten Anlauf mit einem schlechteren Song an.
Jaaaa, ich freue mich so sehr! 🥳🥳🥳🥳😍😍
Danke für den tollen VE, Polen! „Lusterka“ gefiel mir in der Studioversion auch gut, aber live funktionierte das nicht, der Song trägt nur 30 Sekunden, danach wird es zu repetitiv.
Im Gegenteil dazu hat es Justyna geschafft, ihren doch auch recht repetitiven Song so abwechslungsreich zu komponieren und inszenieren, dass es in den drei Minuten nie langweilig wird. Nach ihrem Versuch im letzten Jahr bin ich großer Fan von Justynas neuerer Musik geworden und ich finde ihre Story einfach großartig, nach 30 Jahren wieder zum ESC zurückzukehren.
Meiner Meinung nach war „WITCH-ER-TAROHORO“ eingängiger und leicht stärker als „Gaia“, dafür entpuppt sich der Song als richtiger Grower. Justyna hat eine grandiose Stimme, der Song ist dramatisch ohne Ende und fräst sich richtige in die Gehörgänge. Mir gefällt auch die Performance sehr und ich finde sie nicht überladen. Die drei Minuten sind aufregend gestaltet (den kurzen Part des männlichen Sängers finde ich auch sehr gut), nur der Break vor dem letzten Refrain ist tatsächlich etwas zu lang.
Habe vorletzte Nacht noch davon geträumt, wie Justyna von der Decke schwebt und anscheinend hat es Glück gebracht. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden – „ganz ausgezeichnet“. 🙂
Hier dann nun meine Top 13:
1. Malta 12/12
2. Polen 10,5/12
3. Albanien 10,5/12
4. Belgien 8/12
5. Griechenland 7/12
6. Lettland 6,5/12
7. Irland 5,5/12
8. Montenegro 5,5/12
9. Slowenien 4,5/12
10. Luxemburg 3,5/12
11. Finnland 2,5/12
12. Spanien 1/12
13. Ukraine 0,5/12
Puuh…. Mir ist aufgefallen, daß man entweder Malta ganz oben und Ukraine ganz unten hat (wie der Vorposter) oder genauso umgekehrt wie ich. Ist auch musikalisch so ziemlich der größte Kontrast.
Ich nicht, habe Malta ziemlich weit unten, die Ukraine haut mich aber auch nicht von den Socken und ist irgendwo im Mittelfeld bei mir.
Ich kann es mir nicht verkenifen, das nochmal zu posten (vom 18. Januar):
Ich lasse das mal so stehen. 😜🫶
Du hast Justyna, Dennis und ich Ziferblat da ist jeder zufrieden. 😀
Vergiss Miriana bloß nicht! 🙏😉🇲🇹
Oh Sorry, ich meinte natürlich du hast Miriana und Justyna, wir haben Ziferblat. Eventuell bekomme ich noch was gutes aus Litauen, da sind 4 Lieder dabei, die der Ukraine den Thron streitig machen.
Sag bloß, du magst auch diese Katarsys? Ich verstehe den Hype um die überhaupt nicht, auf mich wirkt der Song unmelodisch und langweilig. Kann mit der litauischen Auswahl generell recht wenig anfangen und hoffe auf ein gutes Abschneiden von Black Biceps, was die Jury natürlich wieder verhindern wird… 🫠
Meine Megahauptfavortin ist Petunija, dann kommen ganz leicht dahinter, Katarsis, Lion Ceccah und Black Biceps. Mit dem 4en wäre ich Mega zufrieden.
Und wieder einmal sind wir einer Meinung Jofan! Mich würde es nicht wundern, wenn wir beim SCC gemeinsam Songpaten für den gleichen Beitrag werden (falls sie diese Regelung einführen) 🤭🤭🤭 Unser Musikgeschmack scheint sich schon sehr zu ähneln. 😆
😂😍🤩👍🥂🍾🫶
Die Show ist gut, aber der Song ist nervig
High Heels beim Tanzen-Support finde ich ein unnötiges Risiko und schliesslich sitzt in keiner ESC-Jury Heidi Klum!
Da darf Pani Steczkowska nach 30 Jahren also wieder für Polen zum ESC fahren. Ich freue mich für sie, auch wenn ich ihren Song von 1995 nicht soo berauschend finde. 😅
Was halte ich nun von „Gaja“?? Langweilig wird einem zumindest nicht beim Zuschauen. Sie hat auch ne unfassbare Ausstrahlung und nimmt damit die Bühne ein. Der Song an sich ist jetzt nicht schlecht und finde es auch schön dass es fast komplett auf Polnisch ist. Mir persönlich ist es aber im Endeffekt doch zu sehr ESC-Ethnobaukasten, der Vergleich mit Ruslana kommt nicht ohne Grund, nur dass ich Justynas Stimme doch deutlich mehr mag.🙂
Habe letztlich für „ist so la la“ abgestimmt, ich höre es mir durchaus gerne an, aber es löst bei mir eben auch keine übermäßige Begeisterung aus.
Würde mich für sie als Künstlerin schon freuen wenn es fürs Finale reicht, halte es auch für möglich da Songs dieser Art immer ein Publikum finden, dort wird es aber trotz Diaspora eher nicht so weit oben landen, die Jurys werden es jedenfalls nicht mögen.
Einer der seltsamsten ESC-Beiträge seit Jahren. Lässt mich aktuell noch etwas ratlos zurück. Vorerst ein „so lala“, das sich aber noch in jede Richtung entwickeln kann.
Tolle Show und auch ein starker Song. Einziger Kritikpunkt ist, dass ich mir noch ein bisschen mehr Melodie gewünscht hätte. Justyna singt im Gegensatz zu ihrem Auftritt vor 30 Jahren einwandfrei, das wirkte mit teilweise fast zu perfekt. War das wirklich ihr Livegesang? Falls ja, ist dies bei der fast schon überbordenden Show eine extrem starke Leistung. „Gaja“ erhält eine starke 8/10 und ein „gefällt mir gut“.
Na, unter der Piss-Regierung hätte es ein solches Outfit aber nicht gegeben, Polen ist wieder im Gaja Europa angekommen, welcome back !
Das fängt nur ein paar Sekunden wie ein bekanntes ESC-Gemisch an, danach entwickelt die großartige Justyna etwas ganz eigenartig Besonderes.
Gefällt mir gut. Dennoch – Die wunderbare Slawokakophonie von „Sama“ wird nicht mehr erreicht, wäre aber auch nicht mehr zeitgemäß
Leider ist das kein Sama 2Punkt0. Der 95er Beitrag war genial. Schau her Litauen 25, weil schreien kann so genial sein. Zurück zur Justyna 25. Da passiert soviel auf der Bühne, dass der Song fast untergeht. Beim erstenmal Hören fand ich es furchtbar. Inzwischen kann ich mir das Lied anhören. Aber die „Ruslana für Arme“- Nummer wird mein Herz nicht erobern.
So hier mein Voting und aktuelle Rangliste
Ich bin heute nett drauf und habe gefällt mir weniger mit aber einer mittleren Tendenz zu ist ganz furchtbar
mein aktuelles Ranking:
Platz 01: Ukraine (10 von 12)
Platz 02: NeonoeN (disqualifiziert 8 von 12)
Platz 03: Albanien (6 von 12)
Platz 04: Griechenland (6 von 12)
Platz 05: Montenegro (5 von 12)
Platz 06: Slowenien (3 von 12)
Platz 07: Polen (3 von 12)
Platz 08: Belgien (2 von 12)
Platz 09: Spanien (1 von 12)
Platz 10: Irland (0 von 12)
Platz 11: Lettland (0 von 12)
Platz 12: Luxemburg (0 von 12)
Platz 13: Malta (0 von 12)
Platz 14: Finnland (0 von 12)
P.S. Mein Favorit (beiden Studioversion) hatte natürlich die Ehre wieder letzter zu werden.
Da ist viel zu viel langes Geschreie drin. Mir gefällt das nicht und ich habe Zweifel, ob der 0815 ESC Zuschauer der erst zum Semi einschaltet dafür anrufen wird.
Mir hat der Song ehrlich gesagt zu wenig Substanz.
Die Strophe besteht gefühlt nur aus drei Tönen und der Refrain aus einem Schrei und ganz viel Dance-Break, den man beim ESC schon wesentlich besser und interessanter gesehen hat.
Ins Finale wird sie kommen, dafür wird die Diaspora schon sorgen, aber dort würde es mich schon überraschen, wenn sie ihre Platzierung von 1995 überträfe.
Gegen „Sama“ ist die Nummer ja nur ein absolut laues Lüftchen.
„Gaja“ von Justyna Steczkowska: Ich finde es toll, dass die Künstlerin nach so vielen Jahren wieder beim ESC dabei ist.
Leider holt mich der Song und die Performance noch nicht ganz ab. Es ist mir alles irgendwie zu viel. Deshalb gebe ich hier ein „So lala“. Aber ich denke, dass ich mich da noch etwas hineinhören und hineinsehen kann. Von daher würde ich den Song für mich noch nicht abschreiben. Aber für die Top 10 in meiner persönlichen Rangliste wird es wahrscheinlich am Ende nicht reichen.
Ich war großer Lusterka Fan und bin deshalb noch etwas traurig, dass ich das nicht in Basel sehen werde. Aber auch das muss man irgendwann beiseite legen und sich für die Polen freuen, die jetzt endlich Justyna bekommen.
Das sind die Einschaltquoten des polnischen ESC-Vorentscheides:
https://eurovoix.com/2025/02/17/poland-1-3-million-viewers-watched-the-polish-national-final/
Nur The Voice Senior hatte etwas mehr Zuschauer.
Neuigkeiten von Justyna zu ihrer ESC-Teilnahme:
https://eurovoix.com/2025/02/19/justyna-steczkowska-planning-spectacular-performance/
TVP hat heute die Televotingergebnisse nationalen ESC-Vorentscheides „Wielki finał polskich kwalifikacji“ veröffentlicht:
https://eurovoix.com/2025/02/19/wielki-final-polskich-kwalifikacji-2025-televoting-results/
Zur Show: Schön gemacht, Stehplätze erzeugen direkt eine bessere Atmosphäre. Take Notes SWR!
Zum Song: Wie immer ist das nur meine Meinung. Der Nerv-Faktor ist hier zwar erfüllt, gleichzeitig verhindert der gute Beat eine „ganz furchtbar“ Platzierung. Kommt für mich daher in die „Gefällt mir weniger“ Kategorie.