Songcheck „Chefsache ESC 2025“ (2): „Like You Love Me“ von Benjamin Braatz

Foto: RTL / Raab Entertainment / Willi Weber

Für viele Leser*innen von ESC kompakt wurde Benjamin Braatz (Aufmacherbild) zunächst überraschend von der Jury ins Halbfinale und dann ins Finale geschickt. Mit seinem emotionalen Beitrag „Like You Love Me“ bedient er Retro-Vibes und moderne Melodieverläufe gleichermaßen. Seine Persönlichkeit schafft einen weiteren Ankerpunkt, der den Act rund und letztlich schlüssig macht.

Benjamin Braatz ist ein aufstrebender Musiker aus Hagen, der mit seinem nostalgischen Pop-Sound und seiner Liebe zur Musik der 70er-Jahre immer mehr Menschen begeistert. Schon früh entdeckte er durch die Beatles seine Leidenschaft für Melodien, die ins Herz gehen. Inspiriert von Künstlern wie Elton John und Queen verbindet er eingängige Hooks mit emotionalem Songwriting.

Mit über 100 selbstgeschriebenen Songs hat sich Benjamin eine musikalische Identität geschaffen, die von romantischer Melancholie bis zu euphorischen Feel-Good-Hymnen reicht. Sein einzigartiger Stil und sein charismatisches Auftreten machen ihn zu einem spannenden Newcomer der deutschen Musikszene.

In den bisherigen Shows von Chefsache ESC 2025 wurde er von den Leser*innen von ESC kompakt bei den Votings nach der Vorrunde und dem Halbfinale weitgehend übersehen. Die Jury scheint in ihm und seinem Song aber ein interessantes Paket zu sehen, das sie auf jeden Fall im Finale zur Wahl stellen will.

Das Lied

Sein möglicher ESC-Song „Like You Love Me“ ist ein ruhiger Popsong mit starken Retro-Vibes, der Elemente von 70er-Jahre-Softrock und moderner Singer-Songwriter-Ästhetik verbindet. Der Song besticht durch eine warme Klaviermelodie, sanfte Gitarrenriffs und eine Steigerung im Refrain, die an die Musik von Elton John oder Billy Joel erinnert. Benjamin setzt auf eine zeitlose Produktion, die nostalgisch, aber dennoch modern klingt. Vervollständigt wird das Paket von seiner gefühlvollen, leicht rauchigen Stimme, die den emotionalen Kern des Songs sehr gut transportiert.

Inhaltlich dreht sich „Like You Love Me“ um die Sehnsucht nach echter, unverfälschter Liebe, also um das Bedürfnis, von jemandem nicht nur oberflächlich gemocht, sondern wirklich geliebt zu werden. Der Text beschreibt eine ambivalente Beziehung, in der sich der Protagonist unsicher ist, ob die Zuneigung seines Gegenübers echt oder nur eine Illusion ist. Dabei setzte Benjamin auf ein interessantes Stilmittel: Die ruhigen Strophen spiegeln die Zweifel wider, während der kraftvollere Refrain den Wunsch nach Klarheit und wahrer Nähe ausdrückt.

Der Check

Chris: Das Staging funktioniert noch nicht so richtig, und der Song hebt sich zu wenig aus der Masse hervor. Benjamin ist aber sehr charismatisch und bringt den Song auch glaubwürdig rüber. 6 Punkte

Douze Points: In der TV-Show habe ich die melodischen Züge des Liedes gar nicht richtig wahrgenommen. Natürlich waren die stimmlichen Qualitäten von Benjamin Braatz schon in der Vorrunde nicht zu überhören. Und er ist wahrlich eine Erscheinung. Für den ESC ist der Song vermutlich zu unauffällig; interessant ist der Act als Ganzes aber schon. 5 Punkte

Giulia: Ich persönlich mag Benjamins Stimme. Der Song bleibt allerdings nicht im Ohr und weckt auch keine Emotionen. 3 Punkte

Max: Ein schöner Song in einer leichten, etwas nostalgischen Atmosphäre, soweit so gut. Nur leider bewerten wir hier auch die Wettbewerbsfähigkeit der Lieder und was den Punkt angeht, würde Deutschland mit „Like You Love Me“ keinen Blumentopf gewinnen. Dazu fehlen Ecken und Kanten. Es fehlen Höhen und Tiefen und das gewisse Etwas, das die Zuschauer*innen innerhalb von drei Minuten catcht. 3 Punkte

Rick: Benjamin könnte dank seines unverwechselbaren Looks optisch beim ESC auffallen. Mehr positive Dinge fallen mir zu diesem Beitrag nicht ein. Finde die Stimme nichtssagend, den Song null eingängig und die Inszenierung nicht innovativ genug. Absolut nicht mein Geschmack und leider auch kein bisschen wettbewerbsfähig. 2 Punkte

Punktzahlen der anderen Blogger*innen:

  • Benny: 4 Punkte
  • Berenike: 6 Punkte
  • Laureen: 3 Punkte
  • Manu: 3 Punkte
  • Peter: 6 Punkte

Gesamtpunktzahl (alle Blogger*innen): 41/120 Punkte

Wie gefällt Euch „Like You Love Me“? Was hat Euch an der Präsentation des Titels beim Halbfinale gefallen und was könnte für den ESC noch verändert werden? Schreibt uns das gerne in die Kommentare.

Bisher erschienene Songchecks:



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127 Comments
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sunriseheaven69
sunriseheaven69
1 Jahr zuvor

Ich mag das Lied.Glaube aber für den ESC nicht gemacht.Für das Radio am morgen gut geeignet.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor

So. Chris hat sich mal wieder unserem VE angenommen. 🙂

Eine absolute Enttäuschung! Chefsache – ESC 2025 (Vorrunde & Halbfinale) – YouTube

Chris
Chris
1 Jahr zuvor

Ich gebe mal meine Einschätzung, wie die Wahl am Samstag ausgeht und viele Punkte wir für die vermeintlichen favoriten beim ESC kriegen würden.

Am Samstag:

1. Feuerschwanz (37%)
2. Abor & Tynna (17%)
3. Lyza (13%)
4. Cosby (11%)
5. Moss Kena (9%)
6. The Great Leslie (5%)
7. Julika (4%)
8. Benjamin Braatz (2%)
9. Leonora (2%)

Punkte beim ESC:

Feuerschwanz: 0 (jury), 18 (tele)
Abor & Tynna: 17 (jury), 15 (tele)
Lyza: 68 (Jury), 6 (Tele)
Cosby: 46 (jury), 12 (tele)
Moss Kena: 146 (jury), 4 (tele)

Ergibt folgende Platzierungen:

1. Moss Kena (Platz 9-11)
2. Lyza (Platz 16-18)
3. Cosby (Platz 18-20)
4. A&T (Platz 22-24)
5. Feuerschwanz (Platz 25-26)

Aufrechtgehn
Aufrechtgehn
1 Jahr zuvor

Ich finde den zu meiner eigenen Überraschung echt gut! So melancholische Gitarrenballaden sind ja eigentlich überhaupt nicht meins, aber hier hat es mich emotional erwischt, ein bisschen so wie bei Michael Schulze damals. Mir gefällt das Wechselspiel mit zurückgenommenen und kraftvolleren Passagen, extrem gut der Moment, als die Backgroundstimme dazukommt. Und Benjamin hat echt Charisma! Mir gefällt sogar die Show mit dem Leonora-Stühlchen und dem Start im Publikum (das hat so etwas ZDF-Hitparaden-Nostalgisches). Nur der Schlusspart klang mir etwas zu verzagt. Ansonsten ist mein persönlicher Platz 3 nach „Baller“ und Feuerschwanz, könnte ich gut mit leben, wenn der gewinnt. Könnte beim ESC jeden Platz zwischen 3 und 26 machen.

Waterloo
Waterloo
1 Jahr zuvor

Das Lied geht völlig unter, plätschert so dahin, aber bleibt immer gleich (langweilig).

MarcelK
MarcelK
1 Jahr zuvor

Benjamin schöne Stimme aber der Song berührt mich leider gar nicht

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Conchita. 🤔🤔 Nico Santos ist musikalisch breit gefächert.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Die Jury sortiert 4 Acts aus, was soll der 💩💩💩. Ich denke im Finale entscheidet nur das Publikum. 🙁🙁🙁

Last edited 1 Jahr zuvor by Malge1985
Rike
Rike
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

👏👏👏

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Das Ganze ist in etwa so transparent wie Wahlen in Russland. Da vergeht mit echt die Lust, und außerdem frage ich mich, ob es sich hierbei um eine Lex Feuerschwanz handelt, weil man es plötzlich mit der Angst zu tun bekommen hat.

Und: Elton kann wegen eines privaten Termins nicht mit auf dem Jury-Podium sitzen.

HAHAHAHAHA … das scheint ja definitiv nicht Prio 1 zu haben.

Rike
Rike
1 Jahr zuvor

Da hatten wir zeitgleich den selben Gedanken😉

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Rike

Das hast Du jetzt netter formuliert als ich. 🙂

Rike
Rike
1 Jahr zuvor

Ich wollte das eigentlich schreiben, was du geschrieben hast.😆

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
1 Jahr zuvor

Ohne Wissen welcher Art der private Termin ist, finde ich solche Äußerungen dazu nicht angemessen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Funi_Cula

Meine Kritik bezog sich nicht auf Elton, sondern auf herrn Raab, denn ganz gleich welcher Art dieser Termin ist, ist es extrem umprofessionell, solch einen Juroraustausch kurz vor Ende des Wettbewerbs quasi im Hauruckverfahren durchzuführen und zu kommunizieren. Spätestens als es um Elton ging, hätte Herrn Raab klar werden müssen, dass diese Letzte Minute-Wiedereinführung der Jurys hochproblematisch und sehr unprofessionell ist, weil nun auch noch die Zusammensetzung der Jury geändert wird. Dann hätte man es endgültig bei ausschließlich Televoting lassen sollen.

So wirkt es, als ob man Fußball in spielt, nach 75 Minuten 3 zu 0 hinten liegt, und dann beschließt, die Regeln zu ändern …

Rike
Rike
1 Jahr zuvor

Eher so, dass ein Spieler in der 72 Minute eingewechselt und in der 89 wieder ausgewechselt wird.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Rike

Ich denke beides: Regeländerung & Spielerwechsel … Man sollte sich was schämen.

Rike
Rike
1 Jahr zuvor

👍👌

Franny
Franny
1 Jahr zuvor

So wirkt es, als ob man Fußball in spielt, nach 75 Minuten 3 zu 0 hinten liegt, und dann beschließt, die Regeln zu ändern …

This!

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

„außerdem frage ich mich, ob es sich hierbei um eine Lex Feuerschwanz handelt, weil man es plötzlich mit der Angst zu tun bekommen hat“

Zumindest höre ich heute das erste Mal, dass die Jury auch im Finale mitentscheiden darf. 🤔

„das scheint ja definitiv nicht Prio 1 zu haben“

Das habe ich auch gedacht. 🙈

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Klar bekommt man es mit der Angst zu tun. Ich weiß nur 1. Ich bin RAUS. Ich gucke lieber Dänemark. 😂😂😂

Die Ankündigung 24 Acts und wir dürfen nur über 5 abstimmen, das ist verarsche hoch 10.

P.S. Ich habe eine Riesenwut auf Chefsache.

Wolkenfrei-Fan
Wolkenfrei-Fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Bei den System wird Feuerschwanz bestimmt in Runde 1 rausgeworfen und damit ist der Weg für Abor und Tynna frei.
Da wird am Ende niemand eine Chance gegen haben.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Wolkenfrei-Fan

Sie wären auch die beste Wahl für Basel

Rike
Rike
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Dito – aber ich schaue es mir trotzdem an. Es gibt so wenige schöne Samtagabend-Programme für Eltern mit Kind. Meine Kleine freut sich schon wahnsinnig und hat schon alles geplant.

ich hoffe, du bist mir auch nicht böse wegen eben. Ich hatte wirklich laut gelacht, aber mein Harmoniewesen kam da bei mir durch 😬

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Rike

Klar, wenn das Kind sich schon freut, kann man das nicht kurzfristig abblasen. Ich hatte nicht mehr vor, mir das anzuschauen. nachdem ich mir die Titel der Finalisten angehört hatte. Heute Morgen habe ich allerdings mit Meinen Eltern besprochen, dass ich am Samstag bei ihnen vorbeikomme und dass wir gemeinsam schauen, bis ich mich dann zum 2. FdC-Semi verabschiede. Familie verpflichtet, ganz gleich ob alt oder jung …

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Rike

Das ist alles in Ordnung.

Ich wünsche Euch Samstagabend auf jeden Fall viel Spaß beim schauen. 🙂

Vielleicht beruhige ich mich auch bis Samstag und ich schaue es auch. Momentan überwiegt aber bei mir der Frust.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Ich freu mich auf Croatia. Hat aber am Samstag Pause. Finale erst am Sonntag.

Rike
Rike
1 Jahr zuvor

Mark my words – das hat Herr Raab noch kurzfristig aus dem Hut gezaubert, um Feuerschwanz noch rechtzeitig aus dem Weg zu räumen. Die werden nach ihrem Auftritt genauso etwas zu hören bekommen wie FFTS. Auch wenn ich kein Feuerschwanz-Fan bin, regt mich das jetzt echt auf. Wenn Feuerschwanz die meisten Anrufer bekommt, fahren sie nach Basel. Oder man macht ein Superfinale. Aber diese Hauruck-Aktionen gehen mir auf den Senkel.

Alles mit heißer Nadel gestrickt, viel zu wenig Zeit für alles. Ich spreche Bands und Acts an, daran teilzunehmen, gebe ihnen aber keine Unterstützung einen ESC-tauglichen Song zu produzieren. Das Talent dafür hatten und haben alle. Dann gebe ich einigen e8ne gute Inszenierung, anderen nur einen Handystick in die Hand oder stelle sie auf einen XXXL Lutz Stuhl.

ich will den NDR zurück!!!!

Sorry, musste mal raus.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Rike

Volle Zustimmung … und bezüglich Feuerschwanz: 2 Doofe, 1 Gedanke. 🙂

Prometheus
Prometheus
1 Jahr zuvor

Das muss wohl spontan entschieden worden sein. Es war eigentlich immer von hundertprozentiger Macht des Plebiszits im Finale die Rede. Das entspricht nicht mehr der anfänglichen Ankündigung und ist dann doch eher eine Mogelpackung. Kann man gut oder schlecht finden.

„Die neun Acts im Finale performen jeweils einen Coversong und ihren ESC-Titel. Fünf Acts wählt die Jury in die nächste Runde, in der dann allein das Publikum per Anruf, SMS oder Onlinevote entscheidet, wer Deutschland beim ESC 2025 vertreten soll.

Also ich lese da raus, dass es 18 Performances an dem Abend geben wird, die Jury dann aussieben wird, und es sodann unmittelbar zum Televote kommt. Dramaturgisch ist das nicht sonderlich intelligent. Das wird dann ein ziemlich langer und zäher Abend.

Meine Theorie: Bei Raab ist die Angst aufgekommen, dass Feuerschwanz gewinnen könnte. Sie sollen zwar im Finale für die Quote auftreten, aber bitte nicht das Ticket bekommen. Daher greift er jetzt auch im Finale nach der Macht. Ich gehe davon aus, dass Raab seine Favoriten, die sich bisher anhand seiner Juror-Urteile herauskristallisiert haben, weiterlassen wird. Das wären Abor & Tynna, The Great Leslie, Moss Kena, Leonora und dann noch ein Fünfter.

Bei der Zusammensetzung der Jury, zu der jetzt noch Nico Santos und Conchita Wurst hinzukommen, gehe ich auch davon aus, dass es für Feuerschwanz keinen Platz in den Top 5 geben wird. Das wurde alles geschickt eingefädelt vom Chef.

Das wäre ein Ausgang, mit dem ich persönlich zufrieden wäre. Ja, es ist sogar das, was ich wollte. Aber man muss natürlich konstatieren, dass die Kommunikation und Transparenz wirklich schlecht sind.

Last edited 1 Jahr zuvor by Prometheus
Matty
Matty
1 Jahr zuvor

BREAKING NEWS!

Conchita Wurst, die vor elf Jahren den ESC gewann, ist Gastjurorin im Finale:

https://www.instagram.com/p/DGfd4I2x4Lv/?igsh=OHV0dHhvaXZpYnN6

Ich freue mich riesig darüber und somit wurde Sams Aussage widerlegt, daß es im Finale keine(n) Gastjuror(in) geben wird.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Nico Santos wird ebenfalls in der Jury sitzen. Auf Elton müssen wir hingegen im Finale verzichten. 🙂

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Da kommt doppelte Freude auf

Jastus
Mitglied
Jastus
1 Jahr zuvor

Komplett chancenlos. In Basel wäre das ein letzter Platz mit 0 Punkten.
Ich bin auch überzeugt, dass das Lied nur weitergekommen ist, um die Chancen eines eigentlichen Favoritenliedes zu erhöhen, weil „like you love me“ ganz sicher nicht siegen wird.

Heike Schepansky
Heike Schepansky
1 Jahr zuvor

Ich würde Benjamin nur mit der Gitarre Unplugged ohne jedes schnick schnack dahinstellen und im Hintergrund auf den Leinwänden Videos von ihm laufen lassen …mal volles Risiko und Gegenbewegung zum allgemeinen Spektakel .

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

Manche verirren sich im Bällebad, andere auf der großen Bühne.
Benjamin ist meiner Einschätzung nach einfach noch nicht reif genug und musikalisch gefestigt für die Bühne. Ihm fehlt leider total jegliche Bühnenpräsenz. Die Inszenierung ist mir leider auch zu kitschig (warum der Leonora-Gedächtnis-Stuhl?) und die Duplizierungen seines Kopfes ebenfalls.
Auch songtechnisch wirkt das noch nicht ausgereift. Im wahrsten Sinne des Wortes plätschert der Song nur drei Minuten vor sich hin, ohne jemals einen Höhepunkt zu erreichen. Stimmlich leider auch unauffällig.
1/12

ESCFrank
ESCFrank
1 Jahr zuvor

Beatclub 1971!

Prometheus
Prometheus
1 Jahr zuvor

Ich mag den Benjamin Braatz irgendwie, auch wenn das ganze Auftreten, insb. mit seinem Kleidungsstil, doch irgendwie zu „forciert“ wirkt. Es ist ein großes Risiko, ein wandelnder Anachronismus zu sein. Er ist aber durchaus eine Erscheinung mit seiner Haarpracht und seiner Gitarre.

Mit dem Lied habe ich keine großen Probleme, auch wenn es leider symptomatisch für viele der Finalsongs ist: Von den Interpreten selbst geschrieben und kein professionelles Team dahinter, welches beim Komponieren und Texten geholfen hat.

Ich würde auch nicht sagen, dass es „vor sich hinplätschert“, weil dazu ist mir der Song zu liebenswert und von einer angenehmen Geruhsamkeit geprägt. Allerdings stimmt es, dass der Höhepunkt fehlt und sich der Refrain nicht erheblich von den Strophen abhebt. Der Song ist wirklich nicht sonderlich eingängig, aber dennoch flüssig. In den 60ern und 70ern, denen Benjamin hier eine Reverenz erweist, wäre so ein Song aber wohl in der Schublade gelandet, weil nicht gut genug.

Wenn Basel 2025 ein sehr lautes Line-up haben wird, dann könnte der Benjamin Braatz einen Salvador-Sobral-Moment schaffen. Aber Benjamin ist kein Sobral, und „Like You Love Me“ ist kein „Amar pelos dois“. Dazu ist das alles noch zu unausgereift. Aber ganz ehrlich: Ich sehe das Potenzial. Unter den krampfhaft Auffälligen ist der Unauffällige der Auffällige.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Das was letztes Jahr Isaak für mich gewesen ist, könnte dieses Jahr Benjamin Braatz sein. Normalerweise lassen mich solche Lieder kalt, aber Benny schafft es mich voll mitzunehmen.

Die Inszenierung/Auftritt war allerdings nicht sehr gut, der Stuhl und die Monitore müssen unbedingt weg, dann lieber das Sofa.

persönlicher Geschmack 9 von 12 Punkten
Auftritt 3 von 12 Punkten

Platz 09: Julika – Empress > persönlich 2 von 12 Auftritt 6 von 12
Platz 08: Moss Kena – Nothing Can Stop Love > persönlich 2 von 12 Auftritt 7 von 12
Platz 07: Abor & Tynna – Baller 3 von 12 Auftritt 4 von 12
Platz 06: LYZA – Lovers On Mars > persönlich 4 von 12 Auftritt 4 von 12
Platz 05: Feuerschwanz – Knightclub > persönlich 6 von 12 Auftritt 8 von 12
Platz 04: Leonora > This Bliss > persönlich 7 von 12 Auftritt 8 von 12
Platz 03: Benjamin Bratz – Like You Love Me > persönlich 9 von 12 Auftritt 3 von 12
Platz 02: Cosby – I’m Still Here > persönlich 10 von 12 Auftritt 10 von 12
Platz 01: The Great Leslie – These Days > persönlich 12 von 12 Auftritt: 9 von 12