
„Baller“ von Abor & Tynna (Aufmacherbild) ist das einzige Lied im Finale von Chefsache ESC 2025, das vollständig auf Deutsch gesungen wird. Falls es das Duo zum Eurovision Song Contest schaffen würde, wäre es das erste mal seit 18 Jahren, dass Deutschland einen Beitrag in Landessprache schickt. Und die Chancen stehen gar nicht so schlecht – zumindest wenn die ESC-kompakter-Leser*innen einigermaßen repräsentativ für die deutschen Televoter*innen sind: in unserem Quickvoting nach dem Halbfinale erreichten Abor & Tynna Platz 1.
Hinter dem Duo Abor & Tynna stehen die Geschwister Tünde und Attila Bornemisza aus Wien. Die beiden stammen aus einer musikalischen Familie. Ihr Vater, Cellist bei den Wiener Philharmonikern, prägte sie von klein auf, sodass beide bereits früh klassische Instrumente erlernten. Die ersten gemeinsamen Songs entstanden 2016. Ihre musikalische Laufbahn führte sie von familiären Klassenzimmerabenden zu Auftritten in Wien, Berlin und Hannover. 2024 waren sie als Support-Act auf der Tour von Nina Chuba dabei. Ihr Debütalbum „Bittersüß“, auf dem auch ihr Vorentscheidungsbeitrag zu finden ist, erschien diesen Februar.
In unserem Interview, das zwei Tage nach der Halbfinal-Qualifikation entstanden ist, könnt Ihr die beiden sehr unterschiedlichen Charaktere individuell und in fast magischer Interaktion miteinander erleben.
Das Lied
Der Text von „Baller“, der bis auf eine Zeile vollkommen auf Deutsch ist, beschreibt, wie die Protagonistin das Ende einer Beziehung verarbeitet. Sie lässt (ballert) all ihre Gefühle heraus und löst sich so von ihrem Ex-Partner. Es tut zwar immer noch weh, aber es ist endgültig vorbei und es gibt kein Zurück. Die Protagonistin gewinnt an Kraft und ist am Ende die Stärkere der beiden Ex-Partner. Sie ist jetzt bereit für ein neues Leben und greift nach den Sternen.
Der Song ist ein flotter Elektrotrack mit sehr eingängiger Melodie. Insbesondere die „la-la-la“-Silbendopplungen in „ballern“ und „fallen“ und der Einstieg ins Lied gleich mit dem Refrain ermöglichen ein sofortiges Mitsingen. Das elektronische Arrangement des Tracks ist sehr voll und arbeitet mit vielen Melodiespuren. In den Strophen hört man Tynnas natürliche Stimme, im Refrain wird mit leichten Stimmverzerrungen gearbeitet.
Der Check
Berenike: Ich habe alle Songs zum ersten Mal live im Halbfinale gehört und die Melodie von „Baller“ ist sofort in meinem Ohr hängen geblieben – ein gutes Zeichen. Auch freut es mich, dass endlich mal ein starker moderner Deutschpopbeitrag ohne Text zum Fremdschämen im Vorentscheid dabei ist. Ich wünsche mir schon so lange, dass Deutschland mal wieder einen Beitrag in Landessprache schickt, schon allein deshalb drücke ich den beiden die Daumen. Die Performance müsste man aber noch deutlich überarbeiten. Abgesehen von den Selfie-Teilen war das ziemlich unkreativ. Abor muss mehr eingebunden werden und nicht nur wie ein „Fremdkörper“ auf der Bühne rumsitzen und es muss (vielleicht sogar eher über den Backdrop als mit Tänzer*innen) mehr passieren. Trotzdem: für das Lied mit Landessprachenbonus 10 Punkte.
Chris: Die Live-Performance läuft bei mir in Dauerschleife. Es gibt noch einiges zu optimieren, aber wie ein Kommentar perfekt beschrieb: das ist ein Rohdiamant und Deutschlands größte Chance. 12 Punkte
Giulia: Klar, der Song ist modern. Er könnte auf einem Pop-Festival live gespielt werden und würde sicherlich auch nicht schlecht beim jungen Publikum ankommen. Aber der Song ist kein Banger. Ich finde das „Balala“ zwar eingängig, aber auch leicht nervig. Der Beat nimmt mich auch nicht richtig mit… er „ballert“ einfach nicht. 6 Punkte
Max: Wir haben selten im deutschen Vorentscheid Lieder, die in meiner Playlist hoch und runter laufen. „Baller“ ist jedoch einer dieser Songs, und er hat mich in seinem Bann. Der Beat ist nice und es trifft den Puls der Zeit bzw. repräsentiert ganz gut, was frischer Electro-Pop aus Deutschland bedeutet. Für mich ist der Song musikalisch der Sieger bei Chefsache. 12 Punkte
Rick: „Baller“ trifft nicht nur meinen persönlichen Geschmack ganz gut, sondern spiegelt auch die aktuelle deutsche Musikszene sehr gut wider. Tynnas Art zu singen wirkt gelassen, cool und erinnert an Nina Chuba. Ihr Bruder bringt mit dem Cello eine Wiedererkennbarkeit hinein und der Refrain ist ein heftiger Ohrwurm. Die Performance im Halbfinale war ausbaufähig, aber das ist einfach authentisch, modern und eingängig. Das könnte der Türöffner für relevante, deutschsprachige Acts sein, sich in Zukunft beim ESC zu bewerben. Der einzige Beitrag mit echtem ESC-Potenzial. 10 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Benny: 10 Punkte
- Douze Points: 7 Punkte
- Laureen: 10 Punkte
- Manu: 10 Punkte
- Peter: 10 Punkte
Gesamtpunktzahl (alle Blogger*innen): 97/120 Punkten
Wie gefällt Dir „Baller“? Was hat Dir an der Präsentation des Titels beim Halbfinale gefallen und was könnte für den ESC noch verändert werden? Schreib uns das gerne in die Kommentare.
Bisher erschienene Songchecks:
Über das Finale von Chefsache ESC 2025 und den geänderten Abstimmungsmodus im Finale sprechen wir heute auch bei ESC kompakt LIVE ab 21 Uhr.
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12 Punkte von mir! Hoffe ja so ein bisschen, dass Raab am Samstag Feuerschwanz aussortiert, sodass Abor & Tynna durch das Televoting noch eine Chance haben, zu gewinnen!
Ja, bitte! Go, go Arbor & Tynna!!!
Von mir auch voll auf die zwölf 😜
Gibt doch 100% Televotes, Raab kann nichts mehr aussortieren, oder?
Lies mal die anderen Beiträge von heute 😉 raab sortiert noch 4 aus und 5 gehen ins televoting.
„der einzige Song, der komplett auf Deutsch ist“. Was ist mit „I shoot for the stars?“
Im Artikel steht „Der Text von „Baller“, der bis auf eine Zeile vollkommen auf Deutsch ist“ und das ist ja auch korrekt
„Der Text von „Baller“, der bis auf eine Zeile vollkommen auf Deutsch ist, beschreibt, ….“
Typisch deutsch, man nimmt alles sehr genau 😜
Song finde ich gut (trotzdem kein Banger für mich), aber Cello schreit geradezu nach einer guten Inszenierung.
Ja… das ist auch mein Gedanke. Er muss viel mehr in den Vordergrund gestellt werden. Zumal SIE total farblos und lustlos agiert.
Vermutlich unsere einzige realistische Chance auf eine Platzierung in der linken Hälfte.
Läuft bei mir auch rauf und runter, Top Song
Sorry, ich weiß ja das ich hier in der Minderheit bin, aber dieser Song gefällt mir überhaupt nicht.
Ist doch absolut ok.
Naja der Song kommt bei sehr vielen nicht gut an, unter anderem bei mir, der Song ist sehr gehyped und wird von ca. 60% geliebt und 40% gehasst, jedoch ist es der gehypteste Song im VE momentan. Bin seit Jahren ein großer ESC Fan und ich hab das starke Gefühl, dass man den Song krampfhaft versucht zu feiern, nur weil der auf Deutsch ist und bisschen verrückt. Es hat letztes Jahr bei Schweiz funktioniert und immer wieder mal auch bei anderen Nationen, jedoch ist Baller überhaupt kein guter Live Act und ist in meinen Augen nichts für den ESC.
A&T wirken dennoch sympathisch.
Ganz so in der Minderheit bist du nicht. Haltet mich für verrückt, aber ich glaube mit A&T werden wir einen 20-25 Platz einfangen. Der Song kommt Live überhaupt nicht gut rüber.
Seh ich ehrlich gesagt auch so.
Mir auch nicht… aber solange dadurch diese Pseudorocker verhindert werden … 🤷🏼♂️
Du bist nicht alleine. Ich mag nur das Intro. Alles andere gefällt mir leider so gar nicht.
Ist für mich auf jeden Fall der klare Sieger in diesem schwachen Vorentscheid .
Mir persönlich hätte aber Winntetou oder Parallele Linien noch viel besser gefallen .
Das ist es! Und offensichtlich mehrheitsfähig bei ESC- Kompakt. Hoffentlich sehen das die Zuschauer am Samstag auch so.
Nicht schlecht, aber wie gesagt, mich stört der Titel, klingt international
Wir Balla Balla
…. sind wir doch auch 😉
Sonst muss ich mir den deutschen Beitrag immer erst schönhören (und selbst das klappt nicht immer). „Baller“ gefiel mir beim ersten Hören schon und läuft (wie das komplette Album) auf Dauerschleife & ist in meiner Rangliste unangefochten auf Platz 1. Wie oft darf man Samstag anrufen? 10 Mal? 20 Mal? Ich werde es tun!
Falls Du in einem Mehrfamilienhaus wohnst, oft genug. Einfach von Tür zu Tür gehen und voten voten voten.
Die Kameraführung bei Ihrem Auftritt war übrigens grotesk schlecht , wie kann man ein Close up vom Gesicht so verhunzen ?
Sie hatte die Kamera selbst in der Hand. Das war das Konzept, dass das so verwackelt aussieht. Ich nehme nicht an, dass wir das im Finale auch so sehen werden.
Die Handheld Kamera war für mich eine der schlechten Ideen. Es soll wohl hip sein, ist aber einfach nur verwackelt.
Der song ist in deutsch? Wär mir jetzt nicht mal aufgefallen, weil die sängerin vom tempo des songs überfordert scheint und man eigentlich ausser ballaballa nur genuschelt versteht. Auch hier wieder eine mittelmässige sängerin und ein song der wie 90% der anderen esc-songs das gleiche klientel ansprechen soll.
Genuschelt, Mittelmäßige Sängerin… exakt mein Empfinden
Das unterschreib ich so.
Furchtbar anstrengend und monoton…
Finde ich auch
Also die Silbendopplungen sind ballalalalaler und nicht babababallern (genauso fallalalalaln). Ich würde die Beiden wahnsinnig gerne als Favoriten sehen und nach Basel schicken, habe aber große Angst vor dem, was da noch optimiert werden müsste. Das Lied hat eigentlich keine Steigerung, da es mit dem Refrain beginnt und sein Pulver nach wenigen Sekunden verschossen hat. Tynna müsste gesanglich deutlich souveräner werden. Sie hat ne coole Ausstrahlung aber das Rumgewackel aus dem Halbfinale war nix. Wenn man so eine Uptempo Nummer hat, muss die Choreo im Vorhinein klar sein. Jeder Schritt muss sitzen, damit es dynamisch wirkt. Der Selfiestick hat sämtliche Bewegung noch verhindert. Dass Abor etwas abseits sitzt, finde ich eigentlich ganz schön. So hat man 2 Schauplätze. Man müsste für so einen Song einen krassen Stil in Farbgebung und Inszenierung finden. Zum Beispiel könnte man das etwas dunkler halten und bei jedem „la“ in „ballalalaler“ (oder zumindest den ersten 3en) einen Schnitt machen und die Perspektive wechseln. Das muss hektischer sein, damit es auch auf dem Bildschirm ballert.
Wenn man da was cooles hinbekommt, ziehe ich das Feuerschwanz vor.
Wenn ich mich nicht verzählt habe, kommen da in unter 3 Minuten 9x Ballalala, 6x Fallalala und noch 4x „Echo“-Ballalala. Wenn man da jedes Mal bei „la“ einen Kameraschnitt macht, kotzt halb Europa. Aber dann erinnern sich die Zuschauer wenigstens an das Lied…
In der letzten Minute kommt das msl langsamer, dann wäre das zumindest da ein Effekt aber der Teil bietet sich schon an, dass da was passiert. Laser, Licht, Kamera, irgendwas im Rhythmus.
Und bei Feuerschwanz kommt das Wort „Knightclub“ 38x vor, im Schnitt also alle 4.73 Sekunden 😜
da ist der mans mit seinen 20 revolution ja ein richtiger lausbub gegen.😀
🤢 interessanter Gedanke.
Vielleicht ja nicht bei jedem „LA“ ein Kameraschnitt
Als ich den Song im Halbfinale zum ersten Mal gehört habe, dachte ich, o.k. absoluter Mitfavoritenstatus. Wenn ich mir das ganze allerdings öfter anschaue, fällt es immer mehr ab, liegt vermutlich mit an der Inszenierung aber auch, dass mir das Ballalala dann irgendwann auf die Nerven geht.
Der Song und die beiden bleiben aber weiterhin unter meinen besten dreien.
So oft sehen die Zuschauer den Song beim ESC ja zum Glück nicht. 😉
Ich wundere mich über die positiven Kommentare. Ich bin zwar Fan von Abor & Tynna, aber ich finde in diesem Song kommt Tynnas Stimme gar nicht zur Geltung. Der Song ist live schwer zu singen. Baller kann auch nur mit Unterstützung vom Band so kraftvoll klingen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das international gut ankommt. Aber bitte, soll Österreich für Deutschland einspringen….
Ich habe so wie Berenike keinen der Songs vor dem Halbfinale am Samstag gehört. Und auch mir ist „Baller“ als einziger Song über den Abend hinaus im Ohr geblieben. Für mich ein Zeichen, dass es mir besser ausgearbeiteter Performance Chancen auf eine gute Platzierung hat – zumal ich das Geschwisterduo wirklich charismatisch finde.
Wahrscheinlich das beste Lied im Finale wenn nicht sogar das beste Lied was seit Jahren beim Vorentscheid war.
Das muss es einfach werden.
Natürlich 12 Punkte von mir
Um es vorweg klar zu sagen: Ich mag die beiden sehr! Ich finde ihr Album hervorragend! „Parallele Linien“ ist eines meiner Lieblingslieder 2025 bislang.
Aber: „Baller“ ist nicht mein Song, ich finde Tynna hat leider keinen guten Gesangstag erwischt im Halbfinale und die Präsentation des Songs mit Selfiestick und einem völlig verwaisten Cello/Abor hat mich enttäuscht. Ich hoffe für die beiden sehr, dass ihnen da noch eine Verbesserung gelingt.
Das ist aber bekanntlich nur meine Meinung, freue mich für alle, denen der Auftritt gut gefallen hat und gönne Abor&Tynna gerne einen Erfolg, auch wenn ich selbst einen anderen Favoriten habe.
Das ist der Beitrag für Basel.
Coole moderne Nummer mit einen mega Beat.
Der Song läuft auf der Playlist hoch und runter, so wie das ganze Album von dem man sicher einige Songs hätte nehmen können.
Endlich mal was modernes im Line-up.
Oh je, da schwimme ich mal gegen den Strom. Ich finde es leider ziemlich nervig, die Stimme von Tynna die ich ja eigentlich sehr mag kommt da gar nicht zur Geltung.
Mich würde es für die Deutsch-Fraktion unter den Fans zwar freuen wenn er nach Basel fahren würde, ich persönlich bräuchte es allerdings nicht.
Hörbehinderte sehr viele deiner Meinung. Mich eingeschlossen
Was gefällt Dir eigentlich am besten?
Moss ist ganz ok, aber haut mich auch nicht um.
Siegertitel wie angekündigt nicht dabei.
chefsache will es!
ach ja. 🥴
ich finde das lied gut, aber ich finde man müsste mehr dynamik in die Performance, zum beispiel durch Tänzer, bringen. Ansonsten ist das der deutsche Song, den ich mir schon seit langem gewünscht hatte. International kommt der Song auch gut an, obwohl er in Deutsch ist. Bei den Rankings ist das Lied immer unter den ersten 3, sehr oft sogar auf Platz 1. Ich glaube damit müssten wir uns nicht verstecken.
Meine Bewertung: 10/12
Noch ein wenig am Arrangement des Songs schrauben, damit die Melodie besser kommt und der Beat noch mehr knallt. Auch bitte noch ne ganz grosse Schippe Performance drauf. Denn nur dieser Song hat das Potenzial für den ESC.
Gefällt mir im Gesamtpaket neben Moss am besten! Ein schöner Ohrwrm mit Potential, aber das „Baller“ müsste kräftiger inszeniert werden und Abor müsste besser in die Performance eingebunden werden. Dann sehe ich durchaus gute Chancen in Basel für eine gute Plazierng.
Mein derzeitige Nummer 1.
Aber beim Staging ist noch Luft nach oben.
Und daran könnte es möglicherweise scheitern.
Da müsste viel mehr an Lichteffekten etc. kommen.
Aber hoffen wir mal das beste.
Wenn sie fahren,dann rechne ich mit einer sehr guten
Platzierung :
Dann ist vieles möglich.
Mein Favorit! Ich hoffe, das wird ausgewählt, dann werde ich beim ESC dann aus der Schweiz dafür anrufen!!
In meinen Augen der einzige Titel mit Potential. Der Beat, der Refrain, und das authentisch, unverbrauchte ist einprägsam – und es ist Deutsche Musik die im Trend liegt. Es braucht natürlich noch ganz, ganz, ganz viel Arbeit an der Bühne und Live Performance: Präsenz, Kamera, Bewegung, Inszenierung. Nur dafür wäre ja dann genügend Zeit.
Vocal Coaching bitte nicht vergessen. Etwas sauberer die Töne treffen wäre schöner in meinen Ohren.
Das stimmt, das war eher so in Arbeit an Live Performance für mich mit eingefasst. Besonders im Refrain bzw Stellen wo nicht vom Playback unterstützt ist die Stimme teilweise schwach und nicht jeder Ton sitzt. Ich denke da kann man dran arbeiten und mit nem kleinen Revamp auch weitere Unterstützung ausm Playback mit reinarbeiten. Also so oder so ist da noch gant viel Arbeit nötig. Traut man Raab zu das er das hinbekommen würde? Ich bin mir mittlerweile nicht mehr so sicher.
Österreichische Musik
3/10, weil es auf Deutsch ist.
Die Stimme toucht mich überhaupt nicht. Dünn und tatsächlich allenfalls für Sprechgesang zu gebrauchen. ER sollte viel Mehreinnahmen den Vordergrund gerückt werden.
Die Mimik der Sängerin passt gar nicht zum Text. Es wirkt einfach nur runtergesunken. Audio finde ich es besser (wenn auch nicht gut).
In den internationalen Polls führt das ja haushoch. Sicher auch mangels Alternativen.
Den Text finde ich übrigens hochnotpeinlich. Aber vielleicht spricht und denkt man so in Wien. 🤷🏼♂️
Letztlich wünsche ich mir dass das vor den Nuschelschwänzen landet.
Mir gefallen in der VE eh nur zwei Songs. Die wurden aber noch nicht gesprochen.
Fängt mit dem Intro vielversprechend an. Danach bin ich dann aber leider raus.
„Baller“ ist der Beitrag, der mir am meisten im diesjährigen Teilnehmerfeld gefällt. Tolle Melodie mit Ohrwurmfaktor. Das Lied habe ich immer wieder im Kopf seit Samstag.
Dieses Lied ist eines der wenigen, von dem ich nicht denke, dass es in die Bottom 5 käme. Großer Pluspunkt ist, dass auf deutsch gesungen wird.
Tolles Lied. Daß es auf Deutsch ist, ist hier nebensächlich, man hört weniger das Wort, sondern mehr den Klang.
Klingt eher wie eine Kunstsprache. Und das meine ich positiv.
Typischer deutscher GenZ Song. Ballert bei der deutschen Jugend vielleicht rein, aber sicher nicht auf der großen ESC Bühne. Oder hat irgendeiner mit diesem Stil mal außerhalb Deutschland Charterfolge gefeiert
Das ist österreichische Musik 😉
Ist das bei Italien mit ihrer modrnen Musik denn anders, nicht mal Angelina Mango war groß erfolgreich außerhalb Italiens oder? Komischer Vergleich, gerade weil GenZ mittlerweile eh die Hauptzielgruppe vom ESC ist.
„gerade weil GenZ mittlerweile eh die Hauptzielgruppe vom ESC ist.“
ja echt?
jetzt verstehe ich auch dieses hektische im song – da muß dann noch fett bühnenstroboskoplicht bei = doppelte wirkung = doppelt so viele punkte aber nur wenn am zitierten satz etwas wahres dran ist.
scherz beiseite!
was ich bei baller(lala) und dem act sehr interessant finde,ist der umstand,daß bei FFTS und ganz besonders bei feuerschwanz alle von einer großen oder riesigen fangemeinde sprechen aber das die fangemeinde von abor & tynna die hier und anderswo auch nicht von schlechten eltern ist,geflissentlich ignoriert wird – allein die hunderte von posts beim spekulieren,welcher der a&t songs vom album denn nun der auserwählte oder die beste option sei.
deswegen machen auch spekulationen sinn,daß die überraschende regeländerung nur dazu dient entweder feuerschwanz oder a&t 🙀 zu eliminieren,damit der sieger dann aufgrund der fanbase freies feld hat.
jetzt mache ich mich wieder auf die suche nach dem ominösen ohrwurm und vielleicht finde ich ihn ja noch bis samstag. 😎
Das gefällt mir gut, zwar nichts, was ich mir jeden Tag anhören möchte, aber schon erfrischend.👍
Wie der Song in Basel ankommen könnte … puh… keine Ahnung.👍
Natürlich mein Favorit, neben zwei anderen, bei denen ich auch ganz zufrieden wäre, wenn sie es am Ende machen würden.
Ich fand es anfangs schade, dass dieser Song den Vorzug vor „Winnetou“ und „Babylon“ bekommen hat. Aber mittlerweile sehe ich die Vision vom Raab, der auf „Baller“ bestanden hat, und vielleicht hat er mal wieder den richtigen Riecher bewiesen.
Um für den ESC wirklich perfekt gewappnet zu sein, wirkt es aber noch etwas wie ein Prototyp. Eine wichtige Veränderung zur Studio-Version war das E-Cello-Opening, was schonmal eine gute Entscheidung war. Ich denke, es bleibt wegen der 3-Minuten-Begrenzung keine Zeit für ein E-Cello-Solo in der Mitte. Die Live-Version von letztem Samstag war schon drei Minuten lang. Man müsste dann vielleicht ein wenig an den Strophen sparen.
So ein Solo wäre allerdings ganz wichtig, und allgemein, Abor etwas mehr in das Setting einzubinden, damit seine Schwester während der Performance etwas durchatmen kann. Stimmlich war das etwas wackelig. Im ESCK-Interview hat Tynna ja gesagt, dass sie keine klassische Gesangsausbildung genossen hat, und das merkt man leider. Ich finde den „amateurhaften“ und „mädchenhaften“ Sound zwar irgendwo sympathisch, aber dennoch muss mehr kommen. Beim Aftershow-Interview hat Tynna zum Glück selbst gesagt, dass sie nochmal Vocal Coaching machen muss. Die Beiden kommen mir allgemein sehr reflektiert vor. Vielleicht braucht es Background-Vocals und Voice-Overlay, um die Schwächen etwas zu kaschieren.
Ich denke, bis zum Samstag wird man nicht mehr allzu viel selbst am Lied verändern können, aber dafür am Staging. Das mit der Selfie-Cam war eine nette Idee, aber in der Ausführung etwas mager, und viel zu exzessiv genutzt. Wenn, dann bitte im Vertikalformat. Allgemein muss die Bühne etwas voller werden, Tynna muss frecher, präsenter und selbstbewusster werden, es muss mehr mit Schnitten und Kamerafahrten gearbeitet werden. Die ganze Dynamik aus dem Song muss vollends rüberkommen. Wo „Baller“ draufsteht, muss es am Ende auch ballern.
Und wenn sie das Ticket bekommen, dann bin ich guter Dinge, dass bis zum Mai das Potential des Songs voll ausgeschöpft werden kann.
Aber auch hier muss man konstatieren: Wie klassisches Jury-Futter wirkt es nicht, und die machen immer noch 50 % der Punkte aus. Da hätte ich „Babylon“ eher gesehen, der einen sehr mystischen, himmlischen aber dennoch modernen Sound hatte. Um die Jurys zu überzeugen, wird man die klassisch-instrumentalen Elemente mehr hervorheben müssen, um es musikalisch anspruchsvoller wirken zu lassen.
Hm. Ich überlege, ob ich noch auf den Hype-Zug aufspringen soll oder lieber meinem Ersthörereindruck vertraue, der mir sagt, dass „Baller“ ganz und gar nicht ballert. Sogar eher auf eine nervige Art und Weise. Aber inzwischen hat schon das Schönhören eingesetzt, deswegen vergebe ich 7/12.
Da haben wir ihn, den Titel, der nächsten Samstag gewinnen sollte. Wenn man das Gefühl hat, die Handbremse muss noch gelöst werden, und die Kameraführung nicht stimmt und der Ton schlecht ist und DANN das Gesamtpaket Stand jetzt immer noch am überzeugendsten ist, dann ist das doch irgendwie ein Fingerzeig, oder? Tynna und Abor sind beide super-charismatisch und extrem sympathisch, das Ballallallaller bleibt im Gedächtnis, und das Ganze hat was sehr Frisches und Ansprechendes. Deutsch als Songsprache kommt noch als Bonbon obendrauf, ist aber nicht das Entscheidende. Dass das Geballer auch schnell nerven kann – egal. Es muss genau einmal funktionieren! Also, gern wählen!
ABER: Wir haben hier, wie Chris oben schrieb, einen Rohdiamanten. In dieser Form ist das noch nicht ESC-finalfähig. Es ist aber auch der Beitrag mit dem größten Potenzial, was die Ausbaufähigkeit angeht. Wenn man da Gehirnschmalz und Arbeit investiert, lässt sich da noch eine Menge rausholen – mehr als bei allen anderen Beiträgen. Also, Abor & Tynna und alle, die da mit im Boot sind: Falls Ihr am Samstag gewinnt, dann geht die Arbeit erst richtig los!
Absolute Zustimmung <3
Eigentlich braucht der Rohdiamant nur noch geschliffen werden. Einfach gesagt alles verbessern , vom Outfit übers Staging und ein vocal Coaching wäre auch nicht schlecht das sie an den richtigen Stellen atmet.
Höchstwahrscheinlich nach dem jetzt doch eine Jury aussortiert.Wird das unser Beitrag werden.
Tynna sollte aber an ihre Stimme arbeiten.Bühnenbild ändern und Version verdichten.
Angenehm es ist deutsch.
10 von 12 Punkten.Gewinner in Basel nein aber Top 10 mit Steigerung möglich.
Wenn man sieht was inzwischen von anderen Ländern bisher so ausgewählt wurde, wird die Siegchance eher größer als kleiner.
Ich bin Baller-Fan, seitdem sie als Teilnehmer bekannt wurden und ich mir das Album angehört habe. Und ich halte ihn auch für den geeignetsten für die ESC-Bühne, denn er bleibt wirklich im Ohr. Das schafft im Teilnehmerfeld nur Feuerschwanz und die sind Samstag nicht mehr im Superfinale.
Das Staging im Halbfinale war grotte. Wer immer sie da auch beraten hat, gehört gefeuert. Zu dem Song gehören Club-Atmosphäre, Closeups, Strobo, schnelle Bildwechsel und vom Sound brauchen wir ja gar nicht zu sprechen, der war ja bei allen schlecht. Keine Tänzer bitte, die lenken nur ab.
Tynna war eindeutig zu nervös, um richtig aus sich herauszukommen, denn eigentlich ist sie sehr charismatisch und kann den Song auch live sehr gut singen. Zusätzlicher Pluspunkt: ihre Stimme ist individuell und somit wiedererkennbar.
Wer die Albumversion kennt, weiß, dass das Cello-Intro eigentlich nicht dazugehört. Der Song ballert ab Sekunde eins und das gefällt mir persönlich besser, aber ist mit 2:40 ziemlich kurz. Ob nach dem Sieg noch eine ESC-Version produziert wird? Möglich.
Der Song ist modern und eingängig. Mir gefällt der Beitrag!
Deutsch gesungen und eingängiger Refrain, jeder versteht Baller Baller, könnte ein Publikumsfavorit in Basel werden. Hoffe Raab macht keinen sch.. weil er anderen Song möchte.
Fan-favorit……neben ca.20- 30 anderen.
Der Song gefällt mir wirklich gut! Allerdings kann ich mit der Stimme nix anfangen und live war’s auch eher mäßig.
Wo ist eigentlich die Fraktion, die sich in 2023 über „Blood&Glitter“ in Zeiten des Krieges beschwert haben…haben die auch Problem mit „Baller“?!
Das Ding läuft bei mir ohne dass ich es anstelle rauf und runter, nämlich im Kopf, ist halt so eingängig, dass es ohne mein Zutun immer wieder automatisch „gespielt“ wird.
Ist ein Genre, dass die deutsche Musik-Szene gut repräsentiert und ich mag es einfach.
Hoffe sehr, dass Tynna noch viel übt, weniger nuschelnd und noch besser zu singen und sich ohne Selfie und mit viel Energie und vielen Close Ups auf der Bühne präsentiert. Das Cello würde ich auch anders positionieren.
Mein klarer Favorit und drücke ihnen dementsprechend die Daumen!
Klasse Nummer, sogar in dieser mittelmäßigen Inszenierung
Wäre nach Albanien und Ukraine das dritte Highlight der Saison für mich
wenn sie es schaffen würden.
Zunächst war ich etwas enttäuscht, dass A & T nicht das kongeniale „Babylon“ ausgewählt haben – aber ich muss zugeben, „Baller“ ist deutlich eingängiger und somit wohl auch wesentlich besser für einen Wettbewerb geeignet.
Ich kanns ja selbst kaum glauben – endlich gefällt auch mir mal ein doch recht moderner Act und der hat dann auch noch beste Chancen tatsächlich unser ESC-Beitrag zu werden.
Wenn alles gut geht, haut Raab die ritterliche Lärmnummer am Samstag raus – dann sollte doch auch im T-Vote nix mehr schief gehen. Dass die beiden TOP abliefern werden, davon kann man denk ich ausgehen – ist DIE Chance ihres Lebens und die beiden habens drauf.
Ich wünsch den beiden ganz viel Glück und drücke fest die Daumen!
Babylon ist aber noch schwerer ( weil schneller ) zu singen, deswegen finde ich Ballern auch „sicherer“ und catchy ist der Song außerdem.
Ja, seh ich auch so – „Baller“ ist einfach für den Wettbewerb der deutlich besser geeignete Beitrag. Puh, ich seh schon – das wird ein sehr nervöser Samstag werden – hoffentlich gehts gut.
Meine Meinung: Das ist eine eher schwache Komposition. Dass es auf Deutsch gesungen ist, fällt kaum auf, da die Interpretin recht undeutlich singt. Ich weiß, dass ich mit dieser Meinung ziemlich einsam hier bin. Ich wünsche mir einen anderen Beitrag für den ESC.
Ist modern, vor allem in Gesang ist das auf der „Höhe“ des deutschen Pops. Mir würde es so zu dünn klingen, ihre Stimme kommt mit dem Tempo nicht so gut zu recht, da kann man aber natürlich heutzutage, danke Schweden, mit einem „guten“ Playback entgegen wirken.
Um beim ESC aufzufallen braucht es mehr als das Cello besser zu präsentieren, man muss schon einen Sinn darin sehen, warum bei einem Lied, bei dem die Harmonien nicht die Hauptrolle spielen, sondern das Tempo, ein Cello braucht.
Hätten die Leute, die ein Problem damit hätten, dass Briten uns vertreten auch ein Problem mit den österreichischen Geschwistern?
Ich glaube, umgekehrt wäre das nicht möglich, dass sich Österreich von Deutschen vertreten lässt.
Ich weiß das zwar nicht, aber sowas gab es doch immer schon. A&T haben da den Vorteil, dass sie deutsch singen und das haben Gitte, Wencke Myhrre und einige andere später ja auch gemacht, obwohl sie aus keinem deutschsprachigen Land kamen. Da verstehe ich die Aufregung nicht und wenn TGL gewinnen würden, würde mich das auch nicht stören.
Es ist aber Tatsache, dass immer mehr Länder in ihrer Landessprache singen und dass im Ausland die Stimmen mehr werden, dass Deutschland doch bitte auch mal wieder auf deutsch singt.
Mich persönlich stört es eher, wenn die Interpreten dann auch nur auf englisch kommunizieren können – gilt für TGL nur für einen Teil der Band, aber bei Moss Kena trifft das leider zu fast 100 % zu.
Naja, bei einem internationalen Contest ist das ja eher ein Vorteil. Er lernt ja deutsch, verstehen kann er es schon. Und selbst das wäre nicht notwendig, sonst hätte Flo Rida ja italienisch lernen müssen, bevor er 2021 mit Senhit für San Marino teilgenommen hat… die übrigens auch nicht aus San Marino, sondern aus Italien kommt.
Es wird ganz oft vergessen, dass es sich beim ESC um einen internationalen Wettbewerb handelt, es ist regelkonform und somit egal, ob die Interpreten aus dem Land stammen oder in welcher Sprache sie singen. Selbst Fantasiesprachen sind erlaubt. Marcus & Martinus sind Norweger und sind für Schweden angetreten, das sind übrigens auch zwei verschiedene Sprachen. Ich weiß es nicht, aber vermutlich wurde da auch hinter den Kulissen eher auf englisch kommuniziert.
Da gibt es sicherlich noch unzählige weitere Beispiele. Ich würde mich freuen, wenn mal wieder ein deutscher Beitrag zum ESC fährt, aber es könnte von mir aus auch ein afrikanischer Beitrag für Deutschland antreten, wenn er nur gut ist. Es geht um den Song, nicht um die Interpreten.
Ach, und Wadde hadde dudde da kann man als alles, aber nicht als deutsch bezeichnen. Da hat man den Text selbst als Deutscher kaum verstanden und trotzdem hat Raab damit den fünften Platz erreicht.
Siehe es also eher als eine Bereicherung, wenn ausländische Musiker sich für eine deutsche Sache einsetzen, nicht als Manko.
Muss unbedingt den VE gewinnen! Habe den Song am Samstag in der Show das erste Mal gehört und ist sofort im Kopf geblieben 🙂
Mit einer guten Inszenierung ist einiges möglich und dann auch noch in Landessprache – hach, wie schön wäre das…
Wie viele bereits geschrieben haben, muss halt noch etwas Arbeit reingesteckt werden, aber das Potential ist auf jeden Fall da!