
Der Eurovision Song Contest 2026 geht auf die Zielgerade. Nach zwei Halbfinals kennen wir nun alle 25 Acts, die im großen Finale am kommenden Samstag auf der Bühne stehen werden.
Aus dem ersten Halbfinale haben sich zehn Acts für das Finale qualifiziert, aus dem zweiten Halbfinale ebenso. Die Big 4 Länder Deutschland, Italien, Frankreich und das Vereinigte Königreich waren bereits für das Finale gesetzt. Und auch das Gastgeberland Österreich hatte einen Spot im Finale sicher.
Jetzt haben die Verantwortlichen des Österreichischen Rundfunk (ORF) und der European Broadcasting Union (EBU) bekanntgegeben, in welcher Reihenfolge die 25 Final-Teilnehmer*innen in den Wettbewerb starten werden.
Der Startplatz des Gastgeberlandes Österreich wurde bereits im März per Los bestimmt. COSMÓ (Aufmacherbild) wird auf Startplatz 25 antreten und das Finale beschließen. Alle anderen Acts haben nach ihrem jeweiligen Halbfinale Lose gezogen. Es gab drei Kategorien: erste Hälfte, zweite Hälfte und „Producer’s Choice“. Bei „Producer’s Choice“ können die Produzenten frei über die Startposition entscheiden. ORF und die EBU-Produktionsverantwortlichen haben die letztendliche Reihenfolge dann nach dramaturgischen und ablauftechnischen Gesichtspunkten festgelegt.
Das ist die Startreihenfolge für das große Finale des Eurovision Song Contest 2026:
1: Dänemark: Søren Torpegaard Lund – Før Vi Går Hjem
2: Deutschand: Sarah Engels – Fire
3: Israel Noam Bettan – Michelle
4: Belgien: Essyla – Dancing On The Ice
5: Albanien: Alis – Nân
6: Griechenland: Akylas – Ferto
7: Ukraine: LELÉKA – Ridnym
8: Australien: Delta Goodrem – Eclipse
9: Serbien: Lavina – Kraj Mene
10: Malta: Aidan – Bella
11: Tschechien: Daniel Žižka – Crossroads
12: Bulgarien: DARA – Bangaranga
13: Kroatien: LELEK – Andromeda
14: Großbritanien: Look Man No Computer: Eins Zwei Drei
15: Frankreich: Monroe – Regarde !
16: Moldau: Satoshi – Viva Moldova!
17: Finnland: Linda Lampenius und Pete Parkkonen – Liekinheitin
18: Polen: Alicja – Pray
19: Litauen: Lion Ceccah – Sólo quiero más
20: Schweden: FELICIA – My System
21: Zypern: Antigoni – Jalla
22: Italien: Sal Da Vinci – Per Sempre Sì
23: Norwegen: Jonas Lovv – Ya Ya Ya
24: Rumänien: Alexandra Căpitănescu – Choke me
25. Österreich: Cosmó – Tanzschein
Søren darf eröffnen – oder muss er? Sein ESC-gigantisches Überstück bedarf einer ultimativen Würdigung. Wir sehen es so: Brotherhood of Man und Teach In z.B. haben von dieser Startposition gewonnen.
Ob sich der ORF mit der Startnummer 2 für Sarah Engels – zwischem dem Top-Favoriten Dänemark und Israel – Freunde beim SWR macht?!? Retro-statistisch ist die Startnummer 2 einer der undankbarsten ESC Positionen, die oft im Punktevakuum endete.
„Producers Choice“ könnte aus deutscher Perspektive zu einem „Unwort des Jahres“ werden.
Eine Flasche Champagner können hingegen jetzt schon die Finnen öffnen – Startnummer 17 ist eine gute Ausgangsposition, um die Wettquotenführung zu manifestieren. Auch Schweden, Italien und Rumänien können mit Glücksgefühlen schlafen gehen.
An Startnummer 8 hat Australien die Challenge, die aktuell einsetzende Wettquoten-Hype zu prolongieren.
Kontroverse DACH-Welten: Sarah Engels hatte nach dem ersten Halbfinale „Producer’s Choice“ gezogen und wird für Deutschland von Startplatz 2 antreten. COSMÓ aus dem Gastgeberland Österreich beschließt das Finale auf Position 25.
Wie gefällt Dir die Startreihenfolge für das ESC-Finale 2026? Was hättest Du anders gemacht? Bist Du mit dem Startplatz von Sarah Engels zufrieden? Schreibe uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.
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Deutschland mal nicht nach Israel, sondern vor Israel. lol Irgendwie sehr merkwürdig, das wir immer um Israel herum auftreten.
Naja Platz 2 hin und her, hat man halt ne Ausrede, wenn es sehr schlecht läuft.
Würde mal vorsichtig sagen, Rumänien unter den Top 3 am Samstag wäre keine Überraschung mehr. Kann sehr gut sein, dass sie sogar das 2. Semi gewonnen haben. Bei den Klicks auf Youtube sind sie auch vorne mit dabei.
Dänemark dürfte so gut wie raus sein aus dem Rennen. Griechenland vermutlich auch. Läuft wohl auf einen Dreikampf hinaus am Samstag. Es wird wohl entscheidend sein, ob und wie hoch Australien bei den Juries gewinnt, ob sie im Televoting wieder scheitern und wie overhyped Finnland am Ende ist. Ich sag nur Bara Bada Bastu. Kann durchaus sein, dass es eine Siegerin namens Delta oder Alexandra gibt
Für Sarah geht es nur darum vor Zypern einzukommen, jedenfalls ist das für mich das Ziel. Das ganze wird sich um Platz 20 abspielen.