Das deutsche Finale 2024: Chris Harms von Lord of the Lost, wiwibloggs und Weitere reagieren auf die Beiträge

Wie schon im Vorjahr werfen wir auch in diesem Jahr wieder einen Blick darauf, wie international auf die Beiträge des deutschen ESC-Vorentscheids reagiert wird. Kommt Ryk mit „Oh Boy“ – wie schon bei unserer Schnellumfrage am Tag der Bekanntgabe der Acts und Beiträge – auch international am besten an? Und als wie stark wird das Teilnehmerfeld für „Das deutsche Finale 2024“ am 16. Februar in Berlin insgesamt eingeordnet? Wir fangen Stimmung aus einigen Reaction Videos auf YouTube ein.

Chris Harms von Lord of the Lost

Ein besonderes Highlight gibt es gleich zum Einstieg: Chris Harms, Frontsänger von Lord of the Lost, also der Band, die Deutschland im Vorjahr beim ESC 2023 in Liverpool mit „Blood & Glitter“ vertrat, ist auf die acht Beiträge in einem Reaction-Video eingegangen. Mit den Worten „Einmal ESC, immer ESC“ startet Chris auf bekannt charmante Art seine Reaction, wobei er auf den Schnelldurchlauf reagiert und nicht auf die kompletten Songs.

Wer die Reaktion von Chris selbst anschauen möchte, dem sei hier das Video verlinkt (Achtung, darunter folgt eine Zusammenfassung!).

Nun zu Chris‘ Eindrücken:

GALANT: Als „Katzenmutter“ freut Chris sich über alles, was mit Katzen zu tun hat. Er müsste aber mehr vom Track hören, um den Subtext zu verstehen. Mit dem kurzen Ausschnitt erfasst er noch nicht die Größe des Songs, um ihn sich auf einer ESC-Bühne vorzustellen.

Max Mutzke: Erster Kommentar: „Geiler Sänger“. Auch bei „Forever Strong“ bekommt Chris allerdings keine Gänsehaut, was für ihn daran liegen könnte, dass der Modus „dur-ig“ sei, er bräuchte es etwas „molliger“. Der Ausschnitt hat ihm gefallen, der Refrain scheint für ihn aber nicht einprägsam genug zu sein. Er wünscht sich beim ESC einen Refrain, den man einmal hört, und dann nicht mehr vergisst.

Bodine Monet: „Tears Like Rain“ findet Chris sehr stark. „Tolle Stimme, geiler Chorus“, musikalisch findet er sich im Track absolut wieder.

Ryk: Chris hat direkt auf dem Schirm, dass es sich hier um einen Wiederholungstäter handelt. „Oh Boy“ hat ihn „emotional nicht unberührt gelassen, aber auch nicht tief berührt“. Der Song sei sehr sphärisch, er findet keinen direkten persönlichen Bezug zum Sänger. Die sehr schön produzierte Nummer verschwindet für ihn etwas in der großen Klangwolke, sodass er nicht richtig abgeholt wurde.

Marie Reim: Auf genau so einen Song im Vorentscheid hat Chris gehofft. Denn nach den vielen Misserfolgen beim ESC wäre es vielleicht ein Gedanke, „guten alten Schlager“ zu schicken. Als Tochter von Matthias Reim und Michelle sieht er Marie mit einem gewissen Bekanntheitsgrad mit guten Chancen. Der Song selbst sei „top gemacht“, er weiß allerdings nicht, ob diese Art deutscher Schlager auch international funktionieren würde – es könnte aber einen Versuch wer sein – „solange das Lied einen guten Text hat“.

NinetyNine: Der Track sei vielleicht zu funkig. Chris zweifelt, ob ein großer ESC-Moment mit dieser Nummer kreiert werden kann. Da müsste er die komplette Nummer (live) hören.

Leona: „Das ist ein schönes Lied“. Chris mag Neologismen, der Song erzeugt starke Katie-Melua-Vibes bei ihm. Ein schönes Lied, das ihn gepackt hat, jedoch kann er ihn nicht direkt nachsingen, der Refrain sei nicht hängen geblieben, wie das Nummern wie „Arcade“ geschafft haben.

ISAAK: „Ganz klar bester Refrain“. „Bleibt sofort hängen, gefällt mir“.

Insgesamt hat Bodine Monet Chris am meisten gepackt (und gefällt ihm persönlich am meisten), auch ISAAK blieb ihm in Gedächtnis. Der besser funktionierende Song sei aber „Always on the Run“. Für den neunten Beitrag aus „Ich will zum ESC!“ hofft Chris auf eine Nummer mit einem Refrain, der ihm Gänsehaut bereitet, das habe keine dieser acht Nummern geschafft. Die bunte Mischung gefällt ihm aber.

wiwibloggs

Traditionell schauen wir auch darauf, was unsere Kollegen bei wiwibloggs zum deutschen Vorentscheid zu sagen haben. William und Deban haben vor einigen Tagen ebenfalls ihre Eindrücke zu den acht Songs geteilt. Wie üblich hören sie sich die Songs in voller Länge an (oder zumindest so lange, wie sie durchhalten).

GALANT: Der Song sei „edgy“ und „Underground“, Deban bräuchte dazu aber Visuals, um von der Nummer ein besseres Bild zu bekommen. Der Song sei zu eintönig, sie vermissen Progression in der Komposition. Nach 2:19 Minuten brechen sie dann ab. Sie bräuchten mehr Energie, um den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten.

ISAAK: Die Stimme kommt bei beiden gleich gut an, Deban erinnert sie an Meat Loaf, William findet sie zeitlos und spürt viel Kraft. Das Arrangement könnte aber besser sein. Meat Loaf meets Rag ’n‘ Bone Man. Der Song sei zu monoton und wiederhole sich zu sehr. 37 Sekunden vor Ende brechen sie dann ab. William gibt „solide sechs Punkte“.

Leona: Beide finden ihre Stimme besonders und spüren direkt die Emotion in ihrem Gesang. Sie mögen es, aber es sei zu sehr Hintergrundmusik, es bräuchte mehr. Der Song müsse sich stärker entwickeln. Zum Ende hin gibt es immerhin einen Tonwechsel und eine leichte Entwicklung. Deban findet, dass der Song in der richtigen Stimmung durchaus abholen kann. Mit einer guten Live-Performance könnte Leona punkten. In einem ESC-Halbfinale würde das Lied laut William nicht weiterkommen. Deban findet die Nummer besser als S!sters.

Bodine Monet: „Tears Like Rain“ ist laut William die bislang interessanteste Nummer. Die Nummer sei eingängig, sogar exzellent und eine Kombination der bisherigen Songs, die sie gehört haben.

Max Mutzke: William und Deban scheinen sich nicht an Max Mutzke aus Istanbul zu erinnern. Auch „Forever Strong“ löst keine Begeisterung aus: Sie haben diese Art von Song schon oft genug gehört. Nach 1:23 Minuten brechen sie ab. Max‘ Stimme und sein Talent loben sie aber dennoch.

Marie Reim: „Sending a German Schlager song? Why not? This is fun!“, sagt William. Der Song sei okay, William findet sich nicht von allen Teilen des Songs abgeholt. Die Live-Performance könnte sie aber wieder mitreißen. In der Auswahl sei „Naiv“ ein möglicher Kandidat für den ESC. Mit einem Revamp könnte noch mehr aus der Nummer rausgeholt werden.

NinetyNine: Die Strophe gefällt William, er mag das Arrangement und die Progression. Deban findet den Song zwar nicht gerade modern, ihm gefällt aber, was er hört. Die hohe Stimme im Refrain sei jedoch irritierend, der Beitrag erinnert sie an Benjamin Ingrossot. Die Strophen seien gut, im Refrain punktet „Love on a Budget“ dann nicht für sie.

Ryk: William findet das Arrangement interessant und sehr kraftvoll. Ryk dürfe auf der Bühne keinen Tänzer dazunehmen. Die Nummer sei künstlerisch anspruchsvoll, sein Gesang jedoch schwer zu verstehen. Deban muss die Nummer visuell erleben, die Audioversion allein überzeugt und berührt ihn nicht wirklich.

Nach dem ersten Durchhören ist Bodine Monet die Favoritin von William. Deban ist von Leona am meisten überzeugt. Die Auswahl insgesamt überzeugt beide jedoch nicht, es fehle an Variation und klinge so, als hätte eine Person die Songs von der eigenen Playlist ausgewählt. William erwähnt außerdem Marie Reim, sie könnte sich mit der Live-Performance noch steigern. Deban erwähnt noch NinetyNine, der Song nehme eine überraschende Entwicklung vom Pre-Chorus zum Refrain.

Claudia Kurver

Claudia Kurver hat sich selbst für den Vorentscheid beworben. Nach ihrer Bewerbung, die leider nicht zum Erfolg geführt hat (wir berichteten bereits im Oktober darüber), hat sie auf die Beiträge im deutschen ESC-Finale reagiert.

GALANT: Der Song „hat schon was, er ist witzig“. Inszeniert kann sie sich die Nummer gut vorstellen, ein typischer ESC-Song sei sie aber nicht. Erstes Fazit: „Kann man machen“.

Max Mutzke: „Schöner Song, aber so richtig catchen tut er mich noch nicht“. Sie ist sich noch unsicher, ob sich „Forever Strong“ beim ESC behaupten könnte.

Bodine Monet: Die Melodie hätte schon einen stärkeren ESC-Vibe. Die Art des Gesangs hole sie persönlich nicht ab, aber klangtechnisch sei es ESC-tauglicher als die ersten beiden Stücke.

Ryk: „Typischer Radio-Pop“, der für sie nicht heraussticht. Sie lobt seine Stimme und die Komposition, aber „Oh Boy“ sei nichts Außergewöhnliches.

Marie Reim: Marie Reim habe „eine schöne Stimme und kann gut singen“. Sympathiepunkte hat sie für Marie Reim aber leider keine übrig. Die Nummer könnte auch von jeder anderen Schlagersängerin gesungen werden.

NinetyNine: Auch hier ein guter Song, schön vorgetragen, aber wieder „generische Radiomusik“. Sie vermisst (wie bei den vorherigen Songs) Kreativität. Unter den Bewerbungen hätte es viel innovativere und ausdrucksstärkere Nummern gegeben.

Leona: Ähnlich auch hier: Schöne Stimme, solide Komposition, die sie aber emotional nicht erreicht. Beim ESC brauche es mehr, einen „Ferrari, Maserati, Bentley“ und keinen „VW Golf“ – kein handwerklich solide gemachtes Werk, sondern etwas, das stärker hervorsticht.

ISAAK: Persönlich trifft die Nummer ihren Geschmack am ehesten, der Song hat einen leichten ESC-Vibe. Der Refrain ist durch die Wiederholung einprägsam und könnte im Vorentscheid funktionieren.

Claudia vermisst in der Auswahl mehr Vielfalt durch Bewerbungen wie etwa von Spielhagen („Love On The Dancefloor“) oder Winter, die vorher online kursierten und vielfach gehandelt wurden, es aber nicht in den Vorentscheid geschafft haben.

Chris BrainDamage

Auf seinem YouTube-Kanal dreht sich bei Chris BrainDamage alles um aktuelle Musik-News. Der ESC ist da jedes Jahr fest im Programm, so auch dieses Mal. Auch er hat wie Chris von LoTL auf den Schnelldurchlauf reagiert.

GALANT: Der Track „hätte auch vor zehn Jahren von Grossstadtgeflüster kommen können.“ Er findet die Nummer interessant, aber glaubt nicht, dass sie auf der ESC-Bühne funktioniert. „Katze“ sei nicht schlecht, es sei aber gut, „dass beim ESC nicht alle Deutsch sprechen“.

Max Mutzke: Auch Chris findet seine Stimme krass. Die Nummer klinge aber nach „0815-Pop“.

Bodine Monet: Bodine erinnert Chris an die amerikanische Pro-Westlerin Kris Statlander. Die Nummer hätte schon letztes Jahr beim ESC dabei gewesen sein können. Auch hier sei die Nummer nicht schlecht, aber langweilig.

Ryk: „Oh Boy“ sei bisher die beste Nummer. Die Stimme und das Feeling steche am meisten raus, der kurze Ausschnitt habe ihn nicht gelangweilt. Auch instrumental sei das Lied auffallender, die Nummer klinge und steche hervor.

Marie Reim: Bei Schlager sei er komplett raus (die genaue Wortwahl könnt ihr selbst nachhören ab Minute 5:46). Schlager klinge für ihn immer gleich, das sei „bocklangweilig“.

NinetyNine: Dem NDR könne man nicht vorwerfen, keine Vielfalt reingebracht zu haben. Im Pop-Genre gesehen seien die Songs unterschiedlich, die Titel selbst aber klingen so, wie viele andere Songs, die im Radio laufen. Das gilt auch für „Love on a Budget“.

Leona: Die Stimme findet er toll, den Track aber überschaubar. „Undream You“ steche neutral betrachtet noch am ehesten heraus.

ISAAK: Bei „Always On The Run“ fühlt Chris sich an etwas erinnert, der Song kommt ihm sehr bekannt vor.

Insgesamt kritisiert Chris die Auswahl sehr stark. Sie sei viel zu langweilig und nach dem letzten Jahr wieder zu Pop-fokussiert. Es ginge so weiter wie in den Jahren zuvor, Bands wie From Fall To Spring (die sich ebenfalls beworben hatten, wir berichteten) seien dafür nicht genommen worden.

Übrigens: In der Umfrage auf der Seite Eurovisionworld kommt bei etwa 4.200 abgegeben Stimmen Ryk am besten an: Er liegt aktuell mit 42 Prozent der Stimmen vor Bodine Monet (24 Prozent), ISAAK und Marie Reim mit jeweils 10 Prozent, Galant mit sechs Prozent auf Platz 5, danach Leona mit 5 Prozent, Max Mutzke mit 2 Prozent und NintyNine mit einem Prozent der Stimmen.

Und jetzt seid Ihr dran: Wie ordnet Ihr die bisherigen Reaktionen auf die Songs für „Das deutsche Finale 2024“ ein? Wer kommt Eurer Einschätzung nach international bislang am Besten an? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!



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116 Comments
Paul
Paul
2 Jahre zuvor

Ich gehe davon aus, dass wir wegen „Tears like rain“ von Bodine in den Odds so weit oben stehen. Wenn ich mich richtig erinnere, sind wir damals, als durch die Rentnervideos ein Ausschnitt des Songs bekannt wurde, in den Wetten schon stark gestiegen. Und bei den Aufrufzahlen bei YouTube liegt sie sehr weit vor den anderen.

Ich denke, dass Max trotz seiner starken Stimme im Vorentscheid einen der hinteren Plätze (zurecht, wegen des schwachen Liedes) belegen wird.

Last edited 2 Jahre zuvor by Paul
Geronimo
Geronimo
2 Jahre zuvor
Reply to  Paul

Ich glaube nicht. Der Song is ziemlich belanglos. Ich denke es ist entweder wegen Ryk oder Marie. Ich glaube dass ein Schlagersong tatsächlich besser ankommen könnte als wir denken.

Paul
Paul
2 Jahre zuvor
Reply to  Geronimo

Ryk funktioniert nur mit gutem Staging. Der Refrain bleibt 0 hängen.

Roland
Roland
2 Jahre zuvor
Reply to  Paul

Stimmt halt überhaupt nicht. Oh Boy bleibt mir mit Abstand länger im Ohr als alles andere hier.

Kati97
Kati97
2 Jahre zuvor

Ich muss sagen nachdem ich anfangs gar nicht von Naiv begeistert war, hat es der Song auf meine aktuelle Spotify Playlist geschafft. Auch was ich so von den Reaktionen die oben aufgeführt sind lese, könnte Naiv schon der richtige Song für dieses Jahr sein. Wenn die Perfomance live passt, dann gerne die Marie nach Malmö 😊

Shane54
Shane54
2 Jahre zuvor

Ich gebe den Reaktoren recht… ich glaube nicht, dass eine der Nummern uns weit nach vorn bringen wird.
Die Auswahl ist zu einseitig. Es fehlen herausragende Songs, die sich stärker von der Masse abheben.

IceKing32
IceKing32
2 Jahre zuvor

Es sind auch neue Interviews online:

Bodine:

Isaak:

Bodines deutsch ist ja richtig klasse, ich bin davon ausgegangen, dass sie das Interview lieber auf Englisch führen wird. Ist echt ein Sonnenschein und versprüht eine ganze Portion Charisma. Könnte vielleicht doch ein kleiner Lena oder Emelie-de Forest-Effekt eintreten?

Zu den Reviews:
Sie spiegeln eigentlich im Großen und Ganzen die prozentuale Verteilung der Umfrage auf eurovisionworld wider. Meistens Ryk vorne, gefolgt von Bodine/Isaak, manchmal auch Marie.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  IceKing32

Ich hätte bei Bodine mit einem holländischen Akzent gerechnet. Aber anscheinend ist die kanadische Seite in ihr stärker. 😁

Kuestensocke
Kuestensocke
2 Jahre zuvor

Wenn wir doch die Glaskugel hätten…. im Moment glaube ich, dass wir mit Ryk einige Jurypunkte einsammeln könnten,falls es eine überzeugende Inszenierung gibt, wie letztes Jahr bei Andrew Lambrou oder davon Ochmann aus Polen.

Ich persönlich hoffe jedoch, dass Marie Reim eine echt gute Show abliefert und wir dann den Schlager schicken. Gibt vielleicht wenig Jury-Punkte aber vielleicht gewinnen wir einige osteuropäische Zuschauerherzen.

„Tears like Rain“ ist definitiv ein Song den man auch aus Schweden oder Belgien oder Niederlanden senden könnte, wenn Deutschland das Lied ins Rennen schickt, wird aber vermutlich untergehen.

Donnatella
Donnatella
2 Jahre zuvor
Reply to  Kuestensocke

Marie Reim & eine gute Show. Hm, naaaja. Wenn dieses Sexyhexy Swingerclub-Appeal Video eine gute Show sein soll. Ich weiss ja nicht. Das ist genauso altbacken, das Swingeropas im Klettsandalen bestimmt steil gehen. Und wenn eine 23jährige aussieht wie eine überdrehende 48jährige, dann…rest my case.
Alles dran ist vorgestrig, bestenfalls.

Lurker
Lurker
2 Jahre zuvor
Reply to  Kuestensocke

Das mit der überzeugenden Inszenierung können wir knicken, denke ich. Es sei denn, eine*r der Künstler*innen bringt ein fertiges Paket mit, das der Creative Director nicht kaputt felsen kann.

mauve
mauve
2 Jahre zuvor

Ich kann zwar nicht genau sagen, warum wir momentan (noch) oben in den Odds sind, denke aber dass es entweder wegen Ryk oder wegen Bodine ist. Dass es an Marie liegt, glaube ich absolut nicht. Sollte sie es schaffen, im VE den Sieg zu holen, gibt es nur eine gute Sache daran, dass wir dann die nächsten Jahre vom Schlager verschont bleiben (es sei denn, mit einer wirklich bessern Nummer als das belanglose Etwas von „Naiv“). Ich hoffe wie durch ein Wunder dass es am Ende Ryk schafft – oder auch gerne Bodine. Isaak ist auch nicht schlecht, aber ist mir doch ein wenig zu radioreundlich.

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Jahre zuvor

Meine Meinung steht schon seit Bekanntgabe der Lieder fest:

  1. Ryk hat einfach den strukturell interessanteren Song …. durch den Songaufbau wird das Lied nicht langweilig. Das Lied ist vielschichtig – Ryk hat eine unglaubliche „Vocalrange“ (von tief bis sehr hoch in die Kopfstimme). Das Lied hat das größte Potential es gut auf der Bühne zu inszenieren. Allerdings ist das Lied nicht sehr eingängig und absolut kein Ohrwurm. Es ist kein „Easy Listening Song“ – eher Jury Material.
  2. Bodine Monet: mein Lieblingssong in dieser Auswahl. Tolle Sängerin, klasse Ausstrahlung – das Lied ist zwar „safe“ aber echt catchy und ein wenig ein Ohrwurm.
  3. keine Ahnung, ob mich der 9. Song aus dem „Ich will zum ESC!“ begeistern wird – warten wir es ab.

Der Rest ist nicht gut und stark genug für den ESC.

SvenEsc
SvenEsc
2 Jahre zuvor

Was Wiwi toll findet, hat man ja in Irland gesehen, wer 12 Punkte an eine Boyband gibt, deren Ausstrahlung schlechter ist als ein Stück Papier, na ja ich weiß nicht. Auch wenn sie in der Jury saßen, aber den Unmut haben sie ja auf ihrem Instapost zu spüren bekommen.
Meine Favoriten sind RYK , Bondine und Marie Reim.

Chemieunfall
Chemieunfall
2 Jahre zuvor
Reply to  SvenEsc

Soweit ich das mitbekommen haben war Deban nur der Sprecher für die Internationale Jury

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
2 Jahre zuvor
Reply to  SvenEsc

OGAE war aber auch involviert und die sind auch immer gut für boybands,auch für welche mit nur 2 mitgliedern. 😈

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Jahre zuvor
Reply to  SvenEsc

Wiwibloggs sind schon seit ein paar Jahren alles andere, als ein Gradmesser für Qualität und Erfolg. William & Deban sind auch nur Menschen und haben halt einen gewissen Geschmack an Musik – das kann man nicht verurteilen. Leider ist gerade Deban oft der Meinung sehr herablassend und oberflächlich mit den Künstlern und ihren Beiträgen umzugehen.
Seit dem Zeitpunkt, als Beide als Jury im Finale von Rumänien 2019 den Sieg von Laura Bretan und dem tollen Lied „Dear Father“ verhindert haben ….nur weil Laura in den USA streng katholisch erzogen und die Homosexualität ablehnt. Meiner Meinung muss man die persönliche Einstellung vom ESC trennen. Dieses haben Beide nicht getan und somit einen absoluten Top 10 Song für das Land verhindert. Das werde ich diesen Menschen nicht vergessen.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
2 Jahre zuvor
Reply to  Der Thoddy

ich erhöhe auf top5. 😎

Julian
Julian
2 Jahre zuvor

Ich fand die Reaktion von den WiWis zu manchen Beiträgen (besonders Ryk) sehr respektvoll. Chris hat denen gezeigt wie man freundlich, aber auch kritisch auf sowas reagiert!

Joey
Joey
2 Jahre zuvor
Reply to  Julian

Meintest du respektlos, anstelle von respektvoll?

Julian
Julian
2 Jahre zuvor
Reply to  Joey

Huch, natürlich meine ich respektLOS. Als ob die WiWis respektvoll reagieren 😀

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor
Reply to  Julian

Deban ist absolut arrogant und nervig. Was die ganzen anderen nur an denen haben, ist mir ein Rätsel. Warum die auch noch zu jedem Vorentscheid eingeladen werden, um ihren Senf dazu zugeben, wird mir auch ein Rätsel bleiben. Die spielen sich auf, als würde es von ihrem Wohlwollen abhängen, wie ein Beitrag abschneiden wird

Chemieunfall
Chemieunfall
2 Jahre zuvor
Reply to  Julian

Meinst du eher respektlos ?

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor

Wer Ryk als generischen Radiopop bezeichnet und dann Spielhagen als positives Beispiel nennt, kann ich nicht ernst nehmen. Wenn ich mich recht erinnere, hat mir Claudias Bewerbung auch gar nicht gefallen.

Julian
Julian
2 Jahre zuvor

An Flo: Claudia meinte sicher nicht „Winter“, sondern die Band „Vinta“ die sich mit „schon okay“ beworben haben.

Pascal
Pascal
2 Jahre zuvor

Welche Radiosender hört Claudia denn, dass sie Ryks Song als typischen Radiopop bezeichnet? Ich persönlich hab sowas noch nicht im Radio gehört.

Seis drum. Mich wundert es nicht, dass eine Ballade in der Studioversion vllt. nicht jeden berührt. In der Regel kommen diese erst Live so richtig zum leben, wenn man auch den Sänger seine Emotionen dazu mitbekommt.

Last edited 2 Jahre zuvor by Pascal
dirtsa
dirtsa
2 Jahre zuvor
Reply to  Pascal

Den Sender würde ich auch gerne wissen!
Würde ihn mir direkt anhören!

Joey
Joey
2 Jahre zuvor

Vorab: ich versteh Null, warum irgendjemanden die Meinung von den Wiwi Leuten interessieren sollte. Mit nur einem Stöpsel im Ohr, sie quatschen über große Teile der Songs drüber, hören sie nicht mal ganz. Das ist reine Selbstdarstellung im Stile von 10x YASS GURL!!1! schreien und hoffen die TikTok Kinder mit Goldfisch Gedächtnis stehen noch auf Wannabe Mean Girls. Null Mehrwert. Sticht hier auch voll gegen die anderen viel begründeter wirkenden Kritiken heraus, finde ich. Und dann in der internationalen Jury sein, die „Next in line“ 12 Punkte gibt – das ist dann irgendwie wieder witzig =D

Zum eigentlichen Thema: International sind sehr, sehr klar Ryk und Bodine vorn. Ryk hab ich manchmal sogar in ESC Gewinner Diskussionen gesehen. Oder Diskussionen, dass Deutschland ihn einfach intern hätte nehmen sollen. Bodine hat die meisten views und scheint für viele ins ESC Bild zu passen (hat ja auch doch schwedisch angehauchten Pop dabei und eine tolle Stimme). Ansonsten fällt manchmal von Isaak wegen der kräftigen Stimme, und Leona wegen der potenziellen Atmosphäre.

Insgesamt scheinen viele die Ausfall mittelmäßig zu finden, und man merkt halt das die allgemeine Stimmung „Deutschland, ugh“ ist. Selbst Leute, die Lieder mögen, rechtfertigen sich gefühlt geradezu dafür.

sina34
sina34
2 Jahre zuvor
Reply to  Joey

Der Bloog hat seine besten Zeiten erlebt.Ich folge diesen Selbstdarstellern schon seit Jahren nicht mehr.
Warum Länder sie immer wieder als Jury einladen ist mir ein Rätsel.

Jørik S
Jørik S
2 Jahre zuvor
Reply to  sina34

Das schlimme ist, dass die 2022 noch „positiv“ auf „Germany 12 Points“ ragiert haben und dieses Jahr ist die Auswahl bei weitem besser. Kann die Kritik verstehen, dass da nicht viel Diversität herrscht, ist nunmal sehr balladig dieses Jahr. Aber im gegensatz zu 2022 unterscheiden sich die Songs doch ziemlich, damals war es wirklich sehe schlechter Pop, was so wirkte, als hätten die 6 minimal unterschiedliche Versionen eines Songs von verschiedenen Künstlern vortrallern lassen. Aber dieses Jahr ist meiner Meinung nach eine vollkommen solide Auswahl vorhanden…

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Jørik S

2022 war die Auswahl wirklich unterirdisch. Dieses Jahr habe ich immerhin 3 Beiträge, die gut (Bodine, Isaac) bis sehr gut (Ryk) sind.

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Joey

Z.B.
Shane liebt alle Songs, findet, dass unser VE bisher der beste in diesem Jahrgang ist. Sein Lieblingsstück ist von Bodine.

https://www.youtube.com/watch?v=9_J1SfIxexI

Oder von diesem Herren, der von Ryk begeistert sind:

https://www.youtube.com/watch?v=TngSViT6JL0

https://www.youtube.com/watch?v=NSP7HiMocUs

Alesia Michelle (ebenalls für Ryk)

https://www.youtube.com/watch?v=fzdUZceux-g

Und einige mehr. Den Wiwis sollte man hier keine Plattform bieten.

Last edited 2 Jahre zuvor by mauve
Joey
Joey
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Der gute ESC Tom mochte auch Ryk und Bodine sehr gern:

https://youtu.be/JFraL2xzFwA?si=efFKGV9_JPBFm5Bw

Gibt auch durchaus positive Stimmen, oder auch gute und konstruktive Kritik. Die Wiwis wirken halt als hätten sie vorher beschlossen, Deutschland scheiße zu finden, und dann ne Show draus zu machen, um witzig zu sein. Da hätte ich zB auch lieber Alesia hier gesehen, die ich eh sehr gern mag.

David Z
David Z
2 Jahre zuvor
Reply to  Joey

Volle Zustimmung. Alesias Reactions kann man sich sehr gut ansehen. Immer respektvoll aber auch ehrlich wie letztes Jahr bei Leslie Clio: „No, we dont want this“
Hat mich gefreut dass Ryk bei ihr gut ankam. Wenn ich mich richtig erinnere war sie immer sehr kritisch mit Deutschland in den vergangenen Jahren

Sascha
Sascha
2 Jahre zuvor

Es ist interessant zu sehen, wie weit die Meinungen auseinander gehen. Das zeigt aber auch, dass keine echte Perle dabei ist.

Grundsätzlich finde ich es toll, dass die Auswahl diesmal nicht wie in den letzten Jahren nur aus Vier-Akkord-Liedern besteht. Aber kompositorisch fehlt die Leidenschaft. Ich glaube, das war und ist bisher das größte Problem der Entscheider. Vom Act her kann Max Mutzke Emotionen rüberbringen, von der Produktion her „Oh Boy“. Aber kompositorisch glänzen wir nicht für einen Song Contest. (Abgesehen von ein paar Ideen, die hier aus bekannten Songs „entliehen“ wurden).

sina34
sina34
2 Jahre zuvor

Es sind ganz gute Beiträge dabei aber die brauchen auf der Bühne eine gute Inszenierung. Wer den NDR kennt Kreativität und Bühne sind nicht ihre Stärke.

Die Vielfalt fehlt — Ist absolut richtig.Eine Gruppe oder schnellere Nummer hätte das Feld aufgewertet.

Vom Wildcardgewinner erwarte ich nichts.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  sina34

Ich schon, und zwar daß dieser nämlich den Vorentscheid gewinnt.

sina34
sina34
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Abwarten aber nur mit einer schnelleren Nummer die mir auch gefällt.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Habe bis jetzt kaum einen Song gehört, und das wird bis zum 16. Februar auch so bleiben. Deshalb kann ich auch nicht wirklich mitreden.

Möchte mir einfach noch ein bißchen Spannung bewahren, und mir die Songs unvoreingenommen anhören, bzw. -schauen.😉

AlexESC
AlexESC
2 Jahre zuvor

Ich bin ja nach wie vor ein Fan von der Meinung, dass neben Consi auch Chris ein guter ESC-Kommentator wäre!

dirtsa
dirtsa
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Absolut! Wäre meine 1. Wahl!

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Chris war eines der fünf Jurymitglieder der deutschen Jury, die am Samstag beim Vorentscheid in Luxemburg fie Punkte vergaben.

AnnaB.
AnnaB.
2 Jahre zuvor

Ich hoffe Ryk veröffentlicht bald sein Musikvideo. Das kann vielleicht noch diejenigen überzeugen, die bislang keinen Zugang zu dem Lied hatten. Die anderen Künstler mit Video haben da ja einen kleinen Vorteil. Ich mag die Reaktionen von Alesia Michelle. Sie hatte damals auch Michael Schulte als Favorit. Ihr gefällt Ryk sehr gut. Das Reaktionsvideo von Wiwibloggs fand ich ein bisschen anstrengend.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Ich nehme erst Mal durchaus mit Erleichterung zur Kenntnis, dass der zusammenfassender Tenor all derjenigen, die sich auf ihren Blogs zu den Songs im deutschen Finale geäußert haben sich nicht dahingehend ausließen was für eine schlechte Auswahl der deutsche Vorentscheid dieses Jahr hat.

Meine Favorites (m/w/d) scheinen bei den obigen Bloggern (m/w/d) unter’m Strich gar nicht Mal so schlecht wegzukommen. Auch aus der internationalen Sichtweise nicht.

Das freut mich für Isaak, Max Mutzke und Marie Reim. Aber je mehr Zeit vergeht desto mehr komm‘ ich zu der Überzeugung, dass man mit Marie Reim international gesehen den besten Mittelfeldplatz herausholen kann, während es bei Issak und Max Mutzke wohl eher auf einen solchen mit ganz leichter Tendenz zur rechten Tabellenhälfte hinauslaufen würde.

Aber auch das wäre für mich ein sehr gutes Ergebnis.

Last edited 2 Jahre zuvor by Timo1986
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Was soll es eigentlich bedeuten, dass ein Song „sphärisch“ ist? Der Begriff wird ja auch gerne in den Kommentaren benutzt.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
2 Jahre zuvor

Viel Halleffekt auf der Stimme reicht scheinbar schon.

sina34
sina34
2 Jahre zuvor

Ist negativ —- Musik die man nicht hören kann oder möchte. Kann auch ein Klang oder Bewegung im Lied als sein das man für schlecht, schlimm im Ohr anhört.

sina34
sina34
2 Jahre zuvor
Reply to  sina34

Kann auch ein Klang oder eine Bewegung im Lied sein das man für schlecht hält oder sich unangenehm im Ohr anhört.

Mahdi
Mahdi
2 Jahre zuvor
Reply to  sina34

Ähm, nein, sphärisch ist nicht automatisch negativ.
Viele stehen auf diesen getragenen, träumerischen und weiten Sound.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Mahdi

Sebi wurde z.B. auch sphärisch genannt.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Wenn der Song klingt, wie Bodine aussieht 🤭

Donnatella
Donnatella
2 Jahre zuvor

„sphärisch“ soll einerseits die räumliche Produktion positiv betonen, als auch im Bereich des Klangbilds ein Klanglandschaft, die ungewöhnlich, mit viel mysteriösem Charakter und die eine träumerische bis melancholische Wirkung hat.

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Ist mir unklar, warum hier das unerträgliche WiWiblogs promotet wird.

Thomas2000
2 Jahre zuvor

Wiwiblogs ist immerhin die ESC Seite mit der größten Reichweite, da darf man schon schauen, was sich dort so tut.

Übrigens das Gejammer deutscher Fans dort wie grausam und unfair alle auf Wiwiblogs zu Ryk sind, ist ziemlich lächerlich.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Genau so sieht’s aus und nicht anders.

Mahdi
Mahdi
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Reichweite ist piepegal, wenn die es noch nicht mal schaffen, als selbsternannte ESC Freaks 3 Minuten eines Songs „auszuhalten“. Das ist respektlos und unprofessionell.

Und das werden sicherlich nicht nur Deutsche geschrieben haben.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
2 Jahre zuvor

Also Chris ist wie immer großartig und wertschätzend. Es fehlt bei den Beiträgen nun wirklich Potential zur Begeisterung. Ich bin trotzdem gespannt auf das deutsche Finale und bin mal gespannt was bei Rae und Conchita raus kommt

derwahrestefan
Mitglied
derwahrestefan
2 Jahre zuvor

Wenn man den ESC als Wettbewerb ernst nehmen möchte, dann muss man die Auswahl des Beitrages so angehen, als wenn man den Contest gewinnen will.
Was braucht man dazu?
1) einen Song, an den man sich nach dem ersten Hören erinnern kann (die Bubble hört sich alles schön).
2) einen Künstler mit Charisma (der Bekanntheitsgrad ist dabei unwichtig).
3) eine zur Stimmung des Songs passende und erinnerungswürdige Performance.
In Perfektion hat das vor 10 Jahren Conchita gezeigt.
Und schon bei Punkt 1 haben wir auch dieses Jahr offensichtlich ein Problem, was die Reaktionen zeigen. Mag sein, dass Ryk am besten ankommt, aber ein WOW-Effekt lässt sich von meiner Seite aus in allen Reaktionen nicht erkennen.
Und ob Schlager funktionieren könnte, keine Ahnung, aber „Naiv“ ist doch meilenweit von der Qualität von Songs wie z.B. von Helene Fischer entfernt. Es ist ein mittelmäßiger Song.
Meine letzte Hoffnung ruht auf Conchita und Ich will zum ESC. Rea macht auch nur massentauglichen Radiopop. Conchita könnte wissen, das es auf einen herausragenden Song ankommt (wie z.B. bei Michael Schulte) und dann mit einem ihrer Kandidaten kombinieren.
Ansonsten landen wir dieses Jahr wieder da, wo wir immer landen, am Ende des Scoreboards.
Es stimmt zwar nicht, dass uns keiner mag und wir deshalb keine Punkte bekommen, aber viele Länder bekommen selbst bei mäßigen Songs immer noch Freundschaftspunkte, wir aber bekommen nur Punkte, wenn wir etwas schicken, was nach ESC-Maßstäben bemerkenswert ist. Und da ist bei den acht bekannten Acts nichts dabei.
Natürlich empfindet das der eine oder andere anders, weil ihm/ihr das eine oder andere Lied gefällt oder er/sie Fan ist, aber objektiv betrachtet gibt es keinen Konsens hinter einem Beitrag, wie es zum Beispiel seinerzeit bei Lena war.
Es fällt mir schwer, daran zu glauben, dass wir mit der bisherigen NDR-Auswahl eine Aussicht auf Erfolg haben.
Ich muss aber auch zugeben, dass ich dachte, dass wir mit LofL im letzten Jahr eine Chance hätten, nicht Letzter zu werden (ich habe sogar an mehr geglaubt).

Marq
Marq
2 Jahre zuvor
Reply to  derwahrestefan

Letztes Jahr war halt Australien mit Voyager dabei, die LotL ausgestochen haben, besonders bei der entscheidenden Live-Performance.
Daher sollte man auch dieses Jahr auf die anderen Länder schauen. Einen Schlager auf Deutsch erwarte ich höchstens aus Deutschland. Katze wäre vermutlich auch einzigartig. Bei den anderen wird es schwieriger, allenfalls Leona noch.
Der Song sollte in seiner jeweiligen Kategorie der Beste sein.

derwahrestefan
Mitglied
derwahrestefan
2 Jahre zuvor
Reply to  Marq

Da gebe ich dir grundsätzlich recht, aber wenn wir einen Schlager schicken, dann doch DEN Schlager des Jahres und keinen Massenschlager von der Stange, für den ich Naiv halte (wobei ich kein Schlagerexperte bin).
Katze finde ich grundsätzlich auch interessant, aber mir fehlt der Spannungsbogen im Lied, der das Interesse über den gesamten Song aufrecht hält.
Ich persönlich halte aktuell Ryk für am meisten wettbewerbsfähig, denke aber auch, dass es Ähnlichkeit zu Arcade hat, aber mit diesem nicht mithalten kann.
Wie gesagt, rechne ich uns mit keinen der bisherigen Songs große Chancen aus.

Marq
Marq
2 Jahre zuvor
Reply to  derwahrestefan

Ja, Arcade war allerdings vor 4 Jahren und steht daher nicht in direkter Konkurrenz. Aber es bleibt halt Unsicherheit, solange man nicht alle ESC-Beiträge kennt.
Meine Überlegungen beziehen sich, nebenbei gesagt, auch in der Hauptsache aufs public vote, nicht so sehr auf die Juries.

Sascha
Sascha
2 Jahre zuvor
Reply to  derwahrestefan

Völlig richtig.
zu 1) Außer “ Naiv “ bleibt nichts hängen. Dass die Bubble sich alles schön hört, ist auch aus psychologischer Sicht erkennbar: Der erste und der letzte Eintrag in der Liste sind am beliebtesten.
zu 2) Danke! Das versteht hier bisher kaum jemand.
zu 3) Ich sehe sogar noch einen zusätzlichen Punkt 4: Die Produktion sollte dem Song gerecht werden.

Ryks Song ist top produziert. Er verwendet Elemente von „River“, „Retrograde“, „Heroes“ und auch „Arcade“. Kompositorisch ist der Song jedoch wirr und bleibt nicht hängen. Trotz der genannten Vorbilder.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Sascha

„Naiv“ agiert aber auch mit dem Holzhammer. Ist mir bei der Rezension der Wiwis erst aufgefallen, wie repetitiv die zweite Hälfte des Songs ist. Das war ja bei LotL schon ein Problem, aber bei Marie Reim wird der Refrain gefühlt noch häufiger wiederholt.

Last edited 2 Jahre zuvor by Nils
Sascha
Sascha
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Es ist sogar clever, den Refrain oft zu wiederholen, damit er sich einprägt. Dumm nur, wenn das Lied dann so ermüdend wird, dass man zwischendurch wegschaltet.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Sascha

Ganz genau. Wenn man irgendwann auf die Uhr schaut, läuft was schief.

Lurker
Lurker
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Das kann schon ganz großartig sein. Der einzige Beitrag, der aus der diesjährigen bisherigen Auswahl in Dauerschleife läuft, ist Baby Lasagna.

Das wertet den Beitrag von Marie Reim aber nicht auf, ganz und gar nicht.

Teufelchen
Teufelchen
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Stimmt, Lena hat mit „Love“ damals auch maßlos übertrieben 😀

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Es gab 2008 mal einen Dänen, der hat für gefühlt 3/4 des Songs nur „All Night Long“ gesungen und wurde immerhin 15.

Lurker
Lurker
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Und say na na na bleibt auch im Gedächtnis.
Und die ganzen la la la songs nicht zu vergessen.

dirtsa
dirtsa
2 Jahre zuvor
Reply to  Sascha

Einige würden den Song als wirr bezeichnen, ich würde ihn als interessant bezeichnen. Der Song ist unvorhersagbar, daher wird er nicht langweilig. Man bleibt in der Spannung, wohin die Reise geht. Bei mir hat der Song zumindest einen kleinen Wow-Effekt.
Nur schade, dass es noch kein Video gibt. Natürlich werden die Beiträge mit Video viel öfter angeklickt.
Ich bin Rock- und Metal-Fan. Aber gute Musik ist gute Musik!

cars 10
cars 10
2 Jahre zuvor

Keines der Lieder löst Begeisterung aus, das sollte hellhörig machen. Nichtsdestotrotz frönt man sich hier allerorten in Schönrederei wie auch in den Jahren zuvor. Alles recht nett und recht freundlich, aber das gewinnt keine Punkte.

Warten wir mal die Inszenierungen ab, erst dann kann man sich ein abschließendes Urteil bilden – und ernüchtert aufwachen, daß es wieder mal nichts Berauschendes gab.

Übrigens, bei all dem Lob hier für Bodine, hört eigentlich niemand, daß dies der erbärmliche Versuch des NDR ist, ein Snap 2024 ausgesucht (oder besser: gepusht) zu haben? Aber clever gemacht, hat bisher noch niemand bemerkt.

Sascha
Sascha
2 Jahre zuvor
Reply to  cars 10

Interessant, kannst du bitte kurz erklären, was das mit „Snap 2024“ bedeutet?

cars10
cars10
2 Jahre zuvor
Reply to  Sascha

Beim ersten und auch zweiten Hören des Liedes kommen unweigerlich Ähnlichkeiten zu Snap zutage. Sind schon ein bißchen zu ähnlich die beiden Liedchen, nennen wir es die Snap-Vibes.

Ähnliche Stimmung, ähnlich fröhlich, ähnlich ansteckender Refrain. Insgesamt: sehr ähnlich.

Mahdi
Mahdi
2 Jahre zuvor
Reply to  cars10

„Ähnliche Stimmung, ähnlich fröhlich, ähnlich ansteckender Refrain. Insgesamt: sehr ähnlich.“

XD
Wow, Attribute, die wirklich nur zu diesen beiden Songs passen.
Dieses zwanghafte Vergleichen wird bei einigen langsam pathologisch.

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Sascha

Das war ein Song von Armeniens Rosa Linn 2022.

Sascha
Sascha
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Wahrscheinlich hat der NDR eher Lieder ausgewählt, die Ähnlichkeiten mit früheren „ESC-Erfolgen“ haben, um die Chancen zu erhöhen. Ein Vergleich aber mit dem 20. Platz beim ESC 2022 ist meiner Meinung nach kein Kompliment für „Tears Like Rain“.

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Sascha

Ist aber nach dem ESC zum Hit geworden. 😉

Sascha
Sascha
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Das ist auch ein tolles Lied. Mir ging es um die Chancen in Malmö. Mich interessiert aber nun auch, warum „Snap“ so schlecht abgeschnitten hat. Lag es an der Performance?

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Sascha

„Snap“ wirkte halt irgendwie am entscheidenden Abend etwas unspektakulär. Der Song brauchte halt ziemlich lang, um hängenzubleiben. Fand ihn auch damals ziemlich langweilig, Rosa Linn wirkte schon sehr sympathisch auf mich, nicht so „aufgetakelt“, natürlich, genau wie ich’s mag.😍
Den Song habe ich mir hinterher auch schönhören können, hat aber gedauert.
Nun, ich finde es aber sehr gut, dass man auch eine Chance haben kann, einen Hit zu landen, auch wenn man beim ESC nicht so pralle abschneidet. ist zwar am „Abend der Abende“ doof, aber ich finde, trotzdem nachhaltiger, als wenn ein Siegertitel direkt nach dem ESC in der Versenkung verschwindet.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  cars 10

ich finde bei Bodines Song eher gewisse Anklänge an Only Teardrops (vor allem das Juchzen..)

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

Hallo zusammen, kurze Info: Unser ESC kompakt LIVE mit NinetyNine startet heute erst um 18:30 Uhr: https://www.youtube.com/watch?v=SerViJtdtr4

Paul
Paul
2 Jahre zuvor

Deutschland auf 9 bei den Wetten!

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Paul

Das hat in letzten Tagen häufig zwischen 9-12. Platz geschwankt. Bin gespannt, wie es dann am 16.2. aussieht. Stürzen wir dann nicht ab, sind wir auf einem guten Weg.

Teufelchen
Teufelchen
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Absturz ist sicher – spätestens nach der Wahl unseres ESC Kandidaten 😉

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Ich find’s schön, dass das Rennen so offen ist. Momentan würde ich lediglich einem der Acts überhaupt keine Chancen einräumen.

Ryk und Bodine Monet sind die Favoriten der Bubble. Muss noch nix heißen, kann aber schon mal ein Fingerzeig sein. Marie Reim hat eine große Fan-Base, einen Bekanntheitsvorteil, die riesige Schlagerszene und Tante Gertrud im Rücken. Max Mutzke genießt ebenfalls Name Recognition, hat die beste Stimme im Feld und hat 2004 als Tauglichkeitsnachweis auf seiner Seite. Isaak ist eigentlich überall wohlgelitten und könnte auch bei den Jurys sehr gut punkten, somit also schnell zum „lachenden Dritten“ werden, falls sich Jury und Publikum sonst uneins sein sollten. Leona ist vielleicht noch mehr als Ryk klassisches Jury-Material – mit einem dritten Platz im Televoting könnte eine Überraschung möglich sein. Und Galant könnten nicht nur die Protest- und Spaß-Anrufe auf sich ziehen, sondern womöglich auch bei den Jurys oben stehen (man denke da an Blitzkids mvt.)

Bloß für NinetyNine will nichts sprechen: Bei der Bubble fällt er durch, Jury und restliches Publikum dürften von den männlichen Pop-Acts den stimmgewaltigeren Isaak vorziehen.

So angenehm spannend (im Gegensatz zu unangenehm spannend, siehe 2023) war es jedenfalls schon lange nicht mehr. Mal schauen, was IWZE noch so bringt …

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
2 Jahre zuvor

die abstimmung auf eurovisionworld ist aber voll banane,solange da noch ein song fehlt – wollen die das dort dann reseten?
das mit der lang sich hinziehenden wildcardvergabe ist auch wieder so ein NDR-stunt,wo sich bei mir die zehennägel aufrollen.
was soll das? 👎

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass der oder die Newcomerin, der/die die Wildcard gewinnt, angesichts der kürzeren Vorbereitungszeit auch entsprechend laienhaft rüberkommen wird.

bellamarcella
bellamarcella
2 Jahre zuvor

The poll will be reset when the ninth entry is selected

Mahdi
Mahdi
2 Jahre zuvor

Die Auswahl der Clips ist aber enttäuschend. Die Wiwis kannst du mit ihrer Respektlosigkeit, die Songs abzubrechen, sowieso in die Tonne kloppen.

Außerdem gab es zig deutlich positivere Reaktionen, von denen man ein paar hätte präsentieren können.

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Mahdi

Da gebe ich dir absolut recht. Vor allem gab es auch mehrere Einzelreaktionen auf Ryks und Bodines Beiträge, die sehr positiv waren. Eine Mischung aus positiv und negativ wäre gut gewesen.

Mahdi
Mahdi
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Genau, und es sind primär Clips, in denen nur der Schnelldurchlauf konsultiert wurde und nicht die Vollversionen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Chris BrainDamage bringt die ganze traurige Geschichte sehr schön auf den Punkt. Liebe deutsche Fans, ich kann nur davor warnen, sich das alles schönzuhören, schönzudenken und schönzuschreiben. Es mag einem persönlich ja das eine oder andere aus dem NDR-Angebot gefallen (mir gefällt z. B. Leonas Lied sehr gut …), aber glaubt hier im irgendwer im Ernst, dass Deutschland mit einem dieser Beiträge konkurrenzfähig sein wird (und ich meine hier: TOP 10)???

Ansonsten c/p ich hier einfach noch mal meinen Kommentar aus dem Luxemburgfaden, ganz einfach, weil er hier gut passt:

Ich finde es ja gut, dass sich die ESCK-Blogger sehr ausführlich mit dem deutschen VE beschäftigen, weil der ESC in Deutschland jenseits der Finalnacht ja leider ein Schattendasein führt oder häufig in die Schmuddelecke verwiesen wird. Andererseits habe ich etwas Sorge, dass das Ganze aufgrund des Bubble-Effekts wieder zu solch einer Jubelperserveranstaltung wird wie im vergangenen Jahr. Letztes Jahr war die Lage doch ganz eindeutig: Ganz gleich wie grauenhaft ich das Ikkesche Œuvre finde, so war sein Liedvorschlag doch die einzige Chance, den letzten 2 Plätzen zu entkommen. Die Televotingergebnisse beweisen ja jedes Jahr, dass es überall in Europa genug Menschen mit schlechtem Geschmack gibt, um solche Machwerke in der Punktetabelle nach vorne zu spülen. Ich sage nur: Yodel It! Bei allen anderen Beiträgen war von Beginn an klar, dass Platz 25. das bestmögliche Ergebnis sein würde (Ich dachte, dass das Vereinigte Königreich LOTL vielleicht vor dem letzten Platz bewahren könnte …). Und was geschah in den ESCK Live-Diskussionen? Da wurde schließlich sogar über ein TOP 10-Ergebnis oder sogar besseres gesprochen. Mit solch einem blutleeren Lied (Pun intended), wie LOTL es Europa vorgestellt haben??? 🤣 Man kann nur hoffen, dass die ESCK-Berichterstattung dieses Jahr nicht die Bodenhaftung verliert und die Realität fest im Blick behält. Immerhin ist ESCK in Deutschland ESC-meinungsbildend, und wenn man dann die Erwartungen so hoch schraubt wie letztes Jahr, tut die unvermeidliche Bruchlandung natürlich umso mehr weh … und kann in Bezug auf die Reputation des ESC in Deutschland großen Schaden anrichten.
Dieses Jahr hat Deutschland mMn nur 2 Chancen, den letzten 5 Plätzen zu entkommen: Entweder wenn es Ryk gelingt, in Malmö einen Gjon’s Tears-Moment zu schaffen oder wenn die Europäer mit einer Neigung zu schlichten Haudraufnummern sich hinter Marie Reim versammeln. Allen anderen wäre mMn vom Tag ihrer Wahl an ein trauriges ESC-Schicksal in die Sterne geschrieben, auch meiner persönlichen Favoritin Leona und der Blasenfavoritin Bodine Monet. Aber vielleicht liege ich dieses Jahr ja auch daneben und irgendjemand haut beim VE live einen raus; das wäre schön. 🙂

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

„…aber glaubt hier im irgendwer im Ernst, dass Deutschland mit einem dieser Beiträge konkurrenzfähig sein wird (und ich meine hier: TOP 10)???“

Ich selbst habe hinsichtlich meiner Favoriten (m/w/d) – Isaak, Max und Marie Reim – nie von einem Top 10 Platz, sondern immer nur von einem Mittelfeldplatz mit entweder leichten Tendenz nach oben oder leichten Tendenz nach unten.

Ich glaube so macht das die überwiegend große Mehrheit hier ESCK mit seinen / ihren eigenen Favoriten (m/w/d).

Die paar Wenigen (m/w/d) hier auf ESCK die vor Optimismus bezugnehmend ihrer Favoriten (m/w/d) nur so strotzen, können dies gerne tun. Was spricht da dagegen ? Nach meiner Ansicht nach nichts.

——————————————————————–

Der Grund warum die Threads der ESCK-Blogger (m/w/d) bezugnehmend der deutschen Beiträge so exorbitant in der Überzahl sind, liegt eben einfach daran, dass hier das Diskussionsinteresse der Forumsteilnehmer (m/w/d) am ausgeprägtesten ist.

Das heißt nicht, dass ich es mir nicht wünschen würde, dass die musikalischen Beiträger anderer ESC-Länder etwas öfters einen Thread erhalten sollen.

Aber wenn ich mir so die letzten Threads bspw. zum Benidorm Fest oder zum portugiesischem FdC mit seinen teilnehmenden Songs so ansehe, dann waren gerade dort die Postings sehr unterdurchschnittlich.

Das find‘ ich auch schade.

Aber anderen Forumsteilnehmer (m/w/d) jetzt vorhalten, dass sie einen anderen Interessenschwerpunkt haben als man selbst – bei mir sind das bekanntermaßen Sanremo, Benidorm, FdC und die baltischen Vorentscheide – ist dann doch ein bißchen unfair.

Geschmäcker sind verschieden – und das ist doch toll. 😀

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

??? Ich schreibe doch, dass ich es gut finde, dass die Blogger sich so intensiv mit dem deutschen VE beschäftigen … Und ich habe doch auch niemandem etwas vorgeworfen? Bist Du Dir sicher, dass Du meinen Kommentar gelesen hast und dass Deine Antwort sich auf meinen Kommentar bezieht? 🤔

Mahdi
Mahdi
2 Jahre zuvor

aber glaubt hier im irgendwer im Ernst, dass Deutschland mit einem dieser Beiträge konkurrenzfähig sein wird“

Klingt schon ziemlich anmaßend. Stell dir vor, ja, es gibt diese Leute.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Kann sein, dass ich mich zu insbesondere diesen teil deiner Passage, nämlich

„…  Man kann nur hoffen, dass die ESCK-Berichterstattung dieses Jahr nicht die Bodenhaftung verliert und die Realität fest im Blick behält. Immerhin ist ESCK in Deutschland ESC-meinungsbildend, und wenn man dann die Erwartungen so hoch schraubt wie letztes Jahr, tut die unvermeidliche Bruchlandung natürlich umso mehr weh … und kann in Bezug auf die Reputation des ESC in Deutschland großen Schaden anrichten.“

etwas mißverständlich ausgedrückt habe. Aber meine Wortwahl ist selten von Pathos geprägt, sondern analytischer und sachlicher.

Dann lass es ich einfach so formulieren und vergiss meinen zweiten Teil unter dem Trennstrich wieder:

Wenn jemand eine andere Meinung hat als du dann läuft man nicht gleich Gefahr die Bodenhaftung zu verlieren. Ausgeprägter Optimismus hin oder her.


Last edited 2 Jahre zuvor by Timo1986
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Das mit der Bodenhaftung und dem Bezug zur Realität bezog sich ja nicht auf die hier Kommentierenden, sondern nur auf die Blogger, die ja eine Verantwortung tragen, die über ihren persönlichen Geschmack hinausgeht. Natürlich kann jeder mögen, was er mag (ich mag ja selbst of Sachen, die beim ESC abschmieren …), aber was für den persönlichen Geschmack und beim ESC funktioniert, sind eben zwei vollkommen verschiedene Stiefel.

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor

Das Wort zun Sonntag..,,,🙄

Marq
Marq
2 Jahre zuvor

Die stimmlichen Live-Qualitäten werden auch ne große Rolle spielen, wenn es um Jurypunkte geht, um den letzten Platz zu vermeiden.

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor

Hier wird sich gar nix schöngeredet. Das möglicherweise die Beiträge, nicht unbedingt zwingend Gewinnerbeiträge sind, das wissen auch die Blogger hier. Aber Überraschungen a la Michael Schulte sind halt auch immer wieder möglich. 2018 war ja zum Zeitpunkt der VE auch nicht klar, das Schulte so grandios abschneiden würde. Da war man auch eher skeptisch. Ich denke mit Ryk hätte man die größte Chance, nicht wieder letzter zu werden.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  disneyfan5000

die Last-Minute Surprise ist immer drin, leider nur immer sehr sehr unwahrscheinlich..

LOTL war von den Buchmacheren auf 18, wenige Tage zuvor sogar 15 predicted, landete auf 26.

Österreich bis kurz vor dem Finale lange Top 10 predicted, kurz vor Finale dann 14, landete tatsächlich dann auf 15.

Tschechien zuletzt auf 19 predicted, landete aber auf 10 (war aber bis 2 Wochen vor dem Finale Top 10 predicted).

Australien war nie Top 10 predicted, meist um 17 herum. Kurz vor Finale dann aber 13.

Estland…war seit 27.02. nie über Platz 20 predict hinausgekommen. Wurde #8…

Kann so, oder so laufen^^

Weiss man halt denn doch erst, wenn es gelaufen ist.

Auf die Odds groß was geben? Naja in Kombination mit Würfeln macht das vielleicht dann Sinn.

Gut, ganz vorne sind die Wetter oft recht gut ohne aber durchgängig überzeugt zu haben.

Micha
Micha
2 Jahre zuvor

Ich bin von Beginn an Team Bodine und hoffe auf einen professionellen Live Auftritt!

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor
Reply to  Micha

Ich habe sie mir gerade in dem Bewerbungsgespräch angesehen, sie hat die Authentizität die Conchita meint 😀👍 und ihren Song finde ich auch gut.

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Ich habe sie mir gerade in dem Bewerbungsgespräch angesehen, sie hat die Authentizität die Conchita meint 😀👍 und ihren Song finde ich auch gut.

👍👍👍

In den Farben getrennt.
In dieser Sache gleicher Meinung.😄😄😄

Last edited 2 Jahre zuvor by elkracho
Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor
Reply to  elkracho

👍🙂⚽️

Gerrit
Gerrit
2 Jahre zuvor

Ganz enttäuschend diese Auswahl. Das ist also das Ergebnis aus angeblich mehr als 600 Einsendungen. Wieder mal hat der NDR vollkommen versagt. Wie nicht anders erwartet.
Max Mutzke, einfach ein toller Sänger, aber mit einem total langweiligem Song. Marie kann nur optisch glänzen. Leider mit einem billigem Schlager am Start. „Naiv“ zu glauben, dass so ein Beitrag in Malmö was reißen könnte. Ryk habe ich mir mehrmals angehört. Doch bei mir bleibt da absolut nichts hängen, nicht der Song und auch stimmlich nicht.
Ganz positiv sehe ich Bodine. Sehr, sehr gute Stimme und ihr Beitrag ist wenigstens eingängig. Ich denke, dass wir nur mit ihr wenigstens in der ersten Hälfte des Scores landen könnten. Ich erwarte auch nicht, dass uns Ray G. und Conchita mit dem merkwürdigem Format „Ich will zum ESC“ noch was absolut „heißes“ präsentieren werden.

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor

Bin ich der einzige, der die Reaktionsvideos von den Wiwiblogs nicht bis zu Ende durchstehen kann? Ich finde die so unfassbar nervig.

dirtsa
dirtsa
2 Jahre zuvor
Reply to  disneyfan5000

bei manchen ist das so, andere wieder gehen. Anscheinend läuft es am besten, wenn William die alleine macht.
Das Video zu den deutschen Beiträgen habe ich bisher am schlimmsten gefunden. Absolut albern und parallel dazu respektlos. Keiner von beiden hat wirklich die Lieder angehört und das fand ich absolut nicht wertschätzend.
War kurz davor es abzubrechen, wollte aber wissen, was soe von Ryk halten und wurde maßlos enttäuscht. Hat sich nicht gelohnt durchzuhalten!

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor

Ich möchte noch was zu Frau Kurver sagen. Ich habe dieses Video auch gesehen. Generell finde ich es schwierig, die Meinung einer abgelehnten Bewerberin ernst zu nehmen. Das hatte eher was mit Beleidigter Leberwurst zu tun, als mit einer objektiven Bewertung von Musikstücken. Da hat mir Chris Harms besser gefallen und den fand ich auch glaubwürdiger als Frau Kurver.

Susann
Susann
2 Jahre zuvor

Mein Favorit ist und bleibt ISAAK, höre Always On The Run am meisten, schöner Ohrwurm. Ich drücke ISAAK die Daumen 🙏🏻

TommyDD
TommyDD
2 Jahre zuvor

ich denke am Ende läuft es auf Ryk und Bodine (vllt. auch Marie Reim) hinaus – es kommt dann auf die Live-Performance an, die entscheiden wird, wer nach Malmö fährt…

Marco
Marco
2 Jahre zuvor

Alle Songs haben keine Chance beim ESC.

C aus P
Mitglied
C aus P
2 Jahre zuvor

Was man als „Ryk-Hyper“ neidlos anerkennen muss ist, dass wir erst in den Wettbüros gestiegen sind, als im Seniorenvideo Bodine so gut wie sicher erraten wurde. Ich persönlich finde den Refrain sehr stark, nimmt aber sonst nicht wirklich Fahrt auf. Ich bin einfach gespannt auf den 16. Februar und Ryks Video, ich denke immer noch, dass wir mit ihm gute Chancen hätten, mal auf die linke Tabellenhälfte zu kommen. Sollte Bodine gewinnen, dann ist es immerhin ein Song, für den man sich nicht schämen muss, allerdings erhoffe ich mir dort keine guten Chancen. Dass der Hype von Marie kommt, ist eher zweifelhaft.

Ingvaarus
Ingvaarus
2 Jahre zuvor

Bei Ryk mache ich mir wegen der Bühnenpräsenz große Sorgen. Mit „You and I“ hat er mich damals gar nicht mitgenommen, war zu konzentriert und in sich gekehrt.
Ich hoffe, dass es mit „Oh, Boy“ anders wird.

Die Reaktionen auf die deutschen Beiträge im allgemeinen waren zu erwarten. Und WiWibligs sind in den letzten Jahren einfach nur peinlich, ich nehme die nicht mehr als seriös oder unabhängig war.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Ingvaarus

Ryk ist creative director bei so einer Turn Show. Könnte sein, dass er sich da was abguckt. Ob das aber verfangen würde, wenn es so wäre, werden wir dann sehen. Bei ihm könnte ich mir Beratungsresistenz vorstellen. Das kann gut, oder schlecht sein^^
Bei Max kommt es mir so langsam vor, als ob der Zug schon ohne ihn abgefahren ist. Sein Song läuft ja nun wirklich ausgesprochen unterirdisch. Hut mit mega breiter Krempe? Lass et bleiben…Inszenierungsmässig muss bei Max was richtig Gutes kommen, sonst sieht’s schlecht aus.

floppy1992
Mitglied
2 Jahre zuvor

Bemerkenswert finde ich ja, wie sehr Max in sämtlichen Reactions durchfällt, trotz der Stimme.