Auf dem Weg in die Niederlande: Den Haag ist raus, Rotterdam legt Pläne vor

Foto: Instagram @thehaguebygaps

Heute wurde bekannt gegeben, dass Den Haag (Foto) sich nicht offiziell um die Austragung des Eurovision Song Contest 2020 in den Niederlanden bewerben wird. Nach dem vorherigen Rückzug von Leuwaarden sind damit nun nur noch sieben Kandidatinnen im Rennen darum, welche Stadt Gastgeber für den ESC 2020 werden wird: Amsterdam, Arnheim, Breda, Den Bosch, Maastricht, Rotterdam und Utrecht.

Der Grund für den Rückzug von Den Haag ist das fehlende Dach für das ADO Stadion, in dem der ESC hätte stattfinden sollen. Mögliche Umbaumaßnahmen wurden zwar geprüft, allerdings wäre die komplett neue Installation eines Daches sowohl sehr teuer als auch nicht wirklich kurzfristig umsetzbar gewesen. Den Haag hofft nun, dass Rotterdam den Zuschlag als Gastgeberstadt erhält und sich einige ESC-Fans dann doch noch in der Stadt einquartieren und den Tourismus in Den Haag ankurbeln.

Besagtes Rotterdam, das sich mittlerweile – nicht nur bei den ESC-kompakt-Lesernzum Favoriten auf die Austragung des ESC im kommenden Jahr gemausert hat, hat unterdessen schon genauere Informationen zu seiner Bewerbung veröffentlicht. Dort muss der Gemeinderat nämlich einer Bewerbung vor dem 10. Juli, also vor dem offiziellen Bewerbungsschluss, zustimmen. Der entsprechende Antrag ist online einsehbar.

Das Spannendste: Auch Rotterdam spricht davon, dass der ESC am 16. Mai stattfinden soll. Damit dürft dieses Datum nun relativ sicher feststehen. Außerdem gibt es bereits eine angedachte Location für den Euroclub: Das Maassilo, das auf den ersten Blick wirklich toll aussieht. Rotterdam verspricht sich außerdem einiges vom ESC: 3.000 Akkreditierte und weitere 28.000 Besucher werden erwartet. Da die Stadt nicht alle davon beherbergen kann – vermutlich das größte Manko an Rotterdams Bewerbung sind die nur 5.000 Hotelbetten – sollen die Gäste auch auf die umliegenden Städte (siehe oben) ausweichen. Das alles soll der Wirtschaft in der Region einen Schub im zweistelligen Millionenbereich (herangezogen werden hier die Zahlen aus Stockholm 2016) liefern.

Sieht aus, als hätte diese Bewerbung von Rotterdam Hand und Fuß. Ob Amsterdam und Maastricht da mithalten können? Wir halten Euch natürlich auf dem Laufenden.

Vielen Dank einmal mehr an Leser Marko für die Hinweise und die Unterstützung.



26 Kommentare

  1. Schade, daß Den Haag aus dem Rennen ist. Dadurch erhöhen sich die Chancen der Hauptstadt Amsterdam, den Wettbewerb auszurichten. Rotterdam hat zwar vorgelegt, aber Amsterdam wird mit Sicherheit noch einen draufsetzen, um den Zuschlag zu bekommen.

  2. Ich find’s einfach schön, wenn der ESC auch in Städte kommt, in denen er noch nie war wie Lissabon, Tel Aviv und nun hoffentlich auch Rotterdam. Aus etlichen Erfahrungen weiß ich, dass Amsterdam für einen so großen Andrang an Menschen eigentlich nicht gemacht ist. Es ist halt das schönste Großstadtdorf der Welt, aber leider unter den Touristen. Maastricht wirkt auf mich sehr langweilig und spießig, wäre wohl nur ne Pro-EU-Botschaft, nicht schlecht, aber meh. Rotterdam ist Europas Hafen zur Welt und so modern

  3. @Blogger: Immer gerne.

    Zur Zeit sehe ich nur noch Rotterdam und Maastricht als seriöse Bewerber. Da EBU und NPO (Avrotros und NOS) um Vertraulichkeit gebeten haben, wird in Maastricht alles hinter verschlossene Türen beraten und entschieden. Deswegen gibt es keine weitere Informationen zu einem ESC in Maastricht. In Rotterdam macht man alles öffentlich, was nicht explizit wie ein Geheimnis gehütet werden soll.

    Hotelbetten: in Maastricht sehe ich da wenig Probleme, Süd-Limburg ist eine touristische Region. (Das MECC hat bereits eine Option auf 3000 Betten genommen). Rotterdam hat da weniger zu bieten. Alternative gibt es auf Micazu.nl (Ferienhäuser) oder Bedandbreakfast.com (Zimmer und Frühstück).

    • Hallo @ Marco,

      Du magst die Niederlande , dass lesen wir aus Deinen Kommentaren heraus. Deine Recherche machen uns allen nahbar. Ich hoffe weiter auf Amsterdam. Einfach so , es ist eigentlich egal wo der ESC Austragungsort sein wird. ESC Fan s fahren auch mal ein paar hundert Kilometer von Belgien, Luxemburg und aus dem Grenzgebiet Frankreich. Aus Deutschland ist es Grenznah eh kein Problem. Die Niederländer benoetigen nicht für ca. 35000 Besucher ein Bett. Wir sind doch kreativ, haben Freunde in den Niederlanden. Eine Privater Platz auf dem Sofa. Ich denke das es bald Aktionen gibt, im Rahmen der Gastfreundschaft. Viel ist zu stemmen, aber zusammen ist es eine herrliche Sache. Ich tausche zur ESC Hauptzeit auch meine Wohnung: Menschen aus dem Austragungsort ,biete ich an das Rheinland zu besuchen. Ich lebe gegenüber dem Siegengebirge und schaue von meiner Wohnung ins Rheinland. Vielleicht klappt es. Und es kann mein Kleiner Beitrag hier auf ESC kompakt sein. Es zwei Freie Schlafplätze. Ich brauche den Platz nicht, ich fahre nach Rotterdam hin und zurück und von jeder anderen Stadt auch. Amsterdam ist überall nah bei. Marco, Danke .

      • Aber wir mögen viele Länder 😉 und auch über die Niederlande kann ich recht kritisch sein. Dafür leben wir nun einmal in Grenznähe.

        Das Land wird nicht regiert, sondern verwaltet.
        Toleranz? Nichts davon, man lebt an einander vorbei.
        Bürokratie? Ausgebaut bis auf preußische Ebene.
        Privatsphäre? Das digitale Einkommensteuerformular wird von Finanzamt vorher ausgefüllt, man braucht nur alles zu kontrollieren und eventuell ergänzen.
        Sicherheit? Nach Großbritannien gibt es in NL die meisten Überwachungskameras in Europa, weil die Polizei sich zu gut fühlt um auf die Straße zu gehen. Die Sicherheitsbehörden gucken überall mit. Der gläserne Einwohner ist schon langst ein Fakt und das zu einem Level, auf das der Stasi eifersüchtig gewesen wäre.
        Migration? Die Zahlen sind klar. Viele Zuwanderer verlassen das Land innerhalb von 5 Jahre wieder, weil man sich ausgeschlossen oder unwillkommen fühlt. Auch weil viele Gesetze doch unterscheiden nach Herkunft. (Wer sich verliebt in jemand außerhalb der EU, sollte besser auswandern als versuchen für den Partner in den Niederlanden einen Aufenthaltserlaubnis zu bekommen.)

        Wenn ein Thema in Deutschland breit, groß, tief und mit Argumenten diskutiert wird, gibt es in den Niederlanden über dasselbe Thema nichts, nur Stille oder eine Entscheidung ohne Debatte. Generell sind die Deutschen besser ausgebildet als die Niederländer.

        Rotterdam? Große Klappe, viel heiße Luft aber wenig Inhalt. Wer selbst in einem Gegend lebt mit einer ziemlich homogenen (von Herkunft her einheitlich) Bevölkerung, wird sich in Rotterdam wundern über >50% nicht-weiße Einwohner.

        Amsterdam? Langweilig. Stadtmitte ist Touristenabfertigungsgebiet. Von Karfreitag bis tief in den Herbst tagtäglich Drogentouristen in die Kanäle, meistens aus Italien und Großbritannien. Darüber hinaus sind die Museen zwar bekannt, zugleich voll ausgelastet, vor allem mit Gruppen aus Asien. Stadtmarketing war ein wenig zu erfolgreich und in Gänzenmarsch laufen alle den Touristenführer hinterher.

        Maastricht? Gemütlich und zugleich international. Wirklich gastfreundlich.

        Ja, die Deutschen und die Niederlanden. Wenn man sich richtig Ärger einhandeln möchte, sollte man im Urlaub immer ein Badetuch auf einen Stuhl hinlegen. Solche Platzbehälter kommen nicht gut an, da der Strand alle gehört.

        So … und jetzt weiter mit ESC, in NL ESF oder Songfestival genannt.

        @Bisschenfrieden hierunten. Der ganze Verkehr ist überlastet. Besser doch ziemlich nah am Ziel einen Unterkunft suchen. Reisegeschwindigkeit ist sehr niedrig. Von meinem Zuhause bis Amsterdam Stadtmitte sind es 160 km und dafür braucht man unter die Woche bis zu vier Stunden. Eine Stunde mehr und man ist bereits in Berlin-Mitte, 340 km entfernt.

      • Danke für die interessanten Infos. Noch ein Punkt zum Thema Privatsphäre und gläserner Bürger: Vielleicht bin ich da ja etwas überempflindlich, aber m.E. tragen Kartenzahlungen überall auch dazu bei – hattest Du nicht mal geschrieben, dass man in manchen Situationen nur noch mit Karte zahlen kann und nicht mehr bar? So viel ich weiß ist Schweden in dieser Hinsicht aber wohl noch etwas extremer.

      • Interessant? Okay, danke.

        Kartenzahlungen. Kontrolliere bei deiner Bank wie teuer Zahlungen im Ausland sind. Zuhause Geld abheben und vor Ort alles bar zahlen wäre eine Idee, aber aber aber
        – Reisen mit öffentlichen Viehtransport (Sorry, bin heute recht fies drauf) ist nur mit Bankkarte möglich
        – Tanken könnte ein Problem werden. Immer mehr Tankstellen sind ohne Personal, also nur mit Bank- oder Kreditkarte.
        – Wo es ein blaues Schild gibt ‚Alleen PIN‘ kann man nicht bar zahlen. Trifft auf manche Restaurants, Supermärkte und andere Läden zu.

        In Schweden ist man einen Schritt weiter. Dort zahlt man mittels Handy, also über einen App. Das lässt im Endeffekt weniger digitalen Abdrücke nach.

        Der Unterschied zu NL zeigt sich in der Umgang mit dieser Datenmenge. Das Finanzamt hat in 2018 ein Rechtsverfahren gewonnen und darf auch die Reisedaten mit öffentlichen Verkehr abfragen, allerdings nur in Verdachtsfälle.
        Die Steuerfahnder haben auch eine Aktion mit ausländische Bankkarten vollzogen. Niederländer, die ihre Einkaufen über ihr Auslandskonto zahlen, waren gezwungen das Finanzamt zu erklären warum man überhaupt ein Konto im Ausland hat, wo das Geld herkommt usw.
        Angefangen hat diese Entwicklung mit der Umdrehung der Beweislast. Nicht das Finanzamt muss nachweisen, aber der Steuerpflichtige muss beweisen, dass man alles richtig gemacht hast. Das war vor etwa 30 Jahren und seitdem gibt es diesen schleichende Entwicklung, wo die Staat die eigene Einwohner immer mehr misstraut und lieber doppelt kontrolliert. Bevorzugt im Hintergrund und so viel wie möglich digital.

        Selbstverständlich gibt es in andere Länder die gleiche Entwicklung. Dort sind die Beamten zumindest höflich, viel mehr auf ihre Dienstleistung fokussiert als auf mögliche Verbrechen.

      • Spannend, wenn auch nicht unbedingt erfreulich. Immerhin scheint man in den Niederlanden im Alltag noch ohne Dauerbegleitung eines Smartphones (bzw. seiner Smartphone-Apps) durchzukommen, im Unterschied zu Schweden. Danke nochmals!

  4. Die Niederlande sind so überschaubar und haben eine so hervorragende Infrastruktur, dass es eigentlich egal ist, welche Stadt den ESC ausrichtet – denn viele andere Städte und ihre Hotels und Flughäfen sind gleich um die Ecke.

    Und für mich ist wichtig: Es gibt überall Campingplätze und ich, mein Wohnwagen und meine Freundin stehen bereit, egal, wohin es in diesem wunderbaren kleinen Land geht!

  5. Hallo @Marco,

    ich habe in Amsterdam gearbeitet und fahre von Bonn aus ca. 5 Stunden , mit Pausen, nach Amsterdam. Die Reisegeschwindigkeit ist in den Niederlanden bis 120 km. Die Autobahnen sind auf dem modernsten Stand, nicht zu vergleichen mit Deutschland. Auf den Autobahnen gibt es keine Rastplätze mit Restaurant . Lass Dein Auto am Zielort stehen, die Parkgebühren sind sehr hoch. Besorge Dir Dein Ticket vorher, beim Ein und auch Ausstieg immer scannen. So wird Dein Besuch in der Stadt zum Spaß. Der Niederländer fährt Rad, Du wirst Dich wundern. Ja, die Stadt ist voller Touristen , dass Leben in Amsterdam und allen grossen Städten ist Multikulturell, wie bei uns in Deutschland. Ja, der Niederländer ist von allem etwas und kann spießiger sein als ein Deutscher. Der Niederländer ist aber offen und redet frei. Ich habe noch NIE Probleme mit Ämtern und Behörden gehabt. Am Rand von Amsterdam leben die Menschen in Hochhaussiedlungen , gemischt mit Kleinen Reihen Häusern. Die Wohn Häuser sind viel Kleiner als bei uns in Deutschland. Die Menschen sind sofort offen, wenn Du sie freundlich ansprichst. Bitte versuche ein paar Brocken Niederländisch zu sprechen. Wir Deutschen gehen immer davon aus das der Niederländer erstmal mehr Deutsch versteht , als wir Niederländisch. Das stimmt so nicht und ist von oben herab. Englisch haben die Niederländer drauf. Es gibt im TV keine Synchronisierung der Sprache, so lernen schon die Kinder die Sprache der anderen. Sehr wohl helfen sich die Menschen unter einander. Und Marco Dein Vergleich mit der Stasi hat mich beinah umgehauen. Unglaublich aus Deinem Mund.

    Ich ende hier erstmal mit meinen Erfahrungen. Auf dem Weg in die Niederlande, diese Serie geht ja noch lange weiter und da haben wir oft die Gelegenheit , jeder von uns, seine Sicht dazu bei zu steuern.

  6. Danke, Peter. Hier und dort war ich ungenau.
    Reisegeschwindigkeit: Schau mal um 7.45 und 17.15 auf anwb.nl. Alle Autobahnen im Westen färben sich rot. Staus ohne Ende. Rundum die Großstädte braucht es nur einen kleinen Unfall und nichts geht mehr. Das Normal heißt 400 km Stau (nur Autobahnen)
    Stasivergleich trifft leider zu. Die Gesetze sind vor kurzem noch einmal gedehnt worden. Gerät jemanden ins Visier der Polizei und/oder Inlandsgeheimdienst, werden auch alle Nachbarn automatisch überwacht und überprüft. Außerdem lieben die Behörden Datenbanken. Und man fällt bereits auf wenn man auf internationale Webseiten unterwegs ist, eine seltene Nachnamen hat oder wenn dein Zahlungsverhalten (Bankkonten) sich auf einmal ändert. Spießig? Ohne Zweifel.

    Ein nächstes Mal mehr. Die Arbeit ruft wieder.

    • Marco, Emma aus den Niederlanden , packt Ihre 12 Punkte für Duncan Gang in den Klein Bus und fährt einfach mal schnell zu den Deutschen Nachbarn in Aachen. Ihr Diel : Ihr ruft für Duncan an und Wir @ Matty, Bitte lesen, jetzt kommt die Pointe: Wir rufen dann für den Sister Bullshit an…

      Die Niederländer erlauben sich auch mal gegen den großen Nachbarn eine revange für: Ohne Holland fahren wir zur WM.

      Witzig, mag ich und die S!sters mag ich auch…

    • Interessant, weil das auch bedeutet, dass ’s-Hertogenbosch fast raus ist. Breda und Den Bosch gehören zu der Provinz Noord-Brabant und offenbar will die Provinz keine Garantie abgeben.

      Falsch. Die Provinz kann keine Garantie abgeben. In März gab es Wahlen für die Provinzen und Waterschappen. Das Ergebnis war zweideutig. Eine klar höhere Wahlbeteiligung, aber auch eine neue Partei, die fast überall sofort die größte Parteigeworden ist. Folge: Noord-Brabant wird nicht regiert, sondern kommissarisch verwaltet. Eine ESC-Garantiestellung ist neue Politik, damit ein Thema für die neue Leitung der Provinz. Die es erst in einige Monaten geben wird.

      Noch mehr Gedankenspielerei aus Rotterdam. Die PvdA (Deutschland: SPD) möchte den Kurtax anheben um dem ESC-Beitrag zurück zu bekommen. Argumentation: der ESC ist 15 Jahre Citymarketing auf ein Schlag, also mit einem höheren Kurtax kommt das Geld innerhalb von 15 Jahre wieder zurück.
      Meine Gedanke dazu: die Ähnlichkeiten mit Österreich sind nicht zu übersehen. Touristen sind willkommen, vor allem als Bankautomat auf zwei Beinen.

      • Grenznähe. NL-NRW-NDS. Und zugleich mehrere Staatsangehörigkeiten. Hätte Nord-Mazedonien gewonnen, hättet ihr alle Infos aus Skopje bekommen 😉

      • Daan Quaars , der Stadthalter von Breda hat doch erklärt das es aus finanziellen Gründen nicht möglich das Große Musikspektakel in den Breepark zu holen. Breda ist bereit Den Bosch und auch Rotterdam bei der Organisation zu helfen.

      • Stimmt.

        EBU und NPO (Avrotros und NOS) erwarten, dass die Gemeinde das finanzielle Risiko übernimmt. Nur darf eine Gemeinde in den Niederlanden so etwas nur machen, wenn man über ausreichend große Rücklagen verfügt (Rotterdam) oder von der Provinz Unterstützung bekommt (Maastricht). Alles andere ist die Gemeinden untersagt. Breda ist halt raus, weil die Reserven nicht ausreichen und der Provinz zur Zeit keine Garantie abgeben kann.

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