
Das Unbestrittene zuerst: Am vergangenen Dienstag haben wir erfahren, dass im Finale des deutschen Vorentscheids Chefsache ESC 2025 nicht allein das Publikum entscheidet. Vielmehr ist dem Televoting eine Juryentscheidung vorgeschaltet, in der aus den neun Finalisten fünf Acts und Songs für ein Superfinale ausgesucht werden, aus denen das Publikum dann den deutschen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2025 in Basel auswählt.
Diese Dramaturgie war für alle Beteiligten neu, für die Bubble genauso wie für die breitere Öffentlichkeit. Und auch die Künstler*innen haben von dieser Regeländerung kurzfristig erfahren. In der aktuellen ARD-Programmübersicht steht bis heute (28. Februar 2025 00:01 Uhr) die zuvor veröffentlichte Regelung: „Beim Finale von „Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland?” am 1. März live in der ARD wird Stefan Raab die Talente zwar begleiten, aber lediglich das Televoting entscheidet über das finale Ticket in die Schweiz.“
Als ESC kompakt unmittelbar nach der Veröffentlichung der neuen Voting-Spielregeln für das Finale den NDR zu den Hintergründen fragte, bekamen wir am gleichen Tag die folgende Antwort:
„Für Stefan Raab ist der ESC auch im Finale der letzten Neun ‚Chefsache‘. Die Jury rund um Stefan Raab ist auch im Finale hochkarätig besetzt und hat mit Conchita Wurst sogar das Sieger-Gen.“
Das kann man in etwa so lesen: Stefan Raab hat das Projekt zur Chefsache erklärt und sagt, wo es langgeht, gerne auch kurzfristig. Und was wollt ihr eigentlich, mit Conchita Wurst in der Jury ist die Entscheidung über das Verfahren ja wohl geradezu göttlich.
Erst nachdem etablierte Medien wie z.B. der Kölner Stadtanzeiger, die Berliner Morgenpost , die Website inFranken.de und T-Online (Überschrift „Wie kann das sein?“) auf das Thema aufmerksam wurden, hat die NDR-Pressestelle den Tonfall verschärft:
„Es gab keine Regeländerung: Die Info bei ‚Chefsache ESC 2025‘ kam von Show zu Show. Auch RTL hat z.B. erst direkt vor dem Chefsache-Halbfinale (Show 3) kommuniziert, wie das Procedere dort ist – dass neun der 14 Acts ins Finale kommen. Dass die Jury im Finale eine Vorauswahl trifft, wussten die teilnehmenden Acts vor dem Halbfinale am 22. Februar.“
Well, well, well.
Diese pointiert formulierte „Sprachregelung“ (mehr ist es nicht) kriegen jetzt alle Medienplayer von BILD über T-Online bis zu den Agenturen, die beim NDR oder bei RTL nachfragen.
Zum zweiten Satz: Die Finalkünstler*innen wurden ebenfalls sehr kurzfristig von dem Regel-Switch erwischt. Das sagt der Hauptmann von Feuerschwanz auch in der Berliner Morgenpost: „Die Regeländerung kam überraschend.“
Den Acts kann es aber am Ende egal sein. Ob sie sich nun zweimal oder dreimal der Exklusiv-Auswahl von Stefan Raab und Entourage stellen müssen, ist beherrschbar und part of the deal, auf den sie sich eingelassen haben. „Man muss das Leben eben nehmen wie das Leben eben ist“ (singt Juliane Werding, Text von Gunter Gabriel).
Alle 3.281 Acts, die sich für die „Chefsache“ beworben haben, wussten, dass Stefan Raab erstmal das erste Wort hat. Und irgendwie auch fast das letzte. Wenn Herr Raab dann eine publikums- oder fanferne Entscheidung trifft (Beispiel: From Fall To Spring): Wir feiern die Künstler*innen und ihre Songs dennoch.
Aber die Behauptung in Satz Eins, dass es keine Regeländerung gab, das hat etwas von Realsatire. Überall, auch in den Chefsache-Liveshows, wurde angesagt, dass im Finale einzig und allein das Televoting gilt. Wie oben dokumentiert, steht das sogar immer noch in offiziellen ARD-Veröffentlichungen. Jetzt zu behaupten, dass es von Anfang an einvernehmlich abgestimmt war, das Stefan Raab auch im Finale erstmal vorsortiert, hat was von George Orwell (1984) oder Pippi Langstrumpf: „Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt.“ „We were always at war with Eurasia“, kommentierte Co-Blogger Chris die NDR-Stellungnahme trocken.
Update am 1. März 2025: Inzwischen sind sämtliche Programminformationen zum ESC bei der ARD und bei RTL und sogar in den einschlägigen Online-Formaten der TV-Programmschriften im „Winston-Smith-Style“ umgeschrieben worden, deshalb veröffentlichen wir hier ergänzend einen Screenshot der ARD-Programmseite vor der „Realitätsoptimierung“, um den Text zu validieren und zu verifizieren.
Man fragt sich, warum diese Um-Interpretation der Außenkommunikation überhaupt so verkrampft und überflüssig stattfindet? Wenn denn der deutsche Beitrag 2025 „Chefsache“ ist, dann kann man das ja auch einfach sagen. Verschiedene Länder suchen ihre Acts ohne Publikumsbeteiligung aus, einige auch sehr erfolgreich („Arcade“). Where’s the beef?
Erst durch diese Big-Brother-Mechanismen wird’s zum No-Go, wie Benny hier zutreffend schreibt.
Und am Ende hat sich Stefan Raab selbst ein Bein gestellt. Denn welche Acts er am kommenden Samstag ins Finale lässt, wird jetzt erst recht „larger than life“ analysiert, diskutiert und auch infrage gestellt. Ob ihm das wirklich egal ist?
Aber das Glas ist bekanntlich immer mindestens halbvoll. In Köln ist am Samstag Karneval und es kütt wie es kütt.
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Es wird schwer bis unmöglich sein, das Thema wieder irgendwie einzufangen. Das haben sich ARD, RTL und Raab selbst eingebrockt. Auch die Theorie, dass diese Regel wohl zulasten von Feuerschwanz geht, verbeitet sich schnell: https://laut.de/News/ESC-Vorentscheid-Finale-Wirft-Raab-Feuerschwanz-raus-28-02-2025-20920
Bei den Interview was von Stefan zitiert wird gibt er ja schon sehr klar zu, dass er Abor und Tynna als Sieger will.
Warum sollen die Künstler denn jetzt auch noch einen Coversong im Finale singen?
Irgendwie muss man ja die 3 Stunden füllen. Oder soll die Catterfeld alleine ein zweistündiges Best-Of singen? /s
😀
Hab schon lange nicht mehr Für dich schiebe ich die Wolken weiter… oder Glaub an mich gehört. Hmm🤔
Die ARD-Programmübersicht wurde übrigens geändert. haha
Bei Sky scheint die Info (Die Peter oben geschrieben hat) noch drin zu sein unter der Programmübersicht 😀
—
Übrigens mein Kommentar zu dem Artikel hier:
Unabhängig welche Meinung wer hat. Ob positiv oder negativ. Und das Raab das provoziert wegen Aufmerksamkeit für den Vorentscheid und den Siegeract. Und die Einschaltquote.
All das mal komplett außen vor!!
Künstler*innen, Bands, Songwriter und Produzenten bekommen das komplett mit! Vor allem die 3200, die sich beworben haben. Und erst recht, wenn Feuerschwanz und dann krasserweise A&T vlt auch noch im Finale rausfliegen!
Das Vertrauen als Musikschaffender gegenüber den Sendern und dem ESC ist dann für die meisten komplett gebrochen! Das tun sich viele nicht (mehr) an.
Folge: viel viel weniger Bewerber!
Und nicht zu vergessen das Ergebnis in Basel! Sieg wird es nicht. Und je schlimmer das Ergebnis sein wird, desto größer wird der oben beschriebene Effekt der Musikschaffenden gegenüber dem ESC sein!
Soll natürlich nicht den Spaß zu morgen schmälern. Ich freue mich auch auf morgen, was immer da auch passieren mag. Aber man muss schon manchmal über den Tellerrand schauen! Just saying!
Was passiert eigentlich wenn weder Feuerschwanz noch A+T rausfliegen?
Dann schreibt die Abor&Tynna-Sekte ganz pöhse Kommentare.
Toll, wie positiv und respektvoll die Stimmung zwischen Anhängern verschiedener Acts ist … *Ironie aus*
Genau das kritisiere ich ja. Ich fand Abor&Tynna schon geil, sobald die ersten 24 Künstler bekanntgegeben wurden. Aber so langsam entwickelt sich das zu einem regelrechten Anti-Feuerschwanz-Circlejerk und nimmt religiöse Züge an.
Gefühlt ist das jedes Jahr so, leider.
2024 pro Ryk und gegen Mutzke, 2023 pro LotL und gegen Ikke, 2022 contra Nico Suave und dem NDR allgemein (die Stimmung bzgl. Electric Callboy war aufgeheizt, aber nicht nur positiv).
Davor gab es hier bzw. beim Prinz Blog auch schon immense Anfeindungen gegen Andreas Kümmert und auch Unheilig wurde schon Tage vorher als Niedergang der deutschen ESC-Welt hingestellt.
Diese Phase im ESC-Jahr bringt leider immer das schlechteste in einigen Leuten hier hervor (auch wenn diese Leute dann vielleicht nach dem VE wieder weg sind).
Bloß würde ich Feuerschwanz niemals mit Mutzke/Ikke/Suave vergleichen. Letztere wurden überall, in allen Umfragen ever, auf die allerhintersten Plätze gewählt. Aber Feuerschwanz ist legit ein glasklarer Top2-Act in diesem Jahr, der international durchaus super ankommt. Wie die Abor&Tynna-Sekte versucht, sie schlechtzureden und auf Biegen und Brechen an der ESC-Teilnahme hindern möchte, ist einfach nur lachhaft und hat ein bisschen was von Selbstsabotage.
Kannst du den Sektenvergleich bitte lassen?
Ich lache, wenn es beide nicht werden😃
Als Sektenmitglied mag ich mich nicht bezeichnen lassen.
Fühlst du dich etwa angesprochen? :3
Keiner von beiden wird rausfliegen. Dem Chef ist klar, dass diese zwei Acts zu jenen gehören, die in Basel ein gutes Ergebnis erzielen können.
Der Sinn das wir „nur“ für 5 Kandidaten anrufen können liegt wohl darin, dass die eingehenden Stimmen sich eben nicht auf 9 sondern auf 5 Kandidaten verteilen. Und ich traue der Jury schon zu, dass sie die Kandidaten ins Finale schickt, welche für Basel am Besten geeignet sind.
Dass so kurzfristig die Regeln geändert wurden, wird schon einen Grund gehabt haben. Vielleicht trauen die Verantwortlichen den Deutschen nicht zu, die „richtige“ Entscheidung zu treffen. Daher noch das internationale Online-Voting.
Aber die vorgeschaltete Jury-Entscheidung muss doch dazu dienen, gewisse Acts zu verhindern und andere Acts zu pushen. Sonst würde man das doch nicht machen.
Deine Theorie ist aber auch irgendwo logisch. Man entfernt die Kandidaten, die sowieso aussichtslos sind, aber dennoch einen kleinen Anteil der Stimmen einsammeln würden (etwas unter 10 %), der in der Summe dann aber erheblich wäre. Diese Außenseiter werden dann erstmal ausgesiebt, damit die Stimmen nur auf die 5 wirklich aussichtsreichen Kandidaten verteilt werden. Und dann sieht man, wer wirklich beim Publikum (national und international) am besten ankam.
Reduziert man das Feld von 9 auf 5, dann wird der Mobilisierungs-Vorteil von Feuerschwanz im Verhältnis auch verringert, sodass, wenn sie gewinnen, man es letztlich als fair und gerecht akzeptieren muss, und dass die Leute sie eben einfach wollten.
Ich denke, die Regeländerungen helfen also insgesamt am Ende, dem Sieger mehr Legitimation zu verleihen und sind auch ein gutes Gradmesser, wer am Ende nun wirklich am besten von allen ankam.
Außer natürlich, Feuerschwanz und/oder A&T würden vorher aussortiert. Dann werden wir es niemals wissen.
Was halt aber ebenfalls Feuerschwanz benachteiligen dürfte, da die ihre Fanbase sozusagen mitbringen. Nehmen wir an, 30% der Zuschauer finden Feuerschwanz am besten, 70% verteilen sich auf die anderen 8 Acts – dann reicht das vielleicht für Feuerschwanz. Verteilen sich die 70% aber auf nur 4 andere Acts, dann kann es ganz anders ausgehen.
(Von der Idee ausgehen, dass Feuerschwanz ihre feste Fanbase haben, die für sie abstimmt, und da nicht mehr viel dazu kommt von ausgeschiedenen Acts).
Ja, da hast du recht!
Aber immerhin wäre das ein faires Ergebnis, wenn es eben von den Stimmen nicht reichen würde!
Aber sie vorher rauszuschmeißen würde immer die Frage offen lassen, ob sie nicht der eigentliche Sieger sind und das würde demjenigen, der dann gewinnt auch wieder ein Stück schaden!
Dann wird uns wohl das schwänzige Feuer in Basel vertreten. Kommt vielleicht besser an als wir erwarten 😉
Sicher?
Wir werden es sehen. Sowohl ob einer der Beiden vorher rausfliegt und wenn keiner der Beiden rausfliegt, wer dann gewinnt.
Ich persönlich bin mir da nicht sicher, dass Feuerschwanz in einem 5-er Wettkampf gewinnt.
Schon crazy, dass wir kein Jahr durch den Vorentscheid kommen, ohne irgendwelche umstrittenen Entscheidungen.
Ich persönlich hoffe aber dann auch, dass Raab sich ganz vom vorher geplanten System löst und somit vielleicht noch die Möglichkeiten für einen zweiten Song freimacht.
A&T haben damit ja ein bisschen gespielt, vielleicht ist also was dran.
Interessant fänd ich auch, in wie weit RTL die Vorgehensweise feiert, das Format zu ändern sobald es in ÖR läuft ist ja vielleicht auch einer internen Problematik zuzuschreiben.
Ich denke nicht, dass die Jury Feuerschwanz oder Baller rausschmeißen werden, die anscheinend bei den Fans derzeit besonders beliebt sind. Dann würde man sich ein zweites „Eskimo Callboy“ kreieren, und ich denke das wollen weder Raab noch der NDR.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass man mit der Regeländerung „der Konkurrenz die Konkurrenz nehmen will“, also dadurch dass sich die Stimmen weniger auf mehrere Acts verteilen, sinkt die Chance dass z.B. Feuerschwanz gewinnen, und stattdessen ein anderer Fan-Favorit genug Stimmen zusammen bekommt.
Mhm. Wir werden sehen.
Stefan Raab hätte das vollständige Konzept der Sendung einfach bei der Pressekonferenz in der Schweizer Botschaft vorstellen können!
Auch das internationale Online-Voting finde ich übrigens sehr überraschend. Das hätte man auch vorher kommunizieren sollen, finde zumindest ich persönlich. Wenn ich Künstler wäre, der mich beworben hat, würde ich mir vera*** vorkommen. Sorry für die Wortwahl!
Andere Länder schaffen es einfach vorher die Regeln transparent und für alle verständlich und einsichtbar im Voraus zu veröffentlichen. Nur Demokratie-Meister und Bürokratie-Monster Deutschland mal wieder nicht…
Der oder die Gewinnerin von morgen kann einen jetzt schon fast leid tun. Wie schafft man es eigentlich durchgehend so negativ zu sein und alles und jeden zu haten? Das ist wahrlich deutsche Kunst, ich verfolge sogut wie jedes Land beim Vorentscheid und in so eine negative Stimmung zu finden ist unmöglich, darin werden wir immer Spitzenreiter bleiben. Mir ist es mehr oder weniger egal wer morgen gewinnen wird, ich tendiere zwar zu Lyza, aber beten tue ich einfach, dass egal wer es wird, keinen Hass abbekommt. Das ist aber unwahrscheinlicher als den 1.Platz beim ESC zu holen.
Bin völlig bei dir!
Ich favorisiere Feuerschwanz, werde mich aber höchstens über die Jury aufregen, nicht über den Gewinner! Mancher Act verkörpert nicht meinen Musikgeschmack, aber wenn ich das Lied nicht mag, werde ich eben versuchen es schön zu hören und wenn das auch nicht klappt weitesgehend zu ignorieren und meine Favoriten bei den anderen ESC-Teilnehmern zu suchen.
Hass möchte ich keinen verbreiten, finde ich furchtbar!
Genau so sollte es auch sein! Ich wünschte mir, dass jeder diese Einstellung hätte.
Ich bin seit Jahren ein großer Feuerschwanz Fan und trotzdem wünsche ich mir Lyzas Song ein wenig mehr für Basel, ich finde es passt einfach besser zum ESC, aber selbst wenn es Benjamin werden würde, mit dem ich von der Musikrichtung am wenigsten anfangen kann, würde ich ihm überall viel Glück wünschen und im Finale in Bern supporten so sehr ich kann!
Egal wer morgen gewinnt, dem werde ich für den ESC die Daumen drücken.
„Aber das Glas ist bekanntlich immer mindestens halbvoll.“
falsche herangehungsweise. 😎
Falls es jemanden interessiert, hier die Meinung von Hauptmann Feuerschwanz zur Regeländerung:
Der Hauptmann sieht die ganze Situation entspannt: „Die Regeländerung kam überraschend. Natürlich sind wir nominell die klickstärkste Band, das könnte schon ein Problem sein, weil wir, der Kraft unserer Fans geschuldet, sehr viel bewegen können. Andererseits: Es heißt halt Chefsache. Das ist in unserer heutigen Zeit ungewöhnlich und stößt einigen sauer auf. Ich als gereifter Mensch und langjähriger Musiker sehe es etwas anders: Da übernimmt mit Stefan Raab jemand, der seinen Riecher für ESC-Erfolgshits nachgewiesen hat, die Verantwortung.“
„Das ist schade mit Elton, der ja doch ein sehr aufgeschlossener Typ ist. Ein für alle Genres offener Musikliebhaber, der in den vergangenen Wochen gute Stimmung reingebracht hat. Die Jurybesetzung könnte für uns bedeuten, kritischer beäugt zu werden“, ahnt der Hauptmann.
Alle neun Acts performen im Finale einen Coversong und das Stück, mit dem sie beim ESC in Basel antreten würden. Dabei gilt: Die bereits in der ersten Vorentscheids-Runde vorgestellte Neuinterpretation darf nicht wiederholt werden. „Wir dürfen also nicht nochmal ‚Dragostea Din Tei‘ spielen. Es wird ein Cover, der uns von einer etwas anderen Seite zeigt“, verspricht Hauptmann Henrici –
Dabei wird die Band auch ein Problem angehen, das viele langjährige Fans in den Vorrunden bemängelten: „Wir hatten für die Vorentscheide eine Idee, die Gesänge leiser zu machen und sind damit gar nicht so gut gefahren. Nun rudern wir damit zurück und werden beim Finale guten Sound haben“, verspricht der Sänger.
So, nun frage ich mich, mit welchem Song sie ihre andere Seite zeigen könnten!
Ich schätze es wird einer sein, den sie schon mal gemacht haben.
Dieser wäre ganz schön, wenn auch auf englisch:
Oder diesen deutschen Klassiker von den Toten Hosen:
Oder wirklich das Abba-Cover? Damit würden sie ja Peter einen Gefallen tun! 😉
Oder Gangnam Style. dass ist ja auf ihrem kommenden Album mit drauf. 🤷♂️
Oder voll auf die 12.
Jo, das liebe ich auch! Aber da fehlen Melissa, Thomas und Saltatio Mortis! Aber vielleicht kriegen sie auch ohne die ne geile Version hin! 😛
Die spiele ndas Lied doch eh ohne die Gäste auf jeder Tour. Das Problem ist eher, das auf unter 3 Minuten zu kürzen
Das mögen sie (Peter und) mir bitte nicht antun.
Unerträglich das Gelaber von Benny.
Das einzige was ich jetzt noch cool fände, wäre, wenn die Künstler untereinander ihre Songs covern, so wie Lena ihrerseits die Satellite-Version auf ihre spezielle Weise interpretiert hat. Das wäre mal was anderes, dass ein Künstler seinen eigenen Song und noch den eines Mitstreiters singt. Alles andere an der Regeländerung ist für mich nicht akzeptabel.
Mit der kurzfristigen Regeländerung wurde das Vertrauen das Künstler und des Publikums missachtet. Das geht garnicht.