Coronavirus: EBU setzt Arbeit am ESC 2020 in Rotterdam fort

Rotterdam Ahoy (© Guido Pijper)
Foto: Guido Pijper

Während die Nervosität in Bezug auf das Coronavirus in Europa und der ganzen Welt weiter zunimmt und diverse Schutzmaßnahmen wie Absagen von (Groß-)Veranstaltungen erfolgen, gab es bisher keine Stellungnahme, wie es mit dem Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam weitergehen wird. Die EBU veröffentlichte heute dazu eine Pressemeldung.

Demnach beobachtet sie die Situation bezüglich der Verbreitung des Coronavirus genau und hält sich über die neuesten Ratschläge und Richtlinien der WHO und der nationalen Gesundheitsbehörden auf dem Laufenden. Weiter heißt es, dass sie eng mit den niederländischen Fernsehstationen NPO, NOS und AVROTROS und der Stadt Rotterdam zusammenarbeiten würde, um verschiedene potenzielle Szenarien für den Eurovision Song Contest 2020 zu untersuchen.

„Da bis zu den drei Live-Shows am 12., 14. und 16. Mai noch zwei Monate verbleiben und sich die Situation sowohl in den Niederlanden als auch in den Ländern der teilnehmenden Rundfunkanstalten rasch ändert, ist es jedoch noch zu früh, um endgültige Entscheidungen zu treffen.“ Vor diesem Hintergrund haben sich die Verantwortlichen darauf verständigt, weiterhin als Team an den Vorbereitungen für die Ausrichtung des 65. Eurovision Song Contest in Rotterdam zu arbeiten.

Der Bürgermeister von Rotterdam, Ahmed Aboutaleb, konnte gestern ebenfalls noch nicht sagen, ob der Liederwettbewerb in Rotterdam wegen des Coronavirus abgesagt wird. „Für mich ist die Frist für diese Entscheidung der Zeitpunkt, an dem die Ahoy-Organisation mit dem Aufbau beginnt“, sagte er zu Rijnmond. Da dieser Aufbau am 5. oder 6. April beginnen soll, lässt sich schlussfolgern, dass spätestens dann die Entscheidung fällt, ob und wie der ESC in diesem Jahr durchgeführt wird.

Wie auch immer das genau aussehen wird – der Weg dorthin wird steinig und wird viele neue und flexible Lösungen benötigen. So hatten wir gestern bereits berichtet, dass Eden Alene nicht zum Postkartendreh in die Niederlande reisen wird. Andere Künstler haben bereits jetzt ihre Teilnahme an den ESC-Promotionevents zurückgezogen, wobei ohnehin nicht klar ist, ob diese überhaupt durchgeführt werden können.

Wer sich über den Coronavirus allgemein und neutral informieren möchte, kann dies über die Informationsseiten des Robert-Koch-Instituts oder zum Beispiel des NDR tun.


47 Kommentare

  1. Der heutige Tag war bis jetzt bisschen anstrengend und ein wenig chaotisch, da wir am Montag unseren Betrieb auf Zeit schließen müssen. Das Mitarbeiter Team muss trotzdem beschäftigt werden und wir sind optimistisch.
    Stay safe

  2. Madrid: Schwerpunkt von Corona in Spanien, Absage ist sehr wahrscheinlich

    London: 14-Tagen Quarantaine / Isolation für Reisenden aus Corona-Betroffenen Länder. Das wird schwierig.

    Amsterdam: Falls dieses Verbot von Sammlung über 100 Leute verlängert wird, erfolgt Absage.

    Ich hatte heute noch keine Gelegenheit weiter nachzufragen, da hier die Hölle los ist.

    @Team: Danke für die rasche Einträge.

  3. Alles andere als eine Absage würde mich wirklich überraschen. Es scheint so als ob es ein trauriges Jahr für die Gay Community werden könnte, denn unmittelbar nach dem ESC stehen ja auch unzählige CSDs in den großen Metropolen (inkl Stadtfest in Berlin) an. Wenn diese Coroba auch noch zum Opfer fallen… 😢😢

  4. Eine Absage wird immer wahrscheinlicher täglich immer mehr Corona Fälle auf der ganzen Welt.
    Schade für die gewählten Teilnehmer aber die Gesundheit geht vor

  5. Echt blöd, aber die gsundheit aller geht natürlich vor. Wie karin schreibt, ein absoluter alptraum. Und das ausgerechnet in dem jahr, wo wir schweizer eine grosse chance auf den sieg hätten.
    Natürlich gilt weiter…passt auf euch auf, bleibt alle gesund und alles wird gut❤❤💪💪

  6. Die EBU ist genauso verbohrt wie Schreiber. Verschiebung in den Herbst jetzt, alles andere ist höchst leichtfertig

  7. Hm … ich glaube, dass die meisten hier Tagesschau24 sehen können. Hier war / ist ein interessanter Vergleich zu den Pestepidemie im Mittelalter zu sehen. Vier Phasen
    1 – Es gibt irgendwo eine Seuche
    2 – Die ersten Fällen (Das trifft uns nicht, nur die Anderen)
    3 – Die Seuche verbreitet sich. Man verschließt sich zu Hause, sperrt alles ab. Gemeinschaftssinn ist dahin
    4 – Die Suche nach den Schuldigen.

    Wer hier ‚unverantwortlich‘ oder ‚verbohrt‘ verwendet, ist schon in Phase 3/4 angekommen. 😉

    • Nee, es ist einfach Fakt, dass Menschen, die grad nur ihr Vergnügen im Kopf und/oder finanzielle Interessen haben, unverantwortlich sind. Es ist doch nicht so schwer zu kapieren, dass wir JETZT Vorsichtsmaßnamen ergreifen müssen. Wer das nicht tut, handelt nun einmal unverantwortlich. Darüber gibt es auch nix zu diskutieren.

      Und beim ESC geht es ausschließlich um finanzielle Interessen. Das richtet keiner aus, weil er so ein großer ESC-Fan mit zu viel Tagesfreizeit ist. Deswegen wundert mich diese abwartende Haltung keineswegs. Aber sie ärgert mich massiv.

  8. So traurig und bitter das auch ist: Ich würde den ESC absagen. Leider glaube ich nicht mehr daran, dass man das Virus so schnell in den Griff bekommt. Alles andere wäre verantwortungslos, meiner Meinung nach. Bleibt schön gesund und achtet auf Euch und Eure Lieben.

    • In der Haut der Entscheider möchte ich jetzt nicht stecken, sehr, sehr schwierig. Und eine komplette Absage würde mir unfassbar leid tun, vor allem auch für die Künstler, die sich bestimmt schon tierisch gefreut haben.
      Ich kann das Argument durchaus nachvollziehen, dass, wenn der ESC auf nächstes Jahr verschoben wird, er nur mit neuen Künstlern und Songs stattfinden soll. Aber das wäre echt ein zusätzlicher Schlag für die Teilneher/innen, fänd‘ ich irgendwie nicht fair.
      Vielleicht könnten die teilnehmenden Rundfunkanstalten mit den dieses Jahr ausgewählten Künstlern neue Songs aufnehmen und die Zuschauer in VE’s wählen lassen? Aber das ist nur eine waage Idee und auch noch Zukunftsmusik. Erst müssen wir alle diese Krise meistern, und dann schauen, wie’s weiter geht.

      • Video Contest oder von zu Hause per Schalte wär doch eine schöne Alternative

  9. Ja jeder interpret per Schalte von zu Hause würde natürlich auch gehen ist nicht das selbe aber wäre eine Alternative in de heutigen Zeit alles machbar und immer noch besser als absagen.

  10. In meiner Stammkneipe haben wir einen Notfallprohibitionsplan für die Tage nach Montag beschlossen. Ab Dienstag ist Berlin ein totes Nest. Es geht in den Keĺler.
    .
    Das ist jetzt Ironie für den Fall, dass uns einer komplette Ignoranz und Verantwortungslosigkeit vorwirft. Auch wenn Rotterdam was anderes beschlossen hat. Ich sehe da zur Zeit wenig Chancen, den ESC 2020 mit Publikum stattfinden zu lassen. 🙈

  11. Eine Veränderung täte dem ESC mal gut zu Gesicht – auch wenn der Anlass nicht verstandgetrieben sondern eher einem gewissen Pragmatismus folgt.

    Meinetwegen kann der ESC als Show ohne Zuschauer stattfinden, das läßt sich in der heutigen Zeit alles organisieren.

    Und mir (er)spart es die Anreise, die überteuerten Tickets (mehr als das Doppelte der Wiener Tickets ist obszön), und auch die extrateuren Hotelzimmer samt dem gewöhnungsbedürftigem holländischen Essen werde ich nicht vermissen.

  12. Nun kommt mal alle wieder runter. Bis zum 6. April sind es noch 3 einhalb Wochen. Es kann noch viel passieren bis dahin. Es reicht also völlig aus, dann eine Entscheidung zu treffen. Das ist weder verantwortungslos noch leichtfertig. Sollte es so sein, dass der ESC nicht in gewohnter Weise stattfinden kann, wird die EBU schon eine Lösung finden.

  13. Also dass der ESC nicht wir vorgesehen am 16. Mai stattfinden kann, ist doch wirklich glasklar. Ich denke, man wartet ab, ob es Anfang April mit den Infektionszahlen schon langsam nach unten geht, dann könnte sich eine verschobene Austragung noch vor dem Sommer ausgehen. Die Kosten wären eigentlich nicht so hoch, weil die Halle ja ohnedies nicht genutzt werden könnte, da sie ja auch für andere Veranstaltungen gesperrt bleibt. So könnte die Bühne angeliefert werden und man wartet mit dem Aufbau auf Juni. So könnte sich eine Verschiebung auf Juni ausgehen. Natürlich müsste man Mitte April einen neuen Termin im Juni festlegen und dann zittern, ob dieser hält. Eine Verschiebung auf den Herbst halte ich für ausgeschlossen.

    • Plan B? Es ist einer der Vorschläge, die seit Anfang der Woche diskutiert werden. Da man für die Jurys bereits Satellit-Verbindungen braucht, wird den ganzen Abend lang geschaltet zwischen allen Ländern, mit Rotterdam als Zentraler Ort.

      Dieser Vorschlag ist auf der Liste nach vorne gerückt wegen alle Reise-Einschränkungen zur Zeit.

      Aber es gibt auch einen Plan C, D, E, F usw.

  14. So jetzt mal aus der Sicht eines Mannes der im Gesundheitswesen arbeitet und den schei…. Schmuder auf der Arbeit im Labor nachweist. Der corona Virus wird nicht das Ende der Welt bedeuten. Alle rasten jetzt mal paar Wochen aus, aber nicht weil die Leute reihenweise daran versterben, sondern um den anderen Leuten, die gefährdet sind, Schutz zu bieten. 95 % der esc Leute sind also größtenteils nicht in erster Gefahr, da die wenigstens über 60 sind oder schwere Vorerkrankungen haben. Und bei ner Influenza, dir so ziemlich dasselbe ist, wird auch nicht so gehandelt. Also jetzt alle mal beruhigen und ich persönlich sehe keinen Grund den ESC im Mai nicht stattfinden zu lassen.

    • Dafür interessiert sich aber kein Mensch, ob du einen Grund für eine Absage siehst oder nicht. Es geht ja überhaupt nicht um die Gefährdung des Publikums, sondern um die Verbreitung des Virus. Dass du das als Mann im Gesundheitswesen noch nicht verstanden hast, wundert mich doch sehr. Die Situation ist nun mal so wie sie ist, und wie sie von anderen, die Entscheidungen treffen müssen, gesehen wird, da nützt Schönrederei nichts.

  15. @Roxy – eine Verschiebung dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschliessen sein – sowohl was Juni angeht und erst recht nicht bis in den Herbst. Man weiss ja mittlerweile, dass auch die kommenden wärmeren Temperaturen diesem Scheiss-Virus nicht den Garaus machen kann. Und dann ist auch noch gar nicht klar, wie sich das Wetter bzw der Sommer entwickeln wird – ist jedenfalls kein Fakt, dass wir wieder einen Hitzsommer bekommen. Das wäre für die EBU alles viel zu spekulativ und es braucht ja doch ne gewisse Planungssicherheit.
    Es kommt auch noch hinzu, dass im Juni dann die EM losgeht – damit wird man sicherlich nicht kollidieren wollen – schon gar nicht, wenn die Epidemie bis dahin noch nicht vollends unter Kontrolle ist.

    Also ich gehe fest davon aus, dass der ESC wie geplant stattfindet – aber halt extrem reduziert (wenig Publikum das zuvor starken Kontrollen ausgesetzt wird, keine Parties, keine Empfänge usw).

    • Ich glaube, deine Mutmaßung ist genauso unrealistisch wie meine 😉
      Aber ich bin auch ständig zwischen mehreren Meinungen hin und hergerissen…. Mai ist für mich völlig ausgeschlossen, es geht ja nicht nur um das Publikum, sondern auch um die Delegationen. Die Niederlande haben viel zu zögerlich auf das Virus reagiert, wenn sie so weitermachen, wird es dort hunderttausende Infektionen geben. Der Reiseverkehr wird dann immer noch sehr eingeschränkt sein. Ein abgespeckter ESC ist meiner Meinung nach nicht das Ziel der Veranstalter bzw. der EBU. Es kommt nur eine Absage oder eine Verschiebung in Frage. Deshalb warten sie bis April zu, wenn es dann überraschenderweise schon Lichtblicke in der Entwicklung gibt, werden sie eine Verschiebung auf Juni oder September anpeilen, wenn nicht, ersatzlos absagen.

    • Es wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine EM geben. Das ist schonmal Punkt 1.
      Und Punkt 2: was die Wärme angeht – darüber streiten sich die Gelehrten. Es gibt durchaus Anlass zur Hoffnung, dass schon jetzt, wo es frühlingshaftere Temperaturen geben soll, das Virus das nicht so lustig finden wird. Ich weiß nicht, was stimmt. Aber dein Argument mit der EM kannste knicken. Die fällt aus oder wird verschoben.

  16. Als erstes fänd ich es gut, wenn man den dritten Ticketverkaufstag verschieben würde – und zwar auf einen Tag nach einer Entscheidung über die ESC-Ausrichtung mit Publikum. Das ist doch sonst unnötig in der jetzigen Situation.

    Die Ansicht des Rotterdamer Bürgermeisters, vor den Arbeiten in der AHOY Arena entscheiden zu wollen (also Anfang April) finde ich sehr nachvollziehbar. Meiner Einschätzung nach müsste der Virus zu dem Zeitpunkt allerdings schon wirklich überall in Europa (wie sieht’s eigentlich in Australien aus?) deutlich auf dem Rückmarsch sein, um die Veranstaltung im gewohnten Maße veranstalten und verantworten zu können.
    Ich denke, dass man aufgrund der finanziellen Zwänge. schon noch alles versucht, um es durchzuführen. Ich denke aber auch, dass die EBU aus der Not eine Tugend machen könnte, um mal ein ganz neues Format auszuprobieren, das zur veränderten Medienentwicklung vom linearen TV zum Onlinenutzung korrespondiert, ohne den Livecharakter zu vernachlässigen. Denn das ist und bleibt der Hauptreiz des ESC.

    Ich persönlich würde es mittlerweile durchaus für vertretbar halten, wenn man bei ähnlicher Coronaentwicklung Anfang April entscheiden würde, den ESC lieber über live zugeschaltete Auftritte aus den jeweiligen Ländern, die man in Rotterdam zusammenlaufen lässt, auszurichten. Denn selbst beim Ausrichten ohne Publikum wird es doch immer jemanden in einer Delegation geben, der nicht einreisen darf oder ein (Rest-)Risiko aufweist. Dass die Inszenierungsvoraussetzungen in den jeweiligen Ländern unterschiedlich sind, ist dann halt so und eben mit kreativen Mitteln auszugleichen.

    Vielleicht kann man ja als Trostpflaster Ende des Jahres, wenn die größte Welle sich gelegt hat, wieder so ein „Het Grote Songfestivalfeest“ veranstalten, wo man alle Eurovisionsteilnehmer im Stile eines Riesenkonzerts auftreten lässt. Dafür dürfte sich doch unproblematisch ein Termin finden lassen. Eine Verlegung des ganzen ESC halte ich, wie schon erwähnt, aufgrund der riesigen organisatorischen und zeitlichen Aufwände für wenig realistisch und eine Kompletttabsage dieses Jahrgangs für unnötig

    • Man müsste bei dem Live-Schalten Modell (technisch machbar aber natürlich hochkomplex) dann gewisse Vorgaben geben, die alle einhalten müssen. Sonst tanzt der schöne Tom wieder auf dem Eifelturm, während unser Ben in im Minikino auf ’nem Barhocker sitzt.

  17. Eine Absage wäre zu solch einem frühen Zeitpunkt ja auch Unsinn. Das kann man noch immer Mitte April tun, wenn die Situation sich weiter verschärft.

  18. @Andi mit Bild – Einspruch Euer Ehren – auch das mit der EM ist noch nicht entschieden….und die ist nochmal gut 4 Wochen später als der ESC-Termin. Und sie wird diesesmal in verschiedenen Ländern Europas ausgetragen. Abgesagt ist die erst, wenn sie abgesagt wurde *g* . Wobei – das ist jetzt auch nicht das entscheidende; ich halte eine Verschiebung des ESC einfach schon deshalb für ausgeschlossen, weil man dazu eine grosse Planungssicherheit bräuchte – und die gibts bei der Gemengelage halt leider nicht.

    • @Christian:
      Nun legst du mir aber was in den Mund, was ich nie behauptet habe.
      1. Ich habe nicht gesagt, dass sich bei steigenden Temperaturen das mit dem Virus erledigt hat. Ich habe nur gesagt, was Virologen und andere Wissenschaftler auch sagen: es gibt Grund zur Hoffnung, das das Virus darunter leidet, wenn es wärmer wird, sich also nicht mehr so schnell ausbreiten kann.

      2. Ich habe nicht gesagt, dass die EM schon abgesagt ist, sondern nur, dass die Absage sehr wahrscheinlich erfolgen wird. Du musst mich im Übrigen auch nicht über Fußball aufklären, ich kenne mich da sehr gut aus.
      Alle Ligen setzen grad den Spielbetrieb aus – bis auf weiteres. Aber jeder ist bestrebt, den Ligabetrieb durchlaufen zu lassen, weil andernfalls ja keine Entscheidungen getroffen werden können. Da der Terminkalender dank der EM es nicht zulassen würde, die Liga regulär zu Ende zu spielen, wird sehr ernsthaft über eine Verlegung der EM nachgedacht.
      Das ist einfach die simpelste Lösung für dieses Problem.

  19. Ach @Andi mit Bild – es gibt auch Corona-Fälle in Südamerika, in Teilen Afrikas und auch in Australien – überall ist grad Hochsommer und es ist extrem heiss….ich fürchte nur wegen der Hitze wird sich der Virus nicht erledigen; könnte allerdings sein, das sich das Tempo deutlich verlangsamt.

  20. Ich denke auch, dass wir nicht von einer kompletten Absage des ESC sprechen müssen. Kein Publikum: Sehr wahrscheinlich. Keine/nicht alle Künstler vor Ort: Auch gut möglich. Aber die EBU hat keinen Grund, den Wettbewerb komplett ins Wasser fallen zu lassen. Zugeschaltete Auftritte sind möglich und sicher besser als eine komplette Absage. Ich bin mir sicher, dass viele von uns Fans sich auch irgendwann damit abfinden können, sobald klar ist, dass der ESC nicht normal stattfinden kann.

    Wichtig sind dann Regeln für alle Teilnehmer, was die Stage Show und Livegesang angeht. Ob man das gut kontrollieren kann? Mal sehen. Aber es ist besser als nichts.

  21. Ich kann es momentan nicht einschätzen, ein Indiz wird für mich der Ticketverkauf am 26.3. sein, ob der wie geplant durchgeführt wird. Sinnvoll wäre es diesen Verkauf zu verschieben, nachdem entschieden wird, ob der ESC stattfindet und bevor die Bühne aufgebaut wird.
    Dann wüssten auch Anfang April alle Beteiligten, ob alle Wege nach Rotterdam führen.

    Die zusätzlichen Reisen zu Preevents und Postkartendreh sollten allerdings überdacht werden. In Baku gab es auch Alternativfilmchen von den Flametowers. Wir können auch een betje holländisch lernen. Ein paar Wörter Russisch lernten wir schließlich beim ESC in Moskau. Oder die aktuellen Künstler singen Hits der Niederlande vergleichbar mit Rom 1991.

  22. Die sollten jetzt wirklich die Reißleine ziehen und den ESC absagen, um nicht noch höhere Kosten in Kauf zu nehmen. Es muss doch jedem klar sein, dass der Event nicht stattfinden kann, jedenfalls nicht mit allen Künstlern und Delegationen an einem Ort und nicht vor Publikum, also in einer ganz anderen Art und Weise wie gewohnt. Die Fußball-EM ist viel später und wird auch verschoben (voraussichtlich auf nächstes Jahr). Der ESC wird wohl einfach ausfallen. Den ESC in abgespeckter Form zu gestalten, das geht einfach nicht, dann lieber ein Jahr warten.

  23. Doch, man kann den ESC sehr wohl in abgespeckter Form durchziehen – erst recht in der heutigen Zeit mit den vielen technischen Möglichkeiten. Ich finde die EBU sollte das auch tun (es versteht sich von selbst, dass 100 % Sicherheit gewährleistet werden muss – in jedweder Hinsicht) um auch mal ein Zeichen zu setzen, dass man sich von der Epidemie nicht komplett unterkriegen lässt.

    • „das geht einfach nicht“ war als meine Meinung gemeint, natürlich ginge es technisch. Ich möchte nicht einen ESC ohne Publikumsstimmung sehen, lieber länger darauf warten. Es wäre auch nicht der richtige Zeitpunkt um einen Sieger/ eine Siegerin zu küren. Das wäre den Künstlern gegenüber auch nicht fair. Lieber die Künstler auf nächstes Jahr vertrösten.

      • Mich würde ein ESC ohne Publikum nicht besonders stören, auch wenn es mir für die Leute mit Tickets, die sich schon sehr auf Rotterdam gefreut hatten, natürlich sehr leid tun würde.i

        Wenn ich ehrlich bin, haben mir die Grand Prixs früher, bei denen alles eine Nummer kleiner war, sowieso besser gefallen.

        Vor allem möchte ich keinen Grand Prix mit Titeln, die dann alle schon mehr als 14 Monate lang veröffentlicht und teilweise schon über eineinhalb Jahre alt sind. Und das Unangenehmste an einer Verschiebung um ein Jahr: Die ganze Freude der VE-Saison 2021 würde wegfallen!

      • Ich glaube, es gäbe dann 2021 eher eine Mischung aus den diesjährigen Künstlern mit altem oder neuem Song und anderen Künstlern. Man sollte es den Ländern freistellen. Den Künstlern gegenüber wäre es aber mehr als fair, ihnen einen Platz zu garantieren. Aber warten wir mal ab, ob 2020 nicht doch verschoben wird oder in die Länder geschaltet wird. Ist ja alles noch möglich.

  24. Ein Verschieben auf 2021 mit dem jetzt feststehenden Programm, also auch die Künstler und deren Songs von 2020 das geht ja mal gar nicht. Das muss wirklich jedem klar sein – wenn der ESC 2020 gecancelt wird, dann wird alles wieder auf Null gesetzt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Künstler das selbst wollen würden,in 2021 mit einem Song anzutreten, der bereits totgenudelt ist. Insofern sollten auch die Unkenrufe nach einer Absage für 2020 aufhören.

    @Thomas M. (mit Punkt) – geht mir auch so, ich hab die ESC`s der 90ger Jahre, wo alles noch ne deutliche Nummer kleiner war wirklich geliebt. Mein Lieblingsjahr bis heute ist nicht ohne Grund der von 1991 – leicht unprofessionell, aber überaus charmant und unterhaltsam. Das kann man von den glattgebügelten Mega-Events in HD von heute wirklich kaum noch behaupten – sie sind kaum noch voneinander zu unterscheiden. Back to Basics kann dem ESC meiner festen Überzeugung nach nur gut tun.

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