
Acht Acts möchten Dänemark beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertreten. Sie treten am 14. Februar 2026 bei der dänischen Vorentscheidung Dansk Melodi Grand Prix (DMGP) an. Diese Information aus unserem nördlichen Nachbarland war bereits bekannt – nun steht auch fest, welche acht Acts um das Ticket nach Wien kämpfen.
Unter den Teilnehmenden finden sich sowohl alte Bekannte als auch neue Gesichter. Schon im Vorfeld wurde viel spekuliert. Das Line-up verspricht dabei große Vielfalt. Wirklichkeit geworden (nachdem es bereits spekuliert wurde) ist das Comeback der Siegerin von 2025, Sissal, die diesmal mit ihrem Song „Infinity“ antritt.
Schon im Herbst hatte der zuständige Sender DR umfangreiche Neuerungen für den Vorentscheid angekündigt. Dazu gehören eine neue Bühne, ein neues Logo sowie ein frisches grafisches Design. Auch inhaltlich soll sich der DMGP weiterentwickeln: Der Fokus liege künftig stärker auf zeitgemäßer Musik, ausdrucksstarken Künstler*innen und konkurrenzfähigen Performances.
Ausdrucksstarke Künstlerinnen? Wir sind gespannt. Das ist jedenfalls das heute vorgestellte Teilnehmerfeld für den DMGP 2026:
Emil Otto – Copenhagen Noir

Der junge Jazzsänger Emil Otto gibt sein DMGP-Debüt mit „Copenhagen Noir“, einem Popsong im Stil klassischer Film-Noir-Soundtracks, der in Kopenhagen spielt. Inspiriert von Hollywood und Crooner-Traditionen, beschreibt Emil Otto die Nummer als „wie Michael Bublé, der die Titelmusik für einen düsteren James-Bond-Film singt.“ Emil, Sohn eines Blues-Trommlers und einer Showtänzerin, ist seit seiner Jugend tief in der Jazzwelt verwurzelt und wurde bereits für einen DMA-Jazz-Preis nominiert.
Ericka Jane – Death of Me

Ericka Jane bringt mit „Death of Me“ Kirchenorgel und Dancefloor zusammen. Der Song dreht sich nicht um Religion, sondern um die Liebe zur Musik und zum Feiern: „Wenn ich die Nummer höre, sehe ich mich die letzte Stunde auf der Tanzfläche – einfach ich, die Musik und Menschen in Ekstase“, sagt Ericka. Die Künstlerin ist erfahrene Radiomoderatorin und hat zahlreiche Hits veröffentlicht.
Lasse Skriver – Roaring Heart

Lasse Skriver, bekannt aus X Factor 2022, tritt mit der Popballade „Roaring Heart“ an. Der Song erzählt von Liebe, die wie ein Blitz einschlägt und einen innehalten lässt. Seit seinem TV-Debüt widmet sich Lasse voll der Musik und hat mehrere Singles veröffentlicht, die Millionen Streams erreichten.
Late Runner – Can U Feel It?

Die Duo-Band Late Runner, bestehend aus Asger Tarpgaard und Tanja Forsberg Simonsen, präsentiert mit „Can U Feel It?“ einen fröhlichen Popsong über Tanz, Zusammenhalt und Optimismus. Das Duo hat fast 30 Jahre gemeinsam Musik gemacht und war zuvor Teil von Superheroes und Private. Mitproduziert von Jesper Mortensen (Junior Senior) und Anders Bønløkke (Alphabeat), soll der Song vor allem Feierlaune verbreiten.
Myrkur – Touch My Love and Die

Die Black-Metal-Künstlerin Myrkur (Amalie Bruun) bringt dunkle Töne auf die DMGP-Bühne. Ihr Song „Touch My Love and Die“ verbindet harte Metal-Elemente mit skandinavischer Folklore. Myrkur beschreibt das Stück als menschliche Gegengift-Erfahrung in einer schnellen, künstlichen Welt und steckt „Herz, Seele, Blut und Tränen“ hinein. Sie ist seit über zehn Jahren aktiv und trat u. a. auf Roskilde Festival und Copenhell auf.
Sander Sanchez – Two Spirits

Sander Sanchez’ Beitrag „Two Spirits“ spiegelt seine queer- und Native-American-Erfahrungen wider. Als Sohn eines Lakota aus South Dakota verarbeitet er persönliche Geschichten in einer universellen Botschaft: Sei du selbst. Die Nummer entstand u. a. mit Grand-Prix-Veteranin Lise Cabble, die bereits vier Mal Dänemark zum Sieg führte, u. a. mit „Only Teardrops“.
Sissal – Infinity

Die DMGP-Gewinnerin von 2025 kehrt zurück, um ihren Titel zu verteidigen. Mit „Infinity“ liefert Sissal einen elektronischen Popsong in Dänisch und Englisch, der Elemente nordischer Volkslieder und modernen Pop verbindet. Das Team hinter der Nummer hat schon große Eurovision-Hits geschrieben, darunter „Heroes“ (Sverige 2015) und „Tattoo“ (Sverige 2023).
Søren Torpegaard – Før vi går hjem

Søren Torpegaard, Musicaldarsteller und DMGP-Veteran, singt „Før vi går hjem“, einen energiegeladenen Popsong über eine endlose Partynacht. Mit Erfahrung aus zahlreichen Musicals, u. a. als Tony in West Side Story, bringt er Bühnenerfahrung und Songpower auf die Grand-Prix-Bühne.
Alle Songs sind bereits veröffentlicht.
Nun seid Ihr dran:
Dansk Melodi Grand Prix 2026: Welcher Beitrag gefällt Dir am besten? Du hast max. 2 Stimmen.
- Sissal – "Infinity" (36%, 260 Votes)
- Søren Torpegaard – „Før vi går hjem“ (17%, 123 Votes)
- Myrkur – „Touch My Love and Die“ (12%, 90 Votes)
- Ericka Jane – „Death of Me“ (12%, 84 Votes)
- Emil Otto – „Copenhagen Noir" (10%, 71 Votes)
- Sander Sanchez – „Two Spirits“ (8%, 58 Votes)
- Lasse Skriver – „Roaring Heart“ (4%, 26 Votes)
- Late Runner – „Can U Feel It?“ (2%, 15 Votes)
Total Voters: 518
Die Vorbereitung auf den Dansk Melodi Grand Prix 2026 beginnt für manche Acts bereits ein Jahr im Voraus. Wie DMGP-Chef Erik Struve Hansen erklärt, stehen einige Künstler*innen schon lange mit DR in Kontakt, während andere erst kurz vor der Bekanntgabe zugesagt haben. Songs und Performances werden über Monate hinweg weiterentwickelt und eng aufeinander abgestimmt. Neu ist zudem die frühzeitige Einbindung des Performance-Teams. Auch die mentale Betreuung spielt eine wichtige Rolle: Alle Acts erhalten psychologische Unterstützung im Umgang mit öffentlicher Aufmerksamkeit und Social Media.
Das Finale des Dansk Melodi Grand Prix 2026 findet am 14. Februar 2026 in der Arena Nord in Frederikshavn statt. Durch den Abend führen Sara Bro und der Schauspieler Alex Høgh Andersen.
Beim vergangenen Eurovision Song Contest in Basel gelang Sissal mit ihrem Song „Hallucination“ nach längerer Pause wieder der Einzug ins Finale. Nun bleibt abzuwarten, ob Dänemark mit diesem Line-up an diesen Erfolg anknüpfen kann.
Über unsere Vermutungen zum dänischen Vorentscheid haben wir gestern auch im ESC kompakt Live gesprochen. Hört gerne nochmal rein:
Wie findest Du das dänische Angebot für den ESC 2026? Hast Du jetzt schon Erwartungen an einen Act? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren wissen!
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.




OT:
Das Duo Ragazzki hat übrigens extra wegen ihrer Teilnahme am Deutschen ESC-Vorentscheid 2026 einen Öffentlichen WhatsApp-Kanal erstellt.
Hier bitteschön:
https://whatsapp.com/channel/0029VbBxy0GF1YlJkM5XAg2k
Ich folge ihm schon.
Ich jetzt auch
Egal. Hauptsache nicht diese nervige Sissal
Vielleicht „nervig“ – aber 100 % stärker als alle unsere Teilnehmer zusammen. Punkt!
Hab für Sander Sanchez gestimmt, aber richtig überzeugend finde ich keinen der Songs
Sissal – Infinity meine Nummer1 ♥️♥️♥️♥️
Da hat Dänemark in der Tat seine Aufgaben meiner Meinung nach sehr gut gemacht. Ich finde die Auswahl durchaus sehr ansprechend. Kann mich noch nicht festlegen und will mich von den Liveauftritten überzeugen lassen. Hm warum aber hier Sissal bei der Abstimmung mit Abstand führt…..? Das Lied erinnert mich an Tattoo, allerdings leider sehr unauffällig.
Hab ich vorhin vergessen zu kommentieren: Ich finde den Begriff ESC-tauglich Quatsch. Wenn alle Lieder ESC-tauglich sind, würden sich alle Lieder gleich anhören oder zumindest gleich arrangiert werden. Wie langweilig.
Dem würde ich widersprechen.
Der Begriff „ESC-tauglich“ umfasst/beschreibt Lieder von „Euphoria“ zu „Saudade, Saudade“, „Cha Cha Cha“ bis „In Corpore sano“. Und die hören sich alle so gar nicht gleich an und sind auch nicht ähnlich arrangiert.
Es sind Lieder, die rausstechen, starke Emotionen auslösen, gerne auch polarisieren und sich effektiv auf einer großen Bühne inszenieren lassen.
Exakt dies!
Umgekehrt können auch ESC-untaugliche Lieder allesamt sehr gut und gleichzeitig sehr verschieden sein, aber eben völlig ungeeignet für den ESC, weil sie nicht auffällig sind oder nur einen kleinen nischigen Musikgeschmack bedienen.
😒 😒 ☹️ ☹️ ☹️
Ich hab mir jetzt alle Songs angehört und die Auswahl ist jetzt nicht schlecht.
Habe jetzt auch einige Favoriten , die für mich rausstechen 🙂
Ericka Jane – Death of Me
Myrkur – Touch My Love and Die
Sander Sanchez – Two Spirits
Sissal ist auch gut , aber ich möchte denn doch jemand anderes in diesem Jahr.
Tak Danmark 🙂
Ich mag Søren, Emil und Myrkur, konnte aber nur für zwei von ihnen abstimmen leider.
Also das ist doch eigentlich alles auf Sissal zugeschnitten. Schöner Song von ihr.
Höchstens Soren Torpegaard kann ihr nach meinem Geschmack noch gefährlich werden.
sehe ich genau wie Du Rusty – eine von diesen 2 Genannten wird das Rennen machen.
Ich bin bei Copenhagen Noir. Sissals Nummer ist etwas besser las letztes Jahr, aber jetzt bei mir auch nicht der Bringer. Ich war aber schon letztes Jahr überrascht, dass man sowas wahlt. Und es hat ja leidlich funktioniert.
Singt Sissal nicht teilweise auf Dänisch? Klang für mich so.
Und dass Myrkyr bei euch so gut ankommt, überrascht mich auch. Black Metal höre ich da aber gar nicht. Schade. Das wäre doch mal eine völlig neue Note. 😁
Ja zwischendurch sind immer wieder dänische Passagen bei „Infinity“
„Oh, for når du holder om mig
Følеr jeg mig hel
Jeg ér din for altid
I al evighed, i al evighed“
Meine aktuelle Top 4:
Sissal – Infinity – irgendwie ein „Instant Brett“.
Myrkur – ‚Touch My Love and Die‘ – schöne härtere Klangfarbe
Emil Otto – ‚Copenhagen Noir‘ – ich mag das Genre
Sander Sanchez – ‚Two Spirits‘ – guter Song
Es ist also tatsächlich wahr: Sissal ist zurück, und liefert schon wieder ein sagen wir, Lied wie aus dem Songwriter-Bilderbuch der nordischen VEs.
Eine gute Stimme hat sie ja, das wissen wir ja bereits, allerdings habe ich sie bei ihrem neuem Beitrag kaum wieder erkannt, unter der heftigen Produktion geht das Markante ihrer Stimmfarbe irgendwie verloren. Außerdem bin ich nicht der größte Fan davon, wenn Acts im nächsten Jahr gleich nochmal aufkreuzen, allerdings denke ich mir einfach, dass Sissal wohl selbst am besten gewusst hat, welchen Weg sie einschlagen will.
Für den ESC würde ich mir trotzdem gerne lieber ein neues Gesicht wünschen.
Aufgefallen sind mir dabei vor allem:
Emil Otto
Myrkur
Søren Torpegaard
Der Rest war schon sehr nach dem typischen Schema des DMGP, allerdings waren beträchtlich der Gesamt-Qualität doch deutliche Besserungen zu verzeichnen im Vergleich zu den Vorjahren. Positiv ist ebenfalls, dass nicht nur reiner Pop vertreten ist und zumindest auch ein Song auf Landessprache Chancen auf das ESC-Ticket hat.
Dieser ist momentan auch der Beitrag, dem ich das meiste Potenzial zuschreiben würde. „Før vi går hjem“ wäre mal eine angenehme Abwechslung für Dänemark und kommt überraschend modern daher. Im Moment verwirrt mich der Liedaufbau zwar noch ein wenig, aber die spannende Stimmung im Lied sagt mir schon mal äußerst zu.
Ebenfalls meine drei Favoriten!!!!
Das freut mich, dass wir uns da wieder einig sind.
Dem schließe ich mich an !
Das hier habe ich noch immer in meiner Playlist:
Das ist ja wirklich großartig ! Und ein weiterer Beweis dafür, daß die nordischen Sprachen musikalisch sehr angenehm klingen können.
Das hat tatsächlich gegen diese unsägliche KI-Nummer von dem Lockenkopf verloren (sein Name ist mir gerade nicht mehr präsent) ?
OK, es war Reiley. Ganz gruselig !
Ja, das liebe ich auch sehr. Fand ich schade, dass er damit nicht gewonnen hat. Sein diesjähriger Titel geht mir bisher nicht so ins Ohr…
Ganz klar Sissal
Also manche Kommentare lassen mich doch etwas verwundert zurück. Ja, es ist schon ein besseres Angebot als die Jahre davor, aber trotzdem noch lange nicht berauschend. 🤔
Sissal finde ich persönlich ja eher nervig und brauche sie nicht nochmal beim ESC (vor allem nicht direkt im nächsten Jahr) und der Song klingt mindestens genauso abgestanden wie ihr erster Versuch.
Am ehesten gefallen mir hier noch Emil (interessante Stimme & Sound) und Søren (Dänisch finde ich vom Klang her schwierig, aber die Melodie gefällt mir), aber vor Begeisterung aus dem Stuhl kippe ich auch da nicht. Joa, der Rest ist finde ich abgesehen von Myrkur (mir zu anstrengend) wieder fader Radiobrei.
Ich finde die Auswahl richtig stark. Konnte mich nur schwer für nur 2 entscheiden. Sissal und Søren werden es unter sich ausmachen
😮 Auweia – also die Story hinter Sissal’s unsäglicher Loreen-Imitation will ich bitte, bitte niemals erfahren! Dazu der Beitrag aus Moldawien sowie die Ragazzki, und ich hab‘ meine Bottom Three dieses Jahrgangs hoffentlich schon hinter mir. 😱🙀
Habe für Ericka Jane mit „Death of me“ abgestimmt, in das mein Göttergatte ganz vernarrt ist … 🇩🇰 Insgesamt leichte Fortschritte in Dänemark im Vergleich zu den Jahren seit Corona. 😷
👩🏻🦰 Hey, Dennis!
👨🏻🦱 Ja?
👩🏻🦰 Du sagst doch immer, irgendwas ist ja immer für einen dabei, ne?
👨🏻🦱 Stimmt ja auch!
👩🏻🦰 Und dass du über jeden VE etwas Gutes sagen kannst?
👨🏻🦱 Absolut!
👩🏻🦰 Na dann hör dir mal bitte Dänemark an.
👨🏻🦱 Kein Problem!
👩🏻🦰 Fertig?
👨🏻🦱 Ja.
👩🏻🦰 Dann sag jetzt mal bitte was Gutes!
👨🏻🦱 Ähm…
👨🏻🦱 Öhm…
👩🏻🦰 Ich höre?
👨🏻🦱 Hm…
👩🏻🦰 Lach. Wusste ich!
👨🏻🦱 Sissals Herzchen auf ihren Fingernägeln sind ganz süß. Gilt das?
👩🏻🦰 Nein.
Spaß beiseite, aber man fragt sich schon, ob man in Dänemark Sissal dann nicht direkt intern hätte bestimmen können 😁🤭 Wirkt schon ein wenig so, als habe man ihr so gar keine Konkurrenz antun wollen. Das meine ich gar nicht böse, von den anderen Acts tut ja nix weh, alles okay. Aber das ist musikalisch schon sehr uninspiriert für meine Ohren. Den VE in Dänemark kann ich also auslassen dieses Jahr glaube ich 😇
Aah, du vermisst also auch Adel The Second. 😉
😉
Ja,ich vermisse Adel the Second auch.
🤗 😀
Sissal kommt mit dem schon bekannten Muster um die Ecke. Aber der Song hat dieses Loreen-mäßige higher higher higher Feeling…das zündet doch beim ESC immer….dazu wissen wir sie kann sehr gut singen. Die Konkurrenz macht es ihr dazu nicht allzu schwer – ich bin sehr sicher das wir sie in Wien sehen.
Ansonsten gefällt mir Death of me noch ganz gut. Insgesamt geht es in Dänemark etwas aufwärts zum Vorjahr.
Wow Myrkur ist tatsächlich ein bekannter Name, mit dem ich nicht gerechnet habe! ich mag Ihre Musik sehr gerne und finde den Song auch stark. Wirklicher Black Metal ist das zwar für mich nicht, sondern eher eine sphärische Pop-Metal Kombination aber als solche mochte ich sie immer gerne.
Um den Vorentscheid zu gewinnen ist das wohl zu düster, gerade in einem Land wie Dänemark. Schade drum….dir Performance beim ESC würde ich zu gerne sehen.
Myrkur kannte ich schon von ihrem Album „Folkesange“. Sie interpretiert dort nordische Volkslieder mit Ethno-Touch. Das hat mir ganz gut gefallen. Ihr Wettbewerbsbeitrag hat einen etwas anderen Stil, der mir bei dem lauwarmen Angebot aber immer noch am ehesten zusagt.
Sissal und Søren Torpegaard stechen schon heraus ….. aber das Lied von Sissal ist einfach super stark und lässt sich bestimmt auch auf der großen Bühne ganz herausragend inszenieren.
Dagegen wirken unsere 9 Teilnehmer wie Praktikanten im Musikantenstadl.
Nun gut, NDR/SWR zu toppen, ist nicht allzu schwer. Allerdings würde ich da andere Beispiele erwähnen…..
Da hat man bei Sissal aber schon seeeeehr auf „wir wollen den Sieg holen“ gesetzt. Der Song klickt alle Boxen die man für nen ESC Sieg klicken müsste. Besonders in so einem bisher super schwachen Jahrgang. Natürlich muss das überzeugend inszeniert werden aber da sind die Dänen ja bekanntlich sehr schlecht drin. Mal schauen, aber das Ticket nach Wien sollte sie auf jeden Fall gewinnen.
Keine Zeit und Muße, mir das jetzt alles anzuhören. Sind es dieses Mal weniger als 100 % aus der Zeit gefallener und handwerklich unterdurchschnittlicher Radio-Pop?
Meine persönliche Meinung: Für dänische Verhältnisse ist es ganz ok, aber ich verfalle auch nicht in Begeisterung.
Auf genau deine Antwort hatte ich gehofft. Dann weiß ich jetzt, dass ich den DMGP getrost sausen und mich dann vom gewählten Beitrag überraschen lassen kann.
Sehe ich genauso.
Hier mein Ranking.
Wenn uns die Schweden uns letztes Jahr in die Sauna mitnehmen, darf uns Dänemark dieses Jahr ins Solalarium mitnehmen.
Soll heißen, es ist kein schlechter Song aber auch kein guter Song dabei. Alles Lieder die ich nebenbei gut hören kann, wenn sie im SCC/ESCape Radio laufen.
Es fehlt leider ein oder 2 Ausreißersongs wie im letzten Jahr in Form von „Hallucination“ oder „The Unluckiest Boy Alive“, dafür sind im Gegensatz zu letzten Jahr keine Totalausfälle dabei.
Platz 1 bis 8 jeweils 6 von 12 Punkten 😯
Platz 1: Sander Sanchez – Two Spirits
Platz 2: Late Runner – Can U Feel It?
Platz 3: Myrkur – Touch My Love and Die
Platz 4: Sissal – Infinity
Platz 5: Ericka Jane – Death of Me
Platz 6: Lasse Skriver – Roaring Heart
Platz 7: Emil Otto – Copenhagen Noir
Platz 8: Søren Torpegaard – Før vi går hjem
Wer fährt ist mir eigentlich egal, da der Song bei mir irgendwo im Mittelfeld landen wird, je nachdem wie stark oder schwach der ESC wird. 🙃🙃😎😎🥳🥳
Huch. Schon wieder Sissal?
Eins … zwei … drei … 🏋️♂️
Vier… fünf…sechs… 💪
Die Dänen halten uns fit.
Ja … *pust* … das tun … *pust* … die Dänen … *pust*
Sieben … sieben … HALLUCINATION! 🤪
😅😅😅 So ich mache mich mal auf den Weg nach Portugal. 😎
Bem-vindo. Ich bin schon da. 🙂
Dänen hüpfen nicht. 🎶
🤣
Puuh, Sander Sanchez wäre bei mir wiederum ganz hinten
Haluuuuu, Haluuuuuzination
Haluuuuu, Haluuuuinaaaatioooooon
Also doch nicht nur Rahmenprogramm😉 und auch keine Hallucination – sie wirft wirklich nochmal ihren Hut in den Ring😇 Infinity gefällt mir sehr sehr gut – Sissal darf gerne nach Wien🤩
Es ist schon bemerkenswert, wie viele Ehemalige es in diesem Jahrgang nochmal probieren. Sanna Nielsen, mit Alexander Rybak haben wir sogar einen ehemaligen Gewinner, Sissal nun auch gleich ein Jahr nach ihrer ersten Teilnahme. Mal sehen wie es weitergeht.
Scheint bisher allerdings ein nordisches Ding zu sein.
Nein, Monokate und Jerry Heil sind auch noch im Rennen
Michał Szpak kommt ja vielleicht auch noch dazu.
Ich habe den Artikel über das Chaos in Polen gar nicht gelesen. Das wäre mir momentan zu kompliziert …
Chaos trifft es ganz gut. Lass es einfach bleiben. Es steht noch nichts fest. Wenn es sich aufgeklärt hat, dann wird ja sicher auch dazu nochmal ein Artikel erscheinen. Meinem Polen-Herzen hätte das wahrscheinlich auch besser getan, wenn ich den Artikel nicht gelesen hätte. 🙃
Robin Bengtsson probiert es in Schweden auch nochmal.
Ach stimmt ja. Vielen Dank für die Ergänzung. 🙂
Es sind wirklich viele „Wiederholungstäter“ und mit Sanna natürlich nochmal eine die ich sehr mag☺️, wieviele es davon wirklich nach Wien schaffen, bleibt spannend…
Habe für EMIL OTTO – „COPENHAGEN NOIR“ und SISSAL – „INFINITY“ gevotet
Copenhagen Noir hat schon mal den besten Songtitel. Und die Nummer fängt interessant an. Aber wäre sie dann doch nur in der „noir“ Richtung geblieben, statt in eine gewöhnliche Europop Nummer abzudriften. Aber ja, wenn ich zwei Nummern nennen müsste, dann auch die von dir genannten Songs – zumal Infinity gewisses Schönhören-Potenzial hat… 🤭
Infinitygefällt mir besser als ihr Beitrag aus dem letzten jahr
Interessant, ich finde das gar nicht so „europoppig“, sondern es klingt durchaus jazzig
Ich empfinde das leider (!) nur zu Beginn so, dann verliert der Song für mich diesen Sound. Aber ich verstehe was du meinst…
Ja, hat es….
Geht schon los! 😉
Ich meine, es stört zumindest nicht weiter.
Eigentlich eine ganz schöne Auswahl, die Dänemark dieses Jahr hat. Ich hätte es zwar besser gefunden, wenn Sissal erst nächstes oder übernächstes Jahr wieder angetreten wäre aber was soll’s. Ich glaube sie hat ein bisschen Gefallen an diesem Leben in der ESC Bubble gefunden.
Meine Favoriten bisher sind:
Myrkur – Touch My Love and Die
Søren Torpegaard – Før vi går hjem
Sissal – Infinity
Ich würde mich auf alle Fälle freuen, wenn ein neues Gesicht für Dänemark in Wien antreten würde. Von daher höre ich mir Sissal’s Song gern an aber drücke wahrscheinlich eher jemand anderem die Daumen. Mal sehen, wer sich dann live am besten präsentiert.
Myrkur ist der Wahnsinn! Ich bin schockverliebt
Meinst Du die Dame oder ihr Lied?
Ganz klar:
Myrkur – Touch My Love and Die
Auch wenn man Metal etwas suchen muss. 😉 Aber dieser Song hat irgendwie was Besonderes mystisch Dunkles. Mag ich! 🙂
Ich habe mir beim anhören gleich gedacht, dass du es mögen wirst. Da hatte ich wohl den richtigen Riecher. 😀
Finde ich ja niedlich, dass du bei dem Song an mich gedacht hast 🙂
Aber du hattest wirklich den richtigen Riecher. Wenn man weiß, dass ich Metal, Folk und irgendwie düster melancholische Musik mag, lag das ja auch irgendwie nahe 😀
Und vor allem keinen Stangenware-Pop ! 😉
Hör die mal die Band an musikalisch finde ich das ziemlich interessant. (Erinnert etwas an Fluch der Karibik)
http://www.youtube.com/watch?v=eXYNZ5YbkhM&list=RDeXYNZ5YbkhM
Ja, die haben was! 🙂
Den Fluch der Karibik erkenne ich auch ein klein wenig darin, aber auch ein bisschen von Wardruna 😉
Oh ja. Schön. 😀
Oh eine meiner Lieblingsbands auf esck? Lyfjaberg ist einfach nur großartig!
Hoffentlich hast du auch an Chris Harms gedacht, der hat nämlich heute Geburtstag.
An Chris denke ich fast täglich 🙂
Und ich habe ihm mental schon meine Glückwünsche über den großen Teich geschickt 😉 Sie haben heute einen Tag off, da werden sie hoffentlich Zeit haben seinen Geburtstag ein wenig zu zelebrieren.
Morgen spielen sie in New York, also vielleicht sind sie heute schon dort.
Geburtstag in New York, das hätte doch was! 😛
👩🏻🦰 Gegen Stangenware-Metal hast du doch auch nix!
👨🏻🦱 Regine! Sorry, Dirtsa…
Stangenware-Metal kann ich schon eher ertragen als Stangenware-Pop 😉
Aber ich liebe auch nicht jeden Metal-Song.
Und da wären wir wieder bei LOTL 😉 Denn die spielen kein Stangenware-Metal, sondern einen Genremix, und vor allem immer wieder einen anderen 🙂
👍🏻
Lasse und Sander
„Fucking dum“ ist ja leicht verständlich (grins)
Versteh` ich nicht
Schreikrampf ! Wie geil ist denn bitte „Copenhagen Noir“?
Allerdings frage ich mich wer dieser „De Scha Wu“ ist. Der koreanische Minister für Vergangenheitsbewältigung?
Und gleich noch nen Schreikrampf: Wie geil bitte schön ist denn Ericka Jane mit ihrem fröhlichen Pompes funebres?
Das Lineup ist ganz OK. Wenn Skandinavienpop gut gemacht und die Songs gut komponiert sind, dann gefällt mir das auch. Hier ist jetzt kein Gewinner dabei, aber mir gefallen vor allem die Songs von Ericka (tolles Kirchenorgel-Intro, atmosphärischer Refrain) und Late Runner (coole 80er Vibes, ebenfalls ein guter Refrain). Myrkur erinnert sehr an Gåte, wäre besser in Landessprache, so ist es etwas gewöhnlich, dennoch wäre dies auch nicht die schlechteste Wahl.
Am besten gefallen haben mir aber die Songs von Sissal und Søren. Aber auch auf deren Songs sind „nur“ gute Radiotaugliche Popsongs. Sie klingen aber durch die dänische Sprache etwas eigenständiger. Daher habe ich dann auch für die beiden abgestimmt. Wobei ich ganz klar sagen muss, dass mir Sørens letzter Versuch „Lige her“ in 2023 wesentlich besser gefiel.
Da klingen unsere kurzen Schnippel deutlich besser als das was Dänemark uns mal wieder anbietet.
Je öfter ich es höre, umso besser gefällt mir Infinity. Das könnte richtig strahlen. Und dass Sissal singen und die Bühne abreißen kann, wissen wir ja schon.
Inzwischen kann ich mich gar nicht satt hören. Ich erwarte Großes von Sissal. Hoffe, dass sie es nicht nur nach Wien, sondern auch save ins Finale schafft und dort den besten Platz für meine direkten Nachbarn seit 2013 schafft…
Sissal ist eine der Teilnehmerinnen an der London Eurovision Party:
https://eurovoix.com/2026/02/04/first-artists-announced-for-london-eurovision-party-2026/