Dansk Melodi Grand Prix 2020: Diese Acts stehen im dänischen Finale – Welcher ist Dein Favorit?

An diesem Samstag ist es soweit und in Dänemark steigt das diesjährige Finale des Dansk Melodi Grand Prix. Insgesamt werden zehn Beiträge um die Stimmen der Fachjury sowie des Publikums kämpfen, um Dänemark beim ESC in Rotterdam vertreten zu können. Und unter den zehn Acts ist von großen Balladen bis zu schwungvoller Pop-Musik alles dabei.

Als mögliche Favoriten gehen Jasmin Rose und RoxorLoops (Aufmacherfoto) mit ihrem Song „Human“ in das Finale des Dansk Melodi Grand Prix. Auf YouTube hat der Song zurzeit die meisten Klicks der im Finale stehenden Songs. Aber mit Ben & Tan stehen ihnen starke Konkurrenten gegenüber. Ihr Song „YES“ hat derzeit die meisten Streams auf Spotify. Ben & Tan sind einer von fünf Acts, die sich über die P4-Radio-Vorrunde qualifizierten.

Zudem qualifizierten sich dort Kenny Duerlund und Sander Sanchez. Zwei weitere Jury Wildcards, nämlich Jamie Talbot und Emil, haben es ebenfalls ins Finale geschafft. Das Line-Up komplettieren Benjamin Kissi, Isam B, Maja & De Sarte Sjæle, Sander Sanchez sowie Sys Bjerre.

Hier sind die Acts in alpahbetischer Startreihenfolge:

Ben & Tan – „Yes“

Benjamin Kissi – „Faith“

Emil – „Ville ønske jeg havde kendt dig“

Isam B – „Bølger“

Jamie Talbot – „Bye Bye Heaven“

Jasmin Rose feat. RoxorLoops – „Human“

Kenny Duerlund – „Forget It All“

Maja & De Sarte Sjæle – „Den eneste goth i Vejle“

Sander Sanchez – „Screens“

Sys Bjerre – „Honestly“

In einer ersten Abstimmungsrunde ziehen im Finale drei Songs in das Superfinale ein. Darüber entscheiden sowohl die Stimmen einer zehnköpfigen Jury als auch die der Televoter. In einer finalen Abstimmung entscheiden erneut Jury und Publikum gemeinsam, wer Dänemark beim Eurovision Song Contest in Rotterdam vertreten wird.

Für das Dansk Melodi Grand Prix Finale wird es am Samstag ab 20 Uhr einen Live-Blog auf ESC kompakt geben – Ihr könnt die Sendung mitverfolgen und in den Kommentaren diskutieren.

Aber bis dahin seid Ihr dran: Wie findet Ihr die Final-Beiträge? Wer ist Euer Favorit und wer meint Ihr, löst das Ticket nach Rotterdam?

Welcher Beitrag ist Dein Favorit im Finale von Dansk Melodi Grand Prix 2020? (Die Umfrage ist bis Samstag 20:00 Uhr geöffnet)

  • Jasmin Rose feat. RoxorLoops - "Human" (43%, 157 Votes)
  • Ben & Tan - "Yes" (31%, 113 Votes)
  • Maja & De Sarte Sjæle - "Den eneste goth i Vejle" (5%, 19 Votes)
  • Kenny Duerlund - "Forget It All" (5%, 17 Votes)
  • Sander Sanchez - "Screens" (4%, 16 Votes)
  • Sys Bjerre - "Honestly" (4%, 14 Votes)
  • Emil - "Ville ønske jeg havde kendt dig" (3%, 11 Votes)
  • Jamie Talbot - "Bye Bye Heaven" (2%, 8 Votes)
  • Isam B - "Bølger" (2%, 7 Votes)
  • Benjamin Kissi - "Faith" (1%, 5 Votes)

Total Voters: 367

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51 Kommentare

  1. Mir gefällt „Yes“ besser als „Human“, aber ich kann verstehen, was der ein oder andere an „Human“ toll findet. Mir gefällt es auch, aber ich würde „Yes“ vorziehen.

    Mir gefallen persönlich auch

    Emil – „Ville ønske jeg havde kendt dig“ und
    Maja & De Sarte Sjæle – „Den eneste goth i Vejle“.

    Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass die beiden im Halbfinale hängen bleiben würden, was schade ist, denn eigentlich sind beide für meinen Geschmack echt schön anzuhören. „Forget it All“ ist eigentlich auch radiofreundlich.

    Die Waschbärdäumchen sind für „Yes“ gedrückt.

  2. Ich mag alle drei Beiträge in dänischer Sprache und „Honestly“ sehr gerne. Ich war niemals ein Landessprachenfetischist, stelle aber zunehmend fest, dass mir Lieder, die nicht in englischer Sprache gesungen werden, meist besser gefallen als jene auf Englisch (oder was immer manche Leute dafür halten), wenn diese aus nicht englischsprachigen Ländern kommen. Das hat wahrscheinlich etwas mit der zunehmenden Globalisierung der Popkultur zu tun. Wer braucht schon die 20.000ste Sia-Kopie aus Schweden oder noch einen Ed Sheeran-Doppelgänger aus Deutschland? Ich finde, dass in den meisten Fällen jene Lieder, die nicht auf Denglisch, Renglisch, Schwenglisch oder anderen XXenglisch-Varianten gesungen werden, interessanter sind und mehr Identität haben. Das gilt übrigens auch für die deutsche Musikszene.

    • Vielen Dank, Du sprichst mir sehr aus der Seele !

      Mein Freund ist übrigens Englischlehrer und findet vieles, was so lyrisch beim ESC geboten wird, absolut unterste Schublade (wenn man es denn wegen schlechter Aussprache überhaupt versteht) und kann diesen Míßbrauch der englischen Sprache garf nicht ab.

      • Ich finde auch, dass die meisten Sänger Gefühle am besten in Ihrer Muttersprache transportieren können. Das kann man z. B. immer wieder bei zweisprachigen ESC-Beiträgen beobachten, bei denen die Singstimme plötzlich viel kräftiger und subtiler klingt, wenn die Künstler in ihre Muttersprache wechseln. Ein weiteres Beispiel ist das bezaubernde „When the Music Dies“ von Sabina Babayeva. Kennst Du die Version in azerbaidschanischer Sprache? Sie heißt „Gəl“. 🙂
        Ich bin übrigens Anglist und Amerikanist … Liebe die Sprache(n). 🙂

    • Zudem hat der ESC nun wirklich wenig bis gar nichts mit „Popkultur“ gemein und in vielen Ländern gibt es eine reichhalte Fülle an landessprachlicher Musik, nicht nur in Deutschland.

      • Am besten im Teilnehmerfeld gefällt mir tatsächlich Emil, er wäre aber wohl in Rotterdam chancenlos (wohl aber nicht wegen der Sprache). Ist leider kein Salvador…

        Obwohl, wie hieß es schon mal: Wunder gibt es immer wieder.

        Ich finde das VE-Angebot übrigens viel interessanter als das in Schweden und Dänemark ist beileibe keines meiner Lieblingsländer.

    • Ja, die Texte in Landessprache sind meist inhaltlich nicht besser, nur man versteht es einfach nicht und muss sich weniger damit auseinandersetzen. 😀
      Ich persönlich finde Englisch als Sprache (vom Klang her) ganz nett – es gibt schönere Sprachen, aber auch weniger schönere. Klar ist es stark abhängig vom Song an sich, aber ich mag als Fennist neben Estnisch und Finnisch auch sämtliche Balkansprachen + Albanisch. Dagegen empfinde ich bspw. Schwedisch+ und Isländisch auch Sprachen wie Portugiesisch und Spanisch (tut mir leid, Mariposa) manchmal unerträglich. Da kann ich schon nachvollziehen, dass man lieber auf eine angenehmere Sprache umsteigt. Dann sollte aber der Text nicht ganz so peinlich sein, versteht sich.

      • Mal eine ganz andere Frage: Wann schmeißt Du eigentlich wieder eine Rangliste eines Jahrgangs in Dein Profil. Die Idee inspiriert mich so sehr, dass ich überlege, es Dir gleichzutun! Dafür müsste ich aber endlich mal nach 2 Jahren mir einen Account anlegen…

      • Und im Übrigen ist das keine Frage dees Alters sondern eine Frage der Bildung. 🙂

      • Und Einbildung ebenfalls. 🙂 Nicht bös‘ gemeint, aber letztlich ist der eigene Geschmack unabhängig diverser anderer Faktoren. Mit höherer Bildung *bildet* man sich eventuell ein, dass dem so wäre.

  3. Ich erwarte, dass Yes gewinnt, was auch okay wäre, da es in beiden Votingsrunden Juryvoting geben wird.
    Trotzdem hoffe ich auf Human, da das Lied interessanter ist und es mehr Spaß macht zu hören.

    • @Thomas
      Islan hat nichts mit Dänemark zu tun, außer ein nordisches Land zu sein. Aber es kann schwer zu verstehen sein für einen kurzsichtigen Deutschen.

      • @Dk86:
        Ruhig weiteratmen bitte. Ich bin mir sicher, dass Thomas sich ausschließlich auf die Lieder bezog, die für ihn im isländischen VE wohl stärker waren als im dänischen VE. Es hätte aber auch der moldawische VE sein können.

  4. Ich freue mich sehr auf „Yes“ und „Human“. Beide Titel gefallen mir sehr gut und würden in Rotterdam punkten. Mit beiden Titeln wäre ich zufrieden. Etwas besser gefällt mir „Yes“

  5. „Yes“ und „Human“ sind mir eine Spur zu gefällig und berechnend. Und genau diese Art Song ist naturgemäß häufig auf Englisch, wobei das natürlich keinesfalls bedeutet, dass gute, eigenständige Songs meist in Landessprache sind.

    Wie auch immer: meine Wahl ist „Den eneste goth i Vejle“.

  6. „Yes“ hätte bei entsprechender Performance durchaus Potenzial für ganz weit oben. Das ist sowohl klassisch als auch durchaus zeitgemäß, ohne das es nervt. Das folkige Flair spricht mich sehr an.

  7. Ich mag Sys und Sander 🙂

    (Und ich bins wirklich – wollte mir auch mal einen angemessenen Namenszusatz zulegen, der hoffentlich nicht schon am Samstag zerplatzt… Bisschen Promo! 😊)

  8. Sollte „Human“ gewinnen (damit könnte ich auch gut leben), dann wäre Lise Cabble das vierte Mal für einen dänischen Beitrag verantwortlich – nach 1995, 2011 und 2019.

  9. Mit Human und Yes hat man zwei sehr gute Songs am Start, die beide gute Chancen auf Top 10 in Rotterdam hätten. Ich würde Yes bevorzugen.

  10. dänen foltern mich. 😀
    das klingt alles so extrem angepasst an den mainstream – aalglatter pop zum schnellen vergessen – ich habe mir alle songs mindestens 2 mal angehört – in die voting top 4 sogar noch ein drittes mal reingeskippt.
    kriege es trotzdem einfach nicht gebacken davon auch nur irgendwas wenigstens ein bißchen gut zu finden – daher ist es mir auch nicht möglich sinnvoll zu voten – dänemark zero points dieses jahr.

  11. Ich weiß nicht, warum so viele an dieser Vorentscheidung rumkritteln, mir gefallen die Titel im Schnitt deutlich besser als die der isländischen VE (die in diesem Thread hier lobend erwähnt wurde).

    Meine Top 4

    4 Sander Sanchez – „Screens“
    3 Sys Bjerre – „Honestly“
    2 Maja & De Sarte Sjæle – „Den eneste goth i Vejle“
    1 Jasmin Rose feat. RoxorLoops – „Human“

    Auf Platz 5 könnten vielleicht Ben & Tan mit „Yes“ kommen, das ist ganz nett, aber so richtig vom Hocker reißt mich dieser Song immer noch nicht.

  12. Jetzt habe ich noch eine Frage: Wird Flo die Show bloggen, weil bisher alle dänischen Beiträge von ihm kamen? Und heißt das, Benny kommt ausnahmsweise mal um den DMGP herum? 😛 😀

    • Dem ist tatsächlich so! Es wird mein letzter Live-Blog der Vorentscheidungssaison und somit natürlich ein ganz besonderer… was Benny angeht, er wird hoffentlich für Anna Bergendahl in der Halle Alarm machen, alles andere muss er dir beantworten!

  13. Human ist ESC-Trash der allermiesesten Qualität, ich kann sowas nicht mehr hören.

    Der Rest ist erstaunlich gut für dänische Verhältnisse, werde diese VE der schwedischen vorziehen.

    Favoriten für mich: Maja, Sys, Emil

  14. Ich habe nochmal die Songs durchgehört, „Human“ fällt mittlerweile ziemlich ab. So etwas hätte man schon vor gut zwanzig Jahren hören können, zum Schluß nerven die Beats ein wenig.

  15. „Faith“ wäre für dänische Verhältnisse recht ungewöhnlich. Es ist aber gut möglich, daß Jeangu Macrooy bereits dieses Genre bedienen wird.

    Sys und das dänisch singende Duo wären auch sehr hübsche Beiträge..

  16. Ben & Tan – Ist zwar nicht mein Musikstil, Song ist aber abwechslungsreich, Gesang & Look sind markant. Wird um das Ticket mitspielen.
    Benjamin Kissi – Interessante Songatmo, Refrain verpufft aber rückstandslos!
    Emil – Konservatoriums-Art Garfunkel-Singer/Songwriter, ist so lala
    Isam B – besingt vermutlich Kochrezepte. Funzt nur bei Smartphone-LED Inszenierung im Publikum. Wer den Song als Argument gegen intl. Popmusik nimmt, outet sich unfreiwillig als heimlicher Fan von James Blunt.
    Jamie Talbot – Song verlangt einen gewissen Coolness-Faktor beim Interpreten. Computer sagt .. (eher) nein! Mal abwarten/Schade.
    Jasmin Rose feat. RoxorLoops – Keino lässt grüßen. Rezept ist etwas durchschaubar dasselbe, aber doch wertigere (& aktuellere) Produktion als NOR19.
    Kenny Duerlund – solide, aber .. catchy Melodie gesucht – nicht gefunden.
    Maja & De Sarte Sjæle – für altersmilde gewordene Fans von „The Cure“ (Gitarre!), Friday I’m in Love für die Mittelschicht.
    Sander Sanchez – melodisches Powernapping, aber interessantes Timbre & Instrumental
    Sys Bjerre – keine Ahnung warum, aber erinnert mich an Irresistible der Grimaldi-Prinzessin, vielleicht weil sie eigentlich auch nicht singen kann!

    Bin noch unschlüssig, es sind ein paar „kann“-Beiträge dabei. Ich sehe mir mal das Live-Erlebnis an. Ich bin spontan eher bei Ben & Tan – „Yes“ oder Maja & De Sarte Sjæle – „Den eneste goth i Vejle“.

    • für altersmilde gewordene Fans von „The Cure“ (Gitarre!), Friday I’m in Love für die Mittelschicht.

      Fühle mich etwas entlarvt. Aber was könnte diesen Vorentscheid schon erträglich machen, ausser jugendlicher Unbedarftheit oder eben Altersmilde?!

  17. Ich bin „Team Yes“, knapp dahinter kommt „Human“ und danach der Song von Emil (ich finde das eine herrlich gechillte Nummer.)

  18. Die Chance, dass ich dieses Jahr den dänischen Beitrag mag, ist gar nicht mal so gering. Die Dänen haben ausnahmsweise mal einen, ja, fast schon annehmbaren Vorentscheid.
    Mein Favorit ist ja „For You“. SamSara hat eine schöne Stimme und der Song selbst hat so eine sentimentale Stimmung – wundervoll! Ach ne, warte, die Jury hat es ja nicht ins Finale gelassen. Wäre ja auch einfach gewesen!
    Dann ist mein Favorit „Yes“, dem ich bei guter Performance durchaus eine Top-Platzierung beim ESC zutraue (auch wenn es noch sehr früh für Prognosen ist). Normalerweise finde ich solche Schmalztitel furchtbar, aber das catcht mich einfach. Dahinter kommt Den eneste goth i Vejle, was so herrlich Retro wirkt, auf Platz 3 dann „Human“, das ist gut gemachter Pop. Dänemark wird interessant, vielleicht glubsche ich auch nebenbei mal rein.

  19. ihr immer mit euren „human“ hier – da fällt VJ lasse glatt was besseres ein – echt holland – da lohnt das stöbern speziell die konzerte – sehr weit draußen. 🙂

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