Dänemark: Dies sind die Beiträge der Dansk Melodi Grand Prix Vorrunde 2020

Auch in Dänemark tut sich etwas: Die neun Songs der Vorrunde wurden veröffentlicht.

Auch in diesem Jahr setzt Dänemark mit der Vorentscheidung Dansk Melodi Grand Prix auf das altbewährte Format. Für die 50. Jubiläumsausgabe von DMGP hat sich der dänische Rundfunk allerdings etwas besonderes einfallen lassen: Neun Songs stellen sich bereits vorab einem Votum, um sich für das Finale in Kopenhagen zu qualifizieren.

Auf Spotify sind die neun Beiträge bereits abrufbar. Die an dieser Vorrunde teilnehmenden Künstler müssen sich vorab aber noch qualifizieren. Dies geschieht über den zum Rundfunk gehörenden Radiosender P4.

Wie auch in den Vorjahren werden insgesamt zehn Acts im Finale stehen, welches nach 12 Jahren wieder in Kopenhagen ausgetragen wird. Sieben Künstler sind hierfür bereits qualifiziert, diese werden noch zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Somit stehen also drei Plätze für die neun in der Vorrunde stehenden Songs bereit. Allerdings werden zwei weitere Künstler als Wildcards durch eine durch den dänischen Rundfunk eingesetzte Jury ebenfalls in das Finale nachrücken. Die dänische Hörerschaft hat nun die Chance, für ihre Favoriten abzustimmen.

Hier sind die neun teilnehmenden Acts der Vorrunde im Überblick:

BEN & TAN – “YES”

Emil – “Ville ønske jeg havde kendt dig”

Jamie Talbot – “Bye Bye Heaven”

Kenny Duerlund – “Forget It All”

Mielou – “We Could Be So Beautiful”

Nick Jones – “2AM”

SamSara – “For You”

Sander Sanchez – “SCREENS”

Søren Okholm – “Impossible Dreamers”

Eine weitere Änderung für die Jubiläumsausgabe ist die Rückkehr eines Orchesters für die Show. Das in Dänemark hoch angesehene Antonelli Orchestra wird die zehn Songs im Finale begleiten. Zuletzt kam ein Orchester in der Vorentscheidung im Jahre 1999 zum Einsatz.

Das Finale in Kopenhagen steigt am 7. März und wird moderiert von Hella Joof und Rasmus Bjerg.

Was haltet Ihr von der für die Jubiläumsausgabe zusätzlich eingerichtete Vorrunde? Könnte einer dieser Acts, wie bereits Ann Sophie als Wildcardgewinnerin 2015 in Deutschland, für eine Überraschung sorgen?

Welcher Song der dänischen Vorrunde ist Dein Favorit?

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23 Kommentare

  1. Wie bitte, in Dänemark gibts nen Vorentscheid? Bestimmt sind die Zuschauer der Dänischen ÖRs, alle jung und hipp. Und nicht so betagt wie die Zuschauer der ARD.

  2. Es gibt sogar noch ne Vorrunde in Dänemark. Wo die Zuschauer allein entscheiden, wer ins Finale kommt. Mit Sicherheit gibts in Dänemark mehr fachkundige Experten unter den Zuschauern wie in Deutschland. Deshalb hat Dänemark im letzten Jahr auch Platz 12 belegt und Deutschland wurde vorletzer.

  3. Die 9 dänischen Beiträge hören sich genauso an, wie man es von Dänemark erwartet: mittelmäßig bis unauffällig, bei maximaler Weichgespültheit. Die riesige Bandbreite reicht dabei von Pop über Pop-Pop bis hin zu Pop-Pop-Pop.
    Seit ich festgestellt habe, dass das Anschauen des DMGP meine Gehirnzellen veröden sowie meine Synapsen verkümmern lässt und ich danach tagelang nicht mehr in der Lage bin, komplexere Melodien zu erfassen, bin ich um jeden Alternativ-VE dankbar, der an diesem Tag gesendet wird, dieses Jahr sind das ja Gott sei Dank einige.

  4. Sorry, alle vorgestellten Songs kippen mich nicht aus den Socken. Ziemlich langweiliger, weichgespülter Radiopop. Diesmal enthalte ich mich der Abstimmung.

  5. Dänemark hat wirklich immer eine der schlimmsten Vorentscheidungen der Saison. Glattgebügelte Stangenware gut geeignet für Werbejingles von Katzenfutter über Versicherungen bis Zahnseide.

  6. Aus Dänemark heißt es wohl wieder: „Same procedure as every year.“

    Also ziemlich fades, weichgespültes Gedudel, kein Wunder dass ich Dänemark von allen Nordländern beim ESC am wenigsten mag.

  7. Ich finde , dass es eine sehr gute Vorrunde ist. Wenn man bedenkt, dass es ja nur eine Quali ist und 3 Titel weiterkommen, rechne ich dieses Jahr mit einem sehr interessantem Finale und einem starken Siegertitel.

  8. Puh, da klingt ja alles gleich. Typisch für Dänemark. Auch die letzten Jahren voller Einheitsbrei, wo nur Rasmussen mal herausstand.

  9. „For you“ klingt auch nicht uninteressant, für dänische Verhältnisse recht exotisch. Könnte man möglicherweise hübsch inszenieren.

  10. Es bleibt bei den beiden Genannten: Der Rest hat sich leider in meinem Gehörgang nicht weiter „festgesetzt“. Aber in der Tat, eine sehr typisch dänische Auswahl.

  11. „For you“ ist hier das einzige, das ich halbwegs interessant finde. Alles andere rauscht zwar gefällig, aber doch reichlich konturlos an mir vorbei.

  12. Eigentlich müsste „ Forget it all“ gewinnen….😜 passt irgendwie….

    Mir gefällt der Song „Yes“ noch am besten….knapp vor dem Rest…🙃

  13. Ich habe es nun auch mal geschafft alle Songs anzuhören und mir gefallen in Prinzip nur zwei Songs.

    1. Sander Sanchez – “SCREENS” (Hat irgendwas an sich was mich catched. Würde ich definitv gerne live sehen)

    2. SamSara – “For You” (Geht ebenfalls ins Ohr, aber ich denke für den ESC ist das zu beliebig. Vielleicht würde das Staging was rausreißen)

  14. Es ist ein Jammer: Länder wie Russland, Belgien oder Österreich, die immer ganz interessante, abwechslungsreiche VE’s hatten, nominieren seit geraumer Zeit direkt – und Länder wie Dänemark, präsentieren uns aufwändige VEs mit jeder Menge Einheitsbrei…tja…:-)

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