Tschechien: Alle Beiträge veröffentlicht und Beginn der Abstimmung

In Tschechien kann jetzt abgestimmt werden: Die sieben Beiträge wurden veröffentlicht.

Nachdem bereits vergangenen Montag die sieben Teilnehmer der tschechischen Vorentscheidung bekanntgegeben wurden, sind nun auch die Beiträge der Künstler veröffentlicht. Dies bedeutet ebenfalls, dass die Abstimmung über die Eurovision-App nun geöffnet wurde.

Bereits zwei tschechische Acts wurden über die Vorentscheidung „Eurovision Song CZ“ gewählt: Mikolas Josef sowie Lake Malawi – beide schafften es ins Finale und brachten gute Ergebnisse mit nach Hause.

Zuerst plante der tschechische Rundfunk ČT, in diesem Jahr einen im Fernsehen ausgestrahltes Vorentscheid zu organisieren. Letztendlich entschied man sich allerdings doch wieder für das Format der Online-Abstimmung. Allerdings ist es gut möglich, dass sich in dieser Hinsicht im kommenden Jahr etwas tun wird.

Nachdem wir bereits darüber berichteten, dass zwei mögliche Songs, nämlich von Olga Lounová sowie Elis Mraz & Čis T, geleakt wurden, sind nun alle sieben Beiträge ganz offiziell veröffentlicht worden.

Dies sind die an der tschechischen Vorentscheidung teilnehmenden Künstler und ihre Songs:

Die Abstimmung über die Eurovision-App ist bis zum 2. Februar um 20 Uhr mitteleuropäischer Zeit geöffnet. Wer das Land in Rotterdam vertreten wird, soll am darauffolgenden Tag, dem 3. Februar, verkündet werden.

Wie gefallen Euch die Songs der tschechischen Vorentscheidung? Welche Acts bekommen von Euch ein Herz in der Eurovision-App?

Eurovision Song CZ 2020: Welcher Song ist Euer Favorit?

  • We All Poop - "All The Blood (Positive Song Actually)" (34%, 77 Votes)
  • Barbora Mochowa - "Black & White Holes" (18%, 42 Votes)
  • Olga Lounová - "Dark Water" (18%, 40 Votes)
  • Elis Mraz & Čis T - "Wanna Be Like" (15%, 34 Votes)
  • Karelll - "At Least We've Tried" (7%, 17 Votes)
  • Benny Cristo - "Kemama" (5%, 11 Votes)
  • Pam Rabbit - "Get Up" (3%, 7 Votes)

Total Voters: 228

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37 Kommentare

  1. „Dark Water“ finde ich eher langweilig.
    „Black & White Holes“ hat was Besonderes. Außerdem liebe ich Barbora Mochowas Stimme.
    „Get up“ geht mir schon nach ca. 30 Sekunden auf die Nerven.
    „At Least We’ve Tried“ gefällt mir eigentlich ganz gut. Aber irgendwas fehlt. Keine Ahnung.
    „All The Blood“ soll wahrscheinlich Rock sein, kommt aber dafür nicht wirklich aus dem Quark.
    „Wanna Be Like“ finde ich eigentlich ganz witzig, lässt sich bestimmt auf der Bühne umsetzen.

    • Soll das Rock sein? Warum alles in eine Schublade stecken? Es ist, was es ist. Mir gefällt das. Genauso, wie das Barbora-Ding. Insgesamt eine richtig starke Auswahl

  2. Liebe Tschechen, darf der NDR mal bei euch vorbeikommen und ein bisserl lernen, wie man Songs und Künstler mit Substanz findet und auswählt?

  3. Finde die Tschechische Vorentscheidung dieses Jahr auch echt stark. Hoffe aber trotzdem sehr auf Barbora Mochowa wegen ihrer. Eslnderen Stimme und auch des besonderen Liedes. Glaube aber das Tschechien auch mit einigen anderen Songs aus dem Teilnehmerfeld gut in Rotterdam fahren würde

  4. Meine Favoriten sind Barbora Machowa und Olga Lounová.
    Beide Balladen haben etwas unglaublich Berührendes und sind keinesfalls langweilig. Barbora bedient mehr die Richtung Film-Soundtrack, wohingegen Olga näher an der Radiotauglichkeit ist.
    Gefallen mir beide ausgesprochen gut!

    Alle anderen Songs finde ich persönlich ziemlich nervig und den unverständlichen Hype um „We All Poop“ kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
    Außerdem hatten wir letztes Jahr schon eine Gruppe aus Tschechien.
    Jetzt kann ruhig mal wieder eine Solo-Künstlerin ans Mikro!

  5. „All the Blood“ klingt schon seeeeeehr nach twenty one pilots. Trotzdem ein super Lied und mein Favorit. „Wanna Be Like“ gefällt mir auch sehr. Generell ist dies bisher mit Abstand der stärkste VE der Saison.

  6. Schade eigentlich, dass es dieses Jahr wieder keinen Live-Eindruck der Songs geben wird; so kauft man ja ein Stück weit die Katze im Sack. Besonders schwierig finde ich das bei Babora: Der Song ist noch sphärischer und schwerer zu greifen als „True Colours“ und ich bin mir nicht sicher, ob man die Atmosphäre so auf die Bühne übertragen kann. „Dark Water“ ist ganz hübsch, aber auch ziemlich unoriginell und läuft ein wenig Gefahr, „I Stand“ 2.0 zu werden. We All Poop erinnert mich vom Sound etwas an Twenty One Pilots, ich weiß aber nicht, ob es so klug ist, schon wieder eine eher nerdige Band zu schicken. Am vielversprechendsten finde ich Karelll, vor allem wegen seiner Stimmfarbe, die ich sehr mag.
    Insgesamt jetzt kein überragendes Angebot, aber Tschechien hat sich in den letzten drei Jahren auf einem sehr ordentlichen Niveau kosolidiert.

  7. Bandname und Songtitel natürlich bewusst provozierend , aber für mich der international einzig gut funktionierende Song: All the blood.

  8. Stark finde ich keines der Lieder. Bei We all Poop und dem Songtitel habe ich einen Troll erwartet, bekam aber ein belangsloses und schon tausendmal gehörtes Radioliedchen, das auch noch sehr stark nach twenty one pilots – Heathens klingt. Wenn halt der Song nicht gut ist, muss man anders für Aufmerksamkeit sorgen (viel nackte Haut im Video). Glaube aber, dass das gewinnen könnte. Das ist diese Art von Mainstream, bei der viele abgehen.
    Mir gefallen Barbora und Olga am besten, wobei ich eher für Barbora bin.

  9. Sehr starker Online Vorentscheid. Eigentlich ist es bei vielen der Songs schade, dass sie nicht performt werden, da 3-4 Songs gut bis sehr gut sind.

  10. Ich bleib dabei, wie ich schon vor einigen Tagen gesagt habe. Barbora hat meine Unterstützung. Der Song ist sehr mhytisch und man würde vermuten ohne Höhepunkt. Dabei ist der ganze Song ein Höhepunkt. Ich liebe ihn.

  11. Für mich Barbora, ganz klar.
    Erinnert mich dezent an Blanche (eine meine all-time-favo)
    und für mich persönlich ein Anwärter auf die Top 5!

  12. Nicht so einfach, sich auf einen Favoriten festzulegen. Eine überdurchschnittliche Auswahl.

    Meine Top 3 (ohne bestimmte Reihenfolge):
    Olga (auch wenn es am klassischsten bzw. esc-typischsten klingt), Pam, WAP.

    • Meine Top 3:

      1. Olga Lounová (Wunderschöner Song und ich denke, dass man das sehr gut in Rotterdam inszenieren kann

      2. Karelll (Ebenfalls ein schöner emotionaler Song. Problematisch könnten Vergleiche zu Duncan werden)

      3. Elis Mraz & Čis T (Cooler Song und bleibt im Ohr. Allerdings eher ein Radiohit als für die ESC-Bühne)

      Enttäuscht bin ich von Barbora. Super langweiliges Lied, welches nicht mal annähernd an den Song letztes Jahr anknüpfen kann…

  13. So die ESC Vorentscheidungssaison 2020 hat nun für mich begonnen und ich habe für dark water abgestimmt 🙂 wie wärs mit einem Wasserbecken auf der Bühne mit entsprechenden Tänzern 🙂

  14. Einige coole Songs. Mir gefällt Dark water am besten. Gut gemacht. Vorher hab ich die dänischen Songs gehört. Was ein Kontrast…

  15. Sehr starke Beiträge. Danke Tschechien! Kemama, All the blood und Wanna be Like meine Favoriten. Auch Barbora speziell. Hoffe, LIVE gut, denn Video ist ein anderes Medium.

  16. Eine coole Auswahl, die meisten Songs eignen sich aber nicht wirklich für den ESC, finde ich. Mit We all poop kann man aber ein passables Ergebnis erzielen. Aber ich denke eher, dass Tschechien nicht so gut abschneiden wird wie in den letzten Jahren.

  17. Ja, also das ist jetzt mal alles andere als ein herkömmliches Starterfeld – da kann ich den meisten hier nur beipflichten, dass die bislang interessanteste Mischung aus Tschechien kommt – toll eigentlich, wenn man bedenkt, was für schlimme Beiträge aus diesem Land in den Nullern kamen.
    Etwas wundert mich ja, dass hier „All the blood“ das Ranking anführt. Das klingt für mich wie ein ziemlich unausgegorenes Crossover aus Britney Spears, Nirwana und noch irgendeinen Schuss Reggae reingerührt… aber ich kenn auch diese Pilotenband nicht, daher fällt mir kein besserer Vergleich ein. Mit dem Song kann ich so gar nix anfangen – aber immerhin interessanter als so ziemlich alles, was ich bislang zum Beispiel aus Norwegen gehört habe.
    Dass Black & White Holes hier so gut ankommt. überrascht mich eigentlich noch mehr, aber eher im positiven Sinne. Dieses Sphärische gefällt mir ja an dem Song, aber der verliert sich für mich irgendwie leider im musikalischen Nirgendwo. Den sehe ich eigentlich eher in einer Liga mit Paendas Song aus dem letzten Jahr. Außergewöhnlich und irgendwie auch faszinierend, aber ich glaube kaum, dass dafür der gemeine Televoter anruft.
    Ich bin da persönlich sofort bei Elis Mraz – das ist auch nicht unbedingt meine Lieblingsmusik, aber mit der Nummer haben die mich sofort gekriegt. Die macht Spaß, und sogar das spanische Gerappe stört nicht. Das sollen die mal genauso auf die Bühne bringen, dann wird’s dieses Jahr wieder was mit dem Finaleinzug.
    „Dark Water“ fand ich viel versprechend, bis der Refrain anfing – schade, eigentlich gefällt mir auch da der Sound, die Stimmung, aber leider eben nur in den Strophen. Schlechte Voraussetzungen für die ESC-Bühne.
    Karelll … gut… er hat’s immerhin versucht.
    Und mit Kemama kann ich leider überhaupt nix anfangen.

  18. Dass hier Barbora so gut ankommt, liegt wohl hauptsächlich an die Lana Del Rey-Vibes und der Vorschuss vom letzten Jahr. Tut mir leid, dass ist ja mal gar nichts.
    We All Poop enttäuscht etwas, wo man bei dem Namen an was sehr Ausgefallenes denkt.
    Ich bin ganz klar bei Elis Mraz! Ich finde den Song fantastisch und ist jetzt schon einer der besten Songs der Vorentscheidssaison für mich.

  19. Barbora reißt mich diesmal gar nicht vom Hocker, Pam Rabbit nervt extrem.

    Meine Stimme geht an Elis & Cis T. Hätte mir aber eine richtige Hiphopnummer gewünscht.

  20. Warum hier soviel Brimborium um Barbora gemacht wird, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Finde den Song todsterbenslangweilig und – falls es nach Rotterdam gehen sollte (Gott bewahre) – wird er dort enden, wo 2019 Paenda verendete.
    Mir wäre recht, wenn es entweder Olga oder die Blutigen schaffen würden. Der Britney-Klon kommt zwar auch ganz lustig rüber, aber das Liedchen ist mir persönlich zu schwach auf der Brust. Der Rest ? Haken dran.

  21. Bis auf Pam Rabbits „Get up“ finde ich eigentlich alle Songs ganz akzeptabel. Karelll gefällt mir im Augenblick von allen am besten (hätte vielleicht sogar das Zeug, meinen bisherigen tschechischen ESC-Liebling „Aven Romale“ vom Thron zu stoßen).

    Sehr schade nur, dass kein Tschechisch zu hören ist!

      • Doch, es gibt Indie-Musik, die mir sehr gut gefällt, in den 80ern habe ich Gruppen wie The Smiths und Echo and the Bunnymen sehr gerne gehört (und alles, was in Richtung New Wave/Synthiepop ging, sowieso). Was ich gar nicht mag, ist Brachial- oder Bombastrock oder alles, was so ähnlich klingt (für mich z.B. auch Punkrock und Grunge, grusel!). Bei Hatari, mit denen We all Poop bisweilen verglichen werden, fand ich die Synthie-Passagen auch sehr passabel, allerdings konnte ich den (Monsterstimmen-)Gesang und dieses Ganze „Schaut her, wie rebellisch wir sind“-Getue nicht leiden.

  22. Für mich kommen als Teilnehmer für den ESC 2020 nur Benny Cristo mit „Kemama“, We all Poop mit „“All The Blood (Positive Song Actually)“ sowie Elis Mraz & Čis T mit „“Wanna Be Like“ in Frage. Barbora und Olga sind nur bedingt ESC-tauglich.

  23. „We all poop“ wäre richtig cool, eine Indienummer gibt es beim ESC nicht allzu oft. Ich vetstehe lediglich die Botschaft des Songs noch nicht…Irgendwo konnte man lesen, es ginge gegen das Töten und um vegane Ernährung, da bin ich gerne dabei.

    Barbora und Olga finde ich ausgesprochen langweilig, der Letztgenannten liegt auch die englische Sprache nicht wirklich.

  24. Ich kann nur die Botschaft von We all poop vertreten: Go Vegan !

    Was letztes Jahr Hatari waren, könnten diesmal diese Jungs sein.

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