Das ist die Startreihenfolge für den Junior Eurovision Song Contest 2022 in Jerewan

Bild: Corinne Cumming / EBU

Am gestrigen Montag fand zum Start in die JESC-Woche die offizielle Eröffnungszeremonie für den Junior Eurovision Song Contest 2022 in Armeniens Hauptstadt Jerewan statt. Bei diese Gelegenheit wurde auch ein Teil der Startreihenfolge ausgelost – nämlich der erste und der letzte Startplatz sowie der Startplatz von Gastgeberland Armenien.

Das große Junior-ESC-Finale am kommenden Sonntag eröffnet Luna aus den Niederlanden. Besonders gut meinte es das Los mit Gastgeber und Vorjahressieger Armenien sowie mit dem diesjährigen ESC-Sieger Ukraine: Nare aus Armenien darf vom vorletzten Startplatz, Zlata aus der Ukraine (Aufmacherfoto) vom allerletzten Startplatz in den Wettbewerb starten. Ob das beim JESC, der teilweise durch ein Online-Voting im Vorfeld des Wettbewerbs entschieden wird, tatsächlich ein nennenswerter Vorteil ist, verliert sich in den Nebeln von Norwegen. Über die übrigen Startplätze entschied die European Broadcasting Union (EBU) gemeinsam mit der gastgebenden Rundfunkanstalt AMPTV aus Armenien.

Und das hier ist sie, die vollständige Startreihenfolge für den Junior Eurovision Song Contest 2022:

  1. Niederlande: Luna – La Festa
  2. Polen: Laura – To The Moon
  3. Kasachstan: David Charlin – Jer-Ana (Mother Earth)
  4. Malta: Gaia Gambuzza – Diamonds In The Sky
  5. Italien: Chanel Dilecta – Bla Bla Bla
  6. Frankreich: Lissandro – Oh Maman!
  7. Albanien: Kejtlin Gjata – Pakëz diell
  8. Georgien: Mariam Bigvava – I Believe
  9. Irland: Sophie Lennon – Solas
  10. Nordmazedonien: Lara feat. Jovan & Irina – Životot e pred mene (Животот е пред мене)
  11. Spanien: Carlos Higes – Señorita
  12. Vereinigtes Königreich: Freya Skye – Lose My Head
  13. Portugal: Nicolas Alves – Anos 70
  14. Serbien: Katarina Savić – Svet bez granica (Свет без граница)
  15. Armenien: Nare – Dance!
  16. Ukraine: Zlata Dziunka – Nezlamna (Unbreakable)

Hier könnt Ihr alle Beiträge anhören, die offiziellen Videos anschauen und für Eure Favoriten abstimmen.

Weitere Informationen zum Junior Eurovision Song Contest 2022 findet Ihr hier.

Was glaubt Ihr? Wie groß ist der Einfluss der Startreihenfolge beim Junior ESC und welches Land könnte davon in diesem Jahr profitieren? Schreibt uns Eure Meinung gerne in die Kommentare.


21 Kommentare

  1. Aktuell läuft der erste Probedurchgang, welcher natürlich wie immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit statfindet. In diesem Jahr scheint es aber vom ersten Porbedruchgang noch nicht mal „Videoschnipsel“ zu geben, sondern nur Fotos auf der JESC-Homepage. Wie dem auch sei, auf jeden Fall kann man auf diesen Fotos schon mal die Bühne in Action sehen und ich muss sagen, dass diese dann doch etwas mehr „kann“ als zunächst angenommen. Unter anderem können einige Scheinwerfer (Moving Heads) für einen Song auch näher zur Bühne tiefer gefahren werden.

    Als Beispiel hier jetzt mal Nordmazedonien mit „normaler“ Scheinwerferstellung:
    https://junioreurovision.tv/sites/default/files/media/image/2022-12/Corinne%20Cumming-EBU-8964.jpg

    Und hier Polen dagegen mit tiefer gefahrenen Scheinwerfern:
    https://junioreurovision.tv/sites/default/files/media/image/2022-12/Corinne%20Cumming-EBU-8938.jpg

  2. Joa, Startreihenfolge geht so. Bis auf das Malta und Italien so früh starten und dafür die Ukraine den Premium-Startplatz zugelost bekommen hat, ist die Reihenfolge okay.

    Zu den Proben kann man schon sagen, das es ein paar tolle Licht- und Effekt-Momente geben wird, auch wenn beim manchem Act ruhig mehr auf der Bühne passieren könnte, wie z.B. bei Albanien. Dafür scheint Serbien seinen Hausaufgaben gemacht zu haben und versucht sein schnarchiges Lied mit einer eindrucksvollen Balletshow aufzuwerten. Man darf gespannt auf die Favoriten aus Georgien, Armenien, UK und den Niederlanden sein.

      • Wir werden es ja am Sonntag sehen! Manche haben die Ukraine als Favorit bereits abgeschrieben, aber durch die Überarbeitung des Beitrages und die Startnummer könnte es ein Favoritenschreck werden!

      • Ja, die überarbeite Version des Songs von der Ukraine gefällt mir auch gut! Könnte dann doch ein vorderer Platz für die Ukraine werden!

        Der Song von Portugal ist dagegen doch etwas zu langweilig! Nicolas könnte aber doch vielleicht „Bonuspunkte“ bekommen, aber nicht wegen dem Song, sondern weil seine Gesagsstimme genauso klingt wie die von Damiano (Maneskin). Er wurde ja in diesem Jahr bei „The Voice Kids“ in Portugal zweiter und hat dort in den „Blind Auditions“ auch „Beggin“ gesungen.

        Außerdem hat der Song von Portugal -übrigens genauso wie der Song von Armenien- sehr viele Adlibs. Also dieses „uhuhuhuh“ beim armenischen Song oder „ahahaha“ beim Song von Portugal. Aber dies scheint wohl bei der JESC-Generation gut anzukommen, denn der Gewinnersong von 2020 hatte sehr viel „lalalala“ und der von 2019 sehr viel „ohohohoh“.

      • Ich habe es tatsächlich geschafft in 3 aufeinanderfolgenden Sätzen ein „doch“ einzufügen! 😉

      • Ich denke auch das Spanien besser abschneiden könnte als manche denken, obwohl es nicht zu meinen persönlichen Favoriten gehört.
        Georgien und Kasachstan steigen oder fallen dann mit der Live Performance. Ich würde mir ja Irland noch vorne wünschen und Portugal sehe ich ebenfalls als Dark Horse.

  3. Nanu, wieso zensierst du denn Ukraine?
    Ich denke ehrlich gesagt nicht dass der Song große Siegeschancen hat, der gehört anders als Stefania beim großen ESC einfach nicht zu den stärkeren Beiträgen im Contest und klar kann kann durch die Live Performance noch was rausgeholt werden aber ich rechne bei diesem Song einfach nicht damit das er die Mehrheit groß abholen wird (da waren die Chancen im letzten Jahr für die Ukraine sogar vor dem Krieg deutlich höher, toller Beitrag mein Favorit 2021).
    Die Startposition wurde zwar live ausgelost, ich denke aber nicht dass diese beim Junior ESC einen so großen Impact hat dass ein Beitrag dadurch die nötigen Stimmen mehr sammelt um zu gewinnen… aber das ist nur meine Meinung.

    • Nachtrag:
      Gestern wurde im KiKA die erste Folge von „Junior Eurovision Song Contest 2022 – Der Countdown“ ausgestrahlt. In dieser besucht die KiKA-Moderatorin Jess Schöne, welche in diesem Jahr auch Mitglied der deutschen ESC-Jury war, die serbische JESC-Teilnehmerin Katarina Savić und verbringt mit ihr einen Tag lang.
      Heute Abend in der 2. Folge wird Jess dann die irische Teilnehmerin, Sophie Lennon besuchen und am Freitag in der 3. Folge den portugiesischen Teilnehmer Nicolas Alves.

      Da der KiKA seine Homepage letzte Woche umgestaltet hat sind diese „Countdown“-Videos aktuell nur über die Homepagesuche zu finden und so lautet der Link dazu:
      https://www.kika.de/junior-eurovision-song-contest/videos/alle-folgen-786

    • Völlig rund finde ich bisher leider noch keine der Performances. Bei Serbien ist einfach das Problem, das trotz interessanter Darbietung der Song heillos zusammengewürfelt wirkt. Polen und Portugal schwächeln gesanglich, wobei letzterer einfach nur anstrengend ist. Bei Albanien, Italien, Nord-Mazedonien, Malta und der Ukraine kann man sich hingegen auf gute Gesangsleistungen freuen, aber dafür sind die Bühnenshows dieser fünf bedauerlicherweise sehr dürftig. Na mal sehen, wie es dann im Fernsehen aussehen wird.

  4. Plot-Twist bei den JESC-Sieger:innen:

    Zuletzt war die Rede davon, dass die Siegerinnen aus Russland keine Einladung erhalten hätten – auch die Gewinner aus Belarus tauchten auf der Gästeliste nicht auf.

    Jetzt gab Hovhannes Movsisyan vom armenischen Fernsehen bekannt, dass man ihnen sehr wohl eine Einladung geschickt hätte. Und diese Einladung wurde bei einer Pressekonferenz noch einmal erneuert: https://eurovoix.com/2022/12/08/junior-eurovision-2022-invite-all-past-winners/

    Ob Ksenia, Mascha und Nastya, Alexei und Polina also doch noch auftreten werden? Das wage ich, allein schon aufgrund der Kurzfristigkeit, sehr zu bezweifeln.

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