
Ehemalige ESC-Stars, Musiker*innen sowie Journalist*innen und Expert*innen aus der ESC-Bubble – so setzt sich die 20-köpfige, internationale Jury zusammen, die bei der Vorentscheidung Das deutsche Finale 2026 am Samstag mitvotet. Noch bevor das deutsche TV-Publikum abstimmen darf, werden diese 20 Expert*innen aus neun nur noch drei Acts gemacht haben. Zu den bekannteren Namen in der Jury gehören: Luca Hänni, Rusland, Destiny und Melodifestivalen-Macher Christer Björkman.
Vier Tage vor der deutschen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest hat der SWR die Namen der 20 internationalen Juror*innen bekanntgegeben. Wir dokumentieren die ausführliche Vorstellung der Persönlichkeiten, wie sie auf der offiziellen Website eurovision.de zu finden ist.
Tatsächlich haben die allermeisten Juror*innen einen intensiven ESC-Bezug. Dabei haben Experten wie William Lee Adams (Wiwibloggs), Wim Dehandschutter oder Christer Björkman viel mehr Wissen und Erfahrung, was beim ESC funktioniert, als Acts, die selbst einmal auf der ESC-Bühne standen.
Der SWR hat mit der Zusammenstellung Wort gehalten und 20 ESC-nahe Personen aus 20 unterschiedlichen Ländern gefunden. Sie werden sicher nach besten Wissen und Gewissen urteilen. Eine Garantie für ein gutes Abschneiden Deutschlands beim ESC ist das aber noch lange nicht.
Hinweis: Die nachfolgenden Vorstellungen der Juror*innen haben wir direkt vom SWR bzw. eurovision.de übernommen. Uns ist bewusst, dass hier z.T. (deutliche) Bezüge zum ESC fehlen, die eigentlich die Expertise der Personen unterstreichen würden.
William Lee Adams (Großbritannien) gründete 2009 Wiwibloggs, heute der weltweit meistverfolgte unabhängige Eurovision-Blog und YouTube-Kanal mit über 235 Millionen Aufrufen. Seine Expertise führt ihn als Kommentator und Jurymitglied zu nationalen Auswahlshows in Länder wie Armenien, Finnland, Rumänien und Spanien. Darüber hinaus hat er 2020 einen Cameo-Aufritt als er selbst in Will Ferrells Nezlix-Film „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“. Die niederländischen Medien bezeichnen ihn einmal als „den einflussreichsten Eurovision- Zuschauer der Welt“.
Annabelle (Tschechien) heißt eigentlich Anna Žitníková und ist eine Sängerin, Rapperin und Songwriterin aus Prag. Schon als Kind weiß sie, dass sie Sängerin werden will: Mit einem Baby-Mikrofon organisiert sie kleine Konzerte für ihre Familie und liebt es, sich auf der Bühne zu präsentieren. Nach der Schule studiert sie Musik in London. Dort tritt sie in Clubs auf, gründet ihre ersten Bands und arbeitet bei Universal Music als Assistentin. Diese Erfahrung bestärkt sie darin, Musik zu ihrem Beruf zu machen.
Margaret Berger (Norwegen) wurde 2004 einem breiten Publikum bekannt, als sie bei „Idol“ teilnimmt, der norwegischen Version von „Deutschland sucht den Superstar“. Sie erreicht das Finale und belegt am Ende Platz zwei. Im selben Jahr veröffentlicht sie ihr Debütalbum „Chameleon“, das Platz vier der norwegischen Albumcharts erreicht. Nach einer Phase abseits des Rampenlichts, in der sie unter anderem als DJane arbeitet und beim norwegischen Radiosender NRK P3 beschädigt ist, feiert Margaret Berger 2013 ein vielbeachtetes Comeback. Mit dem Song „I Feed You My Love“ gewinnt sie den norwegischen Vorentscheid Melodi Grand Prix und erreicht beim ESC in Malmö den vierten Platz. 2024 kehrt sie erneut zum Melodi Grand Prix zurück: Mit dem Titel „Oblivion“ qualifiziert sie sich für das Finale und belegt dort den siebten Platz. Ihr Comeback wird in der ESC-Community intensiv diskutiert und als eines der Highlights der norwegischen Saison 2024 wahrgenommen.
Christer Björkman (Schweden) gilt unter Eurovision-Fans als lebende Legende. Seit seiner frühen Kindheit ist er ein begeisterter Fan des Wettbewerbs. Als Gewinner des Melodifestivalen tritt er 1992 für Schweden beim ESC in Malmö an, wird am Ende aber nur Vorletzter. 1993 und 1999 nimmt er erneut am Melodifestivalen teil, landet aber beide Male auf dem letzten Platz. Seiner Begeisterung für den Wettbewerb tut das jedoch keinen Abbruch. Neben seiner Arbeit bei Melodifestivalen ist Christer Björkman eine Schlüsselfigur beim Eurovision Song Contest selbst. Er war langjähriger schwedischer Delegationsleiter und fungierte mehrfach als Show-Producer und Wettbewerbsproduzent.
Carla (Frankreich) hatte ihren ersten großen öffentlichen Auftritt 2018 als Teilnehmerin der französischen Castingshow „The Voice Kids“. Dort erreicht sie das Finale und belegt den vierten Platz. 2019 wird sie von France Televisións ausgewählt, Frankreich beim Junior Eurovision Song Contest zu vertreten. Mit dem Pop-Titel „Bim bam toi“ landet die damals 13-jährige auf dem fünften Platz. Der Song geht anschließend viral und wird ein großer Hit auf TikTok. 2020 veröffentlicht Carla ihr Debütalbum „L’autre moi“. Neben ihrer Musikkarriere ist Carla auch im Fernsehen präsent: 2020 ist sie Co-Kommentatorin beim JESC, 2021 dann eine der drei Moderatorinnen beim JESC.
Wim Dehandschutter (Belgien) beginnt seine journalistische Laufbahn in den frühen 2000er-Jahren. Er arbeitet zunächst beim belgischen Radiosender 4FM, bevor er längere Zeit als Journalist für die Tageszeitung Het Nieuwsblad tätig ist. In dieser Zeit etabliert er sich zunehmend als Fachmann für royale Themen.Neben seiner Arbeit als Königshaus-Experte berichtet Wim Dehandschutter für HLN regelmäßig über den ESC. Seit 2004 verfolgt er den Wettbewerb jährlich vor Ort und begleitet das Eurosong-Festival, den belgischen Vorentscheid. Er liefert aus erster Hand Berichte, Interviews und Analysen aus dem ESC-Geschehen. Bis 2018 war er zehn Jahre lang Mitglied des digitalen Eurovision-Teams der EBU.
Destiny Chukunyere (Malta), heute oft nur schlicht Destiny genannt, wird 2002 in Birkirkara auf Malta geboren. Ihre Mutter ist Malteserin, ihr Vater ein in Nigeria geborener ehemaliger Fußballprofi. Mit neun Jahren beginnt Destiny das Singen. In der Schule erkennt man ihr Talent. Sie nimmt an vielen Talent- und Gesangswettbewerben teil. 2013 holt sie den ersten Platz beim internationalen Musikfestival Sanremo Junior mit einer Coverversion von „Think“ ihres großen Vorbilds Aretha Franklin. Der Ruf als „Wunderkind“ ist ihr sicher. 2015 gewinnt die damals 13-jährige den Junior ESC in Sofia mit dem Song „Not My Soul“. Für den JESC-Sieg bekommen Destiny und ihr Team den maltesischen Verdienstorden verliehen. 2017 nimmt Destiny an der Casting-Show „Britain’s Got Talent“ teil. Auch hier kann sie mit „Think“ begeistern und kommt bis ins Halbfinale.2023 ist sie in der ersten Staffel von The Voice Kids Malta eine der Coaches.
Christian Ellegaard (Dänemark) hat Journalismus an der dänischen Medien- und Journalistenschule studiert und war Austauschstudent an der San Francisco State University. Seit er als Kind miterlebte, wie Dänemark und die Olsen Brothers im Jahr 2000 den Wettbewerb gewannen, ist er ein begeisterter Eurovision-Fan. Er verbindet seine Leidenschaft mit seinem Beruf und berichtete bislang neun Mal für den dänischen Rundfunk DR über den ESC, davon sieben Mal vor Ort in der Gastgeberstadt. Auch beim dänischen Vorentscheid Dansk Melodi Grand Prix ist er regelmäßig als Journalist dabei. Außerdem saß er mehrfach in der internationalen Expertenjury beim norwegischen Vorentscheid.
Gohar Gasparyan (Armenien) wird 1985 in Jerewan geboren. Ihr Vater dient im Militär, ihre Mutter ist Französischlehrerin. Bereits mit 12 Jahren moderiert Gohar zwei Kindersendungen im armenischen Fernsehen. Ab 2003 arbeitet Gohar Gasparyan beim armenischen Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen (AMPTV). Dort moderiert und gestaltet sie zahlreiche Sendungen aus verschiedenen Genres – von Kultur- und Unterhaltungsformaten bis hin zu Talk- und Special-Shows. Aktuell moderiert sie die Sendungen „Armenian Superstar“ und „Got Talent Armenia“ beim privaten Sender Shant TV. Über ein Jahrzehnt war sie eine Schlüsselfigur für Armeniens ESC-Auftritt. Ab 2006 als Kommentatorin für Armeniens Übertragungen des ESC sowie des Junior ESC. 2011 als Moderatorin des JESC, der damals zum ersten Mal in Armenien staindet. 2010 – 2018 als Leiterin der armenischen ESC-Delegation. Auch nach dem Ende ihrer Rolle als Head of Delegation bleibt sie dem ESC weiterhin verbunden.
Luca Hänni (Schweiz) wird 1994 in Bern geboren. Er wächst in einer musikalischen Familie auf und beginnt schon in der Kindheit mit Schlagzeug-, später mit Klavier- und Gesangsunterricht. 2012 gewinnt er die neunte Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ – als erster Nicht-Deutscher und zugleich jüngster Sieger der Show. Neben seiner Karriere als Sänger ist er auch in vielen TV-Projekten präsent. Er gewinnt 2017 die RTL-Tanzshow „Dance Dance Dance“ und ist Kandidat bei „Let’s Dance“, wo er seine heutige Ehefrau, die Tänzerin Christina Luft, kennenlernt. 2019 vertritt er die Schweiz beim ESC in Tel Aviv mit dem Dance-Pop-Titel „She Got Me“. Im Finale erreicht er Platz 4!
Anca Lupes (Rumänien) beginnt ihre Karriere Anfang der 1990er Jahre als Musikjournalistin. Heute ist sie eine der wichtigsten Stimmen der professionellen Musikindustrie in Rumänien. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in nahezu allen Bereichen des Musikgeschäfts, darunter Medienarbeit, Radio und Fernsehen, Konzertorganisation, Plattenfirmen sowie Künstler- und Projektmanagement. Bereits früh setzt sie sich dafür ein, Wissen über das Musikbusiness zu vermitteln und nachhaltige Strukturen für Künstlerinnen und Künstler aufzubauen. In ihrer Rolle als Präsidentin der Organisation RAW Music sowie als Executive Director des Verbands INDIERO – dem Zusammenschluss unabhängiger rumänischer Labels und Musikverlage – engagiert sich Anca Lupeș für die Vernetzung der rumänischen Musikindustrie mit europäischen und internationalen Märkten.
Catherine Nothum (Luxemburg) war fünf Jahre lang eine der bekanntesten Moderatorinnen und Radioproduzentinnen bei Eldoradio, einem der führenden Hit-Radio-Sender in Luxemburg, der vor allem auf Pop- und Chartmusik setzt. Dort gehört sie zum Programmteam, moderiert verschiedene Sendungen, produziert Inhalte für die junge Zielgruppe und leitet den Bereich Social Media. Seit 2025 ist sie als Produzentin beim luxemburgischen öffentlich-rechtlichen Radiosender 100,7 beschäftigt. Dort entwickelt sie neue digitale Angebote und Formate für Hörer zwischen 15 und 25 Jahren.
Alex Panayi (Zypern) wird 1970 in Nikosia geboren und wächst in einer musikalischen Familie auf. Sein Vater ist Gründer des ersten Sinfonieorchesters von Zypern, seine Mutter eine gefeierte Pianistin. Sein Studium absolviert er am Berklee College of Music in Boston, wo er u. a. mit Größen wie Billy Joel und The Manhattan Transfer arbeitet. Nach seinen Aufritten als Sänger entwickelt sich Alex Panayi zu einem der gefragtesten Vocal Coaches und musikalischen Leiter im ESC-Kosmos. Er ist Vocal Director und Hintergrundsänger für mehrere legendäre ESC-Beiträge wie „My Number One“ (Gewinner 2005 für Griechenland mit Elena Paparizou) und „This Is Our Night“ (2009 für Griechenland mit Sakis Rouvas). Neben dem ESC hat sich Alex Panayi als Komponist, Produzent und Musical-Schöpfer etabliert. Er gründete die Produktionsfirma Silver Spotlight, entwickelt Theaterproduktionen und komponierte Werke wie das EU-Jubiläumslied „You Are Not Alone“ für junge Sänger aus allen EU-Mitgliedsstaaten. Als Vocal Coach tritt er regelmäßig in TV-Formaten wie X-Factor oder Rising Star auf.
Diletta Parlangeli (Italien) ist Journalisin und Moderatorin und vor allem durch ihre Tätigkeit für die RAI, Italiens öffentlich-rechtlichen Rundfunk, bekannt. Aufgewachsen ist sie in Florenz. 2008 zieht sie nach Rom. Dort arbeitet sie zunächst als Journalistin für verschiedene nationale Tageszeitungen und Onlinemedien. Gemeinsam mit Matteo Osso kommentiert sie seit 2023 die ESC Live-Übertragung für Rai Radio 2. Sie analysiert und begleitet das größte Musikevent Europas und macht den ESC für das italienische Publikum auf Radio und digitalen Kanälen erlebbar.
Ruslana Lyzhychko (Ukraine), besser bekannt als Ruslana, wird 1973 in Lemberg geboren. Sie studiert an der Lemberger Musikakademie Gesang und Komposition und absolviert später ein Au|austudium an der Kiewer Universität, wo sie sich auf Kulturmanagement, Theater- und Bühnentechnik konzentriert. 2004 gelingt ihr der internationale Durchbruch beim ESC in Istanbul, wo sie mit dem Lied „Wild Dances“ antritt. Sie holt den ersten ESC-Sieg für die Ukraine. Der Song wird zu einem internationalen Hit. Neben ihrer Musik engagiert sich Ruslana politisch und gesellschaftlich. Sie nutzt ihre internationale Bekanntheit, um weltweit auf die Situation in der Ukraine aufmerksam zu machen. Sie nimmt regelmäßig an Benefizkonzerten und Veranstaltungen teil, um Spenden für ihr Heimatland zu sammeln.
Sanni Mari Elina Kurkisuo (Finnland), bekannt als Sanni, wird 1993 in Lohja geboren und gehört zu den erfolgreichsten Pop-Künstlerinnen Finnlands. Sie interessiert sich früh für Musik, nimmt mit fünf Jahren Geigenunterricht, später lernt sie Gitarre und gründet als Teenager eine Pop- Punkband. Neben ihrer Musik ist Sanni auch als Jurorin und Coach in der TV-Show „The Voice of Finland“ dabei. Den ESC verfolgt sie bereits als Teenager im Fernsehen. 2025 moderierte sie zusammen mit Jasmin Beloued den finnischen Vorentscheid „Uuden Musiikin Kilpailu“ (UMK).
Karl-Erik Taukar (Estland), geboren 1989 in Viljandi, ist Sänger, Bassgitarrist und Fernsehmoderator. Er zählt zu den populärsten und bekanntesten Entertainern Estlands. Als Kind singt er in einem renommierten Knabenchor in Tallin, seine erste Band gründet er in der 8. Klasse mit Schulfreunden. Später studiert er Journalismus und ist vor seiner Solokarriere als Bassist in verschiedenen Bands aktiv. 2015 nimmt er am estnischen ESC-Vorentscheid „Eesti Laul“ teil, scheidet aber im Halbfinale aus. Er wird mit insgesamt sechs Estonian Music Awards ausgezeichnet, darunter als männlicher Künstler des Jahres und für das beste Pop-Album.
Thomas Thurner (Österreich) wächst in Klagenfurt auf und beginnt schon während der Schulzeit mit Musik zu experimentieren. Nach einem Audio-Studium in Salzburg arbeitet er als Produzent und Songwriter in Berlin. Er produziert für Künstler wie Lena Meyer-Landrut und Becks und arbeitete schon mit Malik Harris und Conchita Wurst zusammen. Als Mitkomponist und Produzent trägt Thomas Thurner entscheidend zur klanglichen Gestaltung des SiegerWtels bei: Er wirkt nicht nur an der Melodie mit, sondern spielt auch Instrumente wie Piano, Synthesizer und Drums ein. Beim Eurovision Song Contest 2025 in Basel gewinnt „Wasted Love“ mit 436 Punkten und bringt damit Österreich seinen dritten ESC-Titel nach 1966 (Udo Jürgens „Merci Chérie“) und 2014 (Conchita Wurst „Rise like a Phoenix“)
Vaidotas Valiukevičius (Litauen) ist Sänger, Songwriter, Model und Schauspieler. 2014 gründet er gemeinsam mit Robertas Baranauskas und Mantas Banišauskas die Band The Roop. Alle drei bringen jede Menge musikalisches Know-how mit, ihren SWl beschreiben sie als Mischung zwischen Pop-Rock und Elektro-Pop. 2021 tritt die Band dann beim ESC in Rotterdam an und erreicht mit dem Song „Discoteque“ den 8. Platz im Finale, eines der besten Ergebnisse Litauens in der Geschichte des Wettbewerbs. Bei den ESC-Fans ist Vaidotas auch wegen seines eigenwilligen Tanzstils beliebt. Seine Bewegungen werden nachgeahmt, in GIFs und TikToks gefeiert und live bei ESC-Treffen enthusiasWsch aufgeführt – wodurch er zu einer echten Kultfigur in der Community wurde.
Roxie Węgiel (Polen), bürgerlich Roksana Węgiel, wird 2005 in Jasło geboren. Sie zählt zu den bekanntesten jungen Popkünstlerinnen Polens. Mit acht Jahren geht sie mit Freunden zu einem Karaoke-Abend. Das inspiriert sie, Gesangsunterricht zu nehmen und weckt ihre Liebe zur Musik. Mit zwölf bewirbt sie sich für die erste Staffel von „The Voice Kids“ in Polen – die sie gewinnt. Beim Junior ESC 2019 moderierte Roxie an der Seite von Ida Nowakowska und Aleksander Sikora. Bei den MTV Music Awards 2019 gewinnt sie den Preis als Best Polish Act. 2024 nimmt sie an der polnischen Version von „Dancing with the Stars“ teil und belegt im Finale den zweiten Platz. Besonders auf Instagram hat sie sich eine riesige Fanbasis aufgebaut: Über 1,5 Millionen Menschen folgen ihrem offiziellen Account, auf TikTok hat sie 1,7 Millionen Follower. Diese große Online-Reichweite macht Roxie in Polen auch zu einer gefragten Influencerin.
Wie bewertest Du die Zusammensetzung der internationalen Jury für Das deutsche Finale 2026? Welche Personalie hat Dich (positiv) überrascht? Und denkst Du, dass es fair ist, dass diese 20 abstimmen dürfen, bevor danach das TV-Publikum aus den verbliebenen drei Acts auswählen kann? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
Wir sprechen am Sonntag um 18 Uhr in einem ESC kompakt LIVE über Das deutsche Finale 2026. Die weiteren Songs, die am Wochenende für den ESC in Wien gewählt werden, nehmen wir dann am Montag um 19 Uhr in einem weiteren ESC kompakt LIVE unter die Lupe.
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Die Jury kann sich durchaus sehen lassen, das muss man dem SWR lassen, aber was bringt das alles, wenn die am Ende ohnehin nur zwischen Pest und Cholera entscheiden darf? Da werden die Prioritäten vollkommen falsch gesetzt.
Genau so ist es. Der Wechsel zum SWR hat nichts geändert. Vielleicht sollten die vorauswählenden Personen zuvor mal den ESC gesehen haben. Es muss ein top Song sein, der aber eben auch auffällt und nicht in der Menge versinkt. Da hilft auch kein noch so sexy Kleid oder eine perfekte bühnenshow.
Top Jury Mix, aber leider nur für Pop/Rock – Songs, keine epische Nummer dabei und ich fürchte auch gesanglich werden einige enttäuschen
Die Jury geht in Ordnung.
Wow. Krasses Aufgebot! Ich finds gut.
Sarah Engels scheint es überhaupt nicht gut zugehen. Sie hat nämlich heute den ganzen Tag nichts auf ihrem Instagram-Kanal und in ihrer Instagram-Story gepostet. Und das ist sehr ungewöhnlich, da sie sonst immer sehr viel postet. Ja, Sarah Engels ist u.a. Influencerin und das mit 1,8 Mio. Follower/innen auch recht erfolgreich. Man muss also nur 1 zu 1 zusammenzählen und weiß, dass es Sarah Engels richtig beschissen gehen muss. Ich hoffe, dass sie bis zum kommenden Samstag wieder richtig fit wird.
Auch „Superstars“ haben ein Recht auf einen Tag offline, findest du nicht??
Doch natürlich, aber es ist trotzdem sehr ungewöhnlich von ihr. Ich bin schon länger großer Fan von ihr und verfolge sie schon mehrere Jahre und deswegen kann ich das beurteilen.
Ich würde da eher keine Spekulationen in die Welt setzen. Besser abwarten bis man eine verlässliche Info bekommt.
Wann gebt Ihr das Maskottchen für Wien bekannt? Klar, Lumo war jetzt nicht so der Bringer aber die Hermeline von Milano/Cortina zeigen, wie man‘s richtig machen kann.
Die haben’s dir angetan, oder? 🙂
Mein Herz gehört unserem Eddy. 🙂
Eddy?
Auch cute! Läuft diese Saison aber nicht so gut, oder?
Die letzten Jahre schon nicht, aber diese Saison ist nur noch übel und grausam.
Die beiden hier fand ich aber auch knuffig:
😃😃😃
Aber ihre choreographin hat was gepostet mit ihr zusammen. Finde sie sieht deutlich besser aus. Denke sie konzentriert sich einfach sehr auf die Proben
OK, wer ist denn die Choreographin von ihr? Habe tatsächlich vergessen, wer das ist.
Was man da alles auffährt um von diesen drittklassigen Songs abzulenken.Wahnsinn
Update: Sarah Engels hat sich per Video in ihrer Instagram-Story zu Wort gemeldet und entschuldigt, dass sie uns heute so wenig mitgenommen hat. Sie hat heute fleißig geprobt und ist jetzt fix und fertig. Jetzt wird noch ein bisschen mit Alessio gekuschelt und dann geht sie schlafen.
so wird es am 28. ausgehen
No. Ich bin mir sicher, das Sarah Engels nicht gewinnen wird.
Vielleicht auch nur, weil der Wunsch, Vater des Gedankens ist. 😉
Es ist so egal. Im Finale ist die Platzierung dann zweistellig mit einer 2 vorne
Danke! Bei Destiny fehlt noch die ESC-Teilnahme, oder?
Ich wusste gar nicht, dass die genannten Menschen erst noch geboren werden 🙂
Die Jury wirkt gut zusammengemischt. Margaret Berger ist aus dem deutschen Vorentscheid nicht mehr wegzudenken.
Leider hat die Jury die letzten Jahre so gar nicht funktioniert.
Wenn schon Ruslana dabei ist, würde ich gerne auch einen Auftritt von ihr in der Sendung haben. Wäre mir lieber als die üblichen Sofagespräche.
Och ne, bitte nicht. Finde „Wild Dances“ einen der am schlechtesten gealterten Sieger. Außer „Hey“ und genuscheltem schlechtem Englisch ist da nichts.
Ich verstehe überhaupt nicht den Hass, den William hier von einigen reaktionären Personen erfährt. Er ist zweifellos DER ESC Experte. Seit vielen Jahren ist William von Wiwibloggs wahrscheinlich der Name, der den meisten ESC Interessierten als erstes einfallen würde, wenn man nach einem internationalen ESC Experten und ESC Journalisten fragt.
Er liebt nicht nur den ESC, sondern ist ein pointierter Kommentator und scharfer Analytiker des ESC.
Wenn nicht er einer der 20 sein soll, wer dann?
ICH!
dein post klingt fast wie ein werbetext.
die „hasskeule“ laß bitte mal schön stecken denn es geht um abneigungen,spott,ironie usw. – er wird von teilen der bubble nicht besonders gemocht aber mit hass hat dieser umstand nichts oder nur sehr wenig zu tun.
Ich glaube es es geht Thomas (bitte korrigiere mich, wenn ich es falsch sehe!) ja nicht darum, ob die Leute es als Hass definieren oder nicht (zumal die William-Kritiker ihr Missfallen ja auch sehr unterschiedlich ausdrücken – teilweise konstruktiv, häufig aber auch beleidigend).
Sondern darum, dass bei jeder Erwähnung seines Namens oder der Wiwis im Allgemeinen hier unzählige abfällige Äußerungen zu ihm kommen.
Und Leute, die William schätzen oder ihm eher neutral gegenüberstehen sehen diese ständig wiederkehrenden Negativ-Postings dann als Online-Hass.
Ich stehe ihm relativ neutral gegenüber. Seine Art des Präsentierens finde ich übertrieben und nervig, aber ich bin halt auch nicht die Wiwi-Zielgruppe.
Im britischen TV tritt er aber auch als ESC-Experte auf und kann da die ESC-Themen neutral und fachlich richtig erklären. Habe auf YT ein paar Interviews von ihm nach den Boykotten Anfang Dezember gesehen und einen (vielleicht ja vorhandenen) Bias in der Diskussion um Israel konnte ich da nicht erkennen.
Bedeutet für mich: Ich muss ihn nicht persönlich mögen, aber ein professionell agierender ESC-Experte ist er. Wüsste nicht, wie man ihm das absprechen könnte.
Die Namen sind mir egal. Ich finde, das Publikum soll den deutschen Teilnehmer bestimmen.
Was soll eine Jury da machen? Die haben eine nicht ESC-taugliche Auswahl.
Dabei will ich die Künstler und Songs nicht schlecht machen – nein. Es sind aber null geeignete songs für den ESC und somit nur für hinterste Plätze im Finale geeignet. Ich glaube dass nicht einer davon durch das Halbfinale kommen würde, wenn er müsste.
Was hat also der Wechsel vom NDR gebracht? NIX!!! Wir werden uns blamieren wie fast immer in den letzten Jahren.
Mann, immer diese Nörgeleien hier… ihr dürft euch typisch deutsch nennen.
Ist was wahres dran.
Ah, jetzt wo du es sagst… selbstverständlich freuen wir uns über das ständig schlechte abschneiden… juhuuuuu
Die Jury ist klasse, genau so etwas hätte ich sehen wollen als Team, dass die Songs auswählt, weil sie wissen, was beim ESC funktioniert, nicht erst am Finalabend, wo eh schon alles zu 90% abgekaspert ist. Die Jury wird leider nicht die Auswahl retten können, die dieses Jahr in der Breite leider recht schwach ist. Da hätte man vorher ein solches externes Team fur die Songauswahl engagieren müssen.
Ich finde man hat sich bei der Auswahl richtig Mühe gegeben und eine hochklassige Jury gesucht.
Thomas Thurner hat aber auch schon Lieder für Malou und Molly Sue geschrieben, vll. hätte man da aufpassen sollen.
Aber man kann nicht an alles denken.
vollkommen egal! Eine Jury hat beim Finale, national und beim ESC ohnehin, nichts zu suchen!
OTBN
Details zum Voting beim UMK:
https://www.instagram.com/p/DVK_ccYDhl6/?igsh=MXYwMnM0dzE5aDNsNw==
OTBN
Eine internationale Jury ohne einen Vertreter aus Aserbaidschan und von dort gibt es Neuigkeiten. Aysel Məmmədova, die das Land 2018 beim ESC vertrat, ist in der engeren Auswahl und könnte dieses Jahr zum ESC zurückkehren:
https://www.instagram.com/p/DVLsiPcDL_4/
Auch die Sängerin und Rapperin Alizade ist unter den letzten drei Künstlern, die zur Auswahl für die Teilnahme am ESC stehen.
Eine ukrainische Künstlerin Rusland zu nennen (siehe Aufzählung in Zeile 11) ist für ukrainische Ohren eine Beleidigung. Hoffentlich liest Ruslana und ihr Management diesen Artikel nicht. 😠
….. Ist doch offensichtlich, dass es sich um einen reinen Tippfehler handelt also Beruhigung.
Da Tschechien in der Jury saß: neuer Song von Pam Rabbit:
https://youtu.be/HhGLmIF-lCU?si=BSqz8VFHTHfrleBE