
Ehemalige ESC-Stars, Musiker*innen sowie Journalist*innen und Expert*innen aus der ESC-Bubble – so setzt sich die 20-köpfige, internationale Jury zusammen, die bei der Vorentscheidung Das deutsche Finale 2026 am Samstag mitvotet. Noch bevor das deutsche TV-Publikum abstimmen darf, werden diese 20 Expert*innen aus neun nur noch drei Acts gemacht haben. Zu den bekannteren Namen in der Jury gehören: Luca Hänni, Rusland, Destiny und Melodifestivalen-Macher Christer Björkman.
Vier Tage vor der deutschen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest hat der SWR die Namen der 20 internationalen Juror*innen bekanntgegeben. Wir dokumentieren die ausführliche Vorstellung der Persönlichkeiten, wie sie auf der offiziellen Website eurovision.de zu finden ist.
Tatsächlich haben die allermeisten Juror*innen einen intensiven ESC-Bezug. Dabei haben Experten wie William Lee Adams (Wiwibloggs), Wim Dehandschutter oder Christer Björkman viel mehr Wissen und Erfahrung, was beim ESC funktioniert, als Acts, die selbst einmal auf der ESC-Bühne standen.
Der SWR hat mit der Zusammenstellung Wort gehalten und 20 ESC-nahe Personen aus 20 unterschiedlichen Ländern gefunden. Sie werden sicher nach besten Wissen und Gewissen urteilen. Eine Garantie für ein gutes Abschneiden Deutschlands beim ESC ist das aber noch lange nicht.
Hinweis: Die nachfolgenden Vorstellungen der Juror*innen haben wir direkt vom SWR bzw. eurovision.de übernommen. Uns ist bewusst, dass hier z.T. (deutliche) Bezüge zum ESC fehlen, die eigentlich die Expertise der Personen unterstreichen würden.
William Lee Adams (Großbritannien) gründete 2009 Wiwibloggs, heute der weltweit meistverfolgte unabhängige Eurovision-Blog und YouTube-Kanal mit über 235 Millionen Aufrufen. Seine Expertise führt ihn als Kommentator und Jurymitglied zu nationalen Auswahlshows in Länder wie Armenien, Finnland, Rumänien und Spanien. Darüber hinaus hat er 2020 einen Cameo-Aufritt als er selbst in Will Ferrells Nezlix-Film „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“. Die niederländischen Medien bezeichnen ihn einmal als „den einflussreichsten Eurovision- Zuschauer der Welt“.
Annabelle (Tschechien) heißt eigentlich Anna Žitníková und ist eine Sängerin, Rapperin und Songwriterin aus Prag. Schon als Kind weiß sie, dass sie Sängerin werden will: Mit einem Baby-Mikrofon organisiert sie kleine Konzerte für ihre Familie und liebt es, sich auf der Bühne zu präsentieren. Nach der Schule studiert sie Musik in London. Dort tritt sie in Clubs auf, gründet ihre ersten Bands und arbeitet bei Universal Music als Assistentin. Diese Erfahrung bestärkt sie darin, Musik zu ihrem Beruf zu machen.
Margaret Berger (Norwegen) wurde 2004 einem breiten Publikum bekannt, als sie bei „Idol“ teilnimmt, der norwegischen Version von „Deutschland sucht den Superstar“. Sie erreicht das Finale und belegt am Ende Platz zwei. Im selben Jahr veröffentlicht sie ihr Debütalbum „Chameleon“, das Platz vier der norwegischen Albumcharts erreicht. Nach einer Phase abseits des Rampenlichts, in der sie unter anderem als DJane arbeitet und beim norwegischen Radiosender NRK P3 beschädigt ist, feiert Margaret Berger 2013 ein vielbeachtetes Comeback. Mit dem Song „I Feed You My Love“ gewinnt sie den norwegischen Vorentscheid Melodi Grand Prix und erreicht beim ESC in Malmö den vierten Platz. 2024 kehrt sie erneut zum Melodi Grand Prix zurück: Mit dem Titel „Oblivion“ qualifiziert sie sich für das Finale und belegt dort den siebten Platz. Ihr Comeback wird in der ESC-Community intensiv diskutiert und als eines der Highlights der norwegischen Saison 2024 wahrgenommen.
Christer Björkman (Schweden) gilt unter Eurovision-Fans als lebende Legende. Seit seiner frühen Kindheit ist er ein begeisterter Fan des Wettbewerbs. Als Gewinner des Melodifestivalen tritt er 1992 für Schweden beim ESC in Malmö an, wird am Ende aber nur Vorletzter. 1993 und 1999 nimmt er erneut am Melodifestivalen teil, landet aber beide Male auf dem letzten Platz. Seiner Begeisterung für den Wettbewerb tut das jedoch keinen Abbruch. Neben seiner Arbeit bei Melodifestivalen ist Christer Björkman eine Schlüsselfigur beim Eurovision Song Contest selbst. Er war langjähriger schwedischer Delegationsleiter und fungierte mehrfach als Show-Producer und Wettbewerbsproduzent.
Carla (Frankreich) hatte ihren ersten großen öffentlichen Auftritt 2018 als Teilnehmerin der französischen Castingshow „The Voice Kids“. Dort erreicht sie das Finale und belegt den vierten Platz. 2019 wird sie von France Televisións ausgewählt, Frankreich beim Junior Eurovision Song Contest zu vertreten. Mit dem Pop-Titel „Bim bam toi“ landet die damals 13-jährige auf dem fünften Platz. Der Song geht anschließend viral und wird ein großer Hit auf TikTok. 2020 veröffentlicht Carla ihr Debütalbum „L’autre moi“. Neben ihrer Musikkarriere ist Carla auch im Fernsehen präsent: 2020 ist sie Co-Kommentatorin beim JESC, 2021 dann eine der drei Moderatorinnen beim JESC.
Wim Dehandschutter (Belgien) beginnt seine journalistische Laufbahn in den frühen 2000er-Jahren. Er arbeitet zunächst beim belgischen Radiosender 4FM, bevor er längere Zeit als Journalist für die Tageszeitung Het Nieuwsblad tätig ist. In dieser Zeit etabliert er sich zunehmend als Fachmann für royale Themen.Neben seiner Arbeit als Königshaus-Experte berichtet Wim Dehandschutter für HLN regelmäßig über den ESC. Seit 2004 verfolgt er den Wettbewerb jährlich vor Ort und begleitet das Eurosong-Festival, den belgischen Vorentscheid. Er liefert aus erster Hand Berichte, Interviews und Analysen aus dem ESC-Geschehen. Bis 2018 war er zehn Jahre lang Mitglied des digitalen Eurovision-Teams der EBU.
Destiny Chukunyere (Malta), heute oft nur schlicht Destiny genannt, wird 2002 in Birkirkara auf Malta geboren. Ihre Mutter ist Malteserin, ihr Vater ein in Nigeria geborener ehemaliger Fußballprofi. Mit neun Jahren beginnt Destiny das Singen. In der Schule erkennt man ihr Talent. Sie nimmt an vielen Talent- und Gesangswettbewerben teil. 2013 holt sie den ersten Platz beim internationalen Musikfestival Sanremo Junior mit einer Coverversion von „Think“ ihres großen Vorbilds Aretha Franklin. Der Ruf als „Wunderkind“ ist ihr sicher. 2015 gewinnt die damals 13-jährige den Junior ESC in Sofia mit dem Song „Not My Soul“. Für den JESC-Sieg bekommen Destiny und ihr Team den maltesischen Verdienstorden verliehen. 2017 nimmt Destiny an der Casting-Show „Britain’s Got Talent“ teil. Auch hier kann sie mit „Think“ begeistern und kommt bis ins Halbfinale.2023 ist sie in der ersten Staffel von The Voice Kids Malta eine der Coaches.
Christian Ellegaard (Dänemark) hat Journalismus an der dänischen Medien- und Journalistenschule studiert und war Austauschstudent an der San Francisco State University. Seit er als Kind miterlebte, wie Dänemark und die Olsen Brothers im Jahr 2000 den Wettbewerb gewannen, ist er ein begeisterter Eurovision-Fan. Er verbindet seine Leidenschaft mit seinem Beruf und berichtete bislang neun Mal für den dänischen Rundfunk DR über den ESC, davon sieben Mal vor Ort in der Gastgeberstadt. Auch beim dänischen Vorentscheid Dansk Melodi Grand Prix ist er regelmäßig als Journalist dabei. Außerdem saß er mehrfach in der internationalen Expertenjury beim norwegischen Vorentscheid.
Gohar Gasparyan (Armenien) wird 1985 in Jerewan geboren. Ihr Vater dient im Militär, ihre Mutter ist Französischlehrerin. Bereits mit 12 Jahren moderiert Gohar zwei Kindersendungen im armenischen Fernsehen. Ab 2003 arbeitet Gohar Gasparyan beim armenischen Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen (AMPTV). Dort moderiert und gestaltet sie zahlreiche Sendungen aus verschiedenen Genres – von Kultur- und Unterhaltungsformaten bis hin zu Talk- und Special-Shows. Aktuell moderiert sie die Sendungen „Armenian Superstar“ und „Got Talent Armenia“ beim privaten Sender Shant TV. Über ein Jahrzehnt war sie eine Schlüsselfigur für Armeniens ESC-Auftritt. Ab 2006 als Kommentatorin für Armeniens Übertragungen des ESC sowie des Junior ESC. 2011 als Moderatorin des JESC, der damals zum ersten Mal in Armenien staindet. 2010 – 2018 als Leiterin der armenischen ESC-Delegation. Auch nach dem Ende ihrer Rolle als Head of Delegation bleibt sie dem ESC weiterhin verbunden.
Luca Hänni (Schweiz) wird 1994 in Bern geboren. Er wächst in einer musikalischen Familie auf und beginnt schon in der Kindheit mit Schlagzeug-, später mit Klavier- und Gesangsunterricht. 2012 gewinnt er die neunte Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ – als erster Nicht-Deutscher und zugleich jüngster Sieger der Show. Neben seiner Karriere als Sänger ist er auch in vielen TV-Projekten präsent. Er gewinnt 2017 die RTL-Tanzshow „Dance Dance Dance“ und ist Kandidat bei „Let’s Dance“, wo er seine heutige Ehefrau, die Tänzerin Christina Luft, kennenlernt. 2019 vertritt er die Schweiz beim ESC in Tel Aviv mit dem Dance-Pop-Titel „She Got Me“. Im Finale erreicht er Platz 4!
Anca Lupes (Rumänien) beginnt ihre Karriere Anfang der 1990er Jahre als Musikjournalistin. Heute ist sie eine der wichtigsten Stimmen der professionellen Musikindustrie in Rumänien. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in nahezu allen Bereichen des Musikgeschäfts, darunter Medienarbeit, Radio und Fernsehen, Konzertorganisation, Plattenfirmen sowie Künstler- und Projektmanagement. Bereits früh setzt sie sich dafür ein, Wissen über das Musikbusiness zu vermitteln und nachhaltige Strukturen für Künstlerinnen und Künstler aufzubauen. In ihrer Rolle als Präsidentin der Organisation RAW Music sowie als Executive Director des Verbands INDIERO – dem Zusammenschluss unabhängiger rumänischer Labels und Musikverlage – engagiert sich Anca Lupeș für die Vernetzung der rumänischen Musikindustrie mit europäischen und internationalen Märkten.
Catherine Nothum (Luxemburg) war fünf Jahre lang eine der bekanntesten Moderatorinnen und Radioproduzentinnen bei Eldoradio, einem der führenden Hit-Radio-Sender in Luxemburg, der vor allem auf Pop- und Chartmusik setzt. Dort gehört sie zum Programmteam, moderiert verschiedene Sendungen, produziert Inhalte für die junge Zielgruppe und leitet den Bereich Social Media. Seit 2025 ist sie als Produzentin beim luxemburgischen öffentlich-rechtlichen Radiosender 100,7 beschäftigt. Dort entwickelt sie neue digitale Angebote und Formate für Hörer zwischen 15 und 25 Jahren.
Alex Panayi (Zypern) wird 1970 in Nikosia geboren und wächst in einer musikalischen Familie auf. Sein Vater ist Gründer des ersten Sinfonieorchesters von Zypern, seine Mutter eine gefeierte Pianistin. Sein Studium absolviert er am Berklee College of Music in Boston, wo er u. a. mit Größen wie Billy Joel und The Manhattan Transfer arbeitet. Nach seinen Aufritten als Sänger entwickelt sich Alex Panayi zu einem der gefragtesten Vocal Coaches und musikalischen Leiter im ESC-Kosmos. Er ist Vocal Director und Hintergrundsänger für mehrere legendäre ESC-Beiträge wie „My Number One“ (Gewinner 2005 für Griechenland mit Elena Paparizou) und „This Is Our Night“ (2009 für Griechenland mit Sakis Rouvas). Neben dem ESC hat sich Alex Panayi als Komponist, Produzent und Musical-Schöpfer etabliert. Er gründete die Produktionsfirma Silver Spotlight, entwickelt Theaterproduktionen und komponierte Werke wie das EU-Jubiläumslied „You Are Not Alone“ für junge Sänger aus allen EU-Mitgliedsstaaten. Als Vocal Coach tritt er regelmäßig in TV-Formaten wie X-Factor oder Rising Star auf.
Diletta Parlangeli (Italien) ist Journalisin und Moderatorin und vor allem durch ihre Tätigkeit für die RAI, Italiens öffentlich-rechtlichen Rundfunk, bekannt. Aufgewachsen ist sie in Florenz. 2008 zieht sie nach Rom. Dort arbeitet sie zunächst als Journalistin für verschiedene nationale Tageszeitungen und Onlinemedien. Gemeinsam mit Matteo Osso kommentiert sie seit 2023 die ESC Live-Übertragung für Rai Radio 2. Sie analysiert und begleitet das größte Musikevent Europas und macht den ESC für das italienische Publikum auf Radio und digitalen Kanälen erlebbar.
Ruslana Lyzhychko (Ukraine), besser bekannt als Ruslana, wird 1973 in Lemberg geboren. Sie studiert an der Lemberger Musikakademie Gesang und Komposition und absolviert später ein Au|austudium an der Kiewer Universität, wo sie sich auf Kulturmanagement, Theater- und Bühnentechnik konzentriert. 2004 gelingt ihr der internationale Durchbruch beim ESC in Istanbul, wo sie mit dem Lied „Wild Dances“ antritt. Sie holt den ersten ESC-Sieg für die Ukraine. Der Song wird zu einem internationalen Hit. Neben ihrer Musik engagiert sich Ruslana politisch und gesellschaftlich. Sie nutzt ihre internationale Bekanntheit, um weltweit auf die Situation in der Ukraine aufmerksam zu machen. Sie nimmt regelmäßig an Benefizkonzerten und Veranstaltungen teil, um Spenden für ihr Heimatland zu sammeln.
Sanni Mari Elina Kurkisuo (Finnland), bekannt als Sanni, wird 1993 in Lohja geboren und gehört zu den erfolgreichsten Pop-Künstlerinnen Finnlands. Sie interessiert sich früh für Musik, nimmt mit fünf Jahren Geigenunterricht, später lernt sie Gitarre und gründet als Teenager eine Pop- Punkband. Neben ihrer Musik ist Sanni auch als Jurorin und Coach in der TV-Show „The Voice of Finland“ dabei. Den ESC verfolgt sie bereits als Teenager im Fernsehen. 2025 moderierte sie zusammen mit Jasmin Beloued den finnischen Vorentscheid „Uuden Musiikin Kilpailu“ (UMK).
Karl-Erik Taukar (Estland), geboren 1989 in Viljandi, ist Sänger, Bassgitarrist und Fernsehmoderator. Er zählt zu den populärsten und bekanntesten Entertainern Estlands. Als Kind singt er in einem renommierten Knabenchor in Tallin, seine erste Band gründet er in der 8. Klasse mit Schulfreunden. Später studiert er Journalismus und ist vor seiner Solokarriere als Bassist in verschiedenen Bands aktiv. 2015 nimmt er am estnischen ESC-Vorentscheid „Eesti Laul“ teil, scheidet aber im Halbfinale aus. Er wird mit insgesamt sechs Estonian Music Awards ausgezeichnet, darunter als männlicher Künstler des Jahres und für das beste Pop-Album.
Thomas Thurner (Österreich) wächst in Klagenfurt auf und beginnt schon während der Schulzeit mit Musik zu experimentieren. Nach einem Audio-Studium in Salzburg arbeitet er als Produzent und Songwriter in Berlin. Er produziert für Künstler wie Lena Meyer-Landrut und Becks und arbeitete schon mit Malik Harris und Conchita Wurst zusammen. Als Mitkomponist und Produzent trägt Thomas Thurner entscheidend zur klanglichen Gestaltung des SiegerWtels bei: Er wirkt nicht nur an der Melodie mit, sondern spielt auch Instrumente wie Piano, Synthesizer und Drums ein. Beim Eurovision Song Contest 2025 in Basel gewinnt „Wasted Love“ mit 436 Punkten und bringt damit Österreich seinen dritten ESC-Titel nach 1966 (Udo Jürgens „Merci Chérie“) und 2014 (Conchita Wurst „Rise like a Phoenix“)
Vaidotas Valiukevičius (Litauen) ist Sänger, Songwriter, Model und Schauspieler. 2014 gründet er gemeinsam mit Robertas Baranauskas und Mantas Banišauskas die Band The Roop. Alle drei bringen jede Menge musikalisches Know-how mit, ihren SWl beschreiben sie als Mischung zwischen Pop-Rock und Elektro-Pop. 2021 tritt die Band dann beim ESC in Rotterdam an und erreicht mit dem Song „Discoteque“ den 8. Platz im Finale, eines der besten Ergebnisse Litauens in der Geschichte des Wettbewerbs. Bei den ESC-Fans ist Vaidotas auch wegen seines eigenwilligen Tanzstils beliebt. Seine Bewegungen werden nachgeahmt, in GIFs und TikToks gefeiert und live bei ESC-Treffen enthusiasWsch aufgeführt – wodurch er zu einer echten Kultfigur in der Community wurde.
Roxie Węgiel (Polen), bürgerlich Roksana Węgiel, wird 2005 in Jasło geboren. Sie zählt zu den bekanntesten jungen Popkünstlerinnen Polens. Mit acht Jahren geht sie mit Freunden zu einem Karaoke-Abend. Das inspiriert sie, Gesangsunterricht zu nehmen und weckt ihre Liebe zur Musik. Mit zwölf bewirbt sie sich für die erste Staffel von „The Voice Kids“ in Polen – die sie gewinnt. Beim Junior ESC 2019 moderierte Roxie an der Seite von Ida Nowakowska und Aleksander Sikora. Bei den MTV Music Awards 2019 gewinnt sie den Preis als Best Polish Act. 2024 nimmt sie an der polnischen Version von „Dancing with the Stars“ teil und belegt im Finale den zweiten Platz. Besonders auf Instagram hat sie sich eine riesige Fanbasis aufgebaut: Über 1,5 Millionen Menschen folgen ihrem offiziellen Account, auf TikTok hat sie 1,7 Millionen Follower. Diese große Online-Reichweite macht Roxie in Polen auch zu einer gefragten Influencerin.
Wie bewertest Du die Zusammensetzung der internationalen Jury für Das deutsche Finale 2026? Welche Personalie hat Dich (positiv) überrascht? Und denkst Du, dass es fair ist, dass diese 20 abstimmen dürfen, bevor danach das TV-Publikum aus den verbliebenen drei Acts auswählen kann? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
Wir sprechen am Sonntag um 18 Uhr in einem ESC kompakt LIVE über Das deutsche Finale 2026. Die weiteren Songs, die am Wochenende für den ESC in Wien gewählt werden, nehmen wir dann am Montag um 19 Uhr in einem weiteren ESC kompakt LIVE unter die Lupe.
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Joa, haut mich jetzt nicht unbedingt vom Hocker
Wen bitte hast du erwartet?
Genau das, was da ist. Halt nichts Weltbewegendes, C-List. Wo hast du im Kommentar denn was anderes herausgelesen? 🤗
Da ich am Samstag für keines der Lieder anrufen werde, ist mir auch egal, wer da gewinnt. Es wird schlimm, das steht fest.
Ein paar interessante Namen sind dabei, aber auch einige, die immer bzw. häufig bzw. ständig dabei sind. Kann man machen, im Ergebnis dennoch eine beliebige Auswahl.
Mit der Jury hat man sich aber ganz schön ins Zeug gelegt. Viel besser als Raab plus zwei Lakaien.
Und: Alex Panayi – Zypern 1995 ist bis heute einer meiner allerliebsten ESC-Beiträge.
Was nutzt die beste Jury, wenn das Angebot eher dürftig ist?
Das stimmt. Vielleicht hätte man mehr Zeit und Energie in die Songauswahl stecken sollen. Ich kann mir derzeit nur mit Molly Sue ein respektables Ergebnis vorstellen, auch wenn ihr Lied meinen persönlichen Geschmack nicht besonders gut trifft.
Stimmt wenigstens was.
Nur 20 Leute in der Jury, die soviel „Macht“ haben? Weiß ich ja nicht, ob ich das cool finde… Hätte schonmal 100 oder so gedacht… Ist die Meinung von 20 denn statistisch relevant und in Relation zu den ESC Juries vergleichbar? Wo sind die Statistiker, die mich aufklären können 😊?
Wäre interessant zu wissen, ob deren Votes in der Vergangenheit nahe am ESC – Finalergebnis waren.
So eine Jury hat doch mal Schreiber zusammengestellt. Mit Leuten aus den nationalen Jurys, die in ihrer Punktzahl nahe am Endergebnis waren. Damals war Margaret Berger auch mit dabei. Anderseits glauben hier 90% der Blogleser, dass sie das Gen für die Vorrausage, ob ein Titel ESC tauglich ist, besitzen.
Letztlich geht es nur darum, dass es Menschen sind, die sich schon mal intensivere Gedanken zum ESC gemacht haben.
Beim ESC waren in den letzten Jahren immer ca. 5 Personen in der Jury, die 50% der Punkte im Vergleich zum gesamten Landes-Televoting ausgemacht haben. Daher sind 20 bei einem Vorentscheid schon viel vieeel besser.
Beim Vorentscheid 2019 gab es noch das Modell einer demoskopischen Jury aus 100 Personen, die 1/3 der Punkte beigesteuert haben.
Eine internationale Jury bei einem nationalen VE halte ich für komplett überflüssig.
Finde ich nicht. Die internationale Jury beim deutschen Vorentscheid ist keineswegs überflüssig – im Gegenteil, sie ist essenziell, wenn man ernsthaft im Eurovision Song Contest bestehen will. Deutschland wählt nicht für den heimischen Musikmarkt, sondern für ein Publikum aus 40+ Ländern. Was in Deutschland beliebt ist, hat international oft gar keine Chance. Ohne internationale Perspektive riskieren wir, Songs zu nominieren, die national gut ankommen, aber auf der ESC-Bühne sang- und klanglos untergehen. Die Jury sorgt dafür, dass die Auswahl eine objektive, europaweit relevante Qualität hat und nicht nur den lokalen Geschmack widerspiegelt. Kurz gesagt: Sie verhindert, dass wir beim Wettbewerb komplett am Publikum vorbeiwählen.
Das ist eine berechtigte Sichtweise.
Es gibt aber auch noch eine andere:
Ja, natürlich möchte man beim ESC recht gut abschneiden, aber man möchte das auch mit einem Song tun hinter dem man steht. Und ich finde es wirklich schlimm, wenn eine internationale Jury einen Song auf-diktiert.
Ob der dann tatsächlich erfolgreich ist steht ja auch in den Sternen.
Aber es ist immer besser, wenn ein Künstler / Song die Unterstützung vom Publikum des eigenen Landes hat, egal ob dann erfolgreich oder nicht.
Bitte am Anfang des Fließtextes den Juror „Rusland“ in Ruslana ändern.
Das könnte zu Irritationen führen. 🫣
Vorher habe ich im Auto eine wirre Unterhaltung bei SWR3 gehört.
Eine Musikredakteurin hat mit dem Moderator über kommende Musikereignisse diskutiert.
Dabei wurde auch erwähnt, dass das deutsche Finale am Samstag ansteht.
Der Moderator war ganz stolz darauf zu verkünden, dass das Publikum das letzte Wort habe.
Wichtiger fand er allerdings, dass am gleichen Tag die Brit Awards stattfinden und dass es erst so richtig am 16. Mai zähle, wie Deutschland abschneidet.
Klang für mich leicht ironisch aus seinem Munde.
Ihm war, glaube ich, auch wichtiger zu erwähnen, dass in Karlsruhe das Public Viewing stattfindet, ausgerichtet von SWR3.
Bei der Aufzählung der bekanntesten Namen am Anfang steht im Artikel „Rusland“ da sollte wahrscheinlich Ruslana stehen?
Leider sind einige Fehler drin. Da habt ihr schon sorgsamer geprüft vor der Veröffentlichung.
Der Absatz zum Sieg von JJ zum österreichischen Juror lässt offen, was der jetzt mit dem Sieg zu tun hatte (außer aus Österreich zu sein). War das ein Versuch Teile der Texte durch KI schreiben zu lassen?
Wir sind immer dankbar für Hinweise, blöde Seitenhiebe finde ich aber unangemessen, weil wir alle einfach nur versuchen, parallel zu unserem normalen Jobs News so schnell wie möglich zu veröffentlichen.
👍
Übrigens, wie DP geschrieben hat: Die Beschreibungen stammen alle von Eurovision.de.
Ugh die WiWi Pest
Was ist eigentlich an den Wiwileuten so schlimm? Ich frage mich das schon sehr lange, woher der ganze Hass den Leuten gegenüber kommt und mit welcher Begründung. Sie sind auch so leidenschaftliche ESC Fans wie wir und sagen nur ihre Meinung, zu etwas subjektivem wie Musikgeschmack. Ich verstehe das wirklich nicht. Habs auch in einer etwas „kleineren“ ESC Gruppe auf Facebook gelesen, da kamen schon kotzende Smileys und alles vor.
Narzisstisch, geltungssüchtig und laut. Zudem seit der Israel-Kontroverse alles andere als im Entferntesten neutral und die Kommentarspalte wurde irgendwann überhaupt nicht mehr kontrolliert und wurde unerträglich.
Narzisstisch, geltungssüchtig und laut. Damit warst Du meiner Meinung nach noch recht freundlich.
Die Kommentarspalte war schon vor Israel schlimm. Naja, William wird Sarah die Höchstpunktzahl geben. No surprise.
Da bin ich mir nicht so sicher.
William weiß sicher sehr gut einzuordnen, wie abgenudelt das Ganze ist. Ich sehe ihn eher bei Team Wavvyboi.
Leider bin ich bei den Beschreibungen der Tätigkeiten der 20 Juroren schon etwas besorgt, da doch sehr viele im Pop- und Radio-Umfeld angesiedelt sind. Ich hoffe dass sie Wavvyboi trotzdem ins Superfinale wählen.
Da wirst du hier wohl keine zufriedenstellende oder begründete Antwort bekommen.
Das hat sich meiner Meinung nach ziemlich verselbstständigt und „ist jetzt eben so“.
Viele denken noch mit Schauder an die Selecția Națională in Rumänien vor sieben Jahren. Da wurde nämlich die christliche Fundamentalistin Laura Bretan von William und Deban heruntergewertet und hatte dann zur folge, daß Ester Peony den Vorentscheid gewann.
https://de.wikipedia.org/wiki/Selec%C8%9Bia_Na%C8%9Bional%C4%83_2019
Die ehmalige DSDS-Kandidatin Linda Teodosiu hatte auch teilgenimmen und wurde im Finale Vierte.
Wo sie in der Jury waren, haben sie nicht immer nach musikalische Qualitäten abgestimmt.
Im Artikel heißt es ‚den einflussreichsten Eurovision- Zuschauer der Welt‘. Das ist nur einen Satz aus einem Artikel von 17.10.2019 in Algemeen Dagblad, also 6,5 Jahre Alt.
Das hätte mich jetzt schon sehr gewundert wenn du nicht deine begeisterung über den wiwi-hansel zum ausdruck bringst.
Yass, queen!
King bitteschön😉😀
Da weiß man schon mal von wem Fire die 12 Punkte bekommt 🙄
Habe gerade gestern zufällig die WIWI Besprechung des deutschen VE gesehen. Die hat Deban alleine gemacht, vermutlich wusste William schon, dass er in der Jury ist, und hat sich zurückgehalten.
Deban war klar ein Wavvyboi Fan.
Finde das ist ein sehr guter Mix an Juroren – verschiedene Backgrounds / Professionen, Altersklassen und Länder, und viel ESC Bezug und Verständnis.
Auch ESC-Künstler passen in die Jury, denn die sitzen ja auch beim ESC selbst häufig in den Juries.
Doch was hilft die beste Jury, wenn sie aus einer Auswahl an Gefälligkeits-Pop Stücken auswählen muss…
Wieso wird so kurz vorm Finale so negativ geredet über die Songs. Lasst uns doch einfach die Songs feiern und es ihnen gönnen weil sie haben es alle verdient dabei zu sein. Beim Esc kann sowieso nur einer gewinnen und da sind wir eh nicht dabei
Die Fans sind einfach frustriert, dass auch nach dem Wechsel zum SWR weiterhin plätschernde Wohlfühl-Coffe-Shop-Musik präsentiert wird. Da sitzen, wie zuvor beim NDR, Leute, die keinerlei Verständnis vom ESC haben und keine Risiken eingehen, um das alte ARD Publikum bloß nicht zu verprellen. Da kann man nach all diesen Jahren auch einfach mal frustriert sein (die Acts selbst können natürlich nichts dafür).
In gewissen Sinne können einige Acts schon etwas dafür, wenn sie glauben, mit diesen Songs gewinnen zu wollen. Da haben sie sich nicht genug mit dem ESC beschäftigt. Dabei sein ist halt nicht alles.
„Beim Esc kann sowieso nur einer gewinnen und da sind wir eh nicht dabei“
Vielleicht wären wir ja dabei wenn der SWR tatsächliche Songs ausgewählt hätte anstelle nur die Quatschlieder aus ihrem eigenen Songwriting Camp
Hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich strafen sie die billige Fire Kopie ab und sieben den Song im Vorfeld aus.
Bei den internationalen reaction videos die ich bisher gesehen habe wird wavvyboi am Besten bewertet. Fire ist einfach zu generisch und solche Songs funktionieren nur wenn sie gut gemacht sind. Das ist aber nicht der Fall. Nichts gegen Sarah, aber ich hoffe auch dass die Jury den Song aussortiert.
Weil sonst womöglich das deutsche Publikum Sarah im Superfinale auf Platz 1 wählen würde, was ziemlicher Mist wäre.
Die Jury kann noch so gut besetzt sein, wenn die Songs die zur Auswahl stehen schlecht sind wählt man höchstens das geringere Übel. Davon wird der Siegersong dann auch nicht besser.
Da jeder Künstler aus einem Land stammt, gehe ich davon aus, dass jeder 1 – 12 Punkte vergeben wird (Wertung wie beim ESC). Bin gespannt ob nur die Top 3 verkündet wird oder ein ganzes Punktesystem gezeigt wird, was natürlich die Meinung des Zuschauers beeinflussen könnte, wenn Beispielsweise eine Malou auf Platz 1 bei den Jurys landet, dass die Zuschauer dann im Superfinale auch automatisch mehr für Sie anrufen würde
Bei nur 9 Acts wird die Bewertung von 1 bis 12 Punkte schwierig…😉
Ich vermute, dass gar kein jury-resultat bekannt gegeben wird sondern nur die drei finalisten.
Oder es werden nur Briefumschläge reingetragen und geöffnet und das war’s. Wissen wir’s?
Da es neun Teilnehmer am Vorentscheid sind, werden es entweder die Punkte von Zwei bis Acht, Zehn und Zwölf oder Eins bis Sechs und dann Acht, Zehn und Zwölf Punkte von jedem Jurymitglied vergeben.
Da es eine sehr lange Show zu füllen gilt, hätte ich vermutet, dass jeder sein Voting selbst vorträgt wie auch 2019.
Allerdings könnte das die letzte Entscheidung beeinflussen und die Zuschauer fangen an für den angeblichen Underdog zu stimmen.
Die beste Variante für mich wäre, die Plätze mit Punkten zu verkünden, aber Platz 1 bis 3 anonym zu lassen.
Respekt die Jury ist gut besetzt und es sind nicht immer die „üblichen Verdächtigen „.
Man hat sich zumindest Mühe gegeben. Max Giesinger ist nicht dabei , Elton ist nicht dabei
Gut Luca Hänni hätte es jetzt auch nicht unbedingt gebraucht (Er setzte in der Jury Zoe Straub mit Loin D“ici auf den letzten Platz ),
Er setzte in der Jury Zoe Straub mit Loin D“ici auf den letzten Platz
Das hätte auch ich sein können … 😎
Da schließe ich mich an
Dass du mal was mit Luca Hänni gemeinsam haben wirst… also außer dem guten Aussehen natürlich 😉
Ich auch 🤣🙈
Jamie-Lee hatte er auf Platz 6 – ich vermute, das hättest du dann doch anders gesehen 😉
Nein, Jamie-Lee fand ich tatsächlich unterbewertet. Die ist in einem mMn schwachen Jahrgang (außer GEO + UKR) auf meiner Liste mit ner 7/12 so um Platz 10.
Oha. Das hätte ich jetzt nicht erwartet 😉
Unterbewetet fand ich sie definitiv auch; ich hätte sie so um Platz 16 verortet.
Mein belgischer Kumpel textete mich damals an “It’s not as horrible as it looks.” Man sah gleichzeitig 3 verschiedene Lieder – die melancholische Ballade, der düstere Wald (wohl wegen “ghost” und dann das alberne Kostüm, “ in dem sie sich wohlfühlst.”
,,Max Giesinger ist nicht dabei , Elton ist nicht dabei“
Ich wusste gar nicht, dass sie Ausländer sind. Internationale Expertenjury bedeutet, dass sie aus Ausländern besteht. Daher war das von Anfang an klar, dass sie nicht mit dabei sein werden.
„Dabei haben Experten wie William Lee Adams (Wiwibloggs)“
ist das jetzt feinste satire?
🙀
Sarah müsste ja wohl 12 Punkte von ihrem Kollegen und Freund Luca Hänni bekommen😃 Hoffentlich gewinnt sie!!
Das entscheidet ja letztendlich das Publikum…
Bei dem Jury Line Up wirkt es für mich auf den ersten Blick aber schon so, als sollte sie sehr gute Chancen haben, ins Superfinale reingewählt zu werden…
Sie kommt sowas von locker ins Superfinale. Aber die Deutschen lieben glaube ich eine gute Underdog-Story, zumal Sarah Engels nicht die größte Sympathieträgerin ist. Werden die Insta-Follower und der Promi-Support ausreichen, um sie bei der Öffnung der Leitungen über die Ziellinie schleppen? Es wird ganz drauf ankommen, mit welchen beiden anderen sie ins Superfinale muss.
wenn die Ahnung haben dann sollte sie es nicht schaffen.
Super, dass Vaidotas dabei ist. The Roop ist eine meiner Lieblingsbands. Auch sonst einige interessante Namen u.a. Christer Björkman
Die armen Menschen tun mir leid. Müssen sich durch diese Kaskade von Belanglosigkeiten quälen und dann auch noch so tun, als wäre irgendein Song besser als ein anderer.
Vielleicht steht der swr auf Folter dieser art
Super jury! Da wäre ich schon mal sehr sicher, dass diese den für den esc am besten geeigneten titel aussucht.
Also Luca Hanni ist gut befreundet mit Sarah Engels, also by the way 😂
Das wird den entscheidenden Unterschied machen 😉
Nein!!!
William Lee Adams ist auch Juror?
Hat man vor den Wiwi-Nasen niemals Ruhe?
Man kann auch jetzt schon sagen, wem er die 12 Punkte gibt:
„Yes, honeeeeeeeey – don’t be a liar, serve us the fire and slaaaaaaaaaaaay!“ 😀
Und Hänni wird auch seine 12 an Sarah geben.
Würde er aber wahrscheinlich auch, wenn er nicht mit Sarah bekannt wäre. Das dürfte musikalisch genau sein Ding sein.
Das wäre ja immerhin was positives.
Das ist ja die Crème de la Crème der Eurovision. Interessant, dass man sich bei der Wahl der Juroren mehr Mühe gibt als bei der Wahl der Lieder und Teilnehmer.
Bei der Jury wird zumindest groß und in ESC gedacht, hätte man das mal bei der Songauswahl auch beherzigt…
Am schlimmsten ist es doch, dass das Publikum am Ende nur aus 3 Liedern auswählen darf. Da kann man sich die ersten 2 Stunden dieser VE doch sparen, zumal die Lieder alle nicht wirklich gut sind.
Wenn man wenigstens aus allen 9 Songs auswählen könnte. Aber nur 3 Lieder – das ist doch eine mickrige Auslese.
Man kann es nicht oft genug betonen!
Also gegen die Auswahl kann man aus meiner Sicht wenig sagen. Dafür erstmal Respekt!
Dass immer irgendwo irgendwelche Connections bestehen, ist schwer vermeidlich.
Was mir auffällt und mich freut: Es gibt Leute mit JESC-Erfahrung. Ob das andere freut oder nicht: Der Wettbewerb wächst mit seiner Geschichte nun langsam mit Personen und Erfahrungen in den „großen ESC“ hinein. Davon wird dieser künftig auch mehr und mehr profitieren. Das ist gut.
Bei Norwegen hätte ich sämtliche Nebelbänke verwettet, dass es wieder die Berger wird… und voilà 😉 Aber alles gut. Ich mag sie ja 😉
Ich hätte mir noch jemanden aus israel gewünscht. Einfach auch um ein zeichen zu setzen.
Also ich finde, dass dem SWR hier eine bunte und gut durchmischte Juryzusammensetzung gelungen ist. Chapeau!
Die Juroren klingen vielversprechender als die Songs.
Die Arme Margarete die durch NrK beschädigt wurde 😀
Und Ruslana macht ein lustiges Studium 😀
Dann kann es mit dem Deutschenhass, den man Bjökman immer angedichtet hat, ja nicht so weit her sein.
Alles in allem eine sehr gute, diverse Auswahl; besser als 2018/19.
Gerade jetzt werden Leute sagen, Christers Hass sei so groß, dass er Deutschland sogar nun von innen heraus schade wolle 😂
Vielleicht hatte er aber über die Jahre tatsächlich ein Problem mit dem NDR entwickelt und gibt dem SWR nun eine wohlwollende Startchance 😉
Hach, was kann man herumspekulieren… 😉
Bei dem, was die BBC für den ESC so verzapft, wen hätte man denn sonst für das UK einladen sollen? Muss ja leider eine internationale Jury sein, sonst hätte ich natürlich stattdessen unseren Blog-Chef Benny nominiert… wobei, James Newman… ne, das wäre glaube ich doch kein Unterschied zu jemandem aus dem UK. 😀
Ich finde der SWR hat bezugnehmend auf die Jury wirklich etwas auf die Beine gestellt. 😀
Da kann die Head of Delegation Tina Sikorski wirklich stolz auf sich sein. 😀
Das ist tatsächlich eine sehr kompetente und gut zusammengestellte Jury. Für die Songs können sie ja nix…
Entscheidend ist die Frage, nach der die Jury ranken soll: Wer ist der beste Act für Wien? Welches ist der beste Song? Wer singt am schönsten? Welche Probe war am besten? Wer hat am meisten Potential? Wer könnte am besten abschneiden? Könnte jeweils unterschiedliche Rankings ergeben.
Und denkst Du, dass es fair ist, dass diese 20 abstimmen dürfen, bevor danach das TV-Publikum aus den verbliebenen drei Acts auswählen kann?
Nein, denke ich nicht.
Ich werde mir die Peinlichkeit der deutschen Vorentscheidung ersparen und freue mich auf das Finale in San Remo
Prima, ein Nörgler weniger.
Die Jury klingt für mich in Ordnung. Wenn ich nicht so interessiert an den Inszenierungen wäre, würde ich eigentlich erst zum Ende hin einschalten, weil man ja eh nichts mitzuentscheiden hat (dieses Voting-System ist absolut beknackt). Freue mich aber auch auf Hazel und Abor & Tynna… bin 50/50 vorfreudig und beängstigt, was Samstag angeht.
Bitte Alex 🇨🇾 und Vaidotas 🇱🇹 ins Superfinale!
Diese Lebensläufe irritieren mich zwar immer maximal, aber wenn’s denn sein muss: als Kind hatte ich eines dieser kunterbunten Spielzeuge, auf denen man mit einem Klöppel munter Tonleitern klimpern konnte, und als Nicole 1982 in Harrogate erstmals den Grand Prix für Deutschland gewann, hatte ich ein Gipsbein, und in der Oberstufe hatte ich sowohl mit meinem Musiklehrer als auch mit meinem Sportlehrer eine rein sexuelle Beziehung (letzteren konnt‘ ich im Prinzip nicht ausstehen), und studiert hab‘ ich mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, aber nebenher bereits in the Industry gearbeitet, und 1987 war ich Mitglied der deutschen ESC-Jury für Brüssel …
Reicht das jetzt schon, um in Frage zu kommen, oder muss ich mit meinen 20ern weitermachen? 🤗
Das Aufgebot der Jury kann sich sehen lassen und der SWR hat auch eins richtig gemacht: es sind keine Vertreter der ESC-Abtrünnigen Slowenien, Spanien, Irland, Niederlande und Island dabei.
Apropos Spanien:
https://www.instagram.com/p/DVJbzo9kZYC/
Das ist wieder einmal ein Affront gegen Israel, aber auch gegen die Ukraine.
Auf jeden Fall eine stark besetzte Jury. Das dämliche Votingsystem rettet das aber auch nicht.
Wieso wird bei Destiny die ESC-Teilnahme 2020/21 nicht erwähnt? Und bei Roxie der Sieg beim JESC 2018?
Und wo wir schon dabei sind: Von Destiny gibt es seit kurzem einen neuen Song: https://youtu.be/HN8ITf1nQ0w
Das ist ja ein Who ist Who der internationalen ESC Expertenszene, ich finde da darf man den SWR durchaus loben
Ich finde die Jury-Zusammensetzung hört sich gut an. Sehr vielfältig.
Auch wenn ich jetzt nicht alle kenne, aber die Jury wirkt vielfältig und kompetent.
Wäre perfekt, wenn sie wie beim ESC einfach 50 Prozent der Wertung ausmachen würde und die Zuschauer zu 50 Prozent gleich für alle Acts stimmen könnten. Ohne Superfinale oder so ein Käse.
Wer ist denn der junge Mann unten links neben Luca? 😉
Bevor ich jetzt jeden Namen googlen muss…
https://en.wikipedia.org/wiki/Karl-Erik_Taukar
Könnte er das sein? 🤔
Ich glaube er ist es nicht.
Doch, kann gut sein. Ein Este… war ja klar. 😀
Ich dachte erst er ist der oben in der Mitte. 🤔
Ach ja. Stimmt. Dann weiß ich auch nicht. 😀
Ich glaube, es ist Thomas Thurner.
Karl-Erik ist der in schwarz-weiß in der ersten Reihe.
Bingo. Wenn man zusätzlich zu seinem Namen Produzent eingibt erscheint das Bild. Thomas Thurner ist anscheinend wie Thomas M*ller, der oft vorkommt.
Ja. Denke, du hast recht.
Ich habe alle Männer durch bin trotzdem lost. 🙃
Ich hab halt echt ein Auge für mein Beuteschema… 😀
Super..😀
Ok… doch nicht. Er war es nicht. 😀
Aber: ein estnischer Bassist, der in Bands gespielt hat… prima! 🙂
Hab mal neugierigerweise die Google-KI befragt. Antwort:
„Es gibt keine direkten, öffentlich bekannten Verbindungen oder spezifischen Projekte zwischen dem estnischen Sänger Karl-Erik Taukar und einer Gruppe namens „Horror Dance Squad“. Karl-Erik Taukar ist ein bekannter Pop-Künstler in Estland, während „Horror Dance Squad“ eine eigenständige estnische Post-Hardcore-Band ist. Die Suchergebnisse zeigen keine Kollaborationen.“
Ach schade! 😀
Hoffentlich darf Ruslana die KünsterInnen einzeln befragen. Das war doch in der Ukraine immer lustig.
Das war Jamala.
Der Link zur Aftershow-Party am 01.03.2026 um 18 Uhr:
Wenn Frau Engels „Fire“ halbwegs performen kann, wird sie die Jury auch ins Finale wählen. Da bin ich mir jetzt ziemlich sicher.
Luca Hänni wird ihr die 12 geben, hatten ja mal ein Duett zusammen.
Oh wow! WiWi-Bloggs – die die Israel die letzten Jahre ignoriert haben bzw. aktiv nicht erwähnt haben (mit Ausnahme vom letzten Jahr weil sie von der EBU dazu verpflichtet wurden) – jetzt diesen Antisemiten das Stimmrecht in Deutschland zu geben ist schon mehr als ein gewaltiger Griff ins Klo des SWR.
Gute Auswahl an Juroren.
Nützt nur alles nix,wenn über Songs entschieden wird,von denen nicht einer in die Nähe der Top Ten kommen wird. 🤷🏻
Wird so oder so totaler Quark bei rauskommen.