Das sind die Stars für den ESC-Countdown und die Grand Prix Party auf der Reeperbahn

Same procedure as last year: Auch 2019 gibt es um das Finale des Eurovision Song Contest aus Tel Aviv einen ESC-Countdown (ab 20:15 Uhr) und eine Grand-Prix-Party (ab 0:45 Uhr) von der Reeperbahn in Hamburg in der ARD. Dafür hat der NDR wie in den Vorjahren wieder eine bunte Mischung aus Stars eingeladen. Mit dabei ist auch der Vorjahresvierte beim ESC, Michael Schulte. Daneben werden Sarah Connor, Stefanie Heinzmann, Laing, Annett Louisan und Nico Santos auf der Bühne stehen und ihre Songs präsentieren.

Die Moderation übernimmt ebenfalls wie in den Vorjahren Barbara Schöneberger. In beiden Sendungen soll es auch Live-Schalten nach Israel zu den S!sters Carlotta Truman und Laurita geben, die berichten werden, wie sie den packenden Wettbewerb vor Ort erleben. Der Zugang für die Shows vom Spielbudenplatz an der Reeperbahn ist frei.

Aus der Künstleraufstellung lässt sich mit der Erfahrung der Vorjahre auch einiges weitere ableiten: Barbara Schöneberger dürfte wieder die deutschen Jury-Punkte nach Tel Aviv übermitteln (wobei es auch sympathisch wäre, wenn das Michael Schulte machen dürfte). In der deutschen Jury selbst könnten dann Sarah Connor, Stefanie Heinzmann, ein Mitglied von Laing, Annett Louisan und Nico Santos sitzen. Letzterer scheint relativ sicher, schließlich sollten in der Jury ja auch beide tradierten Geschlechterrollen repräsentiert sein. Denkbar ist auch, dass Michael Schulte selbst einen Platz in der Jury übernimmt. Dafür müsste dann vermutlich eine der Damen weichen. Das alles ist natürlich nur Spekulation. Die tatsächliche Jury-Zusammensetzung erfahren wir kurz vor dem ersten ESC-Halbfinale.



38 Kommentare

  1. Annett Louisan 😍 Die liebe ich sehr und durfte sie bei DiC live sehen, @Trakol wahrscheinlich auch 🙂
    Nico Santos finde ich ja auch toll, hatte ich bereits beim Artikel zur Bambi-Verleihung letztes Jahr gesagt. Sarah Connor und Stefanie Heinzmann sind auch cool. Laing liefern ESC-Bezug und würden sicher viele Fans freuen.
    Also wer da noch jammert… 😉

    • Das hätte ich von Dir niemals gedacht – ich liebe Annett Louisan nämlich auch sehr und Sarah Connor auf Deutsch hat meinen CD-Player auch schon erreicht.

      Nico Santos kenne ich nicht. Anglophone Musik ziehe ich dann wenn schon aus den „Muttersprachenländern“ vor.

      • „Das hätte ich von dir niemals gedacht“
        Ich sage es doch immer wieder – Ich bin sehr vielschichtig und ihr kennt längst nicht alle Seiten 😉 Und wenn Sarah „Deutsches Liebeslied“ singt, tanze ich durch die Wohnung. Bei „Drück die 1“ von Annett auch ❤

        Kein Nico Santos? Die Bildungslücke füllen wir rasch
        https://youtu.be/il3IbtDqgqI

  2. Es wäre schon mal an der Zeit, dass der deutsche Teilnehmer des Vorjahres die deutschen Punkte im folgenden Jahr verkündet. Ärgert mich schon seit Jahren, dass wir das einzige Land sind, welches das noch nie hinbekommen hat. Selbst schlecht abschneidende Teilnehmer ihrer Länder hatten schon oft diese Ehre. Frau Schöneberger könnte sich in der Hinsicht ruhig etwas zurückhalten (was ihr Ego nicht zulassen wird, wie mir ein guter Freund, der sie kennengelernt hat, mal berichtete…)

    • Das einzige Land sind wir da aber bei weitem nicht. Israel, Österreich, das UK oder Belgien z. B. haben das auch noch nie gemacht. Trotzdem können wir damit jetzt gerne anfangen 🙂

    • Bei Schöneberger Zustimmung. Aber die Länder, bei denen die vorherigen Teilnehmer die 12 Punkte verlesen, sind in der Minderheit.

  3. Die Countdown Party ist super besetzt, da freue ich mich drauf.
    Und ich finde dass Michael Schulte auf jeden Fall die Punkteverkündung machen sollte👍

  4. Die Rhabarber Stöhneberger Flatrate wieder … Naja, nur noch 20 Jahre bis zur Rente …

    Komische Mischung – ohne großes Aha-Erlebnis bei der Guestlist, um mich spontan dort hinzulotsen: Annett Louisan ist spätestens nach ihrem Part bei „Sing meinen Song“ bei mir völlig unten durch. Von Schwester Stefanie (Heinzmann) bin ich kein großer Fan. Vielleicht bekomme ich ja Lust auf Santa Nico & Laing.

  5. Sehr enttäuschend, das die Stars gerne auf solchen „Events“ auftreten wollen, aber nicht bereit sind, mal für Deutschland beim ESC anzutreten. Und das der NDR dazu gezwungen ist, mit No Names zu arbeiten. Die Herrschaften sind sich einfach dazu, bei einer VE aufzutreten und haben Angst vor dem Liveauftritt, weil sie es live nicht hinkriegen.

    • Das wird wohl u. a. daran liegen, dass die deutschen Stars im Falle eines Misserfolgs befürchten müssen, beim Publikum „unten durch“ zu sein. Und somit können sie ihre weitere Karriere knicken.
      Irgendwie kann ich sie ja auch verstehen. Im Grunde liegt es wohl an den deutschen Fans, die jeden kleinen „Fehltritt“ direkt übelnehmen. Man muss leider davon ausgehen, dass häufig die Teilnahme am ESC nicht vom Erfolg gekrönt wird, was bei den meisten deutschen Fernsehzuschauern wohl jeder Platz ausserhalb der TOP 5 bedeutet. Finde es ja auch bedauerlich, dass man ein Spiel wie den ESC sooo dermassen ernst nimmt, aber na ja. Würde man den ESC etwas entspannter betrachten, würden sich vielleicht mehr deutsche Künstler auf das Abenteuer ESC einlassen. Und natürlich kommt es auf den Song an, ein bekannter Name reicht nicht, wie man bei Unheilig damals gesehen hat. Sie blieben weit unter ihren Möglichkeiten.

      • In der Tat, man sollte es nicht zu ernst nehmen. Aber hierzulande ist man leider sehr verkrampft. Falls Sisters tatsächlich untergehen sollten, kann ich mir schon vorstellen, wer dann an dem Debakel Schuld ist. Da sind dann immer die abstrusesten Äußerungen zu hören und zu lesen…

  6. Nein, es liegt meines Erachtens an dem schlechtem Image, daß der ESC hierzulande hat und der NDR trägr noch seinen Teil dazu bei. Zudem hat keiner wohl Lust, gegen Neulinge und ehemalige Castingsternchen zu verlieren, gab es auch schon öfter. Dabei wäre ich ja schon froh darüber, wenn mal speziell für den ESC gekreiertes Liedchen die deutschen Farben vertreten und/oder Acts aus dem Underground/Indiebereich (die sind in der Regel auch nicht sooo bekannt, wie etwa Lilly among Clouds)

  7. Im Prinzip kann man sich dieses Spektakel auf der Reeperbahn eh sparen. Da wird nur künstlich Begeisterung geweckt, die schlichtweg beim Publikum nicht vorhanden ist

    • Ja, aber soll die ARD denn machen, wenn um 21 Uhr die Übertragung beginnt? Abendprogramm ist klassisch ab 20:15 nach der Tagesschau. Was tun mit den 45 min? Die tausendste ESC-Best-Moments-Doku? Eine Folge einer exakt so langen Krimiserie (mag ich ja grundsätzlich) aber random ins Programm tun? Für Filme und längere Serien reicht die Zeit auch nicht…

  8. Warum so fantasielos ? Früher gab es Comedyserien wie „Harald & Eddi“ oder die „Gimmicks“ zwischen 20.15 und 21.00.Irgendwas zur Überbrückung und zur kurzen Entspannung wird das Erste wohöl draufhaben. Du meine Güte….

  9. Oder wie wäre es mit einem Porträt über die jeweilige Gastgeberstadt ?

    Nun gut, diesmal sind wenigstens Annett und Sarah mit neuen Songs zu hören. Aber meines Erachtens ist dieses Format überholt.

    • Ist völlig okay, Mariposa! 🙂 Aber „Überbrückung und kurze Entspannung“ sind doch gerade 2 Merkmale der Pre-Show 😉

  10. Na ja, ich finde es nunmal hochgradig nervig (liegt unter anderem auch an Schöneberger). In den meisten Fällen sind dort die Musikacts auch besser als der deutsche Beitrag…..

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