Deutsche ESC-Auswahl 2020: Mehrere Lieder für einen Künstler, mehrere Künstler für ein Lied?

Zweite Probe Deutschland S!sters Sister Sisters ESC 2019
Foto: EBU

Die Überschrift ohne das Wort „Vorentscheidung“ verrät es schon: Mit jedem Tag, an dem wir nichts über eine deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2020 hören, wird es unwahrscheinlicher, dass eine solche öffentliche Show überhaupt stattfindet. Langsam wird es ganz schön knapp, wenn noch Tickets für die Show verkauft werden sollen – und wenn die Jurys wie in den vergangenen beiden Jahren wieder eine Rolle spielen sollen, denn bislang sind (zumindest) auch die Mitglieder der Eurovisions-Jury noch nicht für eine solche Sendung einbestellt worden. Haben die Eurovisions-Jury sowie die internationale Jury also schon – ohne es zu wissen – den deutschen ESC-Beitrag 2020 ausgewählt?

Gut möglich. Es könnte aber auch sein, dass zwar eine Vorentscheidung stattfindet, diese aber ein anderes Format hat als in den vergangenen Jahren. Wie wir bereits berichtet haben, wurde das Auswahlverfahren in diesem Jahr von Anfang an anders aufgezogen als im letzten Jahr, weil ein stärkerer Fokus auf die Songs gelegt wurde. Damals hatten wir auch schon vermutet, dass – ebenso wie in der Schweiz – einzelne Songs mit mehreren Künstlern getestet werden könnten. Und tatsächlich haben uns nun mehrere Quellen bestätigt, dass dieses so genannte „Pairing“, also unterschiedliche Kombinationen von Künstlern und Songs zu testen, im aktuellen deutschen Auswahlprozess tatsächlich durchgeführt wurde.

Das führt dazu, dass unter den letzten 20 Act-Song-Kombinationen mehrere Künstler waren, die mehrere Songs gesungen haben, aber auch mehrere Songs, die von mehr als einem Künstler gesungen wurden. Theoretisch wäre es also möglich, dass mehrere Lieder eines Künstlers gut von den Jurys bewertet wurden, aber auch, dass ein Lied in unterschiedlichen Versionen gut bewertet wurde. Das eröffnet auch für eine potenzielle Vorentscheidung ganz neue Möglichkeiten.

Möglich wäre also nicht nur, dass verschiedene Künstler mit jeweils einem anderen Song antreten, sondern auch, dass ein Künstler mit mehreren Songs (auch) gegen sich selbst antritt oder dass ein oder mehrere Lieder von unterschiedlichen Künstler dargeboten werden. Und natürlich sind auch alle Arten von Mischformen dieser Varianten denkbar.

Beispiele für solche Verfahren gibt es in der ESC-Vorentscheidungsgeschichte schon einige. Auch im letzten Jahr wurde der spätere deutsche Beitrag „Sister“ in unterschiedlichen personellen Kombinationen im Studio eingesungen, bevor am Ende klar war, dass Laurita und Carlotta das Duo S!sters bilden würden. Die anderen Vorentscheidungsteilnehmer stellten sich den Jurys mit jeweils mehreren Songs, von denen dann allerdings nur einer in der Vorentscheidung „Unser Lied für Israel“ aufgeführt wurde.

Berühmt-berüchtigt als öffentliche Kombination all dieser Varianten ist die deutsche Vorentscheidung „Unser Song 2017“. Insgesamt fünf Künstler traten damals mit denselben zwei Songs (und jeweils einem Coversong) in mehreren Runden gegeneinander an, wobei immer nur eine bestimmte Anzahl an Künstlern die nächste Runde erreichte. Am Ende trat Levina mit „Wildfire“ und „Perfect Life“ in Runde 4 nur noch gegen sich selbst an und stand damit vorzeitig als Siegerin fest.

Wie wird sie also aussehen, die deutsche ESC-Vorentscheidung 2020? Und wichtiger: Wird es „Unser Lied für Rotterdam“ überhaupt geben? Oder ist die Auswahl über den deutschen Beitrag für den ESC 2020 längst intern entschieden worden? Jetzt können die Informationen vom NDR ja wirklich nicht mehr lange auf sich warten lassen…


155 Kommentare

  1. Barbara Schöneberger ist Samstag in der Flori-Silbereiesen-Show zu Gast, vielleicht gibt es da ja was zu verkünden?!

    • Sollte doch angeblich schon letzten Freitag was kommen..Und Barbara Schöneberger und Jan Smit moderieren ja angeblich.

      • Vielleicht singt Barbara Schöneberger ja für uns beim ESC 2020 und die Zuschauer wählen dann das passende Lied im Pairing aus?

    • Schöneberger und Silbereisen zusammen; fehlen nur noch s!stärZ und AKK und der Nervigkeitsgrad bricht alle Rekorde.

  2. Sollte es wahr sein, ahne ich nichts gutes. Hat der NDR nicht gelernt, wie wichtig Authentizität ist?
    Durch das Rumprobieren von Songs erhält man vielleicht den technisch dafür zugeschnitten Künstler, aber besser ist es, wenn der Künstler den Song selbst schreibt oder zumindest komplett dahinter steht, um die Emotionen transportieren zu können. 2017 und 2019 gab es – laut dem Artikel – dieses Verfahren bzw. Elemente davon. Das Ergebnis spricht für sich.

    I‘m sorry, Zero Points für diese Leistung.

    Hoffentlich kommt wenigstens ein guter Song dabei heraus.

  3. So langsam könnte man fast vergessen dass sich Deutschland überhaupt beim ESC 2020 angemeldet hat.

    Wacht endlich endlich auf ihr Trantüten beim NDR!!!!

  4. Sollte der NDR wirklich das Verfahren von 2017 und 2019 anwenden, könnte man schon die Frage stellen, ob die Verantwortlichen überhaupt jemals wieder erfolgreich beim ESC abschneiden wollen. Es ist doch, meiner Meinung, das Wichtigste, dass sich der Künstler mit dem Song identifiziert. So wie der Michael Schulte. Wenn man aber nur irgendein Song „übergestülpt“ bekommt, kann man keine überzeugende Leistung bringen, finde ich. Wie im normalen Leben: Die beste Leistung erbringe ich, wenn ich mich mit dem Job identifiziere. Hoffentlich kommt das o. g. Verfahren nicht zur Anwendung.

    • Der ESC ist doch ein Komponistenwettbewerb und kein Singer Songwriter Wettbewerb. Der Interpret muss einen Song bestmöglich performen können egal ob er ihn selbst schreibt oder ein anderer.

      • Ich finde es mittlerweile ganz gut, dass (vermutlich) kein öffentlicher Vorentscheid stattfindet. Dann können auch keine blöden Televoter einen guten und vielleicht aneckenden Beitrag verhindern (wie aus meiner Sicht oft passiert in den letzten Jahren). Aber nett finde ich das Stillschweigen vom NDR nicht unbedingt. Ich meine die Verfahrensweise zu erläutern wäre ja kein Ding gewesen. Gar nichts zu sagen ist halt quasi der ausgestreckte Mittelfinger.

  5. Je länger der NDR nix von sich gibt, desto mehr wird es Spekulationen geben. Auf welcher Grundlage spekuliert ihr eigentlich, gibt es Gerüchte? Ich finde es ehrlich gesagt beschissen was der NDR dieses Jahr abzieht, so gewinnt man keine Leute für den ESC. So stößt man die Leute nur ab. Diese Variante über die ihr in eurem Artikel spekuliert, gefällt mir überhaupt nicht. Das hat doch schon 2017 nicht funktioniert. Herauskam dabei nicht viel. Ich will eine klassische VE mit feststehenden Liedern und mit Künstlern die sich mit ihren Songs auch identifizieren können.

  6. Nicht jeder Künstler schreibt seine Songs selbst und kann trotzdem mit Überzeugung gewinnen. Das ist eben Kunst. Wenn Künstler ihre eigenen Songs performen ist das natürlich am authentischsten. Ich hoffe das es noch einen Vorentscheid gibt und wir eine gute Auswahl bekommen. Ich bin für alles offen aber je länger wir noch angeschwiegen werden desto weniger Lust hat man noch auf einen Vorentscheid

  7. Bestenfalls ist der Act authentisch, muss es aber nicht zwingend sein. Was hätte es dem Schulte gebracht, nen beschissenes Lied authentisch rüber zu bringen? Nichts. Auch finde ich die Einstellung mancher Fans fragwürdig. Natürlich ist es schön, wenn etwas transparent gemacht oder kommuniziert wird – in diesem Fall das (nicht-)Vorentscheidformat. Aber es nicht noch lange keine Verpflichtung seitens des NDR. Es sind doch eh nur ein paar Hunderte/Tausende Fans maximal, die sich für die Vor-Vorentscheidungszeit interessieren. Die meisten Zusehenden werden sowieso erst frühestens (durch die Bild-Zeitung) auf den Vorentscheid aufmerksam.

    Daher finde ich es schön, wenn nach und nach vermeintliche Informationen durchsickern . ohne die Infos jetzt selbst werten zu wollen.

    • „Was hätte es dem Schulte gebracht, nen beschissenes Lied authentisch rüber zu bringen?“
      Nun … den vierten Platz? *schmutzel*

      Aber sonst durchaus Zustimmung.

  8. Ich sehe immer noch die Chance (oder die Gefahr. Je nachdem wie man möchte), dass dieses Jahr ein kontroverser Beitrag/Künstler gefunden wurde und da die ARD extrem schnell beim zurückrudern ist, erst am Stichtag oder vielleicht sogar noch später präsentiert wird.

  9. Je länger es dauert, desto sicherer bin ich mir. Der ndr hat einen super-song in der hand und lässt die bombe erst mitte februar platzen. Ich sag immer noch sarah connor.

    • Es wurde schon mehrfach gesagt, dass der NDR von Sarah Connor bereits in den letzten Jahren Absagen bekommen hat. So hat es doch Christop Pellander letztes Mal im Livestream kommuniziert…

    • Mit ein bisschen Recherche ist der Tipp gleich unmöglich… Sarah Connor hat am 16.05.2020 ein (bereits ausverkauftes) Konzert und bereits ein Zusatztermin für den Sonntag

      Also absolut unmöglich, alleine deswegen schon

  10. Ich frag mich nur, warum man letztes Jahr schon zusammen mit Barbara was für den ESC gedreht hat und wenn es nicht für einen VE ist, hätte das dann nicht später auch noch gereicht?

  11. Beruhigt euch doch mal. Meine Güte. Kaum lässt der Ndr sich Zeit, werden alle gleich nervös und zickig. Ich möchte es zugegebenermaßen auch wisse. Aber kommt Zeit, kommt rat. Nur weil anscheinend Song/Künstler-Varianten ausprobiert werden, heißt es nicht, das da ein beschissener Act raus kommt. Und weil „Quellen“ (kein Angriff gegen dich Benny) das sagen, heißt es noch lange nicht, das alle Songs wie im Swingerclub bei jedem mal dürfen. Icj sage es nochmal: ein komplett geheimer, interner, Auswahlprozess hat den Vorteil, das weder etablierte, noch neue Künstler sich der Gefahr aussetzten müssen, bei einem VE raus zu fliegen. Von einem Marc Forster bis zur Straßenkünstlerin könnte jeder mitmachen, ohne sein Gesicht zu verlieren. Und wenn nur ein selbst geschriebener Song ein erfolgreicher Song wäre, wo kommen denn die ganzen guten Plätze der anderen Länder her, wo ein anderer den Song geschrieben hat. Wie Benny schon sagt, lange kann es nicht mehr dauern. Ich bin mir sicher, Xavier Naidoo wird es nicht 😉

  12. Zur Authenzität des Beitrages beim Pairing:
    Für mich zählt nur der Song und die Bühnenperformance. Ist mir völlig wurscht, ob den der Künstler selber geschrieben hat oder Laurell Barker oder der Weihnachtsmann. Hauptsache, ich mag den Song gerne und das ist subjektiv 😀

  13. Das mit dem Pairing kennen wir ja schon wie oben geschrieben von 2017 und UK 2019. Der Vorteil ist, dass ein Lied sich absolut komplett anders anhört, wenn es eine andere Version mit anderer Stimme ist. Ausgerechnet Michael Rice (Bigger Than Us) ist auf dem letzten Platz und Levina auf den vorletzten gelandet, aber ich finde es einfach interessant, dass man einen Song sogar entweder mag oder hasst. Den Song „Wildfire“ von Helene Nissen habe ich sehr geliebt und den Song „Wildfire“ von Yousefin völlig gehasst. Ich würde mich freuen, wenn wir öffentlichen Zuschauer auch alle Versionen von demselben Song hören dürften. Bei Michael Rice war die Ursache, dass er die Performance beim Gesamt-ESC verhauen hat und bei Levina hat schlicht der falsche Song (Perfect Life) gewonnen. Also ein Versuch wäre es wert.

  14. Ich bin der Meinung, dass die Auswahlprozedur absolut keine Rolle spielt. Es kann dieses Jahr durch einige zufällige Vorkommnisse der Song schlecht hin mit dem Sänger schlecht hin gefunden werden oder eben auch nicht. Das kann intern gut gehen oder auch nicht.

    Hätte Lena 2010 nur ein mittelmäßiges Lied gesungen, hätte sie auch nicht gewonnen. Oder Satellite wäre von jemand anders gesungen worden, hätte der Song auch nicht funktioniert…. Es gehört einfach etwas Glück dazu, den Siegersong mit Siegersänger zu paaren…. Dabei spielt das Auswahlverfahren keine große Rolle. Conchita wurde intern bestimmt und ein passender Song gefunden. Sie hatte Glück….

  15. Komisch. Ich habe letztens von Bekannten die Florian Silbereisen Tickets gesehen und da stand tatsächlich oben an der Seite irgendwas mit „eurovision Show“ im gleichen bekannten Schriftzug des offiziellen ESC. Wenn also tatsächlich Barbara Schöneberger dort sein wird, kann dies nur bedeuten, dass wir Samstag dann mehr wissen. 🤷🏻‍♂️

  16. Da Nico Santos bereits auf Insta von einigen schwedischen Songwritern gefolgt wird (die auch schon fürs Melo geschrieben haben), gehe ich davon aus, dass er entweder als Songwriter oder als Kandidat uns präsentiert wird!

    • Nico Santos wird dieses Jahr bei Sing meinen Song das Tauschkonzert mitwirken. Das wird meine ich im Februar in Südafrika aufgezeichnet. Daher denke ich nicht das er für den ESC singt

      • Theoretisch hat er aber dann – wenn auch mit etwas Stress – genügend Zeit für den ESC, die Dreharbeiten für Sing meinen Song dauerten in den Vorjahren ca. 2 Wochen. Wenn der NDR wirklich Nico Santos an der Angel hat, wird das entweder auf Direktnominierung inklusive Song oder einen „unser Song für Nico“-Vorentscheid hinauslaufen, selbst dann gehen für ihn bestimmt maximal 4 Tage inklusive Proben drauf. Seine Tour fängt erst Anfang März an.

  17. Bitte nicht mehrere Künstler mit mehreren Songs… ich hoffe man hat aus 2014 und 2015 gelernt…. bitte wenn mehrere Künstler mit je einen eigenen Song, oder ein Künstler mit mehreren Songs. Alles andere beim Vorentscheid ist großer Mist.

    • Ich stimmt dir zu. Das wirkt arg plan- und lieblos. Im Songwriting-Camp mag das eine akzeptable Methode sein, aber man müsste doch in etwa wissen, welcher Song mit welchem Interpreten funktioniert, bevor man es dem Publikum vorwirft.

    • Nur das man sich nach der Adventszeit auf die Bescherung freut, beim NDR hat man die Bescherung und die Freude hält sich zumeist in Grenzen. Sollte es eine interne Nominierung für Deutschland werden, dann bin ich raus. Ich habe im letzten Jahr unsere Kandidatinnen immer verteidigt, das werde ich bei einer internen Nominierung nicht mehr tun.

      • Ich hoffe nur, dass im NDR-Päckchen am Ende kein Paar Socken oder ein 3er-Pack Unterhosen ist … Dann würde ich tatsächlich sagen: Da haben wir die Bescherung. 🙂

    • Stimmt. Im Advent weiß man zumindest sicher, dass man auf Weihnachten wartet. Was uns erwartet, ist ja noch gänzlich offen. 😉

  18. Ich hoffen wenigstens das der 3er Pack-Unterhosen wenigstens sauber ist. Es kommt bei mir immer mehr eine „Leckt mich“-Einstellung bezüglich NDR und ESC hoch. Dann sollen sie halt das Ganze absagen und nicht mehr teilnehmen, wenn sie kein Bock mehr auf ESC haben. Das wäre besser, als sich fast jedes Jahr in ganz Europa zu blamieren. Sollte es dann noch eine interne Nominierung werden, egal wer auch immer, dann verteidige ich diesen Act und den NDR vor dem Shitstorm nicht mehr. Das letzte Jahr war nicht optimal, aber wenigstens wurden die Sisters noch vom Publikum gewählt, das ist mir tausendmal lieber, als ein Act der einem vorgesetzt wird. Besser schneidet der sowieso nicht ab.

  19. Also was ziemlich klar ist, dass es nicht das gleiche Konzept wie in den Vorjahren sein wird. Ich glaube, es ist auch ziemlich wahrscheinlich, dass es eine Auswahlshow geben wird. Ich denke, es ist ein Künstler bzw. eine Künstlerin, und das Publikum kann aus einer Hand voll Songs auswählen, also das Naidoo Konzept. Ich fände das nicht so schlecht, natürlich müsste das dann auch jemand prominenter sein. Innerhalb der nächsten Woche werden wir es wohl erfahren.

  20. Beim ESC ist es wie im Leben: Alles kann, nichts muss. 😉

    Jede Art von Vorentscheid oder Sänger-Song-Kombo kann funktionieren (Conchita: „fremdkomponiert“, intern nominiert, Duncan: mitkomponiert, intern nominiert, Lordi: entstammt einem Vorentscheid mit zwei Songs pro Act, Netta: Castingshow mit interner Songwahl, Loreen: „klassischer“ Vorentscheid, „fremdkomponiert“, usw.), muss aber nicht.

    Letztendlich zählt die Einheit aus Sänger, Song und Auftritt am ESC-Abend

    • Bravo besser kann man es kaum formulieren. Wenn dann die Fans rechtzeitig informiert werden was der Sender plant ist alles okay. Letztes Jahr wurde Transparenz gepredigt dieses Jahr gibt es den Vorhang des Schweigens. Hoffentlich passt es am Ende

  21. Alle, aber auch alle stochern im Nebel. Die Konspiration des NDR klappt schon mal, was daraus wird, weß niemand, nicht mal Schreiber. Gelassenheit ist eine Tugend, warten wir es ab.👍

  22. Da ich stümperhaften deutschen VE‘s eh nicht mehr ertragen will…hoffe ich auf eine gute Direktnominierung 😊👍🏻

  23. Wichtig ist eine starke Persönlichkeit, die Potential erkennt und eine Idee von der Umsetzung hat. Da ist es egal, ob Vorentscheid, Nominierung, Pairing, Selbstkomposition. Wir reden uns immer nur ein, ein Vorentscheid bringt mehr, dabei sagt das Konzept genau gar nichts über das ganze aus, sondern der Song, der am Ende rauskommt, sowie die Performance. Da im Vorentscheid am Auftritt gespart wird, bringt es eh nichts, einen zu veranstalten. Lassen wir uns überraschen, was Barbara, der NDR oder wer ganz anderes uns wann auch immer präsentiert.

  24. Wird Zeit das der Schreiber seinen Hut nimmt und einem anderen Sender der ESC übergeben wird. Der NDR schafft es nicht. Haben sie nicht nur in diesem Jahr bewiesen. Die können es nicht. Das mit Schulte kann man getrost unter „Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn“ abbuchen. Alleine und ohne Hilfe kriegt der Schreiber nix, aber auch rein gar nix gebacken. Aber wie das mit diesen Leuten so ist, die kleben an ihren Posten wie Fliegen auf einem Kackhaufen.

    • Es ist doch nun wahrlich kein Staatsakt einfach zu sagen, wir nominieren intern oder wie machen einen Vorentscheid. Das hätte ja erstmal genügt. Über die Details hätte man ja später informieren können. Aber selbst das kriegt diese überbezahlte Stümpertruppe aus Hamburg nicht hin.

  25. Aber ein großes Glück ist auch, dass der Lindenberg-Kinofilm schon diese Woche anläuft, bleibt uns der wohl wenigstens bei einem möglichen VE erspart – da braucht er keine Promo mehr.

  26. Wiederum die S!sters (wie auf dem Bild) wäre natürlich auf eine Variante (in Ermangelung anderer, die sich das antun wollen). Allerdings hat Carlotta letztes Jahr verlauten lassen, ESC nicht so gerne noch mal zu machen. Lena ist aber damals in Folge angetreten (wo sie als Gewinnerin eigentlich nur verlieren konnte, während sich die S!sters ja nur verbessern könnten),
    Der NDR verpasst jedenfalls seine Chance, das Publikum einzubeziehen. Und das zahlt nicht nur letztlich die Party, sondern trägt sie eben auch. Ob direkt über einen Publikumsentscheid oder implizit, sich idealerweise mit dem Act zu identifizieren, zumindest aber die Show überhaupt wahrzunehmen. Daher ist das Publikum eine tragende Säule. Es fehlt ja auch die Rückmeldung und Resonanz, wenn man nur im eigenen Saft schmort. Die S!sters kamen letztes Jahr erst später zur geschlossenen Gesellschaft dazu und waren wohl nicht die schlechteste Wahl (zumindest gab es mehr Auswahl).
    So oder so – rein gar nichts zu kommunizieren (bzw. nur bereits feststehende Kandidaten anderer Länder auf seiner Homepage mitzuteilen), ist keine gute Lösung. Zumal erfolgstechnisch die Bäume ja nicht in den Himmel wachsen und es eine gewisse Erwartung gibt, das Eis eher dünn geworden ist. Schon von daher wäre ein Vorentscheid besser. Es sei denn man hätte das (vermeintlich) dicke As im Ärmel. Das sich aber auch leicht als Trugschluss bewahrheiten kann.

    • Ich möchte dir in dem Punkt widersprechen, dass du sagst, das Publikum sei eine tragende Säule. Ich finde, das Publikum hat seit 2012/13 NUR(!!!!) Fehlentscheidungen getroffen. Einzige Ausnahme sei wohl der Schulte, wobei der mMn an Ermangelung an Alternativen ausgewählt wurde.

  27. Vielleicht habe ich es ja überlesen, aber mich wundert, dass der Name Helene Fischer schon lange nicht gefallen ist. 😉

    • Ich wollte nicht ausgelacht werden aber Helene Fischer wäre für mich das As das der NDR hervorzaubern könnte. Die könnte auch mit Hänschen Klein eine gute Show abliefern😊

      • Sorry, aber ich wage doch stark zu bezweifeln dass diese Art von Schlager außerhalb des deutschsprachigen Raumes besonders gut ankommen würde. Vielleicht noch etwas in den Niederlanden oder in Skandinavien. Aber vor allem in Osteuropa kann ich mir das nicht vorstellen, und ob die Jurys darauf abfahren würden?? Call me sceptical!!

      • Das gefällt mir Candy das wäre ne geile Nummer. Und da Helene in Russland geboren ist könnte es auch von da Punkte geben…

      • Für Punkte aus Ost-Europa braucht man einen Klangfarbe, die direkt ins Herz schießt.

  28. Interessant. Jemanden hieroben hat noch nicht mitbekommen, dass Herr Schreiber nicht mehr für den ESC zuständig ist. ^^

    Meine Erfahrung nach (andere, große Firmen und Organisationen) hat solches Schweigen eher einen internen Grund. Jobwechsel. die Aufgaben sind neu verteilt und der/die Neue muss sich erst einarbeiten. Bis dahin weiß nicht einmal der Publikumssprecher was er sagen sollte bzw darf.

    Helene Fischer? Warum nicht. Kann mich durchaus vorstellen, dass sie etwas neues versuchen möchte und der ESC wäre doch nichts anderes als einen Probenlauf für sie. Ahoy hat ausreichend Deckenhöhe, eine große Bühne, sie könnte sich austoben und sich von eine ganz neue Seite präsentieren.

    Zu dem Verfahren mit mehreren Songs für mehreren Künstler, treffend mit Swingerclub zusammengefasst: Nein. Künstler und Lied gehören zusammen, das Publikum durchschaut sofort ob etwas authentisch ist oder von oben eingetrichtert. Authentisch => Text und Melodie stammen vom Künstler, vielleicht überarbeitet, so lange das Original noch erkennbar ist.

    • Es ist ja bekannt, dass es einen neuen Head of Delegation geben muss, weil Christoph Pellander nicht mehr zur Verfügung steht. Aber woher kommt die Meldung, dass Thomas Schreiber nicht mehr für den ESC zuständig sein soll? Gibt es dafür irgendeine Pressemitteilung oder Ähnliches?

    • Thomas Schreiber ist Unterhaltungschef des NDR und das schon seit Jahren. Als solcher ist er für viel mehr zuständig als nur für den ESCDEUTSCHLAND. Was sind deine Quellen das das nicht mehr so ist?
      Authenzität= Text und Melodie stammen vom Künstler? Dann waren Vicky Leandros, Nicole, Lena, Loreen, Chonchita etc. alle unauthentisch? Nein das ist zu einfach. Der Künstler muss sich mit Melodie und Text identifizieren können dann kann der Funke aufs Publikum und auf die Jury überspringen. Dabei ist es natürlich besser wenn der Künstler sein Lied selbst schreibt aber nicht notwendig. Aber dem Künstler muss dann auch die Zeit gegeben werden sich mit einem fremden Lied zu identifizieren und er braucht künstlerische Freiheiten für den Auftritt. Das hat bei Chonchita z.B. alles gepasst. Es muss eben alles passen damit es vielen gefällt Letztendlich ist also nicht entscheidend wie Lied und Künstler gefunden werden sondern ob sie in den entscheidenden 3 Min begeistern können. Dazu gehört viel Arbeit und Mut und auch ein wenig Glück

    • Herr Schreiber soll nicht mehr für den ESC zuständig sein? Ich halte das für pure Spekulation und es gab noch keine Pressemitteilung, daß es beim NDR einen Personalwechsel gab.

      Es gab auf dieser Seite einen Artikel über die vermutlich neue Delegationsleiterin und Nachfolgerin von Christoph „Pelli“ Pellander und es gab vom NDR weder eine Bestätigung noch ein Dementi.

      Ein Songpairing nach Schweizer Vorbild hatten wir schon bei den Vorentscheiden, undxzwar 2010, 2011, 2012 und 2017. Die ersten drei waren erfolgreich und das letzte für die Tonne. Sollte es eine interne Auswahl geben, könnte es ein Wiedersehen mit Lilly among Clouds geben oder es könnte auch ein Mann sein. Neben Nici Santos fallen mir da noch Wincent Weiss und Felix Jaehn ein.

      • Thomas Schreiber ist nicht mehr beim NDR ? Hab ich was verpasst?
        aus welcher Quelle entnimmst du das?

      • OK da war ich wohl ein bisschen zu schnell mit antworten, sollte dein kommentar @Matty schon ganz durchlesen

      • Entschuldigung, falsche Wortwahl. Gemeint ist: Dieser Wettbewerb gehört zum Verantwortungsbereich Unterhaltung, aber der Chef hat einige Aufgaben abgegeben.

        Jedenfalls macht es kein Sinn jemanden wie Herr Schreiber persönlich niederzumachen, nur weil es nicht immer so läuft wie man sich wünscht. Die, teilweise unter der Gurtellinie, geäußerte Kritik an seiner Person hat mich vor allem geärgert.

  29. Wir können ja alle mal bei Barbara auf ihrer instagram seite kommentieren und nachfragen -oder vllt direkt beglückwunschen- 😜😄
    Es würde für Aufmerksamkeit außerhalb der Bubble sorgen und Babsi wird dazu Stellung nehmen müssen. Dann können wir sie ggf ausschließen oder wir wissen mehr 😉

  30. Vllt wird Barbara am Samstag beim Silbereisen was bekanntgeben, aber der NDR selbst wird in Kürze auch Infos bekannt geben, was auch „in Kürze“ beim NDR bedeutet.
    Quelle : Ich hab vor ca. einem Monat beim NDR über den Facebook Messenger nachgefragt, wann bzw. wie der deutsche Beitrag ausgewählt wird, da die nur die Social-Media-Kanäle betreuen und nicht selbst an der Auswahl beteiligt sind, haben die für mich bei den dafür Zuständigen nachgefragt, und das war die Antwort die erst heute angekommen ist :
    „Leider können wir im Moment nur um Geduld und Verständnis bitten. Der ganze Prozess befindet sich hier noch in der internen Abstimmung. Wir werden aber in Kürze verlässliche Informationen haben, die wir dann auch sofort über eurovision.de kommunizieren.“

    Wir dürfen gespannt sein.

    • Das bedeutet für mich noch zwei Wochen warten.
      Also kein Vorentscheid, sowas kann jetzt nicht mehr in der „internen Abstimmung“ sein.
      Lasset die Spekulationen um den Künstler beginnen… äääh weiterlaufen!

    • Oh vielen Dank für die Info Daniel. Da bin ich mal gespannt was da kommt. Interne Abstimmung hört sich ja sehr nach interne Auswahl an muss aber nicht sein. Kann ja auch bedeuten das noch abgestimmt werden muss wieviele Interpreten und/oder Songs am Vorentscheid teilnehmen. Ein Termin müsste ja auch abgestimmt werden. Hoffentlich wird es was ganz tolles das würde ich mir mal sehr wünschen aber ich erwarte mal lieber nicht so viel

  31. Also, wenn es wirklich noch eine VE gibt, dann wird das mit Sicherheit diese Woche, allerspätestens nächste Woche, bekannt gegeben… Der Programm-Vorlauf für die TV-Zeitschriften ist bei der ARD idR immer 6 Wochen. Wäre der VE-Termin Donnerstag der 20.2., dann wäre es diese Woche noch nötig, den zu kommunizieren, wäre es der 27.2., folglich nächste Woche… Man darf gespannt sein. Das Szenario, dass Babsi nächsten Samstag in der Silbereisen-Show (die Thomas Schreiber auch mitverantwortet) was dazu bekannt gibt, könnte ich mir durchaus vorstellen. Vorstellbar wäre auch, dass man was ankündigt und die eigentliche Auswahl/Präsentation des Beitrages dann in der folgenden Silbereisen-Show stattfindet…?! Die wäre allerdings am 14.3, also nach der EBU-Deadline… Ob für Deutschland da eine Ausnahme gemacht werden würde? Anzunehmen.

    • Das Lied kann ja bei der EBU eingereicht werden, ohne das das deutsche Publikum es davor gehört hat. Dafür bräuchte es nicht mal eine Ausnahmeregelung.
      Allerdings wenn man das in einer Silbereisen-Show präsentieren will, bestätigt das nur das Image vom Schlagerwettbewerb bei den älteren Zuschauern.

      • Na ja, aber das Image vom Schlager hat sich in den letzten Jahren ja auch deutlich verändert und verjüngt… Und die Silbereisen-Shows haben bei rund 6 MIo Zuschauern mittlerweile auch einen enorm hohen Anteil an jungen Zuschauern… Liegt eigentlich nahe, die ESC-Auswahl auch in dem Rahmen zu bestreiten… Zumal die Bühnen-Inszenierung dort wesentlich aufwändiger und besser ist als bei den lieblosen Kleinst-Studio-VE’s der letzten Jahre…

    • Hm, die Niederlande waren früher eine große Seefahrernation und Silbereisen ist neuerdings Traumschiffkapitän. Man muss nur eins und eins zusammenzählen, dann weiß man schon wer in Rotterdam für uns singen wird… 😀

      • Lach schöne Idee😂 … da Jan Smith ja moderiert könnte ich mir Klubb3 als Intervall Act vorstellen😂

    • Wenn es eine VE gibt dann auf keinen Fall in der Karnevalswoche 20.2.Da legt Herr Schreiber großen Wert drauf.Dann könnte es nur noch der 27 oder 28.2. sein.Also Donnerstag oder Freitag.Oder gar der 14.2. am Valentinstag.Wir werden es hoffentlich noch diese oder nächste Woche erfahren.

  32. Gerade gesehen in dem Blatt mit den 4 Buchstaben. Lena Meyer-Landruth und Marc Forster sind ein Paar. Das ist so so schön. Ich freu mich für die beiden😊

    • Wenn in Zukunft noch häufiger ESC-Teilnehmer dadurch geleakt werden, wer wem auf Instagram folgt, sollte man die interne Kommunikationsstrategie nochmal gründlich überarbeiten 😉

    • Wahrscheinlich eher, weil er erst letztens in der deutschen ESC-Jury saß. Hätte aber grundsätzlich nichts gegen Nico einzuwenden. 🤔

  33. Und immer schön dran denken: eurovision_de ist nicht die Eurovisionsdelegation…
    Dat is ne komplett andere Abteilung. Geh also davon aus, dass die auch nicht mehr wissen als wir.

  34. Nico Santos hat es auf private Anfrage hin verneint. Er sei lediglich mal angefragt worden, Songs für Künstler für den ESC zu schreiben. Daher wohl auch die Verbindung zu Barker und Co. Also dieses Jahr sei er „noch nicht“ involviert.

    • Keiner will für Deutschland beim ESC starten, weil sie wissen, das sie keinen Erfolg haben werden. Der NDR beweißt in diesem Jahr mal wieder seine totale Inkompetenz. Es kommt doch nur wieder Müll heraus. Glaubt denn hier wirklich,das da was tolles kommt? Für mich ist eins wichtig, eine VE muss es schon sein. Interne Nominierung geht gar nicht. Egal wen sie intern nominieren. Dem Act wünsche ich dann 0 Punkte von Jury und Televoting.

      • @esfan05

        Wow, du verfällst aber wirklich von einem Extrem ins Andere. Die Sisters verteidigst du bis aufs Blut und jetzt wünscht du den möglichen Vertreter 0 Punkte.

      • „Lena featuring Marc Forster beim ESC.“

        Den gleichen Gedanken hatte ich auch. Wenn es so kommt, wird es ein Treffer. Kann mir nicht vorstellen, dass die Beiden es versemmeln.

  35. Betrachten wir das Thema „deutscher ESC-Beitrag 2020“ doch einmal von einer anderen Seite aus:

    Mit der Einführung des neuen Vorentscheid-Konzeptes 2018, gingen die Verantwortlichen einen aufwendigen Weg. Nicht nur dem mehrstufige System, auch der Einbindung der ESC-Fans wurde viel Aufmerksamkeit (und damit Arbeit) geschenkt.
    Der „Dank“? Bei jeder Information die bekanntgegeben wird – motzende Fans (teils berechtigt und konstruktiv, oft aber auch nicht). Nach Veröffentlichung der einzelnen Lieder: Ein ähnliches Spiel in den Medien, selbst dem Gewinner Michael Schulte wird wenig zugetraut. Quote der Vorentscheidung: mickrige 3,1 Mio. Zuschauer. Dann der vierte Platz in Lissabon und plötzlich jubeln die vorher nörgelnden Medien.

    2019 bindet man (teils ungewollt) noch früher die Öffentlichkeit mit ein. Die wenigen Roadshows die stattfinden, werden kaum besucht. Aber erneut viel Gemotze. Die Vorentscheidung gerät – trotz kurz aufflammender guter Vorzeichen nach Veröffentlichung der Beiträge – zum Desaster. Medial und auch seitens der ESC-Fans (Quote nur noch 2,99 Mio. Zuschauer). Die durchaus vorhandene konstruktive Kritik geht im allgemeinen Shitstorm unter. Und zumindest seitens der Verantwortlichen scheinen Fans und Medien übertrieben in ihren heftigen Reaktionen. Interne Kritikverbote beruhigen und helfen nicht – der ESC in Tel Aviv wird ebenfalls zum Desaster. „Die Schuld“ dafür ist schnell gefunden: die nörgelnde Öffentlichkeit.

    Stattdessen zeigt die Schweiz, wie man das eigene Grundkonzept mit weit weniger Mühe ebenfalls erfolgreich umsetzen kann. Denn unterm Strich scheint es egal, ob die Öffentlichkeit frühzeitig einbezogen wurde oder nicht. Kein Shitstorm, wenig Kritik, weniger Arbeit: Und trotzdem glückliche Fans, nach einer tollen Platzierung beim Song Contest.

    Für mich liegt es so gesehen auf der Hand und wirkt verständlich, wieso die Verantwortlichen keine Eckdaten liefern und erst so spät wie irgend möglich kommunizieren. So schade ich diese Entscheidung – und so fehlerhaft ich einzelne anscheinend gezogene Schlussfolgerungen – auch finde.

    • Ich kann dir in deiner Darstellung absolut folgen. Wenn mir Leute mit ihrem ständigen schlecht reden auf den Sack gehen, hätte ich auch keinen Bock mehr denen irgendwas zu erzählen. Daher kann ich den NDR auch nachvollziehen. Allerdings würde ich die Kommunikation nicht vollends einstellen, sondern lediglich auf ein Minimum runterfahren. Zum Beispiel die Roadshows sein lassen, Teilnehmer gebündelt bekannt geben und nicht zu viele Einblicke in die Vorauswahl geben(wer weiß wie man die Sisters gesehen hätte, wenn man nicht weiß, dass sie später und nicht über’s Songwriting-Camp gefunden wurden?). Allerdings hätte ich mir ein paar Grundinfos gewünscht: Gibt’s überhaupt nen Vorentscheid. Und wenn ja wann. Wird intern nominiert? Und wenn ja, wann kann man mit einem Namen rechnen.
      Gar nichts zu sagen ist natürlich entspannter für den NDR, aber auch wenn es keine Auskunftspflicht gibt, sollte man etwas Infos preisgeben.

      • Natürlich gibt es eine Auskunftspflicht, denn es handelt sich um eine Körperschaft öffentlichen Rechts, die von uns allen finanziert wird.

        Außerdem gehört der ESC nicht Herrn S., sondern den Fans

      • Ja, der NDR sollte uns schon Auskunft geben, bis März wissen wir bestimmt Bescheid.

        Schön, dass der ESC „den Fans“ gehört. Aber dann auch denjenigen, die es gut finden, wenn der NDR nicht schon ein halbes Jahr vorher alle Einzelheiten herausposaunt.

    • Manu, danke für diesen tollen Kommentar!

      Sven, auch Dein Kommentar gefällt mir gut, insbesondere der Inhalt der Klammer: „wer weiß wie man die Sisters gesehen hätte, wenn man nicht weiß, dass sie später und nicht über’s Songwriting-Camp gefunden wurden?“ Ich hatte, als ich die VE sah, überhaupt keine Ahnung von diesen ganzen Vorgeschichten und stand den S!sters völlig unvoreingenommen gegenüber. Folglich war ich sehr erstaunt, als ich zum ersten Mal bei ESC-Kompakt reinschaute und die ganzen negativen Kommentare las.

      Ich finde die aktuelle Strategie des NDR sehr nachvollziehbar!

      • Ganz unabhängig davon sind mir traditionelle Vorentscheidungen (etwa so wie zuletzt 2013 oder meinetwegen 2016) am liebsten. Aber auch da muss man die TeilnehmerInnen nicht schon ewig im Voraus kennen.

        Ich bin halt von den frühen 80ern geprägt, in denen man die Beiträge zum ersten Mal im Februar in zwei Vorauswahlsendungen für die Vorentscheidungen im Radio hörte. Danach verschwanden sie wieder bis zur Vorentscheidung.

        Ganz schlimm fand ich 2005 und 2016, weil da die Sieger der Vorentscheidung zuvor schon in der deutschen Hitparade gewesen waren (auch wenn ich gegen diese beiden Titel an sich nichts habe).

  36. @Escfan1994: Auch wenn viele es nicht wahrhaben wollten, die Sisters wurden von der Mehrheit der Zuschauer gewählt, bei einer internen Nominierung ist das was ganz anders. Den habe ich nicht gewählt, also ist es mir auch egal, wie der intern nominierte Act abschneidet. Und sollte der auch noch gut abschneiden, was zwar höchst unwahrscheinlich ist, dann können wir uns auf Jahre hin von einer VE verabschieden. Nein danke. Dann soll er abkacken. Glaubt doch wohl kein Mensch, das irgendein bekannter Act sich dafür hergibt. Und die Barbara Schöneberger macht zwar keine schlechte Musik, aber die ist absolut nicht Mainstream genug für den ESC. Das ist nicht tauglich für den ESC.

  37. Hier wurde berichtet, dass Barbara für den ESC gedreht hat. Wahrscheinlich kommt bei der Silbereisen Show die Aufklärung. Haltet euch fest. Nach Luca Hänni und seinem Erfolg kommt der Hammer für Deutschland! Wenn die Gerüchte beim MDR stimmen, dann wird in der Silbereisen Show die Bombe platzen!!! Bin gespannt auf die Reaktionen hier! Nur ein Satz: Einigen wird die Kinnlade runtersacken. 😉

      • Na das Barbara Schöneberger für Deutschland an den Start geht. Vielleicht zusammen mit dem Silbereisen. Das wäre wirklich ein absolutes Schreckensszenario.

      • @escfan05

        Ok, dann wäre ich auch wirklich raus!! Dann würde ich auch für null Punkte beten!!

      • Wenn ein musikalisches Gerücht vom MDR kommt, kann es nur etwas ganz entsetzlich altbacken-volkstümliches sein

      • @ESC1994: Wenn ich das richtig erkenne, ist Mattys Kommentar gleich weit eingerückt wie der von Sven, beide dürften also den Antwortknopf bei Meckie gedrückt haben. Also ist Meckie wohl derjenige, der Matty Angst macht 🙂

      • Na ja, solange es nur Gerüchte sind bin ich noch einigermaßen beruhigt, vor allem geht es noch schlimmer!! Ich bin ja auch auf anderen ESC-Seiten unterwegs, und in einem Forum behauptet ein User er hätte aufgrund seiner Quelle eine ziemlich freizügige Youtuberin in „Verhandlungen“ sei. Aber guck selbst:

        http://www.escforum.net/forum/showthread.php?35140-Germany-2020/page21

        Das wäre für mich als ESC-Fan so schlimm wie Hiroshima, Nagasaki und Tschernobyl zusammen!!

    • Mir würde die Kinnlade runterfallen wenn sie Helene Fischer, Rammstein, u.ä namhafte Acts und die Hamburger Goldkehlchen in einem Vorentscheid ankündigen

    • Vielleicht ist es auch ein Vorentscheid Anfang März. Eine Woche für den perfekten Song. Montag bis Freitag jeden Abend eine Vorrunde mit 8 Songs von denen sich je zwei für’s Finale qualifizieren. Am Samstag dann das große Finale. So klappt es noch mit einem Vorentscheid 😉 fände ich mal eine tolle Idee. So wäre auch in der Bevölkerung ein größerer Hype da, anstatt nur einem Termin im Jahr.
      Ich weiß, das klappt eh nicht, aber man wird ja wohl spinnen dürfen.

      • Als Fan geht man immer automatisch davon aus, dass ganz Deutschland heiß auf so ein großes, mehrstufiges Verfahren wäre. Ich habe da allerdings so meine Zweifel, schließlich ist der Bundesvision Song Contest (der diesem Konzept einer größer aufgezogenen Musikwettbewerbs-Show am nächsten kommt) auch irgendwann den Quotentod gestorben; und das trotz Stefan Raab. Außerdem bräuchte man für einen gewissen Publicity-Schub von Anfang an auch wirklich ein paar größere Namen im Feld; und bei denen scheint die Resonanz ja jetzt schon eher verhalten zu sein.
        Natürlich wäre so eine Art deutsches San Remo ein Traum, aber der Zug dürfte leider schon vor einigen Jahrzehnten abgefahren sein.

  38. Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn der NDR bzw die ARD den deutschen Beitrag direkt nominiert. Man kann dann doch mE sicher davon ausgehen, dass es da intern eine Art Vorauswahl gegeben hat. Warum muss ein VE immer unbedingt öffentlich sein? Evtl. bekommen die Zuschauer ja dennoch noch die Möglichkeit dann zumindest den Song zu wählen. In einem solchen Fall dürfte von NDR-Seite sicherlich auf ESC-kompatibles Material geachtet worden sein. Ich kann Manu da eigentlich nur zustimmen – je mehr Infos im Vorfeld und je grösser das Angebot ist, desto irrer und überzogener werden Kritik und Gemotze sein. Meist wird ja schon bis zu einer VE alles verrissen, allen recht machen kann es der NDR sowieso nie.
    Warten wir einfach mal den Samstag ab, evtl. wissen wir dann ja schon was. Und wenn nicht – ja mei, davon geht die Welt auch nicht unter. Man kann sich ja erstmal mit dem Dschungel ablenken und danach gehts dann schön langsam richtig ab mit den ganzen VE`s über all in den ESC-Ländern. Ich freue mich sowieso – wie jedes Jahr – am meisten aufs Mello aus Schweden.

  39. Mit Verlaub das ist einfach nur Schwachsinn was du da erzählt. Wie alle zahlen Fernsehgebühren auch für den NDR. Damit hat der NDR die verdammte Pflicht und Schuldigkeit erstmal mitzuteilen was man vorhat. Entweder VE oder interne Nominierung. Außerdem bin ich gegen eine interne Nominierung, weil so ein Act nie die Unterstützung von der Mehrheit der Bevölkerung bekommt. Und dann wir dürfen nur brav unsere Gebühren bezahlen, aber die inkompetenste Deppen die es überhaupt gibt, wollen alleine entscheiden, wer unser Land beim ESC vertreten darf? Nee. Da kann jetzt kommen wer will, dieser intern nominierte Act soll abkacken. Für so jemanden drücke ich nicht die Daumen. Für die Sisters habe ich die Daumen gedrückt, aber nie für einen intern nominierten Act. Egal wer antritt.

    • Jetzt komm mal wieder runter vom Berg des Zorns. Nur weil man Gebühren zahlt, heißt das nicht, dass der NDR dir jeden Tag ein Update geben muss, wie weit die Suche nach dem Beitrag ist.
      Und nur weil ein Titel den Vorentscheid gewinnt, bedeutet das lange nicht, eine Mehrheit der deutschen findet den gut. Dagegen sprechen sowohl Votingverfahren als auch Zuschauerzahl. Und wenn ein Lied gut ist, ist es gut, egal wie es gewählt wurde.
      Also bitte wieder sachlicher werden. Ich kann verstehen, dass die Neugier sich langsam in Emotion umwandelt. Aber da muss man nicht gleich den NDR für alles Schlechte verantwortlich machen.

      • Nicht jeden Tag, aber zumindest ob man eine VE plant oder intern nominiert das könnte der NDR sagen. Das ist nicht zuviel verlangt. Und eigentlich auch über sämtliche Details, schließlich bezahlen wir die Gebührenzahler, die Party. Nicht jeden Tag, eine Info hätte genügt. Nein eben, nicht, denn eine interne Nominierung hat immer was von Vetternwirtschaft. Selbst wenn das Lied das beste wäre, das jemals für Deutschland angetreten wäre, ich würde einer intern Nominierung niemals die Daumen drücken. Die kann ruhig abkacken.

  40. Man muss es vielleicht nicht so zornig formulieren (überhaupt werden mir hier in letzter Zeit einen Tick zuviel Kraftausdrücke verwendet) und ja, ein intern gewählter Song könnte auch absolutes Gold sein …
    ABER
    ein Song, der so gut ist, dass er beim ESC bestehen könnte (sogar für Deutschland;), würde mit ziemlicher Sicherheit auch einen deutschen Vorentscheid packen, das galt für „You Let Me Walk Alone“ und hätte mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch für „She Got Me“ funktioniert – übrigens beides Songs, die mir nicht besonders gefielen.
    Überhaupt ist es ganz sicher nicht so, dass ich mit den Entscheidungen des deutschen Publikums immer zufrieden war, aber eine Garantie, dass Lilly Among Clouds, Ryk, Laing, LaBrassBanda, Scooter oder Rosenstolz (noch) besser angekommen wären, kann ich nicht geben (und wahrscheinlich auch sonst niemand). Und man darf auch nicht vergessen, dass auch wirklich gute deutsche Beiträge schon beim Grand Prix gescheitert sind (Joy Flemming ruhe in Frieden).

    Deshalb teile ich unterm Stich die Meinung von escfan05: eine Entscheidung mittels öffentlicher Abstimmung ist der richtige Weg, selbst wenn eine Interne Wahl eventuell einen besseren Beitrag zutage bringen könnte. Und die augenscheinliche Weigerung des NDRs, mit Informationen hinsichtlich des Modus rauszurücken, lässt sich mE auch nicht mit den Hass-Reaktionen rechtfertigen – für mich nicht gerade ein Zeichen von Mut, aber wenn womöglich schon der Act zu ängstlich für einen Vorentscheid ist, braucht man sich da auch nicht zu wundern…

  41. Vielen Dank an alle, die hier sachlich diskutieren. Aufregung bringt überhaupt nichts, denke ich. Und natürlich kann sowohl ein intern ausgewählter Beitrag gut oder schlecht sein als auch ein in einer Vorentscheidung ausgewählter.

    Ich kann nur der Logik hinter dem „Systemwechsel“ nicht zustimmen, dass „Sister“ besser abgeschnitten hätte, wenn es intern ausgewählt worden wäre, und dass die Stimmung oder das Ergebnis besser werden, wenn man möglichst lange gar nichts sagt (also nicht einmal, welchen Weg man gehen will). Da hinkt dann auch der Vergleich mit der Schweiz, denn da wissen wir ja ziemlich gut, was geplant ist und wie der Fahrplan ist.

    • Hast Du etwa schon die hier immer wieder markant formulierte Verschwörungstheorie vergessen, dass s!stärZ so schlecht abgeschnitten hat, weil ausländische ESC-Fans (wenn nicht sogar sämtliche Zuschauer überhaupt) auf deutschen Blogs gelesen hatten, dass die deutschen Fans sauer wegen der Auswahl waren? Ist doch total logisch /s.

  42. Sich auszumalen, wer wohl alles gewählt worden wäre, wenn man beispielsweise nach einer erfolgreichen Teilnahme 2009 beim Internen Verfahren geblieben wäre, ist nicht ganz ohne Reiz.
    Neben Sisters wären vermutlich auch Michael Schulte und Cascada so oder so durch gekommen. Vielleicht hätte man 2014 Unheilig genommen und sich 2015 sogar auf Laing eingelassen, doch letztlich bleibt die Frage, wieviele zusätzliche Künstler sich für eine interne Wahl wirklich angeboten hätten…

  43. Das einzige Konzept was für mich anstatt einer VE noch halbwegs akzeptabel wäre, das man einen wirklich bekannten Künstler aus der A-Liga intern nominiert, aber die Zuschauer wählen dann den Song aus. Aber das muss dann aber dann ein wirklicher Star aus der A-Liga sein, kein gescheiterte Casting-Showexistenz oder jemand der früher mal bekannt war. Sondern ein aktuell erfolgreicher Act. Alles andere ist inaktzeptabel.

      • @Trakol
        Nicht unbedingt!
        „I told NDR the only way I would even CONSIDER IT, would be through internal selection & it looks like they are choosing the old process“

        Ach ja, was waren das noch für Zeiten als alles auf den guten old process hindeutete … 😉

  44. Und sollte am Samstag in der Silbereisenshow, der Kandidat für Rotterdam bekanntgegeben werden, dann liegt es doch mal nahe, das der Kandidat wohl kaum aus der Metal oder Rapszene kommt, sondern aus dem Schlagerbereich. Und mit wem war Herr Silbereisen bis vor kurzem noch liiert? Na, richtig, mit unserer Helene Fischer.

  45. Wenn man darüber nachdenkt wäre es gar nicht so blöd, den deutschen Vertreter exclusiv bei Silbereisen bekannt zu geben. Eine Pressemitteilung bei eurovision.de lesen wahrscheinlich 10.000 Leute, einen Vorentscheid schauen um die 3 Mio.; auf diese Weise könnte man aber direkt ca. 7 Mio. damit konfrontieren – ob sie wollen oder nicht 🙂
    Damit wäre die anfängliche Aufmerksamkeit schon mal höher als in den letzten beiden Jahren zusammen. Ob man damit aber das gewünschte Publikum erreicht, ist eine andere Frage.

    • Man könnte es doch innerhalb der Sendung machen. Der Act wird vorgestellt, der Act singt mehrere Lieder und die Zuschauer entscheiden mit welchem Lied der Act nach Rotterdam fährt. Das kann man sogar innerhalb der Show machen. Lang genug ist die Show ja.

      • Wenn ich jetzt auf meine alten Tage wirklich noch Silbereisen gucken muss, kann ich auch gleich nur noch Jogginghosen tragen.

  46. @Frederic: Danke für das verstörende Bild im Kopf. Es tut mir auch körperlich weh, bei dem Gedanken, diese Silbereisenshow anschauen zu müssen. Es könnte auch sein, das unter den Gästen dann der Kandidat für Rotterdam ist. Da hätten wir Andrea Berg, Roland Kaier, Kerstin Ott, Die Kelly Family, Barbara Schöneberger, Ben Zucker. Auch nicht gerade Acts, bei denen ich in totale Euphorie fallen würde. Oder es kommt noch ne Riesenüberaschung mit Semino Rossi. KOTZ.

    • Sollte der NDR den Karren auch dieses Jahr wieder völlig gegen die Wand fahren dann wäre ich wirklich dafür dass ein anderer Sender übernimmt, der WDR wäre da vielleicht eine gute Idee.

      @escfan05

      Ach herrje, die Künstler die du da alle aufzählt klingt finde ich so als wenn man zwischen Pest, Cholera, Typhus und noch anderen Krankheiten wählen müsste, einer schlimmer als der andere. *würg*

      • Ich würde mir ja Ivy noch mal wünschen z. B. mit 5 Titeln zur Auswahl. Sie kann ja alle Stilrichtungen.

      • Na wenn es wirklich stimmen würde, das bei der Silbereisenshow der Kandidat für Rotterdam verkündet wird, dann wird es wohl ein Act aus dem Schlagerbereich oder zumindest deutschsprachigen Bereich werden. Zumal des in der Sendung ja auch um Schlager geht. Vielleicht tritt auch Silbereisen selbst an, davor möge uns Gott bewahren. Aber ich kann mir nicht vorstellen, das Künstler aus anderen Genres außer Schlager bei Silbereisen auftreten.

  47. Und wo ist jetzt das Problem, wenn es tatsächlich ein Schlager-Act wäre (nebenbei bemerkt hierzulande eins der erfolgreichsten Musik-Genres )? Muss ja nicht (gleich wieder) Von Ralph Siegel sein – aber dieses Schlager-Bashing ist doch lächerlich.

    • Volle Zustimmung, Christian! Wobei mir ein chansonhafter Schlager (schließlich heißt es ja auch „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ und „Schlager-Grand-Prix“ 😉 ) am liebsten wäre, also etwas im Udo Jürgens/Alexandra-Stil, aber zur Not tut’s auch einer der heute üblichen Mitklatsch-Schlager im Silbereisen/Fischer-Stil, wenn er eine schöne Melodie hat, und gerne auch ein (guter) Ralph-Siegel-Schlager.

      • Hm, nee also Ralph Siegel muss es nun wahrlich nicht mehr sein…er trägt mE eine erhebliche Mitschuld für das Negativ-Image welches dem ESC hierzulande immer noch anhaftet; will das jetzt aber auch nicht weiter ausbreiten, RS hat seine Verdienste (vor allem in den späten siebzigern und den achzigern), danach war seine Beteiligung an den deutschen VE`s mehr schädlich als nützlich. Was den Schlager als solchen anbelangt – das ist ja auch ein sehr breites Feld, da ist vieles möglich. Das ist auch der Grund, warum ich mich stets gegen die totale Verachtung dieses Musik-Stils wehre. Der NDR wäre gut beraten die offensichtliche Ausgrenzung der Schlager-Mucke zu beenden – es käme zumindest mal auf einen neuen Versuch an und die Silbereisen-show wäre der absolut passende Rahmen. Das wäre eine VE man ganz anderst. Ich fänds Klasse!

      • Ralph Siegel hat durchaus in den späten Siebzigern und Achzigern viel Tolles geschrieben, aber so richtig zu würdigen wusste ich das eigentlich erst später. Ich mag‘ auch sehr Vieles von dem, was er nach 2000 geschrieben hat, auch wenn es ein paar Ausrutscher gibt. Die Tatsache, dass er in den Medien bisweilen als Antipode zu Stefan Raab (der es fast geschafft hätte, dass ich dem Grand Prix den Rücken kehre) dargestellt wurde, hat Siegels Beliebtheit bei mir natürlich nochmal gesteigert..

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