EBU beendet Diskussion über die ESC-Teilnahme Israels in Basel, bevor sie begonnen hat

Yuval Raphael – Foto: Shai Franco / Tecy Productions LTD / Eurovision.tv

Yuval Raphael (Aufmacherbild) wird wie geplant beim Eurovision Song Contest 2025 in Basel für Israel antreten können. Das hat die EBU mit einem ebenso kurzen wie eindeutigen Statement klargestellt. Damit beendet die Veranstalterin des ESC die vom spanischen Sender RTVE geforderte Diskussion über einen Ausschluss Israels, bevor diese richtig Fahrt aufgenommen hat.

Eine erneute Diskussion um die Teilnahme Israels am ESC wird die European Broadcasting Union, die den Wettbewerb verantwortet, in diesem Jahr nicht zulassen. Das machte sie mit einem prägnanten Statement am Freitag eindeutig klar. Im letzten Jahr war das Thema immer wieder aufgeflammt, da vor allem Künstler*innen aus den nordischen Ländern Israel nicht beim ESC haben wollten, da sie dessen Vorgehen im Gaza-Streifen aufgrund der Terrorattacke der Hamas vom 7. Oktober 2023 verurteilten. Entsprechend äußerten sich nationale Vorentscheidteilnehmer, die es später gar nicht zum ESC schafften, als auch schwedische Künstler*innen, die aufgrund der Austragung des Wettbewerbs in Malmö und damit in ihrem Heimatland stärker betroffen waren.

Am 15. Februar 2024 – also noch in der laufenden ESC-Vorentscheidsaison – teilte Noel Curran, der Generaldirektor der EBU, offiziell mit, dass der an unterschiedlichen Stellen geforderte Ausschluss Israels vom Eurovision Song Contest 2024 abgelehnt worden sei. Diese Entscheidung war demnach sowohl von der Reference Group des ESC als auch der Geschäftsführung der EBU gefällt worden.

Am Freitag, den 11. April 2025 hat nun der spanische Sender RTVE eine offizielle, öffentliche Mitteilung über die Teilnahme des israelischen öffentlichen Fernsehens KAN am ESC 2025 veröffentlicht. Darin heißt es im Wortlaut:

„Im Einklang mit den im Verwaltungsrat getroffenen Vereinbarungen hat der Präsident von RTVE den Generaldirektor der EBU, Noel Curran, schriftlich um die Eröffnung einer Debatte innerhalb der Organisation über die Teilnahme des israelischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks (KAN) am nächsten Eurovision Song Contest gebeten, der im Mai in der Stadt Basel stattfindet.

In diesem Schreiben bekräftigt RTVE gegenüber der EBU sein Engagement für das Festival (den ESC, Anm. d. Red.), nimmt aber auch die von verschiedenen Gruppen der spanischen Zivilgesellschaft geäußerten Bedenken hinsichtlich der Lage im Gazastreifen und der Teilnahme des öffentlichen Fernsehsenders KAN am Wettbewerb zur Kenntnis.

RTVE hält es für angebracht, dass die EBU die Existenz dieser Debatte anerkennt und den EBU-Mitgliedern einen Raum zum Nachdenken über die Teilnahme der israelischen öffentlichen Rundfunkanstalt KAN bietet.“

Noch am selben Tag veröffentlichte die EBU ihre Reaktion darauf:

„Wir begrüßen es, dass RTVE sein Engagement für den Eurovision Song Contest bekräftigt hat, und sind uns bewusst, dass es im Zusammenhang mit dem aktuellen Konflikt im Nahen Osten Bedenken und tief verwurzelte Ansichten gibt.

Alle Mitglieder der EBU sind berechtigt, am Eurovision Song Contest teilzunehmen, und wir stehen mit den diesjährigen Teilnehmern, einschließlich RTVE, zu allen Aspekten des Wettbewerbs in ständigem Kontakt.“

Mit dem Satz „Alle Mitglieder der EBU sind berechtigt, am Eurovision Song Contest teilzunehmen“ wiederholt und bekräftigt die EBU die Entscheidung, dass Israel auch in Basel beim ESC antreten wird. Der Hinweis, dass man „zu allen Aspekten des Wettbewerbs“ mit den diesjährigen Teilnehmer*innen in Kontakt steht, kann auf (mindestens) zwei Arten gelesen werden:

1) Zum einen ist die EBU im Austausch mit dem israelischen TV-Sender KAN und der Vertreterin Yuval Raphael, um eine reibungs- und konfliktfreie Teilnahme zu gewährleisten. Das betrifft in erster Linie die generellen Sicherheitsanforderungen für den israelischen Act, aber auch den freundlichen Umgang der israelischen Delegation mit anderen Teilnehmenden vor Ort.

2) Nachdem sich im letzten Jahr mehrere Acts – auch öffentlich – abweisend gegenüber der israelischen Vertreterin Eden Golan verhalten hatten (etwa bei der Pressekonferenz nach dem Halbfinale), ist es vorstellbar, dass die EBU alle Acts und Delegationen, die nach Basel kommen, für das Thema sensibilisiert und angemessene Verhaltensformen einfordert.

Wir möchten Euch bitten, in den Kommentaren auf polarisierende Äußerungen zum Konflikt zwischen Israel, Gaza und den Palästinensern generell zu verzichten und auch sonst die Netiquette zu wahren. 



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

171 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

Vollkommen absurd von RTVE, damit einen Monat vor dem ESC anzukommen. Was haben die denn erwartet, was da rauskommen würde? Ganz abgesehen davon, dass diese ganze Diskussion sowieso unfassbar nervig und ermüdend ist.

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor
Reply to  Anmey

Also das zeitliche Argument gilt jedenfalls nicht, Joost wurde im Vorjahr noch während der Probewoche ausgeschlossen.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Der Vergleich hinkt allerdings ganz erheblich. Immerhin ereignete sich der Vorfall, der letztlich zum Ausschluss von Joost führte, erst in der besagten Woche.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor

Zum Glück ist dann vielen dieser unsympathische Proll im Finale erspart geblieben.

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor

Sag ich ja…

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

??? Das ergibt jetzt überhaupt gar keinen Sinn, wie @Danya schon angemerkt hat.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Anmey

Tut es auch nicht

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

Danke, liebe EBU!

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Ich schließe mich dem an.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Ich auch

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
1 Jahr zuvor

👍

Zarathustra
Zarathustra
1 Jahr zuvor

Der Hamas sind die Palästinenser egal

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Zarathustra

Richtig 👍

Heike
Heike
1 Jahr zuvor
Reply to  Zarathustra

This!

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

Die EBU veranstaltet einen Musikwettbewerb und keine Weltpolitik!

Nils
Nils
1 Jahr zuvor

Korrekterweise schiebt die EBU dem einen Riegel vor. Einen Monat vor dem ESC und bei unveränderter Sachlage gibt es auch keinen Grund für eine Debatte – zumindest nicht mehr für das Jahr 2025. Jeder Sender wusste bereits im Vorfeld, dass Israel teilnehmen würde, und hat sich dennoch zur eigenen Teilnahme entschieden. Wer jetzt ein Problem mit der Teilnahme Israels hat, sollte seine eigene Idiotie nicht zu einer Art Maßstab erheben.

Last edited 1 Jahr zuvor by Nils
Jason
Jason
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Genau. 1 Monat davor macht ein Verbrechen besser als 10 Monate davor.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Jason

Das Meme mit dem Stock in den Fahrradspeichen beschreibt übrigens nicht nur den spanischen Sender sehr gut.

Micha
Micha
1 Jahr zuvor

Danke!
Kein zweites Mal bitte so ein unwürdiges Verhalten einiger Teilnehmerländer und sogenannten ESC Fans gegenüber Israels Delegation!

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

Nein – aber darum geht es nicht

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Frag mich wirklich woher diese Leute die ganz plötzlich hier auftauchen und Stunk machen immer kommen.

Niko
Niko
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

Genau dieses Verhalten wird dadurch doch erst provoziert. Und dass Eden Golan nur kurz nach dem ESC die Originalversion ihres Songs mit der ursprünglichen politischen Botschaft in Tel Aviv aufgeführt hat, bestätigt doch nur, dass Israel den Contest für seine politischen Zwecke versucht zu missbrauchen.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Niko

Und gleich kommen Thomas, Niko, Jason und Co. wieder damit dass sie ja keine Antisemiten sind, sondern NUR gegen die israelische Politik. Und das wird dann von einigen noch bestätigt und schon drehen wir uns im Kreis. Als ob Menschen mit Herz und Verstand deren 💩 nicht durchschauen würden. 🤷🏼‍♂️

Andy K.
Andy K.
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

Wieso, diese Personen wie Jason haben ihre Meinung zu dem Thema ,Du die Deinige. Wo sind wir hier,dass wir beim Thema Israel und seine Verbrechen als auch Politik gutheißen müssen. Und denen Antisemitismus vorzuwerfen,weil sie berechtigte Kritik an der Teilnahme Israels haben ist sowas von kaputt. Dann könnte man Dir ja russische Affinität vorwerfen , dank der dortigen „“Meinungsvielfalt““ Für Heike, etwas weiter vorne im Kommentarbereich trifft das definitiv zu.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Niko

👍👍👍🥰

Marina.
Marina.
1 Jahr zuvor

Israel war eines der ersten Länder, dass seine Teilnahme für den ESC 2025 bestätigt hat. Somit wussten alle anderen Teilnehmenden, worauf sie sich einlassen. Sollte es sie zu sehr stören, können sie sich doch zurückziehen bzw. gar nicht erst eine Teilnahmezusage geben.
Also jetzt einen Monat vorher ein Fass aufmachen zu wollen, ist schon ein sehr merkwürdiger Zug. Richtig und wichtig von der EBU da eine klare Grenze zu ziehen.
Ich hoffe, dass die Debatte in diesem Jahr nicht so eskaliert und vorallem Yuval es nicht so ergehen wird, wie es letztes Jahr leider Eden ergangen ist.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  Marina.

Danke an Herrn Österdahl: Die Erklärung ist schon ein gutes Zeichen, daß die EBU die Lage nicht eskalieren lassen möchte.

Israel ist dabei, Punkt aus. Wer das nicht akzeptiert, soll bitte jetzt zurücktreten.
Wer vor Ort Zoff macht, wird für alle Zeiten aus der ESC-Teilnehmendenliste getilgt und die jeweilige Delegation mit saftigen Strafen belegt. Endlich mal klare Kante !

Der Nahostkonflikt ist denkbar ungeeignet, daß so etwas beim ESC poltisiert wird.

Keine Chance für Pseudoaktivisten !!

Last edited 1 Jahr zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Luna
Luna
1 Jahr zuvor

Solche Veranstaltungen sind immer poltisch..

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Luna

Ja, das ist der Grand Prix seit 1956.

roxy
roxy
1 Jahr zuvor

Ein paar Wochen vor Probenbeginn so eine Diskussion zu eröffnen ist ziemlich unprofessionell und unnötig.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

Absolut richtig wie hier die EBU gehandelt hat. Wer Probleme mit der Politik eines Landes hat bei einem Musikwettbewerb der ist hier falsch und kann gerne ins betroffene Land reisen und dort vor Ort protestieren.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Am besten bei der Hamas vor der Tür

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

Man braucht doch sicher ein Visum für Qatar?

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Die Hamas hat ihren Hauptsitz in Gaza.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Die big bosses sitzen aber in Luxuswohnungen in Doha.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Seltsamer Beitrag und dafür gab es auch noch 18 mal Applaus. Warum soll man in das Land reisen, dessen Politik man kritisiert? Ich fahre doch auch nicht nach Moskau um heldenhaft Putin als Kriegsverbrecher zu bezeichnen. Ich demontriere natürlich hier im meinem Land, damit meine Regierung gegen Putin etwas unternimmt.
Und natürlich hat die EBU mit dem Rausschmiss von Russland und Belarus richtig gehandelt und dabei auch Maßstäbe gesetzt. Aber solange Israel nicht klar Kriegsverbrechen begeht ist das einfach keine Diskussion. Hoffen wir, dass es so bleibt, mit Trump im Rücken könnte Bibi sich irgendwann doch mal Putin als Vorbild nehmen, die Faschisten in der Regierung fordern ja offen die Vertreibung aller Palästinenser aus Gaza.
Noch mal als Klarstellung, ich unterstütze die Teilnahme von Israel ausdrücklich, aber richtig begründen sollte man das schon, und nicht Menschen angreifen, die es etwas anders sehen.

Heike
Heike
1 Jahr zuvor

Niemand wird gezwungen, teilzunehmen. Entweder man akzeptiert die Regeln und das Teilnehmerfeld und damit alle EBU Länder oder man bleibt zuhause. Das gilt gleichermaßen für Sender, Künstler und „Fans“.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor

Israel 🇮🇱🥰🥰🥰

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

Oh je, schon wieder einer der sich hier noch nie hat blicken lassen und jetzt die Kommentarspalten zuspammt. 🙄

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

Israel.

Opfer und Täter.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Dich 🤡 hab ich schon vermisst 🤣🤣🤣

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Im Übrigen sind die deutschen ebenfalls Täter. Und fast alle anderen Nationen ebenfalls.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

Die deutschen haben aber auch eine sehr große Erinnerungskultur zu ihren Verbrechen um so etwas nicht noch einmal erleben zu mussen. Das ist der unterschied zu vielen anderen.

Wildatheart
Wildatheart
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

Yeah. Und die Hamas tötet nicht? All die jungen Leute auf dem Musikfestival um im Thema zu bleiben? Und immer noch Geiseln. Übrigens reicht auch ein Post.. denke alle haben deine Einstellung verstanden.

ASH
ASH
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

Es ist kaum überraschend, wie du keine einzige Silbe über das unfassbare Massaker vom 07.10.23 verlierst, bei dem Menschen aller Nationalitäten bestiaslisch abgeschlachtet wurden. Wie kann man nur so tendenziös verblendet sein . Ein Armutszeugnis für dich. Für sowas gibt es einen Fachausdruck: Nützliche Idioten. – Die einzig Schuldigen sind die Hamas. Eine Diskussion darüber ist müssig und die EBU hat vollkommen richtig gehandelt. Hut ab.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Richtige Entscheidung.👍

Hoffentlich läuft der ESC dieses Jahr harmonischer ab, und hoffentlich bekommt nicht die Künstlerin den ganzen Unmut zu spüren. Man sollte wirklich auch als Veranstalter
auch während der Shows an das Publikum appellieren, fair zu bleiben, und auf Buh-Rufe zu verzichten.
Und hoffentlich gehen auch die Künstler:innen fair und kollegial miteinander um, und leben die Werte, die den ESC ausmachen. Er soll ja die Menschen zusammenbringen und nicht spalten…

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

“…während der Shows an das Publikum appellieren, fair zu bleiben, und auf Buh-Rufe zu verzichten.“

Klappte in Österreich bei der Russin schon nicht 🤷🏼‍♂️🥺🥺🥺

Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Jahr zuvor

Ich freue mich dieses Thema betreffend sehr über die Art und Weise der Berichterstattung, aber auch über den Ton der Kommentare auf dieser Seite. Letztes Jahr dreimal live in der Arena mitzuerleben, wie eine 20 Jahre alte Sängerin von weiten Teilen der sogenannten Fans ausgebuht und niedergebrüllt worden ist, tat und tut mir sehr weh. Derartiges Verhalten ebenso wie die teils widerlichen Kommentare auf Social Media stehen nicht für das, was ich mit dem ESC verbinde beziehungsweise verbinden will.

Niko
Niko
1 Jahr zuvor

Naja aber sie wusste ja worauf sie sich einlässt. Und wenn ich mir ihren gehässigen Kommentar während des Auftritts in Tel Aviv (btw mit der problematischen Originalversion des Songtextes) angucke, dann wird ganz eindeutig klar, dass sie den Contest selbst als politische Bühne verstanden hat. Israel politisiert den Contest, nicht der Rest.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor
Reply to  Niko

Ich erinner mich da an keinen gehässigen Kommentar von Eden. Sie hat auf dem Hostages Square für die Geiseln performt, FFS.

Heike
Heike
1 Jahr zuvor
Reply to  Niko

Täter Opfer Umkehr immer gern gesehen bei Antisemiten.. kennt man ja so, mindestens schon seit dem Mittelalter

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Heike

Und Niko, Thomas und Co. sind vorne mit dabei. Trolle halt

Marina.
Marina.
1 Jahr zuvor
Reply to  Niko

Eden hat „October Rain“ auf dem Geiselplatz in Tel Aviv performt und danach „Bring them home now“ gesagt. Was genau ist daran bitte gehässig?

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Niko

Eden Golan wusste, dass sie sich darauf einlässt, ein gutes Lied beim größten Musikevent vorzutragen. Das hat sie ganz vorzüglich gemacht. Dafür hatte sie Beifall verdient.

Heike
Heike
1 Jahr zuvor

Diese „fans“ werden aber vermutlich auch dieses Jahr dabei sein. Da sind in den letzten Jahren, insbesondere unter der Gen Z, leider einige dazu gekommen, die weder politisch gebildet sind und dazu sich noch von Müll auf social media beeinflussen lassen. Sieht man ja auch hier: Antisemitismus in den Kommentaren und die sind da auch noch stolz drauf. Früher hatte sowas ja mal Konsequenzen. Diese „Fans“ und deren gehypte Künstler haben den contest beschmutzt und für immer geschädigt. Das hat alles nichts mehr mit dem contest von vor der Pandemie zu tun.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

Finde diese fast schon ironisch anmutende Kürze und Nüchternheit des EBU-Statements absolut grandios! Wozu soll man bei diesem Thema noch viele Worte verlieren: Es wurde alles bereits gesagt und von der EBU sowohl intern als auch extern klipp und klapp formuliert. Außerdem verpflichtet sich jede Rundfunkanstalt mit der Teilnahme am ESC, die Regeln der EBU zu akzeptieren, respektieren und auch aktiv einzuhalten.
Klasse, liebe EBU! 🥳 EBU is serving KANT! 👏👏

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Gut dass die EBU diese absolut toxische und unnötige Diskussion im Keim erstickt hat. 👍

Glaube ja eh dass die Senderleitung von RTVE an sich keinen wirklich Bock hatte das Fass erneut aufzumachen, dann aber von der ultralinken Regierunspartei SUMAR (Koalitionspartner der PSOE von Premier Sanchez) dazu gedrängt wurde. Diese Partei ist nämlich ziemlich anti-israelisch eingestellt.

Last edited 1 Jahr zuvor by ESC1994
Jason
Jason
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Ja diese Diskussion war so toxisch.
Gar kein Vergleich zu dem morden vieler Menschen durch Israel. Das ist nicht im geringsten toxisch, aber diese Diskussion….. So schrecklich.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Ich war übrigens mal Gastmitglied in der PSOE.

Leider machen aus diesem Grund die rechtskonservative PP und die durch und durch neofaschistische Partei VOX Stimmung gegen die Sanchez-Regierung. Große Koalitionen sind im Gegensatz zu Deutschland aus historischen Gründen absolut tabu und eine moderate Partei in der Mitte gibt es in Spanien nicht (mehr)

Last edited 1 Jahr zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor

Mitte ist eh nicht immer das Wahre.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor

👍👍👍 #EBUbestrong

Gerd Geomax
Gerd Geomax
1 Jahr zuvor

Ich finde die Einlassung der RTVE vor allem gegenüber der ausgewählten Künstlerin Yuval gegenüber sehr unsensibel, die nur knapp den Hamas-Terrorangriff überlebt hat und wenn es nach der Hamas ginge am 15. und 17. Mai nicht auf der Bühne in Basel stehen würde.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Gerd Geomax

Genau so sieht es aus

eurovision-berlin
eurovision-berlin
1 Jahr zuvor

Richtig so. Auf diese abgedroschenen Diskussionen lässt sich ohnehin niemand mehr ein.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor

Schön wäre es. Sieht man ja hier bei manchen widerwärtigen Kommentaren 🥺🥺🥺

Rusty
Mitglied
Rusty
1 Jahr zuvor

Tja, leider wird die EBU aber vor allen Dingen die spanischen sogenannten ESC Fans, die letztes Jahr in Malmö am lautesten und mit einer wahnsinnigen Aggressivität gebuht haben, vermutlich auch dieses Jahr nicht stoppen können.
Ich finde das sehr traurig. Wenn es nach mir gehen würde, sollte man hier auch durchgreifen und schon mal in den Preview Shows anfangen, vereinzelt solche Menschen aus dem Publikum zu holen.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

Es dürfte aber schwierig werden, genau diese Menschen zu erwischen. Denn, das müssen ja ganz viele Leute gewesen sein, die sich offenbar nicht im Griff hatten. Wären ja bestimmt dann ganze Fanreihen leer, wobei es dort bestimmt auch Leute gegeben hat, die sich ruhig verhalten haben. Aber das wäre natürlich nur konsequent. Aber wie kann man das umsetzen…🤔
Anders sieht es natürlich bei den teilnehmenden Acts bzw. Sendern aus. Die kann man vorab schriftlich sehr wohl zur Netiquette verpflichten, und gegebenenfalls auch entsprechend bei Verstößen ahnden. Notfalls bis zur Disqualifizierung.

Last edited 1 Jahr zuvor by Gaby
Rusty
Mitglied
Rusty
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Bei den Fans ist es schwierig, richtig. Trotzdem habe ich es in einer der Preview Shows letztes Jahr erlebt, dass vereinzelt solche Leute angestrahlt wurden und dann von Ordnern darauf hingewiesen wurden, dass buhen zu unterlassen, ansonsten müssten Sie die Show verlassen. Dies geschah allerdings erst bei der Fake-Punktevergabe zum Schluss, wo schon viele die Show verlassen hatten.
Direkt während der Show ist das vermutlich schwer durchzuführen.
Aber gerade in den Previews, wo ja noch nicht live übertragen wird, könnte ich mir so ein Procedere, auch wenn es nur vereinzelt gemacht wird, gut vorstellen, weil es vielleicht doch den ein oder anderen abschreckt.
Denn eins ist auch sicher, es gibt so viele, die einfach nur mitmachen, weil sie es cool finden. Traurig aber wahr.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

Sorry. solche „Fans“ bezeichne ich als Bodensatz und als Schande.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor

🥰🥰🥰

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Im Fußballstadion klappt es ja schon ganz gut störende „Fans“ ausfindig zu machen und mit Station Verbot zu belegen. Diese Technik ist sicherlich auch in der ESC Halle anwendbar.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

Ruhe! Der Mecker- Tag und Alles-ist-Sch*e-Tag ist in erst in 2 Tagen also zisch ab und komm nicht wieder.
.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Der Mecker- Tag und Alles-ist-Sch*e-Tag ist in erst in 2 Tagen also zisch ab und komm nicht wieder.

Häh ???
Montag ist dorch morgen.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  elkracho

🤣🤣🤣 Montag ist Schontag. 😎

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

Das ist aber ein sehr unfreundlicher Kommentar, Rusty hat mit jedem Wort Recht. Freie Meinungsäußerung darf noch längst kein Freibrief sein, dass man anderen Menschen unreflektierten Hass entgegenbringen kann.
By the way: Die teilnehmende Künstlerin ist garantiert die falsche Adresse dafür. Sie kann nichts dafür, denn auf der Bühne stand ja nicht Netanyahu persönlich, sondern eine junge Frau, die einfach ihre Musik präsentieren wollte.

P. S.: Nur getroffene Hunde bellen.😇

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Habe den Kommentar von diesem Typen schon gemeldet.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Danke !

Heike
Heike
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

.

Last edited 1 Jahr zuvor by Heike
elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

👍👍👍

Freut mich, das dein Kommentar durchgegangen ist.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

Mach su doch den ersten Schritt!

Timo1986
Timo1986
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

Es wäre schön, wenn du dich bei Rusty entschuldigst.

Wenn es auf dieser Welt Menschen gibt, die einen sehr ausgeprägten und sensiblen Gerechtigkeitssinn haben, dann gehört Rusty definitiv zu diesen Personen.

Rusty
Mitglied
Rusty
1 Jahr zuvor
Reply to  Timo1986

Danke dir, aber solche Menschen brauchen sich nicht bei mir entschuldigen, weil ich sie genau so einschätze, wie sie sind. Deshalb würde ich auch nie auf solche Kommentare antworten, weil es keinen Sinn ergibt.

Timo1986
Timo1986
1 Jahr zuvor

„Alle Mitglieder der EBU sind berechtigt, am Eurovision Song Contest teilzunehmen, und wir stehen mit den diesjährigen Teilnehmern, einschließlich RTVE, zu allen Aspekten des Wettbewerbs in ständigem Kontakt.“

Der erste Teil des EBU-Statements – also alle Länder dürfen am ESC teilnehmen – gefällt mir sehr. 😀

Der zweite Teil hingegen – dass die EBU mit allen teilnehmenden Ländern bezüglich zu allen Aspekten des Wettbewerbs in ständigem Kontakt steht – finde ich etwas unglücklich formuliert.

Die Aufgabe die ESC-Delegation aus Israel vor der Behauptung geschichtsfälschender Behauptungen zu schützen – wenn also Anti-Israel-Statements den Staat Israel vom tatsächlichen Opfer zum angeblichen menschenverachtenden Täter verdrehen – ist zwar auch die Aufgabe der EBU-Mitgliedstataten, aber nicht die alleinige Aufgabe.

Mir fehlt daher bei dem Statement der EBU noch ein Zusatz, bei welchem sich die EBU als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt ausdrücklich dazu bekennt, dass auch die EBU nicht nur alles Notwendige, sondern alles Menschenmögliche unternehmen wird jeden denkbaren psychischen, materiellen und gesundheitlichen Schaden von der ESC-Delegation aus Israel abzuwenden bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen.

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor

Die Diskussion ist ja nicht neu,  vor ein paar Monaten hat der slowenische Sender eine Initiative ins Leben gerufen um den Ausschluss Israels zu diskutieren und ich glaube ein paar andere Sender und viele Künstler haben auch weltweit sich zu dem Thema geäußert.

Ich finde man muß darüber diskutieren. Es sollen sich die EBU-member zusammensetzen, die Diskusion läuft ja eigentlich seit zwei Jahren, alles was für einen Ausschluss spricht und alles was gegen einen Ausschluss spricht abwägen und das  Ergebnis der Diskussion und der Entscheidung soll offen sein. Sonst ist nie Ruhe.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Schon mal darüber nachgedacht, dass diese Diskussion intern schon längst geschehen ist und das „Ergebnis der Diskussion“ die Teilnahme Israels weiterhin am ESC ist?

Maypril
Maypril
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Wie andere bereits angemerkt haben, hat Israel schon sehr früh seine Teilnahme angekündigt. Warum hat man die Diskussion nicht gleich da geführt? Was soll das ganze jetzt, knapp einen Monat, vor dem Wettbewerb noch bringen?
Alles hat seine Zeit – aber die Zeit zur Diskussion ist definitiv nicht jetzt.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Maypril

Zumal es gar keinen Anlass zur Diskussion gibt. Außer man ist Antisemit.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Kann gut sein, dass eine Diskussion vernünftig wäre. Aber nach dem diesjährigen ESC und dann in Bezug auf 2026. Ich glaube jedenfalls nicht, dass RTVSLO und RTVE wahnsinnig erpicht darauf wären, der israelischen Delegation und dem Schweizer Fernsehen alle bereits entstandenen Kosten zu erstatten.

cars10
cars10
1 Jahr zuvor

RTVE kann ja einfach den Fernseher auslassen bzw. den ESC ignorieren. Problem gelöst.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  cars10

Genau 👍

Anna01
Anna01
1 Jahr zuvor

Jetzt können sich die Länder entscheiden, ob sie weiterhin teilnehmen wollen oder nicht statt Drama zu machen.

Sh1ft_key
Sh1ft_key
1 Jahr zuvor

In einer gerechten Welt würde Israel vom ESC ausgeschlossen.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

Ach Gott, nicht du schon wieder. 🙄

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Sonst übrigens gerne bei WiWi in den Kommentaren zu finden – quelle surprise. 😑🙄

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Warum überrascht mich das nicht?? Die Kommentarspalte dort ist sowieso die allerschlimmste Kloake.🤢

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Isso. Weiß echt nicht, wann denen das so entglitten ist. Aber mittlerweile treiben sich da nur noch Gestörte und Edgelords rum.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Und den Typen ist das scheinbar auch egal was dort passiert. Na ja, fand die eh schon immer nervig, besonders Deban. Wenn die mit ihrem „Yes honeeeey“ um die Ecke können möchte ich immer zurufen“Shut the **ck up!! 🙄

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Anscheinend sagen die sich, dass Hasskommentare auch eine Form von Traffic sind.

Last edited 1 Jahr zuvor by Nils
Benjamin Hertlein
Admin
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Deban war in diesem Jahr der einzige, der sich getraut hat, ein Reaction-Video zu Israel aufzunehmen.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Macht seine Art trotzdem nicht weniger nervig.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Er ist nicht tot zu kriegen . Praktikant der Hamas?

Maypril
Maypril
1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

In einer gerechten Welt müsste niemand hier dein Gesülze lesen.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Maypril

Auf den Punkt gebracht 👏🏽👏🏽👏🏽

ASH
ASH
1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

In einer gerechten Welt würde Hamas keine friedlichen Menschen an einem Musikfestival und in ihren Schlafzimmern hinterrücks ermorden. Es gibt immer zwei Seiten der Medaille. Und die Geiseln weilen immer noch in den Tunneln, während du hier dein Gesülze von dir gibst.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  ASH

Bravo 👍

Marina.
Marina.
1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

In einer gerechten Welt hätte es die Ereignisse am 7. Oktober 2023 nicht gegeben.

Laurine
Laurine
1 Jahr zuvor

Es wird vermutlich unmöglich sein das Thema im Keim zu ersticken, das weiß auch die EBU.
Es muss nach dem ESC 2025 (wie hoffentlich auch schon in den Jahren zuvor) die Lage beobachtet werden und zum Wohl der Sicherheit aller anwesender Artists, Delegationen und Fans entschieden werden und bei Regelverstoß (unabhängig von welcher Delegation) bestraft werden.
Sollte die Entscheidung dann pro Teilnahme Israels sein (wovon ich ausgehe) betrifft das selbstverständlich auch alle Anwesenden aus Israel.
Was ich von Seiten Israel hoffe, ist dass sie auf diese Werbecampagne verzichten, die im letzten Jahr so riesig war.
In jedem Land auf Landessprache in den Werbungen auf Social Media zum Abstimmen zu werben sollte verboten sein.
Das ist Wettbewerbsverzerrung, dazu haben nämlich eben nicht alle Länder die finanziellen Mittel.

Last edited 1 Jahr zuvor by Laurine
Heike
Heike
1 Jahr zuvor
Reply to  Laurine

Wenn das Wettbewerbsverzerrung ist, warum kann dann Yuval nicht bei ESC in concert auftreten? Müsste dann ja auch verboten werden ebenso wie sämtliche Werbung auf insta. Und Tommy Cash und Louane sind ja auch viel zu bekannte Künstler, Wettbewerbsverzerrung! Alles!

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
1 Jahr zuvor

Ich will ja nur mal anmerken das die EBU nur eine Gemeinschaft von Fernsehsendern ist die hier ein Musikfestival veranstaltet wo alle Sender die Mitglieder sind und die sich an die vorgegeben Regeln halten daran teilnehmen dürfen. Die EBU ist keine Institution die Regierungen be oder verurteilt. Wenn der israelische Sender also aus EBU Sicht keine Fehler macht oder gemacht hat warum soll die EBU den Sender für die Fehler der Regierung bestrafen. Nein hier hat die EBU alles richtig gemacht. Ansonsten müssten noch so einige zu Hause bleiben deren Regierungen fragwürdig sind. Es muss unbedingt mal deutlich gemacht werden das hier keine Länder im Wettbewerb sind sondern lediglich deren Fernsehanstalten. Man hat nur die Flaggen der Länder benutzt weil die Senderlogos viel zu verwirrend waren

Laurine
Laurine
1 Jahr zuvor

Jain. Also ja, das stimmt, aber trotzdem kann (und hat bereits) die EBU eingreifen und im Ernstfall Länder disqualifieren (wie Belarus 2021 oder Russland 2022) oder Künstler disqualifieren (wie Joost 2024 um nur einen zu nennen).
Klar das entscheidet nicht die EBU alleine sondern die Reference Group ist involviert (korrigier mich wenn ich falsch liege) aber für solche Entscheidungen ist schon die EBU (mit) verantwortlich.
Und ja, es nehmen die Sender-Anstalten teil, die aber die jeweiligen LÄNDER vertreten.
In vielen Fällen hat(te) die jeweilige Landespolitik ein Wörtchen mitzureden.
Also so ganz unpolitisch und gelöst von dem jeweiligen Ländern ist es dann doch nicht

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor
Reply to  Laurine

Die Sender aus Russland und Belarus wurden aber nicht wegen des Krieges bzw. Der Kaperung des Ryanair-Fliegers ausgeschlossen, sondern wegen Verstoßes gegen die EBU-Regeln (Sender sind nicht neutral). Das ist in Israel‘s Fall anders – Netanyahu kontrolliert KAN nicht, von daher kann die EBU nichts machen, selbst wenn sie wollte.

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

In Bezug auf dieses Statement auch sehr interessant, dass die spanische HoD Mitglied der Reference Group ist, die ja schon lange eine Entscheidung getroffen hatte, und ab Sommer sogar den Vorsitz übernehmen wird.

Luna
Luna
1 Jahr zuvor

Der Hauptsponsor ist immer noch Moroccan Oil, eine israelische Marke. Denkt da wirklich jemand, die EBU würden Israel ausschließen!? Ganz sicher nicht, Geld geht schließlich vor.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Luna

Verschwörungstheorien, die versuchen, einen Zusammenhang zwischen Israel/Juden und Geld herzustellen, hatten wir in den 1920er und -30er Jahren doch wahrlich genug, meinste nicht?

Last edited 1 Jahr zuvor by Jofan
Heike
Heike
1 Jahr zuvor
Reply to  Luna

Ach cool gelaber wie im Mittelalter

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Luna

Purer Antisemitismus 🤮

Niko
Niko
1 Jahr zuvor

Ich finde es schwierig, dass eins zu eins dieselben Argumente, die für den Ausschluss Russlands gesorgt haben, für Israel nicht gelten sollten. Es ist hinreichend bekannt, dass Israel den Wettbewerb als ein Mittel seiner gewaltverherrlicheden Außenpolitik missbraucht (Stichwort Hasbara). Wir werden dabei zusehen müssen, wie der Spaß und die Leichtigkeit Stück für Stück aus dem Contest verschwindet und durch diese politische Debatte vollkommen überschattet wird. Mein ESC-Herz blutet.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  Niko

Gibt es Quelle für diese Behauptung ? Soviel ich weiß, ist der verantwortliche Sender ziemlich kritisch mit der Netanyahu-Regierung.

Niko
Niko
1 Jahr zuvor

Schau dir mal die Berichterstattung an. Der Sender ist kritisch gegenüber Netanyahu, jedoch nicht kritisch gegenüber dem von der Netanyahu-Regierung betriebenen Genozid. Die Gewalt wird verherrlicht und über Palästina-Aktivist*innen werden menschenverachtende und btw auch homophobe Sketche ausgestrahlt.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor

Korrekt, darum versucht Netanyahu mehr Kontrolle zu bekommen.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Niko

„Es ist hinreichend bekannt, dass Israel den Wettbewerb als ein Mittel seiner gewaltverherrlicheden Außenpolitik missbraucht (Stichwort Hasbara).“

Wie kommst Du auf diesen Blödsinn?

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Niko

Kein einziges Mal kommt in dem Text der Wettbewerb, um den es hier geht, vor.

Niko
Niko
1 Jahr zuvor

Schau dir die Äußerungen von Eden Golan bei ihrem Auftritt in Tel Aviv an, wo sie die problematische Originalversion des Songs vorgetragen hat. Schau dir die Tweets des israelischen Außenministeriums an, die den israelischen ESC-Beitrag 2024 mit bezahlter Werbung gepusht haben und die Diaspora zum Voting aufgerufen hat. Der Wettbewerb ist nur ein weiteres Forum für Propaganda der aktuellen Regierung.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Niko

Ich kenne ihren Auftritt bei der „Bring Them Home“-Kundgebung, bei dem sie „October Rain“ gesungen hat. Was genau hat sie Deiner Meinung nach Problematisches geäußert? Mir ist dabei nichts in dieser Richtung aufgefallen. Im Gegenteil: Ihr Auftritt bei dieser Kundgebung spricht eher dafür, dass sie der Regierung kritisch gegenübersteht. Wenn man einmal selbst bei einer solchen Veranstaltung dabei war, merkt man schnell, dass dort vor allem Menschen anwesend sind und auftreten, die mit der aktuellen Regierungspolitik unzufrieden sind. Kritik an der Regierung ist dort an der Tagesordnung – Lob sucht man vergeblich.

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  Niko

Bis jetzt gibt es dieses Jahr weniger Werbung. Vermutlich ist das Budget niedriger als in 2024.

Last edited 1 Jahr zuvor by Marko +++
Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Niko

Ich finde es schwierig, dass eins zu eins dieselben Argumente, die für den Ausschluss Russlands gesorgt haben, für Israel nicht gelten sollten.

Und ich finde genau das richtig, weil das zwei komplett verschiedene Konflikte und Konfliktauslöser sind, die man nicht so miteinander vergleichen kann.

Niko
Niko
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg und Genozid sind verschiedene Dinge schon klar. Darum geht es jedoch nicht. Das Argument dass der jeweilige Broadcaster diese völkerrechtswidrige Gewalt unterstützt und den Wettbewerb durch implizite politische Botschaften für sich nutzen will, ist jedoch in beiden Fällen dasselbe.

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Es gibt aber auch Gemeinsamkeiten,
beispielsweise daß sowohl der russische als auch der israelische Regierungschef als Kriegsverbrecher vom internationalen Gerichtshof schuldig gesprochen wurden.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Das ist aber für den ESC nicht von Belang.

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor

Es gibt aber Menschen die mit einem richtig eingestellten moralischen Kompass durchs Leben wandern und es als problematisch ansehen, wenn hier ein Land mitmacht dem Kriegsverbrechen vorgeworfen werden.

Heike
Heike
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Puh warum nimmt denn dann deutschland teil, mit der geschichte? Oder wasn mit Serbien? Srebrenica ist egal? Wasn mit den großen kolonialmächten, wieso nehmen die Teil? Warum Österreich und Italien? Dürfte demnach nicht nur die Schweiz alleine teilnehmen? Stelle nur Fragen

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Heike

Island wäre auch dabei.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

🤣🤣🤣 Das sowas wie du von Moral spricht. 🤣🤣🤣

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

Ich verstehe nicht, warum Du mich immer beleidigst. Ja, ich bin fehlerhaft, aber ich versuche ein guter Mensch zu sein, was immer das heißt .

Auszug aus meinem Wochenendprogramm:
am Freitag lernen mit einem Syrer für die theoretische Führerscheinprüfung,
Am Samstag Einsammeln von Lebensmitteln in Supermärkten für die Tafel Deutschlands, am Sonntag Aufsichts Person im städtischen Hallenbad für Kinder mit Down-Syndrom.

Das ist nicht viel, aber nicht nichts. Ein bisschen was kann ich der Gesellschaft in Deutschland zurückgeben von dem was ich von ihr bekommen habe.

Gwendolyn
Gwendolyn
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Und…hat es die beiden interessiert? Hat auch mit dem ESC null zu tun

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Gegen beiden gibt es einen Haftbefehl. Erst wenn sie verhaftet sind, gibt es Verhandlungen und ein Urteil. Nicht weniger, nicht mehr.

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko +++

Nun, arg genug, wenn Netanjahu sofort verhaftet werden würde, wenn er deutschen Boden betritt.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Rein rechtlich ja aber Scholz hat ja gesagt – macht Merz dann sicher auch – dass Netanyahu nicht auf deutschem Boden verhaftet werden würde.

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Wo sich die internationalen Juristen übrigens uneins sind, ob der „Internationale Strafgerichtshof“ hier bei Israel überhaupt zuständig ist, da Israel ein funktionierendes Rechtssystem hat. Der Strafgerichtshof ist nur dann zuständig wenn sich z.B. die Regierung eines Landes in das dortige Rechtssystem eingreift (z.B. mit dem Auftrag politische Gegner verhaften zu lassen) und das Rechtssystem dort dann nicht mehr unabhängig arbeiten kann und damit auch z.B. die Regierung eines Landes vor Gericht stellen kann.

Last edited 1 Jahr zuvor by AlexESC
Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

Und was ändert diese stark rechtlich- technische Argumentation von dir am Völkermord Israels an den Palästinensern?

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Wo steht das geschrieben?

Heike
Heike
1 Jahr zuvor
Reply to  Niko

Du bist kein Fan, dein ESC Herz kann also gar nicht bluten.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Niko

Mein Herz blutet auch… aber weil solche Gestalten immer noch ungestraft ihren 💩 in die Welt posaunen dürfen

Maypril
Maypril
1 Jahr zuvor

„Danke für den Hinweis. Natürlich wird das böse Israel sofort ausgeschlossen und auch nicht zur nächsten Geburtstagsfeier eingeladen.“ – Die EBU, in einem Paralleluniversum.

Selbst wenn Israel nicht mitmachen würde, würde Spanien dieses Jahr dadurch auch nicht besser abschneiden.
Abgesehen davon hat es auch Zeiten gegeben, in denen der ESC auch ohne alle Big Five Länder funktioniert hat, just saying.

Gunnar
Gunnar
1 Jahr zuvor

Ich danke der EBU für ihr schnelles und klares Statement.
Bitte nie wieder ein 2. Malmö voller Hass und negativer Ekstase gegenüber Repräsentanten*innen eines Landes zulassen ! Wie schon jemand hier schrieb, gehörte Israel mit zu den ersten, die ihre Teilnahme bestätigten. Was soll dann plötzlich diese aufkommende Diskussion gut 1 Monat vor dem ESC ???

Insperiert von einem meiner Lieblingssongs dieses Jahrgangs,(da passt mMn alles), habe ich diesem Song einen eigenen Text gewidmet. Es gibt ja auch inzwischen genug Karaoke-Versionen von den ESC-Beiträgen.
Passt zwar nicht direkt zu diesem Thread, der Text soll aber allgemein auf die
Missstände dieser Welt hinweisen und trotzdem Hoffnung für kommende Generationen zum Ausdruck bringen.

Vielleicht kommt ja jemand darauf, um welchen Beitrag es sich dabei handeln könnte.

Dann brennt Zeit 
 
Und nicht nur Fluten überschwemmen diese Welt ( sogar ) 
Die Natur rächt sich – der Mensch will sie beherrschen
Hungersnöte – Kriege da, Ängste nicht geträumt – sind wahr 
Fang´ den Bumerang schnell auf – auf den Rückmärschen
 
Freiheit, Frieden und auch Wohlstand dieser Welt ( Ja ? )
Kennen Menschen – Völker nicht, Überlebenskampf die Pflicht
Über Schatten springen täglich – mit ein bisschen Glück erträglich 
Ja dieses „Bisschen“  bedeutet Licht ( helles …..)                                                     
Schaut genau in diese Kinderaugen
Zukunft ist nichts Altes – nicht im Schrank verstauben
Ja es brennt die Zeit schon – ja es brennt die Zeit
 
Und was schlägt heute wieder hohe Wellen
Unbeschwert noch in die Zukunft sehen
Immer wieder sich die Frage stellen
Was passiert – kein Verseh´n
 
Uns´re Köpfe rauchen – Häuser brennen
Diskutieren, was Signale senden
Und wir fühlen Trauer und erkennen
Dann brennt Zeit  Zeit Zeit Zeit
 
Musik
 
Brennt Zeit
Wenn der Himmel weint – Wunden fließen
Menschen sterben – viel Blutvergießen 
Brennt Zeit
Wenn die Natur wieder zurückschlägt
Trümmer liegen da wie alles zersägt 
Brennt Zeit 
Wenn Durst und Hunger quälen
Eltern von ihren toten Kindern erzählen
Brennt Zeit 
Wenn wir diese Bilder seh´n – machtlos betroffen                        
Du Welt – lass´ diese Menschen hoffen
Brennt Zeit
Bleibt immer fair – schaut nicht weg
Schenkt uns´rer Zukunft mehr Respekt
 
Schaut genau in diese Kinderaugen
Zukunft ist nichts Altes – nicht im Schrank verstauben
Ja es brennt die Zeit schon – ja es brennt die Zeit
 
Und was schlägt heute wieder hohe Wellen
Unbeschwert noch in die Zukunft sehen
Immer wieder sich die Frage stellen
Was passiert – kein Verseh´n
 
Uns´re Köpfe rauchen – Häuser brennen
Diskutieren, was Signale senden
Und wir fühlen Trauer und erkennen
Dann brennt Zeit
Zeit Zeit Zeit Zeit Zeit Zeit Zeit Zeit Zeit Zeit Zeit
………………………………………………………………………………

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Gunnar

Zjerm 😍❤️

Gunnar
Gunnar
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

BINGO – Sehr Gut – Versetzt 👍😍

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Gunnar

Fein! Dank Dir!

Esc.cris
Esc.cris
1 Jahr zuvor

Dass die EBU niemals Israel ausschließen würde. Kann sich ja wohl jeder denken. Dass RTVE 4 Wochen vor Beginn des ESC diese Diskussion beginnt, zeigt, dass sie selbst sehr genau wussten, dass dieser Vorschlag lediglich ein kurzer Aufreger wird, mehr nicht

eurohawk
eurohawk
1 Jahr zuvor
Reply to  Esc.cris

Wirklich erschreckend mit welcher Belanglosigkeit und Weltfremdheit hier von der Mehrheit das Thema diskutiert wird…. einschließlich der EBU Zentrale. Für die gehts ausschließlich um die Finanzierung. Alles andere ist denen Schnurz. Wären Russland und Belarus noch der EBU angeschlossen, dürften die auch schon wieder mit geschwollener Brust ihr Liedchen trällern. Vielleicht wird im kommenden Jahr das ein oder andere Land ein Verschnaufspäuschen einlegen um seine Meinung zu demonstrieren?! Wär doch interessant zu sehen, bzw. hören. Give peace a Chance! ♥️

Delta
Mitglied
Delta
1 Jahr zuvor

Hmmm. Die Sache ist, auch ich sehe eine etwas andere Situation im Vergleich zum Vorjahr, die sich in den letzten Minaten auch dynamisch entwickelt hat (siehe z.B. Kriegsziele). Von daher kann ich schon verstehen, wenn man eine Debatte fordert und ich kann auch den Zeitpunkt nachvollziehen.

Was es am Ende natürlich nicht geben darf, was es aber vermutlich trotzdem geben wird, sind die massiven Anfeindungen gegenüber der israelischen Künstlerin & Delegation durch andere Künstler und „Fans“. Wobei ich auch nochmal unterscheiden würde zwischen Kritik („finde ich nicht gut, da…“) und Anfeindungen (Beleidigungen, Gewaltandrohungen, usw).

Gwendolyn
Gwendolyn
1 Jahr zuvor

Weshalb kann man die Politik nicht aus dem ESC heraushalten … Ich habe naiverweise gedacht , dass es hier um Musik geht und das Beste Lied gewinnen sollte , egal aus welchem Land es stammt , und es kein Beliebtheitswettbewerb der Regierungen sei, und ich dachte ebenfalls , dass es unter Künstlern keinen Hass und Hetze gäbe …war wohl ein Irrtum …und unabhängig davon, was man von politischen Vorgehensweisen bestimmter Länder halten mag … dies an jungen Sängerinnen , die null Schuld daran oder Einfluss darauf haben, auszulassen, ist beschämend und nicht das , wofür der ESC eigentlich steht.

Lakeside
Lakeside
1 Jahr zuvor
Reply to  Gwendolyn

Finde ich auch! Es geht doch eigentlich darum neue Musik und andere Kulturen kennenzulernen. Ein großes europäisches Fest zu feiern. Vielleicht mag ich auch (unter anderem) deswegen den schwedischen Beitrag heuer so gern, weil es einfach nur Spaß macht zuzuhören und glücklich macht. Weil ich dank KAJ die großen Probleme in der Welt wenigstens für ein paar Minuten ausblenden kann und ein Lächeln im Gesicht hab. Ich hab echt genug von den Dramen vom letzten Jahr. Ich finde das Motto „United by music“ wichtiger denn je!!!!!

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor

Gutes Statement, guter Zeitpunkt. Mehr kann man jetzt nicht machen; gut dass die Teilnehmerländer offiziell sensibilisiert wurden (auch wenn es nicht nötig sein sollte). Wenn jetzt ein Protest passieren sollte zB weil ein/e Teilnehmer/in mit Palästina-Flagge bei der Flaggenparade einläuft, dann muss eben sanktioniert werden.
Es wird so oder so wieder Theater wegen der Flaggenparade geben – da „unsere“ Sänger Österreicher sind, kann ich mir kaum
Vorstellen, dass sie mit deutscher Flagge einlaufen werden (noch was, das bei dem Fiasco nicht bedacht wurde). EU-Flagge, ev kombiniert mit Regenbogenflagge wäre mein Vorschlag.

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Da war von offizieller Seite -womit ich die verantwortlichen Personen für den ESC bei den teilnehmenden EBU-Sendern, als auch bei der EBU selbst, meine- diese Saison, im Gegensatz zu letzter Saison, Ruhe mit diesem Thema und dann kommt, rund einen Monat vor dem ESC, RTVE damit um die Ecke. Ich finde es prima, dass die EBU hier so schnell reagiert hat mit diesem Statement! Finde auch ich ansonsten sehr unprofessionell von RTVE!
Ich hoffe dass sich alle professionell und kollegial beim diesjährigen ESC verhalten und es nicht wieder solche Verhaltensweisen wie im letzten Jahr gibt. Und damit sind auch die Journalisten gemeint! Die EBU sollte auch hier ein Auge drauf haben und ggf. Journalisten, welche sich z.B. durch Buhrufe gegen Israel äußern, von zukünftigen ESC’s und sonstigen EBU-Wettbewerben für eine bestimmte Zeit ausschließen, auch wenn es sich hierbei vielleicht um ein großes Fan-Medium handelt!

Die EBU sollte dies, neben ihren aktuellen Statement zu dieser Diskussion, vielleicht auch nochmal den teilnehmenden Sendern mitteilen, dass sich alle kollegial verhalten sollen, so dass dies dann auch bei den teilnehmenden Acts ankommt. Und auch die Gastgeber, genauer gesagt, der Gastgebersender SRF ist in dieser Sache gefragt, dass dies auch bei den diesjährigen Interval-Acts ankommt.

Das wenigste, was wir bei einem ESC in dieser Zeit, brauchen können sind die ganzen Sachen, welche im letzten Jahr beim ESC vorgefallen sind! Ich hoffe, dass ALLE das ESC-Motto, „United by Music“ diese Saison auch endlich mal leben und nicht nur sagen!

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Was macht die EBU bzw das Schweizer Fernsehen, um den Mob von den Shows fernzuhalten? Das war im Vorjahr das Schlimme, dass man Eden Golan ausgebuht hat. Wie kann die EBU diese widerlichen Szenen unterbinden?

Manuc
Manuc
1 Jahr zuvor

Wer kein Problem mit der Teilname Israels am ESC hat,ist selber Schule.

Ash Gul
Ash Gul
1 Jahr zuvor

Ich finde es heuchlerisch, dass man Israel weiterhin teilnehmen lassen tut, aber Russland komplett ausschließt. Beide Länder haben in der Vergangenheit menschenverachtende Aktion gebracht, aber Russland wird überall ausgeschlossen, während Isreal überall mit offenen Händen begrüßt wird.
Entweder werden beide ausgeschlossen und keiner von beiden.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Ash Gul

Rußland ist kein Mitglied der EBU mehr! Außerdem hat Rußland mit dem Überfall auf die Ukraine einen Krieg ausgelöst! In Rußland werden die Opposition und die LGBTIQ+ verfolgt.

Israel hingegen ist eine Demokratie und damit das genaue Gegenteil!

Juli
Juli
1 Jahr zuvor

Alle anderen müssen sich gegenüber der israelischen Delegation respektvoll verhalten. Schön und gut, wäre nur fair wenn es beidseitig gilt, denn nach letztem Jahr hat man ja gemerkt dass die Israelische Delegation sich den anderen Delegationen aufjedenfall nicht respektvoll verhalten hat, aber das ist ja okay weil Morocanoil der Sponsor ist. Einfach traurig.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Juli

Selbstverständlich sollte Respekt immer auf Gegenseitigkeit beruhen. Aber gibt es überhaupt einen verifizierten Nachweis für die angeblichen Fehltritte? Meines Wissens nach nicht. Dieses Gerücht wurde damals gezielt von bestimmten Akteuren gestreut – und genau das hat unter anderem dazu geführt, dass fälschlicherweise behauptet wurde, Joost Kleins Disqualifikation stehe in einem Zusammenhang mit der israelischen Delegation. Schon kurz darauf war allerdings klar: Das Ganze hatte rein gar nichts mit Israel zu tun. Soweit ich gelesen habe, hat die EBU im Nachgang des ESC in Malmö sogar bestätigt, dass keine einzige (!) offizielle Beschwerde einer Rundfunkanstalt im Zusammenhang mit der israelischen Delegation eingegangen ist. Unterm Strich also: viel Lärm um nichts. Vergangenes ist vergangen – und hoffentlich wird in diesem Jahr alles besser. Das Teilnehmerfeld macht jedenfalls schon jetzt einen erfreulichen Eindruck und stimmt mich optimistisch.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor

Happy passover, my friend!

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor
Reply to  Juli

Ach Gott, die Story von der bösen israelischen Delegation wieder.

Laurine
Laurine
1 Jahr zuvor

Es ist mal wieder verheerend wie die Kommentarspalte eskaliert. Vorweg: Ich spreche generell von Kommentarspalten hier auf dem Blog und nicht nur über diesen Artikel.
Wie schnell hier auf teils konstruktive Kritik an der Regierung Israels Antisemitismus vorgeworfen wird ist fatal.
Dadurch wird meiner Meinung nach tatsächlicher Antisemitismus relativiert, was niemals passieren darf.
Zu dem Thema Israel Kritik und Antisemitismus habe ich gestern bereits kommentiert und ich muss es heute leider wieder tun.
Dazu hab ich ein, meiner Meinung nach, sehr gutes Video auf Instagram gefunden.
Warscheinlich sieht es eh niemand, vor allem nicht diejenigen, die es sehen sollten.
Aber ich finde es wichtig es zu teilen und denen, die andere Haltungen haben, die eigene auf konstruktive Art und Weise näher zu bringen.
https://www.instagram.com/reel/DHbUpvZo7ND/?igsh=MW81MnpsYm9xYWwweA==

Last edited 1 Jahr zuvor by Laurine
Festivalknüller
Festivalknüller
1 Jahr zuvor

Dass das in der Überschrift angesprochene Ende der Teilnahmediskussion durch das
Statement ist leider reines Wunschdenken.
Dass man von EBU-Seite zu Anfragen auf der Ebene der Fernsehanstalten Stellung nimmt, geht in Ordnung, denn da sollte die Diskussion auch bleiben.
Das Problem der unterschiedlichen Sichtweisen wird so allerdings nicht gelöst.
Politische Aktivisten werden mit ihrer Message in Basel so oder so auflaufen und auf sich aufmerksam machen .
Wichtig bleibt, dass die Künstler und Künstlerinnen sowie die selbsternannten “ Fans“ ihre Meinung zum Thema nicht in den Wettbewerb tragen und eine unerträgliche Stimmung wie im letzten Jahr schaffen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Festivalknüller
roxy
roxy
1 Jahr zuvor

Hier wird wieder viel durcheinander gebracht. In der EBU gab es bestimmt Diskussionen zu dem Thema, es ist nicht an der Not, jetzt eine Diskussion zu eröffnen.
Die Regeln der EBU sind ganz klar und wirklich für jeden sehr verständlich: Beim ESC werden grundsätzlich keine Länder ausgeschlossen. Gibt es in einem Land einen Sender, der Teil der EBU ist, kann dieser Sender am ESC teilnehmen. Die EBU kann Beiträge ablehnen, aber nicht grundsätzlich Länder. Im Fall Russlands und Belarus wurden die Sender von der EBU ausgeschlossen, daher können sie nicht teilnehmen.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor
bertibln
bertibln
1 Jahr zuvor

Danke! Israel gehört mehr denn je zum ESC!

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Als Baby stand deine Wiege wohl zu nahe an der Wand oder was?? Was für ein ekelhafter Kommentar der hoffentlich bald hier verschwindet!! 🤢

trackback

[…] Repräsentantin ist Überlebende des palästinensischen Massakers im Oktober 2023 in Südisrael. esc-kompakt.de, esc-kompakt.de (Israels Song) ebu.ch […]