Erste Probe Schweden: John Lundvik – Too Late For Love

Erste Probe Schweden John Lundvik Too Late For Love ESC 2019
Foto: Andres Putting

Eigentlich könnte man es bei der Probe von Schweden kurz machen: Alles beim Alten. Wer Johns Auftritt aus dem Melodifestivalen kennt, wird nur wenig überrascht sein. Aber ein paar kleinere Änderungen gibt es dann doch. Die Backgroundsängerinnen tragen andere Klamotten, nämlich mit Pailletten besetze schwarze Kleider. Dadurch funkelt es auf der Bühne nun etwas mehr als in Stockholm. Es gibt außerdem eine gemeinsame Choreobewegung, nämlich eine in die Höhe gereckte Faust auf den letzten Schlag vor der Bridge.

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Foto: Andres Putting

Auch beim zweiten Durchlauf gibt es eigentlich nur zu sagen: Das ist eine runde Performance, stimmlich absolut top und John und seine Damen könnten so ohne Umschweife direkt in die Liveshow gehen. Klar, diese Show haben sie halt jetzt auch schon x-mal durchgemacht. Was ich aber immer wieder beeindruckend, wie gekonnt John mit der Kamera spielt. Hier ein Blick, da ein Lächeln, das kommt gut und natürlich rüber. Da ist ein echter Profi am Werk.

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Foto: Andres Putting

Jetzt werden noch kleinere Änderungen und Einstellungen vorgenommen, vor allem im Hinblick auf die Tonabmischung. Ansonsten passiert hier aber grade nichts Spannendes mehr. Deshalb beende ich an dieser Stelle jetzt die Probenberichterstattung für heute.

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Foto: Andres Putting

Wir sehen uns wie immer gleich drüben auf Instagram zum täglichen Probenfazit per Instagram-Live. Die nächste Probe steht dann morgen um 10 Uhr an.


31 Kommentare

  1. Wie heißt es so schön: „Gospel-Mama-realness“! I like!
    @Benny: Wer ist denn dieser freundliche Herr, den ihr immer als Bildquelle angebt? 😇

  2. Hm, ja, nichts wirklich Besonderes halt. Immerhin finde ich dieses Jahr Schweden mal nicht komplett furchtbar, das ist doch schon mal ein kleiner Fortschritt.

    • Was man bei Schweden wirklich beneiden muss, ist dieser Wille zum Sieg. Sobald man erkannt hat, dass die Entwicklung zu immer besseren aber auch blutleerern Video-Clips von den ESC-Zuschauern immer weniger angenommen wird, nimmt man einfach was besonders Emotionales weil das letztes Jahr so gut ankam. Ich bin gespannt, ob die Rechnung wirklich so einfach ist. Aber alleine schon das Produktions-Level wird dem Titel einen guten Platz sichern.

  3. Wieso sollte man bei dieser rundum runden und gelungen Gesamtperformence auch groß rumwerkeln um am Ende vielleicht alles nur zu verschlimmbessern? Das ist ein sicherer top 5 Kandidat in meinen Augen. Grandios Schweden

  4. Ein bisschen schade, dass er sich weiterhin für das schwarze Outfit entschieden hat. Bei diesem durch und durch positiven Song wäre etwas mehr Farbe sicherlich nicht schlecht gewesen. Allerdings bleibt er auch so trotzdem meine Nummer 1.

    • Dafür kann man die vier Sängerinnen endlich gut sehen und vielleicht wird John auch etwas anderes anziehen.

      Dennoch sah ich im Video erneut eine Lichtfarbe, die mich meistens umschalten lasst. Kaltweiße LED-Beleuchtung hat ein ernstes Nachteil: wer es sieht, bekommt Gänzehaut weil der Körper versucht wärme festzuhalten. Oder man fühlt sich sofort unterkühlt. Hier, bei diesem Lied passt dieses Licht einfach nicht, dafür ist den Song zu fröhlich – heiter – aufgeregt usw.

  5. Das wird beim Televoting weit besser abschneiden als im Vorjahr, dafür bei den Jurys nicht ganz so stark. Sympathischer Beitrag von Schweden mal zur Abwechslung.

  6. Endlich kann ich den Schweden mal wieder die Daumen drücken!!! Toller Song, sympathischer Sänger, toller Chor, passt alles.

  7. In der Tat, da kann man wenig falsch machen. Bin nun absolut kein Schweden-Fan (in den letzten beiden Jahren sogar das Gegenteil), aber diesmal kann ich gerne viel Glück wünschen,

  8. Schick und professionell inszeniert, aber wieder einmal so abartig künstlich – frisch polierte Ware direkt aus der Melfest-Fabrik. John passt perfekt zu den anderen Mr Plastics, die Schweden in letzter Zeit geschickt hat.

  9. Schokohasi wieder in Topform und die Inszenierung wurde gegenüber dem Melodifestivalen kaum verändert. Wird auf jeden Fall dem niederländischen Winselhengst ordentlich einheizen!

    • Also mir sich winselnde Herren in manchen Situationen mal gar nicht sooooo unsympathisch, während zu viele Schokohasis meinen tempelgleichen Körper zu Ostern doch ziemlich verunstaltet hatten

    • Solltest Du nicht Marabou-Hasi schreiben? Das würde Jon klarer von meinem Lindt-Hasi (und @usain’s Couscous-Hasi) abgrenzen. So ist es verwirrend.

  10. Einerseits wirkt das alles etwas besser und geschlossener als auf der eher in die Breite gehenden Mello-Bühne, andererseits kommt die Choreo im Video irgendwie abgedroschen rüber, es fehlt da ein bisschen der Pepp, so könnte das auch bei Carmen Nebel stattfinden. Aber durch den Kamera-Schnitt im Fernsehbild wird das schon noch.

  11. Im letzten Jahr habe ich den Song der Schweden absolut gehasst. Und war froh, das die Schweden von den Televotern eins über die Rübe bekommen haben. Dieses Jahr komplett anders, ein total sympathischer Sänger, 4 absolute Wuchtbrummen im besten Sinne. Das geht natürlich ins Finale und dann ist zwischen Platz 1 bis 10 alles drinn.

  12. Immer noch dieses nachgestellte Kasimir-Malewitsch-Gemälde, aber ansonsten ein Brett von Lied. Is it too good to win?

  13. Also wie immer professionell und routiniert.
    Die nächste Top 10 ist doch schon ziemlich sicher für Schweden.
    @Benny
    Gibt es von dir auch einen kurzen Resümee-Beitrag nach Abschluss der Probentage?
    Danke für Alles! Du machst das fantastisch.

  14. John ist ein mega Performer und super sympathisch, gar kein Vergleich zu den letzten beiden Jahren. Positiv anmerken möchte ich noch die neue Hose, auch wenn mir das Outfit als Ganzes immer noch nicht gefällt.

  15. Mit oder ohne neuer Hose , mir gefällt Schweden in diesem Jahr nach langer Zeit mal wieder echt gut. Auch wenn ich gerne mit Anna in den Wald gegangen wäre um Duncan zu suchen kann ich mit dem knuddligen , sehr sympathischen John gut leben ! 😉

  16. „Too late for love ?“ ist mein absoluter Favorit in diesem Jahr seit Loreen 2012. John Lundvik ist so ein grandioser Komponist und Liveperformer. Ausgerechnet in diesem Mai 2019, in dem meine schwedische Beziehung nach 12 Jahren in die Brüche gegangen ist. Ich wünsche John alles Gute in Tel Aviv. Mein Platz in der ersten Reihe wird im 2.Semi leer bleiben, aber ich werde bei ihm sein und für ihn und seinen eigenen Song voten, ein echter Profi eben, auch wenn ich es nur am TV verfolgen werde. 🙈

  17. Eigentlich muss John doch nur ab und zu in die Kamera Lächeln, zusammen mit den Gospel-Sisters mit dem Hintern wackeln und die Lichtanlage an den richtigen Stellen aufflackern. Nichtmal seine High-Waist-Hose wurde auf Kante genäht – wann hatte ein schwedischer Sänger schonmal soviel Freischwung im Lendenbereich?

  18. Ich bin ja fasziniert, wie gut dieser Song hier dann doch ankommt. Ist eindeutig einer der schwächeren schwedischen Songs der letzten Jahre, aber das wird wohl locker Top 8, wenn nicht sogar Top Fünf

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