ESC 2019: Serhat singt wieder für San Marino

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Nein, es ist nicht schon wieder Valentina Monetta, die San Marino beim Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv vertritt, und auch nicht Real-Life-Ken Rodrigo Alves, stattdessen kehrt ein alter Bekannter zurück auf die ESC-Bühne: Der türkische Sänger Serhat. Er trat bereits im Jahr 2016 für San Marino an, landete mit „I didn‘t know“ aber nur auf einem enttäuschenden 12. Platz im Halbfinale und schied damit aus. Nun also sein zweiter Versuch. Lassen wir uns überraschen, bei Valentina hat es dann ja im dritten Anlauf mit dem Finale geklappt.

Serhat für San Marino – eine gute Wahl?


44 Kommentare

  1. Och jööö, kann man machen.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt, wieso nicht auch für San Marino und auch für Serhat.
    Vl schafft es mal jemand einen halbwegs guten Song zu schreiben. Ein Song mit Message soll her? Ich sehe schon die Kerzen und die Lichter auf der Bühne..

    In diesem Kontext, kann mal jemand meine Wissenslücke schließen: sind gute Songs eigentlich teurer zu kaufen? Ist das der Grund warum San Marino (fast) immer so kostengünstiges Zeug schickt?

    PS. zum Thema Comeback, wünsche mir Miodio zurück zum ESC und ins Finale!

      • Richtig, wie 4porcelli sagt, ich hatte jetzt schon ein-zwei Mal Verzögerungen und sehe halt erstmal nichts. Hatte mich auch gestern erst gewundert, woran das liegen kann. Hat wohl auch nichts mit dem Browser zu tun, hab es auch mal auf FF und Chrome probiert und trotzdem nichts gesehen. Aber ist ja alles bestens! Hab jetzt gelernt, dass die Refreshrate (oder wie das heißt) wohl ab und zu Verzögerungen hat.

        Ich schließe mich an, ich bin so froh, dass ihr das hier macht, Jungs, daaaanke!! 🙂

    • Ist glaube ich ein technischer Glitch – dauert manchmal – aber nicht immer – etwas, bis die Kommentare erscheinen. Darum und tatsächlich nur darum hatte ich dämlicherweise gestern nen Kommentar doppelt gepostet. Ist ansonsten alles schon auf 92%, danke, Junx

  2. Also schlimmer als „Who we are“ oder „Facebook uh oh oh“ kann es wirklich nicht mehr werden und „I didn’t know“ ist, man glaubt es kaum, in der Ursprungsversion tatsächlich mein san-marinesischer Lieblingsbeitrag. Dann hoffen wir mal, dass diesmal nicht durch einen völlig überstürzten Discotrash-Remix alle realistischen Restchancen zunichte gemacht werden und San Marino im Finale wieder Drittletzter werden kann. 😉
    Serhat darf sich jedenfalls schon mal auf diverse Auftritte bei Carmen Nebel und im Fernsehgarten freuen. Kiwi ist bestimmt immer noch Fan!

    • Ich mag die Ursprungsversion auch viel lieber. Schade, dass sie nicht zum Zuge gekommen ist. Meine absolute Nummer eins bleibt allerdings Complice.

  3. Hätte wesentlich schlimmer kommen können – ich finde Serhat und seinen Act ganz putzig. Weiß man schon, wer den Song schreibt? Kommt Ralph Siegel vielleicht so zum Zuge?

  4. Na gut, dann eben nochmal Serhat . „Serhat singt wieder für San Marino“ ist allerdings eine Übertreibung. Es sollte wohl heißen „Serhat redet Lied für San Marino“… Singen ist nicht so sein Ding.

  5. Ich habe ja mit allem gerechnet, aber mit Serhat nicht hahah Mit einem besseren Song kann es schon was werden mit dem Finale, ich mein „I didn’t know“ hat es ja auch fast geschaftt. Es bleibt spannend, hätte schlimmer aber auch besser sein können.

  6. Also liebes San Marino wollt ihr wirklich nicht mehr im Finale auftreten? Okay, dann eben nicht. Kostet ja auch mehr, wenn der ;Künstler vier bzw. 2 Tage länger in Tel Aviv bleibt. Ich bin mir sicher der letzte Platz im Semi ist für San Marino schon vorprogrammiert.

  7. Erster April ist aber heute nicht, oder? Was soll man davon halten? Und ein gescheiter Song aus San Marino??? Really, darauf soll man hoffen…??? Wobei: die Hoffnung stirbt zuletzt.

  8. Damit ist die Türkei durch die Hintertür (Noteingang) nun doch wieder beim ESC vertreten, entgegen aller Kulturwertediskussionen und Verweigerungen. Nach dem krachend gescheiterten „hochinnovativen“ internationalen Castingformat des Vorjahres für San Marino greift man wieder auf „Altbewährtes“ zurück. Gut, Serhat war 2016 auch nicht sonderlich erfolgreich, aber man kann es ja wieder versuchen. San Marino muss ihren Beitrag ja komplett fremdfinanzieren. Da sind die Auswahlmöglichkeiten überschaubar, um mit ihrem Juryvoting eventuell das Zünglein an der Waage spielen zu können, denn mit einer Finalteilnahme rechnet sowieso keiner. Möglicherweise ist da wieder was für die klamme Staatskasse drin. 12 Punkte können viel verändern, da braucht es nur noch eine dänische Jurysprecherin, die das Votingergebnisblatt falsch rum hält und schon klappt der Skandal.(Satire)

  9. 2012: Valentina Monetta
    2013: Valentina Monetta
    2014: Valentina Monetta
    2015: Michele und Anita
    2016: Serhat
    2017: Valentina Monetta
    2018: Jessika und Jenifer
    2019: Serhat
    — und dann vermutlich:
    2020: Michele und Anita
    2021: Valentina Monetta
    2022: Serhat
    2023: Valentina Monetta
    2024: Jessika und Jenifer
    2025: Serhat
    2026: Jessika und Jenifer
    2027: Valentina Monetta
    2028: Michele und Anita
    2029: Serhat

  10. Serhat wird sicher einen gewissen selbstironischen Charme und gestylten Auftritt haben; wäre damit schon mal besser als Spanien.

    • Der spanische Bub macht schon gut Stimmung, aber ist eher der Typ fürs Grobe. Gegen Serhats weltmännisch-campen Glamour kommt er nicht an. Er ist der Gentleman of Eurovision. ☺️

  11. Ich muss zu meinem Scham gestehen, dass ich Serhats Beitrag von 2016 LIEBE! Ich stehe einfach auf so altmodisches Zeug! Auch der verhasste Disco-Remix hat dem Lied damals echt gut getan für meinen Geschmack. Insofern kann es nur ein gutes San Marino – Jahr für mich werden 😇

  12. Was ich nicht verstehe, ist zum einen die schreckliche Kreativlosigkeit. Vielleicht will einfach international niemand die scheinbare Bürde auf sich nehmen und für San Marino antreten, so dass man dann immer wieder auf die gleichen zurückgreifen muss. Und zum anderen verstehe ich nicht, warum man immer wieder überhupt ausländische „Künstler“ engagiert. Natürlich ist San Marino klein, und man hat bei 33k Einwohnern nicht so viel Auswahl. Aber ich komme selber aus einem Ort der vergleichbar groß ist und hier gibt es auch Musiker und kleine Bands. Das wäre doch auch ganz sympatisch, wenn man damit ein bisschen mehr kokettieren würde, eben das kleinste Teilnehmerland zu sein. Dann kann man doch auch mal ne bessere Schülerband schicken. Das hätte Charme und wäre vermutlich auch ungleich günstiger

    • Viel Glück dabei, eine Schülerband zu finden, die die Teilnahmekosten übernimmt!

      Ich finde es eigentlich ganz lustig und sympathisch, Serhat eine zweite Chance zu geben. Ein paar Punkte mehr als 2016 und er ist im Finale dabei, was will man mehr?

  13. Die Legende ist zurück! ❤️
    „I Didn’t Know“ war schrecklich – zumindest in der Originalversion. Der Disco-Remix dagegen ist unbestritten der beste Beitrag in 450 Jahren Eurovision. Alles andere als ein Rekordsieg in Tel Aviv wäre eine Enttäuschung für San Marino.

  14. Und was macht jetzt Ralf Siegel? Wo soll er denn jetzt seine Musik unterbringen, wenn schon nicht in San Marino? Welch verzweifelte Land wird sich denn jetzt seiner annehmen? Oh mein gott, mir kommt gerade ein grauenhafter Gedanke? Was ist wenn der Song Sisters von ihm ist?

  15. Nee jetzt mal im Ernst, wenn man schon jemand aus dem Ausland verpflichten will, warum dann nicht jemand aus Italien, mit einem Song in Italienisch. Gibt es wirklich keine Musiker in San Marino. Wozu braucht man da jemanden aus der Türkei oder Deutschland?

    • Ich glaub das Problem ist nicht, dass es keine fähigen Musiker in San Marino gibt – es geht vielmehr um’s Geld. So eine ESC-Teilnahme kostet nun mal mindestens einen fünfstelligen Betrag – Geld das das San Marinesische Fernsehen scheinbar nicht aufwenden kann und daher auf Fremdfinanzierung angewiesen ist. Das ist dann an und zu der Herr Siegel aus Deutschland oder die Straub-Mischpoke aus Österreich. Anscheinend hat man sich dieses Jahr an das angenehme Geschäft mit einem türkischen Herren erinnert…

    • Also ich gehöre natürlich zu den Entsetzten und finde in ihrer Erklärung auch keine wirklich schlüssige Begründung. Wohmöglich hat sie einfach keinen wettbewerbsfähigen Song bekommen? Schon irgendwie deprimierend … 🙁

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