Festival Da Canção 2019: Wer ist Dein Favorit?

Das portugiesische Fernsehen hat die 16 Lieder veröffentlicht, die am diesjährigen Festival Da Canção teilnehmen werden. In zwei Halbfinalen und einem Finale wird entschieden, wer das Land beim Eurovision Song Contest in Tel Aviv vertreten wird. Wer ist Dein Favorit? Stimme hier ab!

Festival Da Canção 2019: Was sind Deine Favoriten? Maximal 3 Nennungen

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Halbfinale 1

Calema – A Dois

Conan Osíris – Telemóveis

Ana Cláudia – Inércia

João Campos – É O Que É

Filipe Keil – Hoje

Ela Limão – Mais Brilhante Que Mil Sóis

Soraia Tavares – O Meu Sonho

Matay – Perfeito

 

Halbfinale 2

Lara Laquiz – O Lugar

Madrepaz – Mundo A Mudar

Mariana Bragada – Mar Doce

Dan Riverman – Lava

NBC – Igual A Ti

Mila Dores – Debaixo Do Luar

Marlon – O Jantar

Surma – Pugna


33 Kommentare

  1. Ohje, die sollten ihren Vorentscheid echt mal überdenken. Ich find so ziemlich alles Grottenlangweilig und überhaupt nicht ESC tauglich. Außer Calema – A Dois. Das könnte wirklich was werden. als zweites und drittes hab ich noch Filipe Keil – Hoje und Lara Laquiz – O Lugar gewählt. Alles andere kann gerne übersprungen werden…

  2. Der erste Titel heißt Inercia, echt? ROFL das beschreibt FdCfür mich allgemein perfekt. Ist irgendwas außerhalb des bei diesem VE üblichen Sounds dabei, das man auschecken sollte?

  3. Das ist ja leider fast alles zum Einschlafen langweilig. Diese typisch portugiesische Melancholie brauche ich nicht noch ein drittes Jahr. Wirklich gut finde ich auch nur Calema – A dois.

  4. Ja, wie erwartet pure Langeweile. Bin wie manche wissen ja einer der größten Freunde von leisen Tönen und Balladen und „künstlerischem Anspruch“, aber DAS ist selbst für mich zu viel. Habe für „A dois“ und „Hoje“ gestimmt, welche mir tatsächlich gut gefallen. Sind auch die einzigen Lieder, die ich mir vollständig angehört habe.

  5. Tolle Auswahl, hochwertig produziert, wunderbar instrumentalisiert.

    Wer diese Titel als „langweilig“ und „öde“ bezeichnet, hat jedes Melodifestivalen mehr als verdient.

    • Vollständige Zustimmung. Das ist mal kein musikalisches Fast Food. Man muss solch intellektuellen und anstrengenden Kram halt mögen. ‚Telemóveis‘ z. B. mischt Fado und Elektro mit arabischen und Gitanoeinflüssen. Fantastisch!

  6. Bin auch im Team Calema und Filipe Keil, vielleicht auch noch Matay. Aber Calema wäre wohl in vielerlei Hinsicht eine sehr gute Wahl. Das ist halbwegs modern, doch typisch portugiesisch und die beiden sehen natürlich blendend aus…

  7. Mit A Dois, Hoie und Inercia befinden sich meine Favoriten im ersten Semi.
    Die Lieder sind zwar alle irgendwie gleich (langweilig), aber wenigstens modern gehalten, sodass manche in Horrofilmen als leise Hintergrundmusik laufen könnten. Viele Lieder sind sehr experimentell, was an sich gut ist, aber vielleicht ist es dann manchmal falsch angesetzt, wenn außer diesem Experimentellen nichts mehr passiert.
    Letztendlich kommt es aber auf DEN Song an.

  8. Ich muss sagen, dass ich die Auswahl ,gerade weil sie aus Portugal kommt, recht ansprechend finde, wenn man es mit den Liedern der letzten Jahre vergleicht. Den Song von Joao Campos finde ich wunderschön,natürlich auch gut die moderne Nummer von Calema (aber warum muss es immer Mainstream sein??) und ebenfalls gefällt mir Dan Riverman.

  9. Für portugiesische Verhältnisse ist die Auswahl der Songs erstaunlich gut. Man merkt zwar sehr wohl, dass es sich um den portugiesischen Vorentscheid handelt, aber ein bis zwei gute Songs sind schon dabei. Mir gefallen vor allem „NBC – Igual A Ti“ und „Calema – A Dois“. Was ist nicht ganz nachvollziehen kann, ist der möglicherweise entstehende Hype um Telemóveis. Wenn man sich auf anderen Seiten umschaut, scheint das einer der klaren Favoriten zu sein, warum auch immer???

  10. Die in meinen Augen außergewöhnlichsten Beiträge sind Surma, Conan Osíris und Ana Cláudia. Ersteres ist sphärisch angehaucht, die beiden anderen experimenteller Indiepop. Sicherlich wirken alle drei Songs verstörend, aber sie stechen aus dem Angebot der 16 Wettbewerbstitel heraus.

  11. In genau einem Monat können wir übrigens die Lieder für Israel hören. (zumindest wenn man über iTunes Neuseeland rein geht) 😅

  12. Der einzige Beitrag, der meine Aufmerksamkeit über die volle Songlänge behalten konnte, war Conan Osíris – Telemóveis. Wow! Das hätte ich gerne in Tel Aviv!

  13. Portugal hat sich also für einen intellektuellen Hardcore-Vorentscheid entschieden. Keine Kompromisse! Das Problem ist, dass ich nach dem ersten Hören keinen Beitrag nennen kann, der sicher ins Finale käme. Wenn ich den ESC-Kontext und die kleinliche Ergebnisfixierung mal für einen Moment außer acht lasse, bin ich begeistert, vor allem von ‚O meu sonho‘, ‚Telemóveis‘ und ‚Pugna‘. Alles in allem ein außergewöhnliches und inspirierendes Hörerlebnis. Danke RTP!

  14. Was für ein Depri-Vorentscheid. Das sucht man echt die Nadel im Heuhaufen. Anscheinend hat man keine Idee wie man in Zukunft weiter machen will. Da bleibt anscheinend nur die Idee, das Siegerlied von 2017 irgendwie weiter zu „verwursten“. Fado ja, fade nein danke!

  15. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie unfassbar genial ich Conan Osiris finde!
    Ich bin über Nacht ein großer Fan von Conan Osiris geworden! Höre Telemovéis (was für eine Metapher!), auf Dauerschleife und kriege nicht genug!

    Ich bin ja großer Fan von Visionary Dream, Birds und Fly with Me. Hier endlich wieder ein weiterer Anwärter für meine Hall of Fame of All time best entries of esc (musikalisch, die Auftritte hätten zT noch besser sein können).

    Contemporary und timeless vibes, east meets west (wie passend zu TLV), tiefgehende Lyrics und progressiv, verletzlich und „in your face“ gleichzeitig! Das wäre mit Abstand der herausstechendste Titel des Jahres in TLV, vor allem gemessen an den bisher bekannten Auftritten, die der Typ inszeniert. Er wird subtil zu provozieren wissen, ich kanns kaum erwarten ihn beim FdC zu sehen!

    Ich hoffe so sehr, dass die Nachbarn so mutig sein werden, ihn zu wählen!

    • Nun, damit haben wir wohl jetzt schon den most controversial Beitrag dieses Jahrgangs. Ich finde das schon nach 5 Sekunden ganz furchtbar und danach wird es leider nur noch schlimmer. (Und auch ich liebe Visionary Dream oder Suus aus Albanien!). Aber das ist mir einfach viel zu atonal und hat wirklich was von einem Splatterfilm-Soundtrack. Macht mir Angst. Ausmachen bitte.

      • Ja auf mich wirkt der Song einfach auch nur beunruhigend und null einprägsam. Ich hatte gestern Abend Hereditary geguckt – zwar kein Splatter-, aber ein Horrorfilm, der von der beklemmenden Atmosphäre lebt – und da hätte Conan Osiris (random porn star name generator oder was?) nahtlos reingepasst.

  16. 😀
    So kanns gehen… interessant, wie unterschiedlich man das wahrnehmen kann.
    Und ich sehe, wie polarisierende Trendeffekte entstehen. Dieses Mal bin ich mitten drin 🙂

    Weil ich das jetzt gerade bei wiwi schon einmal geschrieben habe und auf deutsch würde das nur aufgeblasen klingen bzw. ich glaube so kann ich meine Empfindung zum dem Song besser auf Englisch ausdrücken:

    I feel a beautiful aching portuguese soul that transcends through people and breaks cultural boundaries with his musical versatility and on top that beautifully universal pain expressing voice, that dives into Fado and comes out as the most contemporary artwork.

    Sorry für das Englische. Soll eine Ausnahme bleiben. Ich freu mich hier auch auf deutsch schreiben zu können normalerweise.

  17. Ich bin zutiefst beeindruckt von der Auswahl, da sind einige spannende Lieder dabei (wurden hier auch schon alle hervorgehoben – zum Glück schieben nicht alle melancholisch gleich in die Depri-Ecke), Telemoveis und Pugna wären fantastisch experimentelle Beiträge (und ein bisschen Wiedergutmachung für Seis erhoffe ich mir dabei ebenfalls). Da bin ich sehr auf die Liveumsetzungen gespannt

  18. Ich finde, dass ist einer der besten Vorentscheide (neben dem französischen Vorentscheid). Einige Lieder ziehen mich in ihren Bann (Soraia Tavares – O Meu Sonho / Matay – Perfeito / Surma – Pugna) und andere bewirken ein gutes Gefühl. Diese Lieder könnte ich dann den ganzen Tag hören (João Campos – É O Que É / Madrepaz – Mundo A Mudar / Marlon – O Jantar)
    Ich würde mir wünschen, dass Matay oder Madrepaz gewinnen. Aber meine Favoriten gewinnen selten (nach Salvador Sobral habe ich aber immer ein bisschen Hoffnung)

    Toller Vorentscheid. Für mich der beste

  19. Bei Telemovéis fällt mir doch glatt die Kinnlade herab. Ein Klangteppich wie ich ihn selten bei einem anderen Lied gehört habe. So fasziniert von einem Aspiranten für den ESC war ich seit Rändajad nicht mehr. Bitte nach Tel Aviv!

  20. Hab‘ jetzt vier Songs angehört, von denen kein einziger meiner Definition von fade (sprich radiofreundlich und einfallslos) entsprach. Schon möglich, dass bei soviel sperrigen Ideen und Gewohnheitsbrüchen vom eigentlichen Song wenig hängenbleibt, aber wie man da schon nach Sekunden gelangweilt wegzappen kann, ist mir unbegreiflich. Da kann ich den giftigen Kommentar meines Namensvetters sehr gut nachvollziehen, denn bei soviel … hmm, wie soll man es denn anders nennen als Borniertheit … da kriege ich auch ein bisschen ’nen Hals.

    Allerdings räume ich ein, dass es bei einem derart reichen Angebot etwas Zeit braucht, sich für einen Favoriten zu entscheiden. Hier sind wirklich Teile dabei, für die der NDR töten können sollte. Wenn sich das ULFI dieser Qualität doch nur halbwegs annähren könnte … Nun gut, warten wir’s mal ab.

  21. So. Habe mir alle Lieder nochmal mehrmals angehört und finde das Angebot gar nicht mehr so langweilig wie vorher. Es hat jedoch gedauert, die Lieder sind teils sehr sperrig (schlecht aber ganz sicher nicht). Meine Favoriten haben sich komplett geändert irgendwie. Mir gefallen die Songs gut, aber ich weiß nicht ob sich das ESC-Publikum davon begeistern lassen wird. Wie gesagt, ich nehme es zurück: Der Vorentscheid ist nicht langweilig sondern sogar sehr interessant. Vielleicht sogar ZU interessant? Mal sehen…

    • Die FdC-Beiträge kann man halt nicht mal eben so nebenher hören wie vieles andere; da muss man sich schon voll konzentrieren. Deshalb wird Portugal in Tel Aviv wahrscheinlich im Televoting durchfallen, ganz gleich für welches Lied man sich zwischen Melgaço und Vila Real de Santo António entscheidet.

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