ESC 2022: So stark unterschieden sich Jury- und Televoting-Wertungen in den drei Shows

Foto: EBU / Andres Putting

Beim Eurovision Song Contest gibt es das sogenannte Jury-Futter, also Beiträge, die besonders viele Punkten von den Juror/innen bekommen, und die Televoting-Favoriten Zum Teil gehen die Meinungen dieser beiden Gruppen sehr weit auseinander. Während das in den beiden Halbfinalen nicht so auffällt, wird die Diskrespanz im Finale umso deutlich, weil die Ergebnisse dann transparent gemacht werden. Damit getreu Zdob și Zdub und den Advahov Brüdern aus Moldau (Aufmacherbild): Hey, ho, let’s go!

Wir beginnen mit dem ersten Halbfinale. Hier waren eindeutig Marius Bear aus der Schweiz (+96 Punkte) und Amanda Tenfjord aus Griechenland (91 Punkte) die Juryfavorit/innen. Dem Schweizer fiel das im Finale übel auf die Füße, als er von den TV-Zuschauer/innen keinen einzigen Punkt erhielt. Auch die Niederlande kam bei den Juror/innen besser an (+63 Punkte).

Umgekehrt betrachtet waren Zdob și Zdub die großen Publikumsfavoriten im ersten Semi. Von der Jury bekamen sie nur 19 Punkte, im Televoting gleich 135 (Differenz 116). Ebenfalls beliebter beim Publikum war das Kalush Orchestra aus der Ukraine (-67 Punkte) und mit Abstrichen auch Monika Liu aus Litauen (-47 Punkte)

Sehr ähnliche Differenzen zwischen den beiden Bewertungsgruppen fanden sich auch im zweiten Halbfinale. Hier kamen Nadir Rustemli aus Aserbaidsch (+96 Punkte) und Sheldon Riley aus Australien (+95 Punkte) besonders gut bei den Juror/innen an. Mehr noch: Der Aserbaidschaner ist nur durch die Juror/innen ins Finale gekommen, denn im Televoting bekam er keinen einzigen Punkt.

ESC 2022 Halbfinale 2 Jury Televoting Differenz

Die große Publikumsfavoritin im zweiten Halbfinale überrascht: Konstrakta aus Serbien (111 Punkte Differenz). Hier hätten einige sicherlich vermutet, dass die Juror/innen diesen Beitrag auch sehr positiv bewerten würden. Aber weit gefehlt. Sie kam bei ihnen – zusammen mit Finnland – nur auf 63 Punkte. Auch der Rumäne WRS entpuppte sich als Publikumsfavorit. Im Gegensatz zur Serbien war das aber nicht überraschend.

Einige dieser Differenzen zwischen den Wertungsgruppen zeigen sich auch im Finale. Interessanterweise ist dort der Abstand bei der Bewertung in Bezug auf MARO aus Portugal nun mit 135 Punkten der größte. Der Australier kann sich letztlich nur wegen der Juroren über den 15. Platz im Finale freuen, denn im Televoting war er mit zwei Punkten Vorletzter. Und auch der Gesamtzweite, Sam Ryder aus Großbritannien, darf sich bei den Juries bedanken. Während er bei ihnen gewann, wurde er im Televoting nur Fünfter. Da war das Ergebnis von Chanel aus Spanien schon ausgeglichener: Sie wurde bei beiden Gruppen Dritte.

ESC 2022 Finale 1 Jury Televoting Differenz

Im Finale waren Kalush Orchestra der Publikumsliebling überhaupt. Bei den Jurys als vierte durchs Ziel gegangen, holte die Gruppe dank des TV-Votings den Gesamtsieg. Und zwar deutlich. Auch hier war Moldau erneut ein Publikumsfavorit. Und auch Konstrakta aus Serbien wurde vom normalen Volk besser verstanden als von den Expert/innen.

Seid Ihr überrascht von den Favorit/innen der Jurys und der TV-Zuschauer/innen? Wo hättet Ihr die größten Unterschiede erwartet? Diskutiert gern unter diesem Artikel!


52 Kommentare

    • Naja, Schweden hat in diesem Jahr die Top 5 im Televoting nur um drei Punkte verfehlt, von daher…
      Aber was die letzten vier, fünf Jahre zuvor betrifft, war Schweden tatsächlich eher Juryfutter.

      • Schon im letzten Jahr lag Schweden besser im Televoting und schlechter bei den Jurys.

    • Ich glaube auch, dass dieses „schwedische“ Zwei-Wege-Wertungsystem gerade den Ländern mehr hilft, die den Top 10-Plazierung garantiert.

    • In Nordkorea würde es nach so einer Abstimmung erst mal eine Säuberungswelle geben. 11,2 von 12 Punkten sind nunmal nur 93%.

    • Es gab dieses Jahr echt viele gute Beiträge. Welche mir gar nicht gefallen hatten sind in den Semi auch ausgeschieden. Mein persönlicher Favorit war vor der Final-Sendung war Griechenland. Nach den gezeigten Auftritten Spanien. Das war eine grandiose Show. Unser Malik hat einen tollen Song. Aber die Darbietung kann man bei so einer Show nicht so machen. Schon das olle TShirt, wohl für 5 Euro bei KiK erstanden, war eine Zumutung. Und dann noch zwei Nummern zu groß. So kann das nichts werden mit einer guten Platzierung. Schade.

  1. Nachdem hier heute nach dem Finale, wie eigentlich jedes Jahr, wieder sehr viel über alles mögliche gemeckert wurde, möchte ich einfach auch mal dankbar sein.

    Danke an die RAI, die diesen tollen Contest produziert hat. Die Show war sehr stimmungsvoll (das Publikum in der Halle hat für positive Energie gesorgt). Die Moderatoren haben perfekt durch den Abend begleitet.

    Danke an die vielen Künstler aus Europa und Australien, die uns wieder bestens unterhalten haben. Viele Emotionen haben gestern wieder ihren freien Lauf genommen.

    Danke und sehr großes Lob an das ESC- Kompakt- Team, welches uns in den letzten 2 Wochen sehr intensiv die ESC- Zeit mit so vielen Berichten bereichert hat. Ich staune über dieses Engagement der Blogger, die das in ihrer Freizeit für uns machen!

    • Ich möchte mich an dieser Stelle auch mal anschließen. Ein Dankeschön an alle, die diesen ESC ermöglicht und bereichert haben, aber ein besonders großes Dankeschön an das ESC Kompakt Team für all die Mühe und Leidenschaft. Ich habe mich auf jeden Beitrag gefreut und darauf Euch bei Euren Gedanken zu lauschen, als hätte ich mich nach Feierabend mit einem Getränk zu Euch gesetzt. Danke für Euer Engagement!

    • Was die Qualität hier angeht, stimme ich voll zu und schließe mich dem Lob an die Blogger*innen an.

      Die Shows hingegen fand grenzwertig lieblos: Die Postcards vollkommen beliebig, die Intervallacts (bis auf ein paar Ausnahmen) oft ohne wirklichen ESC-Bezug, die Einspielfilme (Stockvideos mit Sounds??) unoriginell, die Bühne kaputt, der Greenroom nicht stimmungsvoll, unglaublich viele Pausen zwischen den Songs, super viele Schnittfehler. Das war für mich alles, aber nicht stimmungsvoll.

      • Dem schließe ich mich voll und ganz an. Die Promotion-Auftritte von Laura und Mika hätte man – wenn überhaupt – in den Semis bringen können, und Diodato im Finale. Ich liebe die Musik von Laura, aber als Moderatorin war sie sehr anstrengend.

    • Wie sich Wahrnehmungen ändern können… ich fand den diesjährigen Contest sehr schlecht – eins der schlechtesten die ich gesehen habe, Beiträge schlecht, Moderation schlecht, Bühne schlecht, Technik schlecht, Organisation schlecht. Okay Beiträge ist sehr subjektiv, andere finden den Jahrgang vielleicht großartig aber für mich war das ein sehr schwacher Jahrgang. Die Moderatoren waren weder lustig, noch haben mir ihre Auftritte gefallen. Im Vordergrund sollten immer noch die Teilnehmer stehen und nicht Mika und Laura. Ist irgendeiner von den überhaupt hauptberuflich ein Moderator? Oder hat man drei populäre Namen zusammengepackt und auf die Bühne gestellt? Mir hat die Professionalität gefehlt.

      Von der Bühne mit der schwarzen Sonnenfinsternis will ich gar nicht erst anfangen. Bei den meisten Auftritten hat das Dunkle im Hintergrund enorm gestört. Und die (technische) Organisation allgemein war sehr problematisch, hab irgendwann aufgehört zu zählen wie viele laufende Kameramänner ich im Hintergrund gesehen habe oder der Patzer bei Albaniens Auftritt. Auch die ständigen Unterbrechungen und Aufnahmen vom Green Room hat mich enorm genervt, das wirkte alles überhaupt nicht flüssig. Wenn die Länder so viel Zeit brauchen wegen Umbau, dann soll man es ihnen halt nicht erlauben Treppen, Schlafzimmer und sonst was mit auf die Bühne zu nehmen. Bis jetzt hatte das doch auch überwiegend problemlos geklappt, warum nicht dieses Jahr?

      Nachträglich möchte ich die Niederlande loben, was für eine flüssige und saubere Arbeit sie geleistet haben. Man schätzt das erst wert, wenn man schlechteres sieht 😀

      • Bei der Moderation gebe ich Dir noch Recht, mir ist es von Jahr zu Jahr immer mehr Gelabere.

  2. Ohne Jury: Ukraine, Moldau, Spanien, Serbien und dann erst mal lange nichts. Das sieht schon komisch aus, andererseits ist da auch nichts dabei, wovor man die Nase rümpfen müsse, im Gegenteil.Vielleicht wäre der ESC doch spontaner ohne Jurys, klar würde dann so Sachen wie Norwegen eher erfolgreich sein, aber Platz 7 wäre auch nicht soo toll gewesen.

    • Stimmlich war es mehr als mäßig,deswegen wohl bei den Jurys nicht angekommen.
      Und ich meine,das der Auftritt gegenüber den Rest auch abgefallen ist.
      Also für mich kam es nicht ganz so überraschend.

      • Habe ich gar nicht so wahrgenommen. Sollte ich am großen Abend weniger Wein trinken? 🤔

      • Die 3 Hexen waren stimmlich eher schwach, wenn sie alleine singen mussten … Außerdem war der Startplatz mMn eine Katastrophe für Frankreich.

      • „Die 3 Hexen“

        Na Na Na.Mit den würde ich schon gerne ein Eis essen gehen.

      • Ich fand die Bildregie bei Frankreich auch extrem schlecht. Viele komische Schnitte, unpassende Einstellungen, wirre Kameraschwenks und so weiter. Das sah dann einfach nicht gut aus.

    • @DerKai – das hat mich auch verblüfft. Aber Frankreich kam wahrscheinlich zu after hours verdrogt rüber.

    • Frankreich mag als Audio vielleicht noch ganz o.k. sein (wobei selbst ich als Ethno-Fan den Song nur mittelmäßig finde).
      Der Auftritt wirkte aber sehr chaotisch. Die Gruppe passte auch nicht richtig zusammen. Die 3 Frauen hatten keinerlei Charisma, alles wirkte so amateurhaft.

      • Exakt. Frankreich verhielt sich zu Go_A wie Til Schweiger zu Leonardo DiCaprio.

  3. Waren die 7% Abtrünnigen (die also der Ukraine keine 12 Punkte gegeben haben) vielleicht die Länder, die Martin Österdahl nicht hat sprechen lassen? Und werden die nächstes Jahr ausgeschlossen?

  4. Habe gerade auf Reddit gelesen, dass sich die Rumänische Jury beschwert, dass sie gesperrt wurde, Der Grund war wohl, dass alle Moldau12 Punkte gaben. Wenn es wirklich nur das war, dann haben die scheinbar als einzige den Durchblick gehabt, was wirklich gut ist.
    Andererseits auch nicht erstaunlich, denn das Lied war ja klar politisch und hat sich für den Zusammenschluss von Moldavien mit Rumänien ausgesprochen, der zur Zeit dort diskutiert wird. Also weniger „Korruption“ wie wir gerne über die da hinten am Rand Europas reden, sondern wie bei der Ukraine ein politische Statement gegen Putin und für den Westen.
    Sowieso witzig, dass das einzig wirklich politische Lied so gut abgeschnitten hat, leider war das aber wohl nicht der Grund für die gute Wertung der Zuschauer.
    Übrigens diese geniale Seite gibt es wieder: https://www.youtube.com/watch?v=1v01DN0iDNM

  5. Ich finde es war ein unterhaltsamer ESC, die Moderatoren waren wirklich klasse. Ganz so wie früher war die Stimmung in der Halle noch nicht, der Greenroom direkt vor der Bühne ist schon irgendwie ein Stimmungskiller.
    Wirklich lieblos waren die Postcards. Opening und Interval-Acts haben mir weniger gefallen. Ich finde für die Pause im Finale kann man sich schon etwas Besonderes einfallen lassen. Alles in allem war das aber ein schöner Abend.
    Ich bin eher besorgt, wie die nächsten Wochen und Monate verlaufen werden. Ich fürchte, das wird ein mühsames Hin und Her, bis der Austragungsort feststehen wird.

      • Das Ergebnis nach dem alten Wertungssystem:

        1.) Ukraine: 345 PKT.
        2.) Spanien: 291 PKT.
        3.) Großbritannien: 260 PKT.
        4.) Schweden: 245 PKT.
        5.) Serbien: 179 PKT.
        6.) Italien: 144 PKT.
        7.) Norwegen: 104 PKT.
        8.) Moldawien: 102 PKT.
        9.) Niederlande: 94 PKT.
        10.) Portugal: 93 PKT.
        11.) Estland: 88 PKT.
        12.) Polen: 75 PKT.
        13.) Griechenland: 68 PKT.
        14.) Litauen: 66 PKT.
        15.) Armenien: 38 PKT.
        16.) Rumänien: 30 PKT.
        17.) Australien: 27 PKT.
        18.) Belgien: 23 PKT.
        19.) Finnland: 22 PKT.
        20.) Island: 7 PKT.
        21.) Frankreich: 6 PKT.
        22.) Schweiz: 5 PKT.
        23.) Aserbaidschan: 5 PKT.
        24.) Deutschland: 3 PKT.
        25.) Tschechien: 0 PKT.

        Bei San Marino, Aserbaidschan, Polen, Montenegro, Rumänien und Georgien habe ich nur die Zuschauerwertung genommen – das Juryvoting war ja ungültig.

        Die drei deutschen Punkte kamen aus Österreich.

    • Zur Not gibt es auch immer auf Youtube welche, die das darstellen. Ich schätze, dass so etwas wie Moldawien oder Aserbaidschan nicht ins Finale gekommen wäre.

  6. Ich sehe das nicht problematisch, das Jury und Televoting sich so stark unterscheiden. Wenn man davon spricht das der ESC angeblich die Diversität feiert, dann muss man auch mit diversen Geschmäckern abfinden. Das Moldawien z.bsp im Televoting gut ankommen würde, war mir klar.

    • Hallo escfan05 – Die Frage ist zunächst einmal doch, *WARUM* es eine höchst undemokratische Einrichtung wie die Jury überhaupt geben muss?!
      Warum soll die Einschätzung einer Hand voll Personen (ich vermeide hier mal bewusst den Begriff „Experten“) genau so viel wiegen, wie die Wertung der gesamten Bevölkerung eines Landes?
      Denn wie sich die paar Jurymitglieder konkret entscheiden, hat *nichts* mit Diversität von Geschmäckern zu tun.
      Im Gegenteil – die Jurys wurden nach Jahren des reinen Televotings (wieder) eingeführt, um bestimmte Geschmäcker – nämlich das „Nachbarschaftsvoting“ – etwa zwischen den osteuropäischen Staaten – zu entschärfen.

      …hat halt nicht besonders gut geklappt 🙂

      • Es ging wohl auch hauptsächlich darum, Diaspora-Voting einzudämmen als Nachbarschafts-Voting. Jury-Mitglieder sind ja ebenfalls Nachbarn ihrer Nachbarländer. So blind sollte die EBU hoffentlich nicht gewesen sein.

    • Absolut – das Gleiche gilt für Serbien und Norwegen. Leider war mir auch klar, daß sich die Juries für die Schnarchsongs aus Aserbaidschan und der Schweiz sowie der Drama-Show aus Australien begeistert. Erstaunlich die Einmütigkeit bei Spanien.

      Wie ich schon geschrieben habe: Diesmal war ich mit drei Ausnahmen (NL, PT und natürlich UK) eher auf der Seite des Publikums. Ist nicht immer der Fall.

  7. Ich fand ja, das die Stimmung in der Halle noch nie so gut war wie bei diesem ESC. Auch wenn es technische Probleme gab, die Stimmung in der Halle bei den Zuschauer war extrem gut. Wahnsinn, wie die bei fast jedem Song mitgegangen sind. Teilweise sogar lauthals mitgesungen haben. Als der ganze Saal bei Finnland „Jezebel“ gerufen hat, hatte ich Gänsehaut.

  8. Erstmal: Danke für eure Arbeit, ESC-Kompakt! Ich hoffe, ihr habt einen schönen ESC gehabt!
    Ich kann mt dem Ergebnis sehr gut leben – Ukraine war erwartbar, ich freu mich für sie – auch wenn mein Sieger UK bleibt. Aber ein guter zweiter Platz ist ja auch nicht schlecht.

    Die Show fand ich OK. Ich fand das Opening ein bisschen komisch inszeniert – das schöne Give Peace a Chance, gefolgt von einem Laura Pausini Medley, dann erst der Fahnenlauf gefolgt von einer langen Moderation…das fand ich irgendwie nicht sehr stimmungsvoll, im Vergleich zu anderen Jahren.
    Die technischen Fehler, Schnittfehler usw. gibts doch jedes Jahr…dieses Jahr wars aber vielleicht etwas ehr als sonst. Das Laura bei der Punktevergabe plötzlich verschwunden war – gut, kann passieren…
    Und so gern ich Mika mag, aber auch da hätte ich kein Medley als Pausenact gebraucht. Aber immerhin wurde dieses Jahr drauf verzichtet, irgendeinen x-beliebigen US-Megastar rein zu quetschen.
    Und die Postkarten – die haben Italien wunderschön in Szene gesetzt, aber waren wirklich total unkreativ und faul inszeniert. Ich versteh, dass Corona Dreharbeiten wahrscheinlich schwierig gemacht hat, aber letztes Jahr hat man ja auch eine kreative Lösung dafür gefunden.

  9. Ist für mich eigentlich keine Überraschung, dass die Jury die Schweiz viel besser bewertet hat als das Publikum.
    Auch, dass die „Stimmakrobaten“ Aserbaidschan und Australien besser von den Jurys besser bewertet wurden, überrascht mich in feinster Weise.
    Schön, dass die Jurys den wunderschönen, ergreifenden Titel aus den Niederlanden zu schätzen wußten.😊

      • Bin glücklich, dass Schweiz 0 Punkte vom Publikum bekommen hat und dieses Schrott aus Belgien 2 ( meiner Meinung um 2 zu viel) sonst ist zu sehen dass die größte Differenz bei Oststaaten ist. Jurys bevorzugt Weststaaten. Alles nur Politik. Punkte von den Bürokraten Jury sollte man am besten abschaffen.

  10. Ich finde, das 50/50-System hat sich so bewährt. Vielen Dank, EBU !

    Reines Televoting kann niemand mehr für gut befinden, sorry. Die Abstimmungen insbesondere um die Jahrtausendwende waren mitunter zum Abgewöhnen und es wurde immer schlimmer. Zudem gibt es keinen einzigen Horrorsieger, den die Jury zu verantworten hat (Aserbaidschan 2012 lag beim Publikum vorne)

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