
Einen Tag vor dem Ende der Bewerbungsfrist der Städte um die Austragung des Eurovision Song Contest 2025 haben die Städte Bern und Biel im Doppelpack sowie Zürich Details zu ihren Konzepten veröffentlicht. Würde Zürich den Zuschlag erhalten, fände der ESC im nächsten Jahr im Hallenstadion statt (Aufmacherfoto im Vordergrund, direkt daneben die Messe Zürich). Bern setzt auf seine Neue Festhalle, die im März eröffnet werden soll – und braucht noch eine Lösung für die zeitgleich geplante Frühlingsausstellung BEA. Weitere Details über die erwarteten Bewerbungen von Basel und Genf sind aktuell noch nicht bekannt.
Bern & Biel mit dem Motto „BERN UNITED“
Den beiden Städten ist bewusst, dass sie mit den Metropolen Zürich und Genf in Sachen ESC-Gigantismus nicht mithalten können. Daher setzen sie auf eine „bernisch redimensionierte, aber umso feinere Veranstaltung, in der die Qualität, das Herz, die Diversität und die Nachhaltigkeit klar im Vordergrund stehen“, so der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried. Biel punktet darüber hinaus als Hauptstadt der Zweisprachigkeit.
Konkret sieht die Bewerbung folgendes vor:
- Allocation Draw: Biel
- Eurovision Song Contest: Neue Festhalle auf dem BERNEXPO-Gelände
- Medien- und Akkreditierungzentrum: Festperimeter um die Neue Festhalle
- Türkiser Teppich: vom Helvetiaplatz über die Kirchenfeldbrücke bis zum Kulturcasino
- EuroClub: tba.
- Eurovision Village: Festperimeter um die Neue Festhalle
- Public Viewing: Bundesplatz in Bern und Biel
Für die Durchführung des ESC in Bern und Biel stellen die beiden Städte die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung. Biel beteiligt sich mit 1 Million Franken, die Stadt Bern mit 7 Millionen Franken. Außerdem beantragt der Regierungsrat einen Kredit, um die Sicherheiten für das Event stellen zu können.
In der Bewerbung heißt es zur parallel geplanten Frühlings-BEA:
„Da die neue Festhalle auf dem BERNEXPO-Areal die Eventhalle für den ESC ist, müssen Fragen in Zusammenhang mit der gleichzeitig zur Austragung des ESC stattfindenden BEA von der BERNEXPO AG noch definitiv geklärt werden. Eine BEA während des ESC ist nicht ausgeschlossen, da es dafür nicht zwingend die Festhalle benötigt. Eine Vorverlegung der BEA wird diskutiert.“
Zürich
Die deutschsprachige Metropole der Schweiz hebt in ihrer Bewerbung ihre Erfahrung bei der Organisation und Durchführung von großen Events hervor. „Zürich und der ESC: Das passt perfekt zusammen. Zürich ist genauso bunt, genauso lebendig, genauso vielfältig“, so die Stadtpräsidentin Corine Mauch. Die Stadt ist infrastrukturell optimal aufgestellt und national und international angebunden. Im Hallenstadion könnten 15.000 Personen die Live-Shows verfolgen.
Konkret sieht die Bewerbung folgendes vor:
- Allocation Draw: Kongresshaus Zürich
- Eurovision Song Contest: Hallenstadion
- Medien- und Akkreditierungzentrum: tba. (vermutlich Zürich Messe)
- Türkiser Teppich: tba.
- EuroClub: Kongresshaus Zürich
- Eurovision Village: Landiwiese am Zürichsee
- Public Viewing: Landiwiese am Zürichsee
Um den ESC in der Stadt stemmen zu können, beantragt der Stadtrat einen Rahmenkredit von 20 Mio. Franken, der unter dem Vorbehalt steht, dass die Stadt den Zuschlag für den ESC erhält.
Welche der beiden Bewerbungen überzeugt Dich mehr? Welche Locations gefallen Dir besonders gut, wo bist Du eher skeptisch? Und was erwartest Du von den Bewerbungen von Basel und Genf? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
Vorläufige Daten für den ESC im kommenden Jahr sind der 6., 8. und 10 Mai 2025. Executive Producer für die Liveshows sind Reto Peritz und Moritz Stadler.
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Ich bin für Zürich von Flughafen Zürich ist es nicht weit zum Hbf zukommen man ist in ca 8 bis 10 Minuten am Hbf Zürich aber ich drücke allen drei Städte die Daumen 🤗
Ich dachte, die Berner Festhalle sollte im April fertig sein, jetzt heißt es März. Zu viel Unsicherheit, auch angesichts der Tatsache, dass solche Projekte immer hinterm Zeitplan sind.
Fände auch Zürich die bessere und sicherere Wahl, auch wenn es mir jetzt schon für die Geldbeutel aller anreisenden Fans leid tut. 😅
Sonst alles klar?? War heute nach der Arbeit nach Ewigkeiten wieder mal auswärts ne Pizza essen, die Eisdiele in meinem Stadtteil verkauft welche. Hatte ne Tonno cipolla, also mit Thunfisch und roten Zwiebeln. War richtig lecker, vor allem der Rand, richtig luftig wie eine neapolitanische Pizza sein muss. Mit 9 € für 32 cm kann man auch preislich nicht meckern wie ich finde.
Ganz mein Gedanke.
Ich hätte zwar großes Vertrauen, dass die Schweizer ihre Bauprojekte pünktlicher fertig bekommen als wir Deutsche, aber auf Vertrauen alleine zu bauen wäre dann doch risikoreich.
Ja, in Baku hat es sogar mit einem Neubau geklappt, der extra für den ESC geplant war. Aber wir können auch froh sein, dass wir 2025 in einem demokratischeren Land sind, wo es ordentliche Planungsprozesse gibt (auch wenn das in der Regel länger dauert).
Der Zürichsee würde dem Eurovision Village und dem Public Viewing bei schönem und sonnigen Wetter im Mai 2025 ein fast schon italienisches Flair wie am Gardasee oder Lago Maggiore verleihen. 😀
Ich war, bin und bleibe für Zürich. 😀
Also ich war noch nie in Zürich, aber Landiwiese am Zürichsee hört sich doch irgendwie gut an😀
Ich glaube, dass es letztendlich Zürich wird.
Eindeutig Zürich. Go go go🇨🇭🇨🇭🇨🇭🇨🇭
Diese Bern-Biel-Kombination finde ich dermaßen unsinnig. Wenn eh nur die Allocation Draw und ein Public Viewing da stattfinden sollen, was bringt das dann überhaupt? Und auf Nachhaltigkeit setzen und die Leute dann von Bern nach Biel und zurück für einzelne Events oder die Unterkünfte pendeln zu lassen, ist auch maximal widersprüchlich. Allein der organisatorische Mehraufwand ist Grund genug für eine Absage an die Städte.
Zürich🇨🇭🇨🇭🇨🇭🇨🇭
Die berner variante könnte vorallem für fans super geil sein. den das village wäre 20m neben der arena auf der grossenschanze