
Die Wettquoten für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien zeigen sich recht stabil. Mittlerweile sind aber auch die Wettquoten für den Sieg bei den Jurys und im Televoting verfügbar. Dabei ergibt sich ein etwas überraschendes Bild: Finnland bleibt zwar klarer Favorit auf den Gesamtsieg, liegt aber weder bei den Jury- noch bei den Televoting-Prognosen vorne. Stattdessen führen hier Delta Goodrem aus Australien (Jury, Aufmacherbild) bzw. Noam Bettan aus Israel (Televote) – während sich mit Monroe aus Frankreich und Søren Torpegaard Lund für Dänemark stabile Verfolger etabliert haben. In beiden Fällen folgen die Finnen Linda Lampenius & Pete Parkkonen erst auf Platz 3. In den Halbfinals gibt es etliche klare Qualifikanten, während insbesondere für die deutschsprachigen Länder die Ausgangslage gemischt bleibt.
Beginnen wir mit einem Blick auf die Gesamtquoten. Hier hat sich seit unserem Update von vor 14 Tagen wenig Bewegung an der Spitze gezeigt. Linda Lampenius & Pete Parkkonen für Finnland werden weiterhin mit Abstand als wahrscheinlichster Sieger gehandelt (Sieg-Chance 31%, Top-5-Chance rund 65%, Top 10 über 80%). Dahinter folgen Frankreich und Dänemark, die sich als oberste Herausforderer etabliert haben. Auch Delta Goodrem aus Australien, Akylas für Griechenland und Noam Bettan bleiben in Schlagdistanz.

Spannend wird es jedoch beim Blick auf die beiden Wertungshälften, also das Jury- und Televoting. Denn bei diesen Spezialwetten ergibt sich ein etwas anderes Bild. Den Jury-Sieg sehen die Buchmacher aktuell klar bei der Australierin Delta Goodrem (28%), gefolgt von Frankreich (23%) und erst dann Finnland. Beim Televoting liegt hingegen Noam Bettan mit etwa 27% vorn, vor dem Griechen Akylas und dann Finnland. Das bedeutet: Linda Lampenius & Pete Parkkonen sind die Allrounder, die in beiden Wertungen konstant stark sind – aber nirgends dominieren. Sollte sich das in Wien bestätigen, hätten wir den eher seltenen Fall, dass weder der Jury- noch der Zuschauerfavorit den Sieg davon trägt – so wie schon beim letzten ESC in Wien im Jahr 2015.

Ein entscheidender Faktor für den letztlichen Ausgang könnte die Regeländerung im Vergleich zu den letzten Jahren sein. Nachdem die Jurys zuletzt in den Halbfinals nicht stimmberechtigt waren, sind sie 2026 dort auch wieder im Einsatz. Dadurch dürfte es im Finale wieder mehr klassische Jury-Beiträge geben. Das könnte sich zum Nachteil für Delta Goodrem und Monroe entwickeln, da sich die Jurypunkte im Finale (wieder) auf mehrere Beiträge verteilen könnten.

Im ersten Halbfinale ist das Bild weiterhin relativ klar. Linda Lampenius & Pete Parkkonen führen das Feld deutlich an und haben mit rund 93% Qualifikationswahrscheinlichkeit den Finaleinzug praktisch sicher. Dahinter folgen Akylas (93%), Felicia für Schweden und Noam Bettan (je 92%) – allesamt sehr sichere Kandidaten für das Finale.

Auch Lavina für Serbien, Satoshi für Moldau (je 83%), Lelek für Kroatien (79%) und Lion Ceccah für Litauen (73%) liegen aktuell auf Finalkurs. Eng wird es hingegen im unteren Bereich der Top 10: Tamara Živković für Montenegro (65%) und Bizkebi für Georgien (58%) halten derzeit die letzten Qualifikationsplätze. Außerhalb dieser Zone wird es kritisch. Alicja für Polen (51%) und Bandidos do Cante für Portugal (47%) bewegen sich an der Grenze, während Essyla für Belgien (38%) und Vanilla Ninja für Estland (36%) aktuell klar unter dem Strich liegen. Auch auf die immer gutgelaunte Senhit aus San Marino könnte trotz Unterstützung von Boy George konnte eine böse Überraschung zukommen.
Das zweite Halbfinale wirkt an der Spitze ebenso stabil wie das erste. Der Däne Søren Torpegaard Lund, Delta Goodrem und Leléka für die Ukraine führen mit jeweils rund 91% Qualifikationschance. Auch Alexandra Căpitănescu für Rumänien (84%), Dara für Bulgarien und Antigoni für Zypern (je rund 80%) werden als sichere Finalistinnen gesehen. Dahinter folgen Daniel Žižka für Tschechien (78%), Aidan für Malta (75%) und Jonas Lovv für Norwegen (72%) – hier wird es schon etwas brenzliger.

Die letzten Plätze in den Top 10 sind stark umkämpft: Alis für Albanien (69%) und Atvara für Lettland (59%) liegen aktuell knapp vorne. Für die beiden deutschsprachigen Länder sieht es derweil nicht gut aus: Veronica Fusaro aus der Schweiz kommt derzeit nur auf 39% Qualifikationschance, Eva Marija aus Luxemburg sogar nur auf 36%. Beide müssen noch anständig zulegen, um in Wien das Finale zu erreichen.
Für Deutschland und Österreich stellt sich diese Frage nicht – beide sind bereits für das Finale gesetzt. Dennoch lohnt sich ein Blick auf ihre Chancen im Gesamtklassement. Für Deutschland sieht es weiterhin schwierig aus: Sarah Engels kommt mit ihrem Beitrag „Fire“ aktuell nur auf etwa 7% Top-10-Chance und rund 3% für die Top 5 bzw. Platz 22 bei der Siegwette (Screenshot unten). Weder bei Jury noch Televote spielt Deutschland derzeit eine Rolle. Österreich, vertreten von Cosmó, taucht aktuell ebenfalls nicht in den vorderen Bereichen der Wettquoten auf – ganz im Gegenteil. Auch hier könnte sich das Jahr 2015 wiederholen.

Denkst Du, dass Finnland wirklich gewinnen kann, wenn es weder der Favorit der Jurys noch der TV-Zuschauer ist? Wer hat sonst die größten Chancen – die Jury-Favoritin Delta Goodrem oder wird’s am Ende der Israeli Noam Bettan? Und wie übel wird es für die deutschsprachigen Länder? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Wie war das nochmal mit Schweden und Portugal im Vorjahr? 😉
Gute Frage 😉
Am 9.4.2025:
https://esc-kompakt.de/wettquoten-update-esc-2025-nach-eurovision-in-concert-kaum-veraenderungen-der-quoten-aber-island-kaempft-sich-vor/
Am 2.5.2025
https://esc-kompakt.de/wettquoten-update-esc-2025-schweden-baut-vor-probenbeginn-vorsprung-aus-deutschland-unveraendert/
Und während der Liveshow schrieben die Blogger, Schweden gewinnt wer sonst 🙃.
Es war ein außergewöhnliches Jahr. Wirklich alle sagten den Schweden- Sieg voraus. Ich selbst habe das dann geglaubt.
Die Nummer hat sich wie schon Italien 2017 vor dem ESC irgendwie abgenutzt, die drei Kerle wirkten auf der Bühne lustlos und das Sauna-Thema war dann wohl doch zu speziell um z.B. in Südeuropa zu zünden.
Bei den letzten 2 Punkten gebe ich Dir recht, sie wirkten ähnlich lustlos wie Gabbani, der sich damals ebenfalls lustlos über die Bühne schleppte. Abnutzungseffekt sehe ich außerhalb der Bubble hingegen nicht. Die meisten Leute kennen im Vorfeld wenn überhaupt nur das eigene Lied.
Ach ich finde der Effekt ist schon spürbar. Wenn jemand merkt dass z.B. der Bruder/Arbeitskollege der großer ESC-Fan ist stark auf einen Song abfährt dann denkt man sich vielleicht:“Hm, vielleicht steckt da ja wirklich was dahinter??“ Wenn der aber nur noch so mäßig begeistert ist heißt es vielleicht:“Also wenn selbst der ESC-Hardcorefan das nur so mittel findet scheint es wohl echt nicht so toll zu sein.“
Ist aber auch nur ne Vermutung. 😅
Ich konnte es auch kaum glauben, dass JJ den „Schas“ scho wieder gwonnen hat. 😃🇦🇹
… und Armenien. 😀
Das waren nur wir beide!
🥳
Manchmal reichen 2 Anrufer aus 😀
Ich schaue mir gerne die Quoten an. Und Gott sei Dank liegen sie manchmal (leider viel zu selten) daneben.
NIEMALS würde der Televoter in der Masse für Israel stimmen. Ich hoffe, dieser Fake hört bald auf, sonst zerstört er den ESC noch völlig. Oder das soll sogar…?
Hat jemanden schon Werbung gesehen für das eine oder andere Land in den (sozialen) Medien?
Werbung keine. Aber – ich habe wirklich keine Ahnung ob das Zufall ist oder auch „Werbung“ – immer wenn ich mir bei meiner Alexa ein ESC Lied wünsche, dann kommt danach ein Song aus Israel (Michelle, New Day will rise oder Hurricane).
Ich entscheide selbst, was ich höre. Die Entscheidung würde ich niemals an Alexa oder sonstwas outsourcen.
I know – ich werde gleich von dir verurteilt, aber mein Favorit dieses Jahr ist bangaranga. 😉 und wenn ich daheim am trainieren bin, dann sag ich es meiner Alexa und dann nimmt alles seinen Lauf ..
Ich verurteile mit!
Ich werd’s überleben 😘
Du zerstörst mich 🫣
Darf ich mitverurteilen?? 😅
Im Namen des ESC-Volkes spreche ich sie frei.
Ich finde Bulgarien i. O. … solange ich es nicht sehen muss.
OT: Magst du eigentlich Linsen?? Sorry für die Frage, hatte heute nen Linseneintop der sehr lecker war.
Sorry, das hast Du hier jetzt so elegant reingebracht wie na Du weißt schon. Scheint irgendwas in Bayern im
Wasser zu sein.
Come on, du bist auch nicht immer besser. 😉
Warum sucht ihr euch eigentlich nicht mal ein Zimmer?
(Natürlich erst nach einem gemeinsamen Besuch des Festspielhauses in Füssen.)
Sieht doch jeder, dass der Regensburger auf dich abfährt…🤭
Glaube bin dem Pinguin zu jung.
Luxusprobleme hat er☺️
Mit Jahrgang 94 bist doch eigentlich im besten Alter!
Mit dem Wissen von heute wäre ich gerne nochmal 32🤓
Realitätscheck: Die Anrufer haben in den letzten Jahren stark für Israel angerufen. Da war nichts Fake und es gab keinen Betrug, egal wie hanebüchen man aus irgendeiner Onlinewerbung Betrug konstruieren möchte. Die Stimmen wurden so abgegeben. Ob einem das ins krude Weltbild passt oder auch nicht.
Es braucht einfach nicht sonderlich viel, um ein ESC-Voting zumindest einigermaßen zu beeinflussen, wenn in manchen teilnehmenden Ländern nur wenige Tausend Stimmen abgegeben werden. Das kann man sich doch ganz leicht mit grundlegenden mathematischen Kenntnissen ausrechnen. Und das tun die Unterstützer Israels nun eben. Weshalb auch immer. Es könnte jedoch schlicht sein, dass die Situation nicht so einseitig ist, wie sie Dank der lauten Palästina-Querdenker-Horden on- und offline scheint…
Warum alles immer gleich Fake und Betrug und Manipulation sein muss, wenn es der eigenen Ansicht widerspricht, werde ich nicht mehr verstehen in diesem Leben.
Als sich kremlhörige Rechtsextremisten rund um Pegida 2015 organisiert haben, um Putins Propaganda-Heulpuppe Gagarina in Wien nach vorne zu wählen, war das ja auch kein Fake. Auch diese Stimmen wurden so abgegeben.
Wie so oft liegt die Wahrheit in der Mitte. Betrug ist hochgefriffen. Aber man kann das Televoting „missbrauchen“.
Die Wettquoten werden erst dann aussagekräftiger, wenn die Proben für den ESC in Wien anfangen. Die Buchmacher sollten sich mal was Neues einfallen lassen, und zwar „Wer wird das Dark Horse des ESC 2026?“ und „Wer wird der Favourite Fan Fail des ESC 2026?“
Normalerweise versuche ich gerne, den Sieger vorherzusagen, aber in diesem Jahr ist das wirklich schwer. Das wird bis zum Schluss spannend bleiben. Für mich kommen Tschechien, Finnland, Frankreich und Australien in Frage.
Es ist jedes Jahr bis zum Schluss spannend. Ausser man greift zum Taschenrechner. Das Wertungssystem lässt uns bis zur letzten Sekunde zittern.
Das habe ich letztes Jahr tatsächlich gemacht. Hat die Nerven geschont.🤠
Hmmm es gab ja ein HAPPY End aus österreichischer Sicht. Der Taschenrechner hat Dir die Spannung etwas genommen 🙃
Ich war allerdings früher erleichtert. 😃
Zum Thema rechnen – beim Showdown 2016 hatte Sergej offensichtlich das finale Ergebnis ausgerechnet, Jamala hingegen raffte es überhaupt nicht. Einfach noch mal angucken die Sequenz, dann seht ihr‘s.
Die höchste Wahrscheinlichkeit, um den ESC im Jahr 2027 auszutragen hat Italien:
ESC 2027 in Neapel ! 😀
Sollte Sal da Vinci am ESC-Finale einen schlechten Tag haben entscheidet die Tagesform folgender ESC-Teilnehmer (m/w/d), so dass es am Ende entweder heißt:
Ich erinnere nur mal an den ESC 2011 in Düsseldorf, bei welchem sämtliche Wettquoten / Odds entweder Schweden oder Frankreich sowie mit ganz leichten Außenseiterchancen Finnland als ESC-Sieger gesehen haben und am Ende gab es einen absoluten Überraschungssieg für Aserbaidschan.
Genau so einen Überraschungssieger wird es dieses Jahr beim ESC 2026 in Wien ebenfalls geben. 😀
Timo wieder mit seinen Spinnereien!
Ja, es könnte gut sein, dass man mit dem Siegertitel derzeit gar nicht so rechnet…:-))
Also ich wünsch mir, dass keiner der ganzen Top-Favoriten am Ende das Rennen macht, sondern entweder einer meiner Herzensbeiträge oder ein totaler Außenseiter, den niemand auf dem Schirm hat.
Am wichtigsten ist ohnehin, dass Philipp Hansa die Jurypunkte für Österreich verkündet. 😀
Da ich dieses Jahr keinen Herzenssong habe, fände ich es schön, wenn ein Land gewönne, das sich bislang nicht in den Siegerlisten findet, aber leider sehe/höre ich da momentan niemanden. Am ehesten noch Australien, aber die haben ja das bekannte Problem mit dem Televoting.
Ich glaube auch, Australien hat sehr gute Karten das Juryvoting zu gewinnen. Televoting war oft die australische Schwachstelle. Aber wer weiß wer weiß…
Spanien und Holland hat keiner auf dem Schirm und zack – ESC-Sieger…Polonaise Blankenese durch Malle oder Amsterdam!!!!!!!!!!!!!!!
Sarah Engels hat vor ihrem Auftritt auf der London Eurovision Party der Sportmesse FIBO einen Besuch abgestattet und dabei der Tageszeitung mit den reißerischen Artikeln und den vier großen Buchstaben ein Interview gegeben. Dabei ging es um das Bühnenoutfit für den ESC u. a.:
https://eurovoix.com/2026/04/20/sarah-engels-talks-about-eurovision-outfit/
Lassen wir uns also überraschen!
Kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es am Ende tatsächlich für Finnland reicht.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass von den Favoriten Dänemark gewinnt!:-)
Das würde mich sehr freuen!:-)
Und wenn ich mir was wünschen dürfte, dann dürfte es sehr, sehr gerne auch Malta sein…:-))🌹
Mit dem Gesamtsieger kann ich wunderbar leben! 🎻🔥
Also ob die Jurys jetzt im dritten Jahr in Folge Popera nach vorne wählen… Sollen die nicht auch Innovation bewerten? Dann fiele Frankreich ja durch.
Wenn es um Innovation ginge, müsste Fire in einem Erdrutsch gewinnen. ESC 2017 in Böblingen, Sindelfingen oder Spätzlingen ‼️
Du hast Hintertupfingen vergessen!! 😉
Der ESC 2017 war bekanntlich in Kiew.
Käsespätzle gehören zu meinen Leibgerichten. Meine Mutter stammt aus dem bayerischen Allgäu und hat die immer selbst gemacht. Leider kann sie das in ihrem fortgeschrittenen Alter (sie wird im Oktober 89) nicht mehr.
Mit Finnland als Sieger rechne ich momentan überhaupt nicht.
Dieser Beitrag wird meines Erachtens zu viele sicher geglaubte Punkte
verlieren. Prinzipiell halte ich das Rennen momentan für sehr offen.
Frankreich und Australien für mich bei den Jurys favorisiert.
Da würde man abwarten müssen, wie beide Acts im Televote
abschneiden.
Dahinter wird es für mich ziemlich eng. Da könnte ich mir gut vorstellen.
dass sieben bis acht Länder nah beieinander liegen
Luxemburg wird es schwierig haben. Könnte letztendlich an den Jurys scheitern.
Bei den Zuschauern könnte es durchaus ankommen
Dons hatte 2024 auch niemand auf der Rechnung.
Die Schweiz wird es im Televote schwer haben.
Ob die Jurys das ausgleichen können?
Wir werden sehen.
Belgien sehe ich momentan klar draußen.
Österreich sicher in den Bottom 5.
Bei Sarah wird es vom Auftritt abhängen.
Zwischen Platz 7 und 20 ist für mich alles möglich.
Ich bin bei Finnland nach wie vor sehr skeptisch, klar,der Song ist gehyptes ESC Material und er ist auch gut.Ich denke aber,dass sich an der Performance nicht mehr allzu viel ändern wird und die beiden wirken zumindest auf mich nicht sonderlich sympathisch.
Ich glaube das Frankreich ein ganz großer Konkurrent auf den Sieg wird.Monroe ist ein Powerpaket und wirkt gleichzeitig nahbar.
Ebenfalls denke ich,dass wir von Australien und Israel sehr gute Inszenierungen sehen werden,die als Überraschungseffekt wirken.
Von daher gehe ich davon aus,dass noch alles offen ist.
Israel glaube ich nicht. Bei den Juroren wird es düster aussehen. Ich glaube man wird kaum unter die ersten 15 kommen. Beim Televoting wird es besser laufen. Aber man hat das Lied schon mit Claude von den Niederlanden kommen. Und ich finde dieser Vergleich passt gut.
Eigentlich lustig, dass man Sarah kritisiert, einen Song zu bringen, der nicht total neu sei. Bei den Odds auf 1: Geige, blonde Frau, hübscher Mann. Hey, es gab schon mal Geige! Und Frau! Sogar blond gab es schon! Und Mann!
Die Wetten werden interessant, wenn die Proben laufen.
Finnland wird es nach meinem Bauchgefühl nicht.
Es gab in den letzten 10 Jahren keinen Überraschungssieger. Wenn überhaupt dann höchstens Maneskin. Aber letztlich haben sich die Favoriten durchgesetzt. Ich glaube so wird es auch dieses Jahr sein. Also Finnland, Australien, Dänemark oder Frankreich.
Da die Finnen als einzige einen Song haben, der auch außerhalb des ESC funktioniert, gönne ich denen uneingeschränkt den Sieg!
Ein Sieg Israels wäre wahrscheinlich Ende des ESCs.
Mit Frankreich könnte man in so fern leben, dass sie endlich mal wieder dran wären zu siegen.
Der Beitrag, der am besten unterhält oder die Menschen am meisten berührt, wird gewinnen. Wenn das der Song aus Israel ist, wird der ESC das sicher überleben.
Gottseidank unterhält er nicht gut…😎
Mich schon. Wie letztes Jahr auch. Und ich wurde gar nicht für meine Stimmen von irgendwem bezahlt. Dieses Jahr tendiere ich allerdings zu Malta und Portugal. Aber das sehe ich dann am Abend des Finales!
Kleine Korrektur an der Stelle: Es gab seit 2010 genau zwei Kompromisssieger, nämlich Jamala 2016 und Duncan Laurence 2019. Mans hat 2015 das Juryvoting gewonnen und war damit der einzige „Jury“-Gewinner der Zehnerdekade. Habe gestern oder vorgestern erst die Statistik dazu gesehen und fand das so interessant. Ich schlüssel das mal nochmal auf (seit 2010):
Beiseitiger Sieger: Lena (2010), Loreen (2012), Emmelie de Forest (2013)*, Conchita Wurst (2014), Salvador Sobral (2017)
Televotingsieger: Ell & Nikki (2011), Netta (2018), Maneskin (2021), Kalush Orchester (2022)
Jurysieger: Mans Zelmerlöw (2015), Loreen (2023), Nemo (2024), JJ (2025)
Kompromisssieger: Jamala (2016), Duncan Laurence (2019)
*die Juryergebnisse sind ja nicht bekannt für 2013, nur die Durchschnitte. Dabei kann man aber sehen, dass höchstwahrscheinlich Dänemark auch das Juryvoting gewonnen hat.
Ich hoffe, dass dieses Jahr nicht wieder der Jurysieger durchkommt, das war gerade ’24 schon sehr unverdient und kommt halt auch überhaupt nicht gut beim Publikum an, wenn ein Beitrag von den Juroren durchgeboxt wird. Tamara hat sich das Jury- & Televoting jetzt auch vorgenommen und befasst sich die Tage damit, um mal kleine Werbung an Rande zu machen. 🙂
Ich halte einen Kompromisssieger dieses Jahr durchaus für wahrscheinlich, das ist aber auch ein recht schwer zu erzielendes Szenario. An einen Televotinggewinner als Gesamtsieger glaube ich dieses Jahr so gar nicht.
Schön dargestellt.
Wollte auch schon Douze Points widersprechen!
Justice for Il Volo!☺️
Måns😍
Für mich der beste Gewinner des ESC seit Loreens Euphoria 2012!
Finde meistens die Jurygewinner besser.
Ich hätte Ell & Nikki zu den Kompromißsiegern gezählt.
I appreciate the real-life examples you added. They made it relatable.
Oh jetzt sogar gratis. Thank you very much!
Gibts von jalalive etwa auch ne Bezahlversion?
🤯
Finnland gewinnt haushoch!🇫🇮🔥
#Tampere2027🇫🇮
So jetzt aber mal ohne Finnlandbrille!😁
Ich muss sagen, dass es dieses Jahr viele potenzielle Juryslieblinge geben wird:
-Australien
-Frankreich
-Finnland
-Tschechien
-Malta
-Lettland
-Ukraine
aber auch viele beim potenziellen Televoting:
-Dänemark
-Finnland
-Griechenland
-Rumänien
-Australien
-Israel
-Ukraine
-Albanien
-Italien
-Moldau
Finnland, Australien und lustigerweise die Ukraine kann ich mir bei beiden hoch vorstellen.
Ich glaube zwar nicht, dass Finnland dieses Jurys gewinnt, aber ich sehe es auf Platz 3 hinter Australien und Frankreich, wie die Odds, aber das Televoting werden die abräumen.
Ich glaube bei der Qualität und Deltas Stimme, kann Australien locker auf 150+ von Publikum rechnen.
Leider Gottes sehe ich Italien jetzt schon wieder in die Top 10.
Als Under Dogs werfe ich: Bulgarien und Zypern im Raum.😁
Die Chancen sind 50% für jedes Land, entweder man gewinnt den ESC oder nicht
Ach wenn es doch nur keine Odds gäbe und bei Wahlen keine Umfragen. Ohne diese sich selbst verstärkenden Effekte wäre alles viel spannender und Unverhofftes wahrscheinlicher.
Wenn man sich die Wettquoten der letzten 10 ESCs anschaut, kam der Sieger immer aus den Top 3 jener Länder mit der höchsten Wahrscheinlichkeit auf den Sieg.
5x🥇 🏆 2023, 2022, 2021, 2019, 2015
3x🥈 🏆 2025, 2018, 2017,
2x🥉 🏆 2024, 2016
Demnach gewinnt Finnland, Frankreich oder Dänemark den ESC 2026 in Wien.
Ich kenne Leute, die schon Zimmer in Finnland für Mai 2027 gebucht haben. 🇫🇮🤩
Bei Österreich bin ich gespannt, ob wir beim Heim-ESC wieder mit 0 Punkten ganz hinten landen. Wenn ja, läge die Ausbeute bei drei Heim-ESCs bei insgesamt 2 Punkten mit jenen aus dem Jahr 1967. Zu einer Zeit mit einem ganz anderen Punktesystem.