ESC 2026 Wettquoten-Update nach den zweiten Proben: Finnland enteilt den Konkurrenten – Deutschland im unteren Bereich

Linda Lampenius und Pete Parkkonen – Foto: Instagram @lindalampeniusofficial

Nach dem Abschluss aller zweiten Proben für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien können die finnischen Vertreter Linda Lampenius und Pete Parkkonen nicht nur ihren Favoritenstatus bestätigen, sondern sie bauen ihn noch deutlich aus! Am ehesten werden noch Griechenland Chancen eingeräumt, den Finnen den Sieg zu entreißen. Wahrscheinlichste Anwärter auf den letzten Platz sind Gastgeber Österreich und Großbritannien. Sarah Engels für Deutschland wird eher im unteren Drittel gehandelt, könnte aber überraschen.

Eine aufregende Woche mit vielen Proben in der Wiener Stadthalle liegen hinter uns und allen, die Geld bei den Wettbüros auf das Abschneiden einzelner Beiträge setzen. Erst kamen Beschreibungen der Auftritte, dann Bilder und zuletzt nun auch Videoschnipsel. Diese verraten bereits viel, aber es können sich immer noch Überraschungsmomente in einzelnen Präsentationen verstecken.

Wir blicken zunächst auf die Wettquoten für das 1. Halbfinale. Natürlich liegt hier der große Favorit Finnland an der Spitze. Da nicht auf Sieg gewettet wird, sondern auf die Qualifikation fürs ESC-Finale, können hier auch andere Länder sehr hohe Wahrscheinlichkeiten bzw. Quoten erreichen. Dazu gehören Akylas aus Griechenland, Felicia aus Schweden und Noam Bettan aus Kroatien. Diese vier sind quasi für das Finale gesetzt. Doch auch die Acts aus der oberen Mitte, also Kroatien, Moldau und Serbien können sich weiter große Hoffnungen auf den Finaleinzug machen.

ESC 2026 Wettquoten 1. Halbfinale – Quelle: EurovisionWorld.com, Stand 10. Mai 2026, 13:45 Uhr

Knapper wird es hier schon für Lion Ceccah aus Litauen, der mit 69% Qualifikationschance zwar ganz gut dasteht, insgesamt aber ein negatives Momentum hat. Ganz anders verhält es sich bei Alicja aus Polen. Sie konnte gerade mit dem Video vom Auftritt überzeugen und zählt zu den Aufsteigern. Das Finale ist für sie durchaus realistisch.

Sehr wackelig ist die Situation für Montenegro, Portugal und Estland. Eine/r von ihnen ist wohl auch noch im Finale mit dabei – nur wer? Überraschend wäre eine Qualifikation von Belgien und Georgien. Und auf San Marino wettet tatsächlich kaum noch jemand. Entsprechend kann man hier seinen Einsatz verfünffachen, wenn SENHIT und Boy George doch das Finale erreichen sollten.

Im 2. Halbfinale sollte die Sache für Delta Goodrem aus Australien, Søren Torpegaard Lund aus Dänemark, Leléka aus der Ukraine und Alexandra Căpitănescu aus Rumänien relativ klar und der Finalplatz sicher sein. Wenige Sorgen müssen sich wohl auch Antigoni aus Zypern, Aidan aus Malta und Dara aus Bulgarien machen.

ESC 2026 Wettquoten 2. Halbfinale – Quelle: EurovisionWorld.com, Stand 10. Mai 2026, 13:45 Uhr

Danach wird die Sache interessant: Norwegen, Albanien und Tschechien liegen mit je etwa 70% Qualifikationschance dicht beieinander. Der Vorsprung von 24%-Punkten auf Lettland sollte ihnen eigentlich genügend Sicherheit geben. Allerdings hat Atvara ein positives Momentum, bei Jonas Lovv hingegen entwickelten sich die Wettquoten zuletzt eher negativ. Das kann noch spannender werden, als es derzeit scheint.

Knapp hinter Lettland folgen dann Veronica Fusaro aus der Schweiz und Simón aus Armenien. Beide haben noch Außenseiterchancen für das Finale. Allerdings weist die Entwicklung der Wettquoten eher in eine negative Richtung. Das gilt auch für Luxemburg, das wohl zum ersten Mal seit der Rückkehr zum ESC das Finale verpassen wird. Noch unwahrscheinlicher als die Qualifikation von San Marino im ersten Halbfinale ist dann noch die von Aserbaidschan mit nur noch 12%.

Schauen wir nun auf das Finale – und dort auf die Siegwette. Hier liegt Finnland ganz klar an der Spitze. 37% der Wettenden gehen vom Sieg von Linda Lampenius und Pete Parkkonen aus. Das ist übrigens ein Anstieg um 8%-Punkte seit unserem letzten Wettquoten-Update vor einer Woche! Akylas aus Griechenland hat in der letzten Woche hingegen 3%-Punkte eingebüßt, er hält sich aber mit einer Siegchance von 13% auf Platz 2.

Leicht abwärts geht es für Dänemark, während die Australiern Delta Goodrem immerhin drei Punkte verliert. Etwas positiver ist zumindest die kurzfristige Entwicklung bei Monroe aus Frankreich (grüne Farbe). Im Vergleich zur Vorwoche verliert aber auch sie einen Prozentpunkt Siegwahrscheinlichkeit. Israel ist natürlich immer für eine Überraschung gut, ein Sieg von Malta oder Italien scheint dann aber doch weniger möglich. Rumänien hält sich stabil, während die Wettenden in Sachen Schweden immer weniger Vertrauen haben.

ESC 2026 Wettquoten Finale – Quelle: EurovisionWorld.com, Stand 10. Mai 2026, 13:45 Uhr

Da wir hier die Siegwette auswerten, ist es nachvollziehbar, dass ganz viele Beiträge, die nicht ganz vorn mitspielen werden, um 1% Siegwahrscheinlichkeit liegen oder sogar noch darunter. So ergeht es auch Sarah Engels für Deutschland und Cosmó für Österreich. Prinzipiell kann das aber auch noch eine Platzierung im (unteren) Mittelfeld geben, nur eben nicht den Sieg.

ESC 2026 Wettquoten Finale – Quelle: EurovisionWorld.com, Stand 10. Mai 2026, 13:45 Uhr

Aussagekräftiger ist da schon die konkrete Wette auf den letzten Platz. Hier sehen die Wettenden den Vertreter des Gastgebers mit den größten Chancen von 24%. Etwa auf Augenhöhe liegt Look Mum No Computer aus dem Vereinigten Königreich. Aus guter Gewohnheit wird natürlich auch Deutschland als einer der Anwärter auf den letzten Platz gehandelt. Die Acts, die dahinter folgen, müssen es erstmal ins Finale schaffen, um dann dort die Rote Laterne einzusammeln.

ESC 2026 Wettquoten Letzter – Quelle: EurovisionWorld.com, Stand 10. Mai 2026, 13:45 Uhr

Wie bewertest Du die Einschätzung der Wettbüros zum derzeitigen Zeitpunkt? Wird Finnland einen Start-Ziel-Sieg einfahren? Welcher Beitrag kann das Duo noch am ehesten vom Thron fern halten? Und welche Platzierung kommt am Ende für Deutschland heraus? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da. 



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Matty
Matty
2 Tage zuvor

AIDAN hat von seinem ESC-Song ein Video mit dem Text veröffentlicht:

https://youtu.be/Uh4-0ZagKps?is=fRVpR20gK93lDxuh

Matty
Matty
2 Tage zuvor

Elisabeth Andreassen, die 1996 bem ESC den zweiten Platz belegte ist in diesem Jahr Punktesprecherin für Norwegen:

https://eurovoix.com/2026/05/11/norway-elisabeth-andreassen-spokesperson/#comment-49846

Sie nahm 1982 als Mitglied des Duos „Chips“ teil und gewann den ESC 1985 als Mitglied des Duo „Bobbysocks“.

ESC1994
ESC1994
2 Tage zuvor
Reply to  Matty
Matty
Matty
2 Tage zuvor
Reply to  ESC1994

Und du hast es wieder einmal im falschen Artikel erwähnt und dazu noch wichtige Details vergessen, also gilt das nicht!

Last edited 2 Tage zuvor by Matty